Go!

Go! (1999), US Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Actionfilm, Thriller, Kinostart 15.07.1999

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7.3
Kritiker
11 Bewertungen
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6.9
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503 Bewertungen
17 Kommentare
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von Doug Liman, mit Katie Holmes und Sarah Polley

Ronna (Sarah Polley) ist genervt von ihrem Job als Kassiererin in einem Supermarkt. Kurz davor aus ihrer Wohnung zu fliegen, kommen ihr Adam und Zack (Scott Wolf und Jay Mohr) gerade recht, die nach Ronnas Kollegen Simon fragen, um dessen Extra-Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Kurzerhand beschließt Ronna mit Hilfe ihrer Freundin Claire (Katie Holmes), ihr Taschengeld mit einem kleinen Drogendeal unter der Hand aufzubessern. Was Ronna jedoch nicht weiß, ist, dass Adam und Zack ihrerseits Undercover für den Cop Burke (William Fichtner) unterwegs sind, um selbst einer Haftstrafe wegen unerlaubten Drogenhandels zu entgehen. Simon (Desmond Askew) befindet sich derweil mit seinen Kumpels auf einem Abstecher nach Las Vegas, wo der Abend nach einem Stripclub-Besuch gewaltig aus dem Ruder läuft und die Clique auf der Flucht vor brutalen Killern überstürzt zurück nach Los Angeles kehrt.

In seinem rasanten Episodenfilm GO! erzählt Regisseur Doug Liman im Stil von Pulp Fiction die Geschichte um einen Drogendeal, der gründlich schiefgeht. Innerhalb der drei sich überlappenden Erzählperspektiven, kreuzen sich die Wege der Hauptfiguren, von Undercovercops und brutalen Gangstern. Durch das energiegeladene Tempo, die absurd-witzigen Dialoge und drogeninduzierten Traumsequenzen werden die Ereignisse eines einzelnen Tages vorangetrieben, nach dem nichts mehr so ist, wie es einmal war.

Go! war zunächst von Autor John August als Kurzfilm konzipiert, der sich um den Erzählstrang von Ronna dreht. Um der schwarzen Komödie jedoch mehr Tiefe zu geben und die Hintergründe der anderen Charaktere zu beleuchten, wurden zwei zusätzliche Erzählstränge hinzugefügt.

Noch heute gilt Go! als Geheimtipp in der Indieszene, der eine Riege von mittlerweile erfolgreichen Darstellern hervorgebracht hat. So gewann zum Beispiel Sarah Polley im Jahr 2000 für ihre Leistung den Canadian Comedy Award, sowie Timothy Olyphant den Young Hollywood Award als Best Bad Boy. (JW)

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Kritiken (2) — Film: Go!

Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

“Aus rein professioneller Neugier.. Auf welchem Trip bist du?”

Ronna braucht Geld und will auf einer Rave-Party Drogen verkaufen. Simon, der ortsansässige Dealer des Vertrauens, ist mit seinen Kumpels nach Las Vegas unterwegs, um ein bisschen Spaß zu haben. Und Zak und Adam sind zwei Soap-Darsteller, die undercover für die Polizei Drogendealer hochgehen lassen wollen. In drei Episoden werden die Geschichten der Hauptfiguren erzählt, und irgendwie überschneiden sie sich am Ende alle…

Eigentlich könnte “Go!” ein ziemlich guter Film sein. Ein bisschen “Trainspotting”, ein bisschen Tarantino, Katie Holmes vor ihrem Tom Cruise Abstieg, eine schlüssige Geschichte mit trendigen Bildern - dürfte ja kein Problem sein.

