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Der Exorzismus von Emily Rose

The Exorcism of Emily Rose (2005), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 24.11.2005


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5.0
Kritiker
28 Bewertungen
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6.0
Community
4245 Bewertungen
63 Kommentare
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von Scott Derrickson, mit Laura Linney und Tom Wilkinson

Basierend auf einer wahren deutschen Begebenheit erzählt der ebenso aufwühlende, wie intelligente Thriller die Geschichte und den Leidensweg der 19-jährigen Studentin Emily Rose (Jennifer Carpenter), die von schrecklichen Visionen und krampfartigen Anfällen heimgesucht wird. In einem außergewöhnlichen Entschluss erkennt die katholische Kirche die satanische Besessenheit des Mädchens offiziell an. Pfarrer Moore (Tom Wilkinson) führt den umstrittenen Exorzismus durch, der tragischerweise zu Emilys Tod führt. Der Geistliche wird daraufhin wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Seine Anwältin Erin Bruner (Laura Linney), selbst mehr als skeptisch gegenüber Emilys Besessenheit, versucht, die Unschuld des Pfarrers zu beweisen und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Doch was ist die Wahrheit? War Emily wirklich von dämonischen Mächten besessen oder litt sie lediglich an einer schweren Krankheit?

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der Exorzismus von Emily Rose
Genre
Gerichtsdrama, Psychothriller, Drama, Horrorfilm, Thriller
Zeit
2000er Jahre
Ort
Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Anklage, Arzt, College, Dämon, Epilepsie, Exorzismus, Gericht, Gerichtsverhandlung, Glaube, Jesus Christus, Katze, Mädchen, Priester, Psychologie, Psychose, Rechtsanwalt, Teufel, Uhr
Stimmung
Gruselig, Hart
Tag
Wahre Begebenheit
Verleiher
Sony Pictures Releasing GmbH
Produktionsfirma
Firm Films, Lakeshore Entertainment

Kritiken (3) — Film: Der Exorzismus von Emily Rose

Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

Exorzismus mal anders: Der Film beginnt am Ende – Emily ist tot, die Eltern am Boden zerstört, der Priester war machtlos. Wer sich immer schon gefragt hat, welche Behörde einem dann den Quatsch mit der Besessenheit abkauft, der sollte diesen Film sehen: Nämlich keine. Und so wird der Pastor kurzerhand wegen unterlassener Hilfeleistung bzw. fahrlässiger Tötung angeklagt und vor Gericht gestellt, schließlich war Emily krank: epileptisch, schizophren, soziapathisch, das volle Programm. Und eine Teufelsaustreibung in diesem Fall gänzlich unangebracht. Und so ist Der Exorzismus der Emily Rose eine Mischung aus Law & Order und Der Exorzist, die Gerichtsverhandlung bietet den Rahmen, in Rückblenden sieht man was passiert ist. Oder besser: Passiert sein könnte, denn oftmals werden beide Versionen gezeigt, die des Priesters und die des Staatsanwaltes. Was nun tatsächlich passiert ist, darüber soll man sich selber ein Bild machen. Der Film will keine eindeutige Lösung aufzeigen, sondern den Zuschauer eher zum Nachdenken anregen: Ist es Fakt, dass Besessenheit existiert? Nein. Aber ist es möglich?
[...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Ripley1

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Empfehle "Requiem" von Hans Christian Schmid: dasselbe Thema, aber ohne Besessenheitsquatsch. Der authentische Fall der Anneliese Michel wird im Zusammenhang der siebziger Jahre und vor dem Hintergrund eines religiösen Elternhauses psychologisch nachvollziehbar gemacht. In der Hauptrolle glänzend: Sandra Hüller.


Xander8112

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Darüber nachgedacht habe ich auch schon.


