James Bond 007 - Diamantenfieber

Diamonds are forever (1971), GB/US Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Thriller, Abenteuerfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 14.12.1971

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6.1
Kritiker
25 Bewertungen
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6.7
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2648 Bewertungen
41 Kommentare
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von Guy Hamilton, mit Sean Connery und Desmond Llewelyn

James Bond wird mit den Ermittlungen um eine weltweit operierender Diamanten-Schmugglerringe beauftragt.

Geheimagent ‘007’ James Bond (Sean Connery) spürt seinen Erzfeind Blofeld (Charles Gray) auf, als dieser gerade dabei ist, sich einen perfekten Doppelgänger schaffen zu lassen. Nach hartem Kampf befördert Bond den Superschurken ins Schlammbad. Das ist Blofelds Ende (meint Bond). Anschließend erwartet ‘M’ (Bernard Lee) von seinem Spitzenmann ein Stück solider Alltagsarbeit, als er ihn unter falscher Flagge auf internationale Diamantenschmuggler ansetzt. Der Fall scheint fast unter Bonds Niveau zu liegen, lediglich die aufregende Tiffany Case (Jill St. John), an die er dabei in Amsterdam gerät, entspricht seinem Format. Die hart gesottene Schöne ist ebenso attraktiv wie undurchsichtig, mit der Haarfarbe scheint sie auch öfters die Fronten zu wechseln.

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Kritiken (3) — Film: James Bond 007 - Diamantenfieber

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

Tschüss, bis dann, bis bald, auf Wiedersehen. Obwohl Sean Connery sich später geirrt haben sollte, gab er mit "Diamantenfieber" die vorerst letzte Abschiedsvorstellung als erlauchte Schöpfung Ihrer Majestät. Unbeirrbar endgültig im bewusstseinserheiternden Ulk angelangt, klammert der Film eine Prämisse, die auf eine darauffolgende Generation einer neuen Bond-Ära hindeutet: Ein übersättigend grotesker Spaß-Bond, trashig, unter der Gürtellinie, unvermindert komisch und unmittelbar an der Karikatur seiner selbst. Bond wird mehrmals lebendig begraben, triff auf Ratten, wird von durchtrainierten Amazonen verkloppt (!!!), kloppt sich selbst im Fahrstuhl (!!), fährt auf zwei Autorädern (!), steuert Mondfahrzeuge fluchtartig, und all dies kommentiert Connery in völliger Schauspielstarre so lässig wie kess und so sexistisch wie rassistisch (ein Aftershave sei ihm beispielsweise zu schwul). Das ist unglaublich, noch unglaublicher aber ist das konfuse Handlungsstückwerk, ein Schmelztiegel an Zweierpaaren, Zweierbeziehungen und Zweieridentitäten überall auf der Welt, in Südafrika, Amsterdam, Las Vegas, egal ob hetero- oder homosexuell. Ungeachtet des holzschnitzartigen, nunmehr dritten sowie enttäuschensten Blofeld-Ersatzes, eines konturlosen Finales und einer "dummen Nuss" an Blondine (schöner Po, im Kopf nur Stroh), die aufgrund des Maschinengewehrrückstoßes von ganz allein ins rettende Wasser plumpst, landet Bond zwischen zwei saftigen Frauenschenkeln, nachdem er in der bizarren Pre-Title-Sequenz einige breiig-fette Substanzen angerührt hat. Kontrastreich!

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Filmkenner77

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Ich fand den immer klasse. Meiner allererster Bondfilm. Dass das Finale dem Budget zum Opfer fiel, ist allerdings bedauerlich.


fluxberg

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Das Aftershave ist übrigens nur in der deutschen Fassung zu schwul.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Ein witziger Bond, der lediglich durch den etwas gelangweilt wirkenden Connery ein wenig verliert. Das Set-Design von Ken Adams, die Locations, die abstruse Story und Charles Grey als Blofeld sorgen dennoch für gute, klassische Bond-Unterhaltung, die genau das bietet, was den neuen Filmen fehlt: Humor.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

patcharisma

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Warum mag eigentlich niemand diesen herrlich selbstironischen Klassiker? Für mich ist er (neben "Der Spion, der mich liebte" & "In Geheimdienst ihrer Majestät") in den Top Three der 007-Filme...


Bond, James Bond

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Siehste, hier wären wir fast richtig dicke Kumpels geworden.
Lassen wir mal diesen (Achtung: MEINE Meinung) langweiligeren Schinken weg, mögen wir tatsächlich die beiden selben Bondfilme am meisten. Diamantenfieber ersetze ich dagegen durch Goldfinger ;)


Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

Eines vorweg: Mit dem Buch hat dieser Film eigentlich kaum etwas zu tun. Es wurden ein paar Namen und Charaktere übernommen, ansonsten präsentiert er eine vollkommen andere Handlung, was sehr schade ist, würde die Handlung aus dem Buch doch einmal eine Abwechslung darstellen.

Und auch die beiden Gegenspieler, Mr. Wint und Mr. White, werden in diesem Film völlig anders dargestellt. Sicherlich ist auch dies eine Abwechslung, als Gegenspieler ein schwules Pärchen einzusetzen, und die beiden haben auch ihre guten Szenen, doch zum größten Teil ist dies etwas albern geraten, wie so vieles in dem Film. Doch im Gegensatz zu manch anderen Teilen der Reihe hält sich das hier in Grenzen und ist durchaus tragbar. “Diamantenfieber” kommt einem so vor, als würde er auf Nummer sicher gehen, altbewährtes präsentieren und wenig neues hinzufügen.

Highlights: Die Verfolgungsjagd durch das Las Vegas der 70er Jahre (auch wenn einem vorkommt, als würden die nur im Kreis fahren). Coolster Moment: Bond fährt lässig auf dem Fahrstuhl (also wirklich AUF dem Fahrstuhl), der außen am Hochhaus enlangfährt, in die Höhe. So lässig, wie Connery in diesem Moment seinen Bond da stehen lässt, hat man ihn selten gesehen.
Absoluter Tiefpunkt in meinen Augen: Bambi und Klopfer, die beiden Wachen von Mr. Whyte. Entweder man hätte das ganz weglassen sollen oder wenigstens zwei hübsche Frauen nehmen sollen oder wenigstens zwei Frauen mit nur einem Hauch schauspielerischen Talents. Und Tiffany Case, die sich im Laufe des Films von einer gefährlichen, abgeklärten Schmugglerin in eines von Bonds naiven Bikini-Mädchen verwandelt, hat mit der Buchvorlage wirklich nur noch den Namen gemein.

http://xander81.wordpress.com/2008/11/01/kritik-james-bond-007-diamantenfieber

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Kommentare (38) — Film: James Bond 007 - Diamantenfieber


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Thomas Hetzel

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Bewertung7.0Sehenswert

Schwächer als "Im Geheimdienst Ihrer Majestät", aber immer noch besser als "Man lebt nur zweimal". Es ist hierbei echt schade, dass Lazenby nicht noch mal zurückgekehrt ist, ich hätte ihn gern wenigstens noch ein zweites Mal als James Bond gesehen. Besonders schade, finde ich jedoch, dass man kaum Bezug mehr zu Bonds Frau Tracy genommen hat. Nur am Anfang zeigt sich Bond als kaltblütiger Rächer, was ich echt stark finde. Leider wird danach Tracys Tod kein einziges Mal erwähnt. Auch hat der Film so seine Länge, aber gerade die Tatsache, dass es hier etwas alberner zu geht und sich der Film selbst kaum ernst nimmt macht den Film so unterhaltsam. Zugegeben manchmal wurde es etwas zu übertrieben und das Finale war ja mal sowas von schwach. Aber trotz der vielen Makel, bleibt "Diamantenfieber" ein guter Bondfilm, der durchaus seine Momente hat.

