Der blutige Pfad Gottes

The Boondock Saints (1999), US
Laufzeit 110 Minuten, FSK 18, Thriller, Kriminalfilm, Actionfilm

6.6 Kritiker
39 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8.0 Community
15506 Bewertungen
171 Kommentare
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von Troy Duffy, mit Willem Dafoe und Sean Patrick Flanery

Die beiden irischstämmigen Brüder Conor (Sean Patrick Flanery) und Murphy McManus (Norman Reedus) töten am St. Patrick’s Day in Notwehr zwei Mitglieder der russischen Mafia und werden so über Nacht zu “Heiligen” in ihrem Viertel. Der Blutige Pfad Gottes zeigt ihren tief religiösen Rachefeldzug gegen das organisierte Verbrechen in Boston, bei dem sie auch auf interesssante Verbündete stoßen.

Regisseur und Autor von Der Blutige Pfad Gottes ist Troy Duffy. Es gelang ihm innerhalb von nur 32 Tagen und mit dem geradezu sparsamen Budget von knapp 7 Millionen US-Dollar einen Film zu erschaffen, der diverse Konfliktthemen anspricht ohne dabei allzu tiefgründig zu werden. Obwohl Der Blutige Pfad Gottes in den USA nur in fünf Kinos lief und in Deutschland zum Beispiel gar nicht, reifte er bald zum Kultfilm und spielte allein in den USA durch Video- und DVD-Verkauf 50 Millionen US-Dollar ein. Der Kult reichte sogar so weit, dass sich viele Fans die gleichen Tattoos stechen ließen wie die MacManus Brüder. Erstaunlicherweise drehte Troy Duffy, außer der Fortsetzung und der Dokumentation Overnight sein eigenes Leben, kaum noch Filme. Für die Fortsetzung Der blutige Pfad Gottes 2 (2009) stand dem Regisseur dann zumindest in den Hauptrollen auch wieder dieselbe Besetzung zur Verfügung.

Auf Grund der religiösen Anspielungen in Der Blutige Pfad Gottes, war es dem Team nicht gestattet innerhalb von katholischen Kirchen zu drehen, statt dessen musste man auf benachbarte protestantische Kirchen ausweichen.

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Der blutige Pfad Gottes

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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5.0Geht so

Regisseur Troy Duffy trägt gerne dick auf und sorgt mit Zeitlupenaufnahmen für eine Ästhetisierung der Schiessereien. Hauptsache, es sieht gut aus.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Flibbo: wieistderfilm.de

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7.5Sehenswert

Troy Duffys Stil entstammt nur sehr begrenzt eigenen Ideen, ist aber so gekonnt und mit so überzeugenden Darstellern realisiert, dass so mancher Actionfan sich blenden lässt und dieses Werk als Kultfilm feiert. Daran ist auch kaum etwas Verwerfliches. Neben Willem Dafoe, der wohl nie besser und köstlicher war, bietet „Der blutige Pfad Gottes“ so einige wunderbar skurrile Charaktere. Dabei darf man die fadenscheinige Geschichte und ein paar unglaubwürdige Begebenheiten einfach nicht so eng sehen. Visuell, mit passendem Soundtrack, ist dieses fulminante Regiedebüt jedenfalls verdammt cool. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Xander8112: at the movies

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10.0Lieblingsfilm

“Mein flammendes Schwert und meine Hand sollen Euch richten. Ich werde Rache nehmen an meinen Feinden und Vergeltung üben an jenen, die mich hassen. Oh Vater, erhebe mich zu deiner Rechten und zähle mich zu deinen Heiligen.”

Ich weiß gar nicht, was man bei diesem Film zuerst loben soll - den Schnitt bzw. die Regie, den Humor, die großartigen Actionszenen, einen einen noch viel großartigeren Willem Daffoe als schwulen FBI-Agenten - man könnte die Liste ewig fort führen. Die beiden Heiligen, sind es zwar bei weitem nicht, dafür aber um so cooler. Agent Smecker rekronstuiert den Tathergang so detailliert und dies wird visuell so gekonnt umgesetzt, das es ruhig noch mehr Leichen geben könnte.

“Niemals soll unschuldig Blut vergossen werden. Doch das Blut der Gottlosen soll fließen in Strömen. Die drei sollen ihre schwarzen Flügel spreizen und werden der Hammer sein der Rache Gottes.”

