Der Exorzismus von Emily Rose
The Exorcism of Emily Rose (2005), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 24.11.2005
27 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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51 Kommentare
Keine
von Scott Derrickson, mit Laura Linney und Tom Wilkinson
Basierend auf einer wahren deutschen Begebenheit erzählt der ebenso aufwühlende, wie intelligente Thriller die Geschichte und den Leidensweg der jungen Studentin Emily Rose (Jennifer Carpenter), die von schrecklichen Visionen und krampfartigen Anfällen heimgesucht wird. In einem außergewöhnlichen Entschluss erkennt die katholische Kirche die satanische Besessenheit des Mädchens offiziell an. Pfarrer Moore (Tom Wilkinson) führt den umstrittenen Exorzismus durch, der tragischerweise zu Emilys Tod führt. Der Geistliche wird daraufhin wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Seine Anwältin Erin Bruner (Laura Linney), selbst mehr als skeptisch gegenüber Emilys Besessenheit, versucht, die Unschuld des Pfarrers zu beweisen und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Doch was ist die Wahrheit? War Emily wirklich von dämonischen Mächten besessen oder litt sie lediglich an einer schweren Krankheit?
Handlung
(Achtung Spoiler!)
Die 19-jährige Studentin Emily Rose (Jennifer Carpenter) wird eines Nachts von Krämpfen und Wahnvorstellungen befallen. Sie bricht ihr Studium ab und kehrt zu ihren Eltern zurück.
Die Ärzte diagnostizieren eine epileptische Psychose. Doch die verabreichten Medikamente helfen nicht. Ein Priester namens Moore (Tom Wilkinson) wird zu Rate gezogen. Seinen Beobachtungen nach sei Emily von einem Dämon befallen, und keine Epileptikerin. Mit Zustimmung Emilys Eltern vollzieht er einen Exorzismus. Dieser allerdings schlägt fehl. Moore erklärt dies durch die verabreichten Medikamente, welche die Gehirnaktivitäten einschränken. So kann, Moores Aussage nach, keine Verbindung zum Dämon hergestellt werden.
Der Fall kommt wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht. Moore hält an seinem Urteil fest. Moore’s Anwältin Erin Bruner (Laura Linney), selbst psychisch immer mehr von dem Fall mitgenommen, will verhindern, dass die Erzdiözese ihren Plan verwirklichen kann, die Geschichte von Emily Rose zu vertuschen. Sie bedient sich dabei vor Gericht der Hilfe von Dr. Adani, die Besessenheit in verschiedenen Kulturen erforscht. Als weiterer Zeuge wird der Arzt, welcher dem Exorzismus beiwohnte, geladen. Dieser erscheint auf Grund seines Unfalltodes jedoch nie vor Gericht. Bestärkt wird die Version von Moore jedoch durch eine Tonbandaufzeichnung des Exorzismus. Emily sprach nachher von einer Begegnung mit der Jungfrau Maria, die Emily in den Himmel holen wollte. Doch Emily wollte ihre Leiden ertragen. So wurde sie, wie Jesus, mit Stigmata gezeichnet. Staatsanwalt Ethan Thomas bewertet den Fall als Humbug, erfährt jedoch keine Unterstützung der Richterin.
Letzten Endes wird Moore verurteilt. Allerdings sprechen sich die Geschworenen für ein sehr mildes Strafmaß aus. Dadurch wird er zwar verurteilt, muss aber nicht ins Gefängnis.
