Krieg der Welten
War of the Worlds (2005), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Katastrophenfilm, Actionfilm, Kinostart 29.06.2005
81 Bewertungen
Skala 0 bis 10
18511 Bewertungen
167 Kommentare
Keine
von Steven Spielberg, mit Tom Cruise und Dakota Fanning
Steven Spielberg insziniert in Krieg der Welten die Apokalypse durch eine Alieninvasion.
Krieg der Welten basiert auf dem gleichnamigen Roman von H.G. Wells und handelt von einer Invasion der Erde durch Marsbewohner. Mit Steven Spielberg hinter und Tom Cruise vor der Kamera haben sich zwei Spezialisten für Popcornkino des Stoffs angenommen und modernisieren den Science-Fiction-Klassiker, der 1953 zum ersten Mal verfilmt wurde. Sie erzählen von dem Überlebenskampf der Menschheit aus der Sicht einer amerikanischen Familie. Die Menschheit wird von einer außerirdischen Macht unterwandert, die ihr technologisch weit überlegen ist. Das Motiv: die minutiöse Planung einer Invasion, die alles Leben attackieren soll. Währenddessen geht der Alltag hier seinen gewohnten Gang. Die Ferriers, eine typisch amerikanische Familie, genießen ihr gutbürgerliches Dasein. Es könnte immer so weitergehen. Stünden sie nicht plötzlich einem eiskalten Feind gegenüber, der keine verletzliche Seite zu haben scheint. Ist die Zeit der menschlichen Zivilisation abgelaufen? Den Ferriers wie der gesamten Menschheit bleibt nur noch das Prinzip Hoffnung. Sie wissen, dass sie in den Krieg der Welten ziehen müssen. Doch sie wissen auch, dass ihre Chance, die größte Schlacht der Geschichte erfolgreich zu schlagen, verschwindend gering ist.
(Quelle: omdb)
Mehr Bilder (29) und Videos (5) zu Krieg der Welten
Cast & Crew
- Genre
- Apokalypse & Postapokalypse, Familiendrama, Katastrophenfilm, Actionfilm, Drama, Science Fiction-Film
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Boston, Flugzeug, New Jersey, Schiff, Vereinigte Staaten von Amerika, Zerstörte Stadt
- Handlung
- Alien, Allein Stehend, Angriff, Angst, Apokalypse, Armee, Auto, Außerirdische Technologie, Außerirdischer, Bedrohung, Blockbuster, Blut, Bruder-Schwester Beziehung, Ertrinken, Explosion, Familie, Familienkonflikte, Flucht, Fluss, Fremde Lebensform, Gefahr, Gefangener, Geschiedene Eltern, Getrennte Familie, Invasion, Invasion aus dem All, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kampfeinsatz, Keller, Krieg, Krieger, Lebensgefahr, Massaker, Menschenmenge, Militär, Monster, Rettung, Roman, Scheidung, Schiffbruch, Schiffsunglück, Schlacht, Schlägerei, Schwangerschaft, Trauma, Töten, Untergang, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Vater-Tochter-Beziehung, Vaterfigur, Verrückter, Versteck, Verzweiflung, Virus, Zerstörung, Überleben, Überlebenskampf
Fans dieses Films mögen auch
The Day After Tomorrow
US 2004
The Core - Der innere Kern
GB/US 2003
Deep Impact
US 1998
Hulk
US 2003
Planet der Affen
US 2001
Fans dieses Films gefiel auch
News zum Film Krieg der Welten
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Krieg der Welten
- Krieg der Welten: critic.de






















Kritiken (15) — Film: Krieg der Welten
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Was wäre, wenn wir die ganze Zeit von einer höheren Lebensform beobachtet werden und diese nur darauf wartet uns Menschen, in der ganzen Zufrieden- und Selbstsicherheit, anzugreifen und auszulöschen? Was wäre, wenn wir Menschen, genau wie die Härchen und Insekten unter dem Mikroskop, nur ein unnötiger Bestandteil des Universums sind, welche von einem Moment auf den anderen ausradiert werden? In 'Krieg der Welten' werden wir in diese Fragen einbezogen und bekommen es mit den neidischen Wesen, tief aus den Abgründen des Weltalls zu tun. Und wenn Spielberg seine Tripods von der Leine lässt, dann kann er sein ganzes inszenatorisches Können beweisen. Angefangen mit der unsicheren wie undurchsichtigen Lage. Ein Sturm zieht auf, Blitze schlagen an der gleichen Stelle ein, der Himmel verdunkelt sich, Autos funktionieren nicht mehr, das „Gewitter“ zieht gegen den Wind, Stromausfälle, Stille und undenkbares Chaos. Die Maschinen pulverisieren Menschen im Bruchteil einer Sekunde…
Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten
Punsha Wed, 18 Jul 2012 16:04:17 -0000
Antwort löschenInszenatorisches Meisterwerk.
SoulReaver Wed, 18 Jul 2012 16:16:16 -0000
Antwort löschenTeils.
Mr Vincent Vega Wed, 18 Jul 2012 16:17:44 -0000
Antwort löschenNee, komplett.
Bandrix Wed, 18 Jul 2012 16:24:24 -0000
Antwort löschenInszenatorisch ganz groß, allerdings muss ich SoulReaver zustimmen. Gegen Ende verliert der Film teilweise seinen Reiz.
Benner Wed, 18 Jul 2012 16:24:39 -0000
Antwort löschenMehr Punkte hättens aber auch nicht werden dürfen, Reisi :-*
SoulReaver Wed, 18 Jul 2012 16:27:38 -0000
Antwort löschen:) :-*
*frenzy_punk<3 Wed, 18 Jul 2012 16:34:39 -0000
Antwort löschenMir hat der Film sogar gefallen. Steinigt mich :)
SoulReaver Wed, 18 Jul 2012 16:36:53 -0000
Antwort löschenQuatsch. Wir freuen uns, hier laufen ja noch mehr rum, denen er gefallen hat. :-*
Punsha Wed, 18 Jul 2012 16:37:01 -0000
Antwort löschenDas Ende ist leider Mist, ja. Aber (fast) alles davor war für mich schlichtweg herausragend, weshalb ich auch nicht verstehe, warum den so viele überhaupt nicht mögen. Da bin ich schon fast froh sogar über die 5 Punkte von dir. ;) Aber von überschwänglichen Patriotismus hab ich nichts bemerkt. Klar, der Junge will zur Fahne, aber das tut Spielberg keinesfalls gutheißen. Im Gegenteil.
SoulReaver Wed, 18 Jul 2012 16:41:24 -0000
Antwort löschenDann freu dich weiterhin :).
Punsha Wed, 18 Jul 2012 17:14:52 -0000
Antwort löschenOch, widersprich mir doch mal. :P
Oceanic6 Wed, 18 Jul 2012 18:17:31 -0000
Antwort löschenGrandioser Film... einer von Spielbergs Besten.
Alle 14 Antworten zeigen
SoulReaver Wed, 18 Jul 2012 18:20:22 -0000
Antwort löschenGenau.
Baumkopf Holzfaust Wed, 18 Jul 2012 19:50:09 -0000
Antwort löschenne, sehe ich nicht so. Ist der tausendste Neuaufguss eines abgelutschen Themas. Und das nichtmal besonders originell. Einzig der brennende Zug hat mir ein bisschen Gänsehaut gemacht.
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] SPIELBERG scheint die Schusterwerkstatt mit dem Rest der Welt zu verwechseln und er lässt einfach den Schrecken einziehen. Im wesentlichen ist „Krieg der Welten“ nichts anderes als ein Ort der Barbarei. Und löst im Fühlen und Denken des Publikums eine Art Rausch mit Schwindelgefühlen aus. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
the gaffer: the-gaffer.de
Kommentar löschenWie kaum einem anderen Mainstream-Regisseur gelingt es Spielberg hier, der (Schau-)Lust an der Katastrophe die Folgen derselben gegenüber zu stellen. Anders als etwa in “Independence Day”, indem eine gute Zigarre alle Toten vergessen macht, ist “Krieg der Welten” in jeder Einstellung Zeugnis einer nachhaltigen Verstörung.[...]
Während das amerikanische Desasterkino stetig darum bemüht ist, dem Zuschauer diese Wahrheit aus der Erinnerung zu löschen – nur so macht Zuschauen Spaß – treibt Spielberg das Genre mit Hilfe des gebrochenen Helden Tom Cruise und der kleinen, großäugigen Dakota Fanning an die Grenzen der Massentauglichkeit.
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWas ist denn gut an Krieg der Welten, wenn die Handlung doof ist und die Schauspieler durchwachsen? Schlicht, die Inszenierung. Von der fahl-grauen Industrie- Optik zu den realistischen Panik-Szenen gelingt es Spielberg sehr eindringlich den Einbruch des Unfassbaren in den Alltag zu schildern. Was wäre, wenn plötzlich die Welt wie man sie kennt koppheister geht? Wie reagieren Menschen? Sie reagieren dumm, sie reagieren brutal, sie reagieren hilflos und überfordert.
Dafür findet Spielberg beklemmende Bilder. So idiotisch es sein mag stehen zu bleiben wenn die Erde aufbricht und etwas herauskriecht… es ist anzunehmen das die Menschen wirklich stehenblieben um zu gucken. Selbst im Angesicht der Gefahr ist der Drang “zu sehen was los ist” stärker als die Furcht. Vielleicht auch weil man nicht wahrhaben will, das tatsächlich etwas schlimmes passiert. Das sich die vertraute Umgebung innert Sekunden in ein Inferno verwandeln kann. Zu tief hat jeder von uns im Kopf, das man doch sicher…
Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
amblin1971 Wed, 22 Dec 2010 17:02:05 -0000
Antwort löschen@Batzmann: Sehr gute Zusammenfassung! - Diese Kritik beschreibt die Kernaussage von WOTW ziemlich treffend.
Ich glaube dass viele von WOTW enttäuscht waren, weil sie Independence Day 2 erwartet hatten, und dann sowas...tztztz...bekommen haben! - Tja,..- Pech gehabt, kann ich da nur sagen!
Die Intension die ein gereifter Filmemacher, wie Steven Spielberg es mittlerweile ist, nach 9/11 mit diesen Film und auch mit dem Nachfolger "München" hatte, ist den meisten Kinogänger entweder nicht klar geworden oder Sie waren gar nicht in der Lage dieser Intension zu folgen.
Alle 3 Antworten zeigen
JacktheHype Sat, 30 Apr 2011 10:22:28 -0000
Antwort löschenDieser Kritik stimme ich komplett zu!
christian-bauer Mon, 01 Aug 2011 14:35:19 -0000
Antwort löschenDer Kritik kann ich - so wie jack - einfach nur zustimmen. Sehr gut niedergeschrieben!
