capracan - Kommentare

Alle Kommentare von capracan

  • 7 .5

    Anfang etwas überwältigen kompensativ mit der Kamera und den Bildern, viel Glare. Aber storytechnisch relativ solide. Es fällt etwas schwer die verschiedenen Chars zu klassifizieren. Es legt sich später wieder und wird durchaus sehenswert unterhaltsam, ruhiger. Die Chars sind im Grunde großartig. Die Kostümierung ist wirklich gut und außergewöhnlich aber auch selbstständig.

    Die Klingonen sind gewöhnungsbedürftig. In der deutschen Übersetzung klingen die so dumpf. Alles ist irgendwie viel emotionaler, was es auch zeitweise etwas anstrengend macht zu sehen.

    • 4 .5

      Langweilig, mühselig, tragend.

      • 5 .5

        Wonder Woman rasiert sich unter den Armen.

        Also dann Dostojewski*

        *Red Flash dachte es bedeutet "Auf Wiedersehen".

        • 3 .5
          capracan 16.09.2019, 04:14 Geändert 16.09.2019, 04:19

          Spoiler:

          Stereotypen mit Amnesie, gefangen auf einer experimentellen, neurologisch programmierten Insel, der Texas Correctional Strafanstalt um herauszufinden ob diese sich unter bestimmten Umständen bessern würden oder genetisch veranlagt sind sich straffällig zu verhalten.

          Die ersten zwei Folgen halten sich mit "etwas neues"-Spannung und sozialpsychologischen Banalitäten der Stereotypen über Wasser. Chase (Natalie Martinez) hat Erinnerungen an einen Mord, wacht nach einem Schlag an den Kopf auf und kann hinter die Kulissen der Szenerie schauen.

          Ab Folge 3 sind einige Szenen endlich amüsant, unterhaltsam, witzig und bringen schon Licht in das ganze Spiel. Auch entwickelt sich eine Sub-Story zwischen den Welten. Die aufständige, militärisch ausgebildete Chase, welche wieder in die Simulation zurück soll, hat komischerweise immer noch keine Handschellen dran, hat sie doch mehrfach die Security angegriffen. Folglich wandert sie wieder ins Koma, auf die Insel. Chase erzählt allen was sie erfahren hat und keiner glaubt ihr.

          Die Spannung ist okay, die Kost aber recht leicht.
          Die Story bekommt etwas Tiefe in Folge 4. Ein weiterer Char bekommt Erinnerungen und zwei neue Mitspieler sind aufgetaucht.
          Viel Spaß.

          1
          • 8 .5

            Tolle Serie, hat ein bisschen was von Hannibal (nach B.Fuller) und True Detective. Die Athmosphäre ist wirklich super, der Soundtrack versucht nicht ganz authentisch das 70 Jahre Feeling einzufangen, moderner Touch eben. Grandiose Kameraführung und hervorragend erzählte Geschichten. Auch psychologisch und historisch sehr interessant. Für Interessenten für Geschichte, Psycho- und Neurologie, Forensik und Kriminalistik, die nicht zu tief eingetaucht sind, eine hervorragende Serie. Kann man sehr gut sehen ohne Langeweile zu bekommen.

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            • 7 .5

              Hätten die beiden andere Namen wäre es noch besser als 7,5/10. Watson sieht man gerne und Sherlock ist hervorragend authentisch. Die Storys sind echt cool, wirken intelligent. Sicher hat Sherlock mit seinem Überbrain immer recht, doch wäre das langweilig, er hat auch seine Defizite. Ich mag schon die Typisierung der beiden Akteure, doch leider lässt sich hier nicht gut miträtseln, da Sherlock sehr oft die Lösung findet und vor allen anderen weiß wer der Böse ist. Trotzdem ist es immer interessant gedreht, Storyline funktioniert.

              • 3

                Spoilerwarnung und inhaltliche Kritik und abschließenden billig CGI!!!

                Düstere abgehalfterte KI Dystopie mit paar offenen Fragen.
                ___ ___ ___

                Nahezu Chronologisch:

                Filmchen läuft seit 10 Minuten.

                Peter (Michael Peña), bekannter Actor, hat Visionen von laserschießenden Aliens* und nimmt diese Visionen sehr ernst. (*Siehe bei Fragen)

                At 18 Minutos. Peter geht zum Arzt. Er erzählt aber keinem dass der andere Patient die gleichen Visionen hat wie er selbst. Stattdessen sinniert Pena über das gesagte und schiebt wieder Hallus. Geht dann nach Hause und erklärt seiner schon genervten Frau, dass er diese Dinge sehen soll. Ohne Vorwissen ist das Verhalten schon auffällig, wenns aber subtil ist sieht es aus wie Unlogisch.