Julio Sacchi: Das Manifest

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3.0Schwach

Furzlangweiliger Weißnichwasichseinwill-Film, der zwischen Gruselfilm und Gerichtsdrama mäandert, ohne sich positionieren zu können. Habe das Gefühl, Laura Linney schon eintausend Mal in dieser Rolle rumkröten gesehen zu haben.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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0.0Hassfilm

FSK 12. Nagut. Das muss nicht erst seit "Krieg der Welten" nix mehr heissen und soviel sei daher verraten: ein wenig Grusel für Erwachsene ist durchaus gewährleistet, auch wenn hier wesentlich verhaltener als noch im "Exorzisten" vorgegangen wurde. Also keine Flatulenzen, keine sexistischen Kraftausdrücke und keine Kreuze im Unterleib...
Trotzdem spielt sich die Emily Darstellerin Jennifer Carpenter wortwörtlich die Seele aus dem Leib! So kraftvoll und intensiv, dass so manches oscarverwöhnte Püppchen mit "Mut zur Hässlichkeit" schnellstens in Deckung gehen muss. Egal ob maternde Krämpfe oder entfesselte Wut, die Frau ist einfach großartig! Schade nur, dass ihr Schauspiel auch schon das einsame Highlight des Films darstellt...

In grauen Bildern mit herbstlichem Ambiente und in eher effizienter Optik wird mit wenig Spektakel die Story um die angebliche Teufelsaustreibung, bei die Betroffene Emily Rose verstarb, entspinnt. Da sich der Großteil des Plots bei Recherchen und vor Gericht abspielt, könnte man diesen Film eher als Gerichts-Drama mit Mysterie-Einschlag umschreiben.
Das ist bis zur ersten Hälfte ansprechend inszeniert, gut gespielt und auch recht spannend, bis der Film unangenehme Wendungen einschlägt.
Die Geschehnisse um den tödlich geendeten Exorzismus 1976 in Bayern werden mit den faktischen Elementen in "´...Emily Rose" anschaulich und geschickt durch die Epilepsie-Erkrankung definiert. Allerdings kann man sich einem anfangs noch etwas verhaltenen Budenzauber nicht erwehren. Die ominösen Geschehnisse mehren sich, aber es wird immer weniger der Versuch unternommen die merkwürdigen Ereignisse rational zu erklären. Im Gegenteil - der ganze Hokuspokus beginnt sich erschreckend ernst zu nehmen und läutet ein Finale ein, das in seiner Lächerlichkeit kaum zu überbieten ist! Der anklagende Staatsanwalt verkommt dabei vom nüchternen und objektiven Fakten-Menschen zum gottlosen Unsympathen, während die eitle und karrieregeile Verteidigerin des Pfarrers zum Gutmenschen mutiert.
Diese Entwicklung wäre noch mit klassischer Hollywood-Dramaturgie entschuldbar gewesen, würde der Film nicht mit einem *äusserst* peinlich-platten Taschenspieler-Trick zum Finale doch noch überdeutlich Stellung beziehen und sich somit jeglicher Interpretation sowie Reflektion verweigern. Der Zuckerguss auf dem Stuss sind dann noch die finalen, nach Authentizität heischenden Texttafeln, die angesichts der realen Umstände einfach nur taktlos sind. In der Beziehung regelrecht ekelhaft ist der Grundtenor des Films, der aus Tätern Opfer macht und mit einer Aussage endet, die den Erfolg des Films bei den Amis erklärt. Widerlich.

Klammert man die tatsächlichen Ursprünge dieser Geschichte aus, hat man es mit einem allenfalls durchschnittlichen Gerichts-Thriller zu tun. Da aber zu unverhohlen Anleihen an diese Tragödie genommen wird und seit Friedkins "Exorzist" *nichts* dazu gelernt wurde, stellt "Der Exorzismus der Emily Rose" nichts anderes als verlogenen, unverschämten und gequirlten Bullshit dar. Sehr, sehr schade um die besagte Jennifer Carpenter - sie hätte ein *weitaus* besseres Forum verdient...

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Ugly_Honey

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looooooooooooooool?o0



Kommentare (60) — Film: Der Exorzismus von Emily Rose


Sortierung

-T3RROR-

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film schafft etwas, dass bei mir nur noch in den seltensten Fällen funktioniert - es ergreift mich phasenweise soetwas wie Gruselstimmung. Schon allein deswegen muss ich den Streifen positiv bewerten.
Desweiteren finde ich, dass Jennifer Carpenter eine echt überragende Leistung abliefert.
Mehr als sieben Punkte kann ich aufgrund der großteils einfach nur langweiligen Gerichtsverhandlung, oder Dingen wie dem absolut vorhersehbaren Tod des Zeugen, leider trotzdem nicht vergeben.
Dennoch, von allen Exorzismus-Thrillern, die seit dem Erfolg von '"Der Exorzist" produziert wurden, gefällt mir dieser am besten.

