Rammbock
Rammbock (2010), DE Laufzeit 63 Minuten, FSK 0, Horrorfilm, Kinostart 09.09.2010
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70 Kommentare
Keine