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James Bond 007 - Liebesgrüße aus Moskau

From Russia with Love (1963), GB Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Thriller, Abenteuerfilm, Actionfilm, Kinostart 14.02.1964


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7.2
Kritiker
40 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.1
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4560 Bewertungen
63 Kommentare
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von Terence Young, mit Sean Connery und Bernard Lee

James Bond wird nach Instanbul geschickt, um dort eine russische Chffriermaschine von einem übergelaufenen Agenten zu beschaffen.

Auf einen ganz kniffligen Fall muß sich gefaßt machen. Die Organisation Phantom (Spectre) hat einen großartigen Plan erdacht, um ihren Lieblingsagenten James Bond 007 (Sean Connery) auszuschalten. Er wird von Tatiana Romanova (Daniela Bianchi) nach Istanbul gelockt. Mit der Unterstützung von Kerim Bey (Pedro Armendáriz) nimmt Bond dort seine Arbeit auf. Angeblich möchte Tatiana in den Westen überlaufen, und Bond soll ihr dabei helfen. Zu ihren Verfolgern gehört auch der gefährliche Killer Red Grant (Robert Shaw).

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (6) — Film: James Bond 007 - Liebesgrüße aus Moskau

Julio Sacchi: Das Manifest

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8.5Ausgezeichnet

Schon der zweite Bond-Film macht mit gewitzten Gadgets, reizvollen Locations, fiesen Bösewichten, ausgesuchten Schlüpfrigkeiten und einem atemberaubend schönen Bondgirl ein für alle mal klar, daß das restliche Agentenkino nichts mehr zu melden hat. Connery fühlt sich sichtlich wohl und geht auch im ausgedehnten Actionfinale richtig auf. Fraglos einer der besten 007-Filme - die Prügelei mit Robert Shaw muß ich wohl nicht gesondert erwähnen?

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

der cineast

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Schwächster Bond. Spektakelfeindlich. Grau. Matt. Düster. Schwer.


Le Samourai

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HAHAHAHAHAHAHA


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

In einer Szene entblößt sich Bond vor der dampfenden Badewanne und zeigt der Kamera seine Brusthaare, die begehrtesten weiblicher, zähnefletschender Begierde. Connery stellt genauso seine Brusthaare zur Schau wie das zweite Bond-Abenteuer die markante Bond-Ikonographie füttert: der blutige Pistolenlauf zu Beginn, die Rückenansicht Blofelds und die weiße Katze des Schurken, wohingegen Bond als der zerstörerischste Abgesandte des Konsumkapitalismus einen Koffer erhält, dessen Inhalt mörderisch ist. Ohne geschüttelten Wodka-Martini wirft er sich ein weiteres Mal in die Schlacht, und diesmal arbeitet er sich wieder an der nummerierten Hierarchie des "Phantoms" ab. Quer durch Venedig und Istanbul, in denen das Überwachen des Feindes ein Gruß an die freundschaftliche Normalität ist, evoziert der Schutz einer Dechiffriermaschine nahe der Ländergrenzen orientalisch-byzantinische Romantik im Zusammenprall der Kulturen zwischen Briten und Russen. Mancher Einfall trifft ins Schwarze – der Gangster flüchtet durch den Mund eines Frauenplakats, ein Schuh mit Giftmesser, eine "Mission: Impossible"-Maske, eine Hitchcock-Referenz, ein minutiöser Szenenaufbau im Zug, der in einer ungeheuerlichen Prügelei explodiert. Der Kalte Krieg erwärmt währenddessen, man möchte sagen, er war nie heißer, wenn sich die einleitenden Schriftzüge über die wackelnden, vollbusigen Körperteile schlängeln. Ein tanzender Bond, naturalistisch und doch urban, aber unverhohlen chauvinistisch. Da kriegt die Frau Bonds glatt eine gescheuert.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.5Sehenswert

