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A Single Shot

A Single Shot (2013), CA/GB/US Laufzeit 116 Minuten, Thriller, Drama, Kriminalfilm


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4.8
Kritiker
2 Bewertungen
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5.9
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39 Bewertungen
10 Kommentare
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von David Jacobson und David M. Rosenthal, mit Sam Rockwell und William H. Macy

Der tragische Tod eines jungen Mädchens ist in A Single Shot der Beginn eines atmosphärischen Katz-und-Maus-Spiels zwischen dem Jäger Sam Rockwell und einer Bande Krimineller.

In dem Thriller A Single Shot kommt ein junges Mädchen auf tragische Weise ums Leben. Sam Rockwell spielt den Jäger John Moon. Er ist ein einfacher Mann, dessen Leben durch einen tragischen Unfall aus den Fugen gerät. Während er außerhalb der Jagdzeit ein Reh erlegen will, trifft seine abgelenkte Kugel versehentlich ein Mädchen, das an seinen Verletzungen stirbt. Als John die Leiche in einer Höhle verstecken will, stößt er auf eine große Summe Geld. Ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen ihm und den Kriminellen, die ihr Geld vermissen, beginnt. Der Jäger wird zum Gejagten… Wird er sich und seine Familie in Sicherheit bringen können?

Hintergrund & Infos zu A Single Shot
A Single Shot feierte auf der Berlinale 2013 seine Weltpremiere. Der Thriller von David M. Rosenthal (Falling Up – Liebe öffnet Türen) beruht auf dem gleichnamigen Roman des US-Autors Matthew F. Jones (Tomorrow You’re Gone), der auch die Drehbuchvorlage entwickelte. Der Roman A Single Shot erschien in den USA bereits 1996. (AP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails A Single Shot
Genre
Thriller, Drama, Kriminalfilm
Handlung
Jagd, Katz- und Mausspiel, Krimineller, Mädchen, Mörder, Tod, Verdächtiger
Produktionsfirma
Northern United Film & Media, Unanimous Pictures

Kritiken (1) — Film: A Single Shot

Rex Reed: The New York Observer Rex Reed: The New York Observer

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2.5Ärgerlich

Was hier als Plot durchgeht, hat es schon ein dutzend mal gegeben.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (9) — Film: A Single Shot


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dbeutner

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Bewertung6.5Ganz gut

"A Single Shot" verändert das Leben von John Moon (Sam Rockwell), dessen "Last der Tat" zunächst scheinbar geschmälert wird durch das Auffinden eines Batzen Geld, mit dem er hofft, Frau und Kind zurückzubekommen. Leider wird alles gerade durch das gefundene Geld nur schlimmer.

Könnte so richtig gut sein. Insbesondere der Cast ist sehr markant, Rockwell gibt einen kleinen Eindruck seiner Vielseitigkeit ab (nur in einer Rückblende ist der stylisch-hippe Rockwell zu erkennen, ansonsten sieht man einen ganz schön abgefuckten Typen mit einem ganz schön abgefuckten Slang), aber auch William H. Macy (immer nett, hier allerdings sehr nebenrollig), Jason Isaacs (Harry Potters "Lucius Malfoy"; hier aber noch näher an seiner Rolle in Sweetwater, ebf. 2013), Joe Anderson (markant und böse) und Melissa Leo (Florence. Wer war Florence?) könnten eigentlich einen richtigen Reißer draus machen - da liegen die Probleme nicht.

Sie liegen, wie hier schon vermerkt wurde, im Storytelling und in konkreten Drehbuchbuchunsinnigkeiten (alleine schon die Forderung, das Geld bis dann und dann "zurückgegeben" zu haben, ohne wo wann wem - welcher Drehbuchautor merkt hier nicht, was für einen Scheiß er zusammenschreibt, welcher Regisseur bügelt so einen Kwatsch nicht aus). Naja, in der Richtung tun sich viele Fragen auf, schlimmer ist aber noch, dass die Story einfach nicht richtig weiß, wohin sie will; betrunken schwankend zwischen Drama und Thriller (es gibt ja solche Mixe, die funktionieren) schafft es der Film nicht, seine Geschichte konsistent in eine Richtung zu erzählen. Zwischendurch durchaus spannend, nimmt die Empathie mit der Zeit immer mehr ab, weil die Geschichte immer weniger interessiert.

Das Ende passte dann in /dieses/ Szenario ganz gut rein - es ließ mich maximal kalt. Sehr schade um das darstellerische Hochpotential.

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BlueSquirrel

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Bewertung5.5Geht so

Im Grunde hat A SINGLE SHOT nichts zu erzählen, was auch kein Problem wäre, wenn der Film verstehen würde, dass er nicht viel zu erzählen hat. Sam Rockwell hat wieder eine One-Man-Show, in der er doch tatsächlich den Nachnamen "Moon" trägt. Außerdem gibt es hier wenig, womit man die Seele ernsthaft belasten könnte. Es ist ein Crime-Thriller, eine Geschichte über Armut und dem daraus resultierenden Sog in den Abguss - natürlich langsam und in kreisender Bewegung. Es ist halt nichts Neues. Elemente aus dem amerikanischen Remake von INSOMNIA/TODESSCHLAF fallen ebenfalls auf. Alles kein Grund den Film zu verteufeln, aber auch kein Grund mit Preisen zu schmeißen. Solide ist die Geschichte aber leider auch nicht, wenn versucht wird cineastischen Realismus auszunutzen. In einer Menge von unglaubwürdigen Aktionen von Rockwell verliert A SINGLE SHOT den Anspruch überhaupt großartig erwähnt zu werden. Für die Leute mit Interesse hierfür gilt: Greif zu, oder lass es bleiben! Morgen ist trotzdem wieder Mittwoch.

