Defendor

Defendor (2009), CA Laufzeit 97 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Komödie, Science Fiction-Film

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6.8
Kritiker
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9
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1192 Bewertungen
72 Kommentare
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von Peter Stebbings, mit Woody Harrelson und Kat Dennings

Arthur Poppington braucht keine Superkräfte oder Heldenspielzeug, um Verbrechen zu bekämpfen. Lediglich bewaffnet mit einem kindlichen Hang zum Staunen und einem Arsenal an skurrilen Gerätschaften Marke Eigenbau wird er zum “Defendor”! Er findet völlig unerwartet einen Partner, als er eine Prostituierte rettet, in die er sich verliebt. Können die beiden den gefürchtetsten Verbrecherboss der Stadt dingfest machen, ohne dabei getötet zu werden?

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Defendor

Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]
Bleibt immer noch die Frage: Trägt man auch ohne große Macht Verantwortung? Ist Gewalt jetzt ok, wenn man andere dadurch rettet? Zumindest Arthurs Psychiaterin weicht der Frage aus, genau so wie letztendlich der Film. Es ist eine Frage, die sich der Zuschauer selber beantworten muss. Für Arthur mag die Sache klar sein – aber so einfach ist es nun mal nicht immer. Oder?

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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

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5.0Geht so

Dem mir bisher nie als Schauspieler aufgefallenen Regiedebütanten Peter Stebbins gelingt es in seiner energischen Superheldendekonstruktion nicht, dem trendigen Thema weitere Facetten abzuringen, die nicht zuvor in Filmen wie “Special”, “Kick-Ass” oder auch “Watchmen” ausreichend durchdekliniert wurden.

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LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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7.0Sehenswert

Defendor ist ein Film, der frischen Wind ins Genre bringt und neben einigem absurden Humor endlich einmal offen die Frage nach der psychischen Konstitution und der Zurechnungsfähigkeit des Selbstjustiz übenden Helden ebenso stellt wie beantwortet.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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6.0Ganz gut

[...]Mit einer recht platten »Don’t do drugs«-Moral und einem in seiner Aussage etwas zweischneidigen, aber nicht misslungenem Ende, steckt in „Defendor“ unerwarteterweise mehr Ernst denn Witz, womit zumindest die Story einigermaßen überfordert ist. Teils sehr simpel und wenig konsequent aufgebaut hat der Film aber dennoch sowohl seine spaßigen, als auch seine bitteren Momente, in denen besonders die Darsteller überzeugen. Auch wenn bei vielem was Peter Stebbings in „Defendor“ versucht letztlich nur der Ansatz überzeugen kann, ist es vor allem Woody Harrelson, der dem in seiner ganzen Unheldenhaftigkeit heldenhaften Helden seinen Reiz verleiht und mit seiner tadellosen Leistung überall da einspringt, wo Stebbings‘ Inszenierung Schurkentaten verbricht. Eben so, wie man das von einem echten Superhelden erwarten kann.[...]

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Kommentare (68) — Film: Defendor


Sortierung

TheRambostar007

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Bewertung7.0Sehenswert

Defondor ist eine gute Mischung aus Kick Ass und Super-Shut up crime. Er ist so herzhaft wie Super, ein wenig so lustig und verückt wie Kick Ass, aber nicht so abgedreht. Zum Glück ist er nicht ganz so blutig und brutal geraten, denn so ist er vor allem zum Ende wirklich ernst zu nehmen und verschwindet nicht im Dauerslapstik. Leider scheint solch eine kleine Perle in den deutschen Kinos keine Würdigung zu finden, so kann man zum Glück (anhand der Bewertungen) sehen, dass er immerhin ein wenig verdiente Beachtung und Würdigung erhalten hat. Es gibt einige komische/lustige Elemente, aber auch viel Dramaturgie. Der Held ist für mich der liebenswerteste (Super-)Held welchen ich jemals in einem solchen Film gesehen habe.

Fazit: Toll ! Ein absoluter Geheimtipp...!

