Der Exorzismus von Emily Rose

The Exorcism of Emily Rose (2005), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 24.11.2005


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5.0
Kritiker
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6.0
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4335 Bewertungen
64 Kommentare
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von Scott Derrickson, mit Laura Linney und Tom Wilkinson

Basierend auf einer wahren deutschen Begebenheit erzählt der ebenso aufwühlende, wie intelligente Thriller die Geschichte und den Leidensweg der 19-jährigen Studentin Emily Rose (Jennifer Carpenter), die von schrecklichen Visionen und krampfartigen Anfällen heimgesucht wird. In einem außergewöhnlichen Entschluss erkennt die katholische Kirche die satanische Besessenheit des Mädchens offiziell an. Pfarrer Moore (Tom Wilkinson) führt den umstrittenen Exorzismus durch, der tragischerweise zu Emilys Tod führt. Der Geistliche wird daraufhin wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Seine Anwältin Erin Bruner (Laura Linney), selbst mehr als skeptisch gegenüber Emilys Besessenheit, versucht, die Unschuld des Pfarrers zu beweisen und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Doch was ist die Wahrheit? War Emily wirklich von dämonischen Mächten besessen oder litt sie lediglich an einer schweren Krankheit?

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der Exorzismus von Emily Rose
Genre
Gerichtsdrama, Psychothriller, Drama, Horrorfilm, Thriller
Zeit
2000er Jahre
Ort
Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Anklage, Arzt, College, Dämon, Epilepsie, Exorzismus, Gericht, Gerichtsverhandlung, Glaube, Jesus Christus, Katze, Mädchen, Priester, Psychologie, Psychose, Rechtsanwalt, Teufel, Uhr
Stimmung
Gruselig, Hart
Tag
Wahre Begebenheit
Verleiher
Sony Pictures Releasing GmbH
Produktionsfirma
Firm Films, Lakeshore Entertainment

Kommentare (61) — Film: Der Exorzismus von Emily Rose


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twentyfour

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film der auf angebliche Tatsachen beruht.

Die Effekte sind gut und Jennifer Carpenter (Dexter) liefert eine eindrucksvolle Darbietung der von Dämonen gepeinigten ab.

Spannend!

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Kai_Asmus

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Bewertung9.0Herausragend

Der hat mich nach der ersten Sichtung so richtig beschäftigt. Echt scary!

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SunnyEye

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich habe nach 8 Jahren immer noch Angst um 3:00 Uhr nachts.

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-T3RROR-

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film schafft etwas, dass bei mir nur noch in den seltensten Fällen funktioniert - es ergreift mich phasenweise soetwas wie Gruselstimmung. Schon allein deswegen muss ich den Streifen positiv bewerten.
Desweiteren finde ich, dass Jennifer Carpenter eine echt überragende Leistung abliefert.
Mehr als sieben Punkte kann ich aufgrund der großteils einfach nur langweiligen Gerichtsverhandlung, oder Dingen wie dem absolut vorhersehbaren Tod des Zeugen, leider trotzdem nicht vergeben.
Dennoch, von allen Exorzismus-Thrillern, die seit dem Erfolg von '"Der Exorzist" produziert wurden, gefällt mir dieser am besten.

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natedb

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Bewertung3.0Schwach

Heute im Unterricht haben wir kurz die Exorzismus-Szene von Emily Rose mit der aus dem deutschen Äquivalent "Requiem" verglichen, denn beide Filme behandeln die gleiche Geschichte um den zwielichtigen Fall von Anneliese Michel. Nun, subtil war dieses Beispiel hier ja nicht gerade. Was ich als recht anspruchsvolles Gerichtsdrama in Erinnerung hatte, mündet in einem Finale, wo nach obligatorischer Hollywood-Horror-Klischee-Manier alle Geschütze aufgefahren werden. Es fängt schon wenig subtil an, als Tom Wilkinson das Weihwasser schwenkt und den Exorzismus mit der verheißungsvollen Phrase "Es beginnt..." einläutet. Danach wirbeln Kruzifixe herum, Dämonen sprechen, Katzen springen den Priester an, Pferde brechen aus ihren Boxen und Schlangen kräuseln sich am Boden, während Emily Rose natürlich vollkommen am Rad dreht, durch Fenster hüpft und den Leibhaftigen raushängen lässt. Typisch amerikanisch wird natürlich die Gegenwart des Teufels bestätigt, Gut und Böse, Gott und Luzifer, blabla, damit auch der Depp in der letzten Reihe kapiert was Sache ist. Schade, dass nicht offen gelassen wird, ob in den ominösen Geschehnissen wirklich dämonische Mächte am Werk waren, oder ob es sich um Quacksalberei handelte. Bald werde ich mir die minimalistische, authentisch wirkendere deutsche Version "Requiem" mit Sandra Hüller ansehen. "Der Exorzismus der Emily Rose" beginnt vielversprechend, fühlt sich aber offensichtlich dazu verpflichtet 0815-Horror Fans auf ihre Kosten kommen zu lassen und ultrareligiöse Amerikaner nicht zu brüskieren. Feige, inkonsequent und aufgrund der eigentlich guten Schauspielleistungen wirklich enttäuschend.