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
“Krieg der Welten” kann man sich angucken, tut nicht weh. Genauso wenig wie es einem jedoch schadet, geht es einem danach besser, sprich: Man hat da jetzt kein Highlight gesehen, sondern einen durchschnittllichen Popcorn-Actionkracher mit mehr Tiefgang, als man vielleicht erwarten würde. Das dieser allerdings eher der Vorlage als Spielberg geschuldet ist, muss dabei bedacht werden.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenVor rund 100 Jahren begründete der Englische Schriftsteller H.G. Wells den phantastischen Science-Fiction-Roman durch eine Reihe wohlbekannter Bücher wie „Die Zeitmaschine“ und „Krieg der Welten“. Zahlreiche Romane wurden verfilmt, alleine in den letzten Jahren bringt es der Kult-Autor neben „Krieg der Welten“ mit „Timemachine“, „Hollow Man“ und „Die Insel des Dr.Moreau“ auf 4 Leinwandumsetzungen, die zumindest von seinen ursprünglichen Romanen inspiriert wurden. Dennoch: Das aktuelle Werk von Spielberg ist schon vor der Uraufführung spektakulär. Nicht nur, dass sich der populäre Regisseur mit dem bekennenden Scientologen Tom Cruise einen der größten Kassenmagneten unserer Tage als Hauptdarsteller verpflichtet hat (der für seinen Job 10% der Gesamteinnahmen erhält), der Film startet mit weltweit 15000 Kopien. Herr Spielberg bestätigt wohl gern seinen Ruf als Filmemacher der Superlative.
„Krieg der Welten“ wurde 1953 schon einmal verfilmt und mit dem legendären Rundfunkhörspiel…
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenich weiß ja inzwischen, man kann den film wohl ganz gut finden, auf die eine oder andere weise, weiß nicht: als sommerblockbuster, als angstmaschine, als irgendwie auch ein remake. kann man, kann ich nicht.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Krieg der Welten" gehört für mich zu den Filmen die hoffnungslos überschätzt wurden. Gute Spezialeffekte und große Namen machen halt noch lange keinen guten Film und daher empfehle ich jedem der nicht wie ich neun Euro für einen Kinobesuch in den Sand setzen will sich wirklich zu überlegen bei welcher Gelegenheit er sich den Film ansehen will. Im Kino war es nicht nötig und auf DVD wird es nicht nötig sein.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenEs herrscht eine Atmosphäre der Angst vor dem unbekannten Ereignis. Manche Bilder erinnern an Versehrtheiten, die der Terror hinterlässt. Spielberg stellt vor diesem Hintergrund die Schwächen der menschlichen Gesellschaft aus und lässt sie gerade dadurch wertvoll erscheinen. Er bleibt diesseits des Hügels, hinter dem die große Schlacht vonstatten geht.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenKnapp und pointiert werden die drei Hauptfiguren definiert, bevor Spielberg ohne Umwege die Apokalypse losbrechen lässt. Gewitterwolken kündigen in bester "Independence Day"-Manier die Alien-Invasion an, aber während Will Smith noch ungläubig in den Himmel starrt, werden bei Spielberg bereits die ersten Menschenmassen mit dem Laser zerpflügt ...und das mit einer Unbekümmertheit, dass man sich die Augen reibt - wenn man sie denn schließen könnte. In betont rohen und kalten Bildern werden die hereinbrechenden Katastrophen hingeschlenzt, die in den Action-Momenten durch ihren dokumentarischen Flair und der surrealen Szenerie eine schier unbeschreibliche Wucht entfalten.
Die Suspense-Szenen erinnern dagegen an ein aufgebohrtes "Signs"-Remake. Sobald sich in einem Keller verkrümelt wird, kann die Regie auch mit reduzierten Mitteln den Adrenalin-Pegel im roten Bereich halten - Verschnauf-Pausen gibt's eh selten. In diesen Momenten zitiert Spielberg sich dann…
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenAber eines stimmt bedenklich, gerade wenn man den Film als den ultimativen Spielberg betrachtet: Es ist ein Film ohne Inhalt. Tom Cruise hat darin eine einzige Aufgabe, nämlich sich und seine zwei Kinder in Sicherheit zu bringen. Sein Überlebenskampf ist "pures Kino", ein Nachdenken findet nicht statt. Warum auch?
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenUntypischer Sci-Fi-Endzeit-Blockbuster, der gekonnt mit Ängsten spielt und mit grpßen schauspielerischen Leistungen (Dakota Fenning) aufwarten kann.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenCruise stolpert durch die Bühnen eines prosperierenden Amerika, von den Highways über die Kornfelder bis in die Wohnküchen, und sie alle sind verlassen - vordergründig der Marsianer wegen. Aber man wird das Gefühl nicht los, als absolviere Spielberg auch eine Abschiedsreise von dem Land, das er kannte und liebte, und das nun von Kräften verändert wird, die schon immer da waren, unterirdisch, und die es nun so umkrempeln, daß John Ford und Frank Capra es nicht wieder erkennen würden.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenSpielberg ist nicht zimperlich mit den Effekten. Schreckt auch nicht davor zurück, die ganze Leinwand in Blut zu ertränken. Aber es geht in der Reduktion immer nur um die Dreiviertel-Familie. Und die Momente, die wirklich packen, sind die dramatischen zwischen den Charakteren. Dabei wird sogar die Frage aufgeworfen, die jeder Kriegsdienstverweigerer kennt: Was würdest du tun, um deine Familie zu beschützen?
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenMit erstaunlicher Präzision widmet sich Spielberg in seinem „Anti-E.T“ einem düsteren, vor allem aber ungemein bedrohlich in Szene gesetzten Invasionsszenario, das von seinen beklemmenden Bildern, den überraschend dezenten 9/11-Anklängen und einem souveränen Tom Cruise lebt. Ein etwas gedehnter Mittelteil und der zwar zweideutige, aber tendenziös eher verkitschte Schluss verwehren Spielbergs bestem Film seit Jahren jedoch den Eintrag in die Filmgeschichtsbücher.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (152) — Film: Krieg der Welten
Hfonda15 Mon, 20 May 2013 22:02:36 -0000
Kommentar löschenDem Ruf als schlechtester Spielbergfilm wird ,,Krieg der Welten" leider schon gerecht, denn auch nach einer Zweitsichtung kann ich dem Streifen außer ein paar netten Bildern nicht viel abgewinnen.
Die Geschichte an sich über eine Alieninvasion, aus der Sicht einer zerüttelten US-Familie ist eigentlich sehr interessant und wie gesagt bekommt man dazu auch ein paar schöne Bilder vom Blockbuster Regisseur Steven Spielberg, doch leider konzentriert er sich hier kein Stück auf seine Charaktere womit man bei einem der ersten, vielen, negativen Punkte des Films wäre.
-Eine oberflächliche Charakterzeichnung, bei denen das Schicksal der Figuren einen Recht kalt lässt
-Tom Cruise
- Nervige Nebendarsteller, die nicht viel können außer rumschreien
-Tom Cruise
-Eine ziemlich einseitige Handlung, die keinerlei Spannung liefert, außer bei einer gelungenen Szene mit Tim Robbins
-Tom Cruise
-Nervigen US Patriotismus, von 16 Jährigen, die sofort für ihr Land sterben wollen und
(SPOILER Am Ende auf Spielbergmäßige Art natürlich Heil aus der Apokalypse raus gekommen sind, ob viele US-Bürger in Echt so reagieren würden, kann ich nicht beurteilen aber es nervt hier oft)
Kein beeindruckender Film, der großes Kino sein will, den man sich aber höchstens mal nebenbei ansehen kann.
Allen Tom Cruise Fans tut es mir Leid, den Mann hier so runtergemacht zu haben aber wenn ich eine ausführlichere Kritik zu seinem Schauspiel abgeben müsste, würde ich sagen, er sei stets bemüht einen ,,normalen" Durchschnittskerl zu spielen.
bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten
pischti Tue, 21 May 2013 05:34:45 -0000
Antwort löschenTom Cruise beste Rolle ist immernoch die in "Tropic Thunder"! :D
kobbi88 Tue, 21 May 2013 05:51:13 -0000
Antwort löschenBeste Rolle von Cruise ist in Magnolia. @ Pischti
--
Und ich finde nicht, dass er ein schlechter Schauspieler ist, lieber Fonda. Wenn ich mir ansehe, wo er GUT war (Farbe des Geldes, Magnolia, Tropic Thunder, Collateral, Interview mit einem Vampir, Die FIrma, Mission Impossible 1, Last Samurai, Jerry Maguire, und vielleicht auch noch andere, die mir jetzt spontan nicht einfallen), dann kann man ihn nicht guten Gewissens als miesen Schauspieler bezeichnen. Dass er mit seinem Scientology-Scheiß natürlich große Kacke macht, das ist unbestritten.
pischti Tue, 21 May 2013 05:59:13 -0000
Antwort löschen@Kobbi
Ich habe Magnolia noch nicht gesehen, möchte dies aber schon seit langer Zeit tun ^^ Auch ich mag Cruise nicht besonders, aber schauspielerisch ist er absolut überzeugend.
kobbi88 Tue, 21 May 2013 06:18:57 -0000
Antwort löschen...dann musst du Magnolia ansehen. Hammerfilm! Und Cruise ganz groß.
Filmkenner77 Tue, 21 May 2013 07:27:05 -0000
Antwort löschenBeste Cruise-Rolle ist ja wohl eindeutig in "Geboren am 4. Juli". Vermutlich noch nicht gesehen oder? ;-)
kobbi88 Tue, 21 May 2013 07:34:30 -0000
Antwort löschenNein, tatsächlich noch nicht gesehen, wird aber mal nachgeholt
pischti Tue, 21 May 2013 08:42:25 -0000
Antwort löschenDen kenn ich auch noch nicht ^^
Hfonda15 Tue, 21 May 2013 08:45:57 -0000
Antwort löschenKOMPLETT schlecht finde ich Tom Cruise nicht, Collateral war der sehr gut und Streifen wie Magnolia und Geboren am 4ten Juli stehen auch noch auf meiner Liste aber auch in gelobten Rollen wie Mission Impossible, Die Firma oder seinen ganzen Top Gun mäßigen Filmen, kann ich nichts mit anfangen. Oder auch Vanilla Sky, ich find den einfach seeeehr unglaubwürdig, denn er sieht immer aus wie ein selbstzufriedener Bonze und sein Schauspieltalent reicht in meinen Augen nicht ganz so aus das zu überdecken. Mit Scientology hat das aber recht wenig zu tun, ich versuche da die privaten Verhältnisse immer zu trennen, sonst könnte ich wohl gar keine Filme mehr gucken ;D
Hfonda15 Tue, 21 May 2013 08:54:18 -0000
Antwort löschenOMG!!!!!!!!! Ich war etwas verwundert, als ihr immer Tpric Thunder erwähnt hab und ich dachte zuerst man hätte den mit Ben Stiller verwechselt aber er spielt ja den Studioboss :O
Ganz ehrlich ich hab den gar nicht erkannt mit der Glatze!!! Jetzt gehört Tropic Thunder zu meinen Lieblingsrollen von dem ;D
pischti Tue, 21 May 2013 09:56:26 -0000
Antwort löschenGenau der war er, eine herrliche Rolle mit viel Selbstironie :)
kobbi88 Tue, 21 May 2013 10:04:05 -0000
Antwort löschenWie gesagt, Tom Cruise ist sicher nicht der beste Schuspieler der Welt, aber schlecht ist er sicher nicht. Klar, seine Rollen könnte er manchmal etwas....fordernder auswählen, aber dass er es kann, hat er eben schon oft gezeigt. (Nebenbei, und damit übergreifend zu einem anderen Gespräch: auch Kilmer, Slater, Gooding und Hartnett)
Hfonda15 Tue, 21 May 2013 11:56:41 -0000
Antwort löschenIch hab ja gedacht ihr hättet Tom Cruise mit ben Stiller verwechselt. Und ne Änlichkeit scheint ja wirklich zu bestehen ;D
http://www.youtube.com/watch?v=HTmuVRCJmv0
Alle 14 Antworten zeigen
Martin Oberndorf Tue, 21 May 2013 15:06:02 -0000
Antwort löschenKobbi hat schon Recht, Magnolia ist seine beste Rolle.
