Identität

Identity (2003), US Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Kriminalfilm, Kinostart 18.09.2003


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6.6
Kritiker
53 Bewertungen
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7.5
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12284 Bewertungen
158 Kommentare
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von James Mangold, mit John Cusack und Ray Liotta

In Identität geraten John Cusack und Ray Liotta durch Zufall in ein Motel, in dem einer nach dem Anderen stirbt.

Mitten in einer düsteren, stürmischen Nacht soll über die Begnadigung des Serienmörders Malcolm Rivers entschieden werden. Zeitgleich finden sich zehn fremde Menschen durch die Verkettung von seltsamen Zufällen in einem abgelegenen Motel in der Wüste Nevadas ein. Der vermeintliche Zufluchtsort stellt sich jedoch schnell als tödliche Falle heraus. Mit dem ersten Todesopfer beginnen die gegenseitigen Verdächtigungen und die Suche nach der Identität des Mörder. Die Fremden, die auf den ersten Blick keinerlei Gemeinsamkeiten haben, machen eine beunruhigende Entdeckung. Langsam ahnen sie, dass nicht der Zufall sie zusammen geführt hat, sondern eine tiefere Verbindung besteht. Und jeder von ihnen könnte das nächste Opfer des brutalen Killers sein.

Hintergrund & Infos zu Identität
Der Horrorthriller Identität ist das fünfte Werk von Regisseur James Mangold, der zwei Jahre später mit Walk the Line sein bisheriges Karrierehighlight feierte. Um das raffinierte Ende von Identität vorab geheim zu halten, drehte Mangold mehrere Schlussalternativen.

Der Drehbuchautor Michael Cooney fand die Inspiration zu Identität in Agatha Christies berühmten Kriminalroman Und dann gabs keines mehr (And then there were none). Dieser erschien zunächst 1939 unter dem Titel Zehn kleine Negerlein, welcher aber aus politischen Gründen geändert werden musste. Auch in Identität sterben bzw. verschwinden nach und nach die Figuren entsprechend dieses beliebten Abzählreims.
Christies Roman wurde 1945 von René Clair unter dem Titel Das letzte Wochenende verfilmt, in dem zehn fremde Menschen auf eine Insel gelockt werden und nach und nach ums Leben kommen. In Identität verweist Ginny (Clea DuVall) auf diesen Film und die mögliche Verbindung untereinander, die sie alle in dem Motel vereint hat. (JW)

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Mehr Bilder (28) und Videos (4) zu Identität


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Identität
Genre
Psychothriller, Horrorfilm, Thriller, Whodunit
Zeit
Gegenwart, Nacht
Ort
Nevada, Wüste
Handlung
Abgeschlagener Kopf, Baseballschläger, Begnadigung, Cop, Erstechen, Exekution, Explosion, Gewitter, Identität, Identitätskrise, Kleinkrimineller, Massenmord, Massenmörder, Mord, Motel, Multiple Persönlichkeit, Mörder, Persönlichkeitsstörung, Pickup, Prostituierte, Psychiatrie, Richter, Schauspieler, Schizophrenie, Schlüssel, Serienmörder, Sprengstoff, Sträfling, Todesurteil, Unfalltod, Unterbewusstsein, Wetter
Stimmung
Aufregend, Spannend
Tag
Mindgame-Film
Verleiher
Columbia Tri-Star Filmgesellschaft mbhH
Produktionsfirma
Columbia Pictures Corporation, Konrad Pictures

Kommentare (154) — Film: Identität


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PHILausE

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

SUPER FILM!!
Seit Jahren einer meiner absoluten Lieblingsfilme,

Ich finde ihn persönlich durchgehend spannend. Ich mag es, wenn ein Film die Erwartungshaltung komplett auf den Kopf stellt und die offenen Fragen die im Laufe des Films aufkamen, einen nicht auf dem ersten Blick logischen Zusamenhang haben und beantwortet werden.

Ich empfehle diesen Film immer wieder gerne.