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natedb

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Bewertung3.0Schwach

Heute im Unterricht haben wir kurz die Exorzismus-Szene von Emily Rose mit der aus dem deutschen Äquivalent "Requiem" verglichen, denn beide Filme behandeln die gleiche Geschichte um den zwielichtigen Fall von Anneliese Michel. Nun, subtil war dieses Beispiel hier ja nicht gerade. Was ich als recht anspruchsvolles Gerichtsdrama in Erinnerung hatte, mündet in einem Finale, wo nach obligatorischer Hollywood-Horror-Klischee-Manier alle Geschütze aufgefahren werden. Es fängt schon wenig subtil an, als Tom Wilkinson das Weihwasser schwenkt und den Exorzismus mit der verheißungsvollen Phrase "Es beginnt..." einläutet. Danach wirbeln Kruzifixe herum, Dämonen sprechen, Katzen springen den Priester an, Pferde brechen aus ihren Boxen und Schlangen kräuseln sich am Boden, während Emily Rose natürlich vollkommen am Rad dreht, durch Fenster hüpft und den Leibhaftigen raushängen lässt. Typisch amerikanisch wird natürlich die Gegenwart des Teufels bestätigt, Gut und Böse, Gott und Luzifer, blabla, damit auch der Depp in der letzten Reihe kapiert was Sache ist. Schade, dass nicht offen gelassen wird, ob in den ominösen Geschehnissen wirklich dämonische Mächte am Werk waren, oder ob es sich um Quacksalberei handelte. Bald werde ich mir die minimalistische, authentisch wirkendere deutsche Version "Requiem" mit Sandra Hüller ansehen. "Der Exorzismus der Emily Rose" beginnt vielversprechend, fühlt sich aber offensichtlich dazu verpflichtet 0815-Horror Fans auf ihre Kosten kommen zu lassen und ultrareligiöse Amerikaner nicht zu brüskieren. Feige, inkonsequent und aufgrund der eigentlich guten Schauspielleistungen wirklich enttäuschend.

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laskler15

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Ich hab den als extrem sehenswert in Erinnerung, hab ihn auch mit 9.5 oder so bewertet...doch ich denke eine erneute Sichtung würde dann zu enormen Punkteabzug führen, wie du schon sagst. Damals hat mir "Emily Rose" wirklich einen schaurigen Kinoabend beschert...und für das bin ich ihn ewig dankbar, den Film. Wenn du "Requiem" wirklich noch nicht gesehen hast, dann lege ich ihn dir ans Herz! Schleichender Horror, viel realistischer als der ganze 0815 Quatsch! Tolles Kommentar, übrigens!


natedb

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@laskler15: Hatte Emily Rose auch besser in Erinnerung, aber als mein Gedächtnis heute aufgefrischt wurde war das sehr ernüchternd. Freu mcih schon auf "Requiem" und danke :)


RoboMaus

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Bewertung7.0Sehenswert

Von allen Exorzismus- oder Teufel/Dämonen-Bessenheits-Thrillern, die im Zuge des Erfolgs von 'Der Exorzist (1973)' produziert wurden, gefällt mir dieser hier am besten. Er schafft es von Anfang an Spannung aufzubauen, fällt aber zum Ende hin etwas ab - genau das Gegenteil von 'Der Exorzist'. Die Inszenierung ist weitgehen Oldschool, setzt also mehr auf Kameraführung, Schockmomente und akustische Effekte, um subtilen Grusel zu erzeugen. Das ist gut gelungen. Was mich etwas stört, ist, dass (SPOILER:) die Dämonen im Laufe der Verhandlungen als ständig präsent angegeben werden (v.a. um 3 Uhr nachts bei der Anwältin), dass aber fast gar nichts passiert, ausser dass eine Tür knallt. Der Arzt, der beim Exorzismus anwesend war, kommt relativ unspektakulär bei einem Autounfall ums Leben. Man erwartet, dass hier irgendwann mehr kommt und die Dämonen sich offenbaren, kulminierend eventuell im Gerichtssaal, und dass es dann richtig gruselig wird bzw. zur Sache geht, ähnlich wie im letzten Drittel von 'Der Exorzist'. Leider passiert von alledem nichts und die Story plätschert zum Ende hin aus. Ich war so sicher, dass noch irgendetwas kommen musste, und habe daher den ganzen Anspann verfolgt, aber da kommt nur noch die Berufung auf 'Tatsachen' (SPOILER ENDE). Schade, schade - in den richtigen Händen hätte das ein wirklich starker Horrorfilm werden können. Fazit: Spannender Plot, streckenweise guter subtiler Grusel, dem aber über die Mitte hin die Würze und ein würdiges Finale fehlt.

