Land of the Dead

Land of the Dead (2005), CA/FR/US Laufzeit 93 Minuten, FSK 18, Science Fiction-Film, Komödie, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 01.09.2005

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6.6
Kritiker
37 Bewertungen
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6.3
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3535 Bewertungen
83 Kommentare
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von George A. Romero, mit Simon Baker und John Leguizamo

Die grauenvolle Vision einer modernen Welt: Die Untoten durchstreifen das unbewohnte Ödland und die Lebenden versuchen, ein “normales” Leben hinter den Mauern der letzten befestigten Stadt zu führen. Eine Handvoll geschäftstüchtiger, rücksichtsloser Opportunisen lebt in den Türmen eines Wolkenkratzers, während unter ihnen wilde Straßenkämpfe das Geschehen beherrschen. Während das Chaos immer mehr zunimmt, beginnt außerhalb der Stdatmauern die Armee der Untoten, sich weiterzuentwickeln. Das Überleben in der Stadt steht auf dem Spiel und eine Gruppe abgehärteter Söldner wird damit beauftragt, die Lebenden vor der Armee der Toten zu beschützen.

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Kritiken (9) — Film: Land of the Dead

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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5.0Geht so

Die da oben herrschen über die da unten. Ein Tyrann lenkt seine Lemminge, und eigentlich trennt schon die Geometrie und Architektur der totalitären Kulisse die Begehrlichkeit von der Subkultur: Ein Wolkenkratzer türmt über den Zeltlagern. Subtilität in der zweigeteilten Seele eines postapokalyptischen Landstriches zu suchen dürfte heikel werden, denn Romero ist während seiner nach Jahrzehnten vorbereiteten Reanimation des Zombies nie subtil unterwegs. Wenn er das Konzept klug bricht – zum Beispiel anhand zweier Sektgläser, die zwei Lebensentwürfe abbilden –, dann entzückt "Land of the Dead" angesichts der fühlbaren Existenzangst, deren Polizeischutz neben einem Graffito der Freiheitsstatue einer grotesken Komödie schmeichelt. Ungeachtet dessen, dass Romero den Menschenfresser organisatorisch begründet, im Führerkult einordnet und infolge mehrerer sensibilisierter Pathosmomente samt Erkennungsmelodie Schlussfolgerungen ziehen lässt, kokettiert das Anbandeln an moderne handwerkliche Stilmittel jedoch mit jenen aufs Gemüt schlagenden Nebenwirkungen des Hollywood-Einheitsbreis – eine Handvoll pupsiger Figuren (Ausnahme: "der kleine Fettsack"), ein stumpfsinniger Plot um Rache, Kampf und Geld, dazu artifizielles CGI. Die sichtlich forcierte Obsession abgenagter Köpfe, zerschossener Leiber und herausgebissener Piercings zementiert Romeros Richtungswechsel: direkter, schneller, unterhaltsamer, aber auch nicht mehr wirklich feingeistig. Am Ende verschmelzen der Mensch und der Zombie vollends. Beide suchen die feuerwerksbegleitende Freiheit jenseits des Zaunes, weil sie vorgeben zu leben.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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8.0Ausgezeichnet

Romeros schmerzlich unterschätzte Fortführung der bisherigen DEAD-Trilogie, die trotz der Bekenntnisse seines Regisseurs natürlich kein wirklich eigenständiges Projekt, sondern vielmehr die logische Konsequenz der drei Vorgängerfilme zu sein scheint: Während schon in DAY die Fähigkeit der Triebkontrolle und des Lernens eingeführt wurde, beschreibt LAND nun die Entwicklung zum zoon politikon, und stellt somit auch fernab bloßer Zahlenwerte endgültig das Kräfteverhältnis zwischen „Normal“ und „Unnormal“ in Frage. 
Stärker als jemals zuvor sympathisiert Romero dieses Mal mit der neu entstehenden Ur-Gesellschaft aus Untoten, während er der zum Rumpf verkommenen Menschheit nicht einmal mehr die Existenz innerhalb ihres kleinen selbstgeschaffenen Kosmos zutraut oder zugestehen möchte.