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heiko.buschhaus

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Bewertung7.5Sehenswert

Es beginnt wie jeder 08/15-Horrorfilm, ist dabei jedoch immer spannend; jedoch wirft der stargesprickte Film schon früh kleine verwirrende Elemente mit ein, die den Zuschauer etwas stutzig machen, ob da auch alles mit rechten Dingen zugeht. In der Mitte macht der Film dann einen Break, den man so wahrscheinlich nicht erwartet hätte und schmeißt die Story einmal auf den Kopf. Leider macht der Film aus diesem Twist nicht allzu viel und gerade in der Kinofassung hat der Film ein zu blumiges Ende. Ich empfehle die Extended Version zu gucken, die die Atmosphäre des Films auch ins Ende schleust und nochmal einen kleinen Brainfuck ans Ende baut!

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sweeneytodd

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Bewertung4.5Uninteressant

Im wahrsten Sinne des Wortes einschläfernd, denn ich bin zwischendurch zweimal eingenickt. Warum? Die Geschichte fesselt mich genauso wenig wie die Charaktere, die allesamt auch nicht wirklich gut gespielt werden. Ich fand den Beginn schon ziemlich langweilig inszeniert, allerdings müssen die Personen ja erst mal vorgestellt werden. Man will ja schließlich die Personen kennen, die in weiterer Folge abgeschlachtet werden. Ich hab den Film über mich ergehen lassen, in ständiger Hoffnung, dass er irgendwann etwas Fahrt aufnehmen würde und wurde bitter enttäuscht. Dabei hatte ich, nachdem ich hier die hohen Wertungen gesehen habe, richtig gute Erwartungen an den Film, die leider nicht erfüllt wurden

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shazad.khokhar

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich erinner mich, als ich den Film als 13 jähriger gesehen habe und mit voller Spannung den Film angeguckt habe und vom Ende richtig fasziniert war.
Als ich mir heute nach langer Zeit den Film wieder angeguckt habe, wohlwissend was alles passieren wird, war natürlich die Spannung und Überraschung nicht mehr vorhanden, aber trotzdessen hat der Film Spaß gemacht.
Der Film wirkt ohne Frage, als ob es eine Stephen King Verfilmung ist, ist es aber nach meinem Wissenstand nicht. Trotzdessen wirkt der Film durch die Atmosphäre her wie ein Stephen King Roman.

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sachsenkrieger

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Bewertung7.5Sehenswert

Zuviel erzählen darf man ja nicht, weil es sonst spoilert. Ein wirklich spannend inszenierter Mystery-Horror-Wasweißich-Thriller, der durch verschiedene Drehungen und Wendungen teils undurchsichtig für den Zuschauer bleibt, durch seine rasante Machart aber auch wenig Zeit für Spekulationen läßt. Alle Schauspieler agieren auf Höchstniveau und rennen, suchen und sterben in einem nicht enden wollenden Unwetter in einem Motel am Ende der Zivilisation.

Achtung Spoiler: Die Idee der multiplen Persönlichkeit ist grundsätzlich genial, theoretisch hätte man sie auch weglassen können. Das hätte dem Film zwar einen Twist geraubt, aber vielleicht mit etwas Mehraufwand auch ein Ende wie in "The Sixth Sense" oder "Stay" beschert.

So habe ich noch Stunden später halbherzig versucht, eine wasserfeste Logiklücke zu entdecken. So richtig ist es mir nicht gelungen, aber irgendetwas war hier faul im Staate Dänemark. Auf alle Fälle ein sehr sehenswerter Film.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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TheRambostar007

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Identität" ist vom Anfang bis zum Ende spannend, das steht fest. Auch der Cast ist mit John Cusack, Ray Liotta, John C. McGinley, Alfred Molina und Jake Busey einfach nur Top besetzt. Vor allem McGinley spielt als unsicherer Ehemann total gegen seine Rolle des Dr. Cox in "Scrubs" an. Bis zum letzten Drittel baut der Film eine, im wahrsten Sinne des Wortes, mörderische Atmosphäre und unerträgliche Spannung auf. Erinnert teilweise sehr an "Dark Country" von Thomas Jane bzw. dieser hat sich sehr an "Identität" orientiert. Der Twist kommt völlig unerwartet, hat den Film für mich aber leider zu sehr aus seinem geilen Konzept geworfen. Hat mich eben ein wenig auf dem falschen Fuß erwischt. Trotzdem ist die Idee exzellent. Das Ende war dann auch genau richtig, doch leider nicht ganz unerwartet. Was bleibt ist einer der düsternsten Thriller aller Zeiten.

