Horst Schlämmer - Isch Kandidiere!

Horst Schlämmer - Isch Kandidiere! (2009), DE
Laufzeit 96 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 20.08.2009

3.5 Kritiker
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.2 Community
2920 Bewertungen
93 Kommentare
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von Angelo Colagrossi, mit Hape Kerkeling und Simon Gosejohann

Horst Schlämmer, stellvertretender Chefredakteur beim Grevenbroicher Tagblatt, hat seinen Job endgültig satt. Er sucht nach neuen Herausforderungen und beschließt, in die Politik zu gehen und Bundeskanzler zu werden. Er gründet die “Horst Schlämmer Partei – HSP” und bringt mit seinem ziemlich “horstigen” Wahlkampf die arrivierten Parteien mächtig auf Trab. Auf dem Weg nach oben begegnet er einer Frau mit Drang zu Höherem. Eins führt zum anderen, und so sieht sich Horst Schlämmer nicht nur innerhalb kürzester Zeit als Vorreiter einer neuen Politik, sondern ist gleichzeitig auf der Flucht vor der Polizei. Schlämmer und sein Praktikant Ulle schaffen mit Glück und Kreativitt das Unmögliche: Sie machen die Partei im Land bekannt. Die HSP tritt tatsächlich als neue Partei bei den Bundestagswahlen an, und als der Wahlsonntag gekommen ist, sitzt der Parteivorsitzende Schlämmer mit seinen begeisterten Anhängern in der Stammkneipe in Grevenbroich. Alle starren wie gebannt auf die Grafik mit der ersten Hochrechnung: Jubel bricht aus! Hat Horst es tatsächlich geschafft? Ist er unser nächster Bundeskanzler? Oder hat das Schicksal noch eine viel größere Rolle für ihn vorgesehen?

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Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: Horst Schlämmer - Isch Kandidiere!

Hausmeister: Nerdtalk.de

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4.0Uninteressant

[...] Kurzum: wer mit Sasha Baro Cohens Figur „Borat“ nichts anfangen konnte, der wurde auch im Film nicht mit ihr warm. Ebenso sollten all jene, die Horst Schlämmer noch nie lustig fanden, einen großen Bogen um „Horst Schlämmer – Isch kandidier“ machen. Alle anderen können zumindest mal einen Blick wagen, wenn sie sich von großen Erwartungen freimachen können.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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4.0Uninteressant

[...] Auf eine Dreiviertelstunde zusammengedampft als Wahlspecial im Fernsehen wäre das ganze durchaus großes Kino. Mit fast 100 Minuten Spielzeit auf Kinoformat aufgeblasen ist der Film nur unteres Mittelmaß: Die vielen Längen und Peinlichkeiten zeigen sich leider überdeutlich, und nur durch eine handvoll wirklich guter Pointen, die sich über die Spielzeit verteilen, bleibt das ganze halbwegs erträglich.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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3.5Schwach

Für manch Politikverdrossenen war "Isch kandidiere!" schon vor Kinostart der Höhepunkt im Super-Wahljahr 2009. Denn Hape Kerkelings Kultfigur will Ocker kabinettfähig machen und tritt mit der Horst Schlämmer Partei, kurz HSP, und dem Slogan "Yes Weekend" bei der Bundestagswahl an, um Kanzler zu werden.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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3.0Schwach

Hape Kerkeling ist ein intelligenter Mensch. Wenn Kerkeling mit Schlämmer eine Politiker-Figur erfindet, wird das subversiv, weil z.B. Angela Merkel eine Politikerin namens »Angela Merkel« erfunden hat, die kein bisschen realer ist. Weil dies aber längst auch die Bürger wissen, hält sich der Erkenntniswert dann doch in Grenzen. Der Film ist auch nicht wirklich lustig – eine ganz nette Comedy-Nummer, die man nach fünf Minuten begriffen hat, die aber auf Spielfilmdauer aufgeblasen nur noch öde ist.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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4.0Uninteressant

Auch einige weitere altbekannte Kerkeling-Figuren tauchen in dieser Kinokomödie auf: Uschi Blum und Gisela. Doch sie wirken so blass und fehl am Platz wie vermutlich Kerkeling selbst. Schlämmer hat sie alle längst verdrängt. Aber als Politiker bleibt auch er eine graue Maus - wie alle anderen Politiker.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.5Ganz gut