Wobei ich ihn auch in Eyes Wide Shut gut fand, aber ich bin ja eh der einzige auf der Welt, der EWS als eines von Kubricks Glanzstücken empfindet!
Ein guter Kommentar, Hfonda.
Hab ich auch nicht gesehen, weil ich Angst hatte, der Meister der Blockbuster könnte seinen hart erkämpften Titel bei mir verlieren.
Hfonda15 Tue, 21 May 2013 19:14:50 -0000
Antwort löschenN Blockbuster ist er schon aber hinter nem Speielbergstreifen steckt eigentlich schon mehr...
Grottig ist der Film auch nicht man kann ihn sich mal ansehen.
radiotrytry Fri, 17 May 2013 01:22:13 -0000
Kommentar löschenNie zuvor hab ich Dakota Fanning in einer derart nervigen Rolle gesehen. 90% der Zeit schreit sie einfach nur. Naja, man gebe sich das Original von 1953 für einen besseren Film.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
puma d ace Mon, 29 Apr 2013 16:04:01 -0000
Kommentar löschenIch sehe mir ein Film von Tom Cruise an und sage mir hats echt die Sprache verschlagen. Fazit: Für einen Filmabend ein muss.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Alienator Wed, 24 Apr 2013 16:17:33 -0000
Kommentar löschenMan möge mich steinigen,aber......
Spielberg ist wahrscheinlich der einflussreichste Regisseur des Blockbusterkinos. Der Meister in diesen Genre. Nie hatte er ein Remake drehen wollen, und das Ergebniss zeigt auch warum.
Viel zu sehr setzt Spielberg auf die Effekte und die Action und vergisst dabei seine Charaktere und (und das ist mit das Wichtigste) die Spannungsaufbau. Die ist hier vollkommen nicht vorhanden. Die einzige Szene die wirklich erstaunlich gut gelungen ist, ist die Kellerszene mit Tim Robbins. Der Rest hätte jeder x-beliebige Regisseur drehen können.
Während das Original eine Metapher gegen den bedrohenden Osten ist (Kalter Krieg lässt grüssen) und der Film sich über die Paranoia dieser Zeit kritisch gegenübersteht, sind hier keine Bezüge zu real-existierenden Situationen geschaffen worden. Aber genau das hat das Original ausgemacht.
So sehr ich Spielberg auch schätze, aber mit dem Film hat er sich keinen Gefallen getan.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
L-viz Wed, 24 Apr 2013 17:24:11 -0000
Antwort löschenDas Original ist von 1898, da gab es weder kalte Kriege noch "den Osten".
Alienator Wed, 24 Apr 2013 17:46:39 -0000
Antwort löschenIch sprach von der ersten Verfilmung. Und die war 1953.
Donzaffi Wed, 17 Apr 2013 07:56:49 -0000
Kommentar löschenEine Vergewaltigung eines Klassikers, natürlich muss man die Lage in die USA versetzen und Kinder sowie einen anderen Hauptcharakter einbringen, die Vorlage dient hier nur als Grundgerüst für eine Sache die sich moderne Adaption nennen würde obwohl der Film nur drei einzelne Elemente aus der Vorlage enthält.
Die 2 Punkte gibt es für das Ende welches dem Buch entspricht.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
L-viz Fri, 12 Apr 2013 14:14:52 -0000
Kommentar löschenSo, das war jetzt ein Schreikind zuviel, Señor Spielbergo! Aber der Reihe nach, denn es gibt auch etwas Gutes zu berichten. Das lässt sich schnell noch abhandeln, bevor ich mich dann über die missglückten Charaktere auslasse. Spielberg zeigt sogar in diesem sehr schlechten Film, dass er es eigentlich immer noch drauf hat. Zu anfangs jedenfalls. Die wirklich schön zu nennenden Kamerafahrten, wie auch die ungewöhnlichen Kamerablickwinkel, wenn z. B. durch ein Fenster gefilmt wird oder durch eine Handkamera, sind lobenswert und geben dem Film einen visuellen Stil, den ein gewisser anderer Regisseur vermissen lässt. Wenn man bedenkt, dass dessen Film am folgenden Tag lief, kann man im Direktvergleich feststellen, dass er von Spielberg an jeder Straßenecke gedemütigt wird. 4 Jahre später - nicht mal kopieren kann er!
Die US-Army darf diesmal nicht den Hero stellen, das ist durchaus als Abweichung von der Norm zu begrüßen.
Das alles zusammengenommen dürfte für eine Wertung im mittleren Bereich sorgen (eine höhere schließe ich in diesem Genre einfach mal aus, solange jemand nicht endlich mal den Mumm für ein konsequentes Ende hat, d. h. alle tot und kein Irgendwie-doch-Happy-End). DOCH...
...jetzt zurück auf Anfang. Ich habe seltenst (vielleicht sogar nie?) hassenswertere Protagonisten erlebt, als wie diese hier. Es ist ja nicht schlimm in einem Film den ein oder anderen Unsympathen auftreten zu lassen. Das Schlimme ist, dass diese Familie des Grauens in Spielbergs realitätsfernen Gedankenwelt die Sympathieträger sein sollen. Das fängt mit dem klugscheißerischen Schreikind an, geht über den selbstherrlichen Sohn (verblödet noch dazu: Die US-Armisten werden niedergemetzelt und er will unbedingt dabei sein) bis hin zum feigen und minderbemittelten Vater. Ich möchte sie alle einfach nur schlagen. Permanent. Das ist eine denkbar schlechte Voraussetzung für den Film. Muss man erwähnen, dass diese kaputten Typen schließlich in eine glückliche Familie finden? Dies ruiniert den ganzen Film, samt seiner fortschrittlichen Ansätze. So bleibt auch dieser Film nicht mehr als ein schnöder "Familientrottel-kriegt-seine-Familienprobleme-nicht-in-den-Griff-dann-aber-doch-Film" im Gewand eines Katastrophenfilms.
Machen wir uns nichts vor, seinen Kinder- bzw. Familienfetisch hat Spielberg seit jeher in seinen Filmen ausgelebt; aber seit diesem Film muss man sich ernsthaft sorgen um ihn machen.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
BOW666 Thu, 04 Apr 2013 23:02:10 -0000
Kommentar löschenDer Film bietet sehr solide Kost, liebevolle Spielberg Nieveau was ansich sehr gut ist, es geht hier lediglich um eine Familie die versucht dem Schrecken zu entkommen, vom Krieg her sieht man nur wenig, denn man versteift sich hier mehr auf Zivilisten, aber dennoch weiss der Film zu gefallen auch wenn das Mädchen schrecklich nervt mit ihrem ewigen Geschreie...
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
emotionfreak Mon, 01 Apr 2013 18:44:25 -0000
Kommentar löschenIch hab die ersten 15 Minuten des Films verpasst, bin mitten in der ersten Action dazugestoßen und wollte schon wieder umschalten, denn, ich habe zwar nichts dagegen mir mal einen seichten Actionfilm anzusehen, aber ich bin kein Fan davon, mir ewig lang Bilder von durch die Luft fliegenden Autos oder Ähnlichem reinzuziehen. Ich war aber dann doch froh nicht umgeschaltet zu haben, denn der Film wurde zumindest packend und spannend, auch wenn immer mal wieder das Gleiche passierte, so gab es doch oft Szenen, wo ich mich fragte: Oh man, wie geht es jetzt weiter? Was mir dann sehr gut gefiel war der Auftritt von Tim Robins, der Mann kann einfach schauspielern und faszinierende Rollen faszienierend rüberbringen. Über den Schluß kann man sich natürlich streiten. Zu plump? Oder mal was Anderes? Vielleicht eine Botschaft, eigentlich nicht anzunehmen, da es sich mehr um einen seichten Actionfilm handelt. Aber der Gedanke hat schon was. Hier sind es einmal nicht die Menschen, die es schaffen, sondern die Natur, die sich einmischt. Manchmal muß er Mensch tatenlos zusehen.
Nun ein einfacher, aber unterhaltsamer Film. Ich muß ihn nicht im DVDRegal stehen haben, aber dafür, dass ich, als ich nicht schlafen konnte, beim Zappen darauf gestoßen bin, dafür war er schon genau das Richtige.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Donzaffi Wed, 17 Apr 2013 07:41:20 -0000
Antwort löschenDer Schluss ist wie in der Vorlage
Parz1val Sun, 31 Mar 2013 09:26:45 -0000
Kommentar löschenDie verpönte Ecke der Alieninvasionen hat bekanntlich einen denkbar schlechten Geruch, irgendwo zwischen Seagal-Filmen und Friedberg/Seltzer-Parodien. Auftritt Spielberg, der trotz Schnarch-Alarm auf dem Papier (Tom Cruise, USA, Aliens, Familienbande, bumm) das Genre mit Arthouse-Elementen antreichern möchte. Wirklich interessanter macht das den Film aber nicht, denn am Ende bekommt man erneut genau jenen halbscharig-unbefriedigenden Geschmack, der einen bei "Spielberg" und "Arthouse" erwartet.
Auch wenn Geschichte (na, was wohl), Figuren (überforderter Vater et al.), Logiklöcher und Aliendesign sicher keinen Innovationspreis gewinnen, an guten Ansätzen mangelt es nicht. Sei es die unterkühlte Inszenierung, die trotz zu viel CGI und zu viel Kaminski-Gegenlicht einen Vibe erzeugt, die die Invasions- und Horrorfilme der 50er nachklingen lässt und sich gegen Ende ins unwirkliche steigert. Die vielen Genreelemente aus Sci-Fi, Drama, Action und Horror, die meist gut ineinander greifen. Die sehr guten Schauspielerleistungen, auch von Tom Cruise - der hier überraschend wenig tomcruseig rüberkommt. Oder der wohlweisliche Fokus weg von Action und Militär.
So entwickelt Spielberg mit der Zeit zwar eine unglaublich nervige Figur (kleine Mädchen in solchen Filmen sind Krieg!), bringt seine Protagonisten aber auch in sehr dramatische Dilemma - das Adjektiv "erwachsen" wäre dabei aber wohl doch etwas zu hoch gegriffen. Und da Spielberg einzelne Szenen ganz vorzüglich drehen kann, haben wir trotz einiger zu popcorniger Momente immer wieder hochspannende, symbolisch aufgeladene Sequenzen.
Gerade mit fortschreitender Dauer entschält sich aber auch die größte Schwäche des Films: Spielberg traut sich für das, was er eigentlich zeigen möchte mal wieder zu wenig. Der Filmraum bleibt sicher, der Zuschauer geschützt, die Bedrohung zu offensichtlich. Labyrinitsche Sequenzen wie im Keller bleiben klar lesbar, der Zuschauer wird selber nicht in das Chaos gezogen und außerhalb. Aber am schwerwiegensten: das Ende. Alles, was das Drehbuch an moralischen Dilemma und Hoffnungslosigkeit aufbaut wird durch eine Deus Ex Machina fürs Happy End zu Fall gebracht, alle Schläge für den Zuschauer und Opfer für den Helden unterminiert, Botschaften ad absurdum geführt. Und die klare Lesbarkeit schlägt hier am schlimmsten zu.