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dodo28

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In jungen Jahren war das neben "Der Mann mit dem goldenen
Colt" mein Lieblingsbond....aber nur wegen den den Killern!


Thomas Hetzel

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"Der Mann mit dem goldenen Colt" wird meiner Meinung nach auch ziemlich unterschätzt.


Wall

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Bewertung6.5Ganz gut

Nach der Fehlbesetzung mit Lazenby tut es richtig gut mal wieder den Ur-Bond Connery in seiner Paraderolle zu sehen, der den Film mit seiner charismatischen und charmanten Darstellung gleich für sich einnimmt. Ansonsten ist der Film allerdings eher Mittelmaß, was vor allem auch am Plot liegt. Hier wurde gar kein Bezug zu Bonds tragischem Verlust, dem Tod seiner Ehefrau, des Vorgängerfilms genommen. Ebenso als störend empfand ich die wieder fehlende Kontinuität in Bezug auf Blofeld, dessen Erscheinungsbild u.A. wieder einmal verändert wurde. Zudem driftet die Geschichte zum Ende hin stark ins Übertriebene und Unrealistische ab (Stichwort Laser-Satelliten-Kanone).
Ansonsten kriegt man neben einem gut aufgelegten Connery, wieder einmal gute Gags und spektakuläre Actionszenen und auch abwechslungsreiche Schauplätze geboten. Großartig überzeugen kann er aber nicht.

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Bagadosh

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

[Simons 007-Marathon: Tag 7 - Diamantenfieber]

Heute also kehrt Ex-Bond Sean Connery noch ein letztes Mal zurück, und zwar aus den 60ern in die 70er.
Und nach dem er am Anfang Katzenliebhaber Blofeld endlich erlegt hat ("Gott sei Dank, der Typ und seine Organisation fingen allmählich an zu nerven", habe ich zunächst gedacht, aber denkste: Der Kerl ist einfach nicht totzukriegen!), darf oder muss er sich heute, so scheint es, niederen Tätigkeiten widmen, denn es geht mal nicht um die Weltherrschaft, sondern nur um ein paar Diamanten.
So "harmlos" die Ausgangssituation auch ist, umso spannender ist die Story, die sich daraus ergibt. Aus meiner Sicht tut es dem Film gut, dass Bond seinen Gegner am Anfang noch nicht kennt.

Mir fällt auf, dass Diamantenfieber der bislang witzigste Teil der Rheie ist: Blofeld ertrinkt in irgendeiner Chemie-Suppe und wird damit ironischerweise mit seinen eigenen Waffen geschlagen und die Verfolgungsjagd durch Las Vegas ist aufgrund der albernen Polizisten gestaltet sich auch durchaus spaßig.
Auch das Gespräch mit dem doppelten Blofeld ist eine witzige Angelegenheit. Die Krönung sind aber die beiden verrückten und albernen Auftragskiller und vor allem Bonds Flucht im Mondauto, dass er vorher aus einem Fernsehstudio (Achtung. liebe Verschwörungstheoretiker! :D) geklaut hat.

Sehr positiv finde ich, dass der Film etwas "realistischer" als die Vorgänger ist. Die Vorgänger hatten meist übertriebene Sci-Fi- und Action-Effekte, welche damals vermutlich auf der Höhe der Zeit waren, heute aber eher etwas lächerlich sind. Diesem Teil fehlen solche Elemente zum größten Teil, sodass der Film für mich optisch etwas aufgewertet wird. Zumindest gilt das für die ersten neunzig Minuten, danach nehmen die albernen Effekte wieder zu.
Geblieben sind auch die riesigen technischen Applikationen (zum Beispiel die Satellitensteuerung oder die Superlaser), die ebenfalls etwas albern sind, aber, wie in den anderen älteren Filmen, den besonderen Charme aus dieser Zeit ausmachen.

Die Story finde ich ganz nett, aber nicht außergewöhnlich. Leider ist es letztendlich doch wieder SPECTRE, die es zu bekämpfen gilt, aber dadurch, dass dies erst am Ende klar wird und Bond immer wieder erheiternde Gespräche mit ihrem Anführer führen darf, weil er mehrmals gefangen genommen wird, geht das in Ordnung.

Ich habe das Gefühl, dass Sean Connery etwas mehr Spaß am Bond-spielen hatte als in seinem letzten Film, er sieht nicht mehr so gelangweilt aus wie zuvor :) .

Alles in allem ein spannender Bond-Film mit Comedy-Elementen und ein würdiger endgültiger Abschluss von Sean Connerys Karriere als Darsteller des britischen Super-Agenten.

Morgen erzählt uns dann Roger Moore in seinem ersten Auftritt, wen man leben oder besser sterben lassen soll.

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MrDepad

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bond 50: Die Jubiläums-Collection [Blu-ray] -7/22- "Diamantenfieber"
Nachdem George Lazenby nicht mehr für die Rolle von James Bond zur Verfügung stand und vom Publikum auch nicht wirklich akzeptiert wurde, schaffte man es, Sean Connery noch einmal für die Rolle zu gewinnen.
Im Gegensatz zum größtenteils ernsten Vorgänger geht es in "Diamantenfieber" um einiges witziger zur Sache. Zu albern fand ich den Film entgegen einiger Meinungen allerdings nie. Positiv ist schon mal, dass zumindest bis knapp über die Hälfte des Film kein größenwahnsinniger Plan im Vordergrund steht. Bond infiltriert einen Diamantenschmugglerring, um an den Drahtzieher zu kommen. Connery sieht man zwar an, dass er schon etwas gealtert ist seit seinem letzten Bond-Einsatz, doch er hat wie immer einige trockene Sprüche auf Lager und gibt sich cool, an einigen wenigen Stellen wirkt er jedoch wirklich ein bisschen gelangweilt. Trotzdem beweist er bei einer rohen Prügelei ziemlich früh, dass mit ihm noch zu rechnen ist.
Kurze Zeit später wird die Handlung nach Las Vegas verlegt, wo eine wirklich gelungene 70er-Atmosphäre geboten wird. Erwähnenswert ist hier eine Verfolgungsjagd über die Boulevards von Vegas und eine Klettereinlage von 007 außen an einem Hotel. Besonders stechen in diesem Film auch das homosexuelle, bizzare Killerpärchen Mr. Wint und Mr. Kidd hervor, die mit skurillen und kreativen Tötungsmethoden einige Leichen hinterlassen und auch Bond immer wieder gefährlich auf die Pelle rücken. Mit Bambi und Klopfer, ebenfalls sehr "kreative" Namen, hat man auch zwei amüsante Frauen, die Bond anders zu Leibe rücken, als er sonst gewohnt ist.
Gegen Ende wird dann der große Plan enthüllt, welcher leider nicht mit den vorherigen Geschehnissen mithalten kann und altbekannt daher kommt. Charles Gray ist in diesem Film auch kein wirklich toller Blofeld-Darsteller und auch die Bond-Girls sind etwas unspektakulär bzw. im Falle von Jill St. John als Tiffany Case leicht nervig, was von Bond selbst gegen Ende des Films äußerst treffend auf den Punkt gebracht wird ("Du dumme Nuss").
"Diamantenfieber" hat mich entgegen meiner gedämpften Erwartungen wirklich positiv überrascht. Mit dem großen Masterplan, dem neuen Blofeld-Darsteller und etwas zu viel Humor gibt es zwar sichtbare Schwächen. Ein cooler Sean Connery, eine vor allem in der ersten Hälfte gelungene Story mit tollen Einzelmomenten und dem genialen Killerpärchen Wint und Kidd bekommt man aber genug geboten, um diesen Bond-Film letztendlich als absolut ausgezeichnet bezeichnen zu können.

