L.A. Zombie
L.A. Zombie (2010), DE/US Laufzeit 63 Minuten, Horrorfilm, Erotikfilm, Kinostart 07.10.2010
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
35 Bewertungen
7 Kommentare
Keine
von Bruce La Bruce, mit François Sagat und Rocco Giovanni
Als “Gay Zombie Porn” angekündigt, erzählt L.A. Zombie die Geschichte eines außerirdischen Zombies, der auf der Suche nach Leichen durch die Straßen von Los Angeles zieht und sie durch schwulen Sex wieder zum Leben erweckt. Bruce LaBruce’s Zombiefilm feierte seine Premiere in einer Berliner Kunstgallerie und wird einem größeren Publikum erstmals beim Filmfestival Locarno 2010 gezeigt.
L.A. Zombie sorgte bereits im Vorfeld für einige Aufreger: Insbesondere sein Ausschluss beim Filmfestival in Melbourne machte den Film international bekannt. Er erscheint in zwei Versionen: Auf Festivals läuft die Softcore-Version L.A. Zombie, auf DVD erscheint eine ungeschnittene und teilweise parallel gedrehte Hardcore-Version des Films.
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Cast & Crew
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Bruce La Bruce
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François Sagat
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Rocco Giovanni
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Wolf Hudson
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Matthew Rush
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Erik Rhodes
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Francesco D'Macho
Regie
Schauspieler
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Adam Killian
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Tony Ward
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Obdachlose
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Santino Rice
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Obdachlose
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Trevor Wayne
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Drogendealer
-
Deadlee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Drogendealer
-
Bruce La Bruce
- Genre
- Zombiefilm, Sex-Film
- Ort
- Los Angeles
- Handlung
- Blutrausch, Marsch, Meer, Pornodarsteller, Pornographie, Pornostar, Pornoszene, Schwule Sex Szene, Schwulenszene, Schwuler, Skandal, Wiederbelebung, Zensur, Zombie
- Stimmung
- Aufregend, Gruselig, Spannend, Verstörend
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Drehbuch
Filmdetails L.A. Zombie
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Kritiken (5) — Film: L.A. Zombie
J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenDer stramme Zombie ist hier kein, wie seine fauligen Genrekollegen nach warmem Menschenfleisch gierender Todesbringer, sondern ein mit seinem blutigen Ejakulat Leben spendender Erlöser. Mehr Plot braucht LaBruce nicht als Rechtfertigung für eine performative Aneinanderreihung von Zombie-Sexszenen. Trotz seiner originellen Umdeutung der Zombiefigur in einen Heilsbringer nicht mehr als ein Schwulenporno mit Halloweenmasken. Also nicht aufregen.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenBruce LaBruce ist ja immer ein Hit or Miss-Wonder. Was ihm in "Otto, or up with dead people" wunderbar gelang, einen stimmungsvollen, morbid-erotischen und streckenweise komisch-melancholischen Zombiefilm zu inszenieren, setzt er in "L.A. Zombie" mit Wucht in den Strand.
Was nicht heißt, dass der Film keine eindrucksvollen Bilder zu bieten hätte und ein durchaus stimmungsvolles Portrait von L.A. abliefert. Das nuttige, heruntergekommene, das sterbende, abgewrackte der Stadt fängt der Film schon in angemessenen Bildern ein. Leider bleibt es dabei und selbst die kurze Spielzeit tröstet nicht darüber hinweg, dass es nach dem ersten Ekel und Schock einfach nur öde ist mit anzusehen, wie der Zombie toten Leuten seinen hässlichen Pimmel in die Wunden steckt und Blut über sie ejakuliert. Irgendwie ja "total shocking" und ganz klar als zärtlicher Akt und Metapher gemeint, aber gleichzeitig auch extrem langweilig. Als Kurzfilm in 10min vielleicht eine gute Idee, aber auf Spielfilmlänge ermüdet dieser Untote ganz gewaltig...
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
patcharisma 2010/08/14 04:00:02
Antwort löschenIch gäbe ihm in der Konsequenz Deiner Kritik eine Null. BruceLaBruce? Niemals!
patcharisma 2010/08/14 04:31:37
Antwort löschenNachtrag: Stop this Drag, endlich! Macht mich soooo stocksauer, Batz, was da steht!