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Cast & Crew
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Scott Derrickson
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Laura Linney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erin Bruner
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Tom Wilkinson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pater Moore
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Campbell Scott
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ethan Thomas
-
Kenneth Welsh
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Mueller
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Jennifer Carpenter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Emily Rose
-
Andrew Wheeler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Samuel Rose
Regie
Schauspieler
-
Marilyn Norry
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maria Rose
-
Colm Feore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Karl Gunderson
-
Aaron Douglas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Staatsanwalt
-
Joshua Close
-
JR Bourne
-
Lorena Gale
-
Duncan Fraser
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Cartwright
-
Paul Harris Boardman
-
Scott Derrickson
- Genre
- Psychothriller, Gerichtsdrama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Anklage, Arzt, College, Dämon, Epilepsie, Exorzismus, Gericht, Gerichtsverhandlung, Glaube, Jesus Christus, Katze, Mädchen, Priester, Psychologie, Psychose, Rechtsanwalt, Teufel, Uhr
- Stimmung
- Gruselig, Hart
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Der Exorzismus von Emily Rose
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Kritiken (3) — Film: Der Exorzismus von Emily Rose
Xander8112: at the movies
Kommentar löschenExorzismus mal anders: Der Film beginnt am Ende – Emily ist tot, die Eltern am Boden zerstört, der Priester war machtlos. Wer sich immer schon gefragt hat, welche Behörde einem dann den Quatsch mit der Besessenheit abkauft, der sollte diesen Film sehen: Nämlich keine. Und so wird der Pastor kurzerhand wegen unterlassener Hilfeleistung bzw. fahrlässiger Tötung angeklagt und vor Gericht gestellt, schließlich war Emily krank: epileptisch, schizophren, soziapathisch, das volle Programm. Und eine Teufelsaustreibung in diesem Fall gänzlich unangebracht. Und so ist Der Exorzismus der Emily Rose eine Mischung aus Law & Order und Der Exorzist, die Gerichtsverhandlung bietet den Rahmen, in Rückblenden sieht man was passiert ist. Oder besser: Passiert sein könnte, denn oftmals werden beide Versionen gezeigt, die des Priesters und die des Staatsanwaltes. Was nun tatsächlich passiert ist, darüber soll man sich selber ein Bild machen. Der Film will keine eindeutige Lösung aufzeigen, sondern den Zuschauer eher zum Nachdenken anregen: Ist es Fakt, dass Besessenheit existiert? Nein. Aber ist es möglich?
[...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Ripley1 2011/04/18 13:56:35
Antwort löschenEmpfehle "Requiem" von Hans Christian Schmid: dasselbe Thema, aber ohne Besessenheitsquatsch. Der authentische Fall der Anneliese Michel wird im Zusammenhang der siebziger Jahre und vor dem Hintergrund eines religiösen Elternhauses psychologisch nachvollziehbar gemacht. In der Hauptrolle glänzend: Sandra Hüller.
Xander8112 2011/04/20 16:44:43
Antwort löschenDarüber nachgedacht habe ich auch schon.
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenFurzlangweiliger Weißnichwasichseinwill-Film, der zwischen Gruselfilm und Gerichtsdrama mäandert, ohne sich positionieren zu können. Habe das Gefühl, Laura Linney schon eintausend Mal in dieser Rolle rumkröten gesehen zu haben.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenFSK 12. Nagut. Das muss nicht erst seit "Krieg der Welten" nix mehr heissen und soviel sei daher verraten: ein wenig Grusel für Erwachsene ist durchaus gewährleistet, auch wenn hier wesentlich verhaltener als noch im "Exorzisten" vorgegangen wurde. Also keine Flatulenzen, keine sexistischen Kraftausdrücke und keine Kreuze im Unterleib...
Trotzdem spielt sich die Emily Darstellerin Jennifer Carpenter wortwörtlich die Seele aus dem Leib! So kraftvoll und intensiv, dass so manches oscarverwöhnte Püppchen mit "Mut zur Hässlichkeit" schnellstens in Deckung gehen muss. Egal ob maternde Krämpfe oder entfesselte Wut, die Frau ist einfach großartig! Schade nur, dass ihr Schauspiel auch schon das einsame Highlight des Films darstellt...
In grauen Bildern mit herbstlichem Ambiente und in eher effizienter Optik wird mit wenig Spektakel die Story um die angebliche Teufelsaustreibung, bei die Betroffene Emily Rose verstarb, entspinnt. Da sich der…
/p>2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Ugly_Honey 2011/07/21 15:46:55
Antwort löschenlooooooooooooooool?o0
Kommentare (48) — Film: Der Exorzismus von Emily Rose
Kommentar schreibenElMagico 2012/05/22 18:45:13
Kommentar löschenEins vornweg: Auf seine dummdreiste Art hat mich "The Exorcism of Emily Rose" ja unterhalten. Ernst nehmen konnt ich ihn aber nie und im Laufe der Zeit wird er schon recht ärgerlich, meist dann wenn er seine Objektivität vollkommens hinter sich lässt und offensichtlich Sympathie für die religiöse Seite erhaschen will. Dabei ist einem eigentlich relativ schnell Klar wie hier der Hase lief, die psychische Störung liegt auf der Hand und selbst die mannigfaltigen Gründe für diese liefert uns der Film. Nur will er uns immer wieder suggerieren, dass es ja doch etwas höheres geben muss und das ekelhafte an "The Exorcism of Emily Rose" ist eben dieses verklären einer kranken Person, nur um den Zuschauer einen gewissen Handlungsstrang bieten zu können.