„JAMES BOND 007 - LIEBESGRÜßE AUS MOSKAU“ war nach dem etwas drögen Einstieg in die Agentenwelt des Ian Fleming [...] endlich das, was schon „Dr. No.“ [1962] sein wollte: ein durchweg spannendes, actionreiches Agenten-Thriller-Filmerlebnis, welches neben von der Kamera eindrucksvoll eingefangenen Schauplätzen einen Sean Connery in Bestform und eines der attraktivsten Bondgirls überhaupt auf der Habenseite verbucht. Sichtlich gut gelaunt gesellt sich zudem Kollege Einfallsreichtum dazu, der sich sowohl im raffinierten Vorspann von Robert Brownjohn (die Credits wandern optisch ansprechend über den Körper einer Bauchtänzerin) als auch im ersten Auftreten des obligatorischen 007-Logos von Maurice Binder (Pistolenlauf, Schuss, Blut über die Leinwand) niederschlug.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Herausragend

“Liebesgrüße aus Moskau” ist die perfekte Fortsetzung der “James Bond“-Filmreihe. Die Tugenden von “James Bond jagt Dr. No” werden beibehalten und durch einige Nuancen mit Q und der Eröffnungssequenz verfeinert. Auch stimmt wiederum die Story, so das “Liebesgrüße aus Moskau“ auch einer dieser Filme ist, die man gesehen haben muss und sich idealerweise in seine Filmsammlung stellt.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.5Ganz gut

Der zweite Film rund um den Superagenten ist in jeder Hinsicht besser als er noch etwas betagte erste Teil. Dies liegt zum großen Teil an Cutter Peter Hunt, der 1969 den geheimen Bond- Klassiker "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" drehte und ohne Übertreibung mit seiner Schnittarbeit den Baustein für das Actiongenre gelegt hat, dass wir heute noch kennen und schätzen.
"Liebegrüße aus Moskau" ist einer der besten Bonds. Er ist spannend, unterhaltsam und erweitert den 007-Kosmos um die Figur des Waffenbastlers Q und der Verbrecherorganisation Phantom (im Original: Spectre). Aber Vorsicht, einiges wirkt heutzutage unfreiwillig komisch oder gar dümmlich wie etwa der Kampf der zwei Frauen im Zigeunerlager.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Hendrik

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Pst, 1969, nicht 1696


stuforcedyou

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oh...danke


Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

Der zweite Bond-Film ist der Prototyp aller späteren Bond-Filme. Hier kommt zusammen, was zusammen gehört: Die Eingangssequenz, Q, die Gadgets, Bonds Frauenverschleiß… dabei bleibt der Film allerdings auf dem Boden der Tatsachen: Hier werden keine Autos unsichtbar und Bond hat auch keinen Defibrillator im Auto. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ist “From Russia With Love” ein ernsthafter, stellenweise harter Agententhriller und, wenn ich das bei dem bisschen was ich bisher gelesen habe schon sagen kann, hält sich strenger an die Bücher. Die Spionageaktivitäten sind durchaus glaubhaft - hier beschattet jeder jeden, hier wird verfolgt, abgehört und heimlich gefilmt, was der Geheimdienst hergibt.

Auch wenn ich an manchen Stellen das Gefühl hatte, der Film zieht sich etwas, so war mir eigentlich an keiner Stelle wirklich langweilig. Die Actionsequenzen wirken heutzutage natürlich etwas betagt, müssen damals aber um einiges mehr Eindruck gemacht haben.
Wenn es einen Film gibt, aufgrund dessen Sean Connery als DER Bond überhaupt bezeichnet wird, dann ist es, wohl neben “Goldfinger”, wahrscheinlich “Liebesgrüße aus Moskau”. In diesem Film IST er Bond und geht voll in seiner Rolle auf, was man hier aber von fast allen Schauspielern sagen kann. Vor allem der eiskalte Killer Grant hinterlässt einen bleibenden Eindruck als ernst zunehmender Gegenspieler von Bond und die leicht wahnsinnige Ex-KGB-Agentin Rosa Klebb nimmt man ihren Part ebenfalls durchaus ab.