Damit ist LAND letztlich in der großen gesellschaftskritischen Tradition anderer Romero-Werke, dem in seiner Analyse kapitalistischer Vorgänge und Strukturen so etwas wie Altersmilde fern zu sein scheint:…

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Hitmanski

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So, gerade auch die letzten beiden Filme gesehen, und ich muss sagen: Ihr stapelt da ja tiefer, als es eigentlich nötig ist: Sowohl DIARY als auch SURVIVAL sind zwei nicht zu Fingerübungen, die trotzdem noch weitaus besser funktionieren, als all die Auswürfe des Genres in letzter Zeit. Bin positiv überrascht :)


SiameseAlex

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Dann werde ich wohl unbedingt 'Land of the Dead' eine zweite Sichtung ermöglichen müssen, danke für die Kritik!


Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.0Sehenswert

Obwohl die Gesellschaftskritik nicht gerade subtil daher kommt, ist "Land of the Dead" trotzdem mehr als gelungen. Die konsequente Neuausrichtung des Genres durch den Meister persönlich stimmt nachdenklich über das ureigene Laster sich selbst hochwertiger zu betrachten als den Menschen gegenüber, seien es nun Obdachlose, geistig Behinderte oder eben Zombies. Minoritäten als Mehrheiten, ausgeschlossen von einer Idealgesellschaft, die mit aller Macht und viel Geld den Status Quo am Leben erhält und so tut als gebe es keine Veränderungen.
Romero ist ein spannender Zombiefilm gelungen, herrlich subversiv, nie gruselig, sehr ironisch und noch bissiger.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Ob man „Land Of The Dead“ nun als Fortsetzung der Night-Dawn-Day-Trilogie oder als eigenständiges neues Projekt ansieht, sei jedem freigestellt. Mit „Land Of The Dead“ konnte Regisseur und Autor George A. Romero endlich vollends aufhören zu sparen und sich mal nach allen Regeln der Kunst austoben. Somit hat sein vierter Untoten-Schocker auch den bestmöglichen Look, gute, charismatische Schauspieler (teilweise sogar Stars) und fiese Spezialeffekte vom Allerfeinsten. Bemerkenswert dabei ist, dass Romero dennoch nicht auf die Tube drückt wie das ein Jahr zuvor erschienene Remake von „Dawn Of The Dead“, sondern immer eine gewisse Ruhe behält, die Zombies weiterhin langsam herum stolpern lässt und sich lieber auf ein wenig Endzeit-Stimmung statt rasante Action konzentriert. [...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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4.0Uninteressant

Inszenatorisch einfallslos (alles ist irgendwie halbnah, Close-Ups gibt es nur beim Gedärmefressen) und öde, bleibt der Film nur mit dem Moment in Erinnerung, in dem die Zombies erstmals den Wasserweg wählen. Als straighter Zombiereißer geht LAND OF THE DEAD schon in Ordnung, aber das trifft auch auf RESIDENT EVIL zu. In seinen schlechtesten Momenten erreicht LAND OF THE DEAD das Niveau von VERDAMMT, DIE ZOMBIES KOMMEN, in seinen besten Momenten das von... ja, von Zack Snyders DAWN OF THE DEAD-Remake.

Das tut weh.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

In einer Zeit wo sich der Horrorfilm als sinnfreie Remake-Maschine genügt, bringt der mittlerweile 64jährige Erfinder des Zombie-Subgenres George A. Romero nach NIGHT OF THE LIVING DEAD (1968), DAWN OF THE DEAD (1977) und DAY OF THE DEAD (1985) mit dem 4. Teil seiner Zombie-Saga LAND OF THE DEAD den politischen Horrorfilm zurück. Ironischerweise ist es dem Erfolg von Zack Snyders DAWN OF THE DEAD-Remake und Danny Boyles 28 DAYS LATER (2003) zu verdanken, das der Altmeister selbst wieder im Regiestuhl Platz nehmen darf. Erst mit jahrzehntelanger Verspätung und nach heftigen Zensurproblemen wurden Romeros Walking-Dead-Filme als soziopolitisch relevante Gesellschaftskommentare verstanden. Damit ihm das nicht wieder passiert, ist Romero diesmal überdeutlich mit seiner Message. Nach dem Ausbrechen der Zombie-Epidemie haben sich die letzten Menschen in dem riesigen Hochhausturm Fiddlers Green verbarrikadiert. Oben leben die wenigen Reichen in Luxus, unten am Fuße des Wolkenkratzers die Armen…

