Die Band von nebenan
Bikur Ha-Tizmoret (2007), IL/FR Laufzeit 88 Minuten, FSK 0, Komödie, Drama, Kinostart 31.01.2008
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20 Kommentare
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von Eran Kolirin, mit Sasson Gabai und Ronit Elkabetz
Einst, vor nicht allzu langer Zeit, landete eine kleine ägyptische Polizeikapelle in Israel. Sie waren gekommen, um bei der Eröffnung eines arabischen Kulturzentrums aufspielen. Doch Bürokratie, Pech oder einfach nur dumme Zufälle ließen sie bereits am Flughafen stranden. Sie versuchten, sich auf eigene Faust durchzuschlagen, um sich schließlich in einem gottverlassenen Nest mitten in der israelischen Wüste wieder zu finden. Eine verlorene Kapelle an einem verlorenen Ort… Und da es in dem trostlosen Städtchen auch kein Hotel gibt, muss die schüchterne Truppe private Quartiere für die Nacht finden. Ganz unvorhergesehen kommen sich Ägypten und Israel durch dieses dumme Missgeschick sehr nah.
Handlung
Die Ankunft
Ein Flughafen irgendwo in Israel. Ein achtköpfiges Polizeiorchester aus Ägypten ist gerade gelandet und wartet vor der Empfangshalle auf ihr Empfangskomitee. Vergebens. Eigentlich sollen die Musiker am nächsten Tag bei der Eröffnung des arabischen Kulturzentrums in Petah Tikva spielen, aber wie dort hinkommen, wenn keiner der Musiker sich vernünftig verständigen kann? Erste Hilfe versprechen sich die Alleingelassenen von einem Anruf bei der ägyptischen Botschaft. Die lässt den Leiter des Orchesters Tewfiq Zakaria (Sasson Gabai ) aber in der Warteschleife schmoren.
So wird ein neuer Plan gebraucht. Tewfiq beauftragt den jungen Khaled (Saleh Bakri), die notwendigen Bustickets zu besorgen. Kurz darauf sitzen die Musiker mit ihren einheitlich blauen Anzügen und Instrumentenkoffern im Bus Richtung Kulturzentrum.
Verloren im Nichts
Nur wenige Stunden später steigt das Orchester aus dem Bus. Am Horizont ist nichts weiter als eine triste Plattenbausiedlung zu sehen. Ungläubig setzt sich die blaue Delegation mit ihren Rollkoffern in Bewegung. Unterwegs kommen sie an einem kleinen Café vorbei, eine gute Gelegenheit nach dem Weg zu fragen. Tewfiq entschließt sich die attraktive Angestellte des Ladens…
/p>Einst, vor nicht allzu langer Zeit, landete eine kleine ägyptische Polizeikapelle in Israel. Sie waren gekommen, um bei der Eröffnung eines arabischen Kulturzentrums aufspielen. Doch Bürokratie, Pech oder einfach nur dumme Zufälle ließen sie bereits am Flughafen stranden. Sie versuchten, sich auf eigene Faust durchzuschlagen, um sich schließlich in einem gottverlassenen Nest mitten in der israelischen Wüste wieder zu finden. Eine verlorene Kapelle an einem verlorenen Ort… Und da es in dem trostlosen Städtchen auch kein Hotel gibt, muss die schüchterne Truppe private Quartiere für die Nacht finden. Ganz unvorhergesehen kommen sich Ägypten und Israel durch dieses dumme Missgeschick sehr nah.
Handlung
Die Ankunft
Ein Flughafen irgendwo in Israel. Ein achtköpfiges Polizeiorchester aus Ägypten ist gerade gelandet und wartet vor der Empfangshalle auf ihr Empfangskomitee. Vergebens. Eigentlich sollen die Musiker am nächsten Tag bei der Eröffnung des arabischen Kulturzentrums in Petah Tikva spielen, aber wie dort hinkommen, wenn keiner der Musiker sich vernünftig verständigen kann? Erste Hilfe versprechen sich die Alleingelassenen von einem Anruf bei der ägyptischen Botschaft. Die lässt den Leiter des Orchesters Tewfiq Zakaria (Sasson Gabai ) aber in der Warteschleife schmoren.
