Christopher Lee, Gentleman des Grauens
Christopher Lee, Gentleman des Grauens (2010), DE Laufzeit 59 Minuten, Dokumentarfilm, Drama
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von Oliver Schwehm, mit Tim Burton und Christina Erika Lee
Was treibt einen mittlerweile 87-jährigen Schauspieler zu immer neuen Ufern? Filmautor Oliver Schwehm zeigt in diesem ersten großen Fernsehporträt über Christopher Lee, dass dessen Karriere stets vom Kampf um Anerkennung als ernstzunehmender Schauspieler geprägt war. Auch nach seinen ersten großen Erfolgen wollte er beweisen, dass er mehr ist, als nur ein Horrordarsteller und, dass er ein vollwertiger Schauspieler ist, der sämtliche Facetten seines Fachs beherrscht. Darin unterscheidet er sich von seinen früheren Kollegen Peter Cushing, Boris Karloff, Bela Lugosi oder Vincent Price, die es sich alle irgendwann bequem gemacht hatten in der Schublade, in die man sie gesteckt hatte. Der eiserne Wille Lees sollte schließlich belohnt werden, allerdings musste er sich bis zu seinem 80. Lebensjahr gedulden. Erst da hoben ihn Regisseure wie Tim Burton, Peter Jackson oder George Lucas in den wirklichen Kino-Olymp: unvergessen seine Auftritte in “Herr der Ringe”, “Star Wars” oder “Charlie und die Schokoladenfabrik”. Neben Christopher Lee selbst kommen in der Dokumentation zahlreiche Freunde und Weggefährten zu Wort, unter anderem Lees einzige Tochter Christina, Sir Roger Moore, der seit den 50er Jahren mit Lee befreundet ist sowie der amerikanische Regisseur Tim Burton, der schon als Kind ein Fan von “Dracula” und “Frankenstein” war und mit der Verpflichtung Lees für “Sleepy Hollow” (1999) dessen fulminantes Comeback einläutete.
Cast & Crew
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Oliver Schwehm
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Tim Burton
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Christina Erika Lee
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Christopher Lee
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Roger Moore
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Regie
Schauspieler
- Genre
- Dokumentarfilm, Biopic
Filmdetails Christopher Lee, Gentleman des Grauens
Trailer zum Film Christopher Lee, Gentleman des Grauens
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Kommentare (4) — Film: Christopher Lee, Gentleman des Grauens
Kommentar schreibenRukus 2012/04/10 05:53:11
Kommentar löschenSo viel Leben(swerk) und so wenig Zeit. Als Kind hat mir König Haggard mit seinem roten Stier Angst gemacht. Diese Stimme! Ein unglaublich vielseitiger Mann, ein Sprach(en)künstler und ein Mensch mit einer unglaublich markanten Ausstrahlung. Dazu auch noch charismatisch. Ich kann mir niemanden vorstellen, der Dooku so elegant und Saruman so präsent hätte darstellen können. Und er ist wirklich offen für ungewöhnliche oder neue Ideen und tatsächlich nicht rein auf Geld aus. So hat er sich beispielsweise für einen Rollenspielerfilm (quasi No Budget) zur Verfügung gestellt und eine kurze Introsequenz gedreht. Ich schätze, "Leuenklinge" ist selbst unter seinen Fans nahezu unbekannt. Obwohls das Projekt legal für Lau zum DL gibt. Wenn ich mir einen Schauspieler aussuchen könnte, mit dem ich mal arbeite, egal woran, wäre Christopher Lee ganz weit oben auf meiner Liste. Ich denke, ich würd ihn wählen ...
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Andy Dufresne 2012/03/26 18:36:17
Kommentar löschen"One should try anything he can in his career, except folkdance and incest."
Christopher Lee
Die 10 gilt auch für den Film, noch viel mehr aber für diesen einzigartigen Mann, dieses Urvieches von Schauspieler...
Der Mann hat angefangen beim Film als der Krieg gerade erst 2 Jahre vorbei war.
Und er hat bis heute nicht damit aufgehört.
Er war in mehr Horrorfilmen zu sehen als es Freddy&Jason&Chucky Sequele zusammen gibt.
Er war in "Mit Schirm, Charme und Melone" zu Gast, er war "Der Mann mit dem goldenen Colt",er war die böse Stimme im "Letzten Einhorn", er verirrte sich in die "Policeacademy 7".
Er war das Gesetz in "Sleepy Hollow", er war mit "Carlie in der Schokoladenfabrik", er war bei den Musketieren dabei ,er war der einzig denkbar würdige Gegner von Gandalf und er war als Count Dooku einer der ganz wenigen Lichtblicke in der neuen Star Wars Trilogie.
Das war nur ein ganz kleiner Ausriss aus der auch immer mal wieder schwankenden Karriere des Sir Christopher Lee, ein kleiner Ausriss der dennoch zeigt: Dieser Mann hat alles gesehen, hat alles gedreht, hat mit jedem schon mal zusammengearbeitet.
Er hat in über 130 Filmen mitgewirkt.
Wenn der Spruch " Der gehört zum Inventar" nicht existieren würde, er müsste für Lee erfunden werden.
Freuen wir uns auf seine Rückkehr als Saruman und hoffen wir das er 200 Jahre alt wird und bis zum letzten Atemzug Filme macht.
Die größte (immer noch) lebende Legende Hollywoods.
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hollygolightly1 2012/03/26 20:16:46
Antwort löschenKann man die Doku nicht noch 7 tagelang sehen? Ich finde das Video nirgends in der Arte-Mediathek :(
SoulReaver 2012/03/27 00:59:33
Antwort löschenIch hab sie auch verpasst und beiße mir immer noch in den Hintern.
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Rukus 2012/03/27 01:58:18
Antwort löschenWie konnte mir das entgehen? Da werd ich wohl mal den Buschfunk aktivieren, ob das wer aufgenommen hat.
Andy Dufresne 2012/03/27 15:13:59
Antwort löschenLohnt sich extrem der Film!
Filmkenner77 2012/03/25 10:29:05
Kommentar löschenSehr interessante Doku über den im doppelten Sinne wohl größten noch lebenden Horrorstar. Als Fan der Hammerfilme hätte ich mir vielleicht noch ein wenig mehr Infos aus der über 20 Jahre andauernden Liaison zwischen Lee und den Studios gewünscht. Die Stunde verging wie im Fluge und natürlich kann nur ein Bruchteil seiner Schaffensphase angerissen werden, was sehr bedauerlich ist.
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hoffman587 2012/03/25 10:52:24
Antwort löschenFand ich insgesamt eigentlich recht gelungen, Abstriche musste man sicherlich machen, betreffend der Länge, aber bei einem Mann wie Lee ist es auch recht kompliziert sein ganzes Schaffen kompakt zu bearbeiten, aber so doch fand ich die recht schön und immerhin informativ m.M.n. - auch wenn ich mir sicher bin den Schlussteil bereits vor einer Zeit schon mal gesehen zu haben.
Filmkenner77 2012/03/25 15:22:12
Antwort löschenJa, es war leider eine Wiederholung. Ist mir auch aufgefallen.
Mr. Pink 2010/11/01 11:20:42
Kommentar löschenSehr interessantes, wenn auch etwas kurz geratenes Portät eines großartigen Schauspielers.
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invwar 2011/01/07 13:30:13
Antwort löschenEs wird allerdings alles wirklich erwähnenswerte genannt und in Anbetracht der Zeit ausführlich behandelt. Selbstverständlich könnte die Doku noch weit ausführlicher sein, aber das gebotene ist schon ausreichend.