The Rite - Das Ritual

The Rite (2011), US Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 17.03.2011


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5.5
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von Mikael Håfström, mit Anthony Hopkins und Colin O'Donoghue

Oscarpreisträger Anthony Hopkins kämpft in The Rite – Das Ritual gegen Dämonen.

Der skeptische junge amerikanische Priester Michael Kovak (Colin O’Donoghue) nimmt widerstrebend an einer Exorzistenausbildung im Vatikan teil. Dort lernt er den unorthodoxen Geistlichen Pater Lucas (Anthony Hopkins) kennen, der ihn in die finsteren Seiten seines Glaubens einführt. Die Teufelsaustreibung fällt Pater Lucas in The Rite jedoch zunehmend schwerer. Mehrere seiner Patienten kann der Geistliche nicht retten und sie sterben an ihrem Wahn.

Die junge Reporterin Angelina (Alice Braga) versucht in The Rite vergeblich ein Interview mit Pater Lucas zu führen, um einen Artikel über seine Arbeit zu schreiben. Auch Michael Kovak, der durch seine Arbeit mit Pater Lucas genügend Informationen hat, verweigert ihr jegliche Auskunft. Als der erfahrende Exorzist in The Rite jedoch zunehmend dem Wahnsinn verfällt, muss Michael Kovak die junge Journalisten einweihen. Gemeinsam versuchen sie die fast unmögliche Aufgabe: den Dämon auszutreiben.

Hintergrund & Infos zu The Rite – Das Ritual
Der Schwede Mikael Håfström, bekannt von seinem Horrorfilm Zimmer 1408, führte bei The Rite – Das Ritual Regie. In Nebenrollen sind die Schauspiellegenden Franco Nero (Django) und Rutger Hauer (Blade Runner) zu sehen. The Rite basiert auf dem Buch “Die Schule der Exorzisten: Eine Reportage” von 2009 des amerikanischen Auslandskorrespondenten Matt Baglio aus Rom. Für die Recherche nahm Baglio unter anderem an einem Seminar des Vaticans über Exorzismus teil.

The Rite ist der erste Hollywoodfilm in dem der irische Nachwuchsschauspieler Colin O’Donoghue mitspielt. Die brasilianische Schauspielerin Alice Braga, die in The Rite die weibliche Hauptrolle übernommen hat, ist vor allem durch ihre Mitwirkung am Hollywood Blockbuster I Am Legend mit Will Smith und dem brasilianischen Film City of God von 2002 bekannt.

In den USA konnte sich The Rite an seinem Eröffnungswochenende mit einem Gewinn von 15 Millionen Dollar an die Spitze der Kino-Charts durchsetzen. Auch andere Filme, die das Thema Teufelsautreibung behandelten, stießen in den vergangenen Jahren in den USA auf großes Interesse. Unter anderem brachte der Mockumentaryhorrorfilm Der letzte Exorzismus von Daniel Stamm 2010 in seinem Eröffnungswochenende 20 Millionen Dollar ein. (RS)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Rite - Das Ritual
Genre
Drama, Psychothriller, Horrorfilm, Thriller
Zeit
Gegenwart
Ort
Italien, Vatikan
Handlung
Dämon, Dämonen, Exorzismus, Journalistin, Katholik, Katholische Kirche, Priester, Selbstmordversuch, Sterben und Tod, Teufel, Teufelsanbetung, US-Amerikaner
Stimmung
Gruselig, Verstörend
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
Contrafilm, Fletcher & Company, New Line Cinema

Kommentare (100) — Film: The Rite - Das Ritual


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Kai_Asmus

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Bewertung4.0Uninteressant

Mehr als einmal will man den nicht sehen. Geht in der damals aufkommenden Exorzismus-Welle unter. Da habe ich weit bessere gesehen.

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Terrorwoelfin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Saugeil ^^

Wie ist dein Name Dämon??? ANTHONY HOPKINS!!!!

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cArLos4evEr

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Matt Dämon!^^


horro

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Bewertung6.0Ganz gut

Hafström schafft es hier eine wunderbare Stimmung aufzubauen, subtil und mit herrlichen Bildern taucht man ein in das Universum der katholischen Kirche, das scheinbar eine Welt hinter der realen, rationalen darzustellen scheint. Vieles erinnert hier bald einmal stark an DEN Exorzisten, manchmal scheint es, als ob die Kamera die so berühmten Einstellungen zu kopieren versucht. Schade, dass dann irgendwann einmal die Luft deutlich draussen ist, es zieht und zieht sich alles, fast bis zum unerträglich Langweiligen. Die paar kleinen Mystery-Momente reichen bei weitem nicht aus um den Zuschauer bei der Stange zu halten. Als Konstrukt eigentlich ein würdiger Exorzistenfilm ... im Detail aber dann leider viel zu oft unbedeutend. Das "nach einer wahren Geschichte" nervt übrigens so langsam ganz gewaltig ... wofür soll das stehen, was soll ich damit anfangen? Gerade hier steht das "wahr" für eine reine Glaubensfrage und hat in einer solchen Produktion sicher gar nichts verloren.