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markus.schwarz.16

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Bewertung6.5Ganz gut

Gut gemachter Justiz/Horror Film.
Vor allem Jennifer Carpenter hat mich sehr beeindruckt !!!

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replicant-10

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Exorzismus von Emily Rose ist ein
gar nicht mal so schlechtes Horror-Drama.
Viel, viel besser als erwartet.
Das einzigste was stört, sind die künstlichen CGI-Effekte aus dem
Computer !!!
Ein trauriger Horror-Film.

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twentyfour

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film der auf angebliche Tatsachen beruht. Kann man sich ansehen, die Effekte sind gut und Jennifer Carpenter (Dexter) liefert eine eindrucksvolle Darbietung der von Dämonen gepeinigten ab.

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Murphante

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ach mensch den hab ich ja immer noch nicht gesehen ... wird Zeit wird Zeit :D


Chucky89

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Bewertung5.0Geht so

Wieder mal ein gutes Beispiel wie man mit dem Prädikat nach wahrer Begebenheit werben kann, bzw. den echten Fall der Anneliese Michel mit soviel Horrorelementen und anderen Kram vollstopft um es Massen tauglich zu machen. Das ist das eine, das andere ist, der Film ist bis auf die ein oder andere Stelle zu langweilig. Außerdem regt mich diese unterschwellige Botschaft nach dem Motto, wäre der Exorzismus richtig durchgeführt worden würde sie noch leben auf. Gerade im späteren Gerichtsprozess merkt dies sehr deutlich, hätte meiner Meinung nach eher den Fokus auf den reinen Horror gelegt als so einen Hybriden von Gerichtsfilm und Horror zu drehen

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clim4n

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Sehr guter Spannender Film!
Durch die Realitätsnähe noch besser! (:

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Hoey-Lestrate

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Bewertung7.0Sehenswert

Ganz ehrlich, bei mir hat der Film einen heftigeren Eindruck hinterlassen als "Der Exorzist", was daran liegt, dass der Film im Großen und Ganzen "glaubwürdiger" rüberkommt und somit beim Zuschauer ein intensiveres Gruselgefühl hervorruft, als das doch eher Effekt-und Schockerbeladene Original. Wirklich spannendes und gruseliges Horrordrama.

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rockadude

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Bewertung7.0Sehenswert

Generell gefiel mir an dem Film das er den Versuch gestartet hat das Thema Exorzismus mal auch von der realistischen Seite etwas zu betrachten und moderne medizinische Wissenschaft und nachvollziehbare Belege dem kirchlichen Glauben und dessen Einstellung gegenüberstellt. Leider hält der Film das nicht bis zum Ende konsequent durch und am Ende gewinnt quasi dann doch wieder der Fantasyanteil indem auch hier dem Zuschauer versucht wird klar zu machen das es sowas wie das Übernatürliche tatsächlich gibt bzw. geben muss, anstatt einfach mal die Realität gewinnen lässt.
Davon aber mal abgesehen ist der Film geradlinig und spannend erzählt und hat auch ein paar nette ( wenn auch nicht übermäßig harte ) Schocks zu bieten.
Was mich aber wirklich am meisten an den Film gefesselt hat war wirklich die Leistung von Jennifer Carpenter als Emily. Was die hier für eine Leistung einer bessesenen/psychisch kranken Frau abzieht ist in der Tat eine brilliante Leistung.
Definitiv einer der besseren Vertreter des Exorzismusgenres.