Dann doch lieber eine ernsthafte Diskussion über dieses Thema, die dann vielleicht auch nicht vollkommen glaubhaft für mich wäre, aber es würde einem dieser Pathos erspart, dieses bewusste Ausblenden von Fakten und dieses hinarbeiten auf ein möglichst schönes Ende.
Eine emotionelle Reduzierung hätte dem Film sehr gut getan und ein wenig mehr Objektivität hätte ihm sicherlich auch nicht geschadet...auch wenn ein nüchternes Urteil über diesen Fall wohl keinen Zuschauer hinterm Ofen vorgelockt hätte. Andererseits schadet sich der Film aber immer wieder dadurch, dass er möglichst Gas geben will und dies dann auch noch als mögliche reale Erklärung verkaufen will.
Dann doch lieber "The Exorcist" da dieser sich auf stark auf seine Duell-Situation fokusiert und dadurch viele Fettnäpfchen auslässt. Denn spätestens als Emily Vision der heiligen Jungfrau hat, war mein Wohlwollen für den Film endgültig gerissen...auch wenn es schon vorher nur noch an einem seidenen Faden hing.
Anfangs ganz Nett und ja auch ordentlich gemacht, im Laufe seiner Spielzeit aber oft völlig over the top. Was ja ok wäre, wenn der Film nicht permanent versuchen würde einem unglaubhaftes als glaubhaft zu verkaufen und sich letztendes dann sogar dummerweise auf eine der beiden Seiten schlägt.
Und selbst die Dämonen sind nicht mehr so richtig böse. Zu sechst in ein unbedeutendes und unscheinbares Mädels eindringen, nur um ihr etwas die Knochen zu verbiegen. Ich wüsste da was besseres...und vorallem würde ich sie nicht mit 5 anderen teilen. Gibt doch nur Streit und Stress in diesem kleinen Körper.
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_Garfield 2012/05/22 20:25:58
Antwort löschenDas Finale... ^^
Ichundso 2012/04/19 18:40:00
Kommentar löschenErstmal ein Statement zum Thema "Pro Exorzismus-Propaganda": Es gibt keinen Teufel, auch wenn der Film etwas anderes nahelegt. Und? Es gibt noch viel mehr nicht, Poltergeister oder Mädchen, die aus Fernsehern herauskriechen zum Beispiel. Die Idee hinter Emily Rose ist das Aufeinanderprallen von Übernatürlichem und Wissenschaft in einem Gerichtsgebäude, der theoretischen Instanz der Sachlichkeit und Objektivität. Leider ist der Film dann am Besten, wenn er sich nicht um diesen ganzen Quatsch schert, sondern die grandiose Jennifer Carpenter aufspielen lässt, deren Szenen allerdings fast alle von grauenhafter Kamera und Schnittarbeit versaubeutelt wurden.
Die erste Hälfte von Emily Rose funktioniert durchaus, die Story, die eigentlich schon nach zehn Minuten erzählt ist, entfaltet sich langsam und die Atmosphäre funktioniert. Gegen Ende läuft der Film aber einfach aus, anstatt noch einmal etwas Interessantes zu versuchen und versinkt in der Belanglosigkeit. Schade, denn das Potential wäre da gewesen.
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Ryunosuke Akutagawa 2012/03/25 00:14:14
Kommentar löschenDer Exorzismus von Emily Rose ist an und für sich ein wirklich sehenswerter Film, die Schauspielerische Leistung ist gut und der Plot in sich schlüssig und vernünftig umgesetzt. Auch von den Effekten her gibt es nicht viel zu meckern nur hat der Film ein großen Makel und das ist der Realitätsbezug.