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Faale de Lie

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Bewertung7.5Sehenswert

"Defendor" mit seinem "Defendog" kommt deutlich düsterer und realitätsnäher als die beiden 'Konkurrenzfilme' "Super" und "Kick-Ass" daher. Ein direkter Vergleich ist denk ich nicht möglich, haben diese schließlich völlig verschiedene Motive und andere Entwicklungen zum Superhelden.
"Defendor" besticht in erster Linie durch den mal wieder tollen Woody Harrelson. Der Rest des Casts macht zwar gut mit, kann aber nicht verhindern, dass Woody ihnen die Show stiehlt.
Das genaue Motiv vom Defendor erfahrt man zwar erst später, allerdings ist jenes nicht gerade schwer vorrauszusehen. Das betrifft übrigens den kompletten Film.
Ich habe den Film jetzt auch nicht wirklich als Komödie sondern eher als ein Drama gesehen, was mich eigentlich nicht stören sollte. Jedoch hatte ich etwas anderes erwartet, so in Richtung Action. Diese blinzelt gelegentlich mal auf, verblasst aber wieder viel zu schnell.
Dies kann man dem Film jedoch ncith wirklich übel nehmen, setzt er ja schließlich auf ziemliche Realitätsnähe. Und wenn diese dargestellt wird von einem etwas "langsamen" selbst ernannten und zuerst ausgelachten Superhelden, welcher Cpt. Industry sucht, kann man kein Action Feuerwerk erwarten. Der Film bleibt seiner Linie treu und übertreibt nicht.
Wer also ein kunterbuntes Action-Festival erwartet, wird etwas enttäuscht, da sollte man eher auf oben genanntes zurückgreifen. Wer sich auf eine düstere Geschichte über einen etwas anderen selbst ernannten Helden einlassen will, kann dies gerne tun, denn schlecht ist der Film bei weitem nicht, er setzt nur auf andere Werte.

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loveissuicide

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr liebenswerter (Anti-)superheldenfilm, der niemals peinlich ist. Die Beweggründe Arthurs sind nachvollziehbar, das Schauspiel Harrelsons hervorragend. Die Gags, stets zurückhaltend, zünden eigentlich alle und machen Defendor zu einer wirklich sympathischen Angelegenheit. Vergleiche zu Kickass sind nicht angebracht, weil Defendor etwas völlig anderes sein will bzw. ist. Der Film war für mich eine wirkliche Überraschung.

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der.herr.der.fliegen

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Bewertung7.5Sehenswert

Kick Ass am Arsch, guckt Defendor!

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Roldur

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Bewertung6.0Ganz gut

Peter Stebbings Debut, der etwas andere Superheldenfilm ,übrigens ein Ziel das in diesem Jahr anscheinend sehr viele Filme hatten, schafft es tatsächlich sich ordentlich von der Masse abzuheben. "Defendor", der etwas "langsame" Superheld wird von Harrelson grandios gespielt und bleibt im Gegensatz zu vielen anderen seiner leicht behinderten Filmfreunde stets sympathisch und wirkt nie aufgesetzt bemitleidenswert. Die Aussichtslosigkeit von Defendors Aktionen erfährt ebenfalls eine geniale, unaufgeregte Umsetzung. Was den Film mit all seinen grundsympathischen Ideen und einem tollen Hauptdarsteller davon abhält großartig zu werden sind die größtenteils zu farblosen Nebencharaktere. Schlecht gespielt sicher nicht aber im gesamten zu Charakterlos. Defendors Sidekick hat zu wenig Charakter, zu wenig eigene Persönlichkeit ganz zu schweigen von seinem Antagonisten "Captain Industry". Dazu kommt das hochmoralische, vorhersehbare Ende und ein eigentlich toller Superheldenfilm wird "ganz gut". Schlecht ist "Defendor" ganz sicher nicht und jeder sollte dem Superhelden-Forrest Gump mal eine Chance geben, denn selten habe ich einen so sympathischen Protagonisten gesehn.

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Selcarnor

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Bewertung9.0Herausragend

>Defendor<. Wie >Kick Ass< befasst sich der Film damit, wie es wäre, wenn wirklich jemand mal im echten Leben in die Rolle eines Superhelden schlüpft. Während der eine skurril, bunt und voll von überzogener Gewalt war, geht es hier dagegen allerdings finsterer, realistischer und auch tragischer zur Sache.

1. Optik

Der Schauplatz ist ein altes Industriegebiet, wo schon seit langer Zeit keine Hoffnung mehr zu finden ist und Prostitution, Drogen und Bandenkriege herrschen. Diese trostlose Kulisse gibt gut den Ton des Films wieder und zeigt wie selbstverständlich es ist, dass aus dieser Verzweiflung sich irgendwann mal eine arme Seele erhebt und versucht Gerechtigkeit zu üben. Ein kleines Highlight ist auch das sehr amateurhafte aber doch ulkige Superheldenkostüm, mit all den kleinen Spielereien daran.

