Dead Man Walking
Dead Man Walking (1995), US Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 11.04.1996
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1513 Bewertungen
42 Kommentare
Keine
von Tim Robbins, mit Susan Sarandon und Sean Penn
Schwester Helen (Susan Sarandon) erhält von dem Todeszellenkandidat Matthew Poncelet (Sean Penn) einen Brief, in dem er sie um Hilfe bittet, ihn vor seiner Hinrichtung zu bewahren. Im Laufe der Zeit lernt Helen nicht nur Matthew besser kennen, sondern auch die Angehörigen seiner Opfer, und so muss sie sich füher oder später zwischen dem Leben eines verurteilten Verbrechers und der Gerechtigkeit für abscheuliche Taten entscheiden.
Mehr Bilder (6) und Videos (1) zu Dead Man Walking
Cast & Crew
-
Tim Robbins
-
Susan Sarandon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester Helen Prejean
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Sean Penn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Matthew Poncelet
-
Scott Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vater Farley
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Robert Prosky
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hilton Barber
-
Lois Smith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Helen's Mother
-
R. Lee Ermey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Clyde Percy
Regie
Schauspieler
-
Raymond J. Barry
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Earl Delacroix
-
Celia Weston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mary Beth Percy
-
Margo Martindale
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester Colleen
-
Roberta Maxwell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lucille Poncelet
-
Barton Heyman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Beliveau
-
Peter Sarsgaard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Walter Delacroix
-
Steve Boles
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sgt. Neal Trapp
-
Ray Aranha
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-
Jack Black
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Craig Poncelet
-
Tim Robbins
- Genre
- Drama
- Zeit
- 1990er Jahre
- Ort
- Gefängnis, New Orleans, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Amnestie, Angst, Armut, Art House-Film, Beichte, Bestattung, Bibel, Elektrischer Stuhl, Exekution, Freiheitsentzug, Gefängnis, Gefängniszelle, Gericht, Gerichtsurteil, Gerichtsverhandlung, Giftspritze, Gnadengesuch, Hoffnungslosigkeit, Katholische Kirche, Mitgefühl, Mord, Mörder, Nonne, Nächstenliebe, Oscargewinner, Recht und Gerechtigkeit, Rechtsanwalt, Schuld, Selbstfindung, Sozial schwache Familie, Strafe, Therapeut, Todeskandidat, Todesstrafe, Todestrakt, Todesurteil, Ungeselligkeit, Vergebung, Vergewaltigung, Wut und Hass
- Stimmung
- Berührend, Hart, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!

Mystic River
Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses
Carlito's Way
GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia
Die Verurteilten















Kritiken (1) — Film: Dead Man Walking
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenWo Sidney Lumet in seinem (Debüt-)Meisterwerk "Die zwölf Geschworenen" bereits indirekt die Todesstrafe verhandelte und in letzter Konsequenz gegen sie argumentierte, argumentiert Tim Robbins weder für noch gegen sie, sondern in beide Richtungen. Sowohl Todesstrafenbefürworter als auch Todesstrafengegner bekommen auf dem Gang des Todes ihre Plattform, um sich wiederum für sie oder gegen sie auszusprechen. Das ist bemerkenswert, weil Robbins damit nicht moralisch indoktriniert oder mit dem schulmeisterlichen Zeigefinger winkt, er überlässt unentgeltliche Meinungen stattdessen derer, die ein Recht darauf haben, sie sich zu bilden – Zuschauer, so ganz ohne manipulative Lenkung des Regisseurs im Hintergrund, ohne Polemik, intensiv, schonungslos, in einer fast spirituellen Dimension. Robbins variiert objektiv immer wieder Opfer- und Täterperspektive, Opfer- und Täterhandlungsstränge, Handlungsfetzen der einen und der anderen Seite, Erklärungen und Schicksale, Gründe…
22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
Dachsman 2011/07/25 16:41:28
Antwort löschenSehr schön geschrieben, gerade der letzte Absatz.
