Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen
Les Innocents aux mains sales (1975), FR/IT/DE Laufzeit 125 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 23.05.1975
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von Claude Chabrol, mit Romy Schneider und Rod Steiger
Die attraktive Julie Wormser lebt mit ihrem bedeutend älteren Mann Louis, einem zynischen Alkoholiker, in einer Luxusvilla in St. Tropez. Zusammen mit ihrem jungen Liebhaber Jeff schmiedet sie ein Mordkomplott, um Louis zu beseitigen und mit seinem Vermögen ein neues Leben beginnen zu können. Ihre Rechnung geht nicht auf; stattdessen gerät die junge Frau in eine albtraumhafte Situation, die ausweglos erscheint.
Cast & Crew
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Claude Chabrol
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Romy Schneider
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Julie Wormser
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Rod Steiger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Louis Wormser
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François Maistre
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kommissar Lamy
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Paolo Giusti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jeff Marle
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François Perrot
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Georges Thorent
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Hans Christian Blech
Regie
Schauspieler
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Pierre Santini
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kommissar Villon
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Jean Rochefort
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Albert Légal
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Henri Attal
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizist
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Serge Bento
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bankdirektor
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Dominique Zardi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizist
- Genre
- Thriller, Kriminalfilm, Drama
- Handlung
- Fremdgehen, Versuchter Mord
- Mitmachen
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Filmdetails Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen
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Trailer zum Film Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen
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Kritiken (1) — Film: Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen
Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschenDer Film ist nicht derart symbolträchtig wie etwa „Die untreue Frau“, wo in langen, kargen Szenen die Leidenschaftslosigkeit des Ehepaares beschrieben wird. Stattdessen geschieht dies wesentlich unspektakulärer, indem Louis Wormser sich gleich zu Beginn beklagt, warum seine Frau ihn nicht mehr küsse oder andere Gesten der Liebe entgegenbringe. Psychologisch unbefriedigend ist zudem, dass jegliche Beweggründe für zwieträchtigen Hass nur in der Sexualität gesucht werden. Tiefgründige Erklärungen für den Zwiespalt zwischen dem Ehepaar Wormser werden zu keinem Zeitpunkt geliefert, was in der Natur der Sache liegt, denn die Zeit, das Seelenleben der Charaktere zu erforschen, hatte Chabrol in diesem Fall nicht. Stattdessen war er mehr damit beschäftigt, Wendungen über Wendungen einzubauen, von denen eine überraschender ist als die andere.
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Kommentare (4) — Film: Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen
Kommentar schreibeniLOVEjenniferANISTON 2010/04/13 21:48:50
Kommentar löschenDer Film "Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen" (im Original "Les Innocents aux mains sales") ist eine wahre Perle. Der in Italien und Frankreich gedrehte Film mit einer betörenden Romy Schneider in der Hauptrolle ist die Verfilmung des Romans "Unschuldig wie eine Schlange" von Richard Neely. Regie führte der Meisterregisseur Claude Chabrol.
Die Story scheint banal (Frau betrügt Mann, Frau will Mann umbringen und mit der Kohle durchbrennen... Alles schon mal gesehen) ist aber weitaus mehr. Der Film ist äußerst raffiniert und perfekt inszeniert. Ein Geflecht aus Spannung und Melodram, sarkastisch und reizvoll mit einer grandiosen Besetzung.
Romy Schneider (bekannt durch ihre Rolle der Kaiserin Elisabeth in "Sissi") überzeugt auf ganzer Linie. Angst, Lust, Gier, Hass, Ekel, Verzweiflung. Romy zieht alle Register und beweist einmal mehr was für eine hervorragende Charakterdarstellerin sie war. War ihr Spiel in "Trio Infernal" schon außergewöhnlich intensiv, so hat sie sich mit ihrer Leistung in "Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen" selbst ein Denkmal gesetzt.
"Tausende Frauen träumen davon ihren Mann umzubringen und genauso viele Männer träumen davon ihren Frauen umbringen. Aber ich habe es wirklich versucht..."
Ein in jeder Hinsicht vollkommener Film. Sehr zu empfehlen!
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Stefan Ishii 2009/10/22 11:09:47
Kommentar löschen"Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen" ist ein wunderbares Beispiel für Claude Chabrols Erkundung der französischen Gesellschaft (zumindest der gehobeneren Klasse). Dabei greift er die Idee der Dreiecksgeschichte, die in Mord und Intrigen mündet, so geschickt auf, dass man seine helle Freude hat. Was zunächst als etwas herkömmlich und bekannt erscheinen mag, wird doch im Verlaufe des Filmes in ein anderes Licht gerückt. Dies geschieht nicht nur durch die Handlungswendungen. Man wird vielmehr mit den Persönlichkeiten der Charaktere konfrontiert. Und dabei wird der Regisseur von unglaublich intensiv spielenden Hauptdarstellern unterstützt. Ich habe Romy Schneider noch selten so gut gesehen und Rod Steiger ist einfach grandios. Und Jean Rochefort als Strafanwalt ist absolut köstlich...
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maslobojew 2008/11/15 09:59:11
Kommentar löschenEin guter Thriller mit Flair, bei dem man kaum falsch liegen kann.
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Tobias 2008/10/03 12:02:29
Kommentar löschenEine fast schon klassiche Tragödienvariante der typischen französischen Dreiecksgeschichte. Eine verzaubernd geheimnisvolle und ungemein sexy Romy Schneider, spannende Wendungen und ein Kommissarenpaar, das man sich so für einen deutschen Tatort wünschen würde.
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