Trotz gleicher Punktzahl ist “Liebesgrüße aus Moskau” besser als “Dr. No” und mit Sicherheit einer der besseren aller James Bond Filme, doch auch hier ist noch Luft nach oben - die von anderen Teilen der Serie auch durchaus noch gefüllt werden sollte…

http://xander81.wordpress.com/2008/10/12/kritik-james-bond-007-liebesgrusse-aus-moskau/

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Bond, James Bond

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Also zwischen "Dr. No" und "Liebesgrüße aus Moskau" sehe ich schon einen wesentlichen Unterschied. "Liebesgrüße aus Moskau" ist so in ziemlich allen Belangen besser.
Knappe 7/10 für Dr. No und 9/10 für FROM RUSSIA WITH LOVE.



Kommentare (57) — Film: James Bond 007 - Liebesgrüße aus Moskau


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MaceWindu1998

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Bewertung7.0Sehenswert

Einer meiner Lieblings-007s.
Finde den sehr spannend und Sean Connery spielt hier noch besser als im 1. Teil!
Hab den FIlm schon ca. 5 mal gesehen, und ich kann sagen; wer ihn einmal mochte, der wird ihn immer mögen!

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Moviegod

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Bewertung10.0Herausragend

Spannender und besser als Dr. No mit einer richtig guten Story, viel Action und einem genialen Robert Shaw.

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gvcci

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Bewertung9.0Herausragend

Ganz im Gegensatz zum ersten Bond Film fesselt dieser den Zuseher von Anfang an und die Spannung bleibt knappe 2 Stunden ohne auch mal kurz zu verschwinden. Herrausragend fesselnder KalterKrieg-Agentenfilm und meilenweit besser als sein Vorgänger.

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countcount

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Bewertung9.0Herausragend

"Liebesgrüße aus Moskau" war einer der ersten Filme, die ich in einem Kino sah. Das war in den 80ern. Und ja- da lief dieser kultige 007 aus dem Jahre 1963 auch noch. (so alt bin ich dann auch noch nicht ;) )
007 war bis Ende der 80er (für mich) wirklich interessant, hipp, kultig (Style, Musik) und mit Seele. Ab den 90ern dann war fast alles mehr oder weniger ein weiterer Aufguss einer bekannten Film-Serie. Das ist fast so wie mit "Wetten dass..". ;) Irgendwann ist vielleicht die Luft raus...... Wie sagen viele ältere Menschen immer: "Früher war alles besser!" (Das ist natürlich im allgemeinen gesehen Unfug) ;)

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axel.remer

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deinem Kommentar schließe ich mich 100 prozentig an. Und auch deinen Vergleich mit "Wetten dass...". Es ist schon was dran an "Früher war alles besser", ok nicht alles, aber vieles ;-)


Bandrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mit „Liebesgrüße aus Moskau“ erfährt das damals noch junge Bond- Franchise eine deutlichere Positionierung hin zu ernster Unterhaltung.
Natürlich gibt es immer noch Bonds lockere Sprüche und die eine oder andere witzige Situation. Im Vergleich mit dem Vorgänger „Dr. No“ jedoch deutlich reduzierter. Dadurch wirkt Connerys zweiter Einsatz wesentlich reifer und bekommt eine düstere Note.
Was „From Russia with Love“ um ein Vielfaches besser macht, sind die stärkeren Nebenfiguren und Antagonisten.
Mit der Untergrundorganisation PHANTOM wird ein im Hintergrund agierender Bösewicht eingeführt, der die Fäden in der Hand hält und Bond in vielerlei Dingen das Leben schwer macht. Endlich gibt es auch mal eine starke Frauenfigur in der Rolle der KGB-Chefin Rosa Klebb, die maßgeblich zu Bonds Schwierigkeiten beiträgt.
Generell scheint es, als wären sich die Macher Bonds Verhältnis zu Frauen bewusst. Im Laufe des Filmes bekommt er nämlich zwei Frauen zur Seite gestellt um die er sich eigentlich kümmern müsste und weiß prompt nichts mit ihnen anzufangen. Dies sorgt für eine wirklich witzige Persiflage auf Bonds sonstigen Umgang mit dem weiblichen Geschlecht, der in „Dr. No“ ziemlich erschreckend ist/war.
Auch handwerklich scheint das Franchise einen Schritt nach vorne gemacht zu haben. Die Action macht Spaß, es gibt einige wunderbare Sequenzen. Zumal Bond nun endlich seine ersten augenzwinkernden Gadgets besitzen und natürlich auch anwenden darf. Die finale Prügelei im Zug mit dem glänzenden Handlanger Red Grant sorgt noch einmal für Spannung, ist sie doch äußerst realistisch gehalten und nicht übertrieben in Szene gesetzt. Weniger ist manchmal doch eben mehr.
Alles in allem ist „Liebesgrüße aus Moskau“ für mich einer der besten Bonds mit Connery. Sogar ein gutes Stück vor dem allseits geliebten „Goldfinger“.

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Martin Oberndorf

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Fand den recht trocken.
Gibt bessere.


LIONS

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Tolle Kritik. Auch in meinen persöhnlichen Ranking der Bondfilme steht dieser Film ganz oben mit! Und auch ich bin der Meinung dass dieser Teil besser ist als Goldfinger (welchen ich natürlich aber auch sehr gut fand).


sophia.rosenberger

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Man merkt, dass dies nicht mehr der erste Bondversuch ist. Der Film stellt für mich eine ganz deutliche Verbesserung gegenüber Dr. No dar, und das aufgrund zahlreicher Highlights: Die Einführung des Erzfeindes, eine packende Handlung, gut gespielte Bösewichte, spannende Action und ein schöner Showdown. Alles in allem sehr rund und immer wieder ein großer Spaß.

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hno-16

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Kannst du mir beantworten,ob der Film zurecht ab 16 ist?


sophia.rosenberger

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Der ist echt ab 16? Ich würde nicht sagen, dass das unbedingt berechtigt ist. Ist vermutlich noch nach älteren Maßstäben gewertet.


ruven.graf

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Bewertung6.5Ganz gut

Im Allgemeinen find ich den Bond-Film eigentlich in Ordnung und Sean Connery macht hier eigentlich gute Arbeit. Was mich allerdings nervt ist das sich fast der ganze Film hauptsächlich am gleichen Drehort (Zug) abspielt was irgendwann langweilig wird.

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heiko.buschhaus

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Bewertung7.5Sehenswert

Der zweite Film der Bond-Reihe ist in meine Augen schon gleich einer der unvergesslichsten! Dieser hier überrumpelt einen mit einer (auch nach 50 Jahren noch) aufreibenden Story, tollen Darstellern, charmantem Witz und einer Action, die für die Zeit mehr als sensationell ist!!! Zudem gibt es ein tolles Bond-Girl und den ersten (extrem kurzen) Auftritt von Ur-Bond-Gegner Blofeld, dessen Schauspieler hier im Abspann noch mit einem Fragezeichen genannt wird! Nchdem ich ja 'Goldfinger' schon gesehen habe, macht dieser Film extrem viel Bock auf 'Feuerball' (der schlechten Übersetzung von 'Thunderball')!

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Wall

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Bewertung7.0Sehenswert

Etwas schwächer als der Erstling "James Bond jagt Dr. No". Ich vermisste ein wenig den roten Faden des Films und im Gegensatz zum Vorgänger gab es auch kein ähnlich furioses Finale. So kommt gegen mitt des Films auch ein wenig Langeweile auf, da einige Szenen auch etwas zu lang gezogen sind. Dafür ist gerade die erste Hälfte des Films recht spannend. Auch beinhaltet der Film viele mittlerweile kultige Szenen und Charaktere (z.B. Grant) und führt mit Blofield bereits einen kommenden Bond-Erzfeind ein.