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Geistertexter

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Bewertung7.0Sehenswert

Weniger Sonne war selten. Düstere Tragödie eines Rednecks. Am Ende gräbt er sich selbst eine Grube.

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neongelbgruen

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Bewertung2.0Ärgerlich

A Single Shot spielt in einem kleinen Kaff irgendwo in den USA, in dem nie die Sonne scheint, die Menschen in abgeranzten Wellblechhütten leben und niemand in der Lage ist annähernd korrektes Englisch zu sprechen. Und da das nicht düster und deprimierend genug ist, untermalen noch gefühlte 300 Geigen die Handlung mit ihrem dissonanten Geschrammel. Das hat bei mir leider nur dazu geführt, dass mir das Schicksal des Protagonisten im Laufe des Filmes immer egaler wurde und ich einfach nur hoffte, dass es bald vorbei sei. Das war es dann auch irgendwann mit einer Metapher bei der es mir fast hoch kam.
Abgesehen davon gibt es nicht einen einzelnen Schuss, sondern drei. Das ist der eigentliche Skandal!

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Cayopei

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Bewertung7.5Sehenswert

Irgendwo im Hinterland der USA erschießt der arbeitslose Farmer John Moon (Sam Rockwell) beim Jagen aus Versehen eine Frau. Er findet einen Koffer Geld bei ihr und sieht darin die Chance, seine Frau und seinen Sohn wieder für sich zu gewinnen und sein Leben in geordnete Bahnen zu führen. Doch tatsächlich betritt er eine Spirale Richtung Abgrund... Toll besetzt, u.a. noch mit William H. Macy, Ted Levine und Jeffrey Wright, ist dies der noch hoffnungslosere Bruder von Filmen wie "Winter's Bone" oder Serien wie "Justified".

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FranklinFlyer

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Bewertung7.0Sehenswert

Ziemlich guter, aber auch etwas unentschiedener Arthouse-Thriller.
Auf der Habenseite gibts die Schauspieler die durch die Bank weg Großartig arbeiten, die Atmosphäre der Abgeschiedenheit und der Paranoia, die sehr gut in Bildern und Musik (!) transportiert wird. Und der sensible Zugriff auf Phantastisches hat mir sehr gut gefallen.
Aber was soll der lahme wenig überraschende Schluß?

Es könnten Spoiler folgen, also Vorsicht:
Was mir gefehlt hat war die psychologische Ebene was die Tötung des Mädels angeht.
Da wurde Potential verschenkt. Denn im Moment ihres Sterbens, ihres Beseitigens und am Ende (!) sind doch einige andeutungen drin, die ich sehr stark finde, die Rockwell prima rüber bringt und von denen ich gerne mehr gehabt hätte.
Bisher trotzdem einer der stärksten Forum Beiträge der Berlinale '13.

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Begbie

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Bewertung6.5Ganz gut

Eig. ein rundum gelungener Film mit einem wie immer tollen Sam Rockwell und einer guten düsteren Grundstimmung sowie einem sehr passenden Ende - leider hat er mich nie so richtig in seinen Bann gezogen. Und William H. Macy's Rolle war leider völlig verschenkt...

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JaywalkerHB

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine tolle paranoide Atmosphäre und düstere Bilder bietet "A Single Shot" genauso wie bemerkenswerte Leistungen von Seiten des Casts. Sam Rockwell, Jeffrey Wright & Ophelia Lovibond liefern alle überzeugende Performances inklusive glaubhaftem Appalachian Dialekt ab (der zugegebenermaßen teilweise etwas schwer zu verstehen ist. Thank god for subtitles). Nichtsdestotrotz konnte mich der Film nicht komplett fesseln. Zu vollgestopft mit halbausgereiften Charakteren, deren Zweck für die Storyline sich meistens nicht wirklich erschließt. Ein Grund dafür liegt vielleicht darin, dass der Autor des verfilmten Buches gleichzeitig der Drehbuchautor ist und sich nicht von seinen Charakteren trennen konnte. Ein gewisse Reduktion hätte dem Film jedenfalls gut getan.

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Prestigeww

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

David M Rosenthal verknüpft in a Single Shot Backwood-Drama, Thriller und Geistergeschichte zu einem düsteren Albtraum, der zeitweise an Winter's Bone, zeitweise an David Lynch erinnert. Auch wenn einige strategische Entscheidungen des erfahrenen Jägers Sam Rockwell ...naja... unklug erscheinen, fesselt A Single Shot allein durch seine dichte Athmosphäre und das stetige Gefühl bevorstehenden Unheils.

Beeindruckend ist auch der zur Schau gestellte Fatalismus. Sam Rockwells Figur ist ein Jäger der einst die Farm seiner Familie verloren hat und jetzt in tiefster Armut lebt. Deshalb hat ihn auch gerade seine Frau mit ihrem Sohn verlassen. Als er aus versehen ein Mädchen erschießt, das sich in den Wäldern mitsamt eine dicken Kiste Bargeld vor ihrem Gangsterfreund versteckt hielt, wird er leider gierig - er schnappt sich das Geld und versteckt die Leiche. Ohne spoilern zu wollen: das ist nicht die beste Entscheidung seines Lebens. Doch während sein Leben immer mehr aus dem Ruder läuft häufen sich die Anzeichen, dass sich alles bald zum Guten gewendet hätte, wenn er das Geld nicht angenommen hätte: Ein neuer Job, eine neues Grundstück, neues Liebesglück ... alles verspielt er mit einem Moment der Schwäche. Das alles mündet in einem wirklich grandiosen Ende und macht den Film trotz kleiner Schwächen zu einem echten Tip.

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Marcelinho

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Klingt gut, wo hast du den denn gesehen?


Prestigeww

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Berlinale, er läuft da im Forum



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