James Bond 007 - Diamantenfieber
Diamonds are forever (1971), GB/US Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Thriller, Actionfilm, Kinostart 14.12.1971
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22 Kommentare
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von Guy Hamilton, mit Lana Wood und Jimmy Dean
Ein weltweit operierender Diamanten-Schmugglerring weckt den Verdacht des britischen Geheimdienstes. James Bond wird mit den Ermittlungen beauftragt, und schon bald führt in die Spur zu dem Besitzer eines Spielcasinos in Amerika. Als sich herausstellt, dass es sich dabei um keinen geringeren als seinen Erzfeind Blofeld handelt, weiß 007, was zu tun ist…
Cast & Crew
-
Guy Hamilton
-
Joseph Fürst
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Metz
-
Bruce Cabot
-
Charles Gray
-
Lana Wood
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Plenty O'Toole
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Jimmy Dean
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Willard Whyte
-
Jill St. John
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tiffany Case
Regie
Schauspieler
-
Bernard Lee
-
Lois Maxwell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miss Moneypenny
-
Sean Connery
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) James Bond
-
Putter Smith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Kidd
-
Leonard Barr
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Shady Tree
-
Desmond Llewelyn
-
Bruce Glover
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Wint
-
Norman Burton
-
Marc Lawrence
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Aufseher
-
Sammy Davis Jr.
-
Richard Maibaum
-
Tom Mankiewicz
- Genre
- Thriller, Agentenfilm
- Zeit
- 1970er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Amsterdam, England, Kalifornien, Las Vegas, London, Universum
- Handlung
- Attentat, Bikini, Black Jack, Blockbuster, Bohrinsel, CIA, Diamant, Diamantenmine, Ernst Stavro Blofeld , Erzbösewicht, Friedhof, Geheimagent, Geheime Mission, Geheimorganisation, Homosexualität, Homosexueller, Kasino, Krematorium, Laser, Lebendig Begraben, MI6, Mondauto, Phantom, Roman, Sarg, Satellit, Schmuggel, Secret Service, Skorpion, Spion, Urne, Verfolgungsjagd, Wodka
- Stimmung
- Aufregend, Sexy
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails James Bond 007 - Diamantenfieber
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Kritiken (2) — Film: James Bond 007 - Diamantenfieber
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEin witziger Bond, der lediglich durch den etwas gelangweilt wirkenden Connery ein wenig verliert. Das Set-Design von Ken Adams, die Locations, die abstruse Story und Charles Grey als Blofeld sorgen dennoch für gute, klassische Bond-Unterhaltung, die genau das bietet, was den neuen Filmen fehlt: Humor.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
patcharisma 2009/07/03 22:23:34
Antwort löschenWarum mag eigentlich niemand diesen herrlich selbstironischen Klassiker? Für mich ist er (neben "Der Spion, der mich liebte" & "In Geheimdienst ihrer Majestät") in den Top Three der 007-Filme...
Bond, James Bond 2011/02/06 01:10:21
Antwort löschenSiehste, hier wären wir fast richtig dicke Kumpels geworden.
Lassen wir mal diesen (Achtung: MEINE Meinung) langweiligeren Schinken weg, mögen wir tatsächlich die beiden selben Bondfilme am meisten. Diamantenfieber ersetze ich dagegen durch Goldfinger ;)
Xander8112: at the movies
Kommentar löschenEines vorweg: Mit dem Buch hat dieser Film eigentlich kaum etwas zu tun. Es wurden ein paar Namen und Charaktere übernommen, ansonsten präsentiert er eine vollkommen andere Handlung, was sehr schade ist, würde die Handlung aus dem Buch doch einmal eine Abwechslung darstellen.
Und auch die beiden Gegenspieler, Mr. Wint und Mr. White, werden in diesem Film völlig anders dargestellt. Sicherlich ist auch dies eine Abwechslung, als Gegenspieler ein schwules Pärchen einzusetzen, und die beiden haben auch ihre guten Szenen, doch zum größten Teil ist dies etwas albern geraten, wie so vieles in dem Film. Doch im Gegensatz zu manch anderen Teilen der Reihe hält sich das hier in Grenzen und ist durchaus tragbar. “Diamantenfieber” kommt einem so vor, als würde er auf Nummer sicher gehen, altbewährtes präsentieren und wenig neues hinzufügen.
