Der Exorzismus von Emily Rose
The Exorcism of Emily Rose (2005), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 24.11.2005
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55 Kommentare
Keine
- DVD
- VoD
von Scott Derrickson, mit Laura Linney und Tom Wilkinson
Basierend auf einer wahren deutschen Begebenheit erzählt der ebenso aufwühlende, wie intelligente Thriller die Geschichte und den Leidensweg der 19-jährigen Studentin Emily Rose (Jennifer Carpenter), die von schrecklichen Visionen und krampfartigen Anfällen heimgesucht wird. In einem außergewöhnlichen Entschluss erkennt die katholische Kirche die satanische Besessenheit des Mädchens offiziell an. Pfarrer Moore (Tom Wilkinson) führt den umstrittenen Exorzismus durch, der tragischerweise zu Emilys Tod führt. Der Geistliche wird daraufhin wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Seine Anwältin Erin Bruner (Laura Linney), selbst mehr als skeptisch gegenüber Emilys Besessenheit, versucht, die Unschuld des Pfarrers zu beweisen und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Doch was ist die Wahrheit? War Emily wirklich von dämonischen Mächten besessen oder litt sie lediglich an einer schweren Krankheit?
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Cast & Crew
- Genre
- Gerichtsdrama, Psychothriller, Drama, Horrorfilm, Thriller
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Anklage, Arzt, College, Dämon, Epilepsie, Exorzismus, Gericht, Gerichtsverhandlung, Glaube, Jesus Christus, Katze, Mädchen, Priester, Psychologie, Psychose, Rechtsanwalt, Teufel, Uhr
- Stimmung
- Gruselig, Hart
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Kritiken (3) — Film: Der Exorzismus von Emily Rose
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschenExorzismus mal anders: Der Film beginnt am Ende – Emily ist tot, die Eltern am Boden zerstört, der Priester war machtlos. Wer sich immer schon gefragt hat, welche Behörde einem dann den Quatsch mit der Besessenheit abkauft, der sollte diesen Film sehen: Nämlich keine. Und so wird der Pastor kurzerhand wegen unterlassener Hilfeleistung bzw. fahrlässiger Tötung angeklagt und vor Gericht gestellt, schließlich war Emily krank: epileptisch, schizophren, soziapathisch, das volle Programm. Und eine Teufelsaustreibung in diesem Fall gänzlich unangebracht. Und so ist Der Exorzismus der Emily Rose eine Mischung aus Law & Order und Der Exorzist, die Gerichtsverhandlung bietet den Rahmen, in Rückblenden sieht man was passiert ist. Oder besser: Passiert sein könnte, denn oftmals werden beide Versionen gezeigt, die des Priesters und die des Staatsanwaltes. Was nun tatsächlich passiert ist, darüber soll man sich selber ein Bild machen. Der Film will keine eindeutige Lösung aufzeigen, sondern den Zuschauer eher zum Nachdenken anregen: Ist es Fakt, dass Besessenheit existiert? Nein. Aber ist es möglich?
[...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Ripley1 Mon, 18 Apr 2011 11:56:35 -0000
Antwort löschenEmpfehle "Requiem" von Hans Christian Schmid: dasselbe Thema, aber ohne Besessenheitsquatsch. Der authentische Fall der Anneliese Michel wird im Zusammenhang der siebziger Jahre und vor dem Hintergrund eines religiösen Elternhauses psychologisch nachvollziehbar gemacht. In der Hauptrolle glänzend: Sandra Hüller.
Xander8112 Wed, 20 Apr 2011 14:44:43 -0000
Antwort löschenDarüber nachgedacht habe ich auch schon.
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenFurzlangweiliger Weißnichwasichseinwill-Film, der zwischen Gruselfilm und Gerichtsdrama mäandert, ohne sich positionieren zu können. Habe das Gefühl, Laura Linney schon eintausend Mal in dieser Rolle rumkröten gesehen zu haben.