So wird ein neuer Plan gebraucht. Tewfiq beauftragt den jungen Khaled (Saleh Bakri), die notwendigen Bustickets zu besorgen. Kurz darauf sitzen die Musiker mit ihren einheitlich blauen Anzügen und Instrumentenkoffern im Bus Richtung Kulturzentrum.
Verloren im Nichts
Nur wenige Stunden später steigt das Orchester aus dem Bus. Am Horizont ist nichts weiter als eine triste Plattenbausiedlung zu sehen. Ungläubig setzt sich die blaue Delegation mit ihren Rollkoffern in Bewegung. Unterwegs kommen sie an einem kleinen Café vorbei, eine gute Gelegenheit nach dem Weg zu fragen. Tewfiq entschließt sich die attraktive Angestellte des Ladens anzusprechen. Doch Dinas ( Ronit Elkabetz) selbstbewusstes Auftreten, ihre körperbetonte Jeans und ihre nur lose zugeknöpfte Jacke verwirren den verstockten Orchesterleiter. Tewfiq versucht seine Unsicherheit hinter formalen Sätzen und militärischem Pathos zu verbergen. Und als ob seine Unsicherheit nicht schon aufwühlend genug wäre, beantwortet Dina seine Frage nach dem Kulturzentrum mit einem Achselzucken. In Bet Hatikva gibt es nämlich kein ägyptisches Kulturzentrum. Khaled hat versehentlich die falschen Fahrkarten gekauft. Sie sind hier in Bet Hatikva und nicht in Petah Tikva, versichert Dina.
Schlafgelegenheit
Nach einem Teller Suppe im Bistro ist der erste Schock überwunden. Bleibt nur die Frage, wo die Gruppe schlafen kann, denn der nächste Bus fährt erst am folgenden Tag. Dina und ein paar aufgeschlossene Stammgäste bieten ihre Hilfe an. Tewfiq und Khaled sollen bei Dina übernachten, drei andere bei Itzik (Rubi Moscovich) und seiner Familie, die restlichen werden provisorisch im Bistro untergebracht.
Dina und Tewfiq
Zwar kann Tewfiq mit der lasziven Art Dinas nicht recht umgehen, einer Einladung zum Abendessen kann er aber nicht widerstehen. Im Restaurant angekommen entwickelt sich langsam eine vertraute Stimmung zwischen den beiden. Die kulturellen Barrieren verschwimmen und die beidseitige Liebe zur Musik, scheint eine Brücke zwischen den gegensätzlichen Charakteren zu bilden. Während Dina und Tefwiq einen aufregenden Abend verleben, muss sich Khaled mit dem schüchternen Papi (Shlomi Avraham) in einer Rollschuhdisco rumschlagen. Bei Itzik hingegen gibt es richtig Stress. Seine Ehefrau hat Geburtstag und ist über die ungebetenen Gäste nur mäßig erfreut.
Die Abreise
Am nächsten Morgen scheint wieder alles beim Alten zu sein. Tewfiq ist zurückhaltend und förmlich, die blauen Uniformen sind wieder angelegt und die Musiker abfahrbereit. Doch kurz bevor sich die Gruppe auf den Weg macht, schaut Tewfiq schüchtern zu Dina zurück und verabschiedet sich mit einem zaghaften Lächeln. Die Aufgeschlossenheit Dinas hat ihre Spuren hinterlassen.
Wissenswertes
Die Band von Nebenan wurde als offizieller Beitrag Israels für die Kategorie “Bester fremdsprachiger Film” bei den Academy Awards 2008 vorgeschlagen, wurde von der AMPAS aber disqualifiziert, da über 50 Prozent der Dialoge Englisch sind. Trotz seiner Herkunft entspricht der Film damit nicht den Richtlinien der Academy Awards.
Weiterführende Informationen
Festivalpreise
Weitere Filme, die in Israel spielen
Weitere Informationen im Internet
Offizielle Homepage (engl./frz./hebr.)