Die Idee und das Konzept hören sich schon mal vielversprechend an: Ähnlich wie es der britische Komiker Sacha Baron Cohen mit seinen beiden Alter Egos Borat und Brüno vorgemacht hat, wollte es Hape Kerkeling mit seiner mittlerweile zum Kult erhobenen Kunstfigur Horst Schlämmer nachmachen: Ein abendfüllender Spielfilm auf Grundlage einer eher dürftig zusammen gestrickten Handlung bildet den Hintergrund für Schlämmers improvisierte Auftritte, in denen die Kunstfigur auf die echte Menschheit losgelassen wird und mit ihr interagieren muss. Diese ungekünstelten, dem echten Leben abgefilmten Passagen sind dann neben dem Fernsehduell mit Angela Merkel (die der Einfachheit halber auch von Hape Kerkeling gespielt wird) die Highlights dieser ansonsten leider nicht sonderlich originellen Pseudo-Dokumentation.
Die Story, die sich als nicht immer klar zu erkennender und daher eher blassroter Faden durch den Film zieht, ist entsprechend schnell erzählt: Horst Schlämmer, seines Zeichens…

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Kommentare (87) — Film: Horst Schlämmer - Isch Kandidiere!

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Oskar Gleit

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Bewertung0.5Schmerzhaft

So, ich mag ja den Hape Kerkeling und ich mag auch die Vielfalt seines Komikerdaseins. Jedoch empfinde ich die Figur des Horst Schlämmer einfach nur als nervig. Lustig ist etwas anderes. Im Gegensatz zu seinen früheren filmischen Werken, wirkt "Isch kandidiere", sehr professionell. Dazu gehört letztendlich auch die Riege der in unterschiedlichen Rollen auftretenden Prominenz. Doch alles in allem wirkt der gesamte Film als zu künstlich und aufgesetzt. Die Story ist platt, die Dialoge schlimmer als ein verkorkster "Otto"- Film und die Seitenhiebe auf einige große Volksparteien wirken einfach nur ausgelutscht. Also dieser Film, war eindeutig ein Griff ins Klo, leider.

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Erumee

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Bewertung0.0Hassfilm

Hape Kerkeling ist so ein geiler Comedien... aber Horst Schlämmer konnte ich noch nie leiden. Den Film musst ich mir gezwungenermaßen in der Schule angucken, weil unser Chemielehrer so drauf steht; und er ist noch schlimmer, als die einzelnen Horst Schlämmer Gags... Traurig sowas.

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stalker

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Bewertung0.0Hassfilm

Horst Schlämmer. Wenn es nicht Hape wäre...oder gerade weil es Hape ist...machste Zähne, machste Brille, machste Schnauzer und redste bescheuert und wirkst dabei so unglaubwürdig, dass ich meinen Blick nur stöhnend abwende und mich lieber auf Krokodiljagd in die Berliner Abwasserkanäle begebe. Horst Schlämmer, ein Fall fürs Zappen. Warum also auch noch den Film? Eine Neigung zur Selbstverstümmelung? Ritz. Ritz. Ritz. Ich hatte ja keine Ahnung! Da war Simon!

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Andy Dufresne

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Hape hat ja dann selber gemerkt das gut is...und hat sich ne Weile zurückgezogen.Schlämmer fand ich am Anfang Hammer und dann nur noch unerträglich.Hape ist aber einer der ganz Großen die wir haben,einer der Allergrößten sogar!So einer kann sich auch einen Schlämmer leisten (vor allem wenn er ihn nicht mehr macht/bringt).


Jokerface^^

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ein harter Schlag in das Gesicht aller Hape Kerkeling Fans, wie ich finde

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Isolation

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Nicht witzig und dazu arbeitet der Film noch auf unterstem Niveau der geistigen Erträglichkeit. Wenn Horst Schlämmer mit Bushido ein Lied trällert, mit nicht lustigen, sich aber lustig vorkommenden, Politikern ein Schnäpsle trinkt oder sinnlos Kartoffelsalat futtert und ekelhafte Geräusche von sich gibt, dann wird einem mal wieder bewusst, wie die Qualität des deutschen Fernsehens neue Ebenen der humor- und niveaulosen Unterhaltung erreicht.
Egal was Hape Kerkeling hier zeigen wollte, er schafft's nicht.
Dabei empfehle ich immer wieder gerne „Der Wähler fragt“ von Loriot. DAS ist intelligenter Humor, der die Wahrheit zeigt und absolut zeitlos ist.
„Isch kandidiere“ hat eher das Aussehen eines Wahlwerbespots.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

seven

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@Iso: Jep, einen kurzen hasserfüllten Kommi gibts von mir dazu!


Isolation

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@hoffman: Kein falschen Mitleid, bitte. Danke. :)))))
@seven: Den muss ich aber schnell noch lesen. :)


Urle

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Bewertung7.0Sehenswert

Ganz unterhaltsamer Film, der jedoch auf Grund des niedrigen Niveaus auf dem sich der Humor bewegt vielen sauer aufstoßen dürfte. Wer jedoch Hape Kerkelings Humor steht ist trotz des sehr zeitgebundenen Themas sehr gut beraten.