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenFSK 12. Nagut. Das muss nicht erst seit "Krieg der Welten" nix mehr heissen und soviel sei daher verraten: ein wenig Grusel für Erwachsene ist durchaus gewährleistet, auch wenn hier wesentlich verhaltener als noch im "Exorzisten" vorgegangen wurde. Also keine Flatulenzen, keine sexistischen Kraftausdrücke und keine Kreuze im Unterleib...
Trotzdem spielt sich die Emily Darstellerin Jennifer Carpenter wortwörtlich die Seele aus dem Leib! So kraftvoll und intensiv, dass so manches oscarverwöhnte Püppchen mit "Mut zur Hässlichkeit" schnellstens in Deckung gehen muss. Egal ob maternde Krämpfe oder entfesselte Wut, die Frau ist einfach großartig! Schade nur, dass ihr Schauspiel auch schon das einsame Highlight des Films darstellt...
In grauen Bildern mit herbstlichem Ambiente und in eher effizienter Optik wird mit wenig Spektakel die Story um die angebliche Teufelsaustreibung, bei die Betroffene Emily Rose verstarb, entspinnt. Da sich der Großteil…
/p>2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Ugly_Honey Thu, 21 Jul 2011 13:46:55 -0000
Antwort löschenlooooooooooooooool?o0
Kommentare (52) — Film: Der Exorzismus von Emily Rose
rockadude Tue, 07 May 2013 23:08:57 -0000
Kommentar löschenGenerell gefiel mir an dem Film das er den Versuch gestartet hat das Thema Exorzismus mal auch von der realistischen Seite etwas zu betrachten und moderne medizinische Wissenschaft und nachvollziehbare Belege dem kirchlichen Glauben und dessen Einstellung gegenüberstellt. Leider hält der Film das nicht bis zum Ende konsequent durch und am Ende gewinnt quasi dann doch wieder der Fantasyanteil indem auch hier dem Zuschauer versucht wird klar zu machen das es sowas wie das Übernatürliche tatsächlich gibt bzw. geben muss, anstatt einfach mal die Realität gewinnen lässt.
Davon aber mal abgesehen ist der Film geradlinig und spannend erzählt und hat auch ein paar nette ( wenn auch nicht übermäßig harte ) Schocks zu bieten.
Was mich aber wirklich am meisten an den Film gefesselt hat war wirklich die Leistung von Jennifer Carpenter als Emily. Was die hier für eine Leistung einer bessesenen/psychisch kranken Frau abzieht ist in der Tat eine brilliante Leistung.
Definitiv einer der besseren Vertreter des Exorzismusgenres.
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Poor Boy Mon, 04 Mar 2013 08:45:30 -0000
Kommentar löschenAls Fan des Mystery Genres war der Film Pflicht obwohl ich selbst nicht an Geister,Dämonen usw. glaube.Die Frage nach dem,was passiert mit solchen Menschen,was spielt sich in deren Köpfen ab,wie kann ein normaler Mensch mit einer normalen Lebensfreude und einem gesunden Menschenverstand in solch tiefen geistig verwirrten Zustand verfallen,kann wohl nie geklärt werden.Es gibt Menschen die einem tiefen religiösem Wahn verfallen,hier ist der geistige Zustand zu erklären aber im Fall der Emily Rose kann es nicht erklärt werden,zumindest wird im Film nicht gezeigt ob ihre Familie religöse Fanatiker sind.Die sind einfach nur brave unbescholtene Bürger.Die Verkrampfungen des ganzen Körper sind jedenfalls nicht schön anzusehen.Der Film beruht auf Tatsachen.Als bekennender Nichtgläubiger halte ich einen Exorzismus natürlich für Unfug.Aber filmisch ist das Thema gut umgesetzt.Erschreckende Bilder zeigt der Film allemal,die Geschichte der Emily Rose ist ein solide inszenierter Gruselfilm der auf das übliche Gemetzel verzichtet.Jennifer Carpenter,die sich später als Schwester von Serienkiller Dexter einen Namen macht,liefert hier eine beeindruckende Darstellung der von Dämonen gepeinigten ab.