Was soll ich noch sagen, neben Léon einer der besten Filme aller Zeiten, Action, Humor, einfach alles passt. Ich kenne niemanden der diesen Film nicht gut findet.

Gucken, denn:
“Und ihr werdet sein die Lieblinge unter den Schafen. Seid euch dem Schutze aller Engel im Himmel gewiss!”

http://xander81.wordpress.com/2008/04/27/kritik-the-boondock-saints-der-blutige-pfad-gottes/

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Clooney Toons

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@Diether du hast aber nicht wirklich gerade Pulp Fiction falsch geschrieben oder?..


matez

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autsch das hat er..



Kommentare (168) — Film: Der blutige Pfad Gottes

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Scotty2Hotty

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein guter aber im großen und ganzen überbewerteter Film, finde ich!

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Rukus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hachja, die Iren. Ein ganz besonderes Völkchen. Was soll man großartig über die Boondock Saints sagen? Gewalt ist keine Lösung! - Oh doch! Zumindest im Film. Wenn die Konflikte hier alle nach antiautoritärer Gutmenschenmethodik gelöst worden wären, wär das wohl einer der langweiligsten Streifen, die man sich vorstellen kann. Um an diesem Film Spaß zu haben, muss man sich auf die Gewaltorgien einlassen, die mit einem ordentlichen Spritzer tiefschwarzen Humors verfeinert sind. Wer damit nicht leben kann, soll sich nen Disney-Cartoon reinziehen. Jedwede religiös-philosophische Analyse verbietet sich fast von selbst. Irgendein geschwurbeltes "Böse killen ist gut" oder eben das Gegenteil sollte man sich schenken. Troy Duffy spielt genau damit. Natürlich kann man über eben genau diese Dinge nachdenken. Man sollte es sogar. Man sollte sich Gedanken über das Schlechte in dieser Welt machen, und wie man damit umgeht. Aber diesen Film als Grundlage verwenden? Wer erst über den blutige Pfad Gottes wandeln muss, um sich über derartige Themen Gedanken zu machen, der hat den Knall eh nicht gehört. Habt Spaß mit den beiden nicht ganz so heiligen Rächern und vor allem mit einem unglaublich grandiosen Willem Defoe. Seine Darbietung vor dem Haus ist schlicht epic!

Achja ... vergesst das Seil nicht! ;)

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FilmFreeza

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Den schau ich auch demnächst, ist gestern eingetroffen :O:)


Iznogoud

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nachvollziehbare Entscheidung - Boondock Saints 1 steht auf dem deutschen Index.
Der (Zitat eines anderen Users) mittelalterlich anmutende Umgang mit dem Thema Selbstjustiz bedarf - sagen wir mal, der Fähigkeit zur Selbstreflexion, anders gesagt:
Er gehört in seiner Aussage genau dahin, wo er sich in der Regel befindet: auf die Leinwand, nicht ins moralische Alphabet des Alltags.
Und dass die beiden Hauptdarsteller derart für ihren krank anmutenden religiösen Eifer, mit dem sie gut bei den Kreuzzügen im heiligen Land vor ein paar hundert Jahren aufgehoben gewesen wären, gefeiert werden, dass sie als Bannerträger der Gerechtigkeit in amerikanischen Militärlagern in Afghanistan anzutreffen sind, wo sie den Soldaten als Charaktervorbilder dienen, kostetdie Personen hinter den Rollen Sympathiepunkte.
Wer sich dessen allerdings bewusst ist und im DVD-Verleih seines Vertrauens unter der Theke ein gut sortiertes Lager weiss, kann viel Spaß haben mit einem Film, dessen Irish-Folk-Filmmusik mir persönlich unglaublich Spaß macht, der nie Gefahr läuft, politisch korrekt zu sein und der durch absurd überzeichnete Charaktere nie vergessen lässt, dass er eben doch nur ein Film ist - und keine alltagstaugliche Moralfibel.

Optisch ansprechend dargestellt, saucoole Charaktere, Willem Dafoe als mein persönlicher Held für ca. 103 Minuten.
Troy Duffy haut halt auf die Kacke.
Macht Spaß, ist kurzweilig und - ich wiederhole - irgendwie halt saucool.