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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa

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6.5Ganz gut

Auch wenn es einiges zu meckern gibt, Romero hat (mal wieder) einen Film abgeliefert, von dem sich sämtliche Zombie-Filme der letzten Jahre eine gehörige Portion abschneiden sollten. Der alte Mann versteht sein Handwerk nach wie vor.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.5Sehenswert

George A. Romero kehrt zum Zombiefilm zurück - der Großvater des Genres schenkt seinen Untoten neue Fähigkeiten und reichhaltige Nahrung in Form von Menschenfleisch.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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2.0Ärgerlich

"Ich brauche nichts, was schnell läuft." So der lakonische Kommentar von George A. Romero zum Remake seines Untoten-Klassikers "Dawn Of The Dead". Während die Zombies in Produktionen wie etwa Zack Snyders angesprochener Neuauflage oder "28 Days Later" nurmehr der stupiden Darsteller-Hatz dienen, sollen seine zerfledderten Gesellen auch 2005 dieses grausige "Du kannst machen, was du willst, aber du kannst sie nicht stoppen"-Feeling vermitteln.

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Kommentare (74) — Film: Land of the Dead


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hallidalli

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Bewertung4.0Uninteressant

Miss Argento, SUPER. :) Ein Zombie-Liebespaar, WTF !! Alles andere bringt mein Vorredner @beast667 auf den Punkt. Übrigens hatte Savini als Machete Zombie einen netten / kurzen Auftritt. ;)

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beast667

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Bewertung4.5Uninteressant

soso. der Mensch gibt den Zombies eine Art Existenzberechtigung. Ich bin noch für ein Wahlrecht, einen schwarzen Anführer haben sie ja schon. Ob Romero 2005 schon wusste was 2009 passiert? Wenn man es so sieht könnte man glatt meinen unser Oberzombie mimt Barack Obama und die Trottel laufen hinterher. So betrachtet könnte man fast sagen: Sensationell.

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whitywhite

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lol...im Ernst...den muss ich sehen...hahahaha


whitywhite

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so gesehen hätte der film das zeug zu einer echt guten satire (eine art Zombie-/Polit-Satire) haben können(shaun of the dead mal anders - mit michael jackson als oberzombie)


DaKo

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Bewertung2.0Ärgerlich

Zombies, die sich im Laufe des Films Wissen aneignen... nun ja, man wollte innovativ und kreativ sein und ein neuen Gedanken in das Genre einbringen. Leider kam dabei ziemlich dümmlicher Kram heraus, der zu keiner Sekunde ernsthaft unterhält.

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whitywhite

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Bewertung4.5Uninteressant

lol was für ein schwachsinniges Experiment soll dieser film sein. zombies mit alten Verhaltensmuster ...ok aber wtf war das...ein Zombie erschießt den anderen weil er brennt(aus Mitleid?!)...und der eine zeigt dem anderen wie er eine waffe nutzen soll und am ende wollen sie nur irgendwo hin um ihre ruhe zu haben...was soll als nächstes kommen? vegetarische Zombies oder was. Man könnte ja noch beginnen so einiges zu kritisieren aber ich höre hier auf und benote diesen film klar mit THEMENVERVEHLUNG!!!

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DaKo

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Ja, der Film war schon recht albern. In Land of the Dead 2 errichten die Zombies dann vermutlich erste Schulen und Unis. :/


whitywhite

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man könnte sie auch noch gegen unterdrückung demonstrieren lassen hahaha


ossi29

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz klar wird hier die Idee der autonomen und intelligenten Zombies aus Zombie 2 wieder aufgefasst und verstärkt. Das ist auch in Ordnung, warum nicht was neues. Doch das höhere Budget und das diesmal weite Land tut dem Film nicht gut. Das Bedrückende und Klaustrophobische aus den ersten Teilen fehlt (ja, er heißt Land of the dead, also war das klar). Schade ist auch, dass die Dialoge und die Story nicht sehr ausgefeilt scheinen, alles erinnert an einen 0815-Zombiefilm, erstrecht durch den Rachefeldzug der armen gequälten Zombies, die ja niemanden was Böses wollen.. Nichtsdestotrotz gibt es gute Splattereffekte, sozialkritische Ansätze und die typische Handschrift Romeros. Ganz guter Zombie-Film den man nicht mehr als einmal schauen muss.