Doch das Problem ist, dass der Film alles recht halbherzig angeht. In der Drogenszene vermutet die junge Riege Hollywoods eigentlich niemand, dafür sind sie ja doch zu hip, und Katie Holmes spielt immer noch ein bisschen die keusche Joey aus “Dawsons Creek”…

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peter-noster: Mostly Movies

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7.5Sehenswert

Ich hoffe, dass Sarah Polley trotz ihres grossen Erfolges als Regisseurin von "Away From Her" uns auch weiterhin noch vor der Kamera erhalten bleibt. Vergleicht man ihre frühe Dastellung hier mit der in "Das süsse Jenseits" (OT: The Sweet Hereafter) wird ihre Bandbreite deutlich. Ihre Stärke liegt sicher in den etwas leiseren Rollen (siehe: "My Live Without Me" oder "The Secret Lives of Words"), doch auch als Gelegenheitsdealerin macht sie eine überzeugende Figur. Der Episodenfilm von Bourne Regisseur Doug Liman ist eine Achterbahnfahrt. Genau deshalb hat er seine Höhen und Tiefen.

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Kommentare (15) — Film: Go!


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eisbaerdios

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr spaßiger Trip mit Dauergrins-Garantie.
Letztlich gibt es nicht besonders viel über den Film zu sagen, weil er selbst kaum bestrebt ist eine Moral oder Aussage zu tun und genau das ist es, was er richtig macht und was ihn wirklich gut macht.

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Martin Oberndorf

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Bewertung7.5Sehenswert

Hin und wieder gibt es Filme, die kaum einer kennt, obwohl man doch irgendein bekanntes Crewmitglied hat (in diesem Fall heißt es Katie Holmes), und obwohl die Filme durchaus Potenzial haben.
Um so einen Film geht es bei mir heute (es ist jetzt gerade 23:38, aber ich wette, bis der Kommi fertig ist, schaffe ich es, die Datumsgrenze zu durchbrechen), und er trägt den überlangen, schwer zu merkenden und doch vielsagenden Titel "Go!"
...
Ich weiß nicht, wie ich diesen Film entdeckt habe.
Gehört hab ich schon vor einem guten Jahr von ihm.
Keine Ahnung, vielleicht wurde er mir mal bei iMDb als Suchanfrage ausgeworfen, vielleicht auch empfohlen. Irgendwie bin ich jedenalls auf ihn gestoßen.
Die Handlung liest sich fabelhaft, ich LIEBE Episodenfilme, da sie oft dazu zwingen, das Hirn einzuschalten, um alle Verwobenheitrn zu verstehen.
Und dann dieses Cover, dass ja gerade so nach 1990s schreit, es trieft förmlich von diesem Jahrzent, wirkt wie aus einem Eurodance-Video geschnitten oder wie ein Cover von einer Whigfield-CD.
Beides ist für mich ein Pluspunkt.
Ich bin ja auch wohl einer der wenigen 16-Jährigen mit Faible für Episodenfilme und 1990er Mucke.
Also dürfte es doch wohl genau ein Film wie für mich gemacht sein.
Nun ja, erst seeeeeehr viel später nämlich heute (zu diesem Zeitpunkt sind übrigens schon 10 Minuten vergangen) hab ich den Streifen dann tatsächlich angesehen.
...
Und js, der Film ist richtig schön episodenhaft.
Und ja, auch die Musik hat mich glücklich gestimmt.
Aber meine Bewertung musd ich damit begründen, meine Meinung der drei Einzelepisoden OHNE Spoiler preiszugeben.
Die Episoden von "Go!" sind alle miteinander verbunden, aber erst in der letztem Folge wird alles ganz klar. Davor wissen wir nur Ansätze.
Also Folge 1: Ronna
Die Folgr lebt mal von der Hauptdarstellerin, die so richtig schön durchschnittlich wirkt, was hier aber durchaus positiv gemeint ist, zumahl sie ja auch eine durchschnittliche Figur spielt.
Sie will mit einem Ecstasydeal schnell Geld verdienen, allerdings gibt es einige Probleme.
Hier ist es die meiste Zeit unterhaltsam zuzusehen, aber eigentlich ist die Folge nichts aufregendes, nichts, was jetzt überragend wirkt. Aber dann gegen Ende der ersten Episode gibt es von einer Sekunde auf die anderen ein Ereignis, bei welchem wir uns im ersten Moment nicht ganz klar darüber sind, was wir davon halten sollen, uns aber zeitgleich auch bewusst wird, dass wir das alles noch in einer weiteren Folge verstehen werden.
Folge 2: Simon
Meine Lieblingsfolge
Obwohl diese Folge keinerlei Bezug zur ersten hat, außer, dass die Hauptfiguren hier in einer kurzen Szene aufeinandertreffen, findet man sie doch sehr interessant.
Es geht um 4 Freunde auf einem Trip durch Las Vegas. Und nein, sie haben keinen Kater und auch keinen Tiger im Badezimmer. Dennoch gibt es mordsmäßig spassige und skurille Dialoge und Szenen, sodass jeder Fan von Filmen wie "Snatch" voll auf seine Kosten kommt.
Krasse Gespräche und originelle Ideen so weit das Auge reicht. Einfach nur voll mein Geschmack.
Folge 3: Adam und Zack
Die Figuren hier sind uns schon aus Folge 1 bekannt und eigentlich sehen wir die selbe Folge noch einmal, nur aus einem anderen Blickwinkel, was vieles verständlicher macht. Auch einige Figuren aus Folge 2 tauchen wieder auf, und so wird uns einiges ungereimtes klar.
Besser als die erstebFolge, ja. Aber an die zweite kommt dieser Teil aber lang nicht ran.