Timo K. 2011/07/25 16:55:14
Antwort löschenDankeschön. :)
Punsha 2011/07/25 17:37:35
Antwort löschenHuiuiui, sehr gut! Lässt meinen Kommentar ganz alt aussehen. :D
Timo K. 2011/07/25 17:42:39
Antwort löschenUnsere Meinung ist so oder so deckungsgleich. :)
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Punsha 2011/07/25 18:09:24
Antwort löschenJa, das ist die Hauptsache. :)
pellekraut007 2011/08/01 17:22:22
Antwort löschenUnd auch die Musik - mir hat's gefallen - fand ich sehr gut!
Kommentare (41) — Film: Dead Man Walking
Kommentar schreibendemien.bartok 2012/05/22 15:12:49
Kommentar löschenEin an sich sehr rührender Film, leider ohne eindeutige Botschaft gegen die Todesstrafe. Gerade die Szene der Hinrichtung, wo in Rückblenden deutlich wird, dass er wirklich schuldig ist, mutet wie eine dramaturgische Notlösung an, um den Film im Exekutions-geilen Amerika der 90er Jahre verkaufen zu können. - Die Schauspieler sind jedenfals brilliant!
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ReubenCogburn 2012/05/27 16:50:09
Antwort löschenSpoiler ...
Dani95 2012/05/17 19:13:49
Kommentar löschenDie Regie von „Dead Man Walking“ übernahm Tim Robbins. Er setzte die Geschichte um den zum Tode verurteilten Matthew Poncelet grandios um. Matthew sitzt seit sechs Jahren, wegen dem Mord eines jungen Paares, in der Todeszelle. Als die Hinrichtung immer näher heran rückt, schreibt er der Nonne Helen Prejean einen Brief. Damit hofft er darauf, dass sie ihm hilft, ihn vor dieser Hinrichtung zu bewahren. Helen hätte nicht gedacht, dass ein Mensch so reuelos sein kann. Doch sie nimmt die Sache in die Hand und versucht ihm zu helfen. Dabei lernen sich die beiden immer näher kennen und auch Matthew kann andere, gute Seiten, zeigen.
Es mag im ersten Moment ein bisschen eintönig an Handlung klingen. Für einige kann es sein, dass der Film etwas langatmig erscheint. Wer jedoch wirklich die Ruhe für diesen Film findet, wird nicht enttäuscht werden.
Sean Penn verkörpert uns Matthew. Er beweist wieder einmal sein absolut großartiges Schauspieltalent. Jede Emotion durch Gestik und Mimik strömt nur so aus ihm hinaus. Eine überaus wundervolle Glanzleistung von Penn.
Aber auch Susan Sarandon als Nonne, spielt meiner Meinung nach wunderbar. Sie zeigt uns eine Nonne, die sich einiges zutraut und trotz der Umstände immer cool bleibt.
Als Nebendarsteller wäre da noch Ronald Lee Ermey zu erwähnen. Mit der Rolle als Vater seiner ermordeten Tochter bringt er eine sehr gute Leistung.
„Dead Man Walking“ spricht besonders das heiß diskutierte Thema Todesstrafe an. Ist es gerecht, Menschen mit dem Tod zu bestrafen? Oder sollte man andere Methoden anwenden und den Tod aus dem Spiel lassen?
Wir sehen wie Matthew leidet und sich verändert. Wie er sich eingesteht, einen sehr großen Fehler begangen zu haben. Er fängt an zu lieben und eine Freundschaft zur Nonne Helen aufzubauen. Aus dem einst radikalen Mann wird ein liebevoller Mensch. Hat Matthew Poncelent die Todesstrafe also wirklich verdient? Helen sieht das nicht so. Sie versucht mit allen Mitteln die Hinrichtung nicht stattfinden zu lassen. Sie besucht die Angehörigen der Opfer, doch bekommt dort kein Verständnis aufgebracht.
Durchgehend ist die Stimmung so qualvoll und traurig, dass man tatsächlich, auch wenn Matthew schuldig ist, höchstwahrscheinlich mit ihm Mitleid bekommen wird. Die passende Musik betont zusätzlich diese ungemein bedrückende Stimmung.
Wir sehen nicht nur Matthew leiden, sondern auch die Angehörigen der Opfer. Auf beiden Seiten sieht man ihr Denken und Fühlen. Doch wer letztendlich oder überhaupt in unser Herz eingeschlossen wird, bleibt uns selbst überlassen.