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Georg Z.

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Bewertung1.5Ärgerlich

Hape Kerkelings wohl beliebteste Figur leider auf Spielfilmlänge. Zwischen lustigen Lustigkeiten (Konservativ links, hihihi...) und mieser Regie pendelnd, ist es auch "Horst Schlämmer - Isch kandidiere" nicht wert, als Komödie betitelt zu werden. Beziehungsweise: Man sehe einmal nach Westen, zu den Franzosen, und begreife, was das Wort Humor so zu bedeuten hat. Oder gibt es endlich auf, die Hälse zu recken.

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nikl 1987

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Bewertung0.0Hassfilm

ich wurde in dieses mieses stück von freunden ins kino hineingezerrt....trotz meiner bedenken, die ich vor!!! dem kinobesuch kundgetan habe, da ich nach sichtigung des trailers schon geahnt habe, dass das nichts werden kann. naja, irren ist ja menschlich und hoffnung stirbt zuletzt, habe ich mir dann gedacht, und bin halt mit rein....ja....hätte ich mal lieber auf meine intuition gehört. Mein armes geld. Nach den ersten 5 minuten kamen mir böse vorahnungen, nach 15 minuten habe ich gemerkt...meine nicht bis kaum vorhandenen erwartungen wurden untertroffen. Nach 30 Minuten hatten wohl auch meine kollegen gemerkt, dass das ein voller griff in ein vollgeschissenes klo war. Warum wir nicht einfach gegangen sind, weiß ich bis heute nicht, der vorschlag wurde mehrmals gebracht...naja...für eine "komödie", wie sich der film wohl schimpft, war es gespenstig ruhig, nur ein!!! ehepaar ein paar reihen vor uns hat 2-3 mal gelacht. warum, weiß ich beim besten willen nicht. in dem film war weder witz, noch eine erkennbare handlung, er war nicht interessant, er war...einfach gar nix. ab diesem traumatischen ereignis wird wenigstens auf mich gehört, wenn ich meine meinung/prognose zu eine film kundtue, da sie sich in 95 prozent aller fälle bewahrheitet

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Ippon

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Bewertung0.5Schmerzhaft

hab noch nie so einen schlechten film gesehen, ICH WILL MEIN GELD WIEDER !!!

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Skwisgaar

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Bewertung0.0Hassfilm

Absolut GROTTENSCHLECHTER film. ich saß auf einer Klassenfahrt mit 7 Kumpels in dem FIlm, und niemand von uns musste auch nur einmal schmunzeln. wir haben alle sofort gesagt, das keiner von uns jemals einen schlechteren Film gesehen hat. Das Geld hätte man echt besser investieren können

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sainTz

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jaja das waren noch zeiten....^^


Ippon

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das war besch*****


FordFairlane

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kein Interesse

Es gibt grenzen für jeden Filmliebhaber wodurch ich zugeben muss dieser Film interessiert mich nicht die Bohne!

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Hypocrisy

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Bewertung3.0Schwach

Der Film hat seine Höhen und Tiefen. Leider überwiegend Tiefen, da sich die Zeit zwischen den sporadisch auftretenden Höhen doch gewaltig zieht.

Allerdings muss an der Stelle gesagt werden, dass eine so oder ähnlich aufgezogene Politsatire auch nicht allzu viele Lichtblicke haben kann, ich respektiere den Versuch.

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Biersepp

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Bewertung5.5Geht so

Schon ganz witzig, aber so richtig herzhaft konnte ich nicht lachen. Die ein oder andere gute Idee ist drin, allerdings ist beim Aufbau des Films irgentwas schief gelaufen ...

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kess de pain

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Bewertung0.0Hassfilm

Einfach nur langweilich. So ein Film dürfte garnicht erst in die Kinos kommen.

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myke

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doch dürfte schon


der cineast

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genau diss mal nicht deinen LIEBLINGSFILM
XDDDDDDDDDDD


stuforcedyou

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Bewertung3.0Schwach

Mit seinem Auftritt bei "Wer wird Millionär" eroberte Horst Schlämmer die Herzen des Publikums. Nun spendiert Hape Kerkeling und sein Lebensgefährte Angelo Colagrossi dem rheinischen Original seinen eigenen Kinofilm. Das Ergebnis ist eine piefige Kombination aus Dokumentation, Komödie und Satire wie sie man sonst von Sacha Baron Cohen ("Borat", "Brüno") kennt. Im Gegensatz zu Cohen ist Kerkeling jedoch nicht daran interessiert seine Gesprächspartner vorzuführen, was durchaus liebenswürdig ist, dem Film aber auch seine satirische Schärfe kostet.