Im Abspann kriegen wir dann noch ein Super Lied von einer der genialsten Bands zu hören: "New" von No Doubt, leider aber nicht in ganzer Form.

Fazit: ein Film, bei dem ich aufgrund der verschiedenen Qualitäten der einzelnen Teile nur schwer zu einer Wertung kommen konnte. Im Moment kam ich zum Schluss, dass der Film durchaus sehenswert ist, und auch immer bestens unterhalten halt, dabei aber von ganz solide bis brillant schwankt.
Jeder, der was für ein "Pulp Fiction in hipper Rave-Manier" übrig hat, der sollte einen Blick riskieren und wird es auch absolut nicht bereuen.

PS: Am Ende war es 0:18

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kobbi88

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Schöner Kommentar, der Film klingt auf jeden Fall mal sehr interessant.
Apropos interessant klingen (und ich finds schon ziemlich bedenklich von mir, dass ich jedes Mal auf die Musik zu sprechen komme): No Doubt is echt mal ziemlich gut. Und "New" erinnert mich immer von der Stimmung her an den Song "Hardly Wait" von Juliette Lewis, den sie im Film "Strange Days" gesungen hat. Zumindest von der Atmosphäre. Und wenn du den Film noch nicht gesehen hast, der is übrigens auch sehr empfehlenswert ;)


Martin Oberndorf

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Sorry dass ich erst so spät antworte.
Danke fürs Lob und ja, der Film lohnt sich.
Hab's mir grad angehòrt. Gar nicht mal schlecht, was Mallory Knox so kann ^^
Ich find jetzt aber nicht unbedingt Ähnlichkeit drinne.


moDC

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Bewertung7.5Sehenswert

Als ich gestern das DVD-Cover von Go! sah, hatte ich im ersten Moment wenig Lust diesen Film anzuschauen. Das sieht nicht mal mehr nach B-Movie aus und von dem Film hatte ich auch noch nie etwas gehört. Als dann die Gastgeberin des Filmeabends kurz erklärte worum es ungefähr geht, schob ich schnell meine Vorurteile beiseite und wollte Go! eine Chance geben.

Anfangs konnte mich der Film jedoch nicht überzeugen. Einem viel zu knalligen und hektisch geschnittenen Intro folgte der erste Handlungsstrang. Der war ganz nett, mehr aber auch leider nicht. Außerdem bot er nur sehr wenige Stellen, bei denen ich mir vorstellen konnte, dass die anderen Episoden überhaupt was mit der ersten zu tun haben.

Und meine Befürchtung schien sich auch mit der zweiten Geschichte zu bestätigen. Die war zwar äußerst unterhaltsam, aber hatte mit der ersten nur sehr wenig zu tun (spielte sogar in einer anderen Stadt). An dieser Stelle verlor ich auch die Hoffnung, dass die einzelnen Episoden so gut verzahnt sind, wie beispielsweise bei 11:14.
Die dritte Episode schaffte es dann aber doch irgendwie die einzelnen Teile zu einem Ganzen zusammenzufügen und speziell der Schluss macht so viel Spaß, dass man dem Film seine Schwächen verzeihen kann.

