Die Stadt der verlorenen Kinder
La Cité des enfants perdus (1995), FR Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Fantasyfilm, Kinostart 17.08.1995
7.2
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von Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro, mit Dominique Pinon und Jean-Claude Dreyfus
Krank kann nicht träumen, also entführt er kleine Kinder, denen er die Träume stiehlt. One, ein ehemaliger Walfänger, der stark wie ein Pferd ist, sucht seinen kleinen Bruder Denree, der von Kranks Männern gekidnapt wurde. Mit der Hilfe der kleinen Miette findet er die Stadt der verlorenen Kinder…
Cast & Crew
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Jean-Pierre Jeunet
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Marc Caro
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Marc Caro
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Ron Perlman
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Odile Mallet
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Dominique Pinon
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Judith Vittet
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Geneviève Brunet
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Mireille Mossé
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mademoiselle Bismuth
Regie
Schauspieler
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Daniel Emilfork
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Jean-Claude Dreyfus
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marcello
-
Rufus
-
Mathieu Kassovitz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Man on the street
-
Serge Merlin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gabriel Marie
-
Ticky Holgado
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ex-acrobat
-
Marc Caro
-
Jean-Pierre Jeunet
-
Gilles Adrien
- Genre
- Science Fiction-Film, Fantasyfilm
- Handlung
- Auge, Entführung, Folter, Gut und Böse, Insel, Kinder, Kindesentführung, Klon, Sprengstoff, Tod durch Sprengstoff, Verrückter Professor, Waise, Wissenschaftler, Wunschtraum
- Stimmung
- Eigenwillig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Stadt der verlorenen Kinder
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FR 1991
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US/FR 2004
Dark City
US 1998
Hass
FR 1995
Pi
US 1998
Trailer zum Film Die Stadt der verlorenen Kinder
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Kritiken (1) — Film: Die Stadt der verlorenen Kinder
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenAuf keinen Fall ein Film für jedermann! Was nicht bedeutet, dass er schlecht ist, sondern seeeehr unkonventionell. Der Humor, die Charaktere bzw. Darsteller und vor allem die Optik sind ein Fest der skurrilen Ideen, sehr kreativ und sehr speziell. Leider fällt die Handlung und die Dramaturgie der Erzählung dahinter ein ganzes Stück zurück, was eigentlich sehr schade ist. Ähnelt sehr Jeunets Vorgängerfilm "Delicatessen" , kommt jedoch nicht an den träumerisch-genialen "Die fabelhafte Welt der Amelie" heran...
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Kommentare (22) — Film: Die Stadt der verlorenen Kinder
Kommentar schreibendragon83 2011/12/13 01:38:07
Kommentar löschenLeider teilweise etwas langweilig und sehr eigenartig, aber seeehr bildgewaltig, mit viel Liebe zum Detail gemacht, allein schon deswegen sehenswert.
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doctorgonzo 2011/10/12 16:26:40
Kommentar löschen"Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen."
Victor Hugo
Und wenn Jeunet das Träumen für den Kinogänger übernimmt, destilliert er das Surreale aus dem Älltaglichen, das Gewöhnliche aus dem Übersinnlichen, das Poetische aus dem Langweiligen und das Motivierende aus dem Traurigen...
Eine Geschichte, aus der man Verweise auf später entstandene Blockbuster wie "Matrix" oder "Inception" rauslesen kann, aber keinesfalls muss. Denn die philosophischen Interpretationsmöglichkeiten treten unisono einen Schritt zurück, wenn Jeunet eine seiner Geschichten erzählt. Voller seltsamer Charaktere, wahnwitziger Orte und abstrakter Begebenheiten.
Eine hünenhafte Jahrmarktsattraktion als quasi Hauptfigur, dessen kleiner Bruder aus einer unheimlichen Stadt, ein Hurra an den realen wie digitalen Kulissenbau, zu einem geheimen Unterschlupf, noch ein Hurra dem Kulissenbau, auf See verbracht wird, das verdächtig an die alten Maunsell Forts der Briten erinnert.
Also muss der große starke Mann den Kleinen retten. Irrt durch diese herrlich surreale Stadt, die wie eine Croissant Version Burtons bester Domizile wirkt, lernt eine Kindergang kennen, böse alte Schachteln und eine lustige Bruderschaft.
Perlman ist als Mittelpunkt hervorragend gelungen und meistert diese Hauptrolle mit Bravour. Der übrige Cast, steht ihm, wenn überhaupt, nur wenig nach, auch wenn die Kinder mitunter arg wie ein Scherenschnitt wirken...
