James Bond 007 - Feuerball
Thunderball (1965), GB Laufzeit 125 Minuten, FSK 12, Thriller, Actionfilm, Kinostart 17.12.1965
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von Terence Young, mit Adolfo Celi und Molly Peters
Als zwei britische Kampfjets gestohlen werden, die jeweils eine Atombombe an Bord hatten, gibt es für den Fortbestand der Welt nur eine Chance: James Bond begibt sich auf die Bahamas, um wieder alles zu richten…
Cast & Crew
-
Terence Young
-
Luciana Paluzzi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fiona Volpe
-
Rik Van Nutter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Felix Leiter
-
Bernard Lee
-
Adolfo Celi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Emilio Largo
-
Guy Doleman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Count Lippe
-
Desmond Llewelyn
Regie
Schauspieler
-
Sean Connery
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) James Bond
-
Martine Beswick
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paula Caplan
-
Lois Maxwell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miss Moneypenny
-
Molly Peters
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Patricia Fearing
-
Claudine Auger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Domino Derval
-
Roland Culver
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Foreign Secretary
-
Richard Maibaum
-
John Hopkins
- Genre
- Thriller, Agentenfilm
- Zeit
- 1960er Jahre
- Ort
- Bahamas, England, Florida, Frankreich, Paris, Strand, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Atomrakete, Augenklappe, Autounfall, Bestechung, Blockbuster, CIA, Doppelgänger, Erzbösewicht, Geheimorganisation, Hai, Haiangriff, Harpune, Hotel, Jagdflieger, Kasino, Klassiker, Korallenriff, MI6, Oscargewinner, Sanatorium, Secret Service, Strand, Terrorismus, Terrorist, U-Boot, Unterwasser, Verfolgungsjagd, Wodka, Yacht
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails James Bond 007 - Feuerball
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Kritiken (1) — Film: James Bond 007 - Feuerball
Xander8112: at the movies
Kommentar löschenEigentlich schade - nach einem der besten Bond-Filme kam so ein Absturz. “Feuerball” erreicht zu fast keinem Zeitpunkt die Qualität der Vorgänger.
Schon der Vorspann lasst einen böses ahnen. Ein Sarg wird gezeigt, die Initialien “JB” deuten auf James Bond hin. Natürlich ist er es nicht, in dem Sarg ist gar niemand sondern der vermeintlich Tote, ein Mitglied von S.P.E.C.T.R.E. (der Original-Name vom “Phantom”) hat seinen Tod vorgetäuscht und wohnt in Frauenkleidern (!) seiner eigenen Beerdigung bei. Bond stellt ihn - und flieht mit einem Raketenrucksack. Das ist so unnötig, übertrieben und unglaubwürdig, dass ist mehr zum lachen. Ok, James Bond Filme habens ja eh nicht so mit der Glaubwürdigkeit.
Doch Connery wirkt insgesamt so, als hätte er auf diesen Film überhaupt keine Lust gehabt. Er spielt seine Rolle routiniert runter, und das merkt man dem Film an. Auch all die Bond typischen Zugaben, Sprüche und Girls können den Film dann nicht mehr übers Mittelfeld hinaus tragen, dafür ist er einfach zu langgezogen und, ja, stellenweise langweilig. Erst recht die Unterwasserszenen hätten meiner Meinung nach etwas gekürzt werden können. Dazu kommt, dass dieser Film auch handwerklich schlechter als der Vorgänger gemacht ist, alles wirkt schnell abgedreht, fix geschnitten und aufs Publikum losgelassen.
Insgesamt also nichts besonderes und dafür auch noch etwas übertrieben - leider kein wirkliches Highlight der Serie…
http://xander81.wordpress.com/2008/10/16/kritik-james-bond-007-feuerball/
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Kommentare (21) — Film: James Bond 007 - Feuerball
Kommentar schreibenJoe Gillis 2012/01/02 16:15:21
Kommentar löschen»His fight goes on and on and on.« James Bond (zu routiniert: Sean Connery) auf der Suche nach zwei in erpresserischer Absicht entführten NATO-Atomsprengköpfen. Die Spur führt ziemlich umweglos auf die Bahamas, wo der Doppelnull-Agent in schier endlose Unterwasserermittlungen verwickelt wird. Das Hirn des Bombnappings, SPECTREs ›Number Two‹ (Adolfo Celi), hat, trotz Augenklappe, Haifischbecken und Millionärsyacht, leider nur die Strahlkraft eines Hilfsteufels – wodurch der badeferienhaft-submarine Erzählrhythmus nicht eben an Dramatik gewinnt. So sorgen lediglich die Heimtücke von henchwoman Fiona Volpe (Luciana Paluzzi) sowie Ken Adams märchenhafte Konferenzraum-Architekturen (ultramodern-simplizistisch bei den Bösen, neobarock-monumental bei den Guten) für sporadische Aha-Effekte.
http://kinotagebuch.blogspot.com/
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duffy 2012/01/02 16:26:21
Antwort löschenIch mochte "Sag niemals nie" eh immer lieber.