Die Dialoge sind solide, was man von den Schauspielern leider nicht zu 100% sagen kann. Die agieren alle ein bisschen hölzern und kaum überzeugend, was jedoch an der emotionslosen deutschen Synchro liegen könnte (habe leider keinen Vergleich mit der Originalvertonung). Ein wenig genervt hat mich die Kamera. Auch wenn meistens gute Einstellungen gewählt wurden, haben die Filmemacher scheinbar ohne Stativ gearbeitet (Alles etwas unruhig und zittrig).

Wer damit leben kann, dass die einzelnen Erzählstänge teilweise etwas weit auseinanderdriften und erst zum Schluss wieder zusammenfinden, erlebt mit Go! einen richtig unterhaltsamen und kurzweiligen Episodenfilm. Einfach ein Film der Spaß macht.

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aberaber

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich habe mir den Film ohne jede Erwartung angesehen. Und was für eine Überraschung! Ein großartiger Film mit einer tollen Besetzung.

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VisitorQ

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Sarah Polley ftw!


notsch

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Sarah Polley rocks!


Delonghi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Na das sind ja mal die unvorhergesehensten 10 Punkte für einen im ersten Teil fast dramenhaften, im Mittelteil genial schrägen und im dritten Teil von jedem Etwas Film!! Was haben wir teilweise am Boden gelegen und uns gekrümmt vor Lachen. Vorhersage mit Acht ging in die richtige Richtung. Beschreibung Indieperle trifft den Nagel voll auf´s Köpfchen. Freu mich schon darauf, diesen rasanten Streifen weiter zu empfehlen!

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Delonghi

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Dat freut mich, und ne glatte Sieben von Dir ist doch schon mal was:-)


Ichundso

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Wäre der dritte Teil mehr wie der zweite gewesen, hätts noch einen mehr gegeben. Aber diese leicht unbekannten Filme sind sowieso oft die Interessanteren.


Benni-THE-KING

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

haha wow die zweite Episode ist einfach nur grandios.
Und naja die zwei anderen können sich auch sehen lassen...

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seniorem

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Bewertung7.0Sehenswert

Irgendwo zwischen 11:14 und Human Traffic

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guggenheim

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Bewertung7.5Sehenswert

Wirklich amüsanter, schräger Episodenfilm, der mit einigen schrillen Charakteren und skurrilen, humorigen Szenen aufwarten kann. Ich habe ihn ohne Vorkenntnis gesehen und war tatsächlich positiv überrascht. Da hat Doug Liman einen echt guten Film gemacht...

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Grohacke

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Bewertung4.0Uninteressant

Wirklich beurteilen kann ich's nicht. Konnte Ronna nach 5 Minuten nicht mehr ertragen.

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Hauptdarsteller

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Emotional, überraschend, alles miteinander verwoben und zum Schluss die Auflösung und die Frage, "Was machen wir Silvester?" Dieer Film macht nicht nur Spaß und unterhält den Zuschauer nein er ist ein kleines Juwel am Kinohimmel mit vielen unvorhersebaren Wendungen, einem guten Soundtrack, unkonventionellen Kamerafahrten und er transportiert so viel von dramatisch bis irre lustig und skuril.
Die Dialoge und Darsteller haben mich überzeugt. Dar Plot funktioniert ! Fazit: Diesen Film anschauen: Go !