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Rob Stark Wed, 20 Feb 2013 06:30:20 -0000
Kommentar löschenDen Film fand ich überhaupt nicht gut. Ich hatte mich schon anfangs über die FSK 16 gewundert und konnte mir schon denken, dass das nichts wird. Ein Film muss wenn es um Exorzismus geht nicht blutig und brutal sein. Aber hier gab es zu wenig und unspektuläre Schocker-Momente. Sorry, aber den tu ich mir nicht nochmal an. Lass ich lieber links liegen und gebe anderen den Vortritt.
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doctorgonzo Wed, 20 Feb 2013 08:23:57 -0000
Antwort löschenHier finde ich eher den Subtext des Filmes entsetzlich als das handwerkliche Element.
Rob Stark Wed, 20 Feb 2013 08:33:38 -0000
Antwort löschenStimmt, das ist wirklich schlechter.
Naja, solche Filmen werden immer irgend welche Geschmäcker treffen. Kann ich ja manchmal auch nachvollziehen, aber hier sehe ich es nicht unbedingt so.
ShayaNova Wed, 02 Jan 2013 19:28:01 -0000
Kommentar löschenals bekennende atheistin schau ich mir solche filme natürlich nicht wirklich in aller ernsthaftigkeit an. der gedanke, dass aber menschen andere menschen wegen ihres fanatischen glaubens wortwörtlich durch die hölle jagen, vertreibt jeden humorösen gedanken. soviel zur intention des films. die realisierung... naja. teilweise kommt die botschaft schon an, und teilweise kann man sich auch gruseln. vor allem jennifer carpenter hat hier eine wahre meisterleistung verbracht (verdammt, die szene wo sie mit den fingernägeln über die wand fährt, ging mir wochenlang nicht aus dem kopf *argh*).
p.s.: es gibt keinen gott, es gibt auch keinen teufel. es gibt nur religiöse monster-institutionen, die ihre schäfchen durch angst bei der stange halten. meine 5 cent zum thema, aber hier gehts ja um den film ;)
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Oliver0403 Sat, 22 Dec 2012 13:42:28 -0000
Kommentar löschenEs gibt Filme, bei denen ich, warum auch immer, über die komplette Laufzeit des Films keinerlei Bezug zur Handlung und den Darstellern bekommen. Dieser Film gehört wieder mal dazu. Der Film lief komplett an mir vorbei. Ich fand ihn einfach nur langweilig und absolut ohne jede Spannung.
Zumal gerade was Exorzimus allgemein angeht, so kommt an Friedkin's Klassiker mit Linda Blair einfach nichts anderes heran.
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ismirwurst Wed, 12 Sep 2012 15:41:02 -0000
Kommentar löschenEigentlich ein gar nicht so schlechter Film jedenfalls nich so schlecht wie er hier dargestellt wird.Blöd is das man schon am anfang weiß Emily Rose ist Tot nimmt dem Film die Spannung. Auch wenn sicher viel von Hollywood dazu gedichtet worden ist hat ich beim Gerichtsverfahren Gänsehaut bekommen und wenn das Urteil damals wirklich so Ausgesprochen wurde(hab mich jetz nich so damit beschäftigt) kommt man doch ins Grübeln.
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ElMagico Tue, 22 May 2012 16:45:13 -0000
Kommentar löschenEins vornweg: Auf seine dummdreiste Art hat mich "The Exorcism of Emily Rose" ja unterhalten. Ernst nehmen konnt ich ihn aber nie und im Laufe der Zeit wird er schon recht ärgerlich, meist dann wenn er seine Objektivität vollkommens hinter sich lässt und offensichtlich Sympathie für die religiöse Seite erhaschen will. Dabei ist einem eigentlich relativ schnell Klar wie hier der Hase lief, die psychische Störung liegt auf der Hand und selbst die mannigfaltigen Gründe für diese liefert uns der Film. Nur will er uns immer wieder suggerieren, dass es ja doch etwas höheres geben muss und das ekelhafte an "The Exorcism of Emily Rose" ist eben dieses verklären einer kranken Person, nur um den Zuschauer einen gewissen Handlungsstrang bieten zu können.