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Oliver0403

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein absolut würdiger Abschluss von Sean Connery's Laufbahn als Agent Ihrer Majestät. Allerdings finde ich nach wie vor Donald Pleasance als Blofeld am Besten. Ab dem nächsten 007 übernimmt ja wie wir alle wissen für 7 Filme Roger Moore die Hauptrolle.

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Pyro 91

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Bewertung5.5Geht so

„Diamantenfieber" ist mit Abstand der albernste und idiotischte Quatsch, den ich seit langem gesehen habe. Warum es sich für mich trotzdem gelohnt hat, dieses Unikat bewundern zu dürfen, werde ich gleich erklären. Zunächst einmal eine kleine Kontinuitätssache:
Als Bond zu Beginn versucht Blofeld zu finden und zu töten, stellte sich mir erst mal die Frage, wieso 007 sich überhaupt in Japan aufhält. Das ist ein grober Schnitzer, denn „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ endete damit, dass Bond den Tod seiner Frau betrauerte, die gerade von Blofelds Anhängerin getötet worden war.

Daraus schließe ich, dass ich den großartigen Vorgänger einfach ignorieren und diese Geschichte an „Man lebt nur zweimal“ anschließen soll. Mit anderen Worten Bonds Motivation seinen Erzfeind zu vernichten, beschränkt sich nur darauf, dass dieser ein paar mal die Welt vernichten wollte. Nicht gerade interessant und vor allem unpersönlich.
Wenn wir aber annehmen sollen, dass Bonds Frau wirklich von Blofeld getötet worden ist (in der Realität dieser Fortsetzung), dann versäumen die Drehbuchatoren und der Regisseur es hier, diese Situation noch einmal zu etablieren. Man sollte diesen Film auch ansehen können ohne den Vorgänger zu kennen. Hier hört man nur: „Wo ist Blofeld?" und Bond metztelt sich durch dessen Mitarbeiter, nur um den vermeintlichen Bösewicht dann umzulegen. Würde ich den Vorgänger nicht kennen, wäre ich in dem Glauben, dass Bond hier einfach nur irgendeinen Bösewicht ausschalten muss. Es wäre überhaupt nicht schwierig gewesen, zu zeigen, warum Bond hinter ihm her ist. Man müsste zu Beginn nur klarstellen:
Bond hat sich eine Konfrontation mit Blofeld geliefert. Bond hat geheiratet. Blofeld (oder sein Handlanger) hat darauf Bonds Frau getötet. Ende.
Die Eröffnungsszene könnte man durchaus noch für einen Racheakt halten, aber die Blofeld-Konfrontationen im Laufe des Films sind so Larifari in ihrer Art, dass es anscheinend doch nicht um persönliche Rache ging. Der Film scheint ein schweres Identitätsproblem haben. Es stimmt zwar, dass sich die Bond-Filme nie groß um Kontinuität geschert haben, aber ist Bond nun hinter Blofeld her, weil dieser seine Frau getötet oder weil er einfach die Schnauze voll von seinen Weltzerstörungsplänen hatte? So wie Bond hier dargestellt wird, könnte es beides sein.
Aber lassen wir das.

„Diamantenfieber“ ist ein derart uninspiriertes und zynisches Werk, dass ich einfach nicht glauben kann, dass dieses Drehbuch, diese Darstellleistungen, DIESE Spezialeffekte etc., durchgewunken worden sind.
Das Drehbuch im speziellen, ist absolut nichtig und Begriffe wie konstruiert, weit hergeholt, lachhaft können nicht annäherend erfassen, was hier für ein Nonsense veranstaltet wird.
Der ganze Film ist derart schamlos in seiner Idiotie, dass jede Hilfe zu spät kommt.

Beginnen wir mit dem Plot, der unheimlich repetitiv und sich müde dahin schleppt. Die erste Stunde wird hauptsächlich damit verschwendet, den Verlauf einer Diamantenschmuggel-Kette - die gut über zehn Ecken geht - zu folgen. Die Diamanten werden aus Afrika in einer Mine gestohlen und über dreimal so viele Kontaktpersonen wie der Film eigentlich braucht, schließlich auf/in (?) Blofelds Weltraumlaser integriert, der durch diese hochwertigen Teile ... ähm, mehr Power bekommt?
Jedenfalls ermöglicht es ihm die Bedrohung der Welt durch sein Dingsda, mit dem er auf die Erde zielen und Atomanlagen zerstören kann. Wie dies genau funktionieren soll, bleibt wohl wirklich besser im Dunkeln, denn die hirnverbrannte Erklärung eines Wissenschaftlers hätte mir gerade noch gefehlt.
Es ist nicht nur umständlich und unnötig kompliziert der Diamantenschmuggel-Kette zu folgen, sondern auch enorm uninvolvierend und zäh.
Die Idee, den Diamantenschmuggel mit dem Plan von Blofelds Weltraumlaser - der erst in der zweiten Hälfte relevant wird - zu verbinden, ist einfach albern und wirkt wie die erstbeste Idee einer Brainstorming Session. Dass Blofeld irgendwas im Weltraum plant, ist auch nicht neu und wirkt wie ein Recycling von „Man lebt nur zweimal“. Gähn.

Kommen wir zu Sean Connery. Mir hat es gefallen ihn wieder als Bond zu sehen und man könnte sogar sagen - wenn man mit der Kontinuität von „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ geht - dass er den Agenten, der erst kürzlich seine große Liebe verloren hat und nun wieder in den Dienst für einen unterwältigenden Auftrag zurückkehren muss, dementsprechend auch abgehalftert spielt. Er wirkt genervt und gelangweilt, was man wohl unter „Life imitates art“ und umgekehrt verbuchen kann.
Er nimmt gar nichts ernst, auch nicht selbst und ist einmal mehr die One-Liner-Maschine, die keine Gelegenheit auslässt, zweitklassige sexuelle Anspielungen zu machen, die sich als wahre Schenkelklopfer erweisen. Beispiel: „Mr. Bond, wie wäre es wenn wir nach oben gehen und uns einen zur Brust nehmen“ - „Mmh, zur Brust nehmen.“ oder „Ein hübsches kleines Nichts, das Sie da beinahe anhaben." Okay, zugegeben der letzte war cool.
Man kann Connery wirklich keinen Vorwurf machen, dass er so aussieht, als würde er gerade über sein nächstes Golfspiel nachdenken. Bei einem hirnverbrannten Drehbuch wie diesen, würde er noch alberner aussehen, wenn er die Sache auch nur ansatzweise ernst nehmen würde.