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RoosterCogburn

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Bewertung6.0Ganz gut

Jetzt habe ich endlich, zum ersten Mal, diesen Film gesehen. Doch umgehauen hat der Film mich nicht. Ich kann diesen Hype auch nicht so wirklich nachvollziehen. Der Film ist unterhaltsam. Das will ich nicht abstreiten. Es ist teilweise recht spaßig, dem unbeholfenem Rocco zuzusehen, wie er die beiden irischen Brüder auf Biegen und Brechen unterstützen möchte. Mit Gewaltdarstellung habe ich bei einem derartigen Filmtitel natürlich gerechnet. Das will ich also nicht bemängeln. Allerdings haben mich die ironischen Ansätze nicht überzeugt. Eigentlich schade. Denn nur so wäre ein derart überzogenes Szenario 'sehenswert' (u.a. ein Punkt, warum meine Bewertung nicht höher ausfällt).
Bei dem hanebüchenen Plot hätte einem auch die angebliche Mission Gottes auf den Senkel gehen können. Denn die Nummer mit der Religiosität wurden in den 100 Minuten ganz schön überstrapaziert. Wenn ich ironische Seitenhiebe auf die Kirche sehen will, dann schaue ich mir lieber "Dogma" an - nicht "The Boondock Saints", die die Selbstjustiz auf übelste verherrlichen. Kritisch gesehen, fast schon gefährlich wie hier die Gewaltbereitschaft und das Faustrecht als beinah legitim suggeriert wird.
Auf der anderen Seite ist dem Film durchaus positives abzugewinnen. Ich habe Willem Dafoe schon lange nicht mehr so ausgeflippt gesehen. Er ist in der Rolle des homosexuellen FBI Agenten wirklich klasse und somit das absolut Beste an diesem Film.

Ein überdurchschnittlicher Rachethriller. Aber kein "Must-See" (wie man mir immer weiss machen wollte)!!!

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Annumbay

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Bewertung0.0Hassfilm

Perverse und Kranke Gewalt Orgie, welche man verbieten sollte !!!

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Dopeter

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Bewertung0.0Hassfilm

is voll fake, gott is nähmlich erfunden, weiß doch jedes kind. boah voll naif, die, die das schauen. geht mal lieber nach hausen

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RoosterCogburn

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@Dopeter: Kleine Anmerkung für deine drei "Sätze"
Grammatik ist nicht so dein bester Freund, oder? ;)
nämlich wird nach dem Umlaut ohne 'h' geschrieben
naiv schreibt man mit Vogel 'v'


Dopeter

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robe schreibt man auch anders


Selcarnor

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Bewertung9.0Herausragend

>Der blutige Pfad Gottes< kann man getrost zu einem der besten und auch interessantesten Filme zählen, die man je gucken wird, zumal auch das Thema wirklich zum nachdenken anregt.

1. Optik

Die Bilder sind größtenteils äußerst gut eingefangen und besonders bei so einigen Szenen ist die Kamera sehr gut. Vor allem wenn die beiden Brüder in ihren schwarzen Kleidern mit ihren Pistolen anfangen zu feuern oder sie ihr Gebet sprechen, ist das Stativ in einem guten Winkel auf sie zentriert. Beim Schnitt ist vor allem auffällig, dass bei den Mordszenen man zuerst nur den Tatort sieht und der Polizist dann nach und nach alles austüftelt. Erst dann kommen Rückblenden und an einer Stelle ist der FBI-Agent auch mit rein geschnitten und unterstreicht diese Szene noch einmal mit seiner Präsenz.

2. Soundtrack

Hier stoß ich an meine Grenzen, da fast jeder Track unterschiedlich ist. Der eine ist irisch angehaucht, der andere rockig und der nächste elektronisch. Was man aber sagen kann ist, dass sie alle saugut klingen und eine gewisse Tendenz zu düsteren Krichenchören zu finden ist.