Le Samourai 2012/01/02 18:31:13
Antwort löschenduffy = Satan! :)
Joe Gillis 2012/01/02 19:05:47
Antwort löschenManchmal liegt der Satan richtig … :)
Le Samourai 2012/01/02 21:58:08
Antwort löschenNie und nimmer ist das Remake besser!
patcharisma 2012/01/02 21:59:09
Antwort löschenFinde ich auch der schwächste Bond - auch wegen diesen nicht endend wollenden Langweil-Szenen unter Meer. Damals waren die Leute davon ja beeindruckt... Bestimmt ist das Remake cooler, Mr.Samurai!
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patcharisma 2012/01/02 22:02:28
Antwort löschenSpass macht hier eigentlich nur die Eingangsszene...
duffy 2012/01/02 22:06:17
Antwort löschenEin Gillis, ein charisma und ein duff können nicht irren! :D
guggenheim 2011/12/29 14:32:19
Kommentar löschen"Feuerball" hatte große Fußstapfen auszufüllen, folgte das vierte Bond-Abenteuer doch auf "Goldfinger", einen der besten, wenn nicht sogar DER beste 007-Film schlechthin. Dementsprechend schwierig war es, die hohe Latte zu überspringen. Funktioniert hat es nicht, dem direkten Vorgänger das Wasser zu reichen, dafür tauchte man in ebendieses ab und erschuf einen würdigen und unterhaltsamen Teil der Endlosreihe. Auch in "Feuerball" sind die Gegenspieler, wenn auch nicht so stark wie Fröbe als Goldfinger, einprägsame Charaktere, sei es Adolfo Celi als Largo, Luciana Paluzzi als Fiona Volpe oder der im Hintergrund agierende und nur kurz auftauchende Blofeld. In Kombination mit dem wohl haarigsten Bond ever (damals durften Männer noch Rückenpelz tragen) ergibt das ein amüsantes Agenten-Abenteuer.
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Sigrun 2011/12/08 13:01:08
Kommentar löschenBOND #4 - THUNDERBALL (1965)
Vorwort: Eigentlich wollte ich gar keine Kritik schreiben, weil ich heute schreibtechnisch nicht ganz fit bin, aber JAMES BOND 007 - THUNDERBALL verdient doch ein paar geschmeidige - und diesmal auch sehr persönliche - Worte.
Hauptteil: Wenn ich früher gefragt wurde, welchen Bondfilm ich am wenigsten mag, dann antwortete ich stets: Der, der unter Wasser spielt. Ich verabscheute als Kind nämlich Unterwasserfilme und machte einen so großen Bogen drum, dass ich mir noch nicht mal merken konnte, dass Bondfilm Nummer vier FEUERBALL bzw. THUNDERBALL heißt. Den Filmtitel fand ich ohnehin idiotisch, da für meinen Geschmack sowas wie UNTERWASSERBALL ganz klar passender gewesen wäre. Kenner der Materie werfen spätestens hier ein, dass ich mich getäuscht haben muss, denn - und davon konnte ich mich gestern überzeugen - tatsächlich ereignet sich ein Großteil der Handlung an Land und somit im Trockenen. Dass der Film ein Bond-Klassiker ist, konnte ich nebenbei auch noch bemerken. Gut also, dass ich ihn noch mal gesehen habe, denn THUNDERBALL ist definitiv der Bond, den ich bislang am wenigsten in Augenschein genommen habe und dessen Handlung ich wohl vollkommen verdrängt haben muss. Gut, dass sich das jetzt geändert hat. Meine Phobie ist übrigens (einigermaßen) weg, seit ich 20.000 MEILEN UNTER DEM MEER (1954) gesehen habe - dass ich THUNDERBALL innerhalb meiner Bondretrospektive ewig vor mir her geschoben habe, wundert mich wegen der alten Abneigung aber trotzdem nicht.
