Die Klasse von 1984

Class of 1984 (1982), CA Laufzeit 98 Minuten, FSK 18, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Actionfilm, Horrorfilm, Kinostart 11.11.1982

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5.4
Kritiker
14 Bewertungen
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6.1
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381 Bewertungen
41 Kommentare
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von Mark L. Lester, mit Perry King und Merrie Lynn Ross

Der größte Schock seit der “Saat der Gewalt”, die düstere, aber authentische Vision des Schulalltags von 1984 irgendwo an einer amerikanischen High School. Ist das nicht schon Gegenwart? Die Macht haben an dieser Schule längst nicht mehr Rektor und Lehrer, sondern der knapp 16-jährige Stegman und seine Punk-Gang. Sie bestimmen mit Gewalt und voller Gemeinheit die Atmosphäre. Die gutwilligen Schüler haben keine Chance. Auch der Versuch des neuen Musiklehrers Andrew Norris, ohne Pistole und Schlagring zum Unterricht zu kommen, scheitert. Die Minderjährigen-Gang ist nicht zu bremsen. Als sein Auto in Flammen aufgeht, ein Schüler stirbt und sie sich an seiner Frau vergreifen, beginnt sich Norris zu wehren: Das Establishment schlägt zurück. Doch die Losung der Punks steht wie ein Menetekel an der Wand: Uns gehört die Zukunft….Stoppt uns, wenn ihr könnt.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (3) — Film: Die Klasse von 1984

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5.0Geht so

Mit psychologischem Geschick gestrickter Selbstjustizfilm über unkontrollierbare Jugendliche, Gewalt an Schulen und den Machtverlust von hilflosen Autoritäten, der seinen reißerischen Vigilantismus rückwirkend als prophetische Sozialkritik verstanden wissen will. Mark L. Lesters Qualitäten als Anstifter eines ernsthaften Diskurses über Jugendgewalt erweisen sich jedoch kaum überraschend als wenig glaubwürdig, vielmehr liegen seine Stärken in der kompletten Ausschlachtung des Themas, das er als wütende Exploitation mit klaren Gut-Böse-Trennlinien aufzieht. Ironischerweise zeichnet "The Class of 1984" trotz seiner völlig überzogenen und indifferenten Darstellung der albernen Schulpunks und klischeehaft anmutenden Dystopie verrohender Kinder insgesamt ein Bild von Jugendkriminalität, das heute zwangsläufig weitaus weniger fiktiv erscheinen muss als 1982. Unterm Strich funktioniert der Film in erster Linie als gradliniger Actionthriller, dessen größte Ambition sich im effektivem Ausverkauf, statt tiefsinnigen sozialen Visionen spiegelt.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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8.0Ausgezeichnet

Überhaupt müht sich der dank Lesters uninspirierter Regie rein exploitative Streifen überraschend um dezente Motivationssuche bei Stegman - kein Vater, wohlhabende Verhältnisse, liebende Mutter, eigentlich kluger Kopf. Aber das ist dann doch irgendwann Wurst. Die debile Gang Stegmans setzt sich aus typischen 80er-Fashion Victims zusammen, die nirgendwo herkommen und keine Geschichte haben, sondern nur Scheiße sind. Sie gehen zu Punkkonzerten und recken ansonsten die Hand zum Hitlergruß. Und weil die so scheiße und fies sind, kann man sich am Ende nach Herzenslust freuen, wenn sie abgefackelt und aufgesägt werden!

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alviesinger: bummelkino

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1.0Ärgerlich

Utopischer Actioner aus der untersten Schublade. Subversiv sieht anders aus.

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LakaLani

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Dystopisch würde hier, glaube ich, besser passen.


alviesinger

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stimmt



Kommentare (38) — Film: Die Klasse von 1984


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atilla

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr spannender Film, über eskalierende Gewalt. Vollversion gibts spiegelverkehrt in youtube

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FordFairlane

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Oder ungeschnitten auf DVD von Marketing, der Film ist toll.


Bloodwyn

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Bewertung7.5Sehenswert

Kurzum: Für mich ein überraschend gelungener Film, wenn auch klischeebelastet.
Und da haben sich anscheinend einige inspirieren lassen. Vor allem eine Szene aus Fight Club ähnelt der Toilettenszene inklusive Selbstprügeln in diesem Film hier schon ein wenig, ja selbst die Schauspieler in entsprechender Rolle sehen irgendwie ähnlich aus. ;)

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80sFilmFan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Super Selbst-Justiz-Streifen mit einem guten SOundtrack von Alice Cooper.