3. Inhalt

Die Handlung ist skurril, spaßig, atmosphärisch und gegen Ende recht düster.
Die Spannung wird durch die straffe Handlung und viele wunderbare/coole/kranke Charaktere - allen voran die Polizisten, angeführt von >Wiliam Dafoe< - aufrechterhalten und wird im Laufe der Zeit sogar immer dichter.
Dazu kommen wirklich urkomische bis brillante Dialoge und eine gewisse Absurdität, die sich vor allem in den teilweise übertriebenen Feuergefechten zeigt.
Zu Anfang ist >Der blutige Pfad Gottes< wirklich recht locker, doch dann vertieft er sich immer weiter in das Thema Selbstjustiz und ob man diese als gerecht oder nicht betrachten sollen. Eine eindeutige Antwort gibt der Film nicht. Er zeigt nur und überlässt dem Zuschauer seine eigenen Gedanken dazu zu machen.
Der religiöse Aspekt, der sich durch die ganze Geschichte zieht, unterstützt dies um ein vielfaches und wirkt alles andere als deplatziert.
Als letztes wären dann noch die hervorragenden schauspielerischen Leistungen und die von einem coolen Stil geprägte Regie zu erwähnen.

4. Fazit

>Der blutige Pfad Gottes< schafft es lockere Verspieltheit und Ernst zu vereinen und besitzt hervorragende Charaktere, die oft an dem Rand vom Irrsinn entlang schrammen.

Ob dieser Feldzug gegen das Böse als moralisch gerecht angesehen werden kann, muss man selbst entscheiden, aber ein ungeheures Erlebnis ist der Film dennoch.

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HxC_Moe

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Selbstironischer Kultfilm, der sich ganz sicher nicht zu Ernst nimmt. Das wäre ja dann total hirnverbrannt. Man sieht dem Film an dass er sich selbst ein bisschen aufs Korn nimmt - und das ist auch ganz gut gemacht. Die Action ist solide, gute Sprüche gibt es Haufenweise und Willem Dafoe ist mit seiner übertriebenen Darstellung sowieso einer der besten Schauspieler des Filmes. Aber der Rest kann auch ganz gut überzeugen. Unterhaltsamer Film, den ich eigentlich jedem ans Herz legen kann.

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Puebleau

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Bewertung3.0Schwach

Was habe ich diesen Film früher abgefeiert. Coole Schießereien, Badass-Bibelzitate, die eiskalte Exekutionen einleiten und ein anmutiger William Dafoe, der engelsgleich durch Tatorte schwebt und dümmliche Cops mit seinem cholerischen Zynismus an seinem Genie teilhaben lässt. Aber da war ich höchstens 13 Jahre alt und auf dem Höhepunkt der gewaltgeilen Phase der Pubertät, in der man sich gönnt, was die Eltern einem vorenthalten wollen. Heute macht mich der Film mit seinen alttestamentarischen Bibelzitaten eher peinlich betroffen. Ich habe natürlich abgewägt, inwiefern sich der Film ernst nimmt und seine Aussage ironisch verpackt, aber da sehe ich ungeachtet seiner Skurrilität keinen Anhaltspunkt. Die stereotype Zeichnung der Charaktere grenzt an Rassismus (Ich weiß,Alarmwort... Ich bezeichne den Film nicht als rassistisch), der Plot ist hannebüschen, aber konsequent und in seiner Religiösität unglaublich unglaubwürdig. Die Inszenierung der religiös motivierten Exekutionen im Auftrag des alttestamentarischen Gottes sind von "Pulp Fiction" adaptiert (und fehlinterpretiert) und bedingen vielleicht durch diese vordergründigen Parallelen den "Verkultungsimpuls". Nicht neu, aber bemerkenswert ist die Kombination der Heist-Elemente mit der anschließenden Rekapitulation und Rückblende des Tathergangs durch Dafoe, der jedoch in grandiosem Overacting (" UND DANN BEGANN DAS BLUTBAD!") die pathostriefende Inszenierung unterstützt und wieder für Lacher sorgt. Ungeachtet wie man zu "The Boondock Saints" stehen mag, unterhaltsam ist er allemal, für mich jedoch nimmt er den heiligen Krieg gegen das Böse ernst und ist vielleicht eines der mittelalterlichsten Statements zum Thema Selbstjustitz.

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troimah

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Humor ist eine Gabe, die Verständnis und Intelligenz fordert. Oftmals schmeißen Leute mit unglaublich seriös und exotisch klingenden Worten um sich... Aber im Endeffekt glaube ich, dass du den Film nicht verstehst. Dein Statement mag vielleicht auf Teil 2 zutreffen, wenn auch nur bedingt.
Jedoch hier sehe ich das in keinster Weise, sorry.