                Tja, später weiß man auch das Peter gewusst haben muss dass es Ärger gibt. Und das Vorspiel bewusst zu wenig Infos bereit hält.

                Zum Glück lässt diese Vision nicht lange auf sich warten und wird real. Invasion, die Athmo stimmt.

                Die "Aliens" sind leider wieder nur Zweibeiner. Ich würde ja gerne mal nicht humanoide Aliens sehen wie Bugs, Feinstoffliche oder eben Mech´s. Später macht es Sinn.

                Diese "Aliens" machen Jagd auf diese "Menschen" sind scheinbar super modern, aber ohne gescheite Scanner. Später weiß man wie doof Menschen sind und aus vermiedenen Infos Blödsinn.

                Im Eifer des Gefechts killt Peter drei Aliens und lässt die Waffen liegen, wo er gerade gerlernt hat die biometrische Sperre der Selbigen zu überbrücken. Zwei oder drei Waffen sind normal besser als eine.

                Nach 40 Minutos ist noch keine Stück Aufklärung in Sicht. Während Peter mit Family nun in ein Tunnelsystem, aus der zerstörten Umgebung, fliehen, trifft man den Alien der seine Waffe wieder haben will. Peter geht auf hard contact und feuert ziehllos in den nebligen Dunst obwohl er nicht weiß wie viel Schuss so eine Alienwaffe hat.

                1. Überraschung: Schlüsselszene, verdammt humanoid diese Aliens, nach dem Peter einen überwältigen kann.

                2. Überraschung nach 55 Minuten: Luke Cage (Mike Colter) spielt auch mit, als andere Person namens David. Wusste ich vorher nicht.

                Niemand fragt den Alien-Typ warum sie die "Menschen" angreifen, stattdessen muss der "humanoide Alien" "Peters´s Frau" retten. Und WTF!!

                3. Überraschung nach 60 Minuten: Wer hätte das gedacht?! Keiner!

                Jedenfalls wollen die "Aliens" durch die Decke des Bunkers stoßen während "Peter" selbst "seine Frau" retten darf. Doch wie?

                Peter macht einen Fehler bei einem operativen Eingriff bei sich selbst.
                "Alien": "Von oben ziehen Sie eine 15 cm lange Linie runter!"
                Peter: "OK" und zieht von links nach recht. - FAIL!

                4. Überraschung, is ja wie Weihnachten und Ostern. "Peter" ist nicht ganz "Peter" sondern auch sowas wie "seine Frau". Jetzt muss ich ja alles in Gänsefüße schreiben.

                Also wenn diese Operation nicht klappt sterben beide! Aber das "Peter" will unbedingt "seine Frau" retten. Wohl wegen den "Kindern", logisch gesehen würde ich nicht das Risiko eingehen. Fällt zwar schwer wären es echte "Menschen", aber in dem Fall, relativiert sich das. Zugleich löst sich auch der ganze Spuk auf.

                Haha! Dämlicher Synth.

                So, die letzten 20 Minuten laufen an. Es fährt ein Zug nach nirgendwo mit billigem CGI und die Synthies wollen irgendwann "ihre" Stadt zurückerobern. Hoffentlich nicht in Teil 2.

                ____ ___ ___ ___ ___

                Fazit - Spoiler:

                Aliens sind Menschen und Menschen sind Synthetische. Synthetische bekommen einen Genozid aufgebrummt, was die Invasion erklärt. Die Kinder der Familie sind auch synthetisch doch der eine "Alien" wollte keine "Kinder" töten daher hilft er der Familie. KI´s bekommen quasi wieder eine Daseinsgerechtigung und ihnen wird allzu menschliches zugedichtet, obwohl man diese Menschlichkeit schon täuschend echt darstellt und auch das Verhalten als menschlich sieht (Peter will seine Frau retten aus "Liebe" oder logischer Notwendigkeit?). Doch es bleibt nur die Flucht vor den "Aliens" und die Aussicht auf eigene Entwicklung und baldiger Kampf der Synthies gegen die "Aliens" aka die echten Menschen.