Der Spielfilmanteil von "Isch kandidiere" erweist sich dabei als Lustspiel auf Dorftheaterniveau und die Gastauftritten von Promis wie Bushido, Michael Schumacher oder Claudia Effenberg wirken peinlich bis unnütz, während die Gespräche mit Politikern ungefähr so viel Esprit haben wie die Sonntagsumfrage im ZDF.

Die Kunstfigur Horst Schlämmer, die Kerkeling laut Interviews am liebsten sterben lassen würde, erweist sich hier als totes Objekt. Eine Figur deren Eigenheiten nach wenigen Minuten schon so oft präsentiert und abgefeiert wurden, dass sie langweilt und die Chance dem stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts neue humoristische Facetten zu verpassen werden vom Film nicht genutzt.

"Horst Schlämmer - Isch kandidiere" ist eine große Enttäuschung. Ein filmischer Schnellschuss von minderer Qualität, beim dem Hape Kerkeling mit seinen Auftritten als Ulla Schmidt, Angele Merkel und Roland Pofalle zumindest beweist dass er ein guter Parodist ist. Nur von seiner Begabung als Entertainer merkt man nicht all zu viel.

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Boxhamster

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich mag den konservativen Christensender RTL nicht und eigentlich geht mir die Überpräsenz von Harpe im deutschen Fernsehen auch ein wenig gegen den Zeiger. Aber steinigt mich: Ich habe über Horst gelacht ..und zwar häufig!

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jannis

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genau, rtl ist konservativ und christlich. sat.1 ist viel schlimmer:

"Auf der Geburtstagsfeier ihres Ehemanns bricht Sabine pl"tzlich zusammen, als der handygesteuerte Vibrator, den sie an dem Abend benutzt, durch einen Anruf aktiviert wird. Das Heimt?ckische: Der Vibrator ist zuvor mit t"dlichem Schlangengift manipuliert worden! Allerdings ist es nicht Sabines eigener Vibrator, sondern der ihrer besten Freundin Anna. Hat Anna ihre Freundin umgebracht, oder handelt es sich um eine tragische Verwechslung? "

http://bit.ly/8Zy8wv


alanger

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*g*, na "tragische Verwechslung" würde ich sagen. kann schon mal vorkommen...


Arakune

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Bewertung3.5Schwach

Als Pseudo-Dokumentation einfach zu inkonsequent. Musste lediglich einmal schmunzeln. Außerdem war mir die Figur Horst Schlämmer einfach zu unsympathisch und sie wirkte viel zu aufgesetzt, als dass man darüber lachen könnte. Kann man sich wirklich sparen, den Film.

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plattfuss69

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Bewertung4.5Uninteressant

Hape entlarvt nichtssagende Politikerphrasen und lockt einige Herrschaften aus der Reserve. So richtig zünden kann der Mockumentary-Streifen aber nicht. Dafür ist Hape einfach nicht konsequent, provokant und drastisch genug, da könnte er sich von Sascha Baron Cohen noch so einiges abgucken. Letztendlich habe ich mir vom Film einiges versprochen und wurde dann doch enttäuscht.

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Jenny von T

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Bewertung4.0Uninteressant

Fand ich die Figur Horst Schlämmer zum Brüllen komisch, bevor "Isch kandidiere!" herauskam, so ist dieser Kinofilm nun das entscheidende Bisschen zu viel des Guten.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung1.0Ärgerlich

Erstmal muß ich gestehen dass mich die " Figur " Horst Schlämmer noch nie angesprochen oder zum lachen gebracht hat!
Zu dumm und aufgesetzt hat das alles auf mich gewirkt.
Aber als Filmfan der auch sehr gerne Deutsche Filme schaut wollt ich mir wenigstens selbst ein Urteil bilden.
Leider!
Denn dieser Film ist um es mal gerade heraus zu sagen totale Scheiße und stink Langweilig!
Hier passiert nichts wirklich Interessantes und was noch schlimmer ist, hier gibt es nicht einmal was zu lachen.
Was natürlich schon bitter ist wenn man sich bedenkt dass es sich hier um eine Komödie oder Polit Satire handeln soll.
Der Film plätschert ohne Handlung daher und zeigt uns Hape Kerkeling in den verschiedensten Rollen die teilweise nichtmal gut gespielt oder eben veralbert sind.
Samba in Mettmann war ja schon nicht wirklich doll,aber muß das jetzt hier sein?
Da wünscht man sich doch Hape in Filmen wie Kein Pardon, Club Las Piranjas oder Willi und die Windzors zurück.
Aber wenn er es nicht mehr hinkriegt witzig zu sein, dann soll er das Filme machen lassen!

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