Spielberg schafft es nach A.I und Close Encounters erneut nicht über seinen Schatten zu springen. Und so ist das Ende keine Frage, sondern wieder eine Antwort. Eine ziemlich dumme noch dazu.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
gil.keller.5 Sat, 30 Mar 2013 23:31:24 -0000
Kommentar löschenWenn mich eins an so manchen Filmen stört, dann sind es dumme Kinder, besonders kleine, nervige, störrige, undankbare Gören, die immer schreien und eingesetzt werden um alles noch dramatischer zu machen, die aber eigentlich nur helfen, den Film noch schlechter zu machen.
Klar, das war nicht der einzige Grund, aber das war eins der vielen Dinge, die den Film für mich nur mittelmäßig machten. Nebenbei war noch die Vater-Sohn-Beziehung nervig, denn sie war anspruchslos dargestellt und irgendwie aufgesetzt-dramatisch. Ich kann es kaum mit Worten begründen, aber fast alles, die Musik, die Handlung, die Charaktere wirkte auf mich sehr künstlich, irgendwie aufgesetzt und als ob ich es schonmal wo anders gesehen hätte.
Eigentlich hätte der Film in einer gerechten Welt nur 3 Punkte verdient, aber ich fand die Action ganz unterhaltsam und die Bilder teils ganz gut und wenn mich ein Film schon nicht zum Nachdenken anregen kann, dann soll er mich wenigstens unterhalten. Das tat der Film ganz gut, ändert mein Urteil leider nur sehr gering und bringt mich auf eine Gesamtwertung von mageren 5,5 Punkten.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
michael.grossl Fri, 29 Mar 2013 22:26:09 -0000
Kommentar löschenDer Weltuntergang als Kammerspiel. Wir sind immer so nsh wie möglich sn den Protagonisten dran. Wir wissen nie mehr als die selber. Und da die Kommunikation nicht mehr tut, ist das sehr wenig bis gar nichts; ausser ein paar eingestreuten Infos, die genausogut nur Gerüchte sein könnten. Und spätestens in Tim Robbins Keller ist man dann völlig isoliert.
Genau das macht Spielbergs Film so anders im Gegensatz zu Id4 und Konsorten; das und die richtig tolle Regie, die die Darsteller super im Griff hat und Cruise und Fanning auftrumpfen lässt. Vor allem dass Cruise Figur kein Held und teils selber kurz vor dem Durchdrehen ist finde ich genial.
Der brillante Sound soll ebenfalls erwähnt werden, wie die leider teils unverzeihlichen Goofs (Camcorder geht obwohl alles andere gerade durch emp gegrillt wurde), die die Wertung minimal trüben.
Wer DEN Megakracher erwartet wird sicher etwas enttäuscht. Doch diese Isolation, das Ungewisse, die Hilflosigkeit und die Lösung des Problems am Ende machen den Film realistischer als alles andere des Genres.
Absolut toll!!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Schnürfee Tue, 19 Mar 2013 18:50:13 -0000
Kommentar löschenJa, Tom Cruise, Du bist ein ganz toller Typ und wir brauchen Dich unbedingt um die Welt zu retten - NICHT!
Dämlicher Film.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
o_schaetzchen_o Tue, 19 Mar 2013 19:00:42 -0000
Antwort löschenwoah.. kannst du auch was anderes ausser zu flamen wie schlecht alles is?
Alle 3 Antworten zeigen
fuerchtegott Tue, 19 Mar 2013 20:02:57 -0000
Antwort löschenTom Cruise ist aber auch sowas von schlecht, abgesehen von seiner schniecken Frisur. Ganz ne dolle Tolle.
Schnürfee Tue, 09 Apr 2013 19:42:15 -0000
Antwort löschenIst das hier kein Portal, auf dem man Filme bewerten und kommentieren kann? o.O
BrittaLeuchner Tue, 12 Mar 2013 05:38:54 -0000
Kommentar löschen!SPOILER WARNING!
Nicht nur dass ich wichtigtuerische Kinder nicht mag, ich mag auch eingebildete oder besserwisserische Kinder nicht. Und Kinder, die auf alles immer eine dumme Antwort haben oder glauben man müsse ihnen ständig den Arsch abwischen schon garnicht. So ist es dann auch mit verwöhnten Kindern, und mit den Hollywood-Gören, denen Erwachsenentexte in den Mund gelegt werden, dann ganz besonders.
Wenn .... DANN(!) aber ALL DAS zusammen kommt, SUMMIERT in EIN EINZELNES Hollywood-Gör! DANN hat die Stunde 13 geschlagen(!) und ich habe nur noch einen sehnlichen Wunsch: Kann bitte mal eines dieser schlecht nachgeahmten "Krieg der Sterne"-Abklatsch-Dingens-Da sich das Gör schnappen, damit endlich Ruhe ist und ich endlich wieder entspannen kann von meinen angestauten Aggressionen!? Und warum zum Henker muss dieser selten dämliche Bengel mit dem Justin Bieber Haarschnitt nachdem er so darum gebettelt hat, getötet zu werden und seine kleine Schwester allein beim bösen bösen Basecup-Pappa zu lassen, dann auch noch überleben und unter herbstlich bunten Blättern seicht schmunzelt engelsgleich dem Basecup-Pappa am Ende in die Arme schweben!? Das ist ja geradezu Abführmittel! Gibt es denn überhaupt gar kein Happy-End mehr heutzutage??
Also irgendwas läuft im Kopf von Mr. Spielberg wirklich falsch. Denn hätte er wirklich gewollt, dass man sich laut Schlussmonolog schlussendlich wirklich wünschte, die Menschheit würde überleben, hätte er vielleicht Figuren heranziehen sollen, an denen der Wunsch, dass es die Menschen wert sind, im Laufe des Filmes bei Zuschauer auch tatsächlich aufkeimen und wachsen kann. Ich hingegen habe nach dem Zuschauen nebens billigen CGI-Effekten und schlechten Dialogen nur ein einzelnes und sicherlich ungewollt spannendes Element an dem Film entdecken können: und das ist die Totalverblödung der Gören und der Eltern. Und das hatte bei mir den vermutlich unerwünschten Nebeneffekt, dass der Schlussdialog über das Recht der Menschen zu leben für mich nur noch als pure Ironie verstanden werden konnte. Nehmts mir nicht übel: Aber diese selten dämliche Truppe im Film hat meiner Ansicht nach nicht wirklich viel zu ihrem Überlebensrecht beigetragen. Und die Soldaten waren wohl aus nem Pfadfinderlager zusammen getrommelt? "Achtet auf das Schutzschild!" - "Oh, achja! Danke für den Hinweis!" Der Schlusssatz hätte wohl besser heißen sollen:
"Die Dummen vermehren sich weiter!"
Das hätte auch gut zu dem Schwangerschaftsbauch von Misses "Ich-warte-mal-bei-Mutti" gepasst, die genüsslich zu Hause bei Mutti mit ihrem neuen Stecher gewartet hat, bis Tommy die Kreischgöre nach Hause schleppt, während sie am Anfang des Films noch unbedingt klarstellen musste wer die Hosen an hat. Na das hat man ja dann gesehen: sie hat bei Mutti Kaffeekränzchen gehalten während draußen der Dritte Weltkrieg tobte. Das war selbst den Fiechern so ekelhaft widerlich, dass sie sogar mal ne Ausnahme gemacht haben und obwohl sie Europa, Asien, Lateinamerika, Afrika, und die gesamte USA platt gemacht haben, das Nest bei Mutti tunlichst gemieden haben. Kann ich gut verstehen! Ich hätte da auch einen großen Bogen drumm gemacht. Warum Mister Doofie da unbedingt hin musste, bleibt ein Rätsel. Ach ja, er wollte die Kreischgöre ja absetzen. Hoffentlich isser die losgeworden. Ich glaub die Fiecher sind an der ansteckenden Verblödung der Menschen gestorben, die sie sich beim Verköstigen hinzugezogen haben. Naja, nicht ganz falsch, wenn mans genau bedenkt. Großer Gott!
Warum das ganze dann "Krieg der Welten" heißt, die Frage auseinanderzunehmen, spar ich mir mal, und die ellenlangen Liste an Logikfehlern lass ich auch mal weg ...
Nichts gegen gut gepflegtes Popkornkino zu Abwechslung! Aber gegen schlechtes schon ...
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten
Bob Loblaw Tue, 12 Mar 2013 06:49:15 -0000
Antwort löschenHach, Britta... einer der besten Filme der letzen 10 Jahre !! :(
Trotzdem musste ich ein paar mal grinsen, als ich deinen Text gelesen habe... :D
rubelzar Tue, 12 Mar 2013 07:57:06 -0000
Antwort löschenabsoluts Word, wobei ich ihn nicht ganz so schlecht gesehen habe, weil ich u.A. die CGI Effekte ansehlich fand und er einen Hauch Spannung hatte. Das Kind ist aber echt grenzwertig.
DonChris Tue, 12 Mar 2013 08:27:06 -0000
Antwort löschenDie CGI war gut, an sonsten war das gaaanz schwache Kür. Gerade bei der Buch-Vorlage kann man viel mehr erwarten. Ein typische Blockbuster, nicht mehr nicht weniger, dazu schauspielerisch noch schwach umgesetzt.
DonChris Tue, 12 Mar 2013 08:28:49 -0000
Antwort löschen@Bob: Natürlich bleibt das am Ende immer noch Geschmacksache ;)
Bob Loblaw Tue, 12 Mar 2013 08:52:39 -0000
Antwort löschen@Don: Wenn Du mit "typische Blockbuster" Filme wie "Apocalypse Now" oder "2001" meinst, dann gebe ich dir recht ;)
DonChris Tue, 12 Mar 2013 08:54:08 -0000
Antwort löschenNa na, keine Majestätsbeleidigung bitte ;)
craax Sun, 31 Mar 2013 18:39:58 -0000
Antwort löschenpunktemeinungsmäßig zwar nicht meine Auffassung , aber ich habe eine Schwäche für gut aufgesetzte eigenstehende Texte. Spielberg darf ja natürlich nicht mal in die Nähe von Kubrick oder selbst dem andern gerückt werden,- außer als Fußschemel.
Der ganze (typisch beste) Spielberg war schon exerpiert im Weißen Hai - und das hat er wohl kaum variabel übertroffen,- höchstens noch (technisch) ausgefeilt-er. Und das Waisentum: potenziert oder regressiert entweder das Erwachsenwerden. Eigentlich kein großer Zweifel, wofür die jeweiligen disponenten Regisseure sich entschieden haben mußten...
Bob Loblaw Sun, 31 Mar 2013 19:54:53 -0000
Antwort löschenHey, das war kein Witz von mir, wenn ich die Qualität von "Krieg der Welten" mit "2001" gleichsetze.
Und eine Nähe zwischen Kubrik und Spielberg besteht z.B. schon darin, dass Kubrik Spielberg den Film A.I. überlassen hat. Aus dem engl.wiki:"Kubrick and Harlan thought A.I. would be closer to Steven Spielberg's sensibilities as director"...