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horro

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thanx my friend!


Oskar Gleit

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Dann schau ich den mal an. Ich vertraue Dir, mein Freund, mit deinem Urteil.


DeLarge

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Bewertung6.5Ganz gut

Das es mein erster Exorzisten Film war, denn ich gesehen habe, kann ich ihn nicht mit anderen Filmen dieses Genre vergleichen. Die Schauspielerische Leistung von Anthony Hopkins war, wie gewohnt, sehr gut, er verkörperte auch dann die Rolle des Besessenen sehr glaubwürdig und man merkte den Unterschied zwischen "vom Teufel ergriffen" und "gegen den Teufel kämpfend". Die anderen Schauspieler waren durchschnittsmäßig. Die Musik fand ich stets passend und unterstützte den Film um das rüber zu bringen, was er in der jeweiligen Situation vermitteln wollte. Der Schnitt war Standardmäßig und hat mich nicht sonderlich beeindruckt. Es gab den ein oder anderen Schock- und Gruselmoment, aber für einen Film der dem Genre Horrorfilm angehört noch viel zu wenige. Die Story find ich ganz gut, aber nicht so richtig spannend, da irgendwie alles vorhersehbar ist.
Abschließend kann ich sagen, dass der Film mich Unterhalten hat, mir war nie wirklich langweilig, aber ich Stimme mit Moviepilot in der Sache, dass dieser Film unteranderem als Horrorfilm gelistet ist, nicht über ein. Drama und Thriller treffen es eigentlich (was oben auch steht) aber Horror finde ich nicht. Man merkt das der Film auf ein christliches Ende (es wird vermittelt, wie wichtig der Glaube ist) abzielt. Meiner Meinung nach ist das ein ganz guter Film für einen netten DVD Abend (den man nur einmal machen kann, da diesem Film zum mehrmals schauen einfach die Klasse fehlt).

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Drehmumdiebolzen

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Bewertung4.0Uninteressant

"Basierend auf wahren Begebenheiten", preist der verlogene Trailer (an dessen "Da Vinci Codes" vermutlich einer oder gleich mehrere Praktikanten bei Warner ohne großes Latinum herumgedoktert haben) den Slogan an, der sich schon längst im Verlauf der Jahre eigenhändig zum Selbstzweck degradiert hat.

"The Rite" vom schwedischen Hollywood-Import Mikael Håfström, der sich schon vorher in dem Psycho-Thriller "Zimmer 1408" mit John Cusack auf ähnlich obskures Terrain wagte, beruht genau wie dieser auf einem Buch. Doch musste hierfür diesmal keine Stephen King Vorlage herhalten, sondern es diente ein angeblich "authentischer" Wälzer von Matt Baglio lediglich als sprudelnde Inspiration für Drehbuchautor Michael Petroni.
Der vermischte also jedes erdenkliche Exorzismus-Klischee, was William Friedkins 1973er Klassiker direkt aus der Hölle in die Popkultur transportierte, mit einem propagandistisch angehauchten Selbstfindungstrip des zu bekehrenden Zweiflers, welcher nahezu narkoleptisch von Dutzendgesicht Colin O'Donoghue verkörpert wird. Er kann zwar nur logischerweise gegen eine Ikone der britischen Schauspielkunst wie Sir Anthony Hopkins absaufen, aber wirkt grundsätzlich unglaublich öde, lustlos und verbraucht im Wesentlichen Luft.
Was man von "Hannibal the Cannibal" Hopkins nicht behaupten kann. Der dreht in den unvermeidlichen Teufelaustreibungssitzungen richtig, ja trägt fast schon zu dick auf. Mag vermutlich daran liegen, dass man ihn stets mit Thomas Harris' berühmten Kannibalen assoziiert, der aber schließlich alles andere als ein plumpes Allzweckmonster, übersät mit pochenden CGI-Venen, ist. Auch wenn es dem renommierten Oscar-Preisträger zu verdanken ist, dass "The Rite" nicht völlige Zeitverschwendung ist, muss man sich ernsthaft fragen, was der (nach seiner eigenen Aussage) nicht allzu mit der Kirche verbundene A-Charaktermime in so einem müden Werk von der Stange verloren hat.