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Alienator

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Bewertung7.5Sehenswert

Nicht so groß wie seine Vorgänger, aber ein würdiger Nachfolger.

Auch wenn das Budget immens gestiegen ist (und somit nicht nur von den Effekten her geprotzt werden kann, sondern auch von den sämtliche Aufnahmen mehr entsteht als seine Vorgänger), so kann man doch feststellen, dass Romero nicht von seiner faszinierenden Kraft der Inszenierung verloren hat.
Romero schafft es nicht nur, eine symbolträchtige Schreckensversion des Untergangs zu zeigen, sondern er ist DER Regisseur für das von ihm erweiterte Genre Zombiefilm.
Man möchte ihn nun nicht in den Status einer Legende hochheben, aber was er für den Horrorfilm getan hat, ist einmalig. Konsequent verfolgt er eine stetige Weiterentwicklung seiner Kreaturen. Es fing schon in "Day" an und wird hier fortgesetzt; die Zombies lernen und das gefährlich schnell.
Von dem ganzen abgesehen, bietet Romero eine desaströse Zeichung der Gesellschaft, die er als Abziehbild einer schlechten Zivilisation sieht.
Davon abgesehen ist der Film eine wunderbare Goreschlacht.

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matthias.mannig

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ist ein guter neuzeit Zombie vom Altmeister!
Die Leute die sich beschwehren das es Zombies mit intelligenz gibt sollten sich mal Zombie 2 Day of the Dead genauer angucken. Denn in dem Film zeigt Romero ja schon das die Zombies lernfähig sind bzw. auf prozesse ihres alten Lebens zurückgreifen.
Selbst in Dawn of the Dead war ein ansatz von Intelligenz zu sehen.
Romero ist und bleibt der Meister der Zombiefilme.

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cemo1981

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der Schlechteste Zombiefilm den ich bis jetzt zu Sehen bekommen habe.Wtf seid wann können Zombies Logisch Denken ? Habe ich was verpasst? Nach 20 Schmerzhaften Minuten habe ich aufgegeben.

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Admiral.Nogura

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Bewertung3.0Schwach

Satire mit dem Holzhammer. Das Schöne an „Night of the living Dead“, „Dawn of the Dead“ und „Day of the Dead“ war, dass sie in erster Linie Horrorfilme sein sollten und deren gesellschaftliche Bezüge eher im Subtext auszumachen waren. Hier aber werden sie einem mit den plumpesten Sozial-Klischees direkt in das Gesicht gefeuert.
Aber die Mängel findet man bei „Land of the Dead“ im klassischen Storytelling: schlechtes Timing, Charaktere und deren Motivationen sind nicht glaubhaft und die Dialoge sind hölzern. Dazu kommt eine Bildästhetik die an Mainstream-Filme der unteren Preisklasse aus der Mitte der 90er Jahre erinnert.
Auch wenn vieles nicht so ernst gemeint ist, verhindern die Mängel vom Drehbuch bis zum Schnitt, dass einem das Geschehen in irgendeiner Weise nahegeht.

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Sinister Kid

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Bewertung3.5Schwach

Der erste Romero, der mich enttäuscht hat (Ich habe noch nicht alle gesehen!): Die armen unterdrückten Zombies, die doch auch nur etwas suchen, wo sie hinkönnen. *schluchz* Und die plötzlich so etwas wie Intelligenz entwickeln! *hüpf* Zeig Ihnen einen Presslufthammer und nach fünf Minuten werden sie ihn zu nutzen wissen! Jippieh! So viel gequirlte Sch... habe ich selten in einem Zombiefilm gesehen.
Sicher ist die Definition des Zombie prinzipiell unbegrenzt, da es die Viecher nicht gibt. Trotzdem geht mir Romero hier ein Stück zu weit weg von dem verbreiteten Zombie-Begriff, den er doch so entscheidend geprägt hat. :-(

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syrbal

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ja, er geht sehr weit mit der zombie-intelligenz... aber gerade das fand ich teilweise recht unterhaltsam. du nimmst ds zu ernst! :-P


Le Chuck

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Ich würde sagen, das der Teil eher in die satirische Richtung geht und sich selbst ja auch nicht allzu ernst nimmt...muss man mögen;)


ShaneWalsh

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Bewertung4.5Uninteressant

ganz nett... aber was zur hölle will dieser "cholo" denn mit geld in einer welt die untergegangen ist?? geld dürfte garnichts mehr wert sein?! das ist doch ein riesiger fehler in der story.