SCHLUSS: Ganz zum Schluss - und auch dank einiger schlauer Einträge hier - wurde dann zusätzlich so langsam klar, dass es den Film sozusagen zwei Mal gibt, denn NEVER SAY NEVER AGAIN (1983) ist ja bekanntlich ein Remake des Stoffs. Da dieser Film aus den frühen 80ern außerhalb der offiziellen Bondzählung existiert, schiebe ich ihn nun als nächstes einfach dazwischen, passt ja prima.
P.S. Gegen Wasser im echten Leben hab ich übrigens überhaupt nichts, ich schwimme gern & schätze es auch sehr als Getränk :D
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Hendrik 2011/12/08 13:12:13
Antwort löschenSehr schön! THUNDERBALL kommt bei mir wegen der Längen zwar ein bißchen schlechter weg aber es kann nicht jeder Bond eine 9,0 sein. ;-)
Sigrun 2011/12/08 13:40:28
Antwort löschenDu sagst es :D Und ich weiß, du musst es wissen!! Bin mal auf den RE-Watch von NEVER SAY NEVER gespannt, an den Film erinnere ich mich ziemlich gut (allerdings unter Ausnahme der Wasserszenen :/ ). Hab den auch schon öfter gesehen, weil ich den Teil, der im Sanatorium spielt, so besonders gerne mag und alle Witze, die wegen Connerys drei Kilo mehr auf den Rippen gerissen werden!!
lori101007 2011/11/22 12:22:11
Kommentar löschenEin guter Bondklassiker mit einer spektakulären Unterwasserschlacht! Auch der Bösewicht Emilio Largo ist teuflisch. Claudine Auger ist umwerfend!
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JannikM 2011/08/10 00:21:31
Kommentar löschen"Darf ich meine Freundin hier hersetzen? Sie wird sie nicht belästigen, sie ist nämlich tot."
Sean Connery besticht durch seinen Charme und seine Leinwandpräsenz. Er spielt die Rolle perfekt. Die tollen Karibik und Unterwasseraufnahmen, die Actionszenen und natürlich auch die attraktiven Bondgirls machen den Film sehenswert. Die musikalische Untermalung des Films ist ebenfalls gut.
Alles in Allem ein gelungener Bond!
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Filmkenner77 2011/03/18 15:10:00
Kommentar löschen"Feuerball" ist einer von bislang nur zwei James Bond-Filmen, die einen Oscar besten (Special-Effects) erhielten und zugleich der erste Bondfilm, von dem knapp 18 Jahre später dank eines vertrackten Urheberrechtsstreits ein Remake ("Sag niemals nie") erschien. Der klassische Bondfilm mit Sean Connery besticht durch sehenswerte und aufwändige Unterwasseraufnahmen, reicht jedoch insgesamt nicht an den Vorgänger "Goldfinger" heran. Mir persönlich hat das Remake "Sag niemals nie" besser gefallen.
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Stefan_R. 2011/03/18 16:49:58
Antwort löschenMir auch ;)
morlock 2011/11/18 19:12:47
Antwort löschenMir ebenso.
Filmfan95 2011/02/20 20:32:10
Kommentar löschenDer vierte Teil der Franchais-Reihe um den Agenten mit der Lizenz zum Töten überzeugt mit spektakulären Effekten und einer gewohnt spannenden Story. In gewohnter Bond-Manier geht es rund um den Erdball auf der Jagd nach den Bösewichten. Auch die hübschen Frauen, mit den Bond natürlich eine Romanze hat, fehlen nicht. Als Auto steht ein Aston Martin DB5 zur Verfügung und natürlich hat die Bastelabteilung des MI5 James Bond wieder mit reichlichen Gadgets ausgerüstet. Regisseur Terence Young, der hier bei seinem letzten Bond Film die Regie führte, hat mit seiner Umsetzung der Romanvorlage von Ian Fleming erneut ein packendes Agentenabenteuer auf die Leinwand gezaubert, dass die Fans trotz kleinerer Längen zufrieden stellte. Ein weltweites Einspielergebnis von 140 Millionen Dollar spricht da eine deutliche Sprache. Neben "Goldfinger" ist "Feuerball" bislang der einzige Bond-Film, der sich auch bei den Oscars durchsetzen konnte. Wen wundert es, in der Kategorie "Beste Spezial-Effekte". Auch mit seinen Kampfszenen unter Wasser blieb dieser Bond im Gedächtnis der Zuschauer.
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juergen-schulze 2011/02/19 14:37:54
Kommentar löschenFür mich der beste Bond! 'Nuf said.
