Krieg der Welten

War of the Worlds (2005), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Katastrophenfilm, Actionfilm, Kinostart 29.06.2005

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6.0
Kritiker
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5.9
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von Steven Spielberg, mit Tom Cruise und Dakota Fanning

Steven Spielberg insziniert in Krieg der Welten die Apokalypse durch eine Alieninvasion.

Krieg der Welten basiert auf dem gleichnamigen Roman von H.G. Wells und handelt von einer Invasion der Erde durch Marsbewohner. Mit Steven Spielberg hinter und Tom Cruise vor der Kamera haben sich zwei Spezialisten für Popcornkino des Stoffs angenommen und modernisieren den Science-Fiction-Klassiker, der 1953 zum ersten Mal verfilmt wurde. Sie erzählen von dem Überlebenskampf der Menschheit aus der Sicht einer amerikanischen Familie. Die Menschheit wird von einer außerirdischen Macht unterwandert, die ihr technologisch weit überlegen ist. Das Motiv: die minutiöse Planung einer Invasion, die alles Leben attackieren soll. Währenddessen geht der Alltag hier seinen gewohnten Gang. Die Ferriers, eine typisch amerikanische Familie, genießen ihr gutbürgerliches Dasein. Es könnte immer so weitergehen. Stünden sie nicht plötzlich einem eiskalten Feind gegenüber, der keine verletzliche Seite zu haben scheint. Ist die Zeit der menschlichen Zivilisation abgelaufen? Den Ferriers wie der gesamten Menschheit bleibt nur noch das Prinzip Hoffnung. Sie wissen, dass sie in den Krieg der Welten ziehen müssen. Doch sie wissen auch, dass ihre Chance, die größte Schlacht der Geschichte erfolgreich zu schlagen, verschwindend gering ist.

(Quelle: omdb)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (15) — Film: Krieg der Welten

SoulReaver: CinemaForever

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5.5Geht so

[...] Was wäre, wenn wir die ganze Zeit von einer höheren Lebensform beobachtet werden und diese nur darauf wartet uns Menschen, in der ganzen Zufrieden- und Selbstsicherheit, anzugreifen und auszulöschen? Was wäre, wenn wir Menschen, genau wie die Härchen und Insekten unter dem Mikroskop, nur ein unnötiger Bestandteil des Universums sind, welche von einem Moment auf den anderen ausradiert werden? In 'Krieg der Welten' werden wir in diese Fragen einbezogen und bekommen es mit den neidischen Wesen, tief aus den Abgründen des Weltalls zu tun. Und wenn Spielberg seine Tripods von der Leine lässt, dann kann er sein ganzes inszenatorisches Können beweisen. Angefangen mit der unsicheren wie undurchsichtigen Lage. Ein Sturm zieht auf, Blitze schlagen an der gleichen Stelle ein, der Himmel verdunkelt sich, Autos funktionieren nicht mehr, das „Gewitter“ zieht gegen den Wind, Stromausfälle, Stille und undenkbares Chaos. Die Maschinen pulverisieren Menschen im Bruchteil einer Sekunde…

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SoulReaver

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Genau.


Baumkopf Holzfaust

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ne, sehe ich nicht so. Ist der tausendste Neuaufguss eines abgelutschen Themas. Und das nichtmal besonders originell. Einzig der brennende Zug hat mir ein bisschen Gänsehaut gemacht.


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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2.0Ärgerlich

[...] SPIELBERG scheint die Schusterwerkstatt mit dem Rest der Welt zu verwechseln und er lässt einfach den Schrecken einziehen. Im wesentlichen ist „Krieg der Welten“ nichts anderes als ein Ort der Barbarei. Und löst im Fühlen und Denken des Publikums eine Art Rausch mit Schwindelgefühlen aus. [...]

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the gaffer: the-gaffer.de

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9.0Herausragend

Wie kaum einem anderen Mainstream-Regisseur gelingt es Spielberg hier, der (Schau-)Lust an der Katastrophe die Folgen derselben gegenüber zu stellen. Anders als etwa in “Independence Day”, indem eine gute Zigarre alle Toten vergessen macht, ist “Krieg der Welten” in jeder Einstellung Zeugnis einer nachhaltigen Verstörung.[...]
Während das amerikanische Desasterkino stetig darum bemüht ist, dem Zuschauer diese Wahrheit aus der Erinnerung zu löschen – nur so macht Zuschauen Spaß – treibt Spielberg das Genre mit Hilfe des gebrochenen Helden Tom Cruise und der kleinen, großäugigen Dakota Fanning an die Grenzen der Massentauglichkeit.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Was ist denn gut an Krieg der Welten, wenn die Handlung doof ist und die Schauspieler durchwachsen? Schlicht, die Inszenierung. Von der fahl-grauen Industrie- Optik zu den realistischen Panik-Szenen gelingt es Spielberg sehr eindringlich den Einbruch des Unfassbaren in den Alltag zu schildern. Was wäre, wenn plötzlich die Welt wie man sie kennt koppheister geht? Wie reagieren Menschen? Sie reagieren dumm, sie reagieren brutal, sie reagieren hilflos und überfordert.
Dafür findet Spielberg beklemmende Bilder. So idiotisch es sein mag stehen zu bleiben wenn die Erde aufbricht und etwas herauskriecht… es ist anzunehmen das die Menschen wirklich stehenblieben um zu gucken. Selbst im Angesicht der Gefahr ist der Drang “zu sehen was los ist” stärker als die Furcht. Vielleicht auch weil man nicht wahrhaben will, das tatsächlich etwas schlimmes passiert. Das sich die vertraute Umgebung innert Sekunden in ein Inferno verwandeln kann. Zu tief hat jeder von uns im Kopf, das man doch sicher…