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beast667

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film an sich is ok, aber ich glaub es als nicht, dass ich eine zerstückelte Fassung daheim hab...........

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countcount

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film zur "No-Future-80er-Jahre-Generation". Das ist alles etwas übertrieben, aber irgendwie fand ich den damals schon cool... ;)

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JackoXL

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Bewertung6.5Ganz gut

- "Wofür ist denn die Pistole?"
- "Wo haben sie denn zuletzt unterrichtete?"
- "Zuletzt, nirgendwo."
- "Ja, das merkt man."

Montessoripädagogik am Arsch, an der Lincoln-High ist man lieber für den Ernstfall geladen und entsichert, da wird Koks auf dem Klo getickt und die Wände noch von Hand bemalt. Schule als Moloch und Kriegsgebiet, Erziehung ist von gestern, die Eskalation vermeiden, Kopf einziehen und heile nach hause, darauf kommt es an.
Mark L. Lester wirft bei seinem zum Kultfilm avancierten Streifen viel in einen Topf. Pessimistische In-die-Fresse-Überzeichnung des amerikanischen Schulalptraums, reaktionären 80er Trash und Exploitation-Rache-Reißer. Kritik am Bildungs-, Erziehnungs- und Justizsystems der 80er wird als Kapitulation vor der Gewalt Halbstarker dargestellt, mit grobschnittiger Figurenzeichnung von den guten, hilflosen Musterschülern, den bösen Fascho-Punk-Pusher-Abschaum ohne jegliche Moral und Grenzen, den resignierten Pädagogen und Gesetzeshütern und dem letzten wackeren Lehrer, dem am Ende auch nur noch Vergeltung bleibt. Das klingt nach Satire und ist es im Kern auch, wobei man "Die Klasse von 1984" in erster Linie als wilden Auswurf der wilden 80er sehen sollte. Klischees werden bis ans Limit ausgereizt, es gibt nur ganz doll so oder ganz doll so, dazwischen ist kein Platz. Unter dem Deckmäntelchen des Fingerzeigs auf Missstände wird reines Auge-um-Auge-Revenge-Kino aufgetischt, in dem Gewalt nur mit Gewalt besiegt werden kann, Aktion und Reaktion, Gut gegen Böse. Dabei nie gefahrlaufend, trotz seines Trashlevels jemals als lustig durchzugehen, dafür viel zu wütend und aufgeladen. Letztendlich aber auch niemals ernst zu nehmen, dafür zu comichaft und absurd überufernd. Zum Abschluß reißt Lester das Ruder noch mal ganz kurz herum, um in der letzten Szene einen galligen Seitenhieb auszuteilen. Dadurch wird sein Film nicht hintergründiger oder gar cleverer, aber lässt seinen grob angeschnittenen Kern als Satire nochmal aufblitzen.
Ein Kind seiner Zeit, sicher mal so was wie aufrüttelnd, heute halt ein Stück 80er Kult mit deftigem Zynismus, gnadenloser Schwarz-Weiß-Malerei und diesem gewissen ruppigen Charme.

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filmschauer

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Jupp, ist ungefähr das, was ich im Rahmen des damaligen mp-Rudelgucken (Ist das jetzt der offizielle Begriff!?) bei diesem Film auch empfunden habe.


lieber_tee

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horro sagt immer Synchron-Schauen, ich Rudelgucken...:)


FordFairlane

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Knallharter Selbstjustizreißer mit einer spannenden Geschichte. Perry King spielt den Lehrer wirklich sehr gut, wodurch der Zuschauer sein Handeln verstehen kann. Ich liebe die 80er Jahre!!

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longus69

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Klischee-Trash-Klassiker meiner Jugend ... Schwarz weisser gehts nicht (Blutjunge Michael J.Fox und Bill Paxton )...