Weitere Rezension von Birte Lüdeking auf Critic.de
Linksammlung auf filmz.de
Filmtitelsong Kol Shee Helo gesungen von der Sängerin Reem Talhami auf YouTube.com
Quellen
Presseheft
Cast & Crew
-
Eran Kolirin
-
Sasson Gabai
-
Ronit Elkabetz
-
Khalifa Natour
-
Saleh Bakri
-
Rinat Matatov
-
Shlomi Avraham
Regie
Schauspieler
-
Rubi Moskovitz
-
Uri Gavriel
-
Imad Jabarin
-
Eran Kolirin
- Genre
- Komödie, Drama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Israel
- Handlung
- Alleinsein, Austausch, Cello, Einsamkeit, Emanzipation, Frau, Frauenheld, Geige, Israeli, Klarinette, Klavier, Konzert, Lied, Mann-Frau-Beziehung, Musiker, Musikliebhaber, Orchester, Polizeikapelle, Polizist, Starke Frau, Trauer, Zuneigung
- Stimmung
- Berührend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
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- Die Band von nebenan: critic.de
- Die Band von nebenan: cineclic.de

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Kritiken (6) — Film: Die Band von nebenan
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenWer sich “Die Band von nebenan” entgehen lässt ist selber Schuld. Eine eigentlich bekannte Geschichte wird hier von Regisseur Eran Kolirin neu erzählt und zwar auf eine liebenswerte Art und Weise, die wirklich jeden in ihren Bann zieht.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDer israelische Film «The Band’s Visit» («Bikur Ha-Tizmoret») ist ein sehr ruhiger Film mit einem subtilen Humor. In fast statischen Bildern fängt Regisseur und Drehbuchautor Eran Kolirin die kleinen kulturellen Annäherungsschritte seiner Figuren ein. In den sorgfältig gewählten Einstellungen fängt er kleinste Details ein und bietet seinen Schauspielern viel Raum für ihr nuancenreiches Spiel.
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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer
Kommentar löschenMit einem ziemlich einfältigen Grund hat die Academy of Motion Picture Arts and Sciences diesen "Funny Valentine" aus der Qualifizierung für den Besten nicht-englischsprachigen Film verbannt. Eran Kolirins liebenswürdige Komödie über eine ägyptische Polizeikapelle, die in Israel strandet, ist zu einem Großteil in englischer Sprache - die übliche Sprache unter arabischsprechenden Ägyptern und hebräischsprechenden Israelis. Seine Sprache veranlasste die Academy dazu, den Film als "ungenügend fremdsprachlich" zu disqualifizieren. Was ziemlich dumm ist, da jede Einstellung dieser zurückhaltenden Filmperle von Andersartigkeit handelt.
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W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien... W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien...
Kommentar löschen"Die Band von Nebenan" erzählt einfühlsam und mit zurückhaltendem, fast trockenem Humor von einer kulturellen Begegnung der ungewöhnlichen Art. [...] Am Ende hinterlässt der Film ein positives, optimistisches Gefühl. Auch wenn die erzählten Begegnungen und der Austausch zweier Kulturen tagespolitisch immer noch Utopie sind.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenDer melancholisch-diktatorische Dirigent Tafik erinnert stark an Chaplin und umso reizvoller ist das Interesse Dinas an ihm. Will sie ihren verheirateten Liebhaber eifersüchtig machen? Neben großartigen Schauspielern mit eindrucksvoller Physiognomie präsentiert der junge Regisseur Eran Kolirin immer wieder wunderbare Tableaus, welche die Würde gebrochener Individuen ausdrücken.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschen„Die Band von Nebenan“ kreist um die kleinen Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Menschen aus zwei Ländern, die seit langer Zeit eine Nachbarschaft des...
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Kommentare (14) — Film: Die Band von nebenan
Kommentar schreibenAufgabe 2012/01/20 20:28:56
Kommentar löschenbeginnt nervig leise und zu ruhig, wird aber in der letzten halben stunde wikrlich großartig. wirklich wirklich großartig.