Besser kann man die Todesstrafe nicht deutlich genug darstellen. Damit bringt „Dead Man Walking“ viel Gesprächsstoff auf und dazu beweist er noch genau richtig, dass Menschen ihre Einstellungen ändern können.
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kruemelchen90 2012/03/14 18:13:11
Kommentar löschenEndlich ein Film der das Thema Todesstrafe aufrollt, ohne dabei Partei zu beziehen. Ohne dabei zu suggerieren, dass es nicht rechtens ist, Gleiches mit Gleichem zu bestrafen. Oder andererseits die Meinung zu verbreiten, dass Menschen sich nicht ändern und dass jeder erntet, was er säht, verdient, was er bekommt.
Nein, ein Film, der den Täter als Menschen darstellt. Nicht als unschuldiges Opfer, aber auch nicht als gefühlskalten skrupellosen Verbrecher. Man bekommt einen ungefähren Eindruck, wie es in jemandem aussehen könnte, der seiner Taten wegen der Todesstrafe entgegensieht.
Betont wird hier die Zweischneidigkeit eines heiklen Themas, ohne dem Zuschauer eine Meinung aufzwingen zu wollen. Es werden alle Aspekte des Problems beleuchtet, seitens des Täters, seiner Opfer und der Angehörigen beider Parteien.
Das Thema so zu behandeln dürfte wesentlich mehr zum Denken anregen, vielleicht sogar dazu, die eigene Meinung zu hinterfragen, als vergleichbares Material.
Dabei sind auch die Schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarsteller Susan Sarandon und Sean Penn nicht zu verachten, die dem ganzen erst die Tiefe verleihen und den Film unter die Haut gehen lässt.
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knusperzwieback 2012/03/10 15:23:08
Kommentar löschenHab großen erwartet, aber der Film hat mich einfach nicht gepackt.
Ne, der Film hat mich einfach kalt gelassen. Sollte ich etwa Mitleid mit dem armen Vergewaltiger und Mörder haben, oder was wollte der Film rüber bringen?
Hätte ihm ja fast eine 6/10 gegeben. Aber als das Ende kam musste ich dann doch noch mal 0.5 Punkte abziehen. Das war dann doch zu viel des Guten.
Ich musste mich wirklich teilweise durchquälen.
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Prechtl 2012/02/27 03:55:52
Kommentar löschenIch würde gerne sagen, dass mich der Film dazu inspiriert hat, für immer gegen die Todesstrafe zu sein und es bei jeder Gelegenheit lautstark von mir zu geben. Ich würde gerne sagen, dass mich Sean Penn weggeblasen hat. Ich würde gerne sagen, dass der Film eine Wucht war.
Doch leider ist das nicht so.
Kurz: Die Nonne Helen bekommt aus dem Gefängnis einen Brief von Matthew Poncelet bekommt. Dieser sitzt seit sechs Jahren in der Todeszelle, weil er gemeinsam mit einem Komplizen zwei junge Menschen brutal ermordet haben soll. Helen besucht ihn und stellt fest, dass dieser Mann in Bezug auf seine Tat völlig reuelos ist. Matthew will den Fall neu aufgerollt haben, um seine Strafe in lebenslange Haft umzuwandeln. Helen steht ihm während dieser Zeit bei und dabei kommen sie sich immer näher.
Nicht körperlich, aber beginnen, eine Art freundschaftliche Beziehung zueinander aufzubauen, soweit dies unter diesen Umständen möglich ist.
Während dieser Gerichtstermine lernt Helen auch die Eltern der beiden getöteten Teenager kennen. Diese reagieren fassungslos, weil Helen als Nonne nicht auf der Seite der Opfer, sondern auf der des Mörders steht. Doch für sie ist Matthew kein Mörder, sondern ein Mensch, der seine Unschuld beteuert und unschuldig eingesperrt ist.
Ich möchte nicht zu viel spoilern, aber besonders die letzten paar Minuten des Filmes sind besonders stark. Sean Penn und Susan Sarandon zeigen nochmal alles, was sie drauf haben.