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longus69

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Verwechselt... Berichtigt... Bill Paxton war der Punker in Terminator...:-)


N. Hornblower

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:)


horro

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Bewertung7.5Sehenswert

"Ich bin die Zukunft" ... nein lieber nicht
Äusserst plakativ und vielen Schwarzmaler-Klischees entsprechend versucht uns dieser Film einzureden, wie schlecht doch die heutige Jugend ist (aus der Sicht der Achtziger natürlich) und wie wenig wir doch als brave Bürger gegen diese Entwicklung unternehmen können. Es existieren nur zwei Arten von Jugendlichen - die Guten und die Bösen - wobei die Guten zwar noch knapp in der Überzahl sind aber natürlich gegen die Bösen nichts ausrichten können, da die einen zu gut sind und die anderen viel zu böse. Diese Miesepeter-Optik, alleine auf die Verrohung der Jugend und die katastrophalen Zustände an amerikas Schulen ausgerichtet, wäre wahrscheinlich spätestens nach 15 Minuten langweilig und unglaubwürdig geworden. Deshalb wandelt sich die Geschichte recht schnell in ein tragisches Heldendrama, in dem unser Held aus irgendeiner inneren Überzeugung erst sehr naiv und später drastisch entschlossen versucht die Zustände zu ändern und die bösen Jugendlichen in ihre Schranken zu weisen. Faszinierend wie sich danach alles in einer zwar sehr klassischen aber auch überaus packenden Spirale immer tiefer in die Wirren eines Rachethrillers hinabschraubt. Durch die heftigen Effekte sind auch deutliche Anleihen im Horror-Genre zu finden, was diesem Film, trotz des eher simplen Rachethemas, lange Zeit einen Hauch von Index und des Verbotenen verliehen hat. Schlussendlich sind es hier weder die Klasse der Inszenierung noch die schauspielerischen Leistungen, ganz zu schweigen von der banalen Geschichte, die den Reiz dieses Films ausmachen. Es ist die niedere Befriedigung von gekonnt geweckten Rachegelüsten beim Zuschauer und der stets attraktive dynamische Mix aus kleinen schockierenden Einzelereignissen, der einen voll bei der Stange hält. Ein gelungenes Stück Achtziger-Kino, an dem sich sehr viele Produktionen später ein Beispiel genommen haben und das vielleicht gerade deshalb heute leicht abgestanden wirkt.
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Und bitte immer herein spaziert zu den MP-Synchronschauern (die Synchronschwimmerinnen kommen später)! Bereits zum dritten Mal werden wir uns ein glorreiches Stück Terror-Kino gönnen - "Die Klasse von 1984".
Wann: 13.9. - 21:00h straight und mit Countdown
Wo: hier auf MP - Aufwärmrunde und Live-Kommentare unter dem Post von "lieber_tee"
Weshalb: weil es einfach grossen Spass macht, die vielen verschiedenen Meinungen zu einem Film brühwarm und ungeschminkt abholen zu können
Also liebe Freunde ... besorgt euch den Film (möglichst unkastriert) oder nutzt die vielen Download-Möglichkeiten und seid dabei beim Trend-Event auf MP - ich freu mich!

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horro

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Warum nicht, kommt alles in eine Kiste, wird gut durchgeschüttelt und dann einer gezogen ;)


lieber_tee

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Wax finde ich gut, als Film. Den hab ich nur vor kurzen nochmal gesehen. Aber sooooooooooooooooo gut ist er auch nicht um ihn so schnell hintereinander zu schauen. Vorschläge sind weiterhin willkommen, wobei wir schon eine granatenstarke Liste haben.