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AgentGuhl86 2011/02/04 11:36:10
Kommentar löschenAlso ich muss schon sagen, dieser Q ist ein echtes Genie. So ist er doch immer wieder in der Lage, genau das für Bond zur Verfügung zu stellen, das er dringend benötigt. Entweder hat er hellseherische Fähigkeiten oder das ist immer nur krasser Zufall (natürlich könnte auch Q der Oberböse sein, der in jedem Bondfilm alle Fäden in der Hand hat und somit natürlich ein Händchen für die Situation hat, aber das will ich ihm nicht anhängen - außerdem: warum sollte er sich selbst bekämpfen?). Nun ja, "Feuerball" ist durchweg klassische Bond-Unterhaltung, die hier eindeutig unter Wasser verlagert wurde. Manchmal sind diese Szenen etwas langatmig, aber die große Unterwasserschlacht zwischen den Agenten ist echt ein Highlight, das man selten zu sehen bekommt. Das i-Tüpfelchen hier ist zweifelsohne das Duell zwischen Bond und dem großartig verkörperten Nr. 2, der bei Austin Powers nicht ganz so gefährlich war^^. Mehr bleibt nicht zu sagen: 007 eben :)!
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Becks87 2010/11/18 14:15:42
Kommentar löschenDer erste etwas schwächere Bond. Die Unterwasseraufnahmen ziehen sich ewig in die Länge und das Taucherkampf-Finale hat mich auch kalt gelassen. Außerdem hat der Film ganz erhebliche handwerkliche Mängel. Der Schnitt ist beispielsweise einfach grausig und auch Connery wirkt lediglich routiniert aber lustlos. Gott sei Dank folgte auf diese Enttäuschung mit "Man lebt nur zweimal" wieder ein echter Kracher.
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Hendrik 2010/09/30 01:53:51
Kommentar löschen"Oh, hell, let's just do what we always do, hi-jack some nuclear weapons and hold the world hostage. Yeah? Good!" Dr. Evil
Und mit dieser schönen Superverbrecherweisheit eröffne ich nun hiermit meinen längst überfälligen längeren Kommentar zu "Feuerball", einem von mir eher ungeliebten Teil meiner Lieblingsfilmreihe.
Schon in der Pre-Title-Sequenz dürfte einem der bis 2008 schlechteste Schnitt der Reihe auffallen, außerdem war es selten so offensichtlich, dass eine Szene um ein Gadget (der an und für sich coole Jetpack) herum konstruiert wurde. Aber die größte Schwäche ist etwas, das ich sonst über keinen anderen Bond sagen kann: Er hat einfach zu viele Längen. Der dynamische Wechsel der exotischen Schauplätze machte schon immer einen Teil des Reizes der Reihe aus, etwas das sogar im ersten Film besser funktioniert hat, denn kurz bevor es auf Jamaica langweilig zu werden drohte, ging es auf Dr. No's Insel. In Feuerball allerdings befinden wir uns anfangs im englischen Sanatorium Shrublands, dann gibt es einen kurzen Abstecher zu M nach London und schon befinden wir uns auf den Bahamas, wo es nur wenig Höhepunkte gibt (no pun intended), während wir zwischen verschiedenen Locations hin- und herpendeln, bis wir zur zu lang geratenen großen Unterwasserschlacht kommen, die uns zudem auch noch durch schon zu oft vorher im Film vorkommende Tauchsequenzen leicht verdorben wurde. Und auch auf der Handlungsebene habe ich schon mitreißenderes gesehen. Eine stärkere Abweichung von Flemings Roman hätte wohl beides verbessern können.
Aber ich will nicht nur meckern. Es gibt einige gute Sprüche - einer davon ziert sogar meine Zitatliste auf meiner Profilseite - und eigentlich gute Schurken. Da wäre zum einen Fiona (rothaarig und verschlagen - that's my kind of girl), die erste Vertreterin des sporadisch in der Reihe auftretenden Figurentyps der Femme Fatale bis zum bitteren Ende - leider wird ihr Potential in meinen Augen nicht völlig ausgereizt. Zum anderen natürlich der Mann, der im Alleingang die Augenklappe als modisches Accessoire für Leinwandbösewichte außerhalb von Piratenfilmen salonfähig gemacht hat: Emilio Largo, den ich neben Sanchez aus "Licence to Kill" als den kaltblütigsten, bösartigsten und gleichzeitig 'normalsten' (sprich: nicht völlig durchgeknallt) 007-Gegner bezeichnen würde. Sein eher unspektakuläres Ende wird diesem Charakter jedenfalls nicht gerecht. (Trivia: Disco Volante, der Name seines Schiffs, ist italienisch für fliegende Untertasse und Namensgeber des großartigen zweiten Mr.Bungle-Albums)
Das Ende vom Lied: Auch wenn für einige Fans die fragwürdige Faustregel gilt, dass es keine schlechten Connery-Bonds gibt, und manches immer wieder zurecht gerne zitiert wurde (z.B. die SPECTRE-Konferenz), liefert "Feuerball" sich aus genannten Gründen regelmäßig mit "Der Mann mit dem goldenen Colt" und "Octopussy" heiße Fights um den vorletzten Platz in meiner Bond-Rangliste. Und apropos Lied: Neben dem klassischen Titelsong von Tom Jones gibt es noch einen nicht verwendeten von Johnny Cash - einfach mal auf youtube suchen, es lohnt sich!