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burkivoll 2011/06/22 23:15:37
Kommentar löschenDas erstaunt mich schon, wie schnell ich bei aufwändigen, hoch technischen Actionfilmen einschlafe und wie wundersam mich ein solch scheinbar ruhiger und moderater Film hellwach werden lässt. Und die Sätze nach der Aufforderung: "Sag doch mal was auf Arabisch" müsste ich immer für alle möglichen Konversationsgelegenheiten präsent haben, wenn ich nicht so vergesslich wäre. Und dann singt der auch noch am Ende mit seinem "Orchester". Genial.
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8martin 2011/05/27 19:01:04
Kommentar löschenDie Handlung des Films passt zur Landschaft, in der er spielt: flach, eintönig, trist und langweilig. Selbst wenn man die Brisanz der Situation im Hinterkopf hat, kann man den stilisierten Bildern nichts abgewinnen: eine ägyptische Polizeikapelle von acht Mann soll einen Gastauftritt in Israel haben und muss gezwungenermaßen einen Stop im Nirgendwo machen. Es passiert aber nichts. Man ahnt vielleicht, was eventuell passieren könnte. Die lebenslustige, einheimische Dina (Ronit Elkabetz) bietet sich zweifellos an, aber es ist vielleicht für die Völkerverständigung noch zu früh. Wir genießen die stillen, langen Pausen, hören wie die Zeit vorbeitröpfelt und unseren Erwartungen ergeht es ebenso wie Dina: sie werden enttäuscht abgewiesen. Manche mit seherischen Fähigkeiten ausgestattete Kritiker meinten eine zarte Annäherung zwischen den verfeindeten Kulturen zu erkennen, ebenso wie sie auch den lakonischen Humor entdeckten. Mir ist trotz zweifachen Anschauens keins von beiden aufgefallen. K.V.
Als Philipp II. von Makedonien mit seinem Heer herannahte, sandte er der Legende nach folgende Drohung an die lakonische Hauptstadt Sparta :„Wenn ich euch besiegt habe, werden eure Häuser brennen, eure Städte in Flammen stehen und eure Frauen zu Witwen werden“. Darauf antworteten die Spartaner:„Wenn.“
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doctorgonzo 2011/05/27 11:10:44
Kommentar löschenEine Geschichte, die viel zu einfach wäre, um sie überhaupt auf Film zu bannen, hätte nicht der Lauf der Geschichte eine solche Banalität zu einer Groteske mutiert.
Eine ägyptische Polizeikapelle verfranzt sich und strandet auf dem Weg zu einem Konzert in einem israelischen Kaff und steckt dort über Nacht fest, was zu einer zwangsläufigen Begegnung mit Durchschnittsisraelis führt...
Regisseur und Drehbuchautor Eran Kolirin hält sich nicht mit doofem Propaganda Geschwätz auf und zeichnet Ägypter wie Israelis ganz simpel als Menschen. Als Menschen mit Hoffnungen, Sorgen, Nöten, aber auch mit Vorurteilen und der Angst vor dem Unbekannten.
Hier braucht es kein fadenscheiniges Geeiere um Religion oder Ideologie, es geht nicht um Muslime oder Juden, oder Islamisten und Zionisten, wie der eine oder andere militante Vertreter es vielleicht lieber hören/lesen würde.
Die Ägypter sind keine turbanbemützten DummDumm [sic!] Geschosse mit Sprengstoffrucksack und die Israelis keine aufgehetzten Soldaten Rambos, die auf alles schießen, was irgendwie arabisch aussieht.
Es wird zögerlich geredet, getanzt, getrunken, sogar manchmal verstanden und man nähert sich an. Zwischendurch wird immer wieder musiziert und der gesamte Cast glüht beinahe vor stiller Menschlichkeit.
Ein schönes Plädoyer für Empathie und die Erkenntnis, dass man sich ähnlicher ist, als religiöse Fanatiker, politische Hardliner und mäßig gebildete, tendenziöse Jammerlappen (ja, erwischt, ich rede unter anderem von den fanatischen Verteidigern solcher Filme wie "Tal der Wölfe", aber auch von den idiotischen israelischen B-Movies) einen glauben machen wollen.