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Bagadosh

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Bewertung6.0Ganz gut

[Simons 007-Marathon: Tag 2 - Liebesgrüße aus Moskau]

Mein Marathon geht in die zweite Runde. Heute also "Liebesgrüße aus Moskau", angeblich einer der besten Bond-Filme.
Bond erhält sein erstes Gadget, seinen ultimativen Geheimwaffen-Koffer und muss gegen Phantom kämpfen, die Organisation, der auch Dr. No aus dem ersten Teil angehört hatte.

Als erstes fällt auf, dass der Film den gleichen, aus heutiger Sicht sowohl charmanten als auch etwas witzigen Retro-Charme hatte wie sein Vorgänger: Futuristische Hubschrauber, verrückte Waffen, eine geheime Terrororganisation mit psychopatischem Anführer und dem genialen Frauenhelden James Bond, der für das Gute (die westliche Welt) und gegen das böse (Phantom und die Russen) kämpft.

Die Geschichte ist deutlich komplexer als noch in Dr. No, was leider dazu führt, dass der etwas langatmig ist. Zwar kommt die Action insgesamt nicht zu kurz, jedoch konzentriert sie sich vor allem auf das letzte Drittel des Filmes.
Über gewisse Strecken des Filmes ist nicht ganz klar, wer zu wem gehört. Weiß Tatiana Romanova, was sie tut oder weiß sie es nicht? Wer arbeitet für wen?
Zwar klärt sich am Ende alles auf, aber dadurch, dass ich nie genau wusste, wer zu wem gehört (oder war ich einfach nicht aufmerksam genug? ;) ) machte sich bei mir eine gewisse "Lustlosigkeit", weiterzuschauen, breit.
Was die Schauspieler angeht: Sowohl Connery als auch Phantom-Agent Robert Shaw spielen ihre Rollen großartig, ich finde die Leistungen der anderen Schauspieler eher nur durchschnittlich.

Alles in allem ein für mich eher mittelmäßiger Bond mit schöner Action am Ende des Filmes, die die "Probleme" der Story nicht ganz wettmachen kann.
Morgen gibt's dann Goldfinger: Ich freue mich auf den möglicherweise besten 007 mit einer mit Gold bepinselten jungen Dame :D.

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The Freewheelin Fonda

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Schöner Kommi und freue ich, dass du den Bond Marathon durchziehst. Bei Moskau gings mir von der Bewertung genauso aber Goldfinger hat echt n coolen Stil und verkörpert meiner meinung nach alles was 007 ausmacht :)


VisitorQ

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Bewertung6.0Ganz gut

Auch der zweite Bond versteht es zu unterhalten. Dr. No hat mir gestern aber deutlich besser gefallen. Mal gucken was die nächsten so bringen.

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sweetForgiveness

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@VQ: Ging mir genauso :)


KonTaicho

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Das Weib mit der Schleife *___*


A-Wax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Starker zweiter Bond mit einem tollen Sean Connery und einigen bekannten Bösewichten.

"Liebesgrüße aus Moskau" ist der zweite Bond-Film in dem wieder Sean Connery die Rolle des britischen Geheimagenten übernimmt. Thematisch bewegt sich der Film im Rahmen des Kalten Krieges. Sehr schön ist das Einführen einer bösen Geheimorganisation mit einem Schurken an der Spitze den wir später nochmal zu Gesicht bekommen werden.

Vom Flair her ist "Liebesgrüße aus Moskau" um einiges düsterer angelegt, als sein Vorgänger "James Bond jagd Dr. No". Man merkt sehr deutlich das Connery immer mehr in die Rolle des Superagenten hineinwächst und langsam diese typische Bond-Coolness entwickelt.