Fussschemel... Oh Mann!! ... Banause !!! ;)
Naja... vielleicht schreibe ich ja mal eine Kritik, warum mir "Krieg der Welten" jetzt so gut gefällt (ich trau mich nicht richtig). Normalerweisse lasse ich ja anderen hier ihre Meinung, aber bei Leuten (besonders von meiner Freundes-Liste), die "Krieg der Welten" nicht mögen, habe ich irgendwie das Bedürfnis, diese "retten" zu müssen. :D
craax Sun, 31 Mar 2013 21:59:17 -0000
Antwort löschen;) Argument:Stoffüberlassung, persönliche Bekanntschaft + Achtung, durchaus ist Spielberg ja ein Könner, auf seinem (beschränkten) Metierhoheitsgebiet, dem der Stoff KdW ja auch durchaus mehr entspricht. Bei Kubrick wär das, was jetzt ein situativer Spannungsshocker ist, sicher mehr ein philosophisch auslotender OrsonWelles-Mars-attacs- Human-Zivilisation-Kompendium geworden. (Was gar nicht geht ist auch nur irgendeine Paralelle zwischen >2001<
und weder KdW noch irgendeinem anderen Spiel-Werk,- dem hier glaube irgendwo um acht Punkte gegönnt habe,- und auch nur um eines Aspektes willen: das St. Spielberg hier, einmal, ziemlich bedingungslos >ernst< macht, ohne jeden Humor oder Moralin,: Schindlers Liste funktioniert nicht so, und auch >München< (selbst das!), nicht. In KdW ist ihm das Lachen oder Lehren ziehen/fingeraufzeigen einmal wirklich vergangen und aus irgendeinem mir nicht verständlichen Grunde abhanden gekommen; es paßt irgendwie nicht wirklich (m.M.n). in das mir vergleichbare Ouvre von Sp. (das eine ganze Reihe von Filmen aufweist, die eher gar nicht >durchgereift< mitgehen (A.I. , E.T., Super8....). KdW, eine Sp.'sche "Depression", gefällt mir deswegen so gut, weil es Faxen aller Art läßt,- und genau von dorther paßt es )kommend) ja auch zu Kubrick, dem es wahrscheinlich schlicht zuviel äußeren Brimborium mitbedeutete, der von den wichtigeren (wenigen) erzählerischen Implikationen ablenkte; zuviel Krach, Lärm, Explosionen. Kubrick ist ja kein Michael Bay, und Sp. irgendwo dazwischen.
;) schreib doch bitte deine Rezension, denn kaum etwas geht über eine (außer, eine vollkommen genau mit den gegenteiligen Augen sehende wie hier Britta_s) solche, als die mit Augen der Begeisterung die Vorzüge ganz ermessende Erfassung. > Du gleichst dem Geist /des Werks/ den du begreifst< (und man kann viele Geister/ Werke, /auch uinterschiedliche/ begreifen). Begeisterung hat wahrscheinlich mehr von der Eigen-Art eines Kunstwerks erfaßt (oder auch Haß) als lauwarme uninteressierte Zustimmung - und wir reden hier keinesfalls davon, das Spielberg nicht einer der bedeutendsten Filmschaffenden der vergangenen (bald) vierzig Jahre gewesen wäre. Z.B. schätze ich aktuell gerade >Minority Report< wiederaufgefrischt. Nur, mit dem Fußschemel: ist der Abstand zu Kubrick bezeichnet, sry. Selbst Dr. Seltsam schon stellt (für mich) JEDEN Sp. meilenweit in den Schatten (außer vielleicht Eyes wide shut, da kommt Sp. ran. Aber bis 2001,- oh Mann. Im Traume in hundert Jahren nicht... aber dafür sind Geschmäcker (Gottseidank) verschieden. Schreib doch bitte deine Rezension; ich würde sie, lieber Bob_, wirklich gerne lesen, weil ich Werke der Liebe schätze, an denen JEDESMAL der lernen kann, der weniger liebt (was hier der Fall zu sein scheint). Aber aus weniger in solchen Fällen mache immer gern mehr,- sogar so viel wie möglich; wenn ich einen Hinweis ziehen-, saugen kann,- wie. Und Begeisterung steckt an; gerne doch... ist das immer schön.
Ich finde sogar schön, wie Britta hier mit Begeisterung nicht-liebt, -aber eben engagiert, und voll dabei. Kein lauwarmes Temperament. Das sagt vielleicht nicht soviel über Sp.s Versagen aus als über das Gelingen von dear Britta-L. (und es wird ja nirgendwo unfein oder unfair unter der Gürtellinie, wenn auch -reizend und funkensprühend- erbost). Und wie sie zündelt und wetterleuchtet,- hat doch was: eine zornige Göttlichkeit, die Blitze renkt, ist immer ein erhabener schöner, für sich selbst gültiger Anblick,- und von der Sache rein zu trennen und für sich zu betrachten möglich (wenn man nicht gerade das Unglück hat, selbst Ziel der Blitze bedeuten zu sollen). Also bitte Bob_: ich hoffe, auch dich nicht zu erzürnen, und dich verhindern zu können ;), Blitze gen meine Richtung zu lösen. Die Filmwelt verdankt Sp. einen wirklich grandiosen Impuls (voran)(und das sagt jemand, der das grundsätzlich Neue und den Qualitätssprung im Kino unmittelbar erleben durfte, den das Auftauchen des Weißen Hais (mir schwebt da irgendwo 1976/77 vor, ohne nachzusehen) - bedeutete... das Monumentalkino verdankt Sp. unendlich, was vorher >Spartakus<, BenHur oder Kleopatra auf Kammerspiel bedeutete... und d a s ist (in meinen Augen) geschmacklose B-Ware (autsch, arge Dellen in MEINER Reputation, wohl kaum des Genannten...) SO ETWAS (wie jene) hat mich nie interessiert (außer als Richtungsweiser in die Richtung, vor der ich weglaufen mußte). DER WEIßE HAI war da anders: ein wirklich spannender, authentischer Thriller-Shocker, der (gegen vorher, unendlich) GEKONNT "> real <" spielte; und damit war eine neue Qalität geboren (die sich nicht als Eintagsfliege erwies). Ergo: Sp ist Könner, nicht Blender. Nur: die obersten Etagen, leider, waren doch - sagen wir - ohne Interesse für ihn,- vermutlich auch finanziell nicht so reizvoll. Wie auch immer: Sp ist gut, sehr gut, aber über ihm glänzen noch ein paar diamentene unbenutzte Sprossen im ranken Scheinwerferlicht. Und irgendwo über seinem Haupt kreist Kubricks Fuß. Pardon,- für das entschiedene dogmatische Absprechen. Zum Glück müssen wir auf keinen von beiden verzichten. Warum auch?- und hier spricht jemand, der durch 2001 (auch aktuell damals ) eines der prägenden (und Tage,- ja Wochen nachwirkenden)(und stets präsenten+ bewahrten und nie vergessenen) Erlebnisse seines (nicht nur Film-) Lebens hatte,- mit jedem Sehen erneut, weit jenseits einer je durch Sp. erfolgten Berührung (außer im bestenfalls gruseligen Stunden-Moment). Nichts für ungut. Dazu hat jeder seinen GeschmacK,- und Mittel ihn zu befriedigen, reiche Wahl; so kann jeder dem entgegenwachsen, was ihn zum besten Ausdruck bringt, und ich halte für gut, das jeder ernsthaft werde, was in ihm steckt; denn, glaube ich, das Schlechte kann nicht wahrhaft wachsen; nur in die Breite getreten werden,- was etwas zahllos-, doch anderes ist. Also, lieber Bob: laß uns weiterwachsen; jeder in seinem Moment; denn das ist das beste Mittel, an dieselben Punkte anzulangen,- schließlich. Ohne Friede Freude Eierkuchen; ist das, tatsächlich, gut. Grüße von Herzen ;) :) cx. dein ;)
Bob Loblaw Mon, 01 Apr 2013 08:16:42 -0000
Antwort löschenDass Spielberg irgendwo zwischen Kubrick und Michael Bay liegt, ist eine schöne Aussage... das sehe ich auch so.
Nicht ohne Grund führt Bay ja Regie im von Spielberg produzierten Transformers, wo ja auch viele spielbergsche Einflüsse sichtbar sind: Das Thema Familie, der Film aus Perspektive eines Heranwachsenden, das "Kino des Staunens", usw.
Auch passen alle drei von daher prima zusammen, dass sie extrem "visuelle" Regisseure sind... Vermutlich könnte man deren Filme in ihrerer Essenz auch auch dann erfahren/wahrnehmen, wenn man sie in einer fremden Sprache anschauen würde (da gibt es nicht soo viele Regisseure, wo das so ist).
Kubrick schafft in seinen Filmen halt bewusst eine grössere Distanz zum Zuschauer und spricht vor allem den Intellekt an, während Spielberg eine grössere emotionale Nähe aufbaut (natürlich auch mit manipulativen Mitteln). Beides macht die Filme interessant und auf beides muss man sich erstmal einlassen können. Und für mich hat beides auch ein grosses "künstlerisches" Potenzial, welches die Regisseure auch nutzen..... Wobei mich da seit ein paar Jahren Spielberg eher anspricht. (Mit Mitte 20 hätte ich auf jeden Fall den Herrn Kubrick bevorzugt).
Ich finde Kubricks "Abstand" deshalb auch durchaus irgendwie "monumentaler" als Spielbergs "Nähe" (Du redest ja eher im Zusammenhang mit Spielberg von monumental). Gerade deshalb bin ich jetzt dankbar, das KdW NICHT von Kubrick inszeniert wurde.
Natürlich beeindruckt es ungemein, wie Kubrick zum Beispiel in Shining der Ort den Handlung, also das Hotel, filmisch (und psychologisch) inszeniert. Aber viel stärker in Erinnerung bleibt mir das Haus der Familie aus E.T., welches Spielberg in einen komplexer kindlichen Lebensraum verwandelt, der so viel grösser wirkt, als er eigentlich ist. Ich denke, dass Kubrick für so etwas nicht die Sensibilität besessen hätte... vermutlich hatte er daran auch einfach kein Interesse.
Hier noch ein unterhaltsam-bissiger Artikel meines Lieblingskritikers über den Kubrick-Kult (Anlass war eine Doku über Kubrick und seine Fans):
http://cityarts.info/2013/03/27/locked-inside-the-kubrick-cult/
;D
craax Mon, 01 Apr 2013 11:45:46 -0000
Antwort löschenlieber Bob_, danke für deine nette Antwort & Link. Goethe fand ja Pflicht des großen Mannes, "bei Lebzeiten zu nötigen, alles, was gegen ihn vorgebracht werden können, zum Vorschein zu bringen". Und anläßlich Kubrick wird ja munter Erschließungsarbeit (des Vorbringens) getrieben : eigentlich nur ein Revers der Größe. Ich hoffe, daß gegen Speilberg eines Tages ebenso ernsthaft ermittelt wird, um Beweismaterial zusammenzutragen.
Kubrick gilt ja gern als blutarm, "unpersönlich" (die "Menschen" bei ihm, die nur "Verkörperungen - von irgendwas, womöglich einer Idee- sind-), intellektuell, bedeutungsüberfrachtet (gerade in dem von dir gewählten Link), (und bei seinen Verehrer-Nerds Überinterpretationen auslösend),- kurz, intellektuelles Kopf-Kino , dessen Fans heute die Massen von Fincher/Nolan-Abgezapften bilden. Ein bißchen zweischneidig läuft da diffus, das du auch ihn unter die "visuell dominanten/begabten" Regisseure rechnest,- nun ja, wer 2001 sieht, dürfte wissen, wieso (du das tust). Bei Kubrick ist das nur Mittel zum Zweck. Das innere Skelett des Gedankens ist viel magerer, der Opulenz entkleidet: eigentlich kommt da nur (ein ziemlich vorm Weltende ängstlich zusammengekauerter erschütterter) Moralist (genau wie ein Tarkowskij, nur dekorativ-gespreiteter: denn die Ware im Westen muß sich verkaufen) zum Vorschein. Der innere Gehalt von Kubrick ist (für mich) recht unscheinbar-beeindruckend: es ist ein Gedanke, eher eine Haltung, eine Welt-Interpretation -& ein Handlungsappell: der Positionierung. Das kann man mager sehen: aber das ist überhaupt etwas.
