Der Exorzismus von Emily Rose

The Exorcism of Emily Rose, US 2005

Community:

6.0

Ganz gut

bewerten

 

Kritiker: 4.8

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Genre
Psychothriller, Gerichtsdrama
Inhalt

Basierend auf einer wahren deutschen Begebenheit erzählt der ebenso aufwühlende, wie intelligente Thriller die Geschichte und den Leidensweg der jungen Studentin Emily Rose (Jennifer Carpenter), die von schrecklichen Visionen und krampfartigen… Mehr

Cast
Laura Linney, Tom Wilkinson, Campbell Scott, Shohreh Aghdashloo, Jennifer Carpenter, Andrew Wheeler, Marilyn Norry Mehr
Regisseure
Scott Derrickson
Autoren
Paul Harris Boardman, Scott Derrickson
Laufzeit
119 Minuten

Poster und Merchandise zum Film im Fanshop

Kritiker — Uninteressant 4.8

Der Film Der Exorzismus von Emily Rose wurde von 20 Kritikern bewertet.

Julio Sacchi: Das Manifest

3.0Schwach

Furzlangweiliger Weißnichwasichseinwill-Film, der zwischen Gruselfilm und Gerichtsdrama mäandert, ohne sich positionieren zu können. Habe das Gefühl, Laura Linney schon eintausend Mal in dieser Rolle rumkröten gesehen zu haben.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

0.0Hassfilm

FSK 12. Nagut. Das muss nicht erst seit "Krieg der Welten" nix mehr heissen und soviel sei daher verraten: ein wenig Grusel für Erwachsene ist durchaus gewährleistet, auch wenn hier wesentlich verhaltener als noch im "Exorzisten" vorgegangen wurde. Also keine Flatulenzen, keine sexistischen Kraftausdrücke und keine Kreuze im Unterleib...
Trotzdem spielt sich die Emily Darstellerin Jennifer Carpenter wortwörtlich die Seele aus dem Leib! So kraftvoll und intensiv, dass so manches oscarverwöhnte Püppchen mit "Mut zur Hässlichkeit" schnellstens in Deckung gehen muss. Egal ob maternde Krämpfe oder entfesselte Wut, die Frau ist einfach großartig! Schade nur, dass ihr Schauspiel auch schon das einsame Highlight des Films darstellt...

In grauen Bildern mit herbstlichem Ambiente und in eher effizienter Optik wird mit wenig Spektakel die Story um die angebliche Teufelsaustreibung, bei die Betroffene Emily Rose verstarb, entspinnt. Da sich d


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Kommentare — Ganz gut 6.0

Der Film Der Exorzismus von Emily Rose wurde von 1617 Mitgliedern bewertet.

cyranorick

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich weiss nicht, was hier alle haben... ich denke, den meisten fehlt hier ein bisschen Gore, ein paar mehr cgis und Spezialeffekte.
Aber gerade deren Fehken macht diesen Film zu einem Besonderen seiner Gattung. Lediglich am Anfang wird das "Grauen" hier visuell unterlegt.. den Rest des Filmes vermittelt der Streifen sein Dramatik und seine Spannung vorwiegend unterschwellig.
Nicht alles wird dem geneigten Zuschauer hier bis zum Ende vor- und durchgekaut, sondern lässt viel Platz für Interpretationen und Raum für eigene Gedanken.. vielleicht ist der Film deshalb bei einigen Leuten so durchgefallen.. weil es kein Film ist, der einen nur berieselt, und alles vorgibt,, sondern auch mal den eigenen Denkapparat anregt.
Und gerade da liegt ein weiteres Plus für diesen Film: Jeder hat zu diesen Dingen eine andere Einstellung, jeder wird andere Gedanken zu dem Film haben. Somit wird hier eben NICHT auf das kirchliche Missionierungsknöpfchen gedrückt. Jedem Gläubigen, Atheisten, Agnostiker, sogar Kirchengegner stellt der Film frei, sich sein eigenes Bild zu machen.

Somit ist auch der Schluss eigentlich überflüssig (und macht einen Kompromiss).. denn wie der Pfarrer sagte: Es geht nur darum, Emily Roses´ Geschichte zu erzählen.. und das ist blendend gelungen.

Jedem, der nicht zu faul geworden ist, Filme nicht nur als Junkfood zu verzehren, sondern auch gerne mal die eigene Imagination benutzt, und für sich selbst Dinge hinterfragt,, ist dieser Film uneingeschränkt zu empfehlen.
Leuten, denen Triple X schon zu viel Handlung hatte... die können auch gerne ihr Popcornfinger davon lassen.

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doctorgonzo

Bewertung1.5Ärgerlich

Trotz teilweise ansprechender Darstellerleistungen ist dieser Film vor allem eins: eine cineastische Herausforderung für jede Hausbar! Und nein, ich konnte mir diesen Film nicht mal unterhaltsam trinken, nicht dass ich irgendwas unversucht gelassen hätte von "Foster´s Lager" bis Whisky in Faßstärke... Piefig langweilige Inszenierung, die nur zweierlei beweist: 1. wie grausam Kino hin und wieder sein kann und 2. wieviel besser wir ohne religiös verblendete Eiferer dran wären. Allein die abstrakte Botschaft, dieses arme Mädchen könnte tatsächlich besessen (und nicht wirklich krank) gewesen sein, ist eine Sauerei. Statt tatsächlich zu helfen, wird schnell der nette Teufelsaustreiber von nebenan geholt, der dann, ganz und gar unerwartet, das Mädel unfreiwillig (im Zuge unterlassener Hilfeleistung, wie es im Paragraphendeutsch wohl heißen würde) ins bessere Jenseits befördert und der wird dafür nicht mal richtig verknackt, da möchte ich mal das gegenteilige Beispiel sehen, was wir an moralischer Entrüstung erleben dürfen, wenn ein regulärer Arzt einen Menschen einweist, der behauptet, die Jungfrau Maria oder der gute Jesus ("meine Lieblings-Science-Fiction-Figur") haben tatsächlich existiert. Zwecks besserer Vermarktungschancen im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten läßt man die Kirche sich noch artig davon distanzieren und die wahnsinnigen Hill-Billy Eltern, die das Ganze angeleiert haben, kriegen auch nicht ihr Fett weg. Neben "The Call" wohl das Dümmste und Unnötigste, das ich im Rahmen der "Sneak Preview" je sehen mußte.

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alanger

richtig und heutzutage wichtiger dennje: nix geht über gute sicherheitsvorkehrungen:)


doctorgonzo

schön, dass wir uns einig sind


GrafKoks

Bewertung5.0Geht so

Ein nach klassischem Mustern gestrickter Handlungsverlauf eingebettet in eine oberflächliche Gerichtsverhandlung, überbordeden Mystizismus und mit einer Jennifer Carpenter die nunmal keine Linda Blair ist.

Der Ansatz die Gerichtsverhandlung in den Mittelpunkt des Films zu stellen ist löblich, verspielt wird dieser Punkt allerdings durch den geradezu dilettantischen Umgang mit diesem sensiblen Thema, welches leider viel mehr als Aufhänger denn als Leitmotiv fungiert.

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