Weiterhin sehr positiv ist das neue Bond-Girl, dass diesmal nicht das dumme Mädchen spielen muss, sondern tatsächlich einen nennenswerten Beitrag zur Story liefert. Auch von den Action-Szenen her wirkt der zweite Bond etwas "mutiger" als sein Vorgänger und es kracht ein wenig mehr.

"Liebesgrüße aus Moskau" ist ein mehr als würdiger Nachfolger des Ur-Bonds und lässt die Reihe immer besser ins Laufen kommen.

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MrDepad

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Bewertung7.5Sehenswert

Bond 50: Die Jubiläums-Collection [Blu-ray] -2/22- "Liebesgrüße aus Moskau"
007´s zweiter Einsatz spielt sich vor der Kulisse des kalten Kriegs ab. Eine russische Dechiffriermaschine und eine Falle für Bond spielen hier eine große Rolle, während in diesem zweiten Bond-Film neue Elemente etabliert werden, die wiederkehrend in jedem der Filme Verwendung finden. So gibt es zum ersten Mal eine wirklich gelungene Pre-Title Sequence, außerdem verkörpert Desmond Llewelyn das erste Mal Q. Von ihm bekommt 007 sein erstes Gadget, einen ganz besonderen Koffer, mit auf seine Mission.
Sean Connery macht auch beim zweiten Anlauf eine sehr gute Figur als James Bond, nur muss er sich diesmal ein wenig dem ernsteren Erzählton anpassen. Statt lockerem Karibik-Flair bekommt man hier einen geradlinigen, ernsten Agenthriller, in dem nur das Nötigste an Humor untergebracht wird. Durch diesen Erzählton und einen etwas zu passiven Bond entwickelt sich die erste Filmhälfte leider ein wenig zäh und mit kleinen Längen behaftet (Zigeunerlager). Daniela Bianchi darf als weibliche Begleitung von 007 diesmal auch mehr als ein dümmliches Püppchen abgeben, sondern sich als wichtiges Story-Element in die Gesamthandlung einfügen.
Diesmal gibt es gleich mehrere Bösewichte, wobei vor allem Lotte Lenya als herrlich fiese Rosa Klebb, ein schemenhafter Blofeld mit Katze und ein fantastischer Robert Shaw als Donald Grant herausstechen. Grant ist eine Art ernsterer Anti-Bond und wird somit ein absolut würdiger und gefährlicher Gegenspieler von 007. Ab der zweiten Filmhälfte scheint sich der Film zu wandeln und man bekommt gewohnt großartige Bond-Unterhaltung geboten. Ein fantastischer Abschnitt im Orient-Express, der in einem brutalen Fight mündet, eine geniale Bond-vs.-Hubschrauber Szene, eine wilde Bootsverfolgungsjagd sowie ein toller Abschluss-Showdown machen "Liebesgrüße aus Moskau" letztendlich noch zu einem mehr als sehenswerten Bond-Film.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung6.0Ganz gut

Auch wenn ich Sean Connery auch heute noch für den besten Bond halte kann ich mich mit vielen der 60er Jahre Bonds nicht so recht anfreunden.
Connery macht seine Sache wie immer sehr gut und und wegen ihm würde ich den Film auch nicht als schlecht bezeichnen, da man sich den ersten Bond eigentlich immer ansehen kann.
Doch seine Mission fand ich hier stellenweise schon sehr langweilig und ,,Liebesgrüße aus Moskau" hat es nicht geschafft mich für das Geschehen wirklich zu interessieren, da ich den Film des öfteren auch langweilig fand!
Insgesamt ist der Streifen durch die Darsteller und die Drehorte ganz nett anzusehen aber spätestens bei der Zugfahrt schaffte der Film es nicht mehr mich zu begeistern und ich hoffte hier eher auf ein baldiges Ende.
Früher hatte dieser Film sicherlich auch noch durch Actionszenen überzeugen können, doch der Kampf auf den Booten und gegen den Hubschrauber am Ende sind schon stark eingerostet und schaffen es nicht über die Längen im Zug hinwegzutrösten.