                Fragen:

                Wieso bauen Menschen synthetische Wesen nach eigenem Ebenbild, und wollen sie dann auslöschen, wegen nem Übergriff auf einen Mensch, ohne gescheite Scanner zu benutzen oder gewisse Macht über diese KI´s zu haben?

                Wieso hat Peter die Vision von alienähnlichen Wesen und nicht von Menschen obwohl der Ursprung der Story rein menschlich ist und der bevorstehende Angriff der Menschen bekannt ist?

                Wie wachsen diese Synthies, wenn es auch Kinder gibt, oder bleiben die so klein?

                Wieso hat der eine echte Mensch Mitleid mit den Kinder Synthies?

                Wieso will der synthetische Peter seine synthetische Frau retten obwohl er weiß dass er synthetisch ist?

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                • 6 .5
                  capracan 12.08.2015, 08:36 Geändert 12.08.2015, 18:48

                  Also ich bin gerade dabei diese Serie anzusehen, aber leider ist sie nicht so spannend und auch nervig. Ich ertappe mich immer dabei, hin und wieder was anderes nebenbei zu machen während sie läuft. Bin bei Folge 6. Stupide finde ich die Geheimhaltungs-Eskapaden um den Grund der Existenz Wayward Pines´ ganz zum Anfang. Das ganze drumherum, zu Beginn, hätte man auch gleich auflösen können, zumal man einige Darsteller gerne aus dem Monitor ziehen würde um klar zu machen, dass sie doch jetzt sagen sollen was Sache ist. Auch die Reaktion auf diese "Spielchen" ist etwas zu schwach. Meine Reizschwelle ist da eher niedrig.
                  Die deutschen Dialoge sind meist naiv und infantil. Es wird auch gerne mal zu viel gesprochen, vor allem beschreibende Monologe: " Ich stehe gerade vor der Tür hinter der Sie sich verstecken...". Denke mir dann halt: "Boah, jetzt mach halt!". Die Auflösung in der Schule (S1E5) lässt zu viele Fragen offen. Da wird halt was präsentiert und die Naivität sprießt aus allen pupertierenden Poren. Ich als Skeptiker werde mit dem Informationsgehalt ganz schon unterversorgt. Und es erzeugt auch keine große Spannung. Wobei manchmal ein "WTF?" über meine Lippen kommt.

                  Es spiegeln sich viele Serien wieder, wie schon gesagt, TWD, seinem "The Village", Trueman Show, Twin Peaks?, Eureka (Man hab ich jetzt lange nach "Eureka" gesucht, passt das?). Eureka kaum gesehen, Twin Peaks auch nicht. Messen kann sich WP damit aber kaum. Die 1.,2.,5. Episode die Shyamalan gemacht hat sind natürlich nicht zu vergleichen mit seinen Filmen wie "The Happening (von der Idee her und Umsetzung), Sixth Sense, Unbreakable", welche mir gefallen haben, nicht nur wegen Bruce. Seine Rotten-Tomatos Statistik hat ganz schön abgenommen. Ich mag schon bisschen sein mystischen, esoterischen Stil seiner Filme aber das Potential scheint leider irgendwo anders fest zu hängen. Hoffe mal noch auf ein Comeback, die Nacht ist noch jung. Peace Out.
                  ____

                  Edit: Muss man aber auch durchhalten bis Folge 6, wo es etwas besser wird. Eine Veränderung angestrebt wird und auch Begründungen präsentiert werden die weitgehend schlüssig sind.
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                  Edit 2: Jeder der in dem Film Terrorist wird oder Aggressiv ist sollte mit der Wahrheit konfrontiert werden, so wie die Schüler oder der Sheriff, danach ein bisschen die geschlossene med. Station und schauen wie er sich verhält. So hätte ich wohl die Story geschrieben.

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                  • 6
                    über 2 Guns

                    Irgendwie ist der Film blöd. Fängt gut an aber verheddert sich in der komischen Story die dann auch zu einem unbefriedigendem Ende führt.

                    • 9

                      Herrlich krank, das zerrt an den Augen und der Psyche. Die wohl-artikulierten Dialoge voller Schein und Tiefenpsychologie, die verbalen Spiele zwischen Hannibal und Will, welche durch Überspielung nur erahnen lassen wer wen in der Hand hat und was vor hat, die skurrilen Morde welche famos in Szene gesetzt wurden, haben mich staunen lassen, und ungläubig lächeln welches immer wieder in konzentriertes ansehen umschlug. Klasse Psychostreifen und starker Tobac.