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JacktheHype

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Dieser Kritik stimme ich komplett zu!


christian-bauer

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Der Kritik kann ich - so wie jack - einfach nur zustimmen. Sehr gut niedergeschrieben!


Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

[...]
“Krieg der Welten” kann man sich angucken, tut nicht weh. Genauso wenig wie es einem jedoch schadet, geht es einem danach besser, sprich: Man hat da jetzt kein Highlight gesehen, sondern einen durchschnittllichen Popcorn-Actionkracher mit mehr Tiefgang, als man vielleicht erwarten würde. Das dieser allerdings eher der Vorlage als Spielberg geschuldet ist, muss dabei bedacht werden.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

Vor rund 100 Jahren begründete der Englische Schriftsteller H.G. Wells den phantastischen Science-Fiction-Roman durch eine Reihe wohlbekannter Bücher wie „Die Zeitmaschine“ und „Krieg der Welten“. Zahlreiche Romane wurden verfilmt, alleine in den letzten Jahren bringt es der Kult-Autor neben „Krieg der Welten“ mit „Timemachine“, „Hollow Man“ und „Die Insel des Dr.Moreau“ auf 4 Leinwandumsetzungen, die zumindest von seinen ursprünglichen Romanen inspiriert wurden. Dennoch: Das aktuelle Werk von Spielberg ist schon vor der Uraufführung spektakulär. Nicht nur, dass sich der populäre Regisseur mit dem bekennenden Scientologen Tom Cruise einen der größten Kassenmagneten unserer Tage als Hauptdarsteller verpflichtet hat (der für seinen Job 10% der Gesamteinnahmen erhält), der Film startet mit weltweit 15000 Kopien. Herr Spielberg bestätigt wohl gern seinen Ruf als Filmemacher der Superlative.

„Krieg der Welten“ wurde 1953 schon einmal verfilmt und mit dem legendären Rundfunkhörspiel…

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Rochus Wolff: freier Journalist

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3.5Schwach

ich weiß ja inzwischen, man kann den film wohl ganz gut finden, auf die eine oder andere weise, weiß nicht: als sommerblockbuster, als angstmaschine, als irgendwie auch ein remake. kann man, kann ich nicht.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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2.0Ärgerlich

"Krieg der Welten" gehört für mich zu den Filmen die hoffnungslos überschätzt wurden. Gute Spezialeffekte und große Namen machen halt noch lange keinen guten Film und daher empfehle ich jedem der nicht wie ich neun Euro für einen Kinobesuch in den Sand setzen will sich wirklich zu überlegen bei welcher Gelegenheit er sich den Film ansehen will. Im Kino war es nicht nötig und auf DVD wird es nicht nötig sein.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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6.0Ganz gut

Es herrscht eine Atmosphäre der Angst vor dem unbekannten Ereignis. Manche Bilder erinnern an Versehrtheiten, die der Terror hinterlässt. Spielberg stellt vor diesem Hintergrund die Schwächen der menschlichen Gesellschaft aus und lässt sie gerade dadurch wertvoll erscheinen. Er bleibt diesseits des Hügels, hinter dem die große Schlacht vonstatten geht.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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9.0Herausragend

Knapp und pointiert werden die drei Hauptfiguren definiert, bevor Spielberg ohne Umwege die Apokalypse losbrechen lässt. Gewitterwolken kündigen in bester "Independence Day"-Manier die Alien-Invasion an, aber während Will Smith noch ungläubig in den Himmel starrt, werden bei Spielberg bereits die ersten Menschenmassen mit dem Laser zerpflügt ...und das mit einer Unbekümmertheit, dass man sich die Augen reibt - wenn man sie denn schließen könnte. In betont rohen und kalten Bildern werden die hereinbrechenden Katastrophen hingeschlenzt, die in den Action-Momenten durch ihren dokumentarischen Flair und der surrealen Szenerie eine schier unbeschreibliche Wucht entfalten.
Die Suspense-Szenen erinnern dagegen an ein aufgebohrtes "Signs"-Remake. Sobald sich in einem Keller verkrümelt wird, kann die Regie auch mit reduzierten Mitteln den Adrenalin-Pegel im roten Bereich halten - Verschnauf-Pausen gibt's eh selten. In diesen Momenten zitiert Spielberg sich dann…

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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6.5Ganz gut

Aber eines stimmt bedenklich, gerade wenn man den Film als den ultimativen Spielberg betrachtet: Es ist ein Film ohne Inhalt. Tom Cruise hat darin eine einzige Aufgabe, nämlich sich und seine zwei Kinder in Sicherheit zu bringen. Sein Überlebenskampf ist "pures Kino", ein Nachdenken findet nicht statt. Warum auch?