Dann doch lieber eine ernsthafte Diskussion über dieses Thema, die dann vielleicht auch nicht vollkommen glaubhaft für mich wäre, aber es würde einem dieser Pathos erspart, dieses bewusste Ausblenden von Fakten und dieses hinarbeiten auf ein möglichst schönes Ende.
Eine emotionelle Reduzierung hätte dem Film sehr gut getan und ein wenig mehr Objektivität hätte ihm sicherlich auch nicht geschadet...auch wenn ein nüchternes Urteil über diesen Fall wohl keinen Zuschauer hinterm Ofen vorgelockt hätte. Andererseits schadet sich der Film aber immer wieder dadurch, dass er möglichst Gas geben will und dies dann auch noch als mögliche reale Erklärung verkaufen will.
Dann doch lieber "The Exorcist" da dieser sich auf stark auf seine Duell-Situation fokusiert und dadurch viele Fettnäpfchen auslässt. Denn spätestens als Emily Vision der heiligen Jungfrau hat, war mein Wohlwollen für den Film endgültig gerissen...auch wenn es schon vorher nur noch an einem seidenen Faden hing.
Anfangs ganz Nett und ja auch ordentlich gemacht, im Laufe seiner Spielzeit aber oft völlig over the top. Was ja ok wäre, wenn der Film nicht permanent versuchen würde einem unglaubhaftes als glaubhaft zu verkaufen und sich letztendes dann sogar dummerweise auf eine der beiden Seiten schlägt.
Und selbst die Dämonen sind nicht mehr so richtig böse. Zu sechst in ein unbedeutendes und unscheinbares Mädels eindringen, nur um ihr etwas die Knochen zu verbiegen. Ich wüsste da was besseres...und vorallem würde ich sie nicht mit 5 anderen teilen. Gibt doch nur Streit und Stress in diesem kleinen Körper.
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_Garfield Tue, 22 May 2012 18:25:58 -0000
Antwort löschenDas Finale... ^^
Ichundso Thu, 19 Apr 2012 16:40:00 -0000
Kommentar löschenErstmal ein Statement zum Thema "Pro Exorzismus-Propaganda": Es gibt keinen Teufel, auch wenn der Film etwas anderes nahelegt. Und? Es gibt noch viel mehr nicht, Poltergeister oder Mädchen, die aus Fernsehern herauskriechen zum Beispiel. Die Idee hinter Emily Rose ist das Aufeinanderprallen von Übernatürlichem und Wissenschaft in einem Gerichtsgebäude, der theoretischen Instanz der Sachlichkeit und Objektivität. Leider ist der Film dann am Besten, wenn er sich nicht um diesen ganzen Quatsch schert, sondern die grandiose Jennifer Carpenter aufspielen lässt, deren Szenen allerdings fast alle von grauenhafter Kamera und Schnittarbeit versaubeutelt wurden.
Die erste Hälfte von Emily Rose funktioniert durchaus, die Story, die eigentlich schon nach zehn Minuten erzählt ist, entfaltet sich langsam und die Atmosphäre funktioniert. Gegen Ende läuft der Film aber einfach aus, anstatt noch einmal etwas Interessantes zu versuchen und versinkt in der Belanglosigkeit. Schade, denn das Potential wäre da gewesen.
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Tizilla Tue, 14 Feb 2012 09:32:08 -0000
Kommentar löschenIch muss gestehen, ich mag diesen Film sehr gerne. Es gibt wenig gute Filme in diesem Bereich doch ich finde dieser hier kann gut mithalten. Die Idee mit der Gerichtsverhandlung finde ich gut und ich finde es auch nicht schlecht, das beide Seiten in dem Film gut beleutet werden. Einerseits lässt sich alles erklären, andererseits lässt es Freiraum an das übernatürliche zu glauben.