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syrbal

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das habe ich mich ja ehrlich gesagt auch gefragt. aber manchen menschen kann man diesen reflex eben nicht abgewöhnen. :-P


zazu_

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Bewertung4.0Uninteressant

Ehrlicherweise muss ich gestehen ich hab den Film nach der Hälfte aus gemacht. Ich wollte mir einfach den schönen Gedanken und das bisschen Hoffnung an und in diesen Zombiefilm nicht gänzlich ruinieren. Gut fand dich das man sich bei der Darstellung wie die Zombies jemanden zerfleischen so richtig Mühe gegeben hat. War stellenweise eklig....was gut is...is ja n Zombiefilm. Und da muss das so sein. Bei Simon Baker dacht ich mir...die ganze Zeit( und wirklich die ganze Zeit die ich angeschaut hab): Was macht der denn hier und wer hat ihm gesagt das es eine gute Idee wäre?! Er is n guter Schauspieler. Kann man nix sagen. Aber irgendwie passt der nicht rein. Woran auch immer das liegt. Was ich irgendwie stellenweise sympatisch fand das man doh relativ schnell gemerkt hat das es unterschiedliche Betrachtungsweisen im Umgang mit Zombies gibt. Gut sie wollen uns essen....gegessen werden will niemand...allerdings gilt hier wohl auch die regel: Sie wissen es einfach nicht besser. Und die knappen Momente in denen man etwas Tiefgang erfuhr ( zum Beispiel als der eine Zombie auf das Übungsfeld der Vorstadt traf und die anderen Zombies da als Zielscheiben vorfand und not amuse war) kamen überraschend und gingen auch wieder schnell....fand ich irgendwie....gut...anders eben....Letztendlich hatte ich dann aber keine Lust zu sehen wie Zombies intelligent werden und noch weniger hat mich interessiert wie Simon Baker seinen Panzerwagen wieder bekommt. Ich geh davon aus er hat es geschafft und noch den ein oder anderen moralischen Satz raus gehauen.

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JohnWayne44

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Bewertung5.0Geht so

"Das Feuerwerk klemmt!!!"hahaha, man musste ich lachen...Am Ende haben sie noch mitleid mit den "Stinker"? Nicht euer ernst oder ;D

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Dachsman

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Bewertung5.5Geht so

Die Wiederbelebung seiner Untoten-Reihe (nach immerhin 20 Jahren) ist leider nur ein mittelprächtiger Genrevertreter geworden, der zwar mit einigem deftigen Gore aufwaten und ein paar gelungene Momente für sich verbuchen kann, ansonsten aber nichts bietet, was ihn aus der Masse an Zombiefilmen hervorheben würde.
Romeros Gesellschaftskritik ist dabei so subtil wie ein Tritt in die Weichteile (der Oberkapitalist - routiniert gespielt von Dennis Hopper - heißt "Kaufman"), was besonders nervt, da der Film sie nach kurzem Erwähnen (reich oben - arm unten) höchstens als Kulisse nutzt. So viel gibt es nicht zu erzählen, außer, dass die Zombies jetzt anfangen zu denken (gab's ja schon in "Day of the Dead") und es eher doof finden, wenn man sie und ihre Kollegen erschießt.
Am Ende wird einem dann schmerzlich bewusst, dass Romero auch scheinbar nicht so ganz wusste, wo er jetzt hin wollte. Irgendwie sind alle tot und alles ist kaputt, aber irgendwie gibt es noch Hoffnung und wir gehen jetzt irgendwo hin und machen alles besser. Zombies? Welche Zombies? Ach, die!, ja...die gehen jetzt auch wieder.
Oder so.
Schauspielerisch gibt es nicht viel zu tun. Am ehsten im Gedächtnis bleiben noch Robert Joy, als treuer und gebrandmarkter Charlie, Asia Argento als toughe Rebellin und John Leguizamo als zwilichtiger Cholo. Der Rest ist, freundlich gesagt, unterschrieben.
Atmosphäre sucht man über weite Strecken auch vergebens. Zwar bedient sich auch der Altmeister beim aktuellen Zeitgeist und serviert Bilder, die deutlich in der Post-9/11-Ära zu verorten sind, aber wirklich ein mulmiges Gefühl kommt nur bei einigen kurzen Schockmomenten auf. Kein Vergleich zum im selben Jahr erschienenen "Krieg der Welten".
Fast möchten die Worte "auf den eigenen Lorbeeren ausruhen" über die Lippen kommen, wenn man den über weite Strecken ambitionslosen Film betrachtet.