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.5Sehenswert

Untypischer Sci-Fi-Endzeit-Blockbuster, der gekonnt mit Ängsten spielt und mit grpßen schauspielerischen Leistungen (Dakota Fenning) aufwarten kann.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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7.5Sehenswert

Cruise stolpert durch die Bühnen eines prosperierenden Amerika, von den Highways über die Kornfelder bis in die Wohnküchen, und sie alle sind verlassen - vordergründig der Marsianer wegen. Aber man wird das Gefühl nicht los, als absolviere Spielberg auch eine Abschiedsreise von dem Land, das er kannte und liebte, und das nun von Kräften verändert wird, die schon immer da waren, unterirdisch, und die es nun so umkrempeln, daß John Ford und Frank Capra es nicht wieder erkennen würden.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Spielberg ist nicht zimperlich mit den Effekten. Schreckt auch nicht davor zurück, die ganze Leinwand in Blut zu ertränken. Aber es geht in der Reduktion immer nur um die Dreiviertel-Familie. Und die Momente, die wirklich packen, sind die dramatischen zwischen den Charakteren. Dabei wird sogar die Frage aufgeworfen, die jeder Kriegsdienstverweigerer kennt: Was würdest du tun, um deine Familie zu beschützen?

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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7.0Sehenswert

Mit erstaunlicher Präzision widmet sich Spielberg in seinem „Anti-E.T“ einem düsteren, vor allem aber ungemein bedrohlich in Szene gesetzten Invasionsszenario, das von seinen beklemmenden Bildern, den überraschend dezenten 9/11-Anklängen und einem souveränen Tom Cruise lebt. Ein etwas gedehnter Mittelteil und der zwar zweideutige, aber tendenziös eher verkitschte Schluss verwehren Spielbergs bestem Film seit Jahren jedoch den Eintrag in die Filmgeschichtsbücher.

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Kommentare (152) — Film: Krieg der Welten


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Hfonda15

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Bewertung5.5Geht so

Dem Ruf als schlechtester Spielbergfilm wird ,,Krieg der Welten" leider schon gerecht, denn auch nach einer Zweitsichtung kann ich dem Streifen außer ein paar netten Bildern nicht viel abgewinnen.
Die Geschichte an sich über eine Alieninvasion, aus der Sicht einer zerüttelten US-Familie ist eigentlich sehr interessant und wie gesagt bekommt man dazu auch ein paar schöne Bilder vom Blockbuster Regisseur Steven Spielberg, doch leider konzentriert er sich hier kein Stück auf seine Charaktere womit man bei einem der ersten, vielen, negativen Punkte des Films wäre.

-Eine oberflächliche Charakterzeichnung, bei denen das Schicksal der Figuren einen Recht kalt lässt
-Tom Cruise
- Nervige Nebendarsteller, die nicht viel können außer rumschreien
-Tom Cruise
-Eine ziemlich einseitige Handlung, die keinerlei Spannung liefert, außer bei einer gelungenen Szene mit Tim Robbins
-Tom Cruise
-Nervigen US Patriotismus, von 16 Jährigen, die sofort für ihr Land sterben wollen und
(SPOILER Am Ende auf Spielbergmäßige Art natürlich Heil aus der Apokalypse raus gekommen sind, ob viele US-Bürger in Echt so reagieren würden, kann ich nicht beurteilen aber es nervt hier oft)

Kein beeindruckender Film, der großes Kino sein will, den man sich aber höchstens mal nebenbei ansehen kann.
Allen Tom Cruise Fans tut es mir Leid, den Mann hier so runtergemacht zu haben aber wenn ich eine ausführlichere Kritik zu seinem Schauspiel abgeben müsste, würde ich sagen, er sei stets bemüht einen ,,normalen" Durchschnittskerl zu spielen.

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Martin Oberndorf

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Kobbi hat schon Recht, Magnolia ist seine beste Rolle.
Wobei ich ihn auch in Eyes Wide Shut gut fand, aber ich bin ja eh der einzige auf der Welt, der EWS als eines von Kubricks Glanzstücken empfindet!