2. Musik

Ein netter Soundtrack, der leicht an den spannungsgeladenen Scores von älteren Comicverfilmungen oder Agentenfilme erinnert. Sehr stimmungsvoll und mit einem guten Fluss ins Ohr.

3. Inhalt

Der geistig leicht zurückgebliebene Arthur Poppington - der absolut famos von >Woody Harrelson< dargestellt wird und sehr viel dazu beiträgt, dass der Zuschauer seine Figur so mag – schlüpft jede Nacht in seine Doppelpersönlichkeit, dem Defendor, um in seinem Viertel Verbrecher zu jagen. Dazu setzt er auf Murmeln, Wespen, einen Knüppel und ein schnell zusammengeschraubtes Abhörgerät, sowie Kamera und Taschenlampe auf am Helm. Im Gegensatz zu >Kick Ass< teilt er durchaus aus und macht seine Sache manchmal auch geschickt… allerdings neigt er oft zu leicht überzogenen Verhalten und Onelinern, die bei richtigen Ganoven nicht wirken und ihm viel Prügel bescheren.
Dennoch steht er immer wieder auf und macht weiter, in der Vorstellung er sei unverwundbar und könnte schlussendlich doch allein gegen einen Mafiaboss bestehen. Selbst als er eine neue Freundin in dem Callgirl >Angel< findet rückt er nicht von seinen Zielen ab.
Zum einen bewundert man ihn und zum anderen tut er einem leid, da man sehr genau sieht, wie seine Chancen stehen.
Auch wenn nicht so viel Blut spritzt, ist der Film doch hart und authentisch. Was kann ein Einzelner bewirken um Gutes zu tun? Braucht man dazu eine Maske? Wie weit bringt einem solch eine Entschlossenheit? Soll man den Defendor belächeln oder bewundern.
Mit dezenter Komik und teilweise unerhört spannend schreitet der Film voran. Denn egal wie witzig sich der Held an den Gegner heranschleicht oder mit was für ulkigen Waffen er angreift… man weiß immer: Wenn er erwischt wird, ist es sein Tod.
Dieser ungesunde Geschmack liegt die gesamte Zeit über in der Luft und auch wenn es Momente voller Lebendigkeit und Menschlichkeit gibt, weiß man doch wohin dies alles hinausläuft.
Was macht einen Helden schlussendlich aus?

4. Fazit

Drama, Komödie, Action, Charakterstudie… von all diesen kann man in >Defendor< etwas finden und er erzählt die Geschichte einer faszinierenden Figur, die durch ihre Einfachheit uns die Lage der Welt verdeutlicht. Während Intelligentere einfach wegsehen, will er etwas unternehmen. Egal zu welchen Preis.
Angereichert mit vielen schönen Stellen, einer pragmatischen Vorgehensweise eines >echten< Superhelden und tollen Schauspielern habe ich einen Film bekommen der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird und zwar halb lachend und halb weinend.

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vuvuzela

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Bewertung6.5Ganz gut

klar läuft die Story nach dem Strickmuster von "Kick Ass" ab, aber irgendwie Lebensnäher. Der minderbemittelte Superheld mit dem Gerechtigkeitssinn eines 10 jährigen Jungen und das dramatische Ende passt auch hervorragend zum Gesamtbild.

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FordFairlane

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Bewertung6.5Ganz gut

Woody Harrelson ist einer dieser Schauspieler, welcher gerade mal alle 2 Jahre einen Blockbuster herausbringt und die restliche Zeit über sich mit Nebenrollen die Zeit vertreibt. Defendor hingegen ist einer dieser Filme der meiner Meinung nach eine größere Kinoauswertung verdient gehabt hätte, doch leider schaffte er es nur in sehr wenige Kinos und spielte sehr wenig ein. Doch das kann ich eigentlich nicht verstehen, denn "Defendor" ist ein gutes Drama über einen etwas zurückgebliebenen Mann, der sich selber für einen Superhelden hält und einen auf Selbstjustiz macht.

Woody Harrelson spielt seine Rolle sehr liebenswert und stehts mit einer sympatischen und kindlichen Art. Die Story ist mal was anderes und nicht dieser ständige "Over the Top" Blockbusterblödsinn mit Milliarden Budget. So wie man hier einen Superhelden präsentiert bekommt, so würde er wirklich sein!