lieber_tee

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Bewertung6.5Ganz gut

ZU VIEL GEWALT! Lehrer schlägt erbarmungslos zurück!
USA (Kanada) 1984, Abraham Lincoln Highschool
Sie haben vom Terror in den Klassenzimmern genug, viele sogar Angst!
Mark L. Lester zeigt in seinem Film „Die Klasse von 1984“ eine besorgniserregende Entwicklung an amerikanischen Schulen: Die Kids sind außer Kontrolle, die Lehrer sind hilflos, werden selbst zu Opfern. Die Polizei tut nichts also nehmen zwei Lehrer ihr Recht zur Selbstbestimmung in die Hand! Der Film beschreibt die Situation an der Schule so: Die Stimmung ist geprägt von Aggressivität, Respektlosigkeit, Ignoranz und körperlicher Gewalt gegenüber Autos und Erwachsenen. In den Toiletten wird gedealt, Waffenbesitz ist üblich, abzocken auch. Rechtschreiblich falsche Grafittis werden versprüht, auch ein Hitler-Gruß ist in den Klassenzimmern zu finden. Die Lehrer haben keine Chance. In vielen Klassen ist das Verhalten im Unterricht geprägt durch totale Ablehnung des Unterrichtsstoffes und menschenverachtendes Auftreten. Lehrkräfte werden gar nicht wahrgenommen, Anweisungen werden ignoriert. Einige Kollegen gehen nur noch mit Pistolen in bestimmte Klassen, damit sie neue pädagogische Methoden anwenden können.
Hier sind rechtsfreie Räume entstanden, in denen nackte Gewalt herrscht! Dieser Spuk muss mit aller Macht beendet werden. Andy Norris, ein aufstrebender Lehrer, zeigt wie man das macht!
Nach dem er zunehmend im Konflikt mit einer Punk-Jugend-Gang geraten ist und seine schwangere Frau von ihnen vergewaltigt wurde, verteidigte er sich in dunklen Schulgängen und während eines klassischen Konzerts gegen die Mitglieder dieser Gang. Ob zersägen, abfackeln oder strangulieren. Jedes Mittel war ihm Recht, die Schule von diesen miesen Unrat zu säubern. Der Regisseur zeigt einen minutiösen Amoklauf eines Lehrers. Er schafft es bei dem Zuschauer, trotz offensichtlichem Aufruf zur Selbstjustiz, Anteilnahme an ein Opfer aufzubauen, das zu einem Täter wird. Mit Stil-Mitteln eines 50er-Jugend-, Krieg-. Action- und Horrorfilms klatscht auch der Letzte Beifall wenn den üblen Monstern der Garaus gemacht wird. Manipulativ-perfide, mit aufgesetzt-visionärer Warnung vor (möglichen) Zustanden in der Zukunft in unserem Bildungssystem, funktioniert dieses Rape and Lehrer-Revanche-Selbstjustiz-Drama überzeugend, da es auch mal gut tut wenn solch dargestellten Jugendlichen in ihren Autonomiebestrebungen beschränkt werden...
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Klasse, wir schauen "Die Klasse von 1984"!
und bleiben dem 80er-Jahre-Kino treu...
Nach "Muttertag" und "Atomic Hero" laden horro und ich Euch das dritte mal zum virtuellen Gemeinsam-gucken am 13.09. (Donnerstag) ab 21.00 ein.
Kultfilm oder mieser Action-Klopper oder visionäre Sozial-Kritik oder die Exploitation-Version von "Saat der Gewalt"? Punk ist tot - Es lebe der Punk! In alten Schulhof-Erinnerungen schwelgen und alte Lehrer dissen?
Alles ist möglich...
Die Platt-Form für sinnlose und sinnvolle Kommentare während und nach dem Film ist wieder hier beim lieben-tee...
Ich schaue den Streifen UNCUT und synchronisiert...
Den indizierten Film gibt es legal hier: http://www.youtube.com/watch?v=DzuUQPDbq08
Ein Making Of hier: http://www.youtube.com/watch?v=NPajK-_0sYM
Jeder kann mitmachen, wir freuen uns auf Euch...

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N. Hornblower

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Schöner Kommentar!
Ich weiß, dass ich ein schrecklicher Klugscheißer bin, aber ich kann nicht anders: Das ganze spielte sich doch in den U.S.ofA. ab, Jimmy hat Stars'n'Stripes vom Mast gepflückt (auch wenn in Kanada gedreht wurde)?!


lieber_tee

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Du hast völlig recht, ich ändere das, dank dir.


SamRamJam

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Bewertung9.5Herausragend

Achtung Spoiler!
Gewalt erzeugt Gegengewalt. Wie in so einem einfachen Satz so viel Wahres stecken kann. Es ist die Spirale der Gewalt die sich hier offenbart, die schürende Angst, eine Welt in der die Lehrer weggucken um nicht selber in die Schusslinie zu geraten, wo die Mitschüler schweigen weil sie Angst haben zu sterben, eine Welt in der eine kleine Gruppe machen kann was sie will weil der Polizei die Hände gebunden sind, niemand je etwas gesehen hat, es doch bloss Kinder sind. ''WE ARE THE FUTURE!''