Ein guter Kommentar, Hfonda.
Hab ich auch nicht gesehen, weil ich Angst hatte, der Meister der Blockbuster könnte seinen hart erkämpften Titel bei mir verlieren.


Hfonda15

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N Blockbuster ist er schon aber hinter nem Speielbergstreifen steckt eigentlich schon mehr...
Grottig ist der Film auch nicht man kann ihn sich mal ansehen.


radiotrytry

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Bewertung4.0Uninteressant

Nie zuvor hab ich Dakota Fanning in einer derart nervigen Rolle gesehen. 90% der Zeit schreit sie einfach nur. Naja, man gebe sich das Original von 1953 für einen besseren Film.

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puma d ace

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Bewertung9.5Herausragend

Ich sehe mir ein Film von Tom Cruise an und sage mir hats echt die Sprache verschlagen. Fazit: Für einen Filmabend ein muss.

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Alienator

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Bewertung4.5Uninteressant

Man möge mich steinigen,aber......

Spielberg ist wahrscheinlich der einflussreichste Regisseur des Blockbusterkinos. Der Meister in diesen Genre. Nie hatte er ein Remake drehen wollen, und das Ergebniss zeigt auch warum.
Viel zu sehr setzt Spielberg auf die Effekte und die Action und vergisst dabei seine Charaktere und (und das ist mit das Wichtigste) die Spannungsaufbau. Die ist hier vollkommen nicht vorhanden. Die einzige Szene die wirklich erstaunlich gut gelungen ist, ist die Kellerszene mit Tim Robbins. Der Rest hätte jeder x-beliebige Regisseur drehen können.
Während das Original eine Metapher gegen den bedrohenden Osten ist (Kalter Krieg lässt grüssen) und der Film sich über die Paranoia dieser Zeit kritisch gegenübersteht, sind hier keine Bezüge zu real-existierenden Situationen geschaffen worden. Aber genau das hat das Original ausgemacht.
So sehr ich Spielberg auch schätze, aber mit dem Film hat er sich keinen Gefallen getan.

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L-viz

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Das Original ist von 1898, da gab es weder kalte Kriege noch "den Osten".


Alienator

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Ich sprach von der ersten Verfilmung. Und die war 1953.


Donzaffi

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Bewertung2.0Ärgerlich

Eine Vergewaltigung eines Klassikers, natürlich muss man die Lage in die USA versetzen und Kinder sowie einen anderen Hauptcharakter einbringen, die Vorlage dient hier nur als Grundgerüst für eine Sache die sich moderne Adaption nennen würde obwohl der Film nur drei einzelne Elemente aus der Vorlage enthält.
Die 2 Punkte gibt es für das Ende welches dem Buch entspricht.

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L-viz

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Bewertung1.0Ärgerlich

So, das war jetzt ein Schreikind zuviel, Señor Spielbergo! Aber der Reihe nach, denn es gibt auch etwas Gutes zu berichten. Das lässt sich schnell noch abhandeln, bevor ich mich dann über die missglückten Charaktere auslasse. Spielberg zeigt sogar in diesem sehr schlechten Film, dass er es eigentlich immer noch drauf hat. Zu anfangs jedenfalls. Die wirklich schön zu nennenden Kamerafahrten, wie auch die ungewöhnlichen Kamerablickwinkel, wenn z. B. durch ein Fenster gefilmt wird oder durch eine Handkamera, sind lobenswert und geben dem Film einen visuellen Stil, den ein gewisser anderer Regisseur vermissen lässt. Wenn man bedenkt, dass dessen Film am folgenden Tag lief, kann man im Direktvergleich feststellen, dass er von Spielberg an jeder Straßenecke gedemütigt wird. 4 Jahre später - nicht mal kopieren kann er!
Die US-Army darf diesmal nicht den Hero stellen, das ist durchaus als Abweichung von der Norm zu begrüßen.
Das alles zusammengenommen dürfte für eine Wertung im mittleren Bereich sorgen (eine höhere schließe ich in diesem Genre einfach mal aus, solange jemand nicht endlich mal den Mumm für ein konsequentes Ende hat, d. h. alle tot und kein Irgendwie-doch-Happy-End). DOCH...
...jetzt zurück auf Anfang. Ich habe seltenst (vielleicht sogar nie?) hassenswertere Protagonisten erlebt, als wie diese hier. Es ist ja nicht schlimm in einem Film den ein oder anderen Unsympathen auftreten zu lassen. Das Schlimme ist, dass diese Familie des Grauens in Spielbergs realitätsfernen Gedankenwelt die Sympathieträger sein sollen. Das fängt mit dem klugscheißerischen Schreikind an, geht über den selbstherrlichen Sohn (verblödet noch dazu: Die US-Armisten werden niedergemetzelt und er will unbedingt dabei sein) bis hin zum feigen und minderbemittelten Vater. Ich möchte sie alle einfach nur schlagen. Permanent. Das ist eine denkbar schlechte Voraussetzung für den Film. Muss man erwähnen, dass diese kaputten Typen schließlich in eine glückliche Familie finden? Dies ruiniert den ganzen Film, samt seiner fortschrittlichen Ansätze. So bleibt auch dieser Film nicht mehr als ein schnöder "Familientrottel-kriegt-seine-Familienprobleme-nicht-in-den-Griff-dann-aber-doch-Film" im Gewand eines Katastrophenfilms.
Machen wir uns nichts vor, seinen Kinder- bzw. Familienfetisch hat Spielberg seit jeher in seinen Filmen ausgelebt; aber seit diesem Film muss man sich ernsthaft sorgen um ihn machen.