Puebleau

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Eventuell könntest du mich mit einem Argument überzeugen, aber eine Glückskecksweisheit zum Begriff "Humor" und eine Wagenladung Arroganz sind eigentlich nichtmal eine Antwort wert.


juliaoo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Aufmachung des Films ist einfach genial ;)
Habe schon viele Filme mit ähnlichem Thema gesehen, aber der blutige Pfad Gottes bleibt einem einfach in Erinnerung

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Kreaexo

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Bewertung10.0Herausragend

Schon alleine die geniale, exzentrische und [verdammt nochmal] beste Darstellung eines Cops/Agenten, die ich bisher gesehen habe, von Willem Dafoe rechtfertigt diese hohe Punktzahl.
Ansonsten ist der Film einfach eine Wucht. Geniale Umsetzung einer originellen Grundidee. Rundum tadellose und perfekte Besetzung. Eine verflixt geile Kameraführung. Ein einwandfreier Schnitt. Vollkommen stimmige Szenarien. Ein schlagfertiges Drehbuch. Knallharte Action. Und und und.
Bei diesem Film find' ich kaum einen Kritikpunkt - und ich möchte auch keinen finden.
Zu diesem Streifen passen 3 Grundbegriffe wie der Arsch in die Grube: "Meisterwerk", "Kult" und "Meilenstein".

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Jack

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

einfach nur genial

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Coach T

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mein erster Eindruck: Neuer Lieblingsfilm!

Es fing alles grandios an: Ich mag die irische Kultur. Vor allem die der in den USA lebenden. Und da ist Boston, Massachusetts nun mal das Paradebeispiel. Die 2 MacManus-Brüder sind richtig kultig: knallhart, idealistisch, robust, intelligent, trinkfest, lustig & religiös. Der Soundtrack ist äußerst passend gewählt. Schon der Anfang mit der Melodie "The Blood of Cuchulainn" (von Mychael & Jeff Danna) ist atemberaubend. Schön eingefangen wurde auch die Kameradschaft der beiden Brüder und die Gemeinschaft, die in Ihrer Umgebung herrscht. Alles sehr stimmig erzählt.

Und die eigentlichen Kämpfe der Racheengel erst später zu zeigen, nämlich wenn wir das hinterlassene Chaos sahen, war auch eine wirklich gute Idee. „Was zum Teufel ist da passiert“, dachte man bis dahin. Also alles schon mal sehr geil.

Alles sprach für einen neuen 10er. Doch dann wurde der Film mit der Zeit aus mir unerklärlichen Gründen immer zäher. Vielleicht war das aber auch nur stimmungsabhängig meinerseits, mag sein. Kam mir aber auf jeden Fall so vor. Naja.

Viel nerviger: Das Overacting von Willem Defoe. Ich mag Willem Defoe. Wirklich. Aber das war einfach 'too much'. Dabei begann sein Charakter so vielversprechend: Ein analytisch agierender FBI-Ermittler, der bei seinen Rekonstruktionen klassische Musik hört. Ein intelligenter Agent. Sogar homosexuell! Schon sehr originell. Aber seine innerliche Zerrissenheit erschien mir zu plötzlich und zu unglaubwürdig. Dafür gefielen mir die 2 Brüder umso besser, genau so wie Rocco. Guter Part.

Festzuhalten bleibt: Trotz alledem ein richtig guter neunziger Jahre Action-Film, der seinem Ruf durchaus gerecht wird.

Komischerweise habe ich plötzlich Bock auf die Dropkick Murphys ...

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Roolfer

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Super Kommentar. Das Overacting Dafoe´s hat dem Film bei mir auch den 10er versaut ;)


Coach T

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Danke! ;) Ja, fand ich irgendwie völlig unpassend.


M.G.D.911

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Bewertung10.0Herausragend

Religionsstunde mal anders! Troy Duffy´s Actionknaller ist in jeder Hinsicht überragend. Der grandiose Schnitt und der besondere Style des Films sind nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt an diesem Film viel zu bewundern, aber das werde ich nicht alles aufzählen. Was aber noch beherzigt werden sollte ist Willem Dafoe, der seine Rolle dermaßen genial und überzeugend spielt, wie vorher noch nicht gesehen. Da bleibt nur noch eines zu sagen: In nomine patris et filii et spiritus sancti.