Ich bin mit der Geschichte rund um Anneliese Michel vertraut und kenne auch die Originalaufnahmen und den Verlauf des Exorzismus. Hier stößt man natürlich auf vieles für was man den Film verurteilen kann den in der damaligen Situation waren die Priester bei weitem nicht so unschuldig wie in dem Film dargestellt was die Würde von Anneliese Michel mit Füßen tritt. An diesem Punkt gehe ich darauf aber nicht weiter ein denn Fakt ist das es darum geht den Film zu bewerten und nicht die Hintergründe der Geschichte.
Lässt man die Hintergründe Weg bleibt ein durchschnittlicher bis guter Film übrig der durch harte Bilder und gute Schauspieler zu überzeugen weiß. Auch die Bilder werden dem einen oder anderen sicher im Kopf bleiben für eine Weile denn der Film ist nicht ohne.
Leider ist der Film wirklich nicht mehr als durchschnittskost von weiter oben denn um wirklich auf ganzer Linie zu überzeugen fehlt schlicht und einfach die Atmosphäre und die kam leider zu kurz, hier merkt man dem Film die amerikanische Produktion an. Denn nur mit verstörenden Bildern ist nicht viel getan, es fehlt gute Musik und auch das Setting ist stellenweise sehr schwach.
Für Fans dieser Filme und auch für Filmabende Sehenswert aber es ist auf jeden Fall kein Pflichtprogramm.
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Tizilla 2012/02/14 10:32:08
Kommentar löschenIch muss gestehen, ich mag diesen Film sehr gerne. Es gibt wenig gute Filme in diesem Bereich doch ich finde dieser hier kann gut mithalten. Die Idee mit der Gerichtsverhandlung finde ich gut und ich finde es auch nicht schlecht, das beide Seiten in dem Film gut beleutet werden. Einerseits lässt sich alles erklären, andererseits lässt es Freiraum an das übernatürliche zu glauben.
Der Inhalt (ja ich weiß, wahre Begebenheit un so) mag nicht jedermanns Sache sein. Die einen halten das ganze für Blödsinn, andere nicht. Ich mag die Story, die Schauspieler finde ich auch gut, da hat man schon erheblich schlimmeres gesehen.
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Teezy123 2011/12/07 18:36:42
Kommentar löschenNachdem nach dem legendären Exorzistenfilm aus den 70ern nicht wirklich was Vergleichbares gedreht wurde, war ich doch hier wirklich überrascht.
Sehr geiles Drehbuch mit einer überragenden Hauptdarstellerin... Sparsam eingesetzte Schockszenen, aber das tut dem Film eigentlich keinen Abbruch.
Denn unheimlich ist der Film trotzdem.
War für mich seinerzeit einer DER Überraschungsfilme und ich guck ihn mir auch heute immer noch wieder gerne an.
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fiko90 2011/08/24 17:09:30
Kommentar löschenEntgegen den meisten Kommentaren, muss ich sagen.. dieser Film hat was !
Supertoll ist er nun nicht, dafür ist er zu langatmig und Spannungsarm.
Aber die Story hat es in sich. Jennifer Carpenter spielt die Rolle der besessenen perfekt, die anderen Schauspieler stehen ihr in nichts nach.
Das große Problem: Emily ist tot.
Das war ein Fehler.. denn wenn man vorhat, den Zuschauer ein besessenes Mädchen zu zeigen das richtig leidet, hätte man sie nicht schon zu beginn des Films als tot hinstellen dürfen..
Das hätte den Effekt, dass man ordentlich mitfiebern würde und hoffen würde, sie wäre gerettet. Erst zum Schluss hätte sie sterben sollen, dass hätte dann den Effekt dass es ein dramatisches Ende gewesen wäre.
Was ich dennoch als Pluspunkt nennen kann ist, dass der Kampf von Emily gegen den "Dämon" relativ gut inziniert wurde. Das mitfiebern ist halt nicht da aber trotzdem erzeugt es eine dramatische und düstere Atmosphäre.