Immerhin liefert Kameramann Ben Davis in den wenigen helleren Szenen ganz nette Urlaubsbilder der "Ewigen Stadt" und auch insgesamt ist der Film handwerklich grundsolide. Das ständige italienische Gequatsche nervt, wurde jedoch durch das Fehlen noch nervigerer Untertitel zumindest authentisch umgesetzt.
Der recht fußlahme Grusel ist zudem durchsetzt von einer mal mehr, mal weniger penetranten Message, die wie ein vom obersten Potifikat abgesegneter Bildungsauftrag daherkommt und den braven Durchschnittsbürger wohl zum Umdenken und Glauben an die Achse des Bösen in den Untiefen der kirchlichen Abstinenz verleiten soll. Aber wie so oft steckt der Teufel ja bekanntlich im Detail bzw. im Kleingedruckten des Drehbuchs.
Oder besser gesagt zwischen den dicken Times New Roman Lettern, Normgröße 18.

Fazit: "The Rite" ist ein größtenteils (zumindest für Genreerprobte) handzahmer, kruder PG-13 Streifen, der sich besser hinter seinem überlebensgroßen Vorbild verstecken sollte und den nur ein Anthony Hopkins noch so gerade vor der siebten cineastischen Vorhölle bewahren kann.

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mikkean

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Bewertung4.5Uninteressant

Vergibt mir Vater, denn ich habe gesündigt ... Meine letzte Beichte ist schon Ewigkeiten her und jetzt habe ich noch ein unverzeihliches Sakrileg begannen: "The Rite" für schlecht befunden. Na so halb kacke, halb hm. Ich weiß, es ist unfair, denn das hier ist eigentlich kein Horrorstreifen nach simplem Exorzismus-Strickmuster, das schon zigfach durchexerziert wurde. Aber wenn es sich doch im Grunde um eine filmgewordene Glaubensfrage und -Findung handelt, warum ist es dann mehr luftleerer Raum anstatt spannender Leere? Ich will nicht belehrt werden, mich nicht um die faktische Existenz des Teufels oder von Besessenheit streiten - aber wieso fühlt sich "The Rite" größtenteils wie kalter Kaffee an? Tausendfach schon gesehen, dieses In-fremden-Sprachen-Züngeln, dieses Körper-Winden und Verdrehen, die immer selbe Leier vom Befehlston der Exorzisten, dass der böse Geist jetzt die arme Seele verlässt. Dieser Film fühlt sich wie eine Gebrauchsanleitung fürs Austreiber-Handwerker an, könnte uns Ungläubige faszinieren, weil auch einer die Hauptfigur ist. Aber letzten Endes ist doch nur ein Kammerspiel mit Hokus Pokus und leidlich orchestrierten Dämonen-Attacken, die
den persönlicheren Bezug zum Thema in das altbekannte Grusel-Muster packen. Oh Herr, auch ohne großes Vatikan-Backing riecht es doch verdächtig nach Kirchen-Werbung. Vielleicht wäre ein zwiespältigerer Bezug zum Thema besser gewesen. Nein, bitte, ich werde nicht mehr freveln.

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franz.schmied.7

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Guter Film, kann ich jeden nur empfehlen!

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dAShEIKO

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Bewertung4.0Uninteressant

Uninspirierter Versuch, mit Versatzstücken der Genreklassiker, einem Topschauspieler und handwerklich hochwertiger Arbeit Kasse zu machen. Leider wurde das Thema Gruseln nicht so richtig erfüllt

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TheJoker

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Bewertung5.5Geht so

ACHTUNG SPOILER!

Eigentlich mal eine recht innovative Herangehensweise an einen Exorzismus-Thriller, dachte ich mir anfangs. Ein junger Priesteranwärter, der auf den Job eigentlich keinen Bock hat, weil er nicht gläubig ist, reist nach Rom und wird von dem altehrwürdigen Sir Anthony Hopkins in die Künste der Teufelsaustreibung eingewiesen. Leider verkommt der Streifen dann doch recht schnell zu einem billigen Katholizismus-Werbefilmchen mit reihenweisen neunmalklugen Pro-Glaubens-Sprüchen, die einem dann irgendwann zum Hals raushängen und der Versuch, mit dem Tod der Mutter den anfänglichen Nicht-Glauben zu Begründen ist irgendwann auch zu dünn.
---
Natürlich ist der Junge am Ende bekehrt. Denn wenn es einen Teufel gibt, muss es auch einen Gott geben. Klaro! Kein Wunder, dass die katholische Kirche den Film wohlwollend aufgenommen hat. Das allein sollte schon Warnung genug sein, dass kann nichts gutes heißen.
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Dank dem soliden Spiel von Hopkins gibt's dann noch ne 5,5. Denn die Exorzismus-Szenen mit ihm wissen schon zu fesseln...Richtiger Horror allerdings will zu keiner Zeit aufkommen.