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Pepe Pnoire

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Bewertung9.0Herausragend

Der obige Text zum Inhalt ist etwas verwirrender als der Film selbst, obwohl ich auch etwas überrascht war, als die Hauptfigur nach einer halben Stunde scheinbar tot im Graben lag.
Aber genau das macht den Film auch aus. Wie eingangs von der noch-von-cruise-unkontanimierten Katie Holmes gesagt:" Wie Weihnachten! Du bekommst ein Päckchen, meinst zu wissen was drin ist und Bäng! Überraschung!"
So ging es mir, nachdem man mir den Film "aufgequatscht" hat, denn weder Darsteller, noch Titel und vor allem DvD Hülle mit Inhaltstext haben mein Interesse geweckt.
Ich dachte mir, nagut, nimm mal mit und schau mal rein.
Der Film gehört seitdem zu meinen Lieblingsempfehlungen, und jeder Bekannte mit dem ich es gut meinte bekam meine DvD geliehen.
Der Gesamtplot ist tatsächlich nicht neu, (war er auch bei Pulp-Fiction nicht) dennoch ist die Umsetzung meiner Meinung nach schon besonders. Ohne zu hetzen, und ohne "sich zu ziehen" wechselt er mehrfach das Tempo sowie die Richtung.
Die Episoden arbeiten nämlich mit verschiedenen Stilen. Während mir der erste Teil irgendwie "europäisch" wirkt vom Licht, Thema und auch von den Darstellern, die sich bis auf die Eingangsszene eher schüchtern durch die dunkle Nacht bewegen, die im Abschluss noch mit Gewitter-Regen gekrönt wird, stolpert man mit Episode 2 sofort in das Hollywoodgewohnte knallbunte amerikanische Kino, wo Sunny-Boys auf der Suche nach Action in unterhaltsamen Trouble geraten, inclusive Schiesserein und Verfolgungsjagden und einer guten Portion Humor.
Der dritte Teil bekommt einen anderen Charakter durch sein wieder gedrosseltes Tempo und eine komplette Themenumleitung. Es scheint beinah als wären alle drei Teile von verschiedenen Teams gemacht, und alleine dieser Umstand legt den Vergleich einer Achterbahn-Fahrt nahe.
Vielleicht fehlt in dem Film der dramaturgische Tiefgang um von wirklichen Schauspiel-Talenten zu sprechen, aber dennoch muss ich ein grosses Lob an alle Darsteller loswerden.
Alle Charakter des Films haben mich überzeugt. Sie haben gepasst, man sieht Ihnen gerne zu.
Allgemein schaffte es der Film immmer wieder ein Aha zu entlocken wo man gar keins vermutet hatte.
Auch die Musik hat mir gefallen, und dass obwohl ich mit den Titeln anderswo nix anfangen könnte. Hier war sie gut gewählt und plaziert und hat das wechselnde Tempo des Films gut untermalt.
Alles in Allen ein "Super"-Film. Meine Empfehlung für jeden Videoabend.
Spasskino muss nicht anspruchslos sein.

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Muffin Man

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Irrwitziges in altbewährter "Pulp Fiction"-Manier: Drogen, schräge Typen, Las Vegas, coole Dialoge, das Erzählen aus mehreren Perspektiven - nichts ist wirklich originell, aber es funktioniert erstaunlich gut.
Und für die Verweise auf Traci Lords und Marilyn Chambers gibt's gleich noch einen Bonus.

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Nayuma

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Alle Mal empfehlenswert! Schön trashig, genialer Soundtrack, verwirrend, witzig. Ach am besten einfach anschauen! Originalversion kann ich noch mehr empfehlen.

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hoepperno1

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es gibt ja mittlerweile ne ganze Mege Filme, die eine gewisse Situation (In diesem Fall eine Nacht) parallel aus den Augen mehrerer Protagonisten erzählen. Und guck mal an, am Ende stellt man Fest, dass alle Geschehnisse irgendwie zusammenhängen. Ist zwar nix neues, aber hier sehr gut dargestellt, mit Darstellern, die Laune machen und zwischendurch wirklich guter Musik. Und hey, nicht immer alle Filme mit Pulp Fiction vergleichen, an den kommt sowieso keiner mehr dran. Sie können aber trotzdem toll sein.

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Herr Marcus

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Holla, was war das denn? Coole kleine Popkultur-Perle mit dem richtigen Tempo für einen Freitagabend DVD Abend mit zwei Bier und zwei Freunden -oder alleine und vier Bier. Hier wird das Rad zwar nicht neu erfunden - aber es stimmt fast alles an dem Film.

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