Dafür reißen es dann die erwachsenen Franzosen richtig raus. Der wunderbare Dominique Pinon ist ein echtes "Original". Emilfork ist ein herrlich manischer Verrückter und ich habe mir diesen Film, Synchro hin - Original her, auch auf Französisch angeschaut, um Trintignant mal "in echt" zu hören.
Ein rundum gelungenes Märchen vor einem traumhaft inszenierten Hintergrund. Dazu kommt ein sehr ausgewogener Score von David Lynchs Haus- und Hofmusiker Angelo Badalamenti.
Schwarzer Humor, eigenwillige Charaktere und wahnsinnig gelungene Bilder. Dazu durfte sich Gaultier mal wieder an den Kostümen vergehen. Geschadet hat es jedenfalls nicht.
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Puebleau 2011/10/12 17:04:21
Antwort löschenSo eine poetische Einleitung! Schöner Kommentar zu diesem großartigen Film.
doctorgonzo 2011/10/12 17:23:50
Antwort löschenMerci.
morlock 2011/10/10 19:48:56
Kommentar löschenWas haben Zack Snyder, David Fincher und Jean-Pierre-Jeunet gemeinsam?
Bevor sie unter die Filmemacher gegangen sind, haben sie Werbespots gedreht.
Beeindruckende Bilder, wenig Substanz.
Daran kranken so ziemlich alle Filme von ihnen.
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Laura Eissenberger 2011/09/05 17:11:58
Kommentar löschenEin Film, surreal wie ein Traum, und trotz teilweise etwas moralisierender Elemente einfach - phantastisch.
Von der Art sollte es mehr geben.
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Wurfmaul 2011/05/27 21:14:03
Kommentar löschenjeunet und caro haben mit diesem film wiedereinmal eine neue märchenhafte geschichte voller skuriller charaktere und prächtigen kulissen auf die leinwand gezaubert. muss einem nicht gefallen,
mir gefiel er!
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Schloøpselcki 2011/05/27 20:09:11
Kommentar löschen"AAAAAAAAAAAAAH" das ist DER Film den ich mal das Pech hatte auf arte zu sehen, Pech, weil ich nur die letzten fünf Minuten sah. Pech auch, weil mich diese letzten fünf Minuten nicht mehr losgelassen haben und ich seit dem gefühlte drei Jahre lang hektisch nach dem Titel dieses Films Ausschau halte. "Warum hast du nicht einfach die Fernsehzeitschrift..", mag so mancher tumper Troll nun anmerken wollen, aber soetwas hatten wir damals nicht! Und jetzt ist es endlich soweit, ich habe gefunden was mir so lange verborgen blieb. Die Stadt der verlorenen Kinder.
In dieser seltsamen Retrozukunft ist man zuerst an einen Stummfilm erinnert, was vor allem durch die Charaktergestalt Ones und der sehr wichtigen Mimik der Schauspieler getragen wird. Die Kinder sind in dieser Hinsicht die Künstler und Könner dieses Meisterwerks (Ich frage mich mal wieder, wie sie es schaffen die kleinen Kinder zum Weinen zu bringen. Indem sie sie einfach erschrecken?), allerdings sind auch die erwachsenen Schauspieler sehr gut. Die kleine "Frau des Erfinders" erinnert mich sehr stark an Helena Bonham Carter in "Alice im Wunderland" und nicht nur für Tim Burton scheint dieser Film eine Inspiration gewesen zu sein: Sowohl Cornerlia Funke als auch viele andere Filmemacher und Autoren haben sich scheinbar von "Die Stadt der verlorenen Kinder" leiten lassen.
Wunderbar visuell und technisch in jeder Hinsicht super, exzellente Sound- (ich dachte die ganze Zeit die Mauersegler wären vor meinem Fenster, sie waren aber tatsächlich Teil des Films) und Bildkulisse (Jeunet hat anscheinend wirklich eine Vorliebe für Grün- und Rottöne), sowie Soundtrack.
Zusammengefasst: "Seid ihr nun Männer, ja oder nein?" "Nein" "Nein" "Nein, Nein."
Völliger, einen in den Bann ziehender Wahnsinn. Poesie (ein Pelikan auf einem Turm) und Blut aber auch tiefgehende Texte. Jedenfalls ist es kein Film für Kinder sondern ein Märchen für Erwachsene. Ein Lieblingsmärchen.