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DerDude_

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Troy Duffys einziger Erfolg: Zwei Brüder im Auftrag des Herrn. Das ist Cool , Dramatisch , Actiongeladen , Schwarz Humorig und Kultig.

Duffys temporeiche Inszinierung sorgt besonders in den höchst ästhethischen Action Sequenzen für Unterhaltung pur. Doch auch dazwischen denkt Duffy nicht daran einen Funken Langweile aufzukommen. So bringt er brüllend komischen , ironischen Humor ein , welcher durch die Darsteller geschickt vermittelt wird. Sean Patrick Flanery und Norman Reedus , zum Beispiel , gehen als Brüderpaar wunderbar in ihren Rollen auf. Um den heimlichen Star des Films handelt es sich jedoch um Willem Dafoe , der als homosexueller Polizist seine komische Seite zur Schau stellt.

Fazit : Ein höchst sehenswerter Action Kultfilm. Da kann die Fortsetzung nicht mithalten!

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the comedian

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ach, ich würd nicht sagen das die Fortsetzung eine Riesenscheiße ist. Mithalten kann sie auf keinen Fall, aber sooo schlecht ist sie jetzt auch wieder nicht, finde ich jedenfalls


Andy Dufresne

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Das Ding ist das ich hier noch so einige, ungesehene Filme rumliegen hab die sicher besser sind (Dr. Seltsam,This is England, Babel und noch ein paar mehr) und ich zu denen schon nie Zeit find oder Bock hab...Aber irgendwann bekommen die Saints ihre Chance...


*megami*

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Genial :)

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Glücksritter

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Als Hirte erlaube mir
zu dienen mein Vater dir
deine Macht reichst du uns durch deine Hand
diese verbindet uns wie ein heiliges Band
wir waten durch ein Meer von Blut
gib uns dafür Kraft und Mut
In nomine patris, et filii, et spiritus sancti

Kein anderer Film, und ich meine es wortwörtlich, KEINER, übertrifft den Style dieses Meisterwerks. Troy Duffys 'Der blutige Pfad Gottes' ist ein kultverdächtiger, verdammt lässiger Action-Knaller und heute noch unerreicht in Sachen Ästhetik und Coolness. Zwei geniale Iren, nämlich Connor und Murphy Mac Manus, als Missionare des Todes auserkoren, bekämpfen die Kriminalität im Namen Gottes, sind Richter und Henker zugleich. Das Duo kotzt es an, dass Hochkriminelle wie Mörder, Kinderschänder und Vergewaltiger lächerliche Strafen absitzen und später sogar wieder freikommen. Also beschließen sie, ich zitiere, ....."sie einfach alle umzubringen!" :) so läuft das, ohne viel Brimborium. Ein heikles Thema, ob gerecht oder nicht, aber darüber nachgedacht hat im Endeffekt jeder schon einmal. Später werden sie u.a. von dem völlig abgedrehten Grünschnabel und Botenjungen Rocco unterstützt, der sich an der italienischen Mafia rächt, für die er immer die Drecksarbeit erledigen durfte, außerdem bekommen sie Hilfe von „Il Duce“.
Der Film vermittelt trotz (oder vielleicht gerade wegen) der Gewalt und Rächermentalität essenzielle Werte wie Brüderlichkeit, Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit.
Meiner Meinung nach ist 'Boondock Saints' einer der besten Filme aller Zeiten. Einfach alles stimmt, tolle Schauspieler, ein einmaliges Drehbuch und ein wirklich einzigartiger Stil. Dieser Streifen ist Kult!

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facepalm

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

In nomine patris et filii et spiritus sancti.

Kult-Status? Nicht unbedingt. Ein guter Film? Nein.

Stehen die MacManus-Brüder im schon blutverschmierten Bordell und fallen die beiden Sätze "Das ist ja wie auf'm Viehmarkt hier." - "Wir müssten einmal die Woche herkommen und aufräumen.", kann ich nur mit dem Kopf nicken. Dabei bin ich nichtmal religiös. Aber die Botschaft der Boondock Saints ist eindringlich-übertrieben und damit sympathisch, dabei noch wahr und direkt. Inszenatorisch irgendwo zwischen Tarantino und Actionfilme der 90-er Jahre, mit einem Schuss Wachowski-Brüder, in seinem Erzählfluss eindeutig am großen Vorbild Quentin orientiert und mit seinem ganz eigenen Humor und einer unmissverständlichen Botschaft. Am Cast gibt es absolut nichts zu bemängeln, der einzige, der hier offenbar überhastig gecastet wurde, ist der nackte Asiate im Bett mit Dafoe, aber was soll's.