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mikkean 2010/09/30 01:58:21
Antwort löschenWow, was für ein Kommentar. Hut ab. Ja, die Connery-Ära war vielleicht die lässigste für den guten Bond. Ich mochte immer die Spielereien von Q und die herrlichen Welt-Eroberungspläne der Bösewichte. Nach Roger Moore konnte man die Bösen ja fast vergessen.
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patcharisma 2010/09/30 04:00:01
Antwort löschenHast Du toll geschrieben, Jan, aber Feuerball ist für mich der schlechteste Bond aller Zeiten! xD
Ah, Morgen stirbt nie, ist in etwa gleich unterirdisch, also Plus for you...
Hendrik 2010/10/01 23:04:23
Antwort löschen@beide: Danke! Wobei ich zugeben muß, dass Der Morgen stirbt nie für mich der beste Brosnan-Bond ist
xiudt 2009/10/23 10:19:28
Kommentar löschenZweifellos einer der besten Bond-Filme. Trotz seines Alters - immerhin beinahe 45 Jahre immer noch unterhaltsam und spannend, kameratechnisch eine Augenweide. Sean Connery's Leinwandpräsenz ist immens - und die attraktiven Bondgirls tun ihr Übriges. EInziges Ärgernis: Die arg überzogene Endsequenz mit dem unpassendsten Bluscreen-Effekten der Filmgeschichte.
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mOrLoC89 2009/09/15 19:31:15
Kommentar löschenschicker bond, wie nicht anders gewohnt...flotte sprüche arrogant und dennoch sofort sympathisch :)
gute Unterhaltunge auf hohem Niveau.
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BAD ONI0N 2009/08/30 18:03:43
Kommentar löschenEin gut aufgelegter Connery mit immenser Spruchquote gegen Largo und Haie...
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FordFairlane 2009/02/19 08:59:54
Kommentar löschenFeuerball ist ein guter Bondy mit typischen Bösewicht!!
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Blonder 2009/01/21 16:20:55
Kommentar löschenUnterhaltsamer Agententhriller mit Sean Connery in seiner Paraderolle als 007. Einer der wenigen Bond-Filme der ein paar Längen hat. Trotzdem macht es Spaß ihn sich anzuschauen, ein Mix aus trockenen Sprüchen, schönen Frauen und gut gestylter Action .
Sean Connery ist für mich der beste Bond-Darsteller den es jemals gab!
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patcharisma 2008/08/17 04:19:12
Kommentar löschenDer langweiligste und schlechteste Bond aus den 60's.
Damals mit Oscar für Spezialeffekte belohnt, langweilen die endlosen Unterwasserszenen heute nur noch.
Connery muss so ein schlechtes Gewissen gehabt haben, dass er 1983 die Geschichte in "Never say never again" wieder wettmachte.
Eigentlich nur wegen Claudine Auger's toll designtem schwarz-weiss Bikini & der Anfangssequenz ("Ich möchte jedenfalls nicht mit ihm tauschen") sehenswert.
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dAShEIKO 2008/03/19 14:32:56
Kommentar löschenSolider Bond mit Adolfo Celi als Prototyp eines Bondbösewichts. Nur Blofeld ist noch finsterer.
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doctorgonzo 2008/02/13 15:12:39
Kommentar löschenZu der Zeit gab es noch keine schlechten Bonds, die gibt es erst seit den 80ern...Der hier hat eines der coolsten Bond-Zitate "Stört es Sie, wenn ich meine Freundin hier zu Ihnen setze? Sie wird Sie nicht belästigen, sie ist nämlich tot."
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Cipama 2008/02/13 15:00:32
Kommentar löschenfind ich nicht... Diamantenfieber ist bei mir ganz klar unten... Feuerball find ich gut...
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