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BOW666

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film bietet sehr solide Kost, liebevolle Spielberg Nieveau was ansich sehr gut ist, es geht hier lediglich um eine Familie die versucht dem Schrecken zu entkommen, vom Krieg her sieht man nur wenig, denn man versteift sich hier mehr auf Zivilisten, aber dennoch weiss der Film zu gefallen auch wenn das Mädchen schrecklich nervt mit ihrem ewigen Geschreie...

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emotionfreak

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich hab die ersten 15 Minuten des Films verpasst, bin mitten in der ersten Action dazugestoßen und wollte schon wieder umschalten, denn, ich habe zwar nichts dagegen mir mal einen seichten Actionfilm anzusehen, aber ich bin kein Fan davon, mir ewig lang Bilder von durch die Luft fliegenden Autos oder Ähnlichem reinzuziehen. Ich war aber dann doch froh nicht umgeschaltet zu haben, denn der Film wurde zumindest packend und spannend, auch wenn immer mal wieder das Gleiche passierte, so gab es doch oft Szenen, wo ich mich fragte: Oh man, wie geht es jetzt weiter? Was mir dann sehr gut gefiel war der Auftritt von Tim Robins, der Mann kann einfach schauspielern und faszinierende Rollen faszienierend rüberbringen. Über den Schluß kann man sich natürlich streiten. Zu plump? Oder mal was Anderes? Vielleicht eine Botschaft, eigentlich nicht anzunehmen, da es sich mehr um einen seichten Actionfilm handelt. Aber der Gedanke hat schon was. Hier sind es einmal nicht die Menschen, die es schaffen, sondern die Natur, die sich einmischt. Manchmal muß er Mensch tatenlos zusehen.
Nun ein einfacher, aber unterhaltsamer Film. Ich muß ihn nicht im DVDRegal stehen haben, aber dafür, dass ich, als ich nicht schlafen konnte, beim Zappen darauf gestoßen bin, dafür war er schon genau das Richtige.

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Donzaffi

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Der Schluss ist wie in der Vorlage


Parz1val

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Bewertung5.5Geht so

Die verpönte Ecke der Alieninvasionen hat bekanntlich einen denkbar schlechten Geruch, irgendwo zwischen Seagal-Filmen und Friedberg/Seltzer-Parodien. Auftritt Spielberg, der trotz Schnarch-Alarm auf dem Papier (Tom Cruise, USA, Aliens, Familienbande, bumm) das Genre mit Arthouse-Elementen antreichern möchte. Wirklich interessanter macht das den Film aber nicht, denn am Ende bekommt man erneut genau jenen halbscharig-unbefriedigenden Geschmack, der einen bei "Spielberg" und "Arthouse" erwartet.
Auch wenn Geschichte (na, was wohl), Figuren (überforderter Vater et al.), Logiklöcher und Aliendesign sicher keinen Innovationspreis gewinnen, an guten Ansätzen mangelt es nicht. Sei es die unterkühlte Inszenierung, die trotz zu viel CGI und zu viel Kaminski-Gegenlicht einen Vibe erzeugt, die die Invasions- und Horrorfilme der 50er nachklingen lässt und sich gegen Ende ins unwirkliche steigert. Die vielen Genreelemente aus Sci-Fi, Drama, Action und Horror, die meist gut ineinander greifen. Die sehr guten Schauspielerleistungen, auch von Tom Cruise - der hier überraschend wenig tomcruseig rüberkommt. Oder der wohlweisliche Fokus weg von Action und Militär.
So entwickelt Spielberg mit der Zeit zwar eine unglaublich nervige Figur (kleine Mädchen in solchen Filmen sind Krieg!), bringt seine Protagonisten aber auch in sehr dramatische Dilemma - das Adjektiv "erwachsen" wäre dabei aber wohl doch etwas zu hoch gegriffen. Und da Spielberg einzelne Szenen ganz vorzüglich drehen kann, haben wir trotz einiger zu popcorniger Momente immer wieder hochspannende, symbolisch aufgeladene Sequenzen.
Gerade mit fortschreitender Dauer entschält sich aber auch die größte Schwäche des Films: Spielberg traut sich für das, was er eigentlich zeigen möchte mal wieder zu wenig. Der Filmraum bleibt sicher, der Zuschauer geschützt, die Bedrohung zu offensichtlich. Labyrinitsche Sequenzen wie im Keller bleiben klar lesbar, der Zuschauer wird selber nicht in das Chaos gezogen und außerhalb. Aber am schwerwiegensten: das Ende. Alles, was das Drehbuch an moralischen Dilemma und Hoffnungslosigkeit aufbaut wird durch eine Deus Ex Machina fürs Happy End zu Fall gebracht, alle Schläge für den Zuschauer und Opfer für den Helden unterminiert, Botschaften ad absurdum geführt. Und die klare Lesbarkeit schlägt hier am schlimmsten zu.