Fazit: Diese Nacht ist richtig finster: Perfekt besetzter, harter und kleverer Horrorthriller.

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huababuar

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein 0815-Slasherfilm, der in einem abgelegenen Motel mitten in der Einöde Nevadas spielt. Langweilig. DENKSTE!!! Ein Psychothriller vom Allerfeinsten mit einem tollen Cast rund um John Cusack, Ray Liotta und Amanda Peet.
Die von mir als unspektakulär abgestempelte Szenerie des amerikanischen Hinterlands entpuppt sich als echter Thrillfaktor. Zusammen mit der durch den Sturm bedingten klaustrophobischen Grundstimmung bewirkt dieser Schauplatz eine nervenaufreibende Atmosphäre.
Kaum Längen, ein gesundes Maß an Brutalität (Slasher eben) und ein Wahnsinnstwist am Ende machen "Identität" zu einem der besten Psychothriller, die ich je gesehen hab. Für den angesprochenen "Mindfuck" am Ende bedarf es allerdings einer gewissen Mindestintelligenz als Grundvorraussetzungen. Leute, die vom Aufbau her ähnliche Filme wie etwa "High Tension" oder "der Fluch der zwei Schwestern" nicht verstanden haben, werden wohl auch bei "Identität" so ihre Probleme mit der Auflösung am Ende haben.

kleiner SPOILER: Im ersten Moment nach dem Twist dachte ich: "Na toll, dann hab ich die ganze Story rund um das Motel ja eigentlich umsonst gesehen, wenn das alles fiktiv ist.." Nach einiger Zeit Nachdenken kam mir dann erst, wie genial konstruiert das Alles ist... kleiner SPOILER ENDE

kleiner Tipp am Rande: Danach etwas Lustiges anschauen und nicht gleich ins Bett gehen, denn der Film lässt einen nicht gut schlafen ;)

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RoboMaus

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... v.a., weil einem klar wird, dass Psychopathen frei herumlaufen, die durch 'Gutachten' von Gerichtspsychologen freigesprochen wurden...


huababuar

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Da hast du Recht, kann man sicherlich als Kritik am Rechtssystem, im Speziellen an vorschnellen Entscheidungen von Gerichtspsychologen sehen


RoboMaus

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Bewertung7.0Sehenswert

Was zuerst wie ein langweiliger, überkonstruierter Episodenfilm aussieht, in dem der gleiche Vorgang aus der Sicht mehrerer Leute erzählt wird, vereinigt sich zum Glück recht schnell zu einem gemeinsamen Handlungsstrang (nach dem ersten Drittel). Der lässt einen lange darüber im Dunkeln, wer denn nun die Leute abmetzelt und wie das alles zusammenhängt. Falsche Fährten inbegriffen. Erst zum Ende präsentiert der clever aufgebaute Thriller die ‚wahre‘ Story. Der gelungene Schlusspunkt soll wohl als Kritik an Gerichtspsychologen verstanden werden, (SPOILER:) die in selbstverliebter Manier immer wieder Psychopathen mit Gutachten bescheinigen, dass sie nun ‚geheilt‘ seien, und diese somit freikommen (auch wenn es im Film um die Vermeidung des Todesurteils geht). Nur, um nach einiger Zeit rückfällig zu werden und ihr nächstes Opfer heimzusuchen. In ‚Identity‘ trifft es konsequenterweise den Richtigen (SPOILER ENDE). Der Film hinterlässt einen mit einer gewissen Genugtuung :)

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MaceWindu1998

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

When I was going up the stair,
I met a man, who wasn't there.
He wasn't there again today,
I wish, I wish he'd go away ...

Gänsehaut pur, wenn ich dieses Gedicht in der Kinderstimme höre!