We are the future! Wie so ein Satz zu polarisieren kann. Kinder sind ja bekanntlich unsere Zukunft, und die Zukunft im Jahr 1984 sieht dunkel aus. Noch trauriger ist es dass die mögliche Dystopie aus dem Film tatsächlich schon da ist. Nicht unbedingt in dieser Form, den kleinen Prostitutionsring der Gang finde ich dann doch etwas übertrieben, aber wahrscheinlich wollten die nur irgendwie nackte Brüste in den Film bringen (und einen haarigen Bieber *hihi), aber Drogenkonsum und -verkauf, Messer und andere Waffen in den Schulränzen, bis hin zu Polzeikontrollen an den Eingängen. In wie weit der Film nun wiederspiegelt, vorrausgreift oder wiedergibt kann ich von meiner kleinen Froschperspektive aus nicht beurteilen. Meine Schulzeit verlief ziemlich ruhig und ich musste nie Angst davor haben verprügelt und ausgeraubt zu werden oder was auch immer.
Ich liebe aber diesen Film. Warum tue ich das? Weil ich den Film verstehe. Das hört sich jetzt vielleicht etwas blöder an als ich es wollte, aber in vielen Filmen mit Selbstjustiz wird meistens einfach ein fadenscheiniges Motiv genommen welches jeder nachvollziehen kann. Natürlich wird man verrückt wenn das eigene Kind in Bedrohung ist. Das reicht dann auch schon als Grund, los geht's böse Menschen töten.
Was mir hier aber gefällt ist das ganz langsame zuspitzen. Da gibt es auf der einen Seite die Gang die Drogen verkauft, sich mit anderen Gangs prügelt, Swastikas auf den T-Shirts trägt und eben besagten Prostituitionsring unterhält. Das mag etwas übertrieben sein (immerhin geht das schon in Richtung organisierten Verbrechen) aber die Grundintention ist klar. Es ist eben eine Bande Rabauken die sich darin gefällt dass sie machen kann was sie will weil bis hin zu der eigentlichen Autorität von Direktor und Lehrer alle lieber woanders hinschauen. Auf der anderen Seite nun der neue Lehrer. Charismatisch, engagiert, zieht er mit seiner schwangeren Frau in eine neue Stadt, es ist auch hier deutlich. Er steht am Anfang seines Erwachsenenlebens, bereit die Ärmel hochzukrempeln und es mit Bravour zu meistern.

Als dieser nette Lehrer nun die Störenfriede seiner Klasse verweist und nicht Kleinbeigibt beginnt der eigentliche Tanz. Und das meine ich, den Film damit zusammenzufassen dass ein paar Jugendliche eine Frau vergewaltigen und ihr Mann dann Rache nimmt wird dem überhaupt nicht gerecht. Der Film zeigt viel eher wie auf jede Aktion eine Reaktion folgt. Auch die Badguys sind nicht von Anfang an durchgeknallt. So versucht ihr Anführer Stegman in letzter Not den ungeliebten Lehrer dadurch loszuwerden dass er sich selber verprügelt und die Schuld dann dem Lehrer anlastet. Dieser schrottet daraufhin Stegmans Auto, die Gang tötet alle Schultiere usw. Bis die Geschichte einen Punkt erreicht wo es eben kein Zurück gibt. Auch sehr schön die dunklen Aufnahmen der Schulgänge wo das Mädchen kichernd hin und her springt und unser Held sich wacker durch die dunklen Zimmer kämpfen muss um dann das Finale auf dem Dach entgegenzukommen und seine holde Maid zu befreien. Das gibt der an sich schon brillianten Geschichte eine zusätzliche theatralische Note die ich persönlich hervorragend finde.
Am Ende gibt es dann auch nur den Tod. Betreffend aber dass sich der Lehrer hier mit den selben Methoden aus der Affäre zieht wie vorher seine Wiedersacher. Er mag nach dieser Nacht ein normales Leben weiterführen, aber tief im innneren weiss er wie wenig es fehlt um aus Zivilisation wieder eine reißerische Beute zu machen wo es nur um Fressen und Gefressen werden geht.
WE ARE THE FUTURE!

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SamRamJam

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Ah okay, klar bin ich dabei. Hört sich lustig an :) Habt ihr noch mehr Eigenaktionen die ich sonst verschlafe?


horro

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nein, eigentlich nicht ... musst einfach jeweils auf die Ankündigung schauen, mal sehen wie sich das entwickelt ... falls du Vorschläge für Filme hast, immer gerne!


cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Dass ich das nochmal erleben darf: Der alte Schinken "Die Klasse von 1984" wird bild- und tontechnisch neu aufgemotzt, was bei den zuvor in Umlauf gebrachten Silberlingen qualitativ auch eigentlich keine Schwierigkeit dargestellt haben dürfte!