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laskler15

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Ich hab den als extrem sehenswert in Erinnerung, hab ihn auch mit 9.5 oder so bewertet...doch ich denke eine erneute Sichtung würde dann zu enormen Punkteabzug führen, wie du schon sagst. Damals hat mir "Emily Rose" wirklich einen schaurigen Kinoabend beschert...und für das bin ich ihn ewig dankbar, den Film. Wenn du "Requiem" wirklich noch nicht gesehen hast, dann lege ich ihn dir ans Herz! Schleichender Horror, viel realistischer als der ganze 0815 Quatsch! Tolles Kommentar, übrigens!


natedb

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@laskler15: Hatte Emily Rose auch besser in Erinnerung, aber als mein Gedächtnis heute aufgefrischt wurde war das sehr ernüchternd. Freu mcih schon auf "Requiem" und danke :)


RoboMaus

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Bewertung7.0Sehenswert

Von allen Exorzismus- oder Teufel/Dämonen-Bessenheits-Thrillern, die im Zuge des Erfolgs von 'Der Exorzist (1973)' produziert wurden, gefällt mir dieser hier am besten. Er schafft es von Anfang an Spannung aufzubauen, fällt aber zum Ende hin etwas ab - genau das Gegenteil von 'Der Exorzist'. Die Inszenierung ist weitgehen Oldschool, setzt also mehr auf Kameraführung, Schockmomente und akustische Effekte, um subtilen Grusel zu erzeugen. Das ist gut gelungen. Was mich etwas stört, ist, dass (SPOILER:) die Dämonen im Laufe der Verhandlungen als ständig präsent angegeben werden (v.a. um 3 Uhr nachts bei der Anwältin), dass aber fast gar nichts passiert, ausser dass eine Tür knallt. Der Arzt, der beim Exorzismus anwesend war, kommt relativ unspektakulär bei einem Autounfall ums Leben. Man erwartet, dass hier irgendwann mehr kommt und die Dämonen sich offenbaren, kulminierend eventuell im Gerichtssaal, und dass es dann richtig gruselig wird bzw. zur Sache geht, ähnlich wie im letzten Drittel von 'Der Exorzist'. Leider passiert von alledem nichts und die Story plätschert zum Ende hin aus. Ich war so sicher, dass noch irgendetwas kommen musste, und habe daher den ganzen Anspann verfolgt, aber da kommt nur noch die Berufung auf 'Tatsachen' (SPOILER ENDE). Schade, schade - in den richtigen Händen hätte das ein wirklich starker Horrorfilm werden können. Fazit: Spannender Plot, streckenweise guter subtiler Grusel, dem aber über die Mitte hin die Würze und ein würdiges Finale fehlt.

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markus.schwarz.16

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Bewertung6.5Ganz gut

Gut gemachter Justiz/Horror Film.
Vor allem Jennifer Carpenter hat mich sehr beeindruckt !!!

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replicant-10

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Exorzismus von Emily Rose ist ein
gar nicht mal so schlechtes Horror-Drama.
Viel, viel besser als erwartet.
Das einzigste was stört, sind die künstlichen CGI-Effekte aus dem
Computer !!!
Ein trauriger Horror-Film.

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Chucky89

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Bewertung5.0Geht so

Wieder mal ein gutes Beispiel wie man mit dem Prädikat nach wahrer Begebenheit werben kann, bzw. den echten Fall der Anneliese Michel mit soviel Horrorelementen und anderen Kram vollstopft um es Massen tauglich zu machen. Das ist das eine, das andere ist, der Film ist bis auf die ein oder andere Stelle zu langweilig. Außerdem regt mich diese unterschwellige Botschaft nach dem Motto, wäre der Exorzismus richtig durchgeführt worden würde sie noch leben auf. Gerade im späteren Gerichtsprozess merkt dies sehr deutlich, hätte meiner Meinung nach eher den Fokus auf den reinen Horror gelegt als so einen Hybriden von Gerichtsfilm und Horror zu drehen

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clim4n

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Sehr guter Spannender Film!
Durch die Realitätsnähe noch besser! (:

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Hoey-Lestrate

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Bewertung7.0Sehenswert

Ganz ehrlich, bei mir hat der Film einen heftigeren Eindruck hinterlassen als "Der Exorzist", was daran liegt, dass der Film im Großen und Ganzen "glaubwürdiger" rüberkommt und somit beim Zuschauer ein intensiveres Gruselgefühl hervorruft, als das doch eher Effekt-und Schockerbeladene Original. Wirklich spannendes und gruseliges Horrordrama.