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IchAlsFilmgucker

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Dito. Ich finde, mit 'nem alternativen Ende wär's ziemlich gut gekommen. Denn die Atmo und die Farbgebung war teilweise sehr schön. Aber ein Ende, zum Beispiel dass Pastor Lucas schizo ist und einiges reininterpretiert hat, weswegen die "Kunden" (Klienten? Opfer?) auch so verwirrt reagiert haben, gepaart mit leichtem Mystery und offenem Ende für Michael wären gut gekommen...


Pako

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Bewertung5.5Geht so

Anthony Hopkins ist hier wirklich in Höchstform, einfach genial!
Leider kann diese Leistung den sonst eher mittelmäßigen und öfters mal langatmigen Streifen auch nicht wirklich retten.
Aber er schafft es zumindest, dass ich bis zum Ende hin, einigermaßen gespannt warte, was denn nun passiert.
Tja und dann...das Ende...nach dem finalen Exorzismus dachte ich nur: Aha, und das war es jetzt? Auch die komischen Farbfilter die dabei über Anthony Hopkins Gesicht gelegt werden empfand ich eher störend.
Tja was bleibt ist ein ziemlich unnötiger Film der dem Thema Exorzismus nichts neues abgewinnen kann, aber wer einen wirklich hervorragenden Anthony Hopkins sehen will, kann durchaus mal einen Blick riskieren.

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Alienator

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Bewertung4.0Uninteressant

Grusel auf Teufel komm raus

Dieser Film hat ein großes Problem (neben weiteren kleinen): es kann der Gruselthematik "Excorzismus" nicht neues mehr abgewinnen. Selbst die Szenen im Vatikan, bei der "Ausbildung" sind nicht bahnbrechend oder bieten etwas neues. All dies sah man bereits. Angefangen beim Klassiker "Der Excorzist" bis hin zu "Der Excorzismus der Emily Rose"...es gab bereits alles. Selbst die formalen Gestaltungsmittel, wie der Einsatz von attonalen Tönen oder leichter Mystizismus, ist bereits genug erforscht und gezeigt worden. Was allerdings aus den Film hätte werden können, und zwar eine Abgewinnung neuer Aspekte in diesem Subgenre, wäre die Zuspitzugn der Auseinandersetzung mit Glaube und ZWeifel. Aber dieser gute Ansatz geht zum Ende hin verloren zugunsten einer 08/15 Gruselgeschichte die man so bereits gesehen hat.
EInziger Lichtblich sind hier Anthony Hopkins und Colin O´Donoghue. Wenn die beiden zusammen auf der Leinwand erscheinen ergibt das gute Schauspielkunst. Aber eben mehr auch nicht.
Ein Deja-Vu-Film bei dem man gerne einschlafen kann und nichts verpasst.

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Uwe B.B.B.

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Grausam schlecht inszenierter Katholenstuss.

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Masseltoff

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Bewertung3.0Schwach

Ziemlich langatmiger Film ,
Bis auf das Ende nichts dolles.
Gehört halt zu dem , schon seit "der Exorzist" ausgestorbenem, Exorzisten/Horrofilm Genre.