Was damals storymäßig sicherlich mächtig überzogen wirkte, ist traurigerweise inzwischen schon normaler Schulalltag. Nun gut, den weiteren Verlauf und vor allem das Ende natürlich mal außen vor gelassen!
Schauspielerisch nicht gerade eine Offenbarung, erhält dieser Selbstjustiz-Streifen ab etwa der Mitte den nötigen Kick, und vor allem das blutige Finale macht somit nochmal einiges wett.

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uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

der ist richtig cool..war total überrascht wir gut der ist..dachte erst trash aber ne ne...und alice cooper sein titel song ist fett...

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jeffcostello

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ich war wirklich beeindruckt von diesem film, denn ich erwartete einen blutigen, splattrigen, explotativen, b-movieartigen slasherfilm, der eher 2.klassig ist, doch gesehen habe ich ein erstlassiges, spannendes, emotionales, intelligent gemachtes, gut gespieltes thriller drama, mit viel sensibilität für die thematik.
der regisseur hat in einem interviev gesagt, dass der film prophetisch sei, dass er sich sicher sei, dass in 20, 30 jahren wirklich waffenkontrollen an schuleingängen durchgeführt werden, dass schulen in 20, 30 jahren wirklich sicherheitsmänner brauchen werden und sieh einer an, er hatte recht, es hat sich, zum glück noch nicht in deutschland, aber in anderen läändern bewahrheitet. allerdings wurden die schlösser der klassenzimmertüren in der schule meines sohnens letztens auch ausgewechselt, so das potentielle amokläufer es schwerer hätten...
der film zeigt den lehrer andrew, der mit seiner schwangeren frau neu in eine stadt gezogen ist, und seinen neuen lehrposten an der abraham lincoln high antritt, die im gegensatz zu seiner alten schule ein albtraum ist, drogen werden massenweise verkauft, waffen werden getragen...
die wurzel allen übels ist allerdings hauptsächlich eine gang rund um ihren anführer peter stegman. als ein lehrer mit einer pistole unterrichtet, ein junge fast von stegman ermordet wurde, und andrews frau vergewaltigt wird sieht dieser rot.
der film polarisiert nur bis zu einem gewissen punkt, so ist stagman kein absolutes monster, sondern ein sehr intelligenter, berechnender, fast schon charismatischer bösewicht. als gründe für seine soziale verkommenheit werden das fehlen eines vaters und gewalt in medien nahe gelegt.
der film geht intelligent mit dem thema um, artet nie in explotative gewaltorgien aus, besticht durch intelligente dialoge, sehr gute schauspieler, ein wahnsinnig gutes setdesign, die schule wirkt schon fast wie die gebäude im 1. mad max teil.
die regie peitscht die spannung stets nach vorn, es entstehen keine längen und der film gipfelt in einem genialen finale!
ein absolut sehenswerter, sehr sehr guter film!!
der film 187-eine tödliche zahl, mit samuel l. jackson ist diesem so ähnlich, dass man fast schon von einem remake sprechen kann, ich finde ihn allerdings etwas schlechter.

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Lichtspieler

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Bewertung2.0Ärgerlich

Würde sicherlich sehr gut als Komödie funktionieren. Ich befürchte aber mal, daß der Film ernst gemeint ist...

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cinram

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr guter Thriller, der im Schul- Millieu, Anfang der Achtziger spielt!
Der Eröffnungssong von Alice Cooper, "I´am the Future" ist fetzig und rebellisch!
Das Darsteller- Ensemble überzeugt auf ganzer Linie! Natürlich teilen sich den Löwenanteil Perry King, Roddy McDowell und Timothy Van Patten (dieser legt eine begnadete Performance eines verzogenen Psychos, seines Zeichens Anführer einer
fünf- köpfigen Gang zutage, die ihm in punkto Brutalität und Wahnsinn in keiner Weise nachsteht! Dennoch unterscheidet er sich sich von ihnen durch seine vermeintliche Schläue) und in einer Nebenrolle ist auch noch der blutjunge Michael (das J. fehlte noch in den Credits) Fox zu sehen, der damals noch einiges an Babyspeck an sich trug!
Der Film ist spannend aufgebaut und besitzt keinerlei Hänger!
Die Dialoge sind allesamt sorgsam ausgefeilt (übrigens hervorragend synchronisiert)
und sorgen auch schon mal für ein Kopfschütteln oder schmunzeln!
Der talentierte Tom Holland, Verfasser der Drehbücher von "Fright Night", "Chucky" und
"Psycho II" greift hier in die vollen und Mark Lesters flotte Regie läßt nie Langeweile aufkommen!
Über das brutale und blutige Ende sind einige Leute unzufrieden oder am unken!
Perry King nimmt Rache an den Drecksäcken, die ihm und seiner Familie
Schaden angetan haben! Was soll´s! Der Film ist Unterhaltung mit Hinweisen auf
kriminelle Zustände an Schulen und wahrlich nichts mit Anspruch!

