Duell in der Nacht
Duell in der Nacht (2007), DE Laufzeit 90 Minuten, FSK 12, Thriller, Kriminalfilm, Drama
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9 Kommentare
Keine ?
von Matti Geschonneck, mit Iris Berben und Jürgen Vogel
Dem engagierten Kommissar Jonas Birke, gerade neu bei der Frankfurter Mordkommission, bleibt nur diese eine Nacht. Am nächsten Tag möchte sein Vorgesetzter Lehm der Presse den Täter präsentieren, der den ehemaligen Polizisten Rainer Mettich in einem Hotelzimmer ermordet hat. Eine Nacht – eigentlich genug Zeit, um dem vorbestraften Kriminellen Wolfram Ernst eine Tat nachzuweisen, die er der Indizienlage nach zweifellos begangen hat. Doch für Birke ist ein Verdächtiger erst dann schuldig, wenn alle Zweifel ausgeräumt sind. Und Zweifel, die hat Birke genug: Mettich war kurz davor, gegen Korruption bei der Polizei auszusagen. Zahlreiche hohe Tiere aus Wirtschaft und Polizei hätte seine Aus-sage die Karriere gekostet. Deshalb erscheint ihm das mutmaßliche Motiv von Ernst, nämlich Rache für eine frühere Verhaftung, als zweitrangig. Der Auftrag kam von ganz weit oben. Und der kleine Mann ganz weit unten soll den Kopf dafür hinhalten. Birkes Ehrgeiz ist geweckt. Zumal Ernst die Tat vehement bestreitet. Zur gleichen Zeit findet in einem vornehmen Frankfurter Hotel eine Feier statt. Gastgeber der Gesellschaft sind der wohlhabende Immobilienhändler Wellingsen und seine Frau Isabel, stadtbekannte Prominenz. Ernst gibt als sein Alibi an, die Nacht mit Isabel Wellingsen verbracht zu haben. So unwahrscheinlich das klingt – die prominente Millionärsgattin und der vorbestrafte Kriminelle – Birke beschließt, die Spur zu verfolgen und fährt zusammen mit der Kommissarin Adler ins Hotel. Trotz ihrer gesellschaftlichen Verpflichtungen ist Isabel Wellingsen direkt bereit, der Polizei zur Verfügung zu stehen. Im Verlauf der Nacht kommt es im Hotelzimmer zu einem Verhör, das Birke durch seinen Spürsinn und seine Hartnäckigkeit offenbar als Sieger verlässt: Isabel Wellingsen bestätigt Ernsts Alibi. Doch der Schein trügt, denn Birke ist nur eine Figur in einem perfekten Plan von Wellingsen und Lehm, dessen Ziel es die ganze Zeit war, den in Wahrheit schuldigen, von Wellingsen beauftragten Ernst mit Hilfe von Birkes Ehrgeiz zu entlasten. Der Mörder von Mettich wird niemals gefunden, die Spur zur Polizei verwischt. Isabel Wellingsen verkörperte die ihr zugesprochene Rolle im Spiel ihres Mannes fast perfekt. Doch nur fast: im letzten Moment gibt sie Birke einen entscheidenden Tipp, mit dessen Hilfe der Kommissar dem Komplott auf die Schliche kommt. Doch scheinbar vertraut Birke wieder den Falschen und bringt Isabel dadurch in Lebensgefahr.
Cast & Crew
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Matti Geschonneck
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Iris Berben
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Isabel Wellingsen
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Jürgen Vogel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jonas Birke
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Ina Weisse
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mechthild Adler
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Uwe Kockisch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wolfram Ernst
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Peter Lerchbaumer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hans J. Lehm
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Hans-Jörg Assmann
Regie
Schauspieler
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Alexander Hörbe
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Thomas Thieme
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Daniel Nocke
- Genre
- Thriller, Kriminalfilm, Drama
- Handlung
- Vergewaltigung
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Duell in der Nacht
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Trailer zum Film Duell in der Nacht
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Kommentare (9) — Film: Duell in der Nacht
Kommentar schreibentom777 2010/09/28 13:06:06
Kommentar löschenWieder eine Enttäuschung,trotz guter Ansätze.
