Do You Like Hitchcock?

Ti piace Hitchcock? (2005), ES/IT
Laufzeit 93 Minuten, FSK 16, Thriller

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2.8 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.5 Community
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von Dario Argento, mit Elio Germano und Chiara Conti

Giulio ist junger Film-Student, der seine Freizeit damit verbringt, seine attraktive Nachbarin von gegenüber mit dem Fernglas zu beobachten. Eines Morgens, nachdem er einen Streit zwischen ihr und ihrer Mutter beobachtet hatte, wird deren Leiche aufgefunden. Giulio ist förmlich davon besessen, das Verbrechen aufzuklären. Er findet heraus, dass seine Nachbarin kürzlich jemanden in einer Videothek kennengelernt hat. Giulio hat einen Verdacht.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Do You Like Hitchcock?

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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5.0Geht so

Wie im Film fühlt sich Giulio (Elio Germano), als er über den Dächern von Turin seine freizügige Nachbarin Sasha (Elisabetta Rocchetti) den Tod der verhassten Mutter (Milvia Marigliano) betrauern sieht - die obendrein ein nicht zu verachtendes Vermögen hinterlässt. Ein unfreiwilliges Dahinscheiden und der Filmstudent hat sich schon eine Theorie zurecht gelegt: Ein Mordkomplott, inspiriert von Alfred Hitchcocks "Der Fremde im Zug".

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Kommentare (4) — Film: Do You Like Hitchcock?

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VisitorQ

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Bewertung2.0Ärgerlich

Argento ist ja schon seit Jahren kein Bringer mehr... Doch was er mit diesem Film abgeliefert hat ist eine bodenlose Frechheit. Die Geschichte ist dämlich, die Charaktere nerven ohne Ende und es gibt so viele Szenen, bei denen ich mir wirklich an den Kopf gefasst habe so blöd war das alles. Am Ende war ich richtig sauer... auf den Film, Argento, die Welt und mich.

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lieber_tee

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Wenn du glaubst es kann nicht mehr schlimmer kommen dann schau dir auf keinen Fall Card Player, Giallo und Mother of Tears von Argento an.


VisitorQ

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Leider leider habe ich auch die alle gesehen. Grausam. Es tut so weeeeh.


eXonic

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Bewertung5.0Geht so

Im Rahmen einer groß angelegten Hommage an den Master of Suspense eines italienischen TV-Senders durfte natürlich einer nicht fehlen: Dario Argento. Er selbst gilt schon längst als der italienische Hitchcock und durfte dem britischen Hitchcock mit diesem Fernsehfilm seine Ehre erweisen. Die Verneigung vor einem der einflussreichsten Regisseure aller Zeiten fällt allerdings zu unsubtil aus, denn Zitate aus „Rear Window“, „Strangers on a Train“ oder „Dial M for Murder“ sind oft ziemlich dick aufgetragen, doch genau über diese funktioniert “Do you like Hitchcock?” erstaunlicherweise recht gut. Von Postern und DVDs, die auf unzählige Filme verweisen, wimmelt es nur noch so und lenken von der wild zusammengewürfelten, überraschungslosen Story, überwiegend entnommen der drei erwähnten Hitchcock-Klassiker, gekonnt ab. Argentos Genialität früherer Tage schimmert dabei immer wieder durch, vor allem beim großartig inszenierten ersten Mord; allerdings fehlt ansonsten weitestgehend die Spannung, was dem Master of Suspense nicht würdig ist. Unterhaltsam ist „Do you like Hitcock?“ dennoch allemal, versinkt durch sein unglaublich dämliches Ende trotzdem im tiefen Sumpf der Durchschnittlichkeit.

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Mr. Pink

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Bewertung6.5Ganz gut

"Do you like Hitchcock?" ist Dario Argentos Version eines Hitchcock-Films, ist aber leider viel zu vollgestopft mit Zitaten an Hitch. Die Devise "weniger ist mehr" hätte dem Film sicher gut getan. Die Schauspieler können leider auch nicht so recht überzeugen.
Für mich dennoch unterhaltsam. Kann man sich ansehen.

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Darbon

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ja, und jetzt weiß ich, dass Dario Argento von Hitchcock so viel versteht wie eine tote Amöbe vom Kino. Argento behauptet hier dreist, Hitchcock-Filme rezipiert zu haben. Er kann nur einige Praktikanten beauftragt haben, sich Hitchcock-Filme anzusehen. Es finden sich ein vertauschter Schlüssel ("Bei Anruf Mord"), ein Haus gegenüber ("Das Fenster zum Hof"), ein Fast-Sturz in die Tiefe (also nix von "Vertigo") und ein strunzdummer "Der Fremde im Zug"-Plot in einem verklemmten Softporno. Argento tilgt jede Spannung, besetzt für die Hauptrolle den schmucken Elio Germano als schamhaarrasierten Schwulen, der immerhin zwischen Teekanne und Collier sehr hübsche Augen bietet und mit seinem späteren Fastmörder recht gut flirtet. Die weibliche Besetzung ist wie immer bei Argento nach unschönen Eutern gecastet, die permanent penetrant ins Close gezogen werden. Hitchcock mochte Frauen, die ihren Sex wie Tand vor sich hertragen, nicht und Argentos Fehlbesetzungen vergeigen ihre Grace-Kelly-Funktionen, so vor allem die kurzhaarige Katerina-Jacobs-Kopie Cristina Brondo als "Fenster zum Hof"-Lisa: Die Birnenbrust-Zeigefreudige verhunzt jeden Verweis. Hätte Argento jemals Hitchcock gesehen, verstünde er ein wenig von Farbdramaturgie (seine Bilder sind fad), von Besetzung (Schauspieler gibt's bei Argento eh nicht) und hätte 'ne Ahnung von Spannung. Seine schon fast bemitleidenswerte Unfähigkeit, ein Drehbuch zu erstellen, entlarvt ihn mit diesem Werk als debilen Geldverschwender. Der Film ist durchweg langweilig, unentwegt unglaubwürdig, in jeder Einstellung ärgerlich und deshalb EMPFEHLENSWERT für alle, die mal herausfinden wollen, was Argentos Kultstatus ausmacht. "Do you like Hitchcock?" ist kompletter Mist des Erben eines Trashproduzenten und eines Fotomodells für Silvio Berlusconis Haussender.

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