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Fi$hFil€t

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Bewertung5.5Geht so

Naja...
Ich 'liebe' dieses Genre und Romeros Klassiker wie 'Dawn of the Dead'.
An diese Klassiker kommt 'Land of the Dead' bei weitem nicht ran.
Intelligente Zombies? WTF?
Netter Streifen für zwischendurch, mehr aber auch nicht.

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Mac_C_Tiro

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

An seine Klassiker anknüpfende aber leicht abgewandelte Zombieshow Marke Romero. Düster, blutig und actionreich lässt hier einer der Meister des Horrors seine Zombiearmee als "quasi Rachengel"- Gestalten über ethisch teilweise zutiefst degenerierte Menschen herfallen! Das schöne an den Filmen George A. Romeros ist die vergleichsweise hohe Vielschichtigkeit. Einerseits ist es klassischer Survival the Zombie- Horror, anderseits eine Abrechnung mit einer sich als Allmacht gebenden westlichen (amerikanischen) Gesellschaft, welche ihre Feinde durch eigenes Verhalten selbst erst erschafft. Für Fans ein Muß und Hochgenuss, aber auch für genrefremde (nicht allzu sensible) Gemüter ein Garant für einen spannenden Abend!

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SpikeRT66

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Richtig guter Zombiefilm und quasi der letzte (und für mich sogar einzige) gute Film von Romero. Nicht so adrenalingeladen wie Zack Snyder's "Dawn of the Dead", aber trotzdem recht spannend, blutig und actionreich. Die Endzeitstimmung kommt gut rüber und auch das Make Up der Zombies und die Effekte gehen (zumindest größtenteils) in Ordnung. Obendrein gibt es zusätzlich noch eine dezent gesellschaftskritische Story.

Das einzige was mich gestört hat waren das die Zombies Intelligenz entwickeln. Das ist irgendwie albern. Zombies haben nicht in irgendeiner Weise intelligent zu sein. Punkt!

Ansonsten aber super Film, an dem Genrefans bestimmt ihre Freude haben.

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hoffman587

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Land of the Dead

»They´re trying to be us.« - »No, they used to be us. Learning how to be us again.« - Eigentlich hatte ich hierbei eher den Beginn oder den Neuanfang einer neuen Zombie-Trilogie oder gar Reihe von George A. Romero erwartet. Ohne jedes Vorwissen hätte man darauf gut schließen können immerhin bilden oberflächlich gesehen »Land of the Dead«, »Diary of the Dead« und »Survival of the Dead« die modernen drei Filme von Romero, die sich mit seiner favorisierten Thematik beschäftigten, dem Zombie. An sich klang es plausibel, Romero kehrt nach längerer Abstinenz aus den Schatten zurück und kreiert 20 Jahre danach (nach »Day«) ein völlig neues Projekt unter dem Mantel des Zombies, doch ähnelt für mich "Land of the Dead" aus dem Jahre 2005 eher einem großen Abschluss der regulären »Living Dead«-Reihe, auch wenn Romero dies als eigenständiges Projekt ansah, so sind die Parallelen und die Steigerung der Definition des Zombies nicht zu missachten oder gar zu verstecken.