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Harvey Specter

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Bewertung2.0Ärgerlich

Den Film fand ich überhaupt nicht gut. Ich hatte mich schon anfangs über die FSK 16 gewundert und konnte mir schon denken, dass das nichts wird. Ein Film muss wenn es um Exorzismus geht nicht blutig und brutal sein. Aber hier gab es zu wenig und unspektuläre Schocker-Momente. Sorry, aber den tu ich mir nicht nochmal an. Lass ich lieber links liegen und gebe anderen den Vortritt.

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doctorgonzo

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Hier finde ich eher den Subtext des Filmes entsetzlich als das handwerkliche Element.


Harvey Specter

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Stimmt, das ist wirklich schlechter.
Naja, solche Filmen werden immer irgend welche Geschmäcker treffen. Kann ich ja manchmal auch nachvollziehen, aber hier sehe ich es nicht unbedingt so.


ShayaNova

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Bewertung6.5Ganz gut

als bekennende atheistin schau ich mir solche filme natürlich nicht wirklich in aller ernsthaftigkeit an. der gedanke, dass aber menschen andere menschen wegen ihres fanatischen glaubens wortwörtlich durch die hölle jagen, vertreibt jeden humorösen gedanken. soviel zur intention des films. die realisierung... naja. teilweise kommt die botschaft schon an, und teilweise kann man sich auch gruseln. vor allem jennifer carpenter hat hier eine wahre meisterleistung verbracht (verdammt, die szene wo sie mit den fingernägeln über die wand fährt, ging mir wochenlang nicht aus dem kopf *argh*).
p.s.: es gibt keinen gott, es gibt auch keinen teufel. es gibt nur religiöse monster-institutionen, die ihre schäfchen durch angst bei der stange halten. meine 5 cent zum thema, aber hier gehts ja um den film ;)

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Oliver0403

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Bewertung4.0Uninteressant

Es gibt Filme, bei denen ich, warum auch immer, über die komplette Laufzeit des Films keinerlei Bezug zur Handlung und den Darstellern bekommen. Dieser Film gehört wieder mal dazu. Der Film lief komplett an mir vorbei. Ich fand ihn einfach nur langweilig und absolut ohne jede Spannung.
Zumal gerade was Exorzimus allgemein angeht, so kommt an Friedkin's Klassiker mit Linda Blair einfach nichts anderes heran.

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ismirwurst

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Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich ein gar nicht so schlechter Film jedenfalls nich so schlecht wie er hier dargestellt wird.Blöd is das man schon am anfang weiß Emily Rose ist Tot nimmt dem Film die Spannung. Auch wenn sicher viel von Hollywood dazu gedichtet worden ist hat ich beim Gerichtsverfahren Gänsehaut bekommen und wenn das Urteil damals wirklich so Ausgesprochen wurde(hab mich jetz nich so damit beschäftigt) kommt man doch ins Grübeln.

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ElMagico

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Bewertung4.0Uninteressant

Eins vornweg: Auf seine dummdreiste Art hat mich "The Exorcism of Emily Rose" ja unterhalten. Ernst nehmen konnt ich ihn aber nie und im Laufe der Zeit wird er schon recht ärgerlich, meist dann wenn er seine Objektivität vollkommens hinter sich lässt und offensichtlich Sympathie für die religiöse Seite erhaschen will. Dabei ist einem eigentlich relativ schnell Klar wie hier der Hase lief, die psychische Störung liegt auf der Hand und selbst die mannigfaltigen Gründe für diese liefert uns der Film. Nur will er uns immer wieder suggerieren, dass es ja doch etwas höheres geben muss und das ekelhafte an "The Exorcism of Emily Rose" ist eben dieses verklären einer kranken Person, nur um den Zuschauer einen gewissen Handlungsstrang bieten zu können.
Dann doch lieber eine ernsthafte Diskussion über dieses Thema, die dann vielleicht auch nicht vollkommen glaubhaft für mich wäre, aber es würde einem dieser Pathos erspart, dieses bewusste Ausblenden von Fakten und dieses hinarbeiten auf ein möglichst schönes Ende.
Eine emotionelle Reduzierung hätte dem Film sehr gut getan und ein wenig mehr Objektivität hätte ihm sicherlich auch nicht geschadet...auch wenn ein nüchternes Urteil über diesen Fall wohl keinen Zuschauer hinterm Ofen vorgelockt hätte. Andererseits schadet sich der Film aber immer wieder dadurch, dass er möglichst Gas geben will und dies dann auch noch als mögliche reale Erklärung verkaufen will.
Dann doch lieber "The Exorcist" da dieser sich auf stark auf seine Duell-Situation fokusiert und dadurch viele Fettnäpfchen auslässt. Denn spätestens als Emily Vision der heiligen Jungfrau hat, war mein Wohlwollen für den Film endgültig gerissen...auch wenn es schon vorher nur noch an einem seidenen Faden hing.
Anfangs ganz Nett und ja auch ordentlich gemacht, im Laufe seiner Spielzeit aber oft völlig over the top. Was ja ok wäre, wenn der Film nicht permanent versuchen würde einem unglaubhaftes als glaubhaft zu verkaufen und sich letztendes dann sogar dummerweise auf eine der beiden Seiten schlägt.
Und selbst die Dämonen sind nicht mehr so richtig böse. Zu sechst in ein unbedeutendes und unscheinbares Mädels eindringen, nur um ihr etwas die Knochen zu verbiegen. Ich wüsste da was besseres...und vorallem würde ich sie nicht mit 5 anderen teilen. Gibt doch nur Streit und Stress in diesem kleinen Körper.