Und als sie (ja klingt jetzt blöd..) vor die heilige Maria tritt, die ihr anbietet mit ihr zu gehen, Emily aber ablehnt da sie der Welt ihre Geschichte bis zum bitteren Ende erzählen will, kann ich mir gut Vorstellen das einige Zuschauer da emotional geworden sind.
Letzlich fällt auch positiv auf, wie der Staatsanwalt mit seinen Zeugen fast jedes Rätsel um Emily wissenschaftlich zu erklären versucht, während auch die Rechtsanwältin tatsächlich Zeugen findet, die uns vom Übernatürlichem überzeugt.
Und dass dass das alles vor Gericht abläuft hat den praktischen Effekt, dass der Film "unparteisch" bleibt und es ganz dem Zuschauer überlässt, was er glaubt.
Gelungener Thriller mit einigen Schwachstellen, aber hohem Unterhaltungsfaktor.
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kinokumpel 2011/07/31 00:49:53
Kommentar löschen---SPOILERWARNUNG---
"Der Exorzismus von Emily Rose" hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Einerseits: Ich habe mich in einigen Szenen ganz ordentlich gegruselt und gut unterhalten gefühlt. Reflektierend war das alles zwar ziemlich konventionelle Erschreckerei (knallende Türen, umfallende Gegenstände, Fratze in beschlagener Scheibe), dennoch hat mich der Film in seinen Schock-Momenten gepackt, die Atmosphäre ging in Ordnung. Das lag wesentlich auch daran, dass ich Jennifer Carpenter in der Rolle der Emily überzeugend fand – die Leiden wie auch die Besessenheit ihrer Figur kommen glaubhaft rüber. Die Kombination zwischen Gerichtsthriller und Horror ist im Grunde eine interessante Idee, sie hätte zumindest Potenzial gehabt.
ABER: Die Gerichtsstory, die schließlich doch den Ton angibt, schleicht ziemlich öde und voraussehbar dahin - einschließlich des Tods des entscheidenden Zeugens – natürlich per ganz plötzlichem Autounfall. Gähn.
Und ich teile die hier schon geäußerte Kritik an der zweifelhaften inhaltlichen Ausrichtung des Films: "Der Exorzismus von Emily Rose" gaukelt einem vor, man bekäme beide Seiten der Geschichte – die rational-medizinische und die spirituell-diabolische – fair nebeneinander gestellt. Doch eigentlich schlägt sich der Regisseur ganz klar auf die Seite der "Gläubigen", die Sympathien sind eindeutig verteilt, auch die Szenen der Besessenheit von Emily oder jene, in denen wir erleben wie Pfarrer und Anwältin im trauten Heim von den Dämonen heimgesucht werden, lassen uns eindeutig mit der unterschwelligen Botschaft zurück: "Ja klar, es gibt Dämonen, der Exorzismus wäre der einzige Weg gewesen. Hätte man Emily doch bloß keine Medizin gegeben."
Das wäre bei seichter, nur auf den Gruseleffekt abzielenden Horror-Fiction schlicht egal. Aber da der Film bewusst einen ernsteren, nachdenklicheren Ton anschlägt und auch im Abspann deutlich auf die wahre Begebenheit pocht, wirkt es so, als wolle der Regisseur hintenrum Exerzismus als wirkungsvolle, heilsame Behandlungsmethode rechtfertigen. Und das gibt dem Film dann doch einen ziemlich bitteren Beigeschmack.
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Chrischan S 2011/05/19 12:40:43
Kommentar löschenNur noch ein Abklatsch des Originals von 1970 mit ein paar neuen Erkenntnissen über Gott, Satan und den Exorzismus.
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C_C 2011/05/19 23:59:47
Antwort löschenQuatsch
maxman 2011/05/08 09:17:03
Kommentar löschenAlso ich hab den Film ganz schön gruselig gfunden! Schau immer noch ungern gegen 3:33 auf die Uhr
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Hoang-Thach-Vu 2011/02/18 23:27:05
Kommentar löschenAlso... ich... fand den Film ganz gut... soll ich mich jetzt schlecht fühlen? D: *Empfehlung und Kommentare anschau*
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C_C 2011/02/15 18:04:13
Kommentar löschenso macht man das!
http://www.youtube.com/watch?v=N6RTyH9wnsI&NR=1
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Ripley1 2011/02/15 18:11:33
Antwort löschen"Requiem" - so macht man das.