Als Gegenspieler darf selbstverständlich Blofeld nicht fehlen, denn was einmal, zweimal geklappt hat, müsste beim dritten Mal wohl auch hinhauen. Das Problem ist, dass der neue Blofeld-Darsteller Charles Gray mit Abstand der schwächste von allen ist. Er gibt mir einfach gar nichts. Er ist nicht gewitzt und bedrohlich, um als Bösewicht zu dominieren, aber auch nicht Over the top und albern genug, um irgendeine Art von Unterhaltungswert zu haben. Er läuft durch die Gegend, grinst vor sich hin und ist einfach nur da. Ich hätte außerdem einen glücklichen Tod sterben können, wenn ich Mr. Gray nicht geschminkt und in Frauenkleidern gesehen hätte. Wie sinnlos war das denn? Sogar für „Diamantenfieber"-Standards. Sorry, aber bis zur „Rocky Horror Picture Show“ dauert´s schon noch ein paar Jährchen.

Seine Handlanger sind um einiges interessanter: Mr. Wint und Mr. Kidd.
Die beiden sind offensichtlich homosexuell, halten gerne Händchen und machen Witze, die grundsätzlich sadistisch und auf Kosten anderer (meistens toten) Menschen gehen. Die beiden sind absolut faszinierend in ihrer schieren Freude am Töten. Vielleicht aber auch nur, weil alle anderen Charaktere so farblos sind und roboterartig durch die Gegend laufen. Doch Mr. Wint und Mr. Kidd haben schon fast eine kindliche Naiviät an sich, die irgendwie unangenehm ist, aber sie vielleicht gerade deswegen erinnerungswürdiger macht, als irgendwelche 08/15-Handlanger.
Doch auch die beiden sind nicht frei von Idiotie (aber wer ist das schon in „Diamantenfieber"?). Eine Demonstration davon ist zweifelsfrei der Mordversuch an Bond, bei dem die beiden ihn betäuben und in der Wüste ein Rohr verlegen (), in das sie ihn hineinlegen und hoffen, dass er damit eingegraben wird.
Diese Mordmethode stammt aus dem Buch „Erfolglose Mordpläne - Wie sie garantiert versagen!".

Zu den Bondgirls.
Jill St. John als Tiffany ist absolut daneben und spielt miserabel. Ja, sie sieht gut aus und ihre verschiedenen Outfits sind definitiv nettes Eye-Candy, aber ihr Charakter macht so wenig Sinn wie alles im Film. Sie ist dumm, wenn der Plot es gerade braucht. Intelligent, wenn es der Plot gerade braucht. Sie kommt Leuten auf die Schliche und findet Spuren, aber nur wenn es der Plot gerade braucht. Es ist zudem anzumerken, dass sie im Laufe des Films immer dümmer und unfähiger wird.
Auch Lana Wood als Plenty O´ Toole (muhaha) ist vom selben Schlag. Hübsch, aber das war´s dann auch schon. Zuletzt wird sie von Gangtern aus Bonds Hotelzimmerfenster geworfen, worauf sie (lebendig) im Pool des Hotels landet. Danach endetet sie - aus mir völlig unbekannten Gründen - auf dem Grunde des Pools in Tiffanys Haus. Ich habe keine Ahnung, wie sie da hingekommen ist, aber vermutlich wurden einige Szenen aus den Film geschnitten, die das erklären. Vielleicht wurde ihre Todesszene auch gerade da gefilmt, wo ein Pool zugegen war.
Warum sie überhaupt im Film ist, ist mir ein absolutes Rätsel.

Selbst die Actionszenen pendeln zwischen Slapstick und Trash.
Die einzig ernstzunehmende ist wohl der Aufzug-Kampf zwischen Bond und Peter Franks, der wenigstens ein klaustrophobisches Setting hat und wohl an die Orientexpress-Auseinandersetzung aus „Liebesgrüße aus Moskau“ erinnern soll.
Der Rest ist einfach purer Unfug.
Einmal legt sich Bond mit zwei Kampflesben (?) namens Bambi und Klopfer an, die ihn ordentlich vermöbeln. Vielleicht sollten diese sowas wie Doppelgänger von Mr. Kidd und Mr. Wint darstellen? Keinen Schimmer. Auf jeden Fall nehmen sie Bond ordentlich ran (im Kampf) und er kann nur gewinnen, in dem er die beiden im Pool unter Wasser drückt. Ja, richtig gelesen. Die beiden ultrabrutalen Ladys werden von Bond besiegt, weil sie im Pool keinerlei Chancen mehr gegen ihn haben. Bond hält sie außerdem schon fast unangenehm lange unter Wasser, was fast zum Ertrinken der beiden führt. Hm.
Der ganze Film zeugt von schlechtem Geschmack, aber besonders was das Frauenbild angeht scheint sich dieser Teil wieder in den 50ern zu befinden. Die Bondgirls sind dumm, aber schön („So ein hübscher Po und leider im Kopf nur Stroh“, reimt Blofeld an einer Stelle), machen immer alles falsch und sind nur als Schauwert gut. Wenn sie nicht machen, was man ihnen sagt, bekommen sie eine Schelle und werden auch mal gut und gerne als „Schlampe" bezeichnet. Das gute an „Diamantenfieber“ ist jedoch, dass der Film nichts und niemanden oder sich selbst ernst nimmt, wodurch sich solche Blödheiten eingermaßen relativieren.

Die Autoverfolgungsjagd in Vegas ist ganz witzig und im Sinne des Films lahm inszeniert, aber nicht ohne Charme. Das Highlight ist zweifellos, wenn Bond über eine kleine Sprungschanze fährt, um auf zwei Rädern durch eine enge Gasse fahren zu können, während sein Verfolger, der es ihm nachtun will, sofort auf den Dach landet. Köstlich!
Die komödiantische Fragwürdigkeit dieses Mal, ist auf jeden Fall Bonds Entkommen von einer Forschungsstation, wo er einen Moon-Buggy klaut. In einem wahrlich surrealen Moment, findet Bond mitten in der Wüste eine Art Mond-Set vor, auf dem Astronauten in Zeitlupe rumspazieren. Er schnappt sich den Mond-Buggy und die Astronauten versuchen ihm im Zeitlupentempo davon abzuhalten. Ja, echt netter Versuch. Warum trainiert man eigentlich in Raumanzügen in einer Wüstengegend auf einem zusammengebastelten Mond-Set, wenn dort ohnehin keine Schwerelosigkeit herrscht?
Das Finale auf der Öl-Plattform funktioniert überhaupt nicht. Als hätte man sich zusammengesetzt und nach Möglichkeiten gesucht, denn Showdown so spannungslos und antiklimatisch zu inszenieren, wie nur möglich. Naja, vielleicht habe ich ja die Version für Herzkranke gesehen, ich weiß nicht.
Besonders daneben war Blofelds Flucht in einem Einmann-U-boot(?), was von Bond verhindert wird, in dem er sich dieses mit einem Kran schnappt und es anschließend immer wieder gegen einen Kontrollturm wämst, bis Blofeld tot ist (?). Toller, dramatischer Payoff!
Der Showdown leidet vor allem an hundsmiserbalen Effekte, die aussehen als seien sie in den 50ern entstanden. Besonders die Explosionen der Helikopter sind erbärmlich: http://2.bp.blogspot.com/-VBg_pBu_A3...c/s1600/39.jpg