Von mir kommt dieses Witzige Superhelden-Drama mit einen gut aufgelegten Harrelson 7 von 10 Punkte.

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1000Mindhunter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Defendor" ist eine Tragikomödie, mit einem genialen Woody Harrelson, der hier in seiner Rolle als Defendor aufgeht und auch die anderen Schauspieler machen ihre Sache anständig. Man merkt schon am Anfang des Films, dass es keine gros Produktion ist, dies finde ich war auch nicht nötig, da es genug Fight-Sequenzen gab. Ich war auch vom Humor her Positiv überrascht, zwar ist der Film manchmal etwas zu überzeichnet und doch stimmt die Chemie zwischen den Schauspielern. Fazit: Ein kleines weitgehend unbekanntes Filmchen zum immer wieder anschauen ;)

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totox

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Bewertung5.0Geht so

Eigentlich keine Superhelden-Persiflage, sondern psychologische Studie eines Verlierers. Außerdem eine Art Plädoyer für Selbstjustiz sowie für geistig Behinderte.
Die Grundidee - ein Loser bildet sich ein Superman zu sein und stellt sich Kriminellen in den Weg - ist nicht schlecht, aber wäre wahrscheinlich nur als Komödie erfolgreich zu realisieren gewesen. Als Tragikomödie/Drama ist das Ganze wenig interessant, zumal auch die handwerkliche Qualität arg zu wünschen übrig lässt.

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Haeber

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ich finde, wenn man deinen Vorschlag mit der Komödie umsetzen würde, hätte man am Ende ein ähnliches Produkt wie Kick-Ass und gerade das soll ja nicht der Fall sein.
In diesem Film wird die Real-life Superheldengeschichte von einer ernsten und realistischeren Seite gezeigt und eine solche Story passt meiner Meinung nach nicht zu einer Komödie.
Ich fand den Film sehr gut und von Woody Harrelson grandios geschauspielert, am Ende kamen mir die Tränen in die Augen.


Marcelinho

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Richtig toller und etwas anderer "Superheldenfilm" mit einem Woody Harrelson in Topform, hatte irgendwie was von Forrest Gump in der Rolle :D Nicht so actionreich und bösartig wie Kick-Ass oder Super aber gerade deshalb weil er anders ist, sehr sehenswert.

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mikkean

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Bewertung7.0Sehenswert

So schmerzhaft diese Erkenntnis auch immer wieder ist: Das Leben ist halt kein Comic! Und nicht jeder Film über einen maskierten Helden ist ein millionenschweres Action-Spektakel oder eine bitterböse Abrechnung mit der Ideal-Vorstellung vom glänzenden Comic-Retter. Und genau deswegen mag Woody Harrelson's Darstellung als "Defendor" nicht jeden sofort für sich gewinnen. Denn statt hier als tiefstimmiger Pendant zum dunklen Ritter herum zu hüpfen oder als Ober-Loser alle Hemmungen fallen zu lassen, orientiert sich sein Arthur Poppington eher an Filmen wie "Rain Man" oder "Ich Bin Sam". Hier rächt sich also kein soziopathischer Hanswurst brachial an der verhassten Gesellschaft. Arthur Poppington ist ein zurückgebliebener Normalo, der vom Verlust der Mutter geprägt ist und sich aus den Erzählungen seines Großvaters, dem guten alten Fernseher und Comics eine eigene Welt zusammengebaut hat. Nachts beschmiert er sein Gesicht, klebt ein D auf seinen Pulli und schwingt den Knüppel gegen alle Bösen. Auf der Suche nach dem ominösen Captain Industry schmeißt er außerdem Murmeln und Wespen-Gläser nach seinen Feinden. Kaum zu glauben und irgendwie nicht so komisch, um sich darüber nur als Parodie zu amüsieren. Tatsächlich ist "Defendor" kein überlauter Reißer und Political Correctness-Killer wie "Kick-Ass" oder eine launige Indie-Granate wie zuletzt "Super". Dieser Film liebt seinen vermeintlich beschränkten Helden zu sehr, um die Idee des Comic-Helden als Entschuldigung für schwarzen Humor und viel In-die-Fresse-Gekloppe auszubeuten. Da überrascht es auch nicht, dass der Held in einer jungen Nachwuchs-Nutte eine Gefährtin findet oder letztlich nicht viel gegen einen realen Gangsterboss ausrichten kann. Jepp, "Defendor" versucht sich eher an der Grad-Wanderung zwischen Comic-Hero-Gone-Real-Vorstellung und Drama. Was angesichts des relativ geerdeten Handlungs-Verlaufs auch enttäuschend sein kann. Andererseits verfügt der Film auch über genügend Herz und Verstand, um in der Gestalt seines wahrhaft traurigen Helden ein Zeichen für Courage und Mut zu setzen. So klein und bedeutungslos dieser Arthur auch erscheinen mag, er strebt nach dem, über was Christopher Nolan seinen Batman gerne sinnieren lässt. Die Entscheidung, sich nicht mehr fremd bestimmen zu lassen von bösen Kräften und vermeintlich stärkeren Umständen. Okay, klingt vielleicht zu verträumt. Aber nichtsdestotrotz sage ich mal, dass "Defendor" das Herz am rechten Fleck trägt. Ganz so wie Harrelson's tolle Darstellung. Für einen kleinen Comic-Hero-Streifen ohne große Comic-Action echt nicht schlecht. Diesem "Defendor" könnte man glatt einen Graphic Novel spendieren.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Rolle des "Defendor" ist Woody Harrelson wie auf den Leib geschrieben!
Natürlich bleiben Vergleiche mit "Kick Ass" der eine ähnliche Story erzählt nicht aus.
Wo der aber mit übertriebener Action, Comiclook und coolen Sprüchen punktet, setzt "Defendor" auf Realismus, Menschlichkeit und den Menschen hinter der Maske.
Harrelson ist einfach großartig in der Rolle des herzlichen und naiven Rächers auf der suche nach seinem Erzfeind Captain Industry!
Getarnt als Comicverlade und Komödie entwickelt sich "Defendor" sehr schnell zu einer Mischung aus Drama und Thriller mit schwarzhumorigen Einlagen!
Ein wirklich schöner, kleiner Film der leider völlig zu unrecht untergegengen ist.