Die Zeit der pseudo-subversiven, möchte-schockierenden Gay-Scheisse ist endgültig vorbei. Es ist ein Rückschlag, wenn man sich noch in Zeiten der 70er, des "Gesellschafts-Schockierens" durch Punk-Mentalität und des Steine-Werfens befindet. Bruce lebt & blieb im Mittelalter oder der Steinzeit hängen. Herrgott, die ganze Welt verbrennt oder versauft in Katastrophen oder Diktaturen. Warum ist es so toll, sich immer noch in der "perversen" Oppositions-Rolle zu suhlen, in der Schwule in den letzten 30 Jahren lebten? Fuck Rosa, Fuck Visconti, Fuck Fassbinder & all die anderen "Poeten", die sich nie emanzipierten, sondern sich in dieser Opfer-Rolle nur gefielen. Heute sollten Schwule sich um Visionen, wie eine "Green Planet" oder Religions-Toleranz kümmern. Falls sie nicht zu spiessig dafür sind (ja viele Gay-People sind langweiliger als meine Grosstanten - Word!)
Schwule sind nicht blutgeil, sexsüchtig oder pädophil. Bruce will das Cliché des "Subversiven" zelebrieren, pseudo-schocken und blutrünstig herumjaulen, um seine eigene ewig-gestrige Rolle zu zementieren. Er kam nie über sich selbst heraus. Wer ab 40 muss in aller Welt noch Pornos legitimieren, gibts nichts Spannenderes? RTL2-Busen-Spots auf schwul? Nein danke! Wer interessiert sich denn für einen einstündigen Splatter, ausser paar Vollididioten, die denken sie würden ihren schmalen Horizont durch weitere Verblödung erweitern? Für alle Filme von dem tollen Bruce gibt es nur eins: Eine rigorose Abschottung. Punkt.
Und Du Batzman (und der Rest von MP für das Banner-Promoten) solltest Dich für die latente Faszination über den Scheiss einfach nur schämen! Anscheinend hast Du keine Visionen mehr für Dein Gay-Life. Das bedrückt mich.
Sorry for the frank words, ich bin tief betrübt: Patrick
Kritikologe 2010/08/14 10:19:06
Antwort löschen@Patrick....danke.
Batzman 2010/08/14 13:12:52
Antwort löschenPat ganz im Ernst, sag mir nie wieder was ich gucken und rezensieren soll und wofür ich mich zu schämen habe. Das steht dir einfach nicht zu. That being said...
L.A. Zombie ist meiner Meinung nach ein völliger Griff ins Klo, dessen zum Teil gelungene Bilder nicht wettmachen können, dass er langweilt und sich in repitativen Ekelbildern ergeht.
Im Gegensatz zu dir ist mir das aber aus schwuler Sicht ziemlich Wumpe, denn ich erwarte nicht dass andere mein Leben für mich rechtfertigen oder erklären sollen und glaube auch nicht das ein derartiger Nischenfilmer wie LaBruce irgendeinen nennenswerten Mainstream-Einfluß hat, der der Rede wert wäre. Jeder Hangover und Adam Sandler-Film schadet Schwulen mehr als das gesamte Oeuvre vom lieben Bruce.
Sein Film langweilt, seine Metaphern sind abgegriffen und ähnlich wie bei einigen Werken von Larry Clark entsteht der Eindruck das er einfach gerne Leute beim Sex filmt. Was ich als sein Steckenpferd akzeptiere und völlig okay finde, mir dann aber dennoch nicht unbedingt angucken mag.
Du argumentierst hier aber nicht filmisch, sondern auf dem selben Level der Leute die meinen, dass die Leder-Kerle und Tunten auf dem CSD das Bild der braven Schwulen beschädigen und die immer noch erwarten jeder Schwule müsse sich mustergültig und so präsentieren wie sie von der Gesellschaft gerne wahrgenommen werden willst. Aber das ist kein Beitrag zur Akzeptanz, das ist Mimikry. Es gibt Schwule die sind wie LaBruce, es gibt Tunten, Bären, Skater, Cubs, Ledertrinen und eine ganze Menge davon sind obendrein im Alltag auch ganz stinknormale Langweiler. Was sie dabei sexuell anturnend finden hat viel mit Phantasien zu tun und entzieht sich schlich einer moralischen Beurteilung. LaBruce spielt mit Porno-Elementen und hat Spaß daran - ob man sich das jetzt ansehen muss, sei jedem selbst überlassen, aber sich da auf die moralische Kanzel zu stellen find ich ziemlich fragwürdig.
Jeder Saw-Film, jeder Torture-Porn bietet da mehr moralische Angriffspunkte als LaBruce und sein L.A. Zombie.