Bay und Spielberg - als Zungenmarkierungen einer imaginären "geistiger-Überbaukunst-Meßlatte"- taxieren da deutlich in einem ganz andersgearteten Bereich. Zu Bay wollen wir ja mal nicht viel weiter sagen (ich desavouiere den auch nicht, als "Intellektueller", der mit seinem Primitiven-Kino nicht viel anfangen kann):jeder, der in solcher Weltklasse-Regie der überaus dominanten Sichtbarkeit angelangt ist, hat ein stupendes Talent zum Umgang mit dem kollektiven Un- bis- Bewußtsein hin belegt und gerechtfertigt. (So bin ich auch keineswegs Emmerich-Verächter, oder Blockbuster-Mokierer). Das sich einem Lager- Zuteilen funktioniert eh nur zum eigenen Nachteil: man lehnt ab, zu lernen + mitzunehmen, was in jedem Angebot steckt (solange es friedlich erfolgt, und die Wahl läßt). Transformers ist ein Angebot zur Diskussion: mit einer ganzen Klasse von Menschen, die hier zeigt, wie sie tickt und (nicht) denkt, fühlt, und gernhat. Das kann man nicht wegbeamen und negotiieren: das kann man nur wandeln. Und gegen Bay ist Spielberg ein Intellektueller,- ja mehr noch: jemand mit einer (positiven) Überzeugung. Sehr schön fand ich deinen Satz vom "Kino des Staunens". Wenn Bay einfach ein gewissenloser Manipula-& Profi-teur ist, der für Geld beinahe jeder seiner Großmütter verkauft,- so ist Spielberg (HALLO - wir reden von Spielberg, einer Institution!) durchaus jemand mit gefestigtem Charakter, der in die glückliche Lage sich versetzt sieht, jeder seiner vielen Großmütter ein Traumschloß nach dem anderen bauen-, -sie damit beschenken und verwöhnen zu können,- was er von Herzen gern (und gelobt sei's) tut. Nur ganz manchmal nicht (und dann "verkauft“ er sie noch längst nicht/ wie niemanden): dann dreht er einfach einen ziemlich brutalen desorientierten ungeschminkten Real-Film über das, wie es aussieht in der Welt, seine persönliche Ansicht des Holocaust, ohne jedes verkniffene Lachen: KdW. Und das rechne ich ihm, zwischen all den anderen rosageschminkten Interpretations-Film(ch)en, hoch an. Und er kann, was er k a n n . Natürlich ist er cineastisches Urgestein, und Künstler beeindruckenden Maßes. Sonst hätte er nicht all die vielen Zuschauer(-herzen) in seiner Hand,- Gotthabsieselig. Sie hätten es schlechter treffen können.
Nun aber zu Kubrick,- den wir da gar nicht in diese unheilige Troika-Allianz reinziehen sollten. Ziehen wir mal eine künstliche Scheide hier: die ersten beiden, "Bay" (ist auch nur ein "Marken"-Produkt) und Spielberg (ist immerhin schon seine eigene Marke, muß man erst mal schaffen)- sind 'Unterhalter',- Kubrick Aufklärer. Noch überspitzter: Kubrick ist Aufklärer, der weiß, das er zum Aufklären-Dürfen unterhalten m u ß,- Sp./Bay sind Unterhalter, die wissen, das sie zum unterhalten-D ü r f e n zur Not aufklären-Müssen (sonst schwimmen ihnen heute, der Zeit der "Unterhaltung mit Anspruch", die Felle davon). Spielberg mag evt NICHT nach China fahren: er tut dies als verpflichtete Medien-Macht der öffentlichen Wahrnehmbarkeit (so ne Art engagierter George Clooney-Effekt) (den verehre ich übrigens für sein >politisches Kino<, wie auch nicht)-,- er tut es jedenfalls (oder ist nicht feststell-überprüfbar) aus künstlerischem "Gehalt" - ,- weil da, hinter der "momentanen Erscheinung",- n i c h t s (spezifisches, kein Handlungs-Appell),- steckt. Nehmen wir noch einmal einen der plattesten, zugänglichsten Filme von K,- >Strangelove< (oder auch FullMetallJacket): das ist (für mich, weit mehr als ein >allgemeiner< Appell: das ist für mich eine Aufforderung zu positivem politischen Handeln : gegen den Vietnamkrieg,- gegen die seinerzeitige allgegenwärtige >bedrohliche< KalteKriegs-Propaganda-Weltauslöschungs-Atomkriegs-Drohung (sehr nah). Natürlich ist das >sehr vage<, wenn du das im "Handeln" der Zuschauer nachweisen willst wie Hormone im Schwangerschaftspippitest: aber ich bleibe dabei. -. Kurz: Kubrick ist essentiell ("ganz allgemein") "politisch"-konkret - Spielberg nicht,- außer das er allgemein "menschlicher Sympathisant" ist, der auch bestimmte Dinge der Vergangenheit oder im Aktuellen nicht gut findet. Nehmen wir >München<: da gehts um Mossad, und Mord (an E i n z elnen). Sicher, alles "Richtig" falsch. Vergleichen wir mit 2001 : da ist es eine Vision, geradezu religiösen Charakters (mit einem aufgeblähten >konkreten< HAL-Comp.-Mittelteil) : aus welcher Quellen Menschen überhaupt (richtig) handeln - mehr sich orientieren - sollten,- und was die Kraft ALLEN Handelns (ist dir das zu diffus ausgedrückt?) inspirieren und be-vaterschaften kann / - ...könnte.
Kurz, K. hat Visionen anzubieten, die, ganz allgemein, als "diffus" empfindbar wären - wenn man sie nicht mit eigenem Leben, aus sich selbst heraus, affirmativ, zu verlebendigen mag. Spielberg hat keine Visionen; er hat das Bedürfnis, der ganzen Welt-Menschheit eine Kuschel-Ecke einzurichten, wo sie sich - wenigstens für einen Moment, einiger Stunden - wohlzufühlen vermag. Muß ja auch nicht schlecht sein. Die hat eine Ruhepause verdient - wenn sie danach wieder ans Werk geht. Das Problem: bei Bay - reden wir nicht länger von dem - bei Spielberg also kommt sie heraus, sieht, wie schrecklich alles geht, und hat bereits das Bedürfnis nach der nächsten Streichel-Einheit (wir reden jetzt mal nicht gerade von KdW,- wie gesagt, eine, - die?- Ausnahme in Sp.s Welt) (darum nicht sein Bestes, bei Weitem nicht),- um nur schnell wieder zurückzukehren - in die Ecke, wo alles in Ordnung ist - Kino eben, Ablenkung, Welt-Frieden,- selbst wenn dazu (entschärft) auf der Leinwand die Fetzen fliegen (Züge entgleisen, Super8). Bei K. - völlig anders, darum auch: unterbrechen wir hier jede Parallelität, egal ob "aller optischen Brisanz und Opulenz" usw. filmographischer - äußerer Darstellungsqualität: denn alle Regisseure sind sich darin verwandt, das sie >Bilder< als Medium benutzen. Gehen wir ins Künstlerische hinein: dann zeigt sich - zwar in Graustufen vermischt und angenähert - doch stets ein (in der ganzen Welt vorhandener und durchscheinender) Dipol : und da ist Kubrick "ernst", und Sp., sry, nicht, oder bei weitem so "anders", das er eigene - oder sie jeweils eigene Klassen begründe/n.
K. filmt für >Sehende< (wieder dein Link: 'People who think they think', hübsch, absprechend, aber gut formuliert),- die in seiner Bildlichkeit wiederfinden, was sie in sich schon >gefunden<, und das ist (insoweit K. Ruf als blutleerer unpersönlicher >Denker<) - "erdacht-erfahren-erklügelt-raisonniert" -haben; bei Spielberg geht es nur um emotionale Intelligenz, "die Wahrheit fühlen" -können. Das eine ist so haushoch-überlegen anders, wie das andere,- wie der Versuch, einen kaputten Motor durch Handauflegen statt schraubenschlüsseln "heilen" zu können. K. ist der Mann, etwas abgelenkt-ölverschmiert (für allzu-hochgeistige Gespräche nebenher,- so merkwürdig das nun in diesen Zusammenhang gesetzt ist) - mit dem Schraubenschlüssel;
Sp. derjeneige, der mit seinem Auto "spricht", und doch letztendlich bei den Blaumännern, mit dem schrottigen verbeulten Werkzeug-Schubkarren landen WIRD,- will er mobil bleiben. Und genau deswegen bedaure ich, das Kubrick Krieg der Welten NICHT inszeniert hat. Denn dann hätten wir jetzt wenigstens eine Blaupause der Funktionsweise des Motors,- statt eine satte Tonaufnahme-Dokumentation, wo sich anhört, wie ein gesunder Motor laufen und vor sich hinpuffern soll. Ehrlich gesagt: dieses Motorgeräusch nützt MIR, für MEINE Zwecke, überhaupt nichts,- als benzinatmender Konstrukteur, der bereits weiß, wie ein Ottomotor-klingklongt. Ich hätte lieber die Konstruktion - zum Selberbauen. Denn d a s ist ein Hobby! - egal.