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cts

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Bewertung3.0Schwach

wurde mir empfohlen weil ich "super" einfach super fand. leider is dieser hier für mich vollkommener quark, allein weil arthur geistig nicht auf der höhe ist, hat für mich den kompletten humor gekillt, lachen konnt ich nich einmal. die heroische musik nervte nach ner halben stunde auch schon und wollte einfach nichtmehr aufhören, glaub die lief in dauerschleife. dann lieber "super" gucken, der macht wenigstens spass :>

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eisbaerdios

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hätte ich die Geschichte das erste Mal gesehen, wär ich mit Sicherheit hingerissen gewesen. Aber die Idee um einen "realen" Superhelden gab es in letzter Zeit zu häufig.
Trotzdem ein schöner Film, bei dem man gut eintauchen kann und vor allem ein konsequentes Ende wie ich finde.

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Moe

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Bewertung6.5Ganz gut

Wer denkt, hier bekommt man einen Superhelden-Film wie Kick-Ass oder Iron Man zu sehen, der irrt. Dieser Film hat wenig mit einem klassischen Superhelden-Film zu tun, viel mehr ist es ein Drama, welches die allgegenwärtige Superheldenmasche als Gewand nimmt. Der Film war solide, konnte mich aber streckenweise nicht sehr unterhalten und musste mich durch gewisse Längen durchquälen. Nicht das beste Drama, aber bestimmt nicht auch das schlechteste. Woody Harrelson zeigt einmal mehr, was für Schauspielfähigkeiten (im positiven Sinne) hat.

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Anonymous1987

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Wenn Kick-Ass ein klassischer Superhelden-Film ist bin ich
Steve Mc Queen


Frank Farmer

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine kleine Indie-Perle mit einem hervorragenden Hauptdarsteller. Die Erwartungen einer Komödie oder gar eines Hollywood-Superhelden-Spektakels sollte man schnellstens herunterschrauben. Tatsächlich treffen wir auf ein kleines Drama mit Herz.