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_Garfield

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Das Finale... ^^


Ichundso

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Bewertung5.0Geht so

Erstmal ein Statement zum Thema "Pro Exorzismus-Propaganda": Es gibt keinen Teufel, auch wenn der Film etwas anderes nahelegt. Und? Es gibt noch viel mehr nicht, Poltergeister oder Mädchen, die aus Fernsehern herauskriechen zum Beispiel. Die Idee hinter Emily Rose ist das Aufeinanderprallen von Übernatürlichem und Wissenschaft in einem Gerichtsgebäude, der theoretischen Instanz der Sachlichkeit und Objektivität. Leider ist der Film dann am Besten, wenn er sich nicht um diesen ganzen Quatsch schert, sondern die grandiose Jennifer Carpenter aufspielen lässt, deren Szenen allerdings fast alle von grauenhafter Kamera und Schnittarbeit versaubeutelt wurden.
Die erste Hälfte von Emily Rose funktioniert durchaus, die Story, die eigentlich schon nach zehn Minuten erzählt ist, entfaltet sich langsam und die Atmosphäre funktioniert. Gegen Ende läuft der Film aber einfach aus, anstatt noch einmal etwas Interessantes zu versuchen und versinkt in der Belanglosigkeit. Schade, denn das Potential wäre da gewesen.

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Tizilla

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich muss gestehen, ich mag diesen Film sehr gerne. Es gibt wenig gute Filme in diesem Bereich doch ich finde dieser hier kann gut mithalten. Die Idee mit der Gerichtsverhandlung finde ich gut und ich finde es auch nicht schlecht, das beide Seiten in dem Film gut beleutet werden. Einerseits lässt sich alles erklären, andererseits lässt es Freiraum an das übernatürliche zu glauben.
Der Inhalt (ja ich weiß, wahre Begebenheit un so) mag nicht jedermanns Sache sein. Die einen halten das ganze für Blödsinn, andere nicht. Ich mag die Story, die Schauspieler finde ich auch gut, da hat man schon erheblich schlimmeres gesehen.

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Teezy123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nachdem nach dem legendären Exorzistenfilm aus den 70ern nicht wirklich was Vergleichbares gedreht wurde, war ich doch hier wirklich überrascht.
Sehr geiles Drehbuch mit einer überragenden Hauptdarstellerin... Sparsam eingesetzte Schockszenen, aber das tut dem Film eigentlich keinen Abbruch.
Denn unheimlich ist der Film trotzdem.
War für mich seinerzeit einer DER Überraschungsfilme und ich guck ihn mir auch heute immer noch wieder gerne an.

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fiko90

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Entgegen den meisten Kommentaren, muss ich sagen.. dieser Film hat was !

Supertoll ist er nun nicht, dafür ist er zu langatmig und Spannungsarm.

Aber die Story hat es in sich. Jennifer Carpenter spielt die Rolle der besessenen perfekt, die anderen Schauspieler stehen ihr in nichts nach.