Highlights: Die Verfolgungsjagd durch das Las Vegas der 70er Jahre (auch wenn einem vorkommt, als würden die nur im Kreis fahren). Coolster Moment: Bond fährt lässig auf dem Fahrstuhl (also wirklich AUF dem Fahrstuhl), der außen am Hochhaus enlangfährt, in die Höhe. So lässig, wie Connery in diesem Moment seinen Bond da stehen lässt, hat man ihn selten gesehen.
Absoluter Tiefpunkt in meinen Augen: Bambi und Klopfer, die beiden Wachen von Mr. Whyte. Entweder man hätte das ganz weglassen sollen oder wenigstens zwei hübsche Frauen nehmen sollen oder wenigstens zwei Frauen mit nur einem Hauch schauspielerischen Talents. Und Tiffany Case, die sich im Laufe des Films von einer gefährlichen, abgeklärten Schmugglerin in eines von Bonds naiven Bikini-Mädchen verwandelt, hat mit der Buchvorlage wirklich nur noch den Namen gemein.
http://xander81.wordpress.com/2008/11/01/kritik-james-bond-007-diamantenfieber
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Kommentare (20) — Film: James Bond 007 - Diamantenfieber
Kommentar schreibenLori007101 2012/01/18 12:15:05
Kommentar löschenDer letzte offizielle Bond mit Connery. Wie gewohnt sarkastisch und charmant. Nur das schwule Pärchen driftet ins komische ab. Sonst sehr unterhaltsam!
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der cineast 2012/01/06 17:41:13
Kommentar löschenNach dem wirklich intensiven und geradezu ernst-traurigem IM GEHEIMDIENST IHRER MAJESTÄT musste Sean Connery in seinem ersten Comeback den "Flopbond" ausbaden. Man möchte behaupten es handle sich hier um eine komplett augenzwinkernde Parodie:
Bond bekommt es mit Killgirls mit Namen Klopfer und Bambi zu tun, ballert die zynischsten Sprüche aus seinem Mund, anstatt aus der Pistole und weist daraufhin: Wir wollen wieder weg von diesem emotionalen Bond. Guy Hamilton ist weniger an Action interessiert, sondern eher an grotesken Situationen, wie zum Beispiel der Flucht in einem Mondmobil.
Höhepunkt: Eine Verfolgungsjagd durch Las Vegas, in der man jede Absperrung und massenhaft Zuschauer zu sehen bekommt. Nach Lazenbys Bondperle, eher eine amüsante, schlampige Arbeit.
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Filmkenner77 2011/12/10 12:14:58
Kommentar löschenAchtung: Enthält Spoiler
"Diamonds are forever" und einige Filme der James Bond-Reihe sind es auch. Man sieht sie sich in regelmäßigen Abständen immer wieder gerne an. "Diamantenfieber" war einst der erste Bondfilm, den ich gesehen habe. Annährend 25 Jahre muss dies nun her sein und durch diesen Film habe ich die gesamte Reihe lieben und schätzen gelernt. Wenngleich viele den vorletzten Bondfilm mit Sean Connery in der Rolle des Geheimagenten ihrer Majestät als eher schwächeren Beitrag der Reihe werten, kann ich ihm gewisse Vorzüge nicht absprechen. Nachdem 1969 "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" an den Kinokassen deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben war, köderte man Sean Connery mit einem Gehalt von 1,5 Millionen Dollar, einer damals horrenden Summe, nochmals in der Rolle des 007 aufzutreten. Zuvor war u.a. John Gavin, immerhin Star aus zwei Douglas Sirk-Filmen sowie Hitchcocks "Psycho" und Kubricks "Spartacus" als Nachfolger von Lazenby im Gespräch gewesen.