Szenen, mit dem Prädikat „besonders“ waren noch:

- Bond wird gefangen genommen. Ein Handlanger greift in seine Jackentasche und hat die Finger plötzlich in einer Art menschlichen Mausefalle. Wow, wie passend, genau designt für diesen Moment! Dieser Q ist schon ein kleiner Schlingel und Wahrsager.
- Ein Elefant, der im Casino an einen Automaten spielt und gewinnt.
- Bond lässt von Blofelds Öl-Bohrstation auf dem Meer einen roten Wetterballon wegfliegen, was seinen Erzfeind in Panik versetzt, dass jemand ihn aufspüren könnte (Inkompetenter Bösewicht ist inkompetent).
- Nachdem Bond auf Blofelds Ölplantage angekommen ist, will er die Kasette aus der Kommandozentrale austauschen, die das Lasergeschoß im All braucht, um zu funktionieren Wow, ich kau mir die Nägel wund, wie spannend... Seit wann sind Kasetten-Showdowns interessant?
- Blofelds Klone waren im Endeffekt nutzlos und unwichtig für die Handlung. Mal davon abgesehen, dass man die ganze Idee nicht kaufen kann, war diese auch total verschenkt.
- Bond will Blofeld aufhalten. Deshalb lässt er sich in einer Art Schwimmkapsel über dem Meer abwerfen. Als er an Blofelds Ölbohr-Überwasserdings ankommt, wird er gleich von dessen Schergen einkassiert. Hm, toller Plan.
- Tiffany folgt Blofeld, der eine Perücke trägt und wird gefangengenommen. Again: toller Plan.
- Bond erwürgt eine Frau mit ihren eigenen Bikkini, um an Blofeld zu kommen. Äh ja, das ist unser Held, James Bond. Immer gut aufgelegt.
- Bond tötet Mr. Kidd, indem er ihn grausam verbrennen lässt und Mr. Wint, in dem er ihn von hinten eine Bombe zwischen die Beine schiebt.
- Tiffany wechselt sogar ihr Outfit, nachdem sie von Blofeld geschnappt wurde.

Das war nur ein kleiner Auszug. Um die ganze Genialtät von „Diamantenfieber“ zu erfassen, müsste man sich schon mit Freunden zusammensetzen, ein paar (starke) Drinks kippen und einen gemeinsamen Audiokommentar zum Film aufnehmen.
Ich muss sagen, der Film ist wirklich unglaublich schlecht. Doch Tag wird Nacht, Oben wird Unten, und „Diamantenfieber“ erweist sich als Film, der so schlecht ist, dass er teilweise schon wieder gut ist. Es ist ein äußerst zwiespältiges Filmerlebnis.
Ich meine, die Schauspieler wirken gelangweilt, der Plot ist uninvolvierend, die Action ist mies getrickst, die Charaktere sind - mit Ausnahme von Mr. Kidd und Mr. Wint - lahm und alles, aber auch wirklich alles, wirkt so verdammt halbherzig.
Als ob man sich wegen „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ schämen würde, weil dieser zu ernst und emotional war. Also entschloss man sich hier ins andere Extreme zu gehen. Ich mag ja die albernen Bonds. „Man lebt nur zweimal“ gefällt mir bisher sogar am besten. Nicht unbedingt als Film-Film, aber als Bond-Abenteuer. Doch der fünfte Bond-Film hatte wenigstens ein paar bodenständige Charaktere, einen starken Haupt-Bösewicht, viele beeindruckende Sets, eine wunderbare Atmosphäre, kreative, ansehliche Action und einige spannende Szenen.
„Diamantenfieber“ hat fast gar nichts. Nur die albernen Actionsszenen sind unterhaltsam und Mr. Kidd und Mr. Wint. Sean Connery ist okay, ich wünschte nur er wäre in einem besseren Film. Hinzu kommt noch das Übermaß an Comic-Relief-Figuren. Es fehlt eine Stimme der Vernuft, wenn man so will. Doch auch Bond-Gegenspieler Blofeld, ist nur da um Witze zu reißen und um alberne Dinge zu tun. Es gibt eigentlich keinen Charakter im Film, der nicht daneben ist, sogar der arme Q wird auf einmal zum Casinoräuber, der die Spielautomaten mit einem seiner Gadgets austrickst.
Alles wirkt so verbraucht und schon mal gesehen. Als ob den Produzenten nicht klar war, in welche Richtung Bond nun gehen soll. Ernst sollte der Film nicht werden, aber anscheinend auch nicht „Goldfinger“-artig.
„Diamantenfieber“ wirkt wie ein Paraodie auf die vorherigen Bond-Filme, denn
hier werden alle Bond-Elemente auf die schrillste, überdrehteste und oberflächlichste Stufe hochgeschraubt. Eine bloße Checkliste, was ein Bond-Film braucht wurde abgehakt und wie diese Dinge dann alle zusammenpassen sollen, wusste anscheinend keiner.

Tja, ich weiß nicht. Als Fan auf jeden Fall sehenswert, aber kein Bond-Film, den man einen Neuling empfiehlt (außer man will natürlich, dass derjenige aufhört Bond-Filme zu gucken).
Für mich hat der Film eine gute erste, trashige Hälfte, aber danach wird es von Minute zu Minute öder, von gelegentlich erheiternden Albernheiten mal abgesehen.

Fazit: Schulterzucken.

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Hendrik

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Ich mag DIAMONDS so sehr, weil er einfach ein Bombardement so vieler irrwitziger Ideen ist, in der deutschen Synchro nimmt der Klamauk allerdings zu sehr überhand.
Das auf den Vorgänger nicht eingegangen wird, ist einer der wenigen Wermutstropfen aber verständlich, einerseits würde das nicht zum locker-leichten Grundton von DAF passen, andererseits fühlt man sich nach OHMSS in der Luft hängengelassen (am Ende meines Kommentars zu OHMSS habe ich übrigens geschrieben, wie man ein bißchen Kontinuität in die Reihe reinbringen kann, wenn man möchte). Falls du Zeit und Lust hast, kannst du dich ja am Ende deiner Bond-Sichtungen an die Romane von Fleming ranwagen nach denen man auch einen neuen Blick auf die Filme hat. Soviel sei verraten, OHMSS kommt der Buchvorlage ziemlich nahe, bei YOLT und DAF sind die Ähnlichkeiten bis auf ein paar Charakternamen und Schauplätze eher rudimentär.
Und sei gewarnt, in puncto Humor geht es die nächsten beiden Filme so ähnlich weiter (selber Drehbuchautor und Regisseur).


Pyro 91

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Ja, ich hab auch schon mal darüber nachgedacht die Romane zu lesen, nur habe ich zur Zeit schon einen enormen Stapel an Büchern. Aber vielleicht irgendwann mal.


