L.A. Zombie

L.A. Zombie (2010), DE/US
Laufzeit 63 Minuten, Horrorfilm, Erotikfilm, Kinostart 07.10.2010

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4.9 Kritiker
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Skala 0 bis 10
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von Bruce La Bruce, mit François Sagat und Rocco Giovanni

Als “Gay Zombie Porn” angekündigt, erzählt L.A. Zombie die Geschichte eines außerirdischen Zombies, der auf der Suche nach Leichen durch die Straßen von Los Angeles zieht und sie durch schwulen Sex wieder zum Leben erweckt. Bruce LaBruce’s Zombiefilm feierte seine Premiere in einer Berliner Kunstgallerie und wird einem größeren Publikum erstmals beim Filmfestival Locarno 2010 gezeigt.

L.A. Zombie sorgte bereits im Vorfeld für einige Aufreger: Insbesondere sein Ausschluss beim Filmfestival in Melbourne machte den Film international bekannt. Er erscheint in zwei Versionen: Auf Festivals läuft die Softcore-Version L.A. Zombie, auf DVD erscheint eine ungeschnittene und teilweise parallel gedrehte Hardcore-Version des Films.

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Kritiken (5) — Film: L.A. Zombie

J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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7.0Sehenswert

Der stramme Zombie ist hier kein, wie seine fauligen Genrekollegen nach warmem Menschenfleisch gierender Todesbringer, sondern ein mit seinem blutigen Ejakulat Leben spendender Erlöser. Mehr Plot braucht LaBruce nicht als Rechtfertigung für eine performative Aneinanderreihung von Zombie-Sexszenen. Trotz seiner originellen Umdeutung der Zombiefigur in einen Heilsbringer nicht mehr als ein Schwulenporno mit Halloweenmasken. Also nicht aufregen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Bruce LaBruce ist ja immer ein Hit or Miss-Wonder. Was ihm in "Otto, or up with dead people" wunderbar gelang, einen stimmungsvollen, morbid-erotischen und streckenweise komisch-melancholischen Zombiefilm zu inszenieren, setzt er in "L.A. Zombie" mit Wucht in den Strand.

Was nicht heißt, dass der Film keine eindrucksvollen Bilder zu bieten hätte und ein durchaus stimmungsvolles Portrait von L.A. abliefert. Das nuttige, heruntergekommene, das sterbende, abgewrackte der Stadt fängt der Film schon in angemessenen Bildern ein. Leider bleibt es dabei und selbst die kurze Spielzeit tröstet nicht darüber hinweg, dass es nach dem ersten Ekel und Schock einfach nur öde ist mit anzusehen, wie der Zombie toten Leuten seinen hässlichen Pimmel in die Wunden steckt und Blut über sie ejakuliert. Irgendwie ja "total shocking" und ganz klar als zärtlicher Akt und Metapher gemeint, aber gleichzeitig auch extrem langweilig. Als Kurzfilm in 10min vielleicht eine gute Idee, aber auf Spielfilmlänge ermüdet dieser Untote ganz gewaltig...

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Mr Vincent Vega

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Holy moly, Pat, was hat dich denn bitte zu dieser undifferenzierten und, pardon, komplett weltfremden Rundumkeule getrieben?


nilswachter

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@Pat. Du klingst wie ein irrer Prediger, der die Menschheit vorm Verderben retten will. Dogmatischer, moralischer und normativer gehts ja wohl kaum. Geh mal über die Bücher mein guter und frage dich mal wer denn stehen geblieben ist in der Zeit...


Urs Arnold: outnow.ch Urs Arnold: outnow.ch

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5.5Geht so

Nun, Wohlfühlkino ist es auf jeden Fall nicht, was Bruce LaBruce uns vorsetzt. Blut, herausquellende Eingeweide und schwarzes Sperma nehmen einen erheblichen zeitlichen Anteil ein, auch wenn der wiederkehrende Storykniff des Films - Zombie killt für einmal keine Menschen, sondern erweckt Tote wieder zum Leben - ja durchaus positiv konnotiert ist. Spirituell interpretiert kann man den Zombie so als einen vom Himmel gesandten Messias betrachten. Wohl müssig zu sagen, dass eine solche Deutung die Popularität des Films nicht sonderlich steigern wird.

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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

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4.0Uninteressant

Das wortlose, einstündige Porträt eines umherwandelnden Zombies, der mit seinen regenerativen sexuellen Kräften Tote wiederbelebt, wird mehr Schlagzeilen als Zuschauer bekommen. [...] In seinen 63 Minuten zeigt L.A. Zombie fünf sexuelle Begegnungen, die zunächst Gelächter, schließlich aber Ermüdung hervorrufen. […] Tatsächlich sind es die Momente dazwischen, in denen Sagat schlicht durch die Stadt wandert und benommen aus der Wäsche guckt, die den Film bilden - wenn L.A. Zombie überhaupt so genannt werden kann. Diese ausführlichen Sequenzen haben mehr Ähnlichkeit mit einer Installation als mit Geschichtenerzählen.

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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog

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6.5Ganz gut

Warum diese poetisch-trashige invertierte Zombie-Geschichte dem Festival von Melbourne verboten wurde, ist nicht so recht nachvollziehbar. Es ist klar ein Nischenfilm für ein schwules Publikum, mit viel Muskeln, Schminke und Eindeutigkeit. [...] Mit seinen 63 Minuten ist L.A. Zombie für ein Publikum ausserhalb seiner Nische um etwa 53 Minuten zu lang. Oder 23 Stunden zu kurz, um in die Nähe von Warhols Empire oder ähnlichen Klassikern zu rücken.

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Kommentare (2) — Film: L.A. Zombie

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freakualizer

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kein Interesse

Krass! Hier konnte ich nicht mal beim Trailer bis zum Ende dran bleiben.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

pufaxx

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*lol* - Das ist mir auch lange nicht mehr passiert - Ein Trailer, bei dem ich vorgespult habe.


TheCineast

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Meine Fresse... Die Beschreibung sagt schon alles und der Trailer ist abartig... abartig langweilig und schlecht.


Incepted

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der Trailer reicht mir schon...

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

gta21445

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hab schon besser geschissen!


freakualizer

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Konnte nicht mal den Trailer zu Ende sehen!


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