Dabei beginnt Romero (wie schon in seinen Vorteilen) da wo er bereits vor 20 Jahren von der Definition aufhörte und entwickelt seine Fährte des Zombies konsequent weiter, nachdem er in »Day of the Dead« (85´) betonte, dass auch der Zombie lernfähig ist und dem Menschen doch letztlich gar nicht allzu ungleich. Anfänglich erläutert Romero nochmal die bisherigen Vorläufe, bevor er dann im geschickt inszenierten wie stimmungsvollen Einstieg zunächst einmal althergebracht referiert und sich selbst zitiert, wodurch er seinem Werk aber gleich von Anbeginn einen typischen Romero-Charme gibt, welcher in den ersten Momenten schon an »Night of the Living Dead« entsinnen lässt und einen Freund der Reihe wie mich sofort in seinen Bann riss. Schnell wird festgelegt, wohin und wie sein Ruder steuert - hierbei vereint er im dualistischen Sinne einen ironischen Unterton wie satirische Anleihen mit einer düsteren Zukunftsvision - so gekonnt wie damals schon. Romero hat insofern wohl wenig von seiner Energie verloren und neben seinen traditionellen und klassischen Formen, ergänzt er dabei auch eine überraschend erfrischende Erzählweise. Romero scheint verstanden zu haben, dass stets auf die Sehgewohnheiten des Zuschauers immer wieder aufs neue eingegangen werden muss, um das Publikum für sich zu gewinnen, sodass in aller erste Linie "Land of the Dead" wesentlich temporeicher und rasanter inszeniert scheint von Romero, wobei er dabei nie seinen Bezug zu seinen alten Formen verliert - ein Kunststück, was heutzutage nur noch wenigen Regisseuren gelingt dabei nicht ihre eigenen Wurzeln zu verraten. So versteht es Romero natürlich auch wieder die Entwicklung seines Zombies komplexe Züge verleihen und daran eine scharfe und ordentlich an geheizte Gesellschaftskritik anzubringen, was sich beim Zombie in Hinsicht der Evolution als Bildung einer Subkultur aufzeigt, sowohl mit Versatzstücken aus »Dawn of the Dead« als auch aus »Day of the Dead«, bezüglich der düsteren Dystopie, welchem Stil Romero hierbei erneut folgt und es so auch (intelligent) schafft die Vision einer verfallenen Gesellschaft aufzuzeigen, während der Zombie selbst nun dem Menschen immer näher tritt und beginnt zu erfassen und sich seine Waffen zu Nutze zu machen, wobei Romero nicht einmal in seiner absoluten Definition des Zombies vor einem metaphernreichen, historischen Kontext zurückschreckt, sodass etwaige Einfügungen in Hinsicht der französischen Revolution (als rationales Beispiel), kompakt verpackt mit den symbolischen Sturm auf die Bastille sicher nicht nur zufällig gewählt sind, sondern Romeros Konsum- wie Gesellschaftskritik im höchsten Maßen sprühen lassen.

Die Zombies bilden eine eigene Gemeinschaft, die sich organisiert. Ein weiterer Zerfall der Zivilisation. Eine Revolution, ein Aufstand der Zombies, die sich aufrichten gegen die Regierung, wobei selbst bei den Menschen ein gespaltenes System vorliegt, in der die Schere zwischen Armut und großen Reichtum immer weiter zu wachsen scheint. Über all dem thront Dennis Hopper als symbolischer, George W. Bush, als Herr der Stadt (fast mit Metropolis-Anleihe) Kaufman - korrupt, kühl, selbstgefällig, hinterhältig, subtil und vorzüglich verkörpert von Hopper, hierbei tritt besonders die Kritik an der Politik und die Konsumkritik in den Vordergrund, auch hier verweist Romero des öfteren auf »Dawn of the Dead«, obgleich er zu diesem gleichzeitig einen Gegenentwurf dazu kreiert. Anfangs jedenfalls, in dem er zunächst eine größere Gemeinschaft der Menschen beleuchtet, die er dann im Verlaufe zu einer Gruppierung entwickeln lässt. Wieder einmal bilden seine Charaktere so auch klischeehafte Abbilder der Gesellschaft - selbst nach Jahren schafft er es selbst die Frau (Resolut: Asia Argento - eine kleine Würdigung vor Freund und Helfer Dario) zu emanzipieren, wenngleich auch im modernen Stil - das Gruppenmotiv jedoch altbekannt und vertraut: Die Sicherheit des Überlebens, wodurch sich menschliche Zwischenkonflikte miteinbinden. Innovativ auch die Figuren zwischen Verantwortung, Treue, Paranoia und der Existenzangst und dem inneren Kampf des Verlustes, ob dies für Identifikationspotenzial reicht, dies seie jedem selbst überlassen. Es sind Protagonisten, die die Veränderung der Welt miterlebt haben und in dieser versuchen zu (über)leben, so der Meister selbst. Im Widerspruch dabei stehen die beiden Figuren des idealistischen Einzelgängers Riley (Underdog, souverän: Simon Baker) und des eigenwilligen Cholo (rebellisch: John Leguizamo), die beide unterschiedliche Ideologien der Veränderung vertreten um zu Überleben und sich ihre gemeinsamen Schicksale teilen. Romero weiß was er will. Andererseits ist es hingegen auch ein schmaler Grat, den er beschreitet, zwischen schwarzhumoriger Satire und düster wie finsterer Zukunftsvision, in welchem er sowohl eine fülle an Motiven der alten »Living Dead«-Filme vereint, als auch modernere Stilmittel miteinbindet, George weiß sich anzupassen.