C_C 2011/02/15 18:15:00
Antwort löschenei, was!?
Alle 4 Antworten zeigen
Ripley1 2011/02/15 18:22:05
Antwort löschenDer Film "Requiem" - derselbe Fall, nur mit mehr Verstand. Statt Spekulationen darüber anzustellen, ob es den Teufel gibt, wird die tragische Geschichte eines unverstandenen Mädchens erzählt. Sozusagen die reale Exorzismus-Geschichte.
C_C 2011/02/15 18:40:30
Antwort löschenAchso! SDanke für den Tip, aber mich interessieren bei diesen Filmen nicht die Inhalte, sondern die Darstellung. Gänsehaut. Ist die gegeben, bin ich zufrieden. Ich kann mir keine Filme über grenzenlose, bornierte Dummheit ansehen, und leider sind solche 'authentischen' Filme meist genau das...
Leveinard 2010/10/21 08:10:48
Kommentar löschenBin wirklich oft zusammengezuckt...
Auch wenn die Story eher was für X-Factor wäre...fehlt nur noch die Stimme von Jonathan Frakes am Ende..."Hat es sich wirklich so zugetragen?" xD
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MamiNatie 2010/10/17 14:02:18
Kommentar löschenIch hatte echt Angst bei diesem Film und es hat mich sehr interessiert was dahinter steckt... Habe mich dann mit der wahren Geschichte beschäftigt. Wirklich heftig und der Film zeigt viele Dinge, die ihr wirklich passiert sind...
Klar ist auch ein wenig Hollywood-Übertreibung mit im Spiel...
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Phine 2010/10/04 14:50:16
Kommentar löschenkann dem original leider nich das wasser reichen... es wird einfach zu wenig wert auf den eigentlichen exorzismus gelegt... schade, denn von den schauspieler her ein super besetzter film.
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doctorgonzo 2010/12/15 17:04:59
Antwort löschenVielleicht meint sie tatsächlich "Der Exorzist" oder sie war bei der Austreibung in der deutschen Provinz anwesend.
mikkean 2010/09/10 00:28:54
Kommentar löschenAls Filme-Macher hat es Scott Derrickson in fünf Jahren weit gebracht. Von den Untiefen des Videotheken-Morasts, in den der unoriginelle "Hellraiser V" zweifelsohne gehört, zum hoch-gepushten "Der Exorzismus der Emily Rose." Dieser kleine Vita-Ausflug verweist wenigstens auf den Ansatz des Films, in Hollywood wiedermal den Teufel zu beschwören. Und vielleicht den eindringlichsten, da vom Leben inspirierten, Schocker seit "Der Exorzist" zu drehen. Nur leider ist "Der Exorzismus der Emily Rose" ein ambitioniertes Horror-Drama, das seine Schauer-Natur sehr schnell gegen die große Glaubensfrage eintauscht. Damit lassen sich sicherlich in Amerika viele Debatten entfachen, aber außerhalb des Landes der zerstrittenen Glaubens-Ansichten, zeigt sich das wahre Gesicht dieses drögen Einerleis. In seinen besten Momenten gibt Jennifer Carpenter als Besessene alles und es kommt ein wenig Grusel-Flair auf. Aber diese Szenen dienen nur als tumber Aufhänger für einen Prozess, in dem ein weltliches Gericht die Entscheidung fällen soll, ob der Rechtsstatt an die Existenz des Beelzebub glaubt. Eine ganz spannende Idee, die Derrickson lieber zum persönlichen Reifungs-Prozess der von Laura Finney gespielten Anwältin verkommen lässt. Ein zwiespältiger Schachzug, der manchmal, wie in "Lost"-Folgen, funktioniert, aber ausgedehnt im vollen Kitsch-Gewand den Zuschauer martert. Und "Emily Rose" zählt ganz klar zur letzteren Kategorie. Letztlich zieht sich der Film auch noch aus der Affäre und verweist auf die Glaubens-Bereitschaft jedes Einzelnen, selbst "South Park" wäre da konsequenter. Eben ein richtiger Wäre-Gern-Mehr--Gewesen-Streifen, bei dem sich die Macher auf eine ganz einfache Rechnung verlassen. Wenn nur alle schön kreischen, bibbern, zweifelnd schauen oder Teebeutel-Weisheiten rezitieren, dann wird das Publikum schon voll eingenommen werden. In dieser Hinsicht weist "Der Exorzismus der Emily Rose" die selben elementaren Schwächen wie das "Der Tag, an dem die Erde stillstand"-Remake von Derrickson auf, teure Bilder bleiben eben bedeutungslos, wenn die Aussage dahinter nur fadenscheiniges Zen-Geschwafel ist.