Nach "Man lebt nur zweimal" hatte Connery die Lust an James Bond zeitweilig verloren und spielte daher in den darauffolgenden Jahren in mehr oder minder erfolgreichen Produktionen wie "Man nennt mich Shalako", "Das Rote Zelt" und "Der Anderson Clan" mit. Neben dem übigen Gehalt rang Connery den Produzenten das Versprechen ab, dass er in zwei Filmen seiner Wahl mitspielen könne. Einer dieser Filme war "Mein Leben in seiner Gewalt", der später an den Kinokassen nur mäßig erfolgreich war. "Diamentenfieber" knüpft inhaltlich an den Vorgänger mit George Lazenby an. Bond begibt sich nach der Ermordung seiner Frau Tracy auf die Suche nach Blofeld und sinnt auf Rache. Hierbei bekommt er es mit einem der ungewöhnlichsten Killerduos der Filmgeschichte und einigen Doppelgängern seines Erzfeindes zu tun.
Guy Hamilton, Regisseur des besten Bondfilms "Goldfinger", führte zum zweiten Mal in der Agentenreihe Regie und inszenierte mit dem siebten Bondfilm eines der ironischsten und gleichzeitig zynischsten 007-Abenteuer. Sean Connery ist um keinen trockenen Spruch verlegen, wenn er sich gerade wieder eines Kontrahenten entledigt hat. Die Fahrstuhlszene zählt zu den brutalsten Szenen, die es in einem Bondfilm je zu sehen gab und der Abgang des Killerduos am Ende des Films ist sicherlich auch nichts für zartbesaitete Gemüter. Da werden dann die Gegenspieler schon einmal als menschliche Fackel zweckentfremdet oder um es mit den Worten von Bond zu sagen mit "eingeklemmtem Schwanz zerrissen". Selbst für Bond sind solche Gewaltspitzen eher ungewöhnlich. Dass Bond nebenbei beinahe noch lebendig begraben wird, erst in einem brennenden Sarg, später in einem Tunnelsystem, stellt den Geheimagenten vor fast unlösbare Aufgaben. Und als Krönung gibt es dann noch "Bambi" und "Klopfer", die ihren Namen alle Ehre machen und Bond ordentlich in den Schwitzkasten oder besser gesagt zwischen ihre Schenkel nehmen. "Diamantenfieber" wandelt schon recht nahe am Rande zur Agentenkomödie und unterhält dabei blendend.
Zweifellos besitzt "Diamantenfieber" auch einige nicht zu leugnende Schwächen. Die Bondfilme sind in der Regel immer nur so gut wie sich der Bösewicht präsentiert. Je diabolischer und charismatischer dieser agiert, desto besser ist der Film. Charles Gray als Blofeld enttäuscht in dieser Hinsicht eher. Gray spielte bereits eine kleine Rolle in "Man lebt nur zweimal" als Informant. Leider besitzt er nicht die Leinwandpräsenz eines Telly Savalas oder Donald Pleasence und bleibt daher blass. Ursprünglich plante Regisseur Hamilton gar, Gert Fröbe in der Rolle von Goldfingers Bruder zurückkehren zu lassen. Dass dieser aus der Rolle mehr herausgeholt hätte, ist zumindest mehr als wahrscheinlich.
Jill St. John als Bondgirl bleibt profillos und stellt nach Diana Riggs gutem Auftritt im vorherigen Film eine Verschlechterung dar. Ihre Rolle ist selbstbewusst angelegt, aber ihr Charakter umweht den eines naiven Dummchens an der Seite des Helden. Jazz-Bassist Putter Smith und Bruce Glover (Vater von Crispin Glover) geben als schwules Killerduo Mr. Kidd und Mr. Wint eine famose Vorstellung ab, die natürlich die Grenzen zur Karikatur deutlich überschreitet.
Das Ende von "Diamantenfieber" auf einer Bohrinsel ist letztlich die vielleicht größte Schwäche des Films. Das Schicksal von Blofeld bleibt im Ungewissen und bis auf ein paar spektakuläre Explosionen hat das Finale keine großen Momente. Ursprünglich war eine dramatische Verfolgungsjagd geplant, an deren Ende Blofeld nach seiner Flucht im Mini-U-Boot in eine Salzmine gelangen und schließlich in einem riesigen Messerwalzengranulator den Tod finden sollte. Glücklicherweise gibt noch die finale Konfrontation Bonds mit Mr. Kidd und Mr. Wint, die den enttäuschenden Eindruck des Finales abmildert.