Spielberg schafft es nach A.I und Close Encounters erneut nicht über seinen Schatten zu springen. Und so ist das Ende keine Frage, sondern wieder eine Antwort. Eine ziemlich dumme noch dazu.

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gil.keller.5

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Bewertung5.5Geht so

Wenn mich eins an so manchen Filmen stört, dann sind es dumme Kinder, besonders kleine, nervige, störrige, undankbare Gören, die immer schreien und eingesetzt werden um alles noch dramatischer zu machen, die aber eigentlich nur helfen, den Film noch schlechter zu machen.
Klar, das war nicht der einzige Grund, aber das war eins der vielen Dinge, die den Film für mich nur mittelmäßig machten. Nebenbei war noch die Vater-Sohn-Beziehung nervig, denn sie war anspruchslos dargestellt und irgendwie aufgesetzt-dramatisch. Ich kann es kaum mit Worten begründen, aber fast alles, die Musik, die Handlung, die Charaktere wirkte auf mich sehr künstlich, irgendwie aufgesetzt und als ob ich es schonmal wo anders gesehen hätte.
Eigentlich hätte der Film in einer gerechten Welt nur 3 Punkte verdient, aber ich fand die Action ganz unterhaltsam und die Bilder teils ganz gut und wenn mich ein Film schon nicht zum Nachdenken anregen kann, dann soll er mich wenigstens unterhalten. Das tat der Film ganz gut, ändert mein Urteil leider nur sehr gering und bringt mich auf eine Gesamtwertung von mageren 5,5 Punkten.

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michael.grossl

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Bewertung9.0Herausragend

Der Weltuntergang als Kammerspiel. Wir sind immer so nsh wie möglich sn den Protagonisten dran. Wir wissen nie mehr als die selber. Und da die Kommunikation nicht mehr tut, ist das sehr wenig bis gar nichts; ausser ein paar eingestreuten Infos, die genausogut nur Gerüchte sein könnten. Und spätestens in Tim Robbins Keller ist man dann völlig isoliert.
Genau das macht Spielbergs Film so anders im Gegensatz zu Id4 und Konsorten; das und die richtig tolle Regie, die die Darsteller super im Griff hat und Cruise und Fanning auftrumpfen lässt. Vor allem dass Cruise Figur kein Held und teils selber kurz vor dem Durchdrehen ist finde ich genial.
Der brillante Sound soll ebenfalls erwähnt werden, wie die leider teils unverzeihlichen Goofs (Camcorder geht obwohl alles andere gerade durch emp gegrillt wurde), die die Wertung minimal trüben.
Wer DEN Megakracher erwartet wird sicher etwas enttäuscht. Doch diese Isolation, das Ungewisse, die Hilflosigkeit und die Lösung des Problems am Ende machen den Film realistischer als alles andere des Genres.
Absolut toll!!

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Schnürfee

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ja, Tom Cruise, Du bist ein ganz toller Typ und wir brauchen Dich unbedingt um die Welt zu retten - NICHT!
Dämlicher Film.

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fuerchtegott

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Tom Cruise ist aber auch sowas von schlecht, abgesehen von seiner schniecken Frisur. Ganz ne dolle Tolle.


Schnürfee

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Ist das hier kein Portal, auf dem man Filme bewerten und kommentieren kann? o.O


BrittaLeuchner

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Bewertung1.5Ärgerlich

!SPOILER WARNING!

Nicht nur dass ich wichtigtuerische Kinder nicht mag, ich mag auch eingebildete oder besserwisserische Kinder nicht. Und Kinder, die auf alles immer eine dumme Antwort haben oder glauben man müsse ihnen ständig den Arsch abwischen schon garnicht. So ist es dann auch mit verwöhnten Kindern, und mit den Hollywood-Gören, denen Erwachsenentexte in den Mund gelegt werden, dann ganz besonders.