Doch leider war der Rest des Films nicht so gut gespielt. Er hatte einige Längen und bereitete mir oftmals Langeweile. Nur Sean Penn konnte mich dazu bringen, den Film bis zum Ende zu schauen und meiner Meinung nach hatte er besser gespiel als Susan Sarandon.
Nur war die Konkurrenz bei der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" wahrscheinlich zu stark.
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Cellmorbasg 2012/02/10 14:55:06
Kommentar löschenAchtung Spoiler!
Wer schon eine Meinung zur Todesstrafe hat, darf sie nach dem Film behalten. Der Film gibt keine einfache Antwort bei diesem schwierigen Thema, er zeigt einen Täter der seine Tat lange Zeit leugnet, sich gar selbst nicht eingesteht und erst recht nicht bereut. Es wird dennoch viel Mitgefühl für sein Schicksal aufgebracht, repräsentiert durch Susan Sarandon, die trotz seiner Fehler zum Täter eine emotionale Bindung aufbaut. Er ist ein Mensch und die Schrecklichkeit einer solchen Tat ergibt sich doch gerade dadurch, dass es sich nicht um ein Tier oder ein Monster handelt, sondern um einen Menschen. Er lacht und weint ebenso wie andere Menschen, hat Ängste, ist verletzlich, doch natürlich ist da auch eine andere Seite: Aggressivität, Gewalt, Unbeherrschtheit. Seiten die vielleicht keinem Menschen vollkommen fremd sind, aber als Mensch haben wir die Verantwortung uns unseres Verstandes zu bedienen und die Abgründe in uns unter Kontrolle zu halten, auch jene Abgründe die uns fordern lassen, einen anderen Menschen zu töten und damit wiederum andere Menschen belasten die den Schalter drücken, zuzusehen müssen oder noch weitaus schlimmer die das Töten lernen, perfektionieren und am Ende fast mechanisch ausführen. Man muss strafen, aber vor allem muss man schützen. Dieser Schutz wird nicht durch Tod gegeben. Er gibt keine Gewissheit, keine Gerechtigkeit. Die kann es nicht geben, was man leisten kann, ist zu lernen, lernen aus der Tat und das Leben besser gestalten.
Dieser Film geht mit alldem sehr behutsam um und vermag durch das tolle Spiel der beiden Hauptdarsteller die Zerrissenheit zwischen dem Täter und den Angehörigen der Opfer mitzufühlen.
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JackoXL 2012/02/10 15:14:32
Antwort löschenSchöner Text.
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Cellmorbasg 2012/02/10 15:57:55
Antwort löschenDanke.
ReubenCogburn 2012/05/27 16:51:51
Antwort löschenKlasse Kommentar!
ReubenCogburn 2011/10/27 10:35:07
Kommentar löschenIch hab ihn gesehen und will ihn erstmal lange nicht mehr anschauen. Ich hatte tagelang nen Kloß im Hals, wegen der überragenden Leistung der beiden Hauptdarsteller. Vor allem die letzten 20 Minuten haben mir den Rest gegeben.
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bootsmann13 2011/09/01 19:42:24
Kommentar löschenIst ja schon ein Stück her, aber ich konnte nach Besuch des Films eineinhalb Tage nicht wirklich reden...
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Joker_ 2011/08/01 16:29:55
Kommentar löschenJa, dieser Film ist gewiss ein Meisterwerk, ein Meisterwerk der Dialoge, denn es setzt nur auf Dialoge und verzichtet daher auf Action und überladener Spannung. Sie sind so mitreißend durch ihre Dramatik, Traurigkeit und Intelligenz, dass der ganze Film wahrlich zu einem Theater der Melancholie wird. „Dead Man Walking“ ist keiner dieser Hollywood-Filme, mit guten oder bösen Helden, der Offenbarung widerfährt und sich gänzlich wiederfindet, welcher ihm, Hollywood-0815 typisch, als ein Opfer der Justiz und der Exekutive darstellt. Nein, ganz im Gegenteil, er wird als ein Reueloser von Egotismus geprägter Mörder und Vergewaltiger dargestellt.