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duffy 2011/05/27 11:30:53
Antwort löschenMuss ich sehen.
Grohacke 2011/05/26 22:58:43
Kommentar löschenNett...und ich bin jetzt auch Fan von Ronit Elkabetz...aber für mich dann doch etwas ZU ruhig für eine höhere Wertung.
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as-aka-der-streuner 2011/05/26 21:37:51
Kommentar löscheneinfach ein klasse film, starke charakterdarstellung, wärme, kälte untermalt mit wunderschöner Musik... fand ihn en bisgen kurz.... ansonsten kann man den Film nur jeden ans Herz legen !!!
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felix2311 2011/02/22 23:07:37
Kommentar löschenSympathischer Film. Leise, oft aber zu leise
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Grumpy 2010/08/27 18:53:45
Kommentar löschenEin guter Film über Völkerverständigung. Er greift das politisch hochbrisante Gebiet im Nahen Osten auf und zeigt, dass trotz tiefer Differenzen oftmals Kleinigkeiten zu Gemeinsamkeiten führen können.
Gelungen !
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Lorion42 2009/08/12 19:54:04
Kommentar löschenIch hab mir leider etwas mehr versprochen. Der Vergleich mit Aki Kaurismäki ist treffend. Eine Geschichte mit skurilen Gestalten, einigen Längen und fast schon erdrückender Stille. Vom einem Aufeinandertreffen der Kulturen ist nur wenig zu spüren. Die Skurilitäten sind dann und wann ganz lustig, aber nicht skuril genug, um das Gefühl der Schwere zu überdecken. Doch das sollen sie auch gar nicht. Wer diesen Film guckt, sollte sich dessen bewusst sein. Und wer auch mit Filmen von Kaurismäki nicht viel anfangen kann, wird wie ich auch mit diesem Film nicht wirklich warm.
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spyron 2008/12/06 00:32:30
Kommentar löschenSchöne Bilder, eine tolle Geschichte, die erzählt wird und sympathische Darsteller. Gibt einen guten Einblick in anderen Kulturen.
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Hire 2008/03/22 14:15:17
Kommentar löschenIm falschen Film zu sein, ist keine Schande, wenn man sich solcher Urteile ("behäbig, dürftig, im Kino okay") enthält, die mehr über den Urteilenden als über den Film sagen. Dieses feine melancholische Werk nimmt sich die Zeit, die es braucht, ein sensibles Thema (Israelis und Araber) ins menschliche Maß herunterzubrechen. Grandios, wie der eine Musiker den Sechstagekrieg aus dem Bild entfernt. Mich erinnert die ganze Herangehensweise an Kaurismäki.
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Mayla 2008/03/01 21:20:20
Kommentar löschenDie Idee finde ich gut, die Umsetzung etwas dürftig. Der Film legt Wert auf Fotografie, aber oft wirken die Szenen gestellt, die Skurrilität aufgesetzt, manche Einstellungen sind geradezu behäbig.
Meiner Meinung nach ist es keine Komödie, sondern ein Film über die (länderübergreifende) Einsamkeit. Sehr gut hat mir der Hauptdarsteller mit dem traurigen Blick gefallen. Und die himmelblauen Uniformen natürlich:-))
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aldritch 2008/02/21 04:30:08
Kommentar löschenEin äusserst ruhiger Film. Wenig musikalische Untermalung und langsame Bildwechsel. Im Kino okay, vor dem Fernseher dürfte man nach spätestens 10 Miuten einschlafen...
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www.nofifa.com 2008/02/20 11:04:41
Kommentar löschenEin kleines Filmjuwel. Ein "steckengebliebenes" Road Movie. Ein Rührstück ohne Kitsch und Pathos. Eine Komödie ohne Brüller und Schenkelklopfer. Nun, ein "Schenkelstreicher" kommt vor - aber seht euch den Film am besten selbst an.
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