Graveyard of Honor

Jingi no hakaba (1975),
Laufzeit 94 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Actionfilm

6.5 Kritiker
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Skala 0 bis 10
7.5 Community
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4 Kommentare
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von Kinji Fukasaku, mit Tetsuya Watari und Tatsuo Umemiya

Ishimatsu ist Tellerwäscher in einem häufig von Yakuza-Mitgliedern besuchten Restaurant. Als ein Auftragskiller das Restaurant betritt und wild um sich schießt, schlägt Ishimatsus Stunde. Unbeeindruckt von der Panik um ihn herum nimmt er einen Barhocker und zieht ihn dem Mann über den Schädel: Seine Eintrittskarte ins organisierte Verbrechen.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Graveyard of Honor

Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

Seiner Zeit weit voraus und als Klassiker des modernen japanischen (Yakuza) Kinos geltend, schildert Fukasaku den Verfall eines Außenseiters. Formal vielseitig und mit einem grandiosen Hauptdarsteller besetzt ist "Graveyard of Honor" aber nicht nur eine gelungene Momentaufnahme des Versuchs der Reorganisation der Gesellschaft in der japanischen Nachkriegszeit, sondern auch ein sperriges und nihilistisches Werk. Das hat durchaus den Reiz des Eigenen, nicht zuletzt formal. Unterhaltsam ist das aber bei aller filmhistorischen Bedeutung (nicht nur Takashi Miike und Takeshi Kitano, sondern auch Tarantino zählen Fukasaku zu seinen größten Vorbildern) nicht. Auch wenn ich stilbildende die Bedeutung des Films respektiere, hat mir doch Fukasakus Spätwerk mit dem "gefürchteten Battle Royale" wesentlich besser gefallen...

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Kommentare (3) — Film: Graveyard of Honor

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Tyler__Durden

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Bewertung7.0Sehenswert

Nur ein Jahr nach dem beendigen seiner Yakuza Papers Reihe, welche man ohne Zweifel als das Standartwerk über selbige im Filmbereich sehen kann machte sich Fukasaku an Graveyard of Honor - oder vielleicht passender Das Portrait eines Berserkers. Wo sein frenetisch chaotischer Stil in seinen vorangegangenen Filmen schon äußerst stark die unbeständige Gewalttätige Natur der von ihm dargestellten Personen wiederzugeben versuchte ist er nun vollkommene in der Hölle verdammte Manifestation der instabilen Gefühlslage unseres Arschloch Protagonisten. Chaos wäre da noch Untertreiben um die ungezügelte kinetische Energie zu beschreiben mit welcher hier gewütet wird, ein wahrhaftiger Tornado der ungebändigt und unvorbereiteten Wut welcher auf den Zuschauer losgelassen wird. Das hat alles zwar in ihrer Kurzlebigkeit sowie Inhaltlich doch sehr simplen Mustern kaum die Kraft seiner großen Werke aber so viel Wort Wörtlicher Irrsinn, filmisch gesehen, gehört einfach bewundert.

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lieber_tee

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Bewertung6.5Ganz gut

Kompromisslos wird der Aufstieg und Fall eines Yakuza - Arschlochs dargestellt. Der Film lebt von seinem starken Hauptdarsteller, der (historischen) Authentizität und seiner stilvollen Doku - Inszenierung.

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Miike

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Bewertung9.5Herausragend

Bisher der beste Yakuzafilm den ich sehen durfte. Eine grandiose Studie über die Selbstzerstörung eines Yakuza-Mitglieds, in der Zeit kurz nach der Niederlage der Japaner im 2ten Weltkrieg. Es bricht für alle Menschen ein neues Zeitalter an und viele versuchen im Zusammspiel mit der Besatzungsmacht USA ihren Profit aus der Situation zu ziehen. Kinji Fukasaku hat sich mit diesem Film Film selbst ein Denkmal gebaut. Werde mir sobald wie möglich, das Remake von Miike ansehen, wobei ich mir sicher bin, dass er sich diesmal die Zähne ausbeisst, den ohne Tetsuya Watari kann ich mir diesen Film nicht vorstellen. Ein solch intesives Schauspiel habe ich selten von einem Akteur gesehen, teilweise war es so beängstigend wie sehr er dem Wahnsinn im Streifen verfällt dass ma sich fragt ob der gute Tetsuya auch im reellen Leben so drauf ist. Ein zeitloser Klassiker kann ich wirklich jedem ans Herz legen.

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