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rockadude

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Bewertung7.0Sehenswert

Generell gefiel mir an dem Film das er den Versuch gestartet hat das Thema Exorzismus mal auch von der realistischen Seite etwas zu betrachten und moderne medizinische Wissenschaft und nachvollziehbare Belege dem kirchlichen Glauben und dessen Einstellung gegenüberstellt. Leider hält der Film das nicht bis zum Ende konsequent durch und am Ende gewinnt quasi dann doch wieder der Fantasyanteil indem auch hier dem Zuschauer versucht wird klar zu machen das es sowas wie das Übernatürliche tatsächlich gibt bzw. geben muss, anstatt einfach mal die Realität gewinnen lässt.
Davon aber mal abgesehen ist der Film geradlinig und spannend erzählt und hat auch ein paar nette ( wenn auch nicht übermäßig harte ) Schocks zu bieten.
Was mich aber wirklich am meisten an den Film gefesselt hat war wirklich die Leistung von Jennifer Carpenter als Emily. Was die hier für eine Leistung einer bessesenen/psychisch kranken Frau abzieht ist in der Tat eine brilliante Leistung.
Definitiv einer der besseren Vertreter des Exorzismusgenres.

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Harvey Specter

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Bewertung2.0Ärgerlich

Den Film fand ich überhaupt nicht gut. Ich hatte mich schon anfangs über die FSK 16 gewundert und konnte mir schon denken, dass das nichts wird. Ein Film muss wenn es um Exorzismus geht nicht blutig und brutal sein. Aber hier gab es zu wenig und unspektuläre Schocker-Momente. Sorry, aber den tu ich mir nicht nochmal an. Lass ich lieber links liegen und gebe anderen den Vortritt.

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doctorgonzo

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Hier finde ich eher den Subtext des Filmes entsetzlich als das handwerkliche Element.


Harvey Specter

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Stimmt, das ist wirklich schlechter.
Naja, solche Filmen werden immer irgend welche Geschmäcker treffen. Kann ich ja manchmal auch nachvollziehen, aber hier sehe ich es nicht unbedingt so.


ShayaNova

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Bewertung6.5Ganz gut

als bekennende atheistin schau ich mir solche filme natürlich nicht wirklich in aller ernsthaftigkeit an. der gedanke, dass aber menschen andere menschen wegen ihres fanatischen glaubens wortwörtlich durch die hölle jagen, vertreibt jeden humorösen gedanken. soviel zur intention des films. die realisierung... naja. teilweise kommt die botschaft schon an, und teilweise kann man sich auch gruseln. vor allem jennifer carpenter hat hier eine wahre meisterleistung verbracht (verdammt, die szene wo sie mit den fingernägeln über die wand fährt, ging mir wochenlang nicht aus dem kopf *argh*).
p.s.: es gibt keinen gott, es gibt auch keinen teufel. es gibt nur religiöse monster-institutionen, die ihre schäfchen durch angst bei der stange halten. meine 5 cent zum thema, aber hier gehts ja um den film ;)

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Oliver0403

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Bewertung4.0Uninteressant

Es gibt Filme, bei denen ich, warum auch immer, über die komplette Laufzeit des Films keinerlei Bezug zur Handlung und den Darstellern bekommen. Dieser Film gehört wieder mal dazu. Der Film lief komplett an mir vorbei. Ich fand ihn einfach nur langweilig und absolut ohne jede Spannung.
Zumal gerade was Exorzimus allgemein angeht, so kommt an Friedkin's Klassiker mit Linda Blair einfach nichts anderes heran.

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ismirwurst

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Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich ein gar nicht so schlechter Film jedenfalls nich so schlecht wie er hier dargestellt wird.Blöd is das man schon am anfang weiß Emily Rose ist Tot nimmt dem Film die Spannung. Auch wenn sicher viel von Hollywood dazu gedichtet worden ist hat ich beim Gerichtsverfahren Gänsehaut bekommen und wenn das Urteil damals wirklich so Ausgesprochen wurde(hab mich jetz nich so damit beschäftigt) kommt man doch ins Grübeln.