Klar Gregg Araki und John Cameron Mitchel machen die spannenderen Filme und sind die besseren Regisseure - aber es muss eben auch anderen Stimmen geben. Und solange Schafhüterkitsch wie Brokeback Mountain als adäquates Abbild schwuler Liebe angesehen wird, finde ich ein Gegengift wie die Werke von LaBruce immer noch wichtig. Selbst wenn sie immer mal wieder völlig misslingen.
veseria 2010/08/19 15:33:26
Antwort löschenalso pat. batz hat dir doch nichts getan und du gehst sogar soweit sein privates leben schlecht zu reden? also das geht zu weit. jeder kann gucken und kommentieren was er will. dafür ist mp da. du hast den film ja noch nichtmal gesehen.
Die Kritik von Batz ist doch mehr als objektiv und gut geschrieben. Ich freu mcih auf den Film^^
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Mr Vincent Vega 2010/08/23 20:55:24
Antwort löschenHoly moly, Pat, was hat dich denn bitte zu dieser undifferenzierten und, pardon, komplett weltfremden Rundumkeule getrieben?
nilswachter 2010/10/12 22:53:58
Antwort löschen@Pat. Du klingst wie ein irrer Prediger, der die Menschheit vorm Verderben retten will. Dogmatischer, moralischer und normativer gehts ja wohl kaum. Geh mal über die Bücher mein guter und frage dich mal wer denn stehen geblieben ist in der Zeit...
Urs Arnold: outnow.ch Urs Arnold: outnow.ch
Kommentar löschenNun, Wohlfühlkino ist es auf jeden Fall nicht, was Bruce LaBruce uns vorsetzt. Blut, herausquellende Eingeweide und schwarzes Sperma nehmen einen erheblichen zeitlichen Anteil ein, auch wenn der wiederkehrende Storykniff des Films - Zombie killt für einmal keine Menschen, sondern erweckt Tote wieder zum Leben - ja durchaus positiv konnotiert ist. Spirituell interpretiert kann man den Zombie so als einen vom Himmel gesandten Messias betrachten. Wohl müssig zu sagen, dass eine solche Deutung die Popularität des Films nicht sonderlich steigern wird.
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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE
Kommentar löschenDas wortlose, einstündige Porträt eines umherwandelnden Zombies, der mit seinen regenerativen sexuellen Kräften Tote wiederbelebt, wird mehr Schlagzeilen als Zuschauer bekommen. [...] In seinen 63 Minuten zeigt L.A. Zombie fünf sexuelle Begegnungen, die zunächst Gelächter, schließlich aber Ermüdung hervorrufen. […] Tatsächlich sind es die Momente dazwischen, in denen Sagat schlicht durch die Stadt wandert und benommen aus der Wäsche guckt, die den Film bilden - wenn L.A. Zombie überhaupt so genannt werden kann. Diese ausführlichen Sequenzen haben mehr Ähnlichkeit mit einer Installation als mit Geschichtenerzählen.
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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog
Kommentar löschenWarum diese poetisch-trashige invertierte Zombie-Geschichte dem Festival von Melbourne verboten wurde, ist nicht so recht nachvollziehbar. Es ist klar ein Nischenfilm für ein schwules Publikum, mit viel Muskeln, Schminke und Eindeutigkeit. [...] Mit seinen 63 Minuten ist L.A. Zombie für ein Publikum ausserhalb seiner Nische um etwa 53 Minuten zu lang. Oder 23 Stunden zu kurz, um in die Nähe von Warhols Empire oder ähnlichen Klassikern zu rücken.
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Kommentare (2) — Film: L.A. Zombie
Kommentar schreibenfreakualizer 2011/06/26 22:41:02
Kommentar löschenKrass! Hier konnte ich nicht mal beim Trailer bis zum Ende dran bleiben.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
pufaxx 2011/06/26 22:45:06
Antwort löschen*lol* - Das ist mir auch lange nicht mehr passiert - Ein Trailer, bei dem ich vorgespult habe.
TheCineast 2011/07/20 13:42:47
Antwort löschenMeine Fresse... Die Beschreibung sagt schon alles und der Trailer ist abartig... abartig langweilig und schlecht.
Incepted 2010/08/13 13:44:55
Kommentar löschender Trailer reicht mir schon...
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
FordFairlane 2010/08/13 14:52:12
Antwort löschendito
paeko 2010/10/12 22:25:29
Antwort löschendas denke ich mir auch aber ich hab ne 10 , 0 vorhersage
deeptransit 2010/10/23 12:50:21
Antwort löschenbei mir auch vorhersage 9nochwas, moviepilot ist wohl zur zeit auf droge, tipps die die welt nicht braucht!
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gta21445 2010/10/30 22:33:24
Antwort löschenhab schon besser geschissen!
freakualizer 2011/06/26 22:40:17
Antwort löschenKonnte nicht mal den Trailer zu Ende sehen!