Das große Problem: Emily ist tot.
Das war ein Fehler.. denn wenn man vorhat, den Zuschauer ein besessenes Mädchen zu zeigen das richtig leidet, hätte man sie nicht schon zu beginn des Films als tot hinstellen dürfen..
Das hätte den Effekt, dass man ordentlich mitfiebern würde und hoffen würde, sie wäre gerettet. Erst zum Schluss hätte sie sterben sollen, dass hätte dann den Effekt dass es ein dramatisches Ende gewesen wäre.

Was ich dennoch als Pluspunkt nennen kann ist, dass der Kampf von Emily gegen den "Dämon" relativ gut inziniert wurde. Das mitfiebern ist halt nicht da aber trotzdem erzeugt es eine dramatische und düstere Atmosphäre.
Und als sie (ja klingt jetzt blöd..) vor die heilige Maria tritt, die ihr anbietet mit ihr zu gehen, Emily aber ablehnt da sie der Welt ihre Geschichte bis zum bitteren Ende erzählen will, kann ich mir gut Vorstellen das einige Zuschauer da emotional geworden sind.

Letzlich fällt auch positiv auf, wie der Staatsanwalt mit seinen Zeugen fast jedes Rätsel um Emily wissenschaftlich zu erklären versucht, während auch die Rechtsanwältin tatsächlich Zeugen findet, die uns vom Übernatürlichem überzeugt.
Und dass dass das alles vor Gericht abläuft hat den praktischen Effekt, dass der Film "unparteisch" bleibt und es ganz dem Zuschauer überlässt, was er glaubt.

Gelungener Thriller mit einigen Schwachstellen, aber hohem Unterhaltungsfaktor.

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kinokumpel

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Bewertung5.5Geht so

---SPOILERWARNUNG---

"Der Exorzismus von Emily Rose" hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Einerseits: Ich habe mich in einigen Szenen ganz ordentlich gegruselt und gut unterhalten gefühlt. Reflektierend war das alles zwar ziemlich konventionelle Erschreckerei (knallende Türen, umfallende Gegenstände, Fratze in beschlagener Scheibe), dennoch hat mich der Film in seinen Schock-Momenten gepackt, die Atmosphäre ging in Ordnung. Das lag wesentlich auch daran, dass ich Jennifer Carpenter in der Rolle der Emily überzeugend fand – die Leiden wie auch die Besessenheit ihrer Figur kommen glaubhaft rüber. Die Kombination zwischen Gerichtsthriller und Horror ist im Grunde eine interessante Idee, sie hätte zumindest Potenzial gehabt.

ABER: Die Gerichtsstory, die schließlich doch den Ton angibt, schleicht ziemlich öde und voraussehbar dahin - einschließlich des Tods des entscheidenden Zeugens – natürlich per ganz plötzlichem Autounfall. Gähn.

Und ich teile die hier schon geäußerte Kritik an der zweifelhaften inhaltlichen Ausrichtung des Films: "Der Exorzismus von Emily Rose" gaukelt einem vor, man bekäme beide Seiten der Geschichte – die rational-medizinische und die spirituell-diabolische – fair nebeneinander gestellt. Doch eigentlich schlägt sich der Regisseur ganz klar auf die Seite der "Gläubigen", die Sympathien sind eindeutig verteilt, auch die Szenen der Besessenheit von Emily oder jene, in denen wir erleben wie Pfarrer und Anwältin im trauten Heim von den Dämonen heimgesucht werden, lassen uns eindeutig mit der unterschwelligen Botschaft zurück: "Ja klar, es gibt Dämonen, der Exorzismus wäre der einzige Weg gewesen. Hätte man Emily doch bloß keine Medizin gegeben."

Das wäre bei seichter, nur auf den Gruseleffekt abzielenden Horror-Fiction schlicht egal. Aber da der Film bewusst einen ernsteren, nachdenklicheren Ton anschlägt und auch im Abspann deutlich auf die wahre Begebenheit pocht, wirkt es so, als wolle der Regisseur hintenrum Exerzismus als wirkungsvolle, heilsame Behandlungsmethode rechtfertigen. Und das gibt dem Film dann doch einen ziemlich bitteren Beigeschmack.

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