Wenn .... DANN(!) aber ALL DAS zusammen kommt, SUMMIERT in EIN EINZELNES Hollywood-Gör! DANN hat die Stunde 13 geschlagen(!) und ich habe nur noch einen sehnlichen Wunsch: Kann bitte mal eines dieser schlecht nachgeahmten "Krieg der Sterne"-Abklatsch-Dingens-Da sich das Gör schnappen, damit endlich Ruhe ist und ich endlich wieder entspannen kann von meinen angestauten Aggressionen!? Und warum zum Henker muss dieser selten dämliche Bengel mit dem Justin Bieber Haarschnitt nachdem er so darum gebettelt hat, getötet zu werden und seine kleine Schwester allein beim bösen bösen Basecup-Pappa zu lassen, dann auch noch überleben und unter herbstlich bunten Blättern seicht schmunzelt engelsgleich dem Basecup-Pappa am Ende in die Arme schweben!? Das ist ja geradezu Abführmittel! Gibt es denn überhaupt gar kein Happy-End mehr heutzutage??

Also irgendwas läuft im Kopf von Mr. Spielberg wirklich falsch. Denn hätte er wirklich gewollt, dass man sich laut Schlussmonolog schlussendlich wirklich wünschte, die Menschheit würde überleben, hätte er vielleicht Figuren heranziehen sollen, an denen der Wunsch, dass es die Menschen wert sind, im Laufe des Filmes bei Zuschauer auch tatsächlich aufkeimen und wachsen kann. Ich hingegen habe nach dem Zuschauen nebens billigen CGI-Effekten und schlechten Dialogen nur ein einzelnes und sicherlich ungewollt spannendes Element an dem Film entdecken können: und das ist die Totalverblödung der Gören und der Eltern. Und das hatte bei mir den vermutlich unerwünschten Nebeneffekt, dass der Schlussdialog über das Recht der Menschen zu leben für mich nur noch als pure Ironie verstanden werden konnte. Nehmts mir nicht übel: Aber diese selten dämliche Truppe im Film hat meiner Ansicht nach nicht wirklich viel zu ihrem Überlebensrecht beigetragen. Und die Soldaten waren wohl aus nem Pfadfinderlager zusammen getrommelt? "Achtet auf das Schutzschild!" - "Oh, achja! Danke für den Hinweis!" Der Schlusssatz hätte wohl besser heißen sollen:

"Die Dummen vermehren sich weiter!"

Das hätte auch gut zu dem Schwangerschaftsbauch von Misses "Ich-warte-mal-bei-Mutti" gepasst, die genüsslich zu Hause bei Mutti mit ihrem neuen Stecher gewartet hat, bis Tommy die Kreischgöre nach Hause schleppt, während sie am Anfang des Films noch unbedingt klarstellen musste wer die Hosen an hat. Na das hat man ja dann gesehen: sie hat bei Mutti Kaffeekränzchen gehalten während draußen der Dritte Weltkrieg tobte. Das war selbst den Fiechern so ekelhaft widerlich, dass sie sogar mal ne Ausnahme gemacht haben und obwohl sie Europa, Asien, Lateinamerika, Afrika, und die gesamte USA platt gemacht haben, das Nest bei Mutti tunlichst gemieden haben. Kann ich gut verstehen! Ich hätte da auch einen großen Bogen drumm gemacht. Warum Mister Doofie da unbedingt hin musste, bleibt ein Rätsel. Ach ja, er wollte die Kreischgöre ja absetzen. Hoffentlich isser die losgeworden. Ich glaub die Fiecher sind an der ansteckenden Verblödung der Menschen gestorben, die sie sich beim Verköstigen hinzugezogen haben. Naja, nicht ganz falsch, wenn mans genau bedenkt. Großer Gott!

Warum das ganze dann "Krieg der Welten" heißt, die Frage auseinanderzunehmen, spar ich mir mal, und die ellenlangen Liste an Logikfehlern lass ich auch mal weg ...

Nichts gegen gut gepflegtes Popkornkino zu Abwechslung! Aber gegen schlechtes schon ...

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Bob Loblaw

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Na klar geht das in Ordnung ! :)


BrittaLeuchner

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Das wäre doch nicht nötig gewesen. :) Ich lade im Übrigen bei mir zu Haus regelmäßig zu großen Diskussionsrunden ein (wo ich leidenschaftlich gern koche und Wein zu verabreiche) ;) Davon abgesehen bin ich aber hier auch nicht zu Hause ;) ... und von daher hab ich hier kein Hoheitsrecht und ihr hättet keine Scheu haben müssen, diesen Bereich zu occupieren. Es war mir außerdem eine außerordentliche Freude eure Gedanken zu lesen, schreibe mir nebenbei noch ganz frech einen impulsgebenden inspirativen Anteil zu ;) und freue mich immer mehr über die virtuelle Bekanntschaft :) ...

Winterliche Grüße (dass ich das noch erleben darf NACH OSTERN!)