"Diamantenfieber" spielte bei einem Budget von knapp 7 Millionen Dollar etwa 116 Millionen Dollar weltweit ein und wurde noch vor "Dirty Harry" der größte Kinoerfolg der Saison 1971. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass "Diamantenfieber" die Gemüter spaltet. Die James Bond-Reihe löste sich mit Beginn des neuen Jahrzehnts von den klassischen Vorgängern. "Diamantenfieber" ist damit in gewisser Weise ein Vorläufer der deutlich humorvoller angelegten Bondfilme eines Roger Moore. Verstörend dürfte auf manchen der Zynismus wirken, der wohl in keinem anderen Bond dermaßen deutlich zum Vorschein kommt. Humor und Brutalitäten werden hier zu einem gewöhnungsbedürftigen Mix verbunden. "Diamantenfieber" ist sicherlich nicht der beste Connery-Bond. Dem Ruf als schlechtester Connery-Bond wird er aber keinesfalls gerecht.
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cpt. chaos 2011/12/10 17:41:49
Antwort löschenSowas von korrekt!
Also ich bin nun gewiss kein großer Bond-Fan, aber "Diamantenfieber" ist aus meiner Sicht einer der besseren 007-Streifen, was vermutlich an den von dir bereits angesprochenen recht hohen Gehalt an Zynismus liegen mag.
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freekland 2011/12/10 19:12:07
Antwort löschenVielen dank. Viele schöne Hintergrundinformationen. Jetzt hab ich richtig Lust ihn mir heut Abend anzuschauen.
Filmkenner77 2011/12/10 20:41:45
Antwort löschen@ freekland
Freut mich. Dann habe ich mein Ziel mit dem Text ja erreicht. ;-)
judischnudi 2011/10/20 22:34:46
Kommentar löschenEiner meiner liebsten Bondfilme, der sich traut, sich selbst auf die Schippe zu nehmen. Wann sagt Bond schonmal zum Bondgirl "Du dumme Nuss!"? Köstlich.
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LevLeverson 2011/09/10 12:54:32
Kommentar löschenIchbin mit meiner kleinen Ratte Gassi gegangen, da ist mir das dumme Ding doch weggelaufen... wo ist sie denn?
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Filmfan95 2011/02/18 18:27:35
Kommentar löschenNoch nie war James Bond so smart wie hier.
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Movieboehmy 2011/01/02 09:40:46
Kommentar löschenEiner der schwächeren Bond-Filme mit einem lustlos wirkendem Sean Connery in einer schwachen Story.
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stuforcedyou 2010/09/23 10:38:50
Kommentar löschenMit einer Millionengage plus prozentualer Gewinnbeteiligung war Connery vom Produzenten-Duo Saltzmann/Broccoli geködert worden wieder als 007 vor die Kamera zu treten, nachdem der vorherige Bond-Film mit George Lazenby ein unverdienter Flop war.
"Diamantenfieber" ist beste Unterhaltung und bis heute der wohl witzigste Bond von allen, denn neben Diamantenschmugglern hat es Bond auch mit einem schwulen Killerpaar, einem schlagfertigen Bond-Girl sowie den Blofeld- Gespielinnen Bambi und Klopfer zu tun. Fans des harten, schnörkellosen Bonds, so wir ihn Connery zu Beginn der Reihe darstellte, werden hier etwas in die Röhre schauen. Freunde von kurzweiligen, Actionbetonten Spaß kommen hier aber auf ihre Kosten und Shirley Bassey liefert neben ihrem "Goldfinger" noch einmal den Beweis, dass sie die Queen der Bondsongs ist.
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Mr.English 2011/12/11 15:18:18
Antwort löschenbambie und klopfer sind aber keine blofeld-gespielinen sondern die bodyguards von Willard Whyte. tztz
Hendrik 2010/08/12 00:00:49
Kommentar löschenNachdem ich mir vor kurzem zweimal (einmal ohne und einmal mit den Untertiteln des Audiokommentars) Diamantenfieber auf Englisch angeschaut habe, muß ich jetzt wohl meine Bewertung etwas nach oben korrigieren und ergo wird es auch Zeit für einen brandneuen Kommentar. Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass er einige ziemliche Schwächen hat, allen voran die deutsche Klamauk-Synchro und zu viele zu offensichtliche Anschluss- und Logik-Fehler, bietet aber auch einige Highlights. Und einige davon beschreibe ich jetzt in schönster moviepilot-Manier in einer Top7:
(Braucht man für einen fast 40 Jahre alten James-Bond-Film eigentlich eine *ACHTUNG SPOILER*-Warnung?)