Identität ist ein ungewöhnlicher Psycho-Thriller mit einem überraschenden Ende.
Die Atmosphäre des Films ist genial; ein abgelegenes Motel, eine regnerische Nacht, 10 Reisende, die unfreiwillig dort festsizen, und ein Mörder ...
Die Schauspieler sind hier allesamt großartig, wirklich jeder passt in seine Rolle. John Cusack spielt wie immer sympathisch und toll.
Selbst beim dritten mal anschauen ist der immernoch mysteriös, gruselig und spannend.

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JuLe.Oida

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Kann mich deiner Meinung anschließen!


TheRambostar007

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Ja, der war echt cool. Hab mir gestern die DVD gekauft.


PommesPapst

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Bewertung7.0Sehenswert

Einige Längen im Mittelteil, aber dafür eines der denkwürdigsten Endings dieser Zeit.

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reinkege

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Bewertung3.0Schwach

Die Bezeichnung "Horrorfilm" ist hier ganz schön weit hergeholz. Kaum Spannung, die selbst der Plot Twist nicht wett macht. Zumal die Thematik auch zu dem Zeitpunkt des Erscheinens absolut nichts mehr neues war. Macht keinen Spaß diesen Film zu schauen, vor Allem ,weil man -Spoiler- zum Schluss einfach mal merkt, wie unnütz und irreal die gesamte Handlung war.
Das Ende ist dann wohl der größte Nonsense.
Muss man nicht gesehen haben,wirklich nicht.
Für den Regen gibts 3 Punkte.

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Friik

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Bewertung7.0Sehenswert

Aaaalso wenn die letzten 20 Minuten des Films nicht gekommen wären, dann wäre es wohl 5,0 geworden...
Die letzten 20 Minuten sind echt gut, aber von Minute 30-60 das hätte man sich eher schenken können...
Traurig, wenn man das bei nem 90 Minuten-Film sagen muss, dass er Längen hatte...

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Davki90

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein wirklich spannender Film! Hätte aber etwas mehr erwartet! Der Aha-Effekt fehlt mir in diesem Film sehr! Schade deshalb!

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Moritz01

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr guter Thriller mit starkem Cast und schönen Twist(s)

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Pegisto

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Bewertung6.5Ganz gut

Spoiler: Nicht so spannend wie alle behaupten. Und die Schizophrenie Sache wird mitten im Film schon erklärt, keine Ahnung warum man denken könnte, dass man das große Rätsel selber aufgelöst hat.

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Brenda von Tarth

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich MAG John Cusack SEHR! Der kanns einfach! Auch in diesem nicht alltäglichen Thriller ein Fest für die Äuglein und super spannend! Was für ein krasser Schluss - der war für mich überraschend... Filme mit einem solchen Unterhaltungswert: IMMER HER DAMIT!

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Lili 9ochefort

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich möchte den Film gerne mögen aber,..

*Spoiler*

,... aber wenn der Film in den ersten 3/4 atemlose Spannung aufbaut, und tolle Darsteller zu bieten hat, und eine dichte Atmosphäre hat das es einem die Luft abschneidet, nur um dann am Ende eine dermassen an den Haaren herbeigezogene Auflösung bietet, die an Unlogik nur schwer zu überbieten ist, dann bin ich als Zuschauer doch schwer enttäuscht, und wenn man darüber nachdenkt und es dreht und wendet wie man will, und am Ende noch immer nicht schlauer ist, das hat der Film was verbockt. Finde ich sehr schade, und es tut mir wirklich selbst weh nur die 4 zu zücken.

*Spoilerende*

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ilarmadio

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was soll daran bitte unlogisch sein?

spoiler

noch nie was von gespaltener persönlichkeit gehört?


huababuar

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SPOILER: Eine Multiple Persönlichkeitsstörung ist keinesfalls unrealistisch. Die fiktive Story des Mörders ist zwar recht eigenwillig, aber unter an den Haaren herbeigezogen versteh ich etwas anderes. Nichts für ungut.


deevaudee

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Bewertung9.0Herausragend

Ich lehne mich ja nicht oft und gerne weit aus dem Fenster, aber heute tue ich es mal doch. Identität hab ich jetzt schon paar Jahre, und oft geschaut. Natürlich ist beim ersten mal der Aha Effekt, das grosse Staunen enormer, als wenn man die Begleitumstände kennt. Schaut man ihn, so wie ich, den Film aber öfter, so bemerkt man das, bis auf ein paar Ungereimtheiten, das teilweise zu Aalglatte, wie die Anhörung einen Tag vor der Hinrichtung, und der Eliminierung der Identitäten in dieser Nacht etwas zu rapide und abrupt von statten lief, aber diese kleine Makulatur soll diese spannende Geschichte nicht beeinträchtigen.