Das mag jetzt Sp.-absprechend klingen; wie gesagt, tu ich nicht. ich mag sogar (wirklich!) Emmeriche. Ich finde, die können das gut; und abund zu braucht auch der jedermann-Konstrukteur eine (andere als nur Blau-) Pause. Alles, was das sagt, ist: ÜBER dem Reichweite-Ende von Bay&Co ist noch ein (weitgehend unbeachteter und rar besiedelter Wahrnehmungs-Tätigkeits-Bereich,- und, man kann lästern, der "Elite"- Nerds. K a n n man tun (lästern, und sich abwenden), muß man nicht. Sogar schon im Spielberg-zugangsmöglichen Bereich beg i n n t Kunst: aber sie hört (lange) nicht auf, wo er nicht höher hinaufreicht. Wer es weiß: weiß, das es dort erst beg i n nt, und noch ein ganzer Kontinent - dazwischen, vor Indien,- sich erstreckt. Überraschung: und Kubrick ist so eine Art der solcherlei Konquistador/en,- eher: Entdecker, in einem unbekannten Kontinent. Sp. befehligt nur ein Kaufmannsschiff im wertebeladenen Güterverkehr zwischen dem entstehenden Kontinent-verbindenden Handel. Auch ein ehrenvoller Job: aber geborene Abenteuer-Gestalten sollten sich, wenigstens, an die Fersen-Spuren von diesem seltsamen, wortkagen, menschen-scheu-unfreundlichen (?war er nicht) Kubrick heften,- wollen sie wirklich ungewöhnliche Wunder sehen,- die sie zuhause, in kultivierter Äckerwirtschaft - Denaturation,- nie zu sehen kriegten. Kubrick ist die Schönheit eines unberührten, ursprünglichen Indianer-Naturwunderlandes: mit GrandCanyons, Großen Seen, Great Plains, und Niagara-Falls. Alles ganz schön beeindruckend: wenn man das, abseits aller Menschen-Seelen, zum ersten Mal, allein,- zu Gesicht bekommt. Kubrick macht kein großes Aufsehens darum. Aber es gibt genügend Zeugen, die mittlerweile beglaubigen: wir haben es auch mit Augengesehen. Den Rest, was zu tun, für sich, entscheidet jeder für sich selber. Aufbrechen oder daheimbleiben. Beides hat Vorteile und kann ertragreich/spaßig sein. Eins ist klar: nach Kubricks Planangabe ist es beschwerlich-lästiger, und gibt Schrammen. Nun wie auch immer: jeder wähle,- und ziehe sein Möglichstes daraus... und erwirtschafte Ertrag : viel Erfolg, jedem, dabei. wünscht ehrlich: ;) cx. ;)
Noch eine Angabe zu Britta: T.Cruise, der wirklich manchmal in seinem Ego-Menschenbild-Darstellung-en lästig fällt, macht doch stets dabei passabel gute Filme (selbst wenn man kein verliebtes Jungmädchen-Fixiertes ist, gratuliere, resistent zu sein). Der "Typ" nebst Anhang geht wirklich auf die Nerven - soll aber (zum unbeabsichten Teil) hier wohl auch ("ganz normale Sub-Proletarier mit menschlicher Unperfektion & Problemen behaftet") -"beabsichtigt" sein - heißt, der unabsichtliche Nervernerd Cruise spielt absichtlich einen Nerdnerver,- was natürlich dato um so besser gelingt. Auch wenn die Rollen zwickentickenzicken : ist der Film doch größer als das,- und Teil seines (des Films/ da hat auch Sp. die Wurstfinger drin) Plans, menschliche Unvollkommenheit im harten biologisch-kosmischen Lebensalltag sonnensystemweitverseucht zur Darstellung zu bringen. - Vielleicht hast du ja recht, daß dies >Menschartige< so unverdaulich war, das die Argo-Viecher daran krepieren mußten (man glaubt selbst nicht, das man mit allzuviel von dieser Eigenart intus /freßproduktionsgeil überlebensfit genug sein könnte,- wie's aussieht). Kurz: ich fühle mit dir, was diese Unsympathie angeht. Aber es gibt noch einen RestFilm darum herum (gestrickt) gratis dazu - und den: kann man (wohlwollen desillsuioniert) zur Kenntnis nehmen ; falls mag,- oder eher eben nicht. So weit alles klar?,- Ich wünsche allseits... Froh-Freien Tag! :)) Wijox.
Bob Loblaw Mon, 01 Apr 2013 13:06:09 -0000
Antwort löschen"das ist (für mich, weit mehr als ein >allgemeiner< Appell: das ist für mich eine Aufforderung zu positivem politischen Handeln : gegen den Vietnamkrieg,- gegen die seinerzeitige allgegenwärtige >bedrohliche< KalteKriegs-Propaganda-Weltauslöschungs-Atomkriegs-Drohung"
Na klar... und das waren in der Zeit, wo die Filme gemacht wurden vermutlich auch gute politische Statements.... Aber nur weil solche trivialen politischen Erkentnisse (letztendlich über die Absurdität des Krieges) der aktuellen politischen Haltung der jeweiligen Regierung widersprechen (ist ja bei Clooney letzendlich auch so) , siedle ich das nicht gleich als künstlerisch wertvoll an... Ich würde sogar so weit gehen, dass gerade Full Metal Jacket als auch Dr. Strangelove, zumindest politisch, kaum zum Fragen/Nachdenken anregen.
Aber schauen wir uns mal eine Szene von War of the Worlds an... ich hoffe ich kriege das noch zusammen...: Da ist ein Berghang (mit Wiese) und hinter der Bergkuppe tobt der Krieg... das nimmt man nur durch den leuchtenden Himmel wahr... (ein Wahnsinns-Szenario, wie aus einem Traum)
Tom Cruise ist dort mit seinen zwei Filmkindern. Der Sohn will über den Hang gehen um am Krieg teilzunehmen, hat quasi den Entschluss gefasst sich zu opfern. Cruise versucht es ihm auszureden und lässt dabei Dakota Fanning stehen. Ein Ehepaar will Dakota Fanning mitnehmen, ihr helfen. Das Ehepaar wirkt dabei gleichzeitig beschützend und bedrohlich... man weiss als Zuschauer nicht so recht, was man von ihnen halten soll. Um seine Tochter zu schützen, lässt Cruise den Sohn gehen. Das passiert alles in einer Szene... Ich fand das unglaublich gut... Verantwortungen auf globaler Ebene (der Sohn "opfert sich auf") und auf Ebene des Einzelnen (Familie, beschützen der Tochter) werden gegenübergestellt. Cruise muss sich zwischen den Kindern entscheiden. Es geht um die "Pflicht" zu beschützen (die Cruise ja gegenüber seiner Tochter wahrnehmen sollte) und irgendwie auch um ein "Bedürfnis" zu beschützen (Ehepaar... da kann man aber fast davon sprechen ,dass sie die Tochter irgendwie auch "besitzen" wollen)... es geht auch ums Zurücklassen und ums Abwägen... ums Handeln und ums Ablehnen.
Und das lässt sich (wenn man will) auch ganz toll politisch interpretieren und bietet sicherlich viel Raum (und nicht nur Lösungen) zum Nachdenken und Erkennen.
Deshalb ist Spielberg eben NICHT nur jemand, der mit seinem Auto spricht ;) (auch wenn Du das schön geschrieben hast).
P.S. und natürlich finde ich 2001 auch ganz toll (9 Punkte!!!)...
Kubrik auch, aber wie oben geschrieben: Als ich 25 war, fand ich den besser... Da konnten mich solche Themen über "die Kraft ALLEN Handelns" mehr begeistern... Beim von dir genannten Tarkovskij bin ich mir inzwischen auch nicht mehr sicher, was ich von dem Halten soll... Ich finde ihn aber nach wie vor grossartig in seiner Art, wie er die Elemente (Wasser, Regen, Schnee, Feuer usw.) darstellt.
craax Mon, 01 Apr 2013 15:08:02 -0000
Antwort löschen;) ok, ich erinnere ich an die Szene, die du meinst, wie bei Breughel... (ein wirklich starkes Bild, echter Sp.) und DAS ist ein g u t e s Zeichen (denn genau das ist ja: d a s entscheidende Qualitätsmerkmal).
Nun gut, du bist von Kubrick, mit 25' gut gefunden, zu Spielberg, mit 35', aufgestiegen, und findest 'ALLES' eben zu nichtssagend allgemein; so ganz generell gesprochen. Aber das ist wohl sehr: deine Entscheidung, wie du DEIN Leben "politisierst". Denn bitte: Aufklärung findet nicht im Film seine Erschöpfung,- sondern seinen Anfang. Und wer sich nur bespaßen läßt (das zielt und meint NICHT dich), der wird so ganz generell bestimmt bei Kubrick gar schlechter bedient als bei Clooney (den ganz konkreten, sagen wir) "Syriana" oder auch T.Cruises Kr.d.W. -Schicksalen, die "menschlich"-konkret-individueller viel genauer gefaßt sind als diejenigen "Allgemein-Verkörperungen" bei K. . -Abschluß: nehmen wir mal Dr. Strangelove, rolstuhlfahrender Ex-Nazi,- nunmehr zweckdienlicher Wernher von Braun der Folge-Hegemonialmacht (im Besitz der (zwiegespaltenen) Weltherrschaft) selbst: ist der "menschlich" wie Tom Cruises leidende Gestalt "faßbar",- emotional zugänglich? -lachhaft! das ist eine Zerr-Witzfigur, vollkommen irreal, unglaubhaft (und nicht, weil er einen Irren s p i e l t ). Dr Strangelove ist eine Idee, kein Mensch. Und um eine Idee zu ver"leben"digen, bedarf es einer Mithilfe des Zuschauers. Hält sich dieser - aus was weiß ich für Gründen- zurück und versagt sich dieser Gestaltbildung (aus v i e l e n Erfahrungen e i n Möglichkeits-Symbol, also z.B. ein >Strangelove-SYMBOL,- bildend),- bleibt von dem nur: ein Schatten, eine Karikatur, ein blasser flüchtiger, verschwimmender, fataler Eindruck. Kubrick also erschafft sich im Zuschauer mit diesem zusammen. Be Sp. braucht es nur Sp. und ein möglichst passives Medium, das sich ganz hineinziehen läßt: und dann hast du dein "konkretes", begrenztes, und im Erlebnis selbst erschöpftes Medium. Im Grunde: stört der 'eigene' Zuschauer dabei, der ferngesteuerter Spiegel sein soll - und darf,- nur. Wenn der bei K. schweigt oder schläft: ist, sogar 2001 (gibt ja viele, die den für überschätzt halten) eine Schlaftablette, mehr oder weniger >artifizilell<. Wo Sp. drauf steht, ist auch Sp. drin - und nichts und nur als das. Wo K. draufsteht, hat man im Grunde nur eine Option gezogen: evt das herausfinden zu können (wenn man gewillt anders wäre), evt herauszufinden sich aufzumachen, was dort wohl für Hinweisschilder,- in eine Wildnis hinein, die man selbst zu erkunden hätte, ausfindig zu machen. K. wird nur dann entstehen, wenn K. und der zuschauende Mensch gleichermaßen aktiv werden und etwas, gleichgewichtiges, G e m e i n s a m e s erschaffen: und ohne Mithilfe bleibt K. tot. Das ist aber dann eher die Öde dessen, der selbst gefordert ist,- und aus irgendwelchen Gründen NICHT tut. - Und wie du schon sagst: GENAU dasselbe gilt, Stante Pede,- für Tarkowskij (sogar noch mehr, weil der n o c h größer ist). Nicht weil er der einzige wäre. Sondern weil KUNST statt UNTERHALTUNG so, genauso, funktioniert. Unterhaltung braucht den Zuschauer nicht; und daran scheitert sie, auf Dauer (das allerdings Jahrzehnte beanspruchen kann, bis sie totgelaufen, ausgerieselt, im Wandel-Geschmack der Zeiten, ist.)
Es gibt allerdings tatsächlich Phänomene, die dauern länger. Selten, aber doch.
Natürlich ist es völlig müßig, drüber zu denken oder zu streiten, wer länger leben wird; keiner von uns wird es erleben,- nur jeder bei sich gern vermuten (nun in diesen beiden Fällen). Beliebt ist bei Mitwelt: sich nachweltlich zu irren.