- "Klaus Hergersheimer, Sektion G" So souverän, unverschämt und witzig wie in dieser Szene können nur die wenigste Filmagenten eine streng bewachte Forschungseinrichtung infiltrieren. Eine Szene, die mich immer wieder zum lachen bringt.
- Das Krematorium: Für Details einfach zu Patcharismas Kommentar weiter unten scrollen...
- Der Soundtrack: Nachdem ich jetzt den Großteil aller 007-Soundtracks besitze, muß ich sagen, dass dies meiner Meinung einer der besten und vielseitigsten ist. John Barry in kreativer Höchstform!
- Die Briefing-Szene: Eine nette und ziemlich elegante Variation des üblichen Exposition-Vorgeplänkels: Parallel zu Bonds Briefing wird immer wieder zu Mr. Wint und Mr. Kidd "bei der Arbeit" geschnitten, so dass diesmal die Story für den Zuschauer schon angefangen hat, bevor Bond seine Reise antritt.
- Kampf im Fahrstuhl: Meiner Ansicht nach einer der besten Zweikämpfe der gesamten Reihe
- Fahrt auf dem Fahrstuhl (aber ein anderer) und Kletteraktion am Whyte House: Immer wieder atemberaubend...
- Charaktere: Mr. Wint und Mr. Kidd, Willard Whyte, Shady Tree, Prof. Metz... In DAF geben sich so viele schräge Typen die Klinke in die Hand wie in keinem anderen Bond-Film.
Wer also mit den humorvolleren Bonds etwas anfangen kann, macht auch mit Diamonds Are Forever trotz seines schlechten Rufs wenig falsch, nach Möglichkeit sollte man aber zur englischen Originalfassung greifen. So entgeht einem auch nicht der Gag mit dem Mann in Kairo in der Pre-Title-Sequenz, und man kann Sean Connery (wenn auch nur zwei Worte) deutsch reden hören...
[Bonus-Highlight: Blofelds Plot: Ziemlich clever und nachvollziehbar - sofern man die Handlungen eines Film-Superverbrechers wie Blofeld so bezeichnen kann - denn was macht man, wenn einem schon zweimal ein teures Hauptquartier vor der Nase weggesprengt wurde? Richtig, man richtet sich im Imperium eines Großindustriellen häuslich ein und lässt sich unter diesem Deckmantel seine neueste Superwaffe bequem von der NASA ins Weltall schießen.]
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patcharisma 2010/08/12 01:19:48
Antwort löschenToll, der Film verdient endlich mal eine Neubeurteilung, wie Deine! ;-)
Heiderditte 2009/10/21 18:24:20
Kommentar löschenSchlchtester Bond mit ein Quantum Trost.
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Moondance 2009/07/06 23:48:43
Kommentar löschenSO EIN MÜLL SEH ICH MIR NICHT AN
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alanger 2009/07/07 00:10:34
Antwort löschendas ist schade ...für dich.
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clearscreen 2010/03/14 23:05:19
Antwort löschenIch habe ja nichts gegen Twilight, aber diese Fans machen mir schon irgendwie Angst.
Copper 2012/01/17 00:38:02
Antwort löschenWie kann man, bzw. Frau einen Film bewerten, den man sich nicht anschaut?
FordFairlane 2009/02/19 09:01:53
Kommentar löschenDiamonds are Forever ist Kult!!
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patcharisma 2008/12/18 03:36:14
Kommentar löschenIch habe nie verstanden, warum der Film bei den Bond- und vorallem Connery-"Fans" so unbeliebt war und noch bis heute ist. Liegt es wohl daran, dass Connery ihn selbst nicht mochte? Ich persönlich finde ihn sein bester: Der Einfallsreichtum, das 60's-Feeling, der klasse Soundtrack, die bösen Gags & fast absurden Slapsticks, sowie das mysteriöse & unheimliche Element sprechen einfach (Bond-)Bände. Nach der zugegebenermassen schwachen Eingangssequenz überschlägt sich der Film: Jill St. John wird während eines bösartigen Martinis von Blondine zur Brunette zur Rothaarigen, während ein herrlich, heute würde man sagen, politisch unkorrektes schwules Mörderpaar gerade mal eine arme alte Frau versenkt. Mit einem Leichnahm voller Diamanten gehts nach Las Vegas in eine creepy Abdankungskapelle.