Der Inhalt (ja ich weiß, wahre Begebenheit un so) mag nicht jedermanns Sache sein. Die einen halten das ganze für Blödsinn, andere nicht. Ich mag die Story, die Schauspieler finde ich auch gut, da hat man schon erheblich schlimmeres gesehen.
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Teezy123 Wed, 07 Dec 2011 17:36:42 -0000
Kommentar löschenNachdem nach dem legendären Exorzistenfilm aus den 70ern nicht wirklich was Vergleichbares gedreht wurde, war ich doch hier wirklich überrascht.
Sehr geiles Drehbuch mit einer überragenden Hauptdarstellerin... Sparsam eingesetzte Schockszenen, aber das tut dem Film eigentlich keinen Abbruch.
Denn unheimlich ist der Film trotzdem.
War für mich seinerzeit einer DER Überraschungsfilme und ich guck ihn mir auch heute immer noch wieder gerne an.
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fiko90 Wed, 24 Aug 2011 15:09:30 -0000
Kommentar löschenEntgegen den meisten Kommentaren, muss ich sagen.. dieser Film hat was !
Supertoll ist er nun nicht, dafür ist er zu langatmig und Spannungsarm.
Aber die Story hat es in sich. Jennifer Carpenter spielt die Rolle der besessenen perfekt, die anderen Schauspieler stehen ihr in nichts nach.
Das große Problem: Emily ist tot.
Das war ein Fehler.. denn wenn man vorhat, den Zuschauer ein besessenes Mädchen zu zeigen das richtig leidet, hätte man sie nicht schon zu beginn des Films als tot hinstellen dürfen..
Das hätte den Effekt, dass man ordentlich mitfiebern würde und hoffen würde, sie wäre gerettet. Erst zum Schluss hätte sie sterben sollen, dass hätte dann den Effekt dass es ein dramatisches Ende gewesen wäre.
Was ich dennoch als Pluspunkt nennen kann ist, dass der Kampf von Emily gegen den "Dämon" relativ gut inziniert wurde. Das mitfiebern ist halt nicht da aber trotzdem erzeugt es eine dramatische und düstere Atmosphäre.
Und als sie (ja klingt jetzt blöd..) vor die heilige Maria tritt, die ihr anbietet mit ihr zu gehen, Emily aber ablehnt da sie der Welt ihre Geschichte bis zum bitteren Ende erzählen will, kann ich mir gut Vorstellen das einige Zuschauer da emotional geworden sind.
Letzlich fällt auch positiv auf, wie der Staatsanwalt mit seinen Zeugen fast jedes Rätsel um Emily wissenschaftlich zu erklären versucht, während auch die Rechtsanwältin tatsächlich Zeugen findet, die uns vom Übernatürlichem überzeugt.
Und dass dass das alles vor Gericht abläuft hat den praktischen Effekt, dass der Film "unparteisch" bleibt und es ganz dem Zuschauer überlässt, was er glaubt.
Gelungener Thriller mit einigen Schwachstellen, aber hohem Unterhaltungsfaktor.
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kinokumpel Sat, 30 Jul 2011 22:49:53 -0000
Kommentar löschen---SPOILERWARNUNG---
"Der Exorzismus von Emily Rose" hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Einerseits: Ich habe mich in einigen Szenen ganz ordentlich gegruselt und gut unterhalten gefühlt. Reflektierend war das alles zwar ziemlich konventionelle Erschreckerei (knallende Türen, umfallende Gegenstände, Fratze in beschlagener Scheibe), dennoch hat mich der Film in seinen Schock-Momenten gepackt, die Atmosphäre ging in Ordnung. Das lag wesentlich auch daran, dass ich Jennifer Carpenter in der Rolle der Emily überzeugend fand – die Leiden wie auch die Besessenheit ihrer Figur kommen glaubhaft rüber. Die Kombination zwischen Gerichtsthriller und Horror ist im Grunde eine interessante Idee, sie hätte zumindest Potenzial gehabt.