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Vincent_Vega

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Bewertung9.0Herausragend

"Defendor" nennt sich Arthur Poppington, der kein Superheld ist sondern im Straßenbau arbeitet, der jedoch des Nachts das Verbrechen mit selbstgebastelten Utensilien bekämpft.
Auch wenn "Defendor" in der Realität spielt und deswegen nicht mit einer Comicverfilmung oder einem Superheldencomic zu vergleichen ist, hat er dennoch alle Charaktere, die Fans von Comics und deren Verfilmungen so bewundern.
Da ist zum einen besagter Arthur Poppington, dessen Psyche von Kindheitsalter an angeschlagen ist und dessen Selbstwertgefühl erst dann ungeahnte Ausmaße annimmt, sobald er das selbstgebastelte Superheldenkostüm überzieht und auf Verbrecherjagd geht, der kein Superheld wie Batman oder Superman, jedoch ein menschlicher Held ist, wie er im Buche steht - eine Prostituierte, die sich mit ihm anfreundet, die zum ersten Mal in ihrem Leben zu erfahren scheint, dass es Männer gibt, die keine Bestien sind, die nicht nur das eine von ihr verlangen und ein loyaler Freund, der sich rührend sorgt - und zum andern ein korrupter Cop, der sich nur noch für die Geschäfte mit der Mafia zu interessieren scheint, um seine Drogenabhängigkeit zu stillen und ein Oberbösewicht und Gegenspieler in Form eines serbischen Mafiabosses, der von Arthur für Captain Industry gehalten wird, einer Einbildung, einem Hassobjekt, welches er sich in der Kindheit geschaffen hat, welcher seine Mutter auf dem Gewissen hat.
Die Geschichte wird genauso spannend, wie rührend und herzergreifend erzählt und wird zudem mit der klassichen Geschichte der Rache garniert, wobei sich dennoch die Zeit genommen wird, die Charaktere und deren Psyche bis ins kleinste Detail auszuleuchten.
Eine Komödie ist "Defondor" wohl kaum, auch kann man ihn nicht mit "Kick-Ass" oder "Super" vergleichen - hat er doch seinen ganz eigenen Charme und ist dabei eher ein psychologisches Drama, das von gefallenen Menschen und deren Selbstachtung und der Achtung des Einzelnen gegenüber anderen Menschen erzählt, aber auch davon, dass es nicht viel braucht, um ein Held zu sein und wie es warscheinlich aussehen würde, wenn ein Comicheld auf die grausame, kalte Realität trifft, wo Gangster Gangster sind und wo Kugeln auch nicht vor Superhelden halt machen.

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Flunsi

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Bewertung7.5Sehenswert

Weshalb steht in der Beschreibung es wär 1. eine Komödie und 2. ein Action-Film!? In meinen Augen ist es primär ein Drama!
Da ich aufgrund der falschen Beschreibung etwas ganz anderes erwartet habe, war ich zunächst natürlich enttäuscht. Aber dafür kann der Film ja nichts. ;)

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Benchyl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Defendor", sowohl der Film als solches als auch die titelgebende Figur sind absolut liebenswert. Vergleiche mit "Kick-Ass" sind prinzipiell zu vernachlässigen, da "Defendor" sich durch gänzlich andersartige Herangehensweise und Pointensetzung auszeichnet. Wo in "Kick-Ass" der Pseudo-Versager direkt als Erzähler zum offensichtlichen Held als Unterhaltungsobjekt deklariert ist, sieht "Defendor" davon ab und setzt lieber auf Nüchternheit und seinen nicht heroisch in Szene gesetzten Protagonisten. Dessen Naivität und sein überraschend glaubhaft vermitteltes Alleinsein machen ihn zur liebenswürdigen, bemitleidenswerten Hauptfigur des Films. Woody Harrelson glänzt in seiner Rolle und schafft es schnell, ohne nervig kitschige Überzeichnung der debile Sympathieträger zu sein. Trotz dieser seiner Trübseligkeit und des eher düsteren Stimmungsbildes bleibt der Film durch seinen goldigen Humor irgendwie erfrischend, wo sicher auch die erwähnenswerte Kameraarbeit ihren Teil zu beiträgt. Einzig störend sind vielleicht die zwei oder drei Momente, in denen Arthur als Defendor doch leicht künstlich wirkende, heldenhafte Zitate ausspricht, die man hätte weglassen können. Doch auch das nimmt dem Film letztendlich nichts von seiner gelungenen Wirksamkeit, denn er maßt sich nie an, in irgendeiner Weise spektakulär oder bemerkenswert zu sein - und gerade deshalb ist er es wahrscheinlich. Obwohl auch "Defendor" in gewissem Sinne ein Puzzle aus verschiedenen Personifizierungen ist, wollen seine Charaktere jedoch nie über das hinausmutieren, was sie schließlich sind. Und auch am Ende bleibt er konsequent, ohne manipulative Dramatik zu entfachen.

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