Auch trotz Jürgen Vogel der eigentlich zu den besten Deutschen Schauspielern zählt,den ich aber noch nie schlechter sah als in diesem Kammerspiel das leider nie über TV Krimi Niveau hinauskommt und wieder nur ein sehr mittelmäßiger und spätestens zur Hälfte recht vorhersehbarer und am Ende gescheiterter Versuch einen Deutschen Krimi mit Qualität zu produzieren bleibt.
Vogel wirkt teilweise extrem hölzern seine Sätze wie beim Kindertheater aufgesagt ,auch alle anderen Protagonisten enttäuschen mit Ausnahme von Iris Berben die zumindest recht gut spielt.
Die Handlung ist teilweise Haarsträubend konstruiert und die Auflösung trotzdem wenig überraschend.
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Sigmund 2010/08/11 11:57:12
Kommentar löschenAlso diese Dialoge sind wirklich unglaublich. So oft die chirurgische Präzision des Skalpells zur Veranschaulichung herhalten muss – hier trifft dieses Bild die schneidende Intelligenz der Figuren bei ihren giftigen Ränkespielchen auf den Punkt. Man kann zwar nicht sagen, dass solche "Oralgefechte" nah am wirklichen Leben wären – so bestechend scharfsinnig ist selbst Autor Nocke im Alltag wohl kaum, und dann bräuchte er ja noch ein ebenbürtiges Gegenüber – aber in ihrer verdichteten Form, mehr im (Genre-)spielerischen als im naturalistischen Sinne, sind sie für den filmischen Feinschmecker ein Hochgenuss.
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peter-pit-liebmann 2010/08/10 13:01:20
Kommentar löschenWeniger das Spiel ist es was mich angesprochen hat, sondern mehr noch die saubere und schlüssige Geschichte dahinter. So realitätsfern wie dieser Streifen zum Teil dargestellt wird, ist er absolut nicht, sondern realistischer als das wahre Leben vor der Bühne. Das erschließt sich aus den ersten Bildern und dem Badewannenmord.
Vertauscht man einfach nur die Namen und Positionen in der Rollenverteilung mit den aktiven und scheinbar passiven Figuren der Engholm-Barschel Affäre, so stimmt das Spiel von A-Z. Dazu ist allerdings tiefgehende Faktenkenntnis erforderlich, aber im Grunde jetzt mit der Badewanne als Schlüsselobjekt ein Einstieg erschliessbar.
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Movieboehmy 2010/07/18 23:18:38
Kommentar löschenBeeindruckender TV-Krimi mit toll aufgelegten Darstellern. Spannend !
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janissl 2009/12/08 22:54:30
Kommentar löschenEigentlich hätte der Film nur fünf Punkte verdient, denn der aufmerksame Zuschauer ist der Story immer einen Schritt voraus, aber zwei Extrapunkte gibts für Iris Berben!
Die fand ich bisher zwar eher doof, aber jetzt nicht mehr, denn ihre Catherine Tramell mäßige Rolle füllt sie hervorragend aus und sexy genug ist sie auch (noch). Dafür hat sie schon zwei Extrapunkte verdient.
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brightest 2008/02/01 17:16:59
Kommentar löschenNicht schlecht für ein Fernsehfilm, aber für ein Herz doch zu wenig. Vogel passt nicht ganz.
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digifan 2008/01/28 10:07:11
Kommentar löschenGroßartig! Tolle Schauspieler, überraschende Wendungen. Für einen Fernsehfilm perfekt.
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lucie 2008/01/27 18:35:28
Kommentar löschenDer Film an sich hat mich angesprochen, auch wenn er zeitweise wie ein Kammerspiel wirkte.
Ich gestehe, Iris Berben sehr gemocht zu haben. Sie hat immer noch ein schönes Gesicht, doch leider ist das Minenspiel der Augen verschwunden. Nun wirkt sie für mich nur noch wie eine alternde Barbiepuppe - SCHADE
Jürgen Vogel hat ihren Makel mit seiner Natürlichkeit ausgeglichen. Er wirkt für mich recht glaubwürdig.
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Melli Reilly 2008/01/26 20:05:39
Kommentar löschenVerstricktes Katz und Maus Spiel! Der Film hat eine tolle Atmosphäre, nur das Ende ist nicht ganz so überzeugend. Aber für einen deutschen Fernsehfilm wirklich super!
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