Jedoch wird leider, die andere Seite, die Seite der Opfer, wenig belichtet und diskutiert, was den Film eine gewisse Unausgewogenheit und Einseitigkeit verleiht.
Die schauspielerische Leistung ist brillant und lückenlos, die Story top und tiefgründig.
Absolute Empfehlung!!!
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TheCineast 2011/07/29 11:55:58
Kommentar löschenKluges, differenziert erzähltes Drama.
Von Penn und Sarandon sehr intensiv gespielt, weshalb sie auch einen Oscar bekam.
Danke, Tim Robbins!
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Punsha 2011/07/25 14:10:50
Kommentar löschen"Dead Man Walking" ist ein sehr bewegender, wenn auch etwas langatmiger Film über die letzten Tage eines zum Tode verurteilten Mannes. Für Hollywood untypisch zeigt uns Robbins keinen mit Kitsch überladenden Streifen mit einem sympathischen, bemitleidenswerten Sträfling, der unschuldig zum Tode verurteilt wird. Nein, Sean Penn spielt in seiner für mich besten und überzeugendsten Rolle einen arroganten, boshaftigen Menschen mit schlimmer Weltanschauung, der jedoch, umso näher sein Tod rückt, eine Wandlung eingeht. Mit dem Film einher geht natürlich der Konflikt der Todesstrafe. Ist es vertretbar einen Menschen per Gerichtsbeschluss zu töten und Gleiches mit Gleichem zu vergelten? In meinen Augen lässt der Film diese Frage unbeantwortet. Er bewegt uns lediglich zum nachdenken und lässt uns, so wie es sein sollte, selbst unsere Meinung bilden. Um das zu verwirklichen, bekommen wir auf der einen Seite den Täter und seine Familie und auf der anderen Seite die Eltern der Opfer ausführlich zu sehen. Mittendrin eine herausragende Susan Sarandon, die sich als Nonne mit beiden Seiten zu beschäftigen und zu verstehen versucht. Das führte dazu, dass sich mit jeder Szene meine Ansicht schlagartig änderte und mit meinem Mitleid gespielt wurde. Großartig.
Ein ausgesprochen realistischer, emotionaler und für die Thematik äußerst wertvoller Film, der erstklassig für Debatten um die Todesstrafe geeignet wäre und damit (nicht nur) dem Bildungswesen sehr zu empfehlen ist.
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Lu La 2011/07/22 14:14:58
Kommentar löschenAlso mich hat dieser Film wirklich umgehaun. Die Darstellung, der gewohnt tollen Schauspieler, Sean Penn und Susan Sarandon hat mich tief beeindruckt. Sean Penn kennt man ja schon in der Rolle des Abtrünnigen aber Susan Sarandon als reine, unscheinbare und doch so hingebungsvolle Nonne zu sehen, das war wirklich etwas Neues! (Meine Susan Sarandon Assoziationen gehen immer eher in Richtung, Annie's Männer und Thelma & Louise)
Das Zusammenspiel der beiden Protagonisten, die Zuneigung, die sie füreinander empfinden (ohne das es jemals offensichtlich gemacht wird) und die Ohnmacht der beiden in Bezug auf die kommende Todesstrafe haben diesen Film für mich zu einem intensiven Erlebnis gemacht. Man weiss bis zum Ende nicht, was wirklich passiert ist und als es ans Licht kam habe ich sogar Mitgefühl für den Verbrecher empfunden. Ich fand es toll, wie Tim Robbins ohne den erhobenen Zeigefinger ein so empfindliches Thema behandelt hat. Ich in jedem Fall habe durch diesen Film wieder einmal gemerkt, dass der Mensch zu schnell dazu tendiert zu werten. Diese zwanghaften Moralvorstellungen, die jeden verteufeln der Sie nicht befolgt, führen zu einer schwarz-weiß-Sicht der Menschen, obgleich das Leben und die Handlung Einzelner so unglaublich facettenreich und nuanciert ist, das ebendiese schwarz-weiß-Einstellung hinfällig ist.
Dieser Film hat mich nachdenklich und fertig gemacht und das im positiven Sinne.