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Apophis 2011/08/12 12:20:31
Antwort löschenHättest ja einfach zu Tengelmann gehen können und in die Fernsehzeitschrift schauen können :)
FrankB2B 2010/11/10 11:43:14
Kommentar löschen"Jean Pierre Jeunet" der Meister des Visuellen Kino's hat hier einen sehr Einprägsamen Film geschaffen der Handlungstechnisch in Ordnung ist aber für mich ausschließlich durch seine Visionäre Optik überzeugt.
Ist sicherlich kein Film für jedermann....das ist echt nur etwas für Leute die auf derartig abgefahrene Movies stehen.
Gehört mit zu den besten Französischen Filmen die gemacht wurden.
FrankB2B.
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Sufu 2010/09/23 20:26:04
Kommentar löschenEmpfehlenswert insbesondere auch für Fans des Steampunks.
Bildgewaltiger, ausgesprochen hübscher Film!
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philopee 2010/08/23 12:54:44
Kommentar löschen"Die Stadt der verlorenen Kinder" ist ein wenig zwiegespalten. Er kann sich nicht so ganz zwischen einer Kindergeschichte a la Cornelia Funke und total krankem Psycho-Alptraum-Scheiss entscheiden.
Was bei Krank, seinem eingelegten Superhirn und seinen 4 Brüdern aus dem Reagenzglas abgeht, ist eigentlich der größte Alptraum an sich. Und nebenher wird immer noch die Geschichte der armen Waisenkinder erzählt, was wirklich unglaublich an "Herr der Diebe" erinnert. Da dieser Film allerdings 5 Jahre früher erschienen ist, ist wohl klar wer sich hier bei wem inspiriert hat...
Trotz diesem Mix aus Kindergarten und Irrenhaus kommt der Film ziemlich schnell in Fahrt und die Suche des überdimensionalen One nach seinem Bruder wird auch so spannend erzählt, dass Wegsehen hier schwer fällt.
Rein optisch ist hier einiges geboten und der Film kommt auch oft mit sehr innovativen Ideen an (Bisquits für die Fische, Flohzirkus etc.) die das Fantastische des Films nochmal unterstreichen.
Insgesamt, allein wegen der Optik, doch ziemlich sehenswert doch für eine Kindergeschichte zu krank drauf, und für einen Psychothriller zu zahm.
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mikkean 2010/08/23 13:21:16
Antwort löschenIch glaube auch, dass der Film nicht unbedingt für die Kleinsten gemacht wurde. Schöne Review übrigens, du hast mich daran erinnert, diesen schönen Film mal wieder anzuschauen.
philopee 2010/08/23 13:28:09
Antwort löschenIch bin da nicht so ganz auf den Dampfer gekommen aber wie gesagt schon rein optisch ists ne Sensation!
stuforcedyou 2010/08/23 13:44:13
Antwort löscheneuch beiden kann ich mich nur anschließen
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cpt. chaos 2010/08/23 18:43:34
Antwort löschenDu schreibst mitunter ziemlich genial!
Hut ab und weiter so!!! ;o)
philopee 2010/08/23 21:23:03
Antwort löschenHehe, danke für die Blumen ;)
the traveler 2010/08/02 22:50:18
Kommentar löschenWow!
Review folgt noch..
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crizzcrozz 2010/03/13 22:30:19
Kommentar löschenVisuell ne Wucht!
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zombienation 2010/02/06 09:19:08
Kommentar löschenDer Film ist ganz schön krank! Wenn man sich mal so richtig schön in komisch-schräge Welten flüchten will , dann kann ich diesen Film nur empfehlen!
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BigPearl24 2009/12/13 19:20:57
Kommentar löschenAls ich den Film das erste mal sah hatte ich das Gefühl keinen Film zusehen sondern den Traum von jemanden. Manchmal hat man ja sollche Bizarren Träume in denen man Parallel Welten durchlebt. Ich bin sehr beeindruckt gewesen von dem set das auf der dvd auch vorgestellt wurde es ist so detail getreu und liebevoll erbaut worden. dies ist ein Film oder besser gesagt ein Traum der einem im Gedächtniss bleibt
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KlapTrap 2009/09/02 13:20:20
Kommentar löschenEs ist unglaublich wieviel verschiedene Ansätze und Namen mir durch den Kopf schoßen, während STADT DER VERLORENEN KINDER an meinen Augen vorbeizog.
Der ganze Film scheint in einer Steampunk-Welt, in einer Retro-Zukunft zu spielen, die den Visonen von JULES VERNE anscheinend sehr viel zu verdanken hat.
In Bildern gegossen ist diese Vision dann so unnachahmlich, das man sagen könnte, das hier sei der beste Film, den TIM BURTON nie gemacht hat.