Brillant inszenierte Action, hervorragende Figuren, lockere Dialoge, interessante Geschichte, keine Langeweile, alles entspannt präsentiert. Die ganze Sache darf man natürlich nicht zu ernst nehmen, das tut der Film selber nicht. Merkt man vorallem am Schluss, dass er sein eigenes Spiel mit einem lachenden Auge betrachtet.

Kult-Status? Nicht unbedingt. Ein guter Film? Nein. Ein wahnsinnig starker, in jeder Hinsicht.

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facepalm

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Das mit dem Index versteh ich sowieso nicht, nur wegen der Religion? Haben die Schiss dass jemand auf falsche Ideen kommt und den nachspielt? -.-


facepalm

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Offensichtlich schon, leider.


Nishi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Jedes mal, wenn ich mir einen Film aus der Videothek ausleihe, lächelt mich das Cover von "Der blutige Pfad Gottes" an. Warum ist mir dieser Film nie bei meinen unzählichen Schlendereien durch Saturn und
Media Markt aufgefallen? Ein Blick auf das Rückcover erklärt es: "SPIO/JK: Strafrechtlich unbedenklich". Achso, kein Wunder, der Film steht ja auf dem Index!

Warum also hab ich ihn mir dann niemals aus der Videothek ausgeliehen? Man mag es kaum glauben, aber das einzige Exemplar war jedes mal verliehen! Doch letzten Sonntag hatte ich endlich Glück und so nahm
ich die DVD mit nach Hause. Eingelegt und nach knapp 100 Minuten wieder aus dem DVD-Player rausgenommen. Und ich war sprachlos.

Wie hat es der Film geschaft, ohne eine wirklich Story, ohne Tiefgang, mit einem sehr kleinen Budget (6 Millionen $) so zu überzeugen? Waren es die coolen Sprüche? Waren es die überaus genialen Rückblenden?
Waren es die unheimlich symphatischen Hauptdarsteller? Hatte es damit zu tun, dass ich fast den ganzen Film über das Gefühl hatte, hier einen Mix aus Tarantino und Guy Ritchie zu sehen? Oder doch eher die
genialen Shotouts, die ich sonst eher aus asiatischen Filmen kenne? Vielleicht die perfekte Länge für so einen Film, der im Gegensatz zu vielen Anderen nicht so gestreckt wirkt und wirklich fast jede
einzelne Minute unterhält?

Und nicht zu vergessen: Willem Dafoe, den ich in anderen Filmen nie wirklich wahrgenommen habe, der hier aber meiner Meinung nach DAS Highlight des Films ist! Gott, macht der Typ seine Rolle gut! Meine Hochachtung!

Was bleibt als Fazit übrig? Ich habe mich in den Film verliebt, "Der blutige Pfad Gottes" gesellt sich sofort zu meinen Lieblingsfilmen und sobald er als BluRay erscheint ist er meins!

Und zu guter Letzt: Ich liebe Filme, in denen man anhand der Gesichter der Figuren/Schauspieler erkennt, was für einen Spass sie am Dreh hatten. Denn dadurch überträgt sich der Spass auch auf mich - und das
ist meiner Meinung nach der wichtigste Aspekt, der bei dieser Art von Film, vorhanden sein sollte!

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Nishi

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Stimmt, habs bei Amazon nur auf englisch gesehen, aber im Market Place gibts den auch auf deutsch :o


Tomatensoßenkerl

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nein nein, ich halte mich für recht tolerant anderen Meinungen gegenüber, vor allem wenn sie so nett geschrieben sind, und du befindest dich mit deiner Meinung ja auch in recht guter Gesellschaft. Mit herrn Defoe hast du im übrigen ganz recht wie ich finde, der ist hier wirklich großartig.


Aristokratin

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Bewertung4.0Uninteressant

Sinn: 0 Punkte
Schauspielleistung: 5,5 Punkte

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BustaBuzz

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gönau


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