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brainchild 2011/07/21 19:29:22
Kommentar löschenÜberragend gespielt von Sean Penn und Susan Sarandon. Das faszinierende daran, wie mit der Thematik hier verfahren wurde, ist sicherlich (ACHTUNG: SPOILER), dass der von Penn gespielte zur Todesstrafe Verurteilte eben nicht unschuldig ist. (SPOILER ENDE) Dazu tut er auch noch auf cool, greift die von Sarandon gespielte Nonne mit sexuellen Anzüglichkeiten an und kokettiert mit Nazi-Ideologien. Regisseur Tim Robbins schafft aber eine so differenzierte Darstellung dieses Charakters sowie der generellen Abwägung des Für und Wider, dass sich am Ende jeder Zuschauer selbst eine Meinung bilden muss. Der Film drängt einem diese glücklicherweise nicht auf, liefert aber ganz objektiv gesehen den Gegnern der Todesstrafe bessere Argumente. Besonders hart ist das Ende, dass zwar einerseits typisch weinerlich und betroffen daherkommt, gleichzeitig aber immer wieder Bilder von der grausamen Tat einblendet. Der Film wird die Befürworter der Todesstrafe damit höchstwahrscheinlich nicht bekehren (geschweige denn die Gegner), sondern eher noch bestärken.
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Marti DiBergi 2011/06/15 10:28:20
Kommentar löschenMoralisch eher fragwürdiger Streifen. Die Versuche des Scipts, die Personen möglichst differenziert zu halten scheitern an der manipulativen Inszenierung.
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Dalia 2011/05/08 14:49:58
Kommentar löschenEiner der bewegendsten Filme, die ich sah und sich mit seinem Taschentuch-Verbrauch nahtlos zu "Dancer In The Dark" und anderen Lieblingsfilmen von mir gesellt.
Das erste Mal sah ich diesen Film in einem kleinen, überfüllten und gelangweilten Religions-Unterricht. Der Großteil der Schüler brachte kein Interesse für den Film auf alter VHS-Kassette auf. Erst recht nicht, weil der Lehrer ständig von einer Szene zur anderen spulte und uns nur das präsentierte, das er für wertvoll hielt. Dabei ging viel Atmosphäre, die Gesamtheit des Filmes verloren.
Aber das hat "Dead Man Walking" keinesfalls geschadet. Wir - nun: zumindest ich, der Rest plauderte gelangweilt - sahen das Ende und das war von Tragik, Authentizität und perfektem Schauspiel kaum zu übertreffen, so dass mich die Tränen schneller heimsuchten, als mir lieb war. Großes, schmerzliches Kino mit Bildern und einer Geschichte, die einen noch lange begleiten werden.
Ich habe den Film mittlerweile ein zweites, sogar drittes Mal gesehen und bin immer wieder von neuem ergriffen und schockiert.
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regiseurin 2011/05/06 19:15:32
Kommentar löschenEin äußerst ergreifender Film der auch ein ernstzunehmendes Thema behandelt welches uns persönlich zwar nicht betrifft, dafür aber die Amerikaner umso mehr.
Grandios gespielt von Sean Penn, kein Widerspruch. Auch Susan Sarandon macht ihrem Namen alle Ehre.
Zum Inhalt gibt es natürlich einen Streitpunkt.... für oder gegen die Todesstrafe?
Um es besser zu verstehen werden uns auch beide seiten anschaulich und verständlich präsentiert.
Mir hat der Film ziemlich gut gefallen und er macht es einem schwer sich für eine Seite zu entscheiden, wenn man sich überhaupt entscheiden kann oder will.
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el.greco 2011/04/23 21:09:02
Kommentar löschenEin weiterer Grund nicht mehr in die Schule zu gehen (Grund eins siehe mein Kommentar zu "New Kids Turbo" (Werbung in einem Kommentar, ist das nicht toll?)):
Fach Religion. Thema Todesstrafe. Unser wild mimikulierender (Ich erwarte Szenenapplaus für dieses Wort) Breitmaulfrosch (In anderen Kreisen Lehrerin genannt) kommt auf die wahnwitzige Idee einen Film im Unterricht zu kucken. "Scheiß Idee", war meine Antwort. Wild gestikulierend und auf 180 weiste ich ihr in vier Minuten geschätzte 19.262.138 Gründe auf, keinen Film im Unterricht zu kucken...