Nun folgt die Szene, die in den Kino-Olymp gehört (vergleichbar mit Hitchcocks PsychoDuschszene): Bond befindet sich tatsächlich in einer Lage, aus der nicht mal er alleine herauskommt. Stellen Sie sich vor, sie erwachen mit Choralmusik* in einer Kiste aus Samt & realisieren, sie sind mitten in den Flammen eines Krematoriums. Edgar Allan Poe hätte es geliebt! Mir wenigstens bescherte die Szene jahrelang Alpträume... Danach geht es in ein Vaudeville-mässiges Las Vegas-Cabaret in der der Komiker eben eine fast 30er-Jahre-Kollaborations-Rolle versinnbildlicht... und und und... schauen Sie doch einfach selbst weiter...
Böses Fazit: Wer diesen Film nicht mag, hat eigentlich nichts von der Philosophie des Bond-Universums begriffen. Deshalb: Klasse repetieren, vielleichts funktionierts ja bei nächsten Mal...
*dieses Liedchen befindet sich übrigens als Bonus-Track auf der fantastischen ge'remasterten Neuedition des Soundtracks auf CD. Neben dem Vorgänger eine der besten Arbeiten von John Barry für 007.
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Hendrik 2009/07/06 00:45:05
Antwort löschenDer Film gehört für mich zwar innerhalb der Reihe eher ins untere Mittelfeld, aber bei der Krematoriumsszene muß ich dir uneingeschränkt recht geben und verbinde damit auch eine ganz spezielle Erinnerung: Ich wollte mir als 11jähriger den Film (verbotenerweise) anschauen, wurde aber ausgerechnet bei der Stelle erwischt, so dass ich 2 oder 3 Jahre warten musste, bis er wieder im Fernsehen lief, um zu erfahren, wie 007 diese brenzlige Situation überlebte. Ein verdammt böser Cliffhanger...
hyperfunction 2008/06/02 20:21:31
Kommentar löschenFür mich einer der Höhepunkte in der Bond-Filmgeschichte. Liegt vor allem am Las Vegas der '70er, eine großartige Kulisse. Und Sean Connery ist auch ganz nett.
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derblonde 2008/04/19 19:56:09
Kommentar löschenSean Connery geht eigentlich immer.
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pbond 2008/02/12 19:58:02
Kommentar löschenDer schlechteste Bond überhaupt. Dass dieser Film überhaupt in meiner DVD-Sammlung steht, ist nur dem Umstand zu verdanken, dass ich die Reihe vollständig besitzen wollte...
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Zuri 2008/01/19 11:25:11
Kommentar löschenDer schlechteste Bond mit Sean Connnery!
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Miss Sophie 2008/01/12 23:46:44
Kommentar löschenIch bin ja großer Connery-Fan, aber das ist einer meiner unliebsten Bonds. Vielleicht liegt es einfach an den Siebzigern, aber irgendwie ist die Stimmung einfach blöd. Kann mit der Sixties-Coolness und dem Achtziger-Geblödel einfach nicht mithalten.
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c_mex 2007/12/17 00:05:59
Kommentar löschenEs handelt sich hier natürlich um Connerys erstes Comeback als Bond ;) also nach Lazenbys "On her Majesty's Service" und vor Moore ;) Als Connerys richtiges Comeback wird ja allgemein (12 Jahre später) "Never say Never Again" nach Roger Moore (bzw. zwischen Roger Moore) gehandelt. Jetzt sind mir die Korinthen ausgegangen =(
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chriswolf 2007/10/16 11:52:15
Kommentar löschenConnery's Comeback als Bond. Die Serie hatte sich aber hier schon ein wenig in die klamaukige Richtung entwickelt, die Roger Moore dann voll durchzog. Leider kein Meisterwerk, aber es gibt auch keinen schlechten Bond... Die zwei Attentäter sind allerdings Zucker...
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