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RoosterCogburn

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Bewertung6.0Ganz gut

"Die Klasse von 1984" entwickelte sich zum Kultfilm. Dass der Film von einigen Leuten als Trash bezeichnet wird, kann ich weder nachvollziehen noch gutheißen. Sicher, es gibt jede Menge entsprechende Elemente, der frühe 80s-Look tut sein übriges zum Schrill-Feeling dazu und Lester ist auch kein Kubrick. Doch die schauspielerischen Leistungen sind so gut, dass das 'Trash-Label' einfach nicht passen will.
Zugegeben, die Charaktere sind überwiegend nach 'Gut und Böse' dargestellt, doch das ausufernde Duell zwischen Lehrer und Schüler wird von Perry King und Timothy Van Patten wirklich überzeugend gespielt. Selbst die Nebenrollen (allen voran Roddy MacDowall) sind sehr gut besetzt, man achte auf einen jungen Michael J. Fox und 'Cagney und Lacey'-Chef Al Waxman.
Natürlich sind die dargestellten (angeblich aus damaliger Sicht, wahren) Begebenheiten ebenso drastisch überzogen, wie die gezeigte Gewalt fragwürdig ist. Trotzdem verfolgt man fassungslos das Geschehen, das in einem Tohubawohu endet und das einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt, nicht zuletzt wenn man an die Zustände der heutigen Schulen denkt. Damals war das Dargestellte wohl eher Fiktion. Heute gibt es Schulen bei denen das anders aussehen mag. Vor allem was den sozialen Druck unter den Schülern betrifft.

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swissroland

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Heute noch fast so gut wie damals. Nur Perry King is ja ne üble sache. So als schauspieler wohl eher ned zu gebrauchen, Getoppt wird das nur noch von der Jeanne d'Arc frisur von Michael J. Fox :)
Das traurige ist, das wir heute teilweise solche verhältnisse an unseren schulen haben. Wurde glaub mal alles belächelt! Nur für mich ist das trotzdem ned mehr als ein klasse rachefilm mit nem echt furiosem ende

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Teezy123

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Bewertung9.0Herausragend

Und wieder ein Film der seiner Zeit damals weit voraus war.
Von vielen als Quatsch belächelt.
Wer sich heute in den Schulen umschaut, dem vergeht da wohl aber das Lachen.
Die Klasse von 1984 ist ein verdammt starker Film, der sicherlich das Rad nicht neu erfunden hat.
Aber er hat damals schon gezeigt in welche Richtung wir steuern und wo wir nun auch bald angekommen sein dürften.
Ein Film, der auch seit Jahren immer wieder seinen Weg in meinen DVD Player findet.
Fazit:
Sollte man unbedingt gesehen haben
Und in Sachen Schul-Terror-Film gibts eh keine Besseren

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Skywalker_

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Bewertung9.0Herausragend

Hervoragend gelungener sozialkritscher Film der schon fast die Ausmaße eines Dystopischen Science-Fiction Films erreicht.
Der Film wird von seinen überraschend guten Darstellern und einer effektiven Regie vorwärts getragen wobei der Film und der enthaltende Konflikt immer mehr und mehr eskaliert, die Spannung steigt dementsprechend hervorragend weiter an und der Showdown hätte effektiver nicht sein können.
Dabei ist der Film aus der damaligen Sicht satirisch veranlagt gewesen, mittlerweile ist es schockierend wie viel eigentlich wahr geworden ist.
Desweiteren punktet der Film mit einer schönen dreckigen 80er Atmosphäre inklusive einem groovy Soundtrack(Alice Cooper) und einigen sehr zynischen Schwarzhumorigen Szenen bei denen ich teilweise nicht wusste ob ich lachen oder schockiert sein soll.

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