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stuforcedyou 2010/09/10 09:40:06
Antwort löschenSchöne Kritik, vor allem wegen der Aussage das "South Park" konsequenter wäre. Da strahlt mein Fanherz.
FordFairlane 2010/09/12 15:57:53
Antwort löschender film war wirklich schlecht
hakan_1905 2010/07/20 03:18:49
Kommentar löschenkann man sich angucken spannend gemacht...ich fand die gerichtsszenen auch nicht schlecht..
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Moe Szyslak 2010/07/18 01:46:29
Kommentar löschenHat mir gut gefallen, aber am Ende ging dem Film leider etwas die Luft aus, was aber zu erwarten war.
Bis zu Pfarrer Moores Aussage hat die Mischung Gerichtsdrama und Horrorthriller aber perfekt funktioniert, ich war regelrecht überrascht.
Neben den packenden Gerichtssaalszenen, in der versucht wurde, beide Wahrheiten zu beweisen, stach für mich vor allem die gruselige und bedrohliche Atmosphäre hervor, die in den Fragmenten der Geschichte aus verschiedenen Zeugenperspektiven erzeugt wurde. Das war erstklassig gemacht und hatte meines Erachtens sogar fast das Niveau von "Der Exorzist" (also natürlich nur, was die Atmosphäre betrifft, alles andere wäre ja Frevel!!)
Zwar hat man meines Erachtens beinahe etwas viel gesehen, die Schockeffekte (die grauenhaften Fratzen) waren aber sehr schaurig und geschickt platziert worden.
Und Faszination ging natürlich davon aus, was nun wirklich geschehen ist.
Also war echt klasse.
Mit der Aussage von Pfarrer Moore gings aber leider bergab.
Zu fantastisch wurde es, der Exorzismus war viel zu lang und übertrieben, meiner Meinung nach hätte man den überhaupt nicht zeigen dürfen, das hat die ganze Atmosphäre zerstört. Wieso musste das gezeigt werden, es wäre doch viel besser gewesen, wenn alles zwielichtig geblieben wäre?!
Zudem noch das Zeug mit den Stigmata und das klischeehafte Ende. Auch die "Dämonenattacken" im Jetzt hätten, wenngleich gruselig gemacht, nicht sein müssen.
Die letzte halbe Stunde hat vieles zunichte gemacht, was der Film zuvor klasse aufgebaut hat. Schade eigentlich, die Mixtur hat weitestgehend gepasst.....
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slayniac 2010/07/15 20:28:11
Kommentar löschenEntgegen der meisten Kritiken fand ich den Film ziemlich gut. Ich denke das größte Problem ist das missverständliche Marketing (Trailer, Cover etc.) und die daraus resultierende Erwartungshaltung der Zuschauer. Es ist kein reiner Horrorfilm. Vielmehr würde ich es als Gerichtsdrama mit Horroranteilen (in Form von Rückblenden) bezeichnen. Wenn man das akzeptieren kann, dann erwartet einen ein sehr spannender und intelligenter Film.
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Sanylein 2010/06/27 00:33:39
Kommentar löschenEinbisschen Spannung ist da aber für meinen Geschmack nicht genug. Außerdem hätten die man die meisten Rollen viel besser spiuelen können, manches kam mir nicht überzeugend genug rüber.
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KindOfAVillian 2010/06/21 02:56:08
Kommentar löschenauch wenn sich 60% des Films im Gerichtssaal abspielt ist er doch sehr spannend. Mir hat er sehr gefallen. Eine neue Fassung des Exorzisten die man sich anschauen sollte.
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