ABER: Die Gerichtsstory, die schließlich doch den Ton angibt, schleicht ziemlich öde und voraussehbar dahin - einschließlich des Tods des entscheidenden Zeugens – natürlich per ganz plötzlichem Autounfall. Gähn.
Und ich teile die hier schon geäußerte Kritik an der zweifelhaften inhaltlichen Ausrichtung des Films: "Der Exorzismus von Emily Rose" gaukelt einem vor, man bekäme beide Seiten der Geschichte – die rational-medizinische und die spirituell-diabolische – fair nebeneinander gestellt. Doch eigentlich schlägt sich der Regisseur ganz klar auf die Seite der "Gläubigen", die Sympathien sind eindeutig verteilt, auch die Szenen der Besessenheit von Emily oder jene, in denen wir erleben wie Pfarrer und Anwältin im trauten Heim von den Dämonen heimgesucht werden, lassen uns eindeutig mit der unterschwelligen Botschaft zurück: "Ja klar, es gibt Dämonen, der Exorzismus wäre der einzige Weg gewesen. Hätte man Emily doch bloß keine Medizin gegeben."
Das wäre bei seichter, nur auf den Gruseleffekt abzielenden Horror-Fiction schlicht egal. Aber da der Film bewusst einen ernsteren, nachdenklicheren Ton anschlägt und auch im Abspann deutlich auf die wahre Begebenheit pocht, wirkt es so, als wolle der Regisseur hintenrum Exerzismus als wirkungsvolle, heilsame Behandlungsmethode rechtfertigen. Und das gibt dem Film dann doch einen ziemlich bitteren Beigeschmack.
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Chrischan S Thu, 19 May 2011 10:40:43 -0000
Kommentar löschenNur noch ein Abklatsch des Originals von 1970 mit ein paar neuen Erkenntnissen über Gott, Satan und den Exorzismus.
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C_C Thu, 19 May 2011 21:59:47 -0000
Antwort löschenQuatsch
maxman Sun, 08 May 2011 07:17:03 -0000
Kommentar löschenAlso ich hab den Film ganz schön gruselig gfunden! Schau immer noch ungern gegen 3:33 auf die Uhr
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Hoang-Thach-Vu Fri, 18 Feb 2011 22:27:05 -0000
Kommentar löschenAlso... ich... fand den Film ganz gut... soll ich mich jetzt schlecht fühlen? D: *Empfehlung und Kommentare anschau*
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C_C Tue, 15 Feb 2011 17:04:13 -0000
Kommentar löschenso macht man das!
http://www.youtube.com/watch?v=N6RTyH9wnsI&NR=1
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Ripley1 Tue, 15 Feb 2011 17:11:33 -0000
Antwort löschen"Requiem" - so macht man das.
C_C Tue, 15 Feb 2011 17:15:00 -0000
Antwort löschenei, was!?
Alle 4 Antworten zeigen
Ripley1 Tue, 15 Feb 2011 17:22:05 -0000
Antwort löschenDer Film "Requiem" - derselbe Fall, nur mit mehr Verstand. Statt Spekulationen darüber anzustellen, ob es den Teufel gibt, wird die tragische Geschichte eines unverstandenen Mädchens erzählt. Sozusagen die reale Exorzismus-Geschichte.
C_C Tue, 15 Feb 2011 17:40:30 -0000
Antwort löschenAchso! SDanke für den Tip, aber mich interessieren bei diesen Filmen nicht die Inhalte, sondern die Darstellung. Gänsehaut. Ist die gegeben, bin ich zufrieden. Ich kann mir keine Filme über grenzenlose, bornierte Dummheit ansehen, und leider sind solche 'authentischen' Filme meist genau das...