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brigerbaerger

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Bewertung5.0Geht so

Ein Film über ein interessantes Thema (Exorzismus), dass hier leider nicht im Mittelpunkt steht. Schlussendlich geht es um den Glauben des jungen und vor allem unschlüssigen Priesteranwärters Michael Kovak, der aufgrund seiner Familie entweder das elterliche Bestattungsunternehmen oder dann den Beruf des Priesters wählen kann/muss/soll. Warum ihn sein Priestervater nun nach Rom zu einem Exorzismus-Seminar schickt ist mir, auch in Bezug auf den Schluss des Films, nicht ganz klar geworden.
Im Vergleich zu anderen Exorzismus-Filmen wird hier weniger mit Horror, verrenkten Besessenen und dergleichen gearbeitet. Dies ist in meinen Augen keinesfalls negativ zu werten. Die bedrohliche Stimmung wird vor allem durch die toll gestalteten Settings, die eher dunklen Farben und etwas speziellen und auch langsamen Kameraeinstellungen und -fahrten erzeugt. Leider hat mich der Film mit seiner Thematik nie richtig berührt. Es gab zu viel Belangloses, Personen ohne Profil und ohne wirkliche "Daseinsberechtigung" (z.B. die Journalistin im Seminar). Der grösste Teil meiner Punkte geht klar auf das Konto von Sir Hopkins, der hier sein Können demonstrieren kann. Vom Unnahbaren, zum Kollegen, zum Helfenden bis hin zum Betroffenen. Leider verblassen daneben die anderen Schauspielerleistungen... bis vielleicht auf Colin O’Donoghue, dem ich diesen suchenden und zweifelnden Priesteranwärter durchaus abgenommen habe.

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herrmann.jemine

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Bewertung5.5Geht so

lohnt wirklich nur wegen herrn hopkins. seine mimik ist mal wieder grandios, der rest des films nur so lala. keine spannung, kaum horror, alles vorhersehbar. für ne kinokarte definitiv keine empfehlung von mir.

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Kevin2803

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Bewertung6.5Ganz gut

Naja war ein ganz interessanter Film der seine guten Momente hatte, aber ich hab schon einige bessere Filme gesehen die sich mit dem Thema befassen. Kann man sich aber ansehen.

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Lili 9ochefort

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Bewertung7.0Sehenswert

Formal wird eine gute Stimmung aufgebaut, die Optik ist mit ihren duklen Bildern schon gut gelungen rein optisch wird ein gute Atmosphäre aufgebaut, ansonsten ist der Film aber nicht dämonisch genug, zu wenig kirchenkritisch fand ich den Film auch und richtig spannend wurde es auch nur ganz selten. Schade die guten Darsteller allen voran Ahntony Hopkins spielen sehr gut aber alles in allem ein Film der von mir nur 3 Punkte bekommt, naja für Hopkins Auftritt am Ende gebe ich doch einen halben Punkt mehr.

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Moark41

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Bewertung7.0Sehenswert

Hm, ich verstehe nicht ganz warum dieser Film durchweg so schlecht abschneidet. Mal abgesehen von den Kirchenhassern, denen scheinbar selbst das Ansehen eben dieser zu viel ist, scheint mir dies doch einer der realistischsten, zudem spannenden Umsetzungen dieser Thematik zu sein.
Anthony Hopkins macht seine Sache gewohnt gut, die Story fand ich durchgehend gelungen, einzig das Ende und der plötzliche Umbruch schien mir etwas überrumpelt und zu kurz gekommen.
Dennoch, alles in allem sehr solide.

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IchAlsFilmgucker

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Ich glaube, was vielen aufstößt (die nicht unbedingt die Kirche hassen müssen), ist die fehlende Wendung zusammen mit: "Aha! Also hatten alle Kirchemitglieder die gaaaanze Zeit Recht." Keine Überraschung, keine Hinterfragung, nur ein theologisch-wissenschaftlicher Disput, der eindeutig beantwortet wird - was ein guter Film nicht unbedingt tun sollte, weil das suggestiv ist.


freakualizer

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Bewertung3.5Schwach

Der Film hat zwei Schreckmomente und einen guten Anthony Hopkins.
Ich frage mich allerdings, ob der Film Werbung für die katholische Kirche sein soll (so wie Act of Valor für die US-Army). Er beginnt mit einem Zitat Johannes Pauls II., bleibt danach streng in katholischen Mustern und vermittelt das Exorzismus-Ritual so einfach, dass ich mich manchmal fühlte, als sollte ich bekehrt werden.
Dann noch die Sätze zum Schluss: Willkommen im Mittelalter! Ich muss im Abspann noch mal gucken, ob dem Vatikan, dem Pabst oder sonst wem gedankt wird.
Nachtrag:: Vor nicht allzu langer Zeit hat Papst Benedikt gefordert, dass in naher Zukunft in jeder Diözese ein ausgebildeter Exorzist vertreten sein soll. Sogar das wird im Film angesprochen. o.0 ..Ja, spinn ich?

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vnfr33

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich mag den Hopkins ja, aber der Film ist leider Mist. Insbesondere fuer seine Verhaeltnisse. Langeweile pur, der Story-Twist koennte magerer und unspektakulaerer kaum ausfallen. Die 4 Punkte gibt's auch nur fuer Hopkins Anwesenheit und die Sets, die teilweise ganz nett aussehen.

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