So wird zwar schneller hantiert und Rasanz abgefeuert, was somit Romero Freiraum einräumt um radikaler und blutiger zu Gange zu gehen, um die heutigen Sehgewohnheiten zu unterstützen. Aber genauso um seinen Zombie auch wieder ernsthaft blutrünstig zu zeigen, womit er immer noch beweist, dass er nicht umsonst als lebende Legende gilt und sein Film selbst auf völlig neuen Ebenen funktionieren mag, wenn auch kleine, kontinuerliche Schwächen im Nachhinein Einzug gewinnen könnten. Zudem zeichnet er insgesamt seinen Zombie (Absolute Bezeichnung: Walker) wesentlichen ambivalenter zwischen unterdrücktem Außenseiter (Sympathen) und Bestie, endgültig bricht er mit dieser Konvention. Zynisch wie auch ironisch zugleich wie Romero erneut mit all jenem abrechnet, natürlich bitterböse mit der Gesellschaft ohne dabei die Nähe zu seinem Publikum zu scheuen und frische Leichen serviert und sogar Humor beweist (Edgar Wright und Simon Pegg im cleveren Gast-Zombie-Auftritt), die Masken sowieso handwerklich sauber und sogar mit rabiat-zombigen Tom Savini im referierenden Gastrolle, Romero lässt nochmal auf »Dawn of the Dead« besinnen - eine Seltenheit! All jenes macht nun also Romeros "Land of the Dead" zu einem für mich überraschend gelungenen und geschätzten Teil der absoluten Gestaltung von seiner »Living Dead«-Reihe, mit welchen Meister George A. Romero nicht nur gekonnt an alte Zeiten anknüpft, sondern auch beweist wer immer noch der Herr und Puppenspieler der Zombies ist. Nämlich er.

bedenklich? 39 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 28 Antworten

lieber_tee

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Stimmt, hört sich interessant an.


Admiral.Nogura

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Sehr schöne Anaylse, Hoffman. Auch wenn ich zu einer ganz anderen Bewertung als Du komme.


the assassin 666

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Bewertung9.0Herausragend

Nach dem Ur-Zombie und Day of the Dead versucht es George A. Romero nach vielen, vielen Jahren noch einmal auf der Zomieschiene zu fahren und es hat geklappt.
Der Film bietet was ich als Zombiefan sehen will... Spannung, Blut. Splatter, die für Romero so typischen Seitenhiebe auf die aktuelle Politik in dem Fall die Ära Bush jun. und ein paar neue Ideen (Zomies die dazu lernen interresanter Ansatz der ein bisschen ausgereifter hätte umgesetzt werden sollen)
Ein wiedersehen mit Dennis Hooper gibt es auch und der Hauptdarsteller aus The mentalist spielt auch mit. Ich war mit Land of the Dead ganz zufrieden und gebe die 9. :)

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Eixenxxl

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Echt Cooler Streifen mit Starbesetzung Simon Baker (The Mentalist). Hier lernen die Zombies erstmals mit Waffen umzugehen. Mal was neues :)

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