                      • 10

                        Das ist genau mein Geschmack. Düster, philosophisch, schräg, psycho, kontrovers, der Film ist wirklich ein außergewöhnliches Stück Kultfilmgeschichte.

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                        • 8
                          capracan 31.01.2015, 21:43 Geändert 31.01.2015, 21:43

                          Eigentlich unangenehm behaftet mit der History Amerikas, was anfangs einen unangenehmen Beigeschmack hat. Der Verlauf des Films macht aber einiges wieder gut, tolle Wendung, toller Film, schickes Auto und toller Humor.

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                          • 9 .5
                            capracan 31.01.2015, 21:29 Geändert 31.01.2015, 21:30

                            Wie Tuco auf das Meth abgeht, so geh ich auf diese Serie ab :D

                            https://www.youtube.com/watch?v=sPfxMIhEUrQ

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                            • 8
                              über Shooter

                              Ich weiß nicht warum aber ich kann mir den Film immer wieder ansehen, ich entdecke zwar nichts neues aber irgendwie hat er was. Wahlberg isn Guter. Trocken, Aktion, Spannung auch wenn ich nicht zu sehr auf Aktionfilme stehe liegt mir dieser Streifen doch ganz gut, tiefe Analyse lasse ich mal raus.

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                              • 8 .5

                                Also ohne was vorher gelesen oder gesehen zu haben ist der Film echt gut. Coole Story, super sympathische Akteure, spannend, ausreichend Aktion und nicht zu kompliziert. Das reine Filmerlebnis hat mir sehr gut gefallen.

                                • 9 .5

                                  Ich weiß nicht ob das ein Drogenpropagandafilm ist, dennoch eine der besten Serien die ich je gesehen habe. Was den Verdacht der Propaganda etwas verstärkt. Nachrichten: "Mehr Drogenopfer seit Beginn der Serie "Breaking Bad". Oder so. Der Sinn dahinter ist fraglich. Tolle Charaktere, super Story.

                                  • 9

                                    Über den famosen Anfang hinweg flachen in Staffel 3-4 vereinzelte Episoden etwas ab, dennoch ist die Serie ziemlich...wenn nicht die ziemlichste Serie die ich seit Breaking Bad gesehen habe. Sehr ausgeprägte Charaktere und es gibt natürlich immer den Ziegenbock ob "Andrea" oder "Shane" später nervt auch "Carl" n bisschen oder "Beth" die mit "Daryl" ein drauf macht. Aber die gesamte Zombiemaskerade fetzt und die Drehorte sind echt wahnsinnig cool.

                                    • 6 .5

                                      Schwieriger Anfang viel Hektik aber ab Mitte viel witziger und tiefsinniger und macht den Film doch noch sehenswert, wenn man über den Anfang hinweg kommt.

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                                      • 8

                                        Jetzt schon das 5. mal gesehen und er ist immer noch sehr bewegend, realistisch und mitreißend, bis auf winzige Szenen die mir noch ein kleines Rätsel sind. Wie der Sinn vom kurzen einblenden der Crew von Icarus 1 und der komische "Toastbrot-Mensch" der für Unruhe sorgt, macht den Film etwas zu sehr mysterisch und behält somit nicht den realistischen Touch, der lange angehalten hat und eher sehenswert ist.

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                                        • 8

                                          eigentlich schon spektakulär, Geschichte ist durchaus verbesserungswürdig, aber ich kenn das so von den Japanern, diese shizophrenen Zeitabläufe. Etwas leichtsinnig wirkende Suicidgeschichte mit Splatter-Passagen bei der Durchführung der "speziellen Szenen". Es trifft schon den Tabupunkt vor allem weil mit sang und tanz auf blutigste Weise......

                                          • 10

                                            Ein toller, dahin fließender, fast alltäglich wirkender Film mit etwas markaberen im Nacken, herrlich emotional und bewegend. Erinnert an die kleinen Neugierden an das andere Geschlechts, diese kleinen Spielerein wo man nicht weiß ist es Spass oder mehr . Pausenlos schöne Bilder versetzen einen in die dort herrschende Zeit, ich glaube so um die 60er. Tolle Musik von "Air". Zum Höhepunkt und auch Ende des Film reißt das aufgebaute Bild ein, und man is schlagartig zum Nachdenken angeregt. Toller Film um den Freitod. Favorit...