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ElMagico

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Bewertung4.0Uninteressant

Eins vornweg: Auf seine dummdreiste Art hat mich "The Exorcism of Emily Rose" ja unterhalten. Ernst nehmen konnt ich ihn aber nie und im Laufe der Zeit wird er schon recht ärgerlich, meist dann wenn er seine Objektivität vollkommens hinter sich lässt und offensichtlich Sympathie für die religiöse Seite erhaschen will. Dabei ist einem eigentlich relativ schnell Klar wie hier der Hase lief, die psychische Störung liegt auf der Hand und selbst die mannigfaltigen Gründe für diese liefert uns der Film. Nur will er uns immer wieder suggerieren, dass es ja doch etwas höheres geben muss und das ekelhafte an "The Exorcism of Emily Rose" ist eben dieses verklären einer kranken Person, nur um den Zuschauer einen gewissen Handlungsstrang bieten zu können.
Dann doch lieber eine ernsthafte Diskussion über dieses Thema, die dann vielleicht auch nicht vollkommen glaubhaft für mich wäre, aber es würde einem dieser Pathos erspart, dieses bewusste Ausblenden von Fakten und dieses hinarbeiten auf ein möglichst schönes Ende.
Eine emotionelle Reduzierung hätte dem Film sehr gut getan und ein wenig mehr Objektivität hätte ihm sicherlich auch nicht geschadet...auch wenn ein nüchternes Urteil über diesen Fall wohl keinen Zuschauer hinterm Ofen vorgelockt hätte. Andererseits schadet sich der Film aber immer wieder dadurch, dass er möglichst Gas geben will und dies dann auch noch als mögliche reale Erklärung verkaufen will.
Dann doch lieber "The Exorcist" da dieser sich auf stark auf seine Duell-Situation fokusiert und dadurch viele Fettnäpfchen auslässt. Denn spätestens als Emily Vision der heiligen Jungfrau hat, war mein Wohlwollen für den Film endgültig gerissen...auch wenn es schon vorher nur noch an einem seidenen Faden hing.
Anfangs ganz Nett und ja auch ordentlich gemacht, im Laufe seiner Spielzeit aber oft völlig over the top. Was ja ok wäre, wenn der Film nicht permanent versuchen würde einem unglaubhaftes als glaubhaft zu verkaufen und sich letztendes dann sogar dummerweise auf eine der beiden Seiten schlägt.
Und selbst die Dämonen sind nicht mehr so richtig böse. Zu sechst in ein unbedeutendes und unscheinbares Mädels eindringen, nur um ihr etwas die Knochen zu verbiegen. Ich wüsste da was besseres...und vorallem würde ich sie nicht mit 5 anderen teilen. Gibt doch nur Streit und Stress in diesem kleinen Körper.

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_Garfield

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Das Finale... ^^


Ichundso

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Bewertung5.0Geht so

Erstmal ein Statement zum Thema "Pro Exorzismus-Propaganda": Es gibt keinen Teufel, auch wenn der Film etwas anderes nahelegt. Und? Es gibt noch viel mehr nicht, Poltergeister oder Mädchen, die aus Fernsehern herauskriechen zum Beispiel. Die Idee hinter Emily Rose ist das Aufeinanderprallen von Übernatürlichem und Wissenschaft in einem Gerichtsgebäude, der theoretischen Instanz der Sachlichkeit und Objektivität. Leider ist der Film dann am Besten, wenn er sich nicht um diesen ganzen Quatsch schert, sondern die grandiose Jennifer Carpenter aufspielen lässt, deren Szenen allerdings fast alle von grauenhafter Kamera und Schnittarbeit versaubeutelt wurden.
Die erste Hälfte von Emily Rose funktioniert durchaus, die Story, die eigentlich schon nach zehn Minuten erzählt ist, entfaltet sich langsam und die Atmosphäre funktioniert. Gegen Ende läuft der Film aber einfach aus, anstatt noch einmal etwas Interessantes zu versuchen und versinkt in der Belanglosigkeit. Schade, denn das Potential wäre da gewesen.

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Tizilla

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich muss gestehen, ich mag diesen Film sehr gerne. Es gibt wenig gute Filme in diesem Bereich doch ich finde dieser hier kann gut mithalten. Die Idee mit der Gerichtsverhandlung finde ich gut und ich finde es auch nicht schlecht, das beide Seiten in dem Film gut beleutet werden. Einerseits lässt sich alles erklären, andererseits lässt es Freiraum an das übernatürliche zu glauben.
Der Inhalt (ja ich weiß, wahre Begebenheit un so) mag nicht jedermanns Sache sein. Die einen halten das ganze für Blödsinn, andere nicht. Ich mag die Story, die Schauspieler finde ich auch gut, da hat man schon erheblich schlimmeres gesehen.

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Teezy123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nachdem nach dem legendären Exorzistenfilm aus den 70ern nicht wirklich was Vergleichbares gedreht wurde, war ich doch hier wirklich überrascht.
Sehr geiles Drehbuch mit einer überragenden Hauptdarstellerin... Sparsam eingesetzte Schockszenen, aber das tut dem Film eigentlich keinen Abbruch.
Denn unheimlich ist der Film trotzdem.
War für mich seinerzeit einer DER Überraschungsfilme und ich guck ihn mir auch heute immer noch wieder gerne an.

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