...Die Woche drauf startete "Dead man Walking". In acht Schulstunden alla 45 Minuten sollte der Film gesehen werden. Mit zwischenzeitlichen Pausen von etwa 3 Wochen wurde der Film zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das Ende (den letzen Dialog) zu sehen, befand sie für überflüssig.
Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.
Vorgemerkt. Diesmal ohne Pause.
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philopee 2011/04/23 22:04:52
Antwort löschenLief in unsrem Religionsunterricht genau so...
Dämpft echt den Filmgenuss...
El Tonno 2011/04/24 12:39:59
Antwort löschenJep Filme im Unterricht zu schauen, wenn man sie nicht kennt, ist kacke...ging mir neulich mit "Romeo & Julia" so.
stuforcedyou 2011/04/24 18:16:28
Antwort löschenOh ja, schulisches Filme anschauen ist die Pest.
El Tonno 2011/04/24 20:52:43
Antwort löschenAber wenigstens wird dann kein normaler Unterricht gemacht ;)
philopee 2011/04/24 21:48:21
Antwort löschenBesonders wenn wirklich gute Streifen aufgelegt werden und die dann erstens alle 35 Minuten unterbrochen werden und zweitens von minderbemittelten Mitschülern runtergeredet werden...
el.greco 2011/04/24 23:31:44
Antwort löschenJA ! Die hab ich ja ganz vergessen vor lauter Hass auf meine Lehrerin.
Danke Philo ! :)
philopee 2011/04/25 12:18:24
Antwort löschenDagegen fanden die meisten aber "Even Allmächtig" wieder zum schießen.
el.greco 2011/04/25 21:15:03
Antwort löschenHmmm, was sagt uns das? :D
philopee 2011/04/25 21:30:26
Antwort löschenDas Gymnasiasten eigentlich generell eher weniger helle Leuchten sind...
Alle 11 Antworten zeigen
el.greco 2011/04/25 21:40:53
Antwort löschenDas heißt Gymnasioner ;)
philopee 2011/04/26 00:00:25
Antwort löschenoder so :D
Mrs.Yellow 2011/02/11 22:24:44
Kommentar löschenSpannend und gefühlvoll. "Dead Man Walking" ergreift sehr. Wirklich toller Cast...
I LOVE YOU, SEAN PENN
Trotzdem hört sich der Titel eher nach 'nem Zombiefilm an, als das was man am Ende kriegt: Viel Herz und ein Einblick in die Seele eines vermeidlich gefühlskalten Killers...
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countcount 2011/02/12 20:23:09
Antwort löschenewig lang her wo ich den film sah. aber ich erinnere mich und das ist ein gutes Zeichen. ;) Und ja...Sean Penn ist wirklich ein guter... :)
*frenzy_punk<3 2011/02/12 20:27:39
Antwort löschenvielleicht denkst du wegen "the walking dead" an zombies? ;)
muss den film auch mal wieder sehen, der ist bestialisch gut!
Mrs.Yellow 2011/02/12 20:33:24
Antwort löschenÜbersetzt heißt das ja ungefähr "Toter laufender Mann",und tote männer können ja eigentlich nicht laufen...außer sie sind ZOMBIES !!!
*frenzy_punk<3 2011/02/12 21:09:27
Antwort löschenja stimmt auch, hast recht ;)
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Mrs.Yellow 2011/02/12 22:09:52
Antwort löschenAb und zu hab ich halt auch mal recht :)
*frenzy_punk<3 2011/02/12 22:28:22
Antwort löschenjap ;) das muss schon sein^^
his_poisongirl 2011/02/05 17:56:40
Kommentar löschenErgreifend und ehrlich! Susan Sarandon und Sean Penn spielen einfach großartig und glaubwürdig!
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ComicFan 2011/01/26 16:50:22
Kommentar löschenSpannendes, trauriges Gefängnis-Drama mit Top- Besetzung und toller Musik. Das Ende geht sehr ans Herz, der ganze Film überhaupt geht einem verdammt nahe. Und so traurig das Ende auch ist, wäre jede andere Möglichkeit dem Film einfach nicht gerecht geworden.
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