Zu einem, Top besetzt. Zum anderen, eine ausserordentlich gut durchdachte Geschichte, die mehrere Möglichkeiten zulässt, um so lange wie möglich verworren zu bleiben. Denn man fragt sich anfangs, was haben der Richterkram und die Motel Geschichte gemeinsam. Flashbacks zu den Morden des Angeklagten?? Hmm, naja. ;)

Aber die schnelle Einführung der handelnden Charaktere in deren Zusammenhängen, verläuft kurz und knackig, und extrem toll. Das hatte noch nicht mal ("Vantage point"/"8 Blickwinkel") geschafft. Cusack und Peet gemeinsam in einem Film, weit vor 2012 dem Katastrophenfilm. Aber ich überleg immer noch, wo ich mich in die Peet mehr verguckt habe, hier in Identität oder in "Keine halbe Sachen". Sehr sehr schwer. Egal, ich drifte ab. ^^

Auch die Rolle von John C. McGinley ("Dr. Cox") ist mal so richtig schön untypisch für ihn. Macht er aber gut wie ich finde. Auch der Rest überzeugt mit Charaktertiefe und Undurchsehbarkeit. Die Kills sind oft im geheimen, aber durchaus nett mit guten Thrillfaktor. Und da nix klar an dem Film ist, bzw, dessen Handlung, die Umstände, die eingefangenen Bilder deren handelnde Figuren, funktioniert Identität so absolut genial und ist jede Silbe wert Thriller genannt zu werden. Eine Geschichte die fesselt, ein sehr gut aufspielender John Cusack, aber auch Pruitt Taylor Vince als der Schizo Malcolm Rivers ist absolut Glaubwürdig! Sein panisches Augenzucken, ist astrein. Seine Dissoziative Persönlichkeitsstörung ermöglicht erst ein brachiales Schauspiel an guten Thrill, dass sogar noch bis zum Schluss mit einer krassen Schlusspointe aufwartet, und nicht als Twist verstanden werden möchte, denn dafür gibt es zwar verworrende Dinge, aber wohl überlegt, ist es kein Twist. Nur der fiese Schlussakkord mit einer gewaltigen Wucht an Ätschebätsch.

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ihre-herrlichkeit

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Das panische Augenzucken nennt man übrigens Nystagmus. Den hat Taylor leider selbst, er spielt es nicht. Schöner Kommentar übrigens!


deevaudee

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Vielen dank für die Info. =)


inceptionfan

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Bewertung7.5Sehenswert

"Identität" ist einer meiner Lieblingsthriller. Das liegt vor allem an der genialen Story. Anfangs wirkt der Film wie ein 0815 Horrorfilm, aber nach und nach wird eine große Spannungskurve aufgebaut und hat kurz nach der Hälfte eine geniale Wendung zu bieten, mit der wohl keiner rechnet. Und selbst dann, wenn man denkt, dass der Film zu Ende ist, wird man noch einmal vor den Kopf gestoßen und nochmals mit Wendungen überrascht. Deshalb sollten sich Freunde von Thrillern und eventuell auch Horrorfilmen sich den Film auf alle Fälle einmal anschauen. Dennoch bekommt "Identität" keine Höchstwertungen von mir, da man den Film nicht unbedingt mehrmals schauen will bzw. sollte, denn wenn man die Wendung einmal kennt, wirkt der Film niemals so, wie beim 1. Mal wenn man den Film schaut.

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BlueEyedDevil80

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Bewertung7.5Sehenswert

Thriller der etwas anderen Art.

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