LowRidah

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Bewertung4.0Uninteressant

Nicht ganz so schlecht wie seine Vorgänger, obwohl die ganzen Animationen auch richtig lächerlich wirken :D

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FordFairlane

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dann guck mal aus welchem jahr der film ist, wenn du gute effekte willst dann schaue dir doch Transformers an


LowRidah

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Ich schaue alle Filme grundsätzlich aus der Perspektive meiner Zeit, Transformers sah ich bereits.
"Die zwölf Geschworenen" habe ich auch gesehen und für gut befunden, obwohl er "sooo alt" ist.
Wenn ein Film wirklich gut ist, dann kommt es nicht auf die Effekte an, dann ist der Film Zeitlos. Der Bond ist es leider nicht wirklich...


fluxberg

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Bewertung4.0Uninteressant

Langweilig, wirr und über weite Strecken wie ein aufgekochtes Best-of, so kommt dieser Bond-Film für mich daher. Im Prinzip werden nur die beliebtesten Versatzstücke der letzten sechs Filme wiedergekäut, von Innovation oder Originalität keine Spur. Sehr, sehr uninspiriert, das Ganze. Und die deutsche Synchro ist eine Frechheit. Kleine Kostprobe: Original (aus dem Gedächtnis, nagelt mich nicht drauf fest): "This (perfume's) scent is so thick it can cover everything." Deutsch: "Zu süß und zu schwul."
WTF!? Und das unendlich dämliche Genäsel des dicken Blofeld-Sidekicks geht einem in Sekunde Null schon auf den Sack, aber auch hier nur in der deutschen Fassung.

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concienda

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film der für sich genommen eigentlich recht gut ist, aber der vor allem gegen den Vorgänger unglaublich stark abfällt. Von der Emotionalität von "Geheimdienst ist nichts mehr geblieben. Lediglich Bonds Aktionen in der Eröffnungssequenz passen noch halbwegs, was danach kommt ist das übliche. Leicht bekleidete Bondgirls und lockere Sprüche. Verhält sich so ein trauernder Witwer? Eher nicht! Die Produzenten wollten Abstand nehmen, nachdem der Vorläufer unverständlicherweise durchgefallen ist.

Insgesamt deuten sich bereits hier viele typische Merkmale der späteren Roger Moore-Bonds an. Sei es der teils absurde Humor (der Elefant am einarmigen Banditen), die vielen lockeren Sprüche, die zunehmend belangloser und absurder werdende Rahmenhandlung (laserverschießende Satelitten!!!) oder die Kombination weißes Jackett mit schwarzer Fliege. Von den lächerlichen weiblichen Bodyguards will ich gar nicht anfangen.

Es gibt jedoch auch Highlights: Sean Connery spielt seine Paraderolle so gut wie es das Drehbuch zulässt, die meisten Sprüche sitzen und das schwule Auftragskillerpärchen Mr Kidd und Mr Wint zählen wohl zu den besten Handlangern der Reihe.

Einen Extrapunkt gibts übrigens für den Kameramann der die finale Explosion der Bohrinsel filmte. Denn als der Regiesseur einen Probeflug der der Hubschrauber mit den Kameras anordnete, hörte ein Regieassistent nicht richtig zu, und jagte die Bohrinsel zu früh in die Luft. Nur der eine genannte Kameramann reagierte geistesgegenwärtig und filmte die Explosion.

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Dieses 007-Abenteuer hatte ich dann doch witziger und spannender in Erinnerung, da ändert auch Sean Connerys zwischenzeitige Rückkehr auf die Agentenbühne nichts dran.
Dass James Bond nicht zwangsläufig für eine besonders anspruchsvolle Story steht, ist ja eine Sache, aber in diesem Fall wird an Ideenreichtum reichlich gespart. Als Highlights bleiben eine korrekte Autoverfolgungsjagd quer durch Las Vegas, sowie mit leichten Abstrichen die beiden schwulen Auftragskiller Mr. Kidd und Mr. Wint inkl. ihres explosiven Abgangs in Erinnerung. Den peinlichen Auftritt der weiblichen Leibwächter "Bambi" und "Klopfer", kann man allerdings getrost in die Tonne treten.

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Matty

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Bewertung5.0Geht so

Ein etwas schwächerer Bond. Highlight: die Verfolgungsjagd mit dem Mondfahrzeug.

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Sigrun

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Bewertung9.0Herausragend

Film 007 der 007-Reihe. In gewisser Weise ist der Film weitaus besser, als ich ihn in Erinnerung hatte, aber der Reihe nach. Auftakt and beyond: Ein Zahnarzt stirbt in Südafrika, eine alte Dame wird in Amsterdam ermordet, Bond entgeht knapp einem Anschlag und Tiffany Case (Jill St. John) überlebt nur, weil sie verwechselt wird. Mittelteil: Trash ohne Ende, aber mit unermesslichem Charme. JAMES BOND 007 - DIAMONDS ARE FOREVER ist so ziemlich das Gegenstück zum aktuellen Bond JAMES BOND 007 - SKYFALL. Niemals zuvor (und auch nicht das eine Mal danach mit Connery) ist Bond im Jahre 1971 (schnöselig aber liebenswert) so weit weg von Flemings Vorlage. Und Craig als Bond war 2012 noch nie so nah dran an der literarischen Bondfigur (kaputt aber tough). Schluss: The best is yet to come, I presume.

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mannypenny

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Bewertung9.5Herausragend

Wie manche schon geschrieben haben, auch ich kann nicht im geringsten nachvollziehen dass dieser Bond so relativ unbeliebt ist. "Diamantenfieber" ist mein absoluter lieblingsbond. Und zusammen mit " Im Geheimdienst ihrer majestät" der Höhepunkt des ganzen Bond Universums.
Ich finde den Plot total überzeugend. Kurzweilig, witzig und auch Spannend. Tolle Locations,
(von Amsterdam bis Nevada), skurile typen (wint und kidd, prof.Metz,etc) . Witzige momente (Bond und die ratte,diverse dialoge) etc etc etc. Auch Connery wirkt nicht alt oder lustlos sondern Reif und Supercool.
Einzig vielleicht die Kampfszenen auf der Bohrinsel sind nicht optimal. Trotzdem das absolute Nonplusultra der 50 Jahre Bond. Hier ist noch alles vertreten , Connery,Moneypenny, Q, John Barry soundtrack, Maurice Binder titelsequenz,Shirley Bassey titelsong,M,...und vor allem eine spannende und trotzdem witzige und auch aufwändige Story.
Im Vergleich mit einem Schrott wie zb. "Ein Quantum Trost", frage ich mich oft was aus der Bond reihe nur geworden ist.

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KonTaicho

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Also ne, den fand ich dann doch auch eher den Schwächsten der bisherigen Bonds. Unattraktives Bondgirl, teilweise echt absurde undverwirrende Story und die Choreo passt einfach garnet.


Filmkenner77

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Ich fand, zynischer war Connery in keinem anderen seiner Bonds. Muss einem gefallen. Mir gefiel das ausgesprochen gut.