Vergalduk

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Bewertung7.5Sehenswert

Gute, actiongeladene SciFi-Wiederverwurstung die trotz Tom Cruise wirklich Spaß macht. Storytechnisch erwartet den Zuschauer natürlich nichts Neues, das ist aber eher zweitrangig. Schließlich bekommt man alles, was man von so einem Film erwartet. Ansonsten gibt es eigentlich nicht mehr viel zu dem Teil zu sagen , außer dass Dakota Fanning ihre Sache wirklich gut macht. Werde mir bei Gelegenheit mal das Original ansehen, bis dahin kann ich das Remake nur weiter empfehlen.

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russel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer meiner Favoriten von Spielberg, mit einem grossartig agierenden Cruise den ich vorher als Fehlbesetzung gebranntmarkt hatte. Zum x-ten mal gesehen und wie immer packend und tricktechnisch sensationell.

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DKennyK

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Bewertung3.5Schwach

»Krieg der Welten« ist mehr als enttäuschend.

Neben der diffusen Story und den immer wieder auftretenden Längen ist es vor allem die Optik, die mich stört. Vielleicht bin ich einfach zu altmodisch, aber ich würde mir ein Remake im Steampunk-Stil wünschen, mit dampfbetriebenen Tripods.

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Momsel

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Bewertung7.0Sehenswert

Netter Action-Film, sehr gute Effekte & Atomsphäre Handlung war mir aber etwas zu plump.

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UltimaRatio

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mein Lieblingsfilm....könnte ich immer und immer wieder sehen....geil gemacht, ich steh drauf, genau mein Ding

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Gretchen_Ross

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Bewertung9.0Herausragend

Obwohl ich den Scientology-B*stard hasse, er hat saugut gespielt.
Diese Verzweiflung, die Angst um seine Kinder, die Auseinandersetzung mit dem rebellierenden Teenie, der abhauen will und die Kleine, die sich bei ihrem Vater nicht sicher fühlt... alle drei haben es überzeugend rübergebracht. Die düstere Stimmung überträgt sich direkt auf den Zuschauer.
Cruise spielt gottseidank keinen Helden. Er ist ein leicht asozialer Vater, der nicht weiter weiß und sich dann doch irgendwie rausrettet.
Tim Robbins als Psycho hat mir besonders gut gefallen. "NICHT MEIN BLUT!"
Die Armee hatte keine Chance, die Menschen verlieren ihre Menschlichkeit... ja, ich glaube, würde es wirklich passieren, wäre es ähnlich wie in diesen Film verlaufen!
Die Spannung ist unglaublich!
Das Bild, wie die ganze Landschaft von einem roten Schleier umhüllt ist, war angsteinflößend.
Ob die Aliens jetzt glaubwürdig waren oder nicht, mir egal.
Der thrill hat geklappt.

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ezemeze

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

*Spoiler*
Ein gelunges Remake des 50ger Jahre Films. Zwei Szenen im Film haben mich aufgrund ihrer Prägnanz einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Zum einen die Szene am Fluß, an dem erst ein lebloser Körper und innerhalb von Sekunden mehr Dutzende vortreiben, schaurig! Die andere war als die ausserirdischen Krakenmaschinen Breitsalven auf die Stadtbevölkerung schiessen und eine Frau beim Fluchtversuch in den Rücken getroffen wird, das schmerzverzehrte Gesicht für den Bruchteil einer Sekunde wie eingefroren erscheint bis der ganze Körper zu Staub explodiert. Wow. Ein Paar Jahre später war ich in Pompeji und habe die versteinerten Opfer in den Glaskästen gesehen und diese haben diesen schmerzverzehrten Ausdruck gehabt, ein ziemlicher Schocker. Auch war dieser Tiefe Ton, den die Maschinen von sich gegeben haben furchteinflössend. Eine Schwäche des Drehbuchs war für mich jedoch, dass Cruises Sohn beschliesst gegen die Aliens zu kämpfen und dies auch noch tatsächlich überlebt, zuviel Glück auf einmal für meinen Geschmack, hätte der Story nicht geschadet hätte er es nicht geschafft, hätte eindeutig die Glaubwürdigkeit des Stoffes erhöht. Und an was gehen die Maschinen eigentlich ein, an Aids ?!? Alles in allem eine interesanter spannender und unterhaltsamer Film der zudem die Frage aufwirft, ob wir als menschliche Spezies und unsere Schöpfung nicht einfach nur ein amüsierlicher Zeitvertreib für Ausseridische konzipiert waren. Die Frage, was zuerst da war ist zumindest schon mal beantwortet: Weder Henne noch Ei, NEIN....Kampfroboter !!! :)

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Markbln

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Für mich sogar Spielbergs einzig guter Film im neuen Jahrtausend, besonders die Szenen im Keller mit Tim Robbins find ich auch gut spannend.


ezemeze

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Ja, Robbins ist schon gut wahnsinnig und es kommt auch von Cruise gut rüber, wie sehr er eigentlich verabscheut Robbins zu töten, es aber doch machen muss um sich und seinen Kindern dadurch die Überlebenschancen zu steigern....schon heftig.



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