Die Straße von Korinth
La Route de Corinthe (1967), Laufzeit 90 Minuten, Actionfilm, Thriller
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von Claude Chabrol, mit Jean Seberg und Maurice Ronet
In diesem packenden Thriller wird Shanny vorgeworfen ihren Mann, einen Undercover NATO Sicherheitsbeamten getötet zu haben, worauf diese versucht den wahren Mörder zu finden, um ihre eigene Unschuld zu beweisen.
Cast & Crew
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Claude Chabrol
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Jean Seberg
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Maurice Ronet
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Christian Marquand
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Robert Ford
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Antonio Passalia
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) The Killer
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Paolo Giusti
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Michel Bouquet
Regie
Schauspieler
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Claude Brulé
- Genre
- Agentenfilm, Thriller
- Ort
- Griechenland
- Handlung
- Flucht, Mord, Mörder, Radar
- Stimmung
- Ernst, Spannend
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Drehbuch
Filmdetails Die Straße von Korinth
Trailer zum Film Die Straße von Korinth
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Kommentare
Kommentar schreibenDarbon 2011/06/07 23:44:27
Kommentar löschenWir wollen Chabrol nicht böse sein, der hier in entschuldbarer Ausnahme eine Agententhriller-Auftragsarbeit annahm - einmal ist keinmal - und sich auch rasch in seiner Groucho-Marx-maskierten Nebenrolle von orthodoxen Popen via Messerstiche entleiben lässt. Er kann ja auch besser. Und dass Griechenland nach Drehschluss von Faschisten übernommen wurde, lasten wir dann besser Georgios Papadopoulos an.
In der Neuen Welle immer im Schatten seiner Kollegen Truffaut und Godard, verwendet er in einer günstigen Gelegenheit einen eleganten Rückwärtszoom, wenn Jean Seberg ikonengleich aus einer hellenischen Kapelle tritt, mit Rose am Kinn. Hübsch. Wenn sie allein auf einem Kahn zu sein scheint, springt eine Rose ins Bild nebst frechem Rosenhalter Maurice Ronet. Und dem streckt sein NATO-Chef Michel Bouquet die Zunge raus, wenn er mal nicht weißen Nougat nascht oder Kinder verjagt, die Süßigkeiten klauen wie Truffauts Doinel Aushangbilder von Harriet Andersson.
Kasperletheater will Krimi treffen, doch Krimispannung und Tempo bleiben aus, später, wenn aus der Idee die Luft raus ist, auch die Faxen. Chabrols gewollte Nouvelle-Vague-Mätzchen als clin d'œil unterhalten immer mal kurz, doch der Rest ist lahm: es wird in Autos eingestiegen, sie werden brav auf ihrer Route von Korinth nach Korinth an Fels und Meer entlang verfolgt und es wird irgendwann aus ihnen ausgestiegen, Rufnummern werden ausgiebig gewählt und Landschaft ist auch da, felsig, wässrig, mediterran, aristotelisch, aus der Luft und anderen Urlaubsvideo-Perspektiven, schlimm untermalt von Pierre Jansens Folklore-Coverversion à la "Topkapi". Es bleibt bei dreivier Augenzwinkern der Seberg ein biederes Agentenfilmchen mit frechen Momenten eines unauthentischen Nouvelle-Vague-Plagiators.
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