Und irgendwo dazwischen steckt SALVATORE DALI und durfte sich während eines Kaffeplausches mit DAVID LYNCH die Figuren ausdenken, die diese bizarre Welt bevölkern.
Aber auch rückwärtsgewandt funktioniert dieses Namenspiel - von FUTURAMA über PANS LABYHRINT bis hin zum Videospiel BIOSHOCK lassen sich eine ganze Menge Namen und Werke erkennen, die auf der Vision der STADT DER VERLORENEN KINDER aufbauen, oder massiv davon geliehen haben.
Und trotz des großen Namedroppings : Der Film bleibt so eigenständig und unvergleichbar, das er wie ein Loch im Gefüge des Kinos erscheint.
Man mag noch gewisse stilistische Gemeinsamkeiten zu DELICATESSEN und diversen Stop-Motion-Klassikern vorfinden, aber unter all den Referenzen besitzten die VERLORENEN KINDER tatsächlich noch genug Eigenkapital, um nicht zum simplen Zitatenkino des surrealistischen Films zu verkommen.
Da wäre die Story, die gleich den besten Märchen gerade interessant genug und mit der typischen Schwarzweiß-Zeichnung daherkommt, aber unterhalb seiner verquirlten Narrative noch genug Ideen mit sich bringt, um ganze Philosophie-Klassen wochenlang zu beschäftigen.
Ob es nun Klone, Träume, Seele, Familie, Verantwortung oder Selbstbestimmung ist, alle Schlagworte sind im Film verlinkt und mit genügend Metaphern ausgestattet, um über die pure Referenz hinauszuweisen.
Dabei bleibt der Film aber stets leichtfüßig, verträumt, hypnotisierend und augenzwinkernd.
Und da wäre die großartige Darstellerriege, die gerade bei den wirklichen schrägen Gestalten am besten Punkten kann.
Denn solche Darbietungen sind natürlich immer kritisch, und schon eine kleine Drehung zuviel an der Overacting-Schraube genügt oft, um aus einem wahren Schauspiel wahnsinniger Größe eine Überzeichnung werden zu lassen, die einem sofort aus dem Film hinausbefördert.
Nicht so hier.
Jede Figur sitzt, jedes Bild und jede Geste erreicht genau die Wirkung die eines solchen Filmes würdig ist.
Die Folge dessen : Schon nach wenigen Minuten sind wir trotz all der Andersartigkeit, des meterdicken Surrealismus drin in dieser Welt.
Mit einem Klick an der Fernbedienung gleich Alice in den Kaninchenbau gefallen.
Das einzige Problem das STADT DER VERLORENEN KINDER HAT , ist das ihm am Ende leicht die Puste ausgeht.
Wenn sich die ganzen, vorher so meisterhaft erzählten, Handlungsstränge zusammenfinden, und der Film eigentlich auf seinem Höhepunkt ankommen sollte, scheint es fast so, als habe man die Lust am fabulieren verloren.
Eher pflichtbewußt werden die offenen Felder abgehakt und die Geschichte gen Abspann getrieben.
Aber vielleicht ist das nur folgerichtig.
Ein Film der soviel Lust am Fabulieren und Bebildern hat, der mag nur ungern an eine kohärentes Ende gelangen.
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T.E.S.S.A 2009/03/05 19:37:58
Kommentar löschenbilder und atmosphäre sind fantastisch!
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maslobojew 2009/02/23 22:34:28
Kommentar löschenWie immer bei Jeunet visuell ziemlich klasse und gespickt mit charismatischen Figuren. Nur die Story fand ich sehr strange und wenig beziehbar auf die Realität. Scheint mir ein sehr eigenes Ding der Macher zu sein.
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alanger 2008/07/04 16:22:14
Kommentar löschenoptik stimmt ...wie immer bei caro/ jeunet. buch ist eher dürftig.
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Acry 2008/05/17 16:02:31
Kommentar löschenEigentlich ganz gut gemacht (besonders der Anfang), aber irgendwie konnte mich die Geschichte nicht so wirklich mitreißen und der Film wurde mir auf Dauer auch etwas zu schräg.
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Lucy B. 2008/01/10 22:39:50
Kommentar löschenEin großartiges Kleinod des französischen Films. Merkwürdig-phantastisch, aber ungeheuer poetisch.
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daknorb 2007/10/09 19:48:44
Kommentar löscheneinfach perfekt, wie alle seine filme. im wahrsten sinne des wortes draumhaft shön und auch ein bischen strange.
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