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Mac_C_Tiro

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Naja, wenn man nach der Romanvorlage geht waren bisher Timothy Dalton und Daniel Craig die besten Bonddarsteller da sie der von Flemings beschriebenen Figur am nächsten kommen, aber ich mag und sah Connery bisher auch am liebsten ;)


The Freewheelin Fonda

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Mit den Romanen kann ich das gar nicht vergleichen aber Sean Connery ist als Urbond für mich und viele andere einfach noch der passendste für die Rolle, da er meines Erachtens alles was Bond ausmacht in einer perfekten Mischung durch sein Acting ausstrahlt.


Amadis

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein spannender und kurzweiliger Bond auch wenn dieser Streifen sicherlich nicht zu den besten Bond-Filmen gehört, ist er dennoch sehenswert. Die Story ist etwas einfacher gestrickt und es werden für Bond-Verhältnisse etwas wenig technische Hilfsmittel eingesetzt, dafür wirkt er aber auch etwas realer als andere Bond-Abenteuer.

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Oliver0403

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der zweite Connery bietet sogar noch mehr Action als der Erste. Es fällt extrem schwer bzw es ist nahezu unmöglich aus den Conneryfilmen einen herauszupicken, der der Beste ist, da sie alle einfach genial sind. Jedenfalls nach meinem eigenen Geschmack. Und ab den Liebesgrüßen hat Q in fast jedem Bondfilm seinen ganz eigenen Auftritt.

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Pyro 91

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der zweite Bond legt noch eine Schippe drauf und bietet mehr Action, Humor und Spannung als sein Vorgänger. Hier haben wir es mit einen grimmigen, ernsten Spionagethriller zu tun, der vor dem Hintergrund des Kalten Krieges spielt.
Sean Connery scheint nun vollständig in seiner Rolle aufzugehen und spielt den smarten, lässigen Chauvi-Agenten noch facettenreicher und interessanter. Insgesamt bekommt man den Eindruck, dass das Agentendasein für Bond nicht unbedingt erfüllend sein muss. Er ist in diesem Teil weit entfernt von dem sprücheklopfenden Superhelden, der keine Verletzungen erleiden muss und nie einen Fehler macht.
Es schwingt zeitweise ein melancholischer Ton mit, vor allem in der Beziehung zwischen Bond und Tatiana Romanavo, wo wir als Zuschauer wissen, dass er ohnehin nur am Geschäftlichen interessiert ist und ihre Gefühle zu ihm unerwidert bleiben werden.
An sich fällt es schwer die Rolle des Bondgirls - die ihn bedingungslos anschmachtet und das ohne Aufwand seinerseits - noch ernst zunehmen. Vor allem weil Eva Marie Saint in "Der unsichtbare Dritte" nur vier Jahre zuvor eine ähnliche Rolle bekleidete, welche aber viel schlagfertiger und gerissener war. Die Frauen in diesem Film sind nicht besonders anspruchsvoll und schnell willig. Nicht mal einen "Cat-fight" im Zigeuner(!)viertel, in denen es um zwei Frauen geht, die um einen Mann bis zum bitteren Ende kämpfen wollen, spart Terence Young aus und überlässt es sogar Bond über die beiden zu entscheiden. Eine recht unnötige Szene, die die Laufzeit streckt und nichts zur Handlung beiträgt. Die chauvinistische Ader, die durch den Film fließt, hätte wirklich nicht nicht noch mehr geweitet werden müssen. Es wirkt nicht wirklich böswillig oder frauenfeindlich, aber ein bitterer Nachgeschmack schwingt schon mit.
Die Actionsszenen am Ende sind großartig. Sei es der Faustkampf im Orientexpress mit einem grandiosen und brutalen Robert Shaw, der Helikopterangriff auf freier Fläche (in Anlehnung an - noch einmal - "Der unsichtbare Dritte") und die Motorbootverfolgung, die den Showdown aus "Dr. No" meilenweit übertrifft. Auch der low-key Showdown im Hotel ist spannend, nicht nur wegen der "Giftstiefel", sondern auch weil Tatianas Einschreiten bis zuletzt hinausgezögert wird. Gut so!
Letztendlich sehe ich in "Liebesgrüße aus Moskau" ein guten Film. Alles was Bond ausmacht wird hier noch besser herausgearbeitet und menschlicher. Die Nebenfiguren dienen der Handlung und haben eine tolle Chemie mit unserem Leadcharakter; die Bösewichtshandlanger sind nicht abgehoben, sondern menschlich und die Handlung ist nicht nur ein Aufhänger für überflüssige Actionsszenen (was wohl auch dem Budget geschuldet war).