Damit können wir das ab hier unfruchtbare Thema abschließen. Für mich bleibt: wenn jemand I n t e r e s s e gepackt entwickelt (wie du zum Beispiel aktuell an KdW): ist es i m m e r ein guter Schritt, denn das sich etwas e n t w i c k e l t (überhaupt) tut not. Auch völlig dahingestellt, das wenn du von der Hand von KdW dich löst, und nach neuer, weiterführender tastest (dann bist du schon ganz schön im oberen Outback gelandet, wo nicht mehr viel Verkehr, selten angelangt, herrscht,- dann wird vielleicht lange Zeit nur sehr wenig kommen, was neuen Halt und Leitung, sagen wir lieber, Anregung, verspricht (weil man sich ja eben zunehmend von fremder Leitung löst, wenn man sich >entwickelt<, was Sinn der Sache ist, um auf e i g e n e Füße zu stehen zu kommen.) - Und wer weiß, wessen wahrnehmende Hand - eher kameradschaftlich, statt nicht-leitend, du dann ertastest : ich halte für möglich, das es dann auch eine seine könnte, die zu einem flach überwundenen K. gehört (wenn sich herausstellt, das diese spezielle Flachheit doch Substanziellem,- in neuer Personen-Verbindung, Nahrung geben könnte),- auch wenn du jetzt vielleicht sauer bist, über alles mögliche, meine eingebildete Überhebung, Herabsetzung Sp.s, und Überbetonung von >"allgemein"-K.s< Werk, das du ja schon mit 25 begrenzt überwunden hast. Sei nicht sauer: ich halte es nur für möglich. Am Besten wäre (und es scheint ein gutes Zeichen der Selbstbehauptung) : das du weder K. noch sonstjemanden (schon gar nicht >mich<) nötig zum Selbstbehauptungs-Fortschritt hast: und Sp mehr "liebst" hier, -als sicherlich, -nicht brauchst,- eher "willst", zusprichst, und genießst. Und verwertest. Gut so. Nehm von Sp. was du nehmen kannst, und findest. Denn, wie gesagt, solange du n i m m s t und f i n d e s t, und v e r w e r t e s t : ist doch alles in Butter. Niemand kann mehr essen , angesichts der potentiell vollsten Tafel, als was in den Mund paßt. Und solange Hunger und Nahrung da ist: ist überflüssig, sich Gedanken über das Bankett nächstes Jahr zu machen, wenn d i e s e Mahlzeit längst gegessen und der Rest verloren bzw. neu zuzubereiten ist. Solange der Tisch voll und der Hunger da ist, wird gegessen von dem (zur Auswahl genug) was a k t u e l l erreichbar ist. Laß es dir schmecken. Mahlzeit. Im Ernst, hau rein, & genieß es. ;) c.
Bob Loblaw Mon, 01 Apr 2013 15:30:43 -0000
Antwort löschenDanke, craax. :)
http://nypress.com/avant-lard/
craax Mon, 01 Apr 2013 17:05:07 -0000
Antwort löschen;) schöner Link, danke Bob_ mein Lieber. Im Text wurde ich ja einmal auch an The Island erinnert,- der zu meinen Lieblingen zählt. Der-fünf-Sekunden- Blacksreen-Moment als Moment des Bruches mit der Gewohnheit, die uns nach gefühlten fünhunderttausend Filmen schon an die Kandarre enommen hat (wie könnte es anders sein?) : das zu sehen, was wir erwarten zu sehn, - und jeder Katastrophe >sicher< beiwohnen zu können (im Kopf vorausfühlend), die wir aus dieser Umgebung - Kinositz, Großer Raum, versammelte Menschen, Notausgangsleuchten, der dunkle satte volle Sound von vorne: kurz: dieses ganze >gewußte< Kinoambiente,- wie ein Schlaf-Modus des Gehirns, in dem wir Dnge träumend erleben, oft auch wissen, das wir träumen,- uns dort bewegen,- während unser Körper doch still liegt: diese ganze scheinbare Sicherheit, >nur< einem Film beizuwohnen, der doch auch zugleich uns als >Realität< suggeriert und erscheint werden soll,- diesen >gewohnten< Sicherheitsmodus zu durchbrechen anzustreben: ist heute das schwere überraschende Erstaunens-Moment der Kunst,- das immer schwerer zu erreichen,- durchzusetzen ist (mit jedem Film, den wir sehen, mehr): neigt sich die Gewohnheitswaage.
Der Link macht Appetit auf die Sammlung. Danke für den Tip. Und du weißt ja: gerade wegen dem ungeschminkten Blick ins Herz der Finsternis hinein,- ohne was dran herumzudoktoren- und -interpretieren, und eine >nette< >verständliche< >interpretierte< Sinnstifte-Geschichte drum zu stricken, gerade wegen dieser Schionungslosigkeit (es ist nur irgendwann vorbei, Infektion,- und Schlußaus),- gefällt mir der Film. Man muß das Böse nicht immer verständlich machen. Manchmal genügt es, zu zeigen, das es existiert, um damit einen Prozeß der Wahrnehmung (und Weiterbearbeitung) in Gang zu setzen. Ziel erreicht. Wirklich: einen schönen Spätnachmittag euch,- dir weiter...
ich hoffe, di magst mer no'. ;) c. ick dir, ukge, mein Lieber :)
craax Wed, 03 Apr 2013 08:27:27 -0000
Antwort löschenFALLS es jemand wert wäre: wie der aufgenommene Faden weitergesponnen wird (und das nicht nur für spinnerte Spinnweben hält), kann Bob_s Antwort ("...Britta nicht in Ihrem belästigen") auf meinen Seiten /u.a. lesen... ich hoffe, das geht ?so in Ordnung, Bob_...
Alle 18 Antworten zeigen
Bob Loblaw Wed, 03 Apr 2013 10:02:06 -0000
Antwort löschenNa klar geht das in Ordnung ! :)
BrittaLeuchner Fri, 05 Apr 2013 17:13:14 -0000
Antwort löschenDas wäre doch nicht nötig gewesen. :) Ich lade im Übrigen bei mir zu Haus regelmäßig zu großen Diskussionsrunden ein (wo ich leidenschaftlich gern koche und Wein zu verabreiche) ;) Davon abgesehen bin ich aber hier auch nicht zu Hause ;) ... und von daher hab ich hier kein Hoheitsrecht und ihr hättet keine Scheu haben müssen, diesen Bereich zu occupieren. Es war mir außerdem eine außerordentliche Freude eure Gedanken zu lesen, schreibe mir nebenbei noch ganz frech einen impulsgebenden inspirativen Anteil zu ;) und freue mich immer mehr über die virtuelle Bekanntschaft :) ...
Winterliche Grüße (dass ich das noch erleben darf NACH OSTERN!)
Vergalduk Sun, 03 Feb 2013 23:01:31 -0000
Kommentar löschenGute, actiongeladene SciFi-Wiederverwurstung die trotz Tom Cruise wirklich Spaß macht. Storytechnisch erwartet den Zuschauer natürlich nichts Neues, das ist aber eher zweitrangig. Schließlich bekommt man alles, was man von so einem Film erwartet. Ansonsten gibt es eigentlich nicht mehr viel zu dem Teil zu sagen , außer dass Dakota Fanning ihre Sache wirklich gut macht. Werde mir bei Gelegenheit mal das Original ansehen, bis dahin kann ich das Remake nur weiter empfehlen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
russel Fri, 18 Jan 2013 15:54:12 -0000
Kommentar löschenEiner meiner Favoriten von Spielberg, mit einem grossartig agierenden Cruise den ich vorher als Fehlbesetzung gebranntmarkt hatte. Zum x-ten mal gesehen und wie immer packend und tricktechnisch sensationell.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
DKennyK Fri, 30 Nov 2012 17:09:57 -0000
Kommentar löschen»Krieg der Welten« ist mehr als enttäuschend.
Neben der diffusen Story und den immer wieder auftretenden Längen ist es vor allem die Optik, die mich stört. Vielleicht bin ich einfach zu altmodisch, aber ich würde mir ein Remake im Steampunk-Stil wünschen, mit dampfbetriebenen Tripods.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Momsel Thu, 29 Nov 2012 17:29:23 -0000
Kommentar löschenNetter Action-Film, sehr gute Effekte & Atomsphäre Handlung war mir aber etwas zu plump.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
UltimaRatio Fri, 19 Oct 2012 15:38:26 -0000
Kommentar löschenMein Lieblingsfilm....könnte ich immer und immer wieder sehen....geil gemacht, ich steh drauf, genau mein Ding
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gretchen_Ross Tue, 16 Oct 2012 16:45:05 -0000
Kommentar löschenObwohl ich den Scientology-B*stard hasse, er hat saugut gespielt.
Diese Verzweiflung, die Angst um seine Kinder, die Auseinandersetzung mit dem rebellierenden Teenie, der abhauen will und die Kleine, die sich bei ihrem Vater nicht sicher fühlt... alle drei haben es überzeugend rübergebracht. Die düstere Stimmung überträgt sich direkt auf den Zuschauer.
Cruise spielt gottseidank keinen Helden. Er ist ein leicht asozialer Vater, der nicht weiter weiß und sich dann doch irgendwie rausrettet.
Tim Robbins als Psycho hat mir besonders gut gefallen. "NICHT MEIN BLUT!"
Die Armee hatte keine Chance, die Menschen verlieren ihre Menschlichkeit... ja, ich glaube, würde es wirklich passieren, wäre es ähnlich wie in diesen Film verlaufen!
Die Spannung ist unglaublich!
Das Bild, wie die ganze Landschaft von einem roten Schleier umhüllt ist, war angsteinflößend.
Ob die Aliens jetzt glaubwürdig waren oder nicht, mir egal.
Der thrill hat geklappt.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ezemeze Mon, 08 Oct 2012 20:56:52 -0000
Kommentar löschen*Spoiler*
Ein gelunges Remake des 50ger Jahre Films. Zwei Szenen im Film haben mich aufgrund ihrer Prägnanz einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Zum einen die Szene am Fluß, an dem erst ein lebloser Körper und innerhalb von Sekunden mehr Dutzende vortreiben, schaurig! Die andere war als die ausserirdischen Krakenmaschinen Breitsalven auf die Stadtbevölkerung schiessen und eine Frau beim Fluchtversuch in den Rücken getroffen wird, das schmerzverzehrte Gesicht für den Bruchteil einer Sekunde wie eingefroren erscheint bis der ganze Körper zu Staub explodiert. Wow. Ein Paar Jahre später war ich in Pompeji und habe die versteinerten Opfer in den Glaskästen gesehen und diese haben diesen schmerzverzehrten Ausdruck gehabt, ein ziemlicher Schocker. Auch war dieser Tiefe Ton, den die Maschinen von sich gegeben haben furchteinflössend. Eine Schwäche des Drehbuchs war für mich jedoch, dass Cruises Sohn beschliesst gegen die Aliens zu kämpfen und dies auch noch tatsächlich überlebt, zuviel Glück auf einmal für meinen Geschmack, hätte der Story nicht geschadet hätte er es nicht geschafft, hätte eindeutig die Glaubwürdigkeit des Stoffes erhöht. Und an was gehen die Maschinen eigentlich ein, an Aids ?!? Alles in allem eine interesanter spannender und unterhaltsamer Film der zudem die Frage aufwirft, ob wir als menschliche Spezies und unsere Schöpfung nicht einfach nur ein amüsierlicher Zeitvertreib für Ausseridische konzipiert waren. Die Frage, was zuerst da war ist zumindest schon mal beantwortet: Weder Henne noch Ei, NEIN....Kampfroboter !!! :)
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Markbln Wed, 10 Oct 2012 06:25:20 -0000
Antwort löschenFür mich sogar Spielbergs einzig guter Film im neuen Jahrtausend, besonders die Szenen im Keller mit Tim Robbins find ich auch gut spannend.
ezemeze Wed, 10 Oct 2012 08:08:28 -0000
Antwort löschenJa, Robbins ist schon gut wahnsinnig und es kommt auch von Cruise gut rüber, wie sehr er eigentlich verabscheut Robbins zu töten, es aber doch machen muss um sich und seinen Kindern dadurch die Überlebenschancen zu steigern....schon heftig.