Leveinard Thu, 21 Oct 2010 06:10:48 -0000
Kommentar löschenBin wirklich oft zusammengezuckt...
Auch wenn die Story eher was für X-Factor wäre...fehlt nur noch die Stimme von Jonathan Frakes am Ende..."Hat es sich wirklich so zugetragen?" xD
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MamiNatie Sun, 17 Oct 2010 12:02:18 -0000
Kommentar löschenIch hatte echt Angst bei diesem Film und es hat mich sehr interessiert was dahinter steckt... Habe mich dann mit der wahren Geschichte beschäftigt. Wirklich heftig und der Film zeigt viele Dinge, die ihr wirklich passiert sind...
Klar ist auch ein wenig Hollywood-Übertreibung mit im Spiel...
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mikkean Thu, 09 Sep 2010 22:28:54 -0000
Kommentar löschenAls Filme-Macher hat es Scott Derrickson in fünf Jahren weit gebracht. Von den Untiefen des Videotheken-Morasts, in den der unoriginelle "Hellraiser V" zweifelsohne gehört, zum hoch-gepushten "Der Exorzismus der Emily Rose." Dieser kleine Vita-Ausflug verweist wenigstens auf den Ansatz des Films, in Hollywood wiedermal den Teufel zu beschwören. Und vielleicht den eindringlichsten, da vom Leben inspirierten, Schocker seit "Der Exorzist" zu drehen. Nur leider ist "Der Exorzismus der Emily Rose" ein ambitioniertes Horror-Drama, das seine Schauer-Natur sehr schnell gegen die große Glaubensfrage eintauscht. Damit lassen sich sicherlich in Amerika viele Debatten entfachen, aber außerhalb des Landes der zerstrittenen Glaubens-Ansichten, zeigt sich das wahre Gesicht dieses drögen Einerleis. In seinen besten Momenten gibt Jennifer Carpenter als Besessene alles und es kommt ein wenig Grusel-Flair auf. Aber diese Szenen dienen nur als tumber Aufhänger für einen Prozess, in dem ein weltliches Gericht die Entscheidung fällen soll, ob der Rechtsstatt an die Existenz des Beelzebub glaubt. Eine ganz spannende Idee, die Derrickson lieber zum persönlichen Reifungs-Prozess der von Laura Finney gespielten Anwältin verkommen lässt. Ein zwiespältiger Schachzug, der manchmal, wie in "Lost"-Folgen, funktioniert, aber ausgedehnt im vollen Kitsch-Gewand den Zuschauer martert. Und "Emily Rose" zählt ganz klar zur letzteren Kategorie. Letztlich zieht sich der Film auch noch aus der Affäre und verweist auf die Glaubens-Bereitschaft jedes Einzelnen, selbst "South Park" wäre da konsequenter. Eben ein richtiger Wäre-Gern-Mehr--Gewesen-Streifen, bei dem sich die Macher auf eine ganz einfache Rechnung verlassen. Wenn nur alle schön kreischen, bibbern, zweifelnd schauen oder Teebeutel-Weisheiten rezitieren, dann wird das Publikum schon voll eingenommen werden. In dieser Hinsicht weist "Der Exorzismus der Emily Rose" die selben elementaren Schwächen wie das "Der Tag, an dem die Erde stillstand"-Remake von Derrickson auf, teure Bilder bleiben eben bedeutungslos, wenn die Aussage dahinter nur fadenscheiniges Zen-Geschwafel ist.
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stuforcedyou Fri, 10 Sep 2010 07:40:06 -0000
Antwort löschenSchöne Kritik, vor allem wegen der Aussage das "South Park" konsequenter wäre. Da strahlt mein Fanherz.
FordFairlane Sun, 12 Sep 2010 13:57:53 -0000
Antwort löschender film war wirklich schlecht
hakan_1905 Tue, 20 Jul 2010 01:18:49 -0000
Kommentar löschenkann man sich angucken spannend gemacht...ich fand die gerichtsszenen auch nicht schlecht..
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