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der cineast

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Bewertung3.5Schwach

Nach dem charmanten exotischen und lockeren Flair von DR. NO folgte dieser düstere Bond FROM RUSSIA WITH LOVE. Der große Fehler ist schon, dass er die triviale Literatur eines Flemmings zum großen Spionagethriller anlegt und umdeutet. Ernst. Langatmig. Ohne Schauwert. Verkompliziert. Verschnarcht. Eine misogyne Wichsvorlage die 15 Minuten lang ein guter Film ist (Orient-Express, Hubschrauber, Bootsverfolgungsjagd) aber ansonsten nur bleischwer jeden Nerv abtötet und sein Spektakelcharakter verrät. Am Ende schießt dann Venedig als letzter Schauplatz den Vogel ab. Sean Connery war niemals dort und agiert vor Rückprojektionen. Ungenießbar. Eine Nullnummer.

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DeDavid

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Nullnummer made my day. :D


Le Samourai

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Zweitbester Bond, ganz klar.


jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Auf den Spuren des James Bond / Part 2 / James Bond 007 - Liebesgrüße aus Moskau

Direkt als erste 'Fortsetzung' gelingt den Machern ein wirklich starker Teil - 'Fortsetzung' sage ich ganz bewusst, weil die Beweggründe der S.P.E.C.T.R.E. Schergen ja aus dem Ableben von Dr. No im ersten Bond-Film hervor gehen, ansonsten aber ein eigenständiger und guter Film vorliegt.

"From Russia with love" bietet eine gute Balance zwischen rasanter und deftiger Action (Verfolgung im Schnellboot, Kampf im Zug, etc.) und entspannter, sehr besonderer Atmosphäre (Venedig und speziell die lange Fahrt im Orient-Express). Meist im richtigen Moment wechselt die Stimmung und 007 findet sich in der nächsten heiklen Lage wieder.

Viel wichtiger als die dramaturgischen und inszenatorischen Qualitäten des Films, ist jedoch Sean Connery's Spiel! Agiert er im Pilotfilm zwar bereits im Wechsel zwischen sehr cool und knallhart, fehlte noch ein wenig von dem, was die Figur 'James Bond' für spätere Versionen definieren sollte. Hier ist das Spektrum seiner Figur um eine zweifelsfreie Kerncharakteristik, nämlich den unwiderstehlichen Bond-Charme erweitert. Der machohafte Chauvy ist auf dem Weg zum smarten Typen (der sich seiner Unwiderstehlichkeit natürlich weiterhin bewusst ist).

"From Russia With Love" ist also ein wirklich unterhaltsamer Film, der speziell durch sein Tempo und Timing punktet, einen überzeugenden Connery in petto hat, der schon recht nah an seinem Parade-Bond angekommen ist und mit dem 'Orient-Express'-Segment wohl direkt zu Beginn einen der atmosphärischsten Momente in 50 Jahren Bond vorlegt!

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LowRidah

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Bewertung4.0Uninteressant

Sehr viel Erotik :D //Ironie aus

Aus der Zeit in der für russische Passagen in Filmen keine Untertitel benötigt wurden. Sagt doch schon alles?^^

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