Agent Smith93

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Bewertung6.0Ganz gut

Hier ist sie nun. Die endgültige Abschiedsvorstellung von Sean Connery als James Bond. Und bevor nun jemand die altkluge Bemerkung macht "Sag niemals nie" war doch sein letzter Bond Film, möchte ich hier gleich erwähnen, dass das inoffizielle Feuerball-Remake für mich keinen echten Bondfilm mehr darstellt. Genauso wenig wie auch die alberne Bond Parodie "Casino Royale" mit David Niven. Übrigens, mein erster Gedanke bei diesem Film war: Warum musste man Connery mit einer millionenschweren Gage förmlich darum anbetteln, noch ein letztes Mal in eine Rolle zu schlüpfen, die er eigentlich nicht mehr sehen wollte. Ob es die Fans nun wahrhaben wollen oder nicht, aber Connery hatte bei diesem Film (stellenweise deutlich erkennbar) keine allzu große Lust mehr auf diese Rolle. Doch dazu später mehr. Erst einmal möchte ich versuchen die Handlung zu erklären. Ich muss zugeben, dass dies der erste Bond Film ist, bei dem ich die Handlung nicht 100% verstanden habe. Worum ging es nun eigentlich? Naja Bloefield dupliziert sich inzwischen mit Hilfe von Doppelgängern, und überall in Südafrika verschwinden große Mengen an Diamanten. Zudem werden regelmäßig Leute von einem (scheinbar) schwulen Killer Pärchen ziemlich ausgefeilt ermordet, die in irgendeiner Form Kontakt mit den Diamanten hatten. Bond nimmt erneut eine falsche Identität an, und reist als Peter Franks nach Amsterdam, um dort den Verbleib der wertvollen Steinchen herauszufinden. Später kommt er nach Las Vegas, und gerät dort in die Fänge von Mr. Wint und Mr. Kidd. Diese wollen den als Peter Franks getarnten Agenten in einem Krematorium zu Asche verwandeln. Doch durch einen Trick gelingt es Bond (natürlich) erneut dem sicheren Tod zu entrinnen. Alle Spuren scheinen wieder zu Bloefeld zu führen, der mit den Diamanten einen extrem gefährlichen Laser-Satelliten bauen möchte. Das ganze gipfelt dann in einem knalligen Showdown auf einer Ölplattform mitten im Meer. Ich muss hier gleich sagen, dass mich der Plot des siebten Bond Streifens etwas enttäuscht hat. Die Handlung ist zwar bei keinem Bond Film eines Oscars würdig, aber etwas mehr Mühe hätte man sich bei Diamantenfieber schon geben können. Alles wirkt irgendwie lieblos zusammengewürfelt, und ergibt am Ende des Films nur ein schwammiges Gesamtbild. Sind dann wenigstens die Schauspieler überzeugend? Jein. Der Hauptdarsteller Sean Connery ist (im Vergleich zu den ersten drei Bond Filmen) bereits deutlich gealtert. Seine Bewegungen sind nicht mehr so flott wie in James Bond jagt Dr. No, aber auch das Gesicht des Hauptdarstellers wirkt inzwischen nicht mehr so sonnig wie in früheren Zeiten, und die Augenbrauen sind im Vergleich zu "Man lebt nur zweimal" deutlich buschiger geworden. Aber eigentlich wäre mir das alles ja egal, wenn Connery denn wenigstens schauspielerisch geglänzt hätte. Leider ist dies in seinem letzten Bond Film nicht mehr ganz der Fall. Connery spielt nur noch auf liebloser Automatik, und scheint nur des Geldes wegen beim Projekt mitzuwirken. Immerhin versucht er diesen Eindruck durch ein paar lockere Sprüche zu kaschieren. Eines ist jedenfalls sicher für mich, selbst der (völlig zu unrecht) gescholtene George Lazenby hat in seinem einzigen Film eine bessere Vorstellung abgeliefert als Connery hier. Ich möchte zwar nicht unbedingt sagen, dass Connery katastrophal spielt, aber alles was ich an ihm in den fünf Vorgängern so mochte, ist inzwischen nur noch auf Sparflamme enthalten. Ich bin der festen Überzeugung, dass Lazenby in diesem Film deutlich besser gepasst hätte, da der Anfang des Films ohnehin an das Ende des Vorgängers anschließt. Schade drum. Das Bondgirl Tiffany Case wird von Jill St. John gespielt, und sticht durch ihr sehr attraktives Äußeres hervor. Leider hat sie ansonsten nicht allzu viel zu bieten. Die größte Enttäuschung in der Darstellerriege ist für mich aber Charles Gray als Ernst Starvo Bloefeld. Nicht nur das dieser Schauspieler in "Man lebt nur zweimal" eine gänzlich andere Rolle übernahm ist störend. Nein, auch den Vergleich mit den anderen beiden Bloefeld Darstellern verliert er kläglich. Ich finde es ohnehin nervig, dass Bloefeld in jedem Bond Film ein neues Gesicht hat. Irgendwie wirkt es irritierend und sinnfrei. Seine Handlanger Mr. Kidd und Mr. Wint wirken zudem eher unfreiwillig komisch, und eigentlich konnte ich sie nie richtig ernst nehmen. Die meisten anderen Darsteller spielen wie gewohnt im guten Durchschnitt. Nicht mehr und nicht weniger. Was die Actionsequenzen angeht, ist alles wie gewohnt vorbildlich inszeniert. Vor allem die Verfolgungsjagd mit der Polizei in Las Vegas ist einfach super. Wenn auch die Szene wo Bond mit seinem roten Auto einige Zeit auf zwei Reifen fährt eher dämlich aussieht. Der Showdown auf der Ölplattform ist solide, aber ich habe auch schon spektakulärere Dinge gesehen. Man denke hier nur an Bloefelds umgebauten Vulkan in Man lebt nur zweimal. Das waren noch Zeiten! Die Musik ist ganz ok, aber ansonsten nichts besonderes. Mehr als 7.5 Punkte gibt es jedenfalls nicht von mir. Darum stellt Diamantenfieber auch zweifellos den schwächsten Bond Film der (ansonsten) sehr erfolgreichen Connery-Ära dar. Hier war der Wechsel zu einem neuen Darsteller definitiv überfällig. Ein überreifer Hauptdarsteller, ein schlecht besetzter Antagonist und eine uninspirierte Handlung machen diesen Bondfilm zu einem etwas enttäuschenden Machwerk.

Da ich nun (endlich) alle Bond-Filme mit Sean Connery gesehen und bewertet habe, mache ich hier mein abschließendes Ranking zu seinem Gesamtwerk.

Platz 1: Goldfinger. Der dritte Bond Film ist nicht nur der Beste aus der Sean Connery Ära, sondern auch einer der gelungensten Streifen der gesamten Reihe!

Platz 2: James Bond jagt Dr. No. Für mich ist Connerys erster Einsatz als James Bond immer noch einer der besten Filme die ich je gesehen habe. Auch wenn der Bösewicht etwas beliebig ist, heben der äußerst spielfreudige Hauptdarsteller und das honigsüße Bondgirl den Film in unerreichbare Höhen!

Platz 3: Feuerball. Der vierte Einsatz von James Bond brilliert vor allem durch seine wunderschönen Unterwasseraufnahmen, und die sehr gelungene Musikuntermalung. Ein großartiger Film, der zurecht mit einem Oscar ausgezeichnet wurde!

Platz 4: Man lebt nur zweimal. Connerys vorletzter Auftritt als James Bond ist mit guten Ideen gespickt, und bietet eines der wohl beeindruckendsten Locations der Bond Geschichte dar. Nur die etwas unglaubwürdige "Ermordung und Wiederauferstehung" des Helden, und die Darstellung der Ninjas mindern den Filmgenuss ein wenig.

Platz 5: Liebesgrüße aus Moskau. Obwohl dieser Teil für viele Fans einer der Besten ist, fand ich ihn eine Spur zu düster und die recht umfangreichen Szenen im Zug sind etwas zu langatmig geraten. Auch der Besuch im Zigeunerlager war in meinen Augen völlig unnötig. Ansonsten hat der zweite Bond Film kaum Schwächen vorzuweisen. Connery spielt einfach wunderbar, und das Bondgirl Tatiana Romanova ist eine Wahre Augenweide. Und die fanatische Kommunistin Rosa Klebb kann man einfach nicht mehr vergessen. Obwohl er in meinem Ranking der Connery Filme relativ weit unten steht, zählt "Liebesgrüße aus Moskau" zu meinen liebsten Bond Filmen ever!

Platz 6: Diamantenfieber. Der letzte Auftritt von Sean Connery enttäuscht stellenweise durch eine verwirrende Handlung, und einen (inzwischen) spürbar gelangweilten Hauptdarsteller. Auch der Bösewicht war ein echter Griff ins Klo! Auch wenn dieser Film natürlich kein absolutes Desaster ist, darf er sich (in meinen Augen) nur die unteren Plätze mit Filmen wie "Ein Quantum Trost" teilen!

Abschließende Worte zu Sean Connery als James Bond: Für viele Fans ist der charmante Schotte immer noch der Beste Bond Darsteller überhaupt. Auch ich wollte mich zuerst dieser weit verbreiteten Meinung anschließen, doch im direkten Vergleich entschied ich mich dann doch lieber für Pierce Brosnan, der die Auszeichnung als "Bester James Bond Forever" redlich verdient hat. Sean Connery ist ein wunderbarer Darsteller, und sein Charisma sucht seinesgleichen. In seinen ersten vier Bond Filmen spielte er seine Rolle auch schlichtweg tadellos, wenn nicht gar perfekt. Leider ließ Connery in seinen beiden letzen Abenteuern als James Bond doch etwas nach, was für mich auch der Grund war ihm den Titel "Best Bond Forever" zu verwehen. Trotzdem steht Connery bei mir fest auf Platz 2. Auf welche Ränge es die anderen Bond Darsteller schaffen werden, muss ich erst noch mal genau nachprüfen. Lediglich Lazenby werde ich nicht bewerten, da man sich nach nur einem Film kein endgültiges Fazit über einen Darsteller machen kann. Ich bin gespannt, wer es bei mir auf Platz 3 schafft...

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Super8951

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1. Sean Connery - für mich der beste, coolste, charmanteste Bond
2. Daniel Craig - anders als die anderen, trotzdem klasse
3. Pierce Brosnan und Roger Moore. Nehmen sich mE nicht viel.

Diese vier liegen für mich allerdings recht nah beieinander. Dann:

4. Dalton - zu indifferent, zu unauffällig
5. Lazenby - für ihn gilt das gleiche wie bei Dalton, ausserdem schwer bewertbar.


Agent Smith93

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Danke für dein Bond-Raking. Mich interessiert es immer, wie andere diese Rollen bewerten.


Spielberg_Fan

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Bewertung6.0Ganz gut

„Connery is back!“

Mit „Diamantenfieber“ kehrt Sean Connery zum (offizell) letzten Mal als James Bond zurück und liefert damit leider einen ziemlich durchwachsenen 007-Streifen ab.

Alle Ernsthaftigkeit ist verschwunden. Stattdessen bricht eine gehörige Portion Slapstick auf den Zuschauer ein, was dazu führt, dass man dieses Bond-Abenteuer schon gar nicht mehr ernst nehmen kann. Zu albern und doof sind manche Gags. Die Story wirkt ebenfalls sehr ideenlos und unspektakulär. Wie schon bei „Man lebt nur zweimal“ gewinnt das Phantastische hier viel zu sehr die Überhand.

Trotzdem ist nicht alles bei „Diamantenfieber“ so schlecht. Das schwule Killerpärchen hat irgendwas, die Bambi und Klopfer Szene ist recht lässig, der Titelsong von Shirley Bassey ist wieder mal super und das ein oder andere Schmunzeln bekommt man bei manch einer Szene auch über die Mundwinkel.

Ich hätte mir Connery’s offiziellen Abgang besser gewünscht, aber „Diamantenfieber“ ist nun mal so wie er ist. Ein alberner, aber teilweise unterhaltsamer Bond, der sich in keiner Minute ernst nimmt.

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cinram

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Und verfügt über die dööfste aller "Bondinen", Jill St. John! Sogar Connery nennt sie "Dumme Nuss"!


Spielberg_Fan

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Da hast du vollkommen Recht!!!


Einar

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Bewertung6.5Ganz gut

Mit "Diamonds are Forever" von Shirley Bassey als Titelsong und Mr Wint und Mr Kidd als zwei der "all-time best" Killer, hat dieser Bond-Film einige gute Argumente. Dennoch verliert sich hier erstmals der Charme der ersten Bond-Streifen. Immerhin ein Lamentieren auf hohem Niveau. Denn der Film ist immer noch gut - und in Zukunft sollte der Doppel-Null-Agent noch ein paar Mal in wesentlich schlechteren Missionen zu sehen sein (z.B. "Quantum Solace" oder "Die Another Day").

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Abettertomorrow

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der schwächeren Bond-Filme, dies trotz des Comebacks von Sean Connery und dem starken Titelsong von Shirley Bassey. Die Story ist etwas lahm und Blofeld wirkte auch schon bedrohlicher.

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Ben Kenobi

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Bewertung5.5Geht so

Schwieriger Fall, denn stellenweise ist der Film um einiges humorvoller und charmanter als die meisten anderen Bond-Streifen, andererseits bricht seine belanglose und uninteressante Story ihm letztlich das Genick. Auf diese Weise entsteht der Eindruck, es handle sich bei "Diamantenfieber" um eine zusammenhangslose Aneinanderreihung von Sketchen und Actionszenen, die zu allem Übel selbst für Bond-Verhältnisse teilweise einfach absurd sind (wie der Laser, der das U-Boot zum Explodieren (!) bringt). Darüber täuschen dann leider auch starke Szenen wie die im Krematorium oder die Verfolgungsjagd in Las Vegas nicht mehr hinweg. Selbst letztere ist übrigens von der genannten Unglaubwürdigkeit betroffen, denn wir werden darin mindestens dreimal Zeuge, wie Bond ein spontanes und enorm unwahrscheinliches Fahrmanöver gelingt, während die Polizei beim gleichen Manöver grandios scheitert. Dass die Sequenz außerdem den offensichtlichsten Continuity-Fehler aller Bond-Filme beinhaltet, fällt dann kaum noch ins Gewicht. Definitiv also der schwächste der Bond-Filme mit Sean Connery, obwohl aufgrund seiner selbstironischen Grundstimmung einiges an Potenzial vorhanden war.

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aberaber

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Bewertung6.5Ganz gut

Bond-Fehlstart in die 70er-Jahre.

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Lori007101

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Bewertung7.0Sehenswert

Der letzte offizielle Bond mit Connery. Wie gewohnt sarkastisch und charmant. Nur das schwule Pärchen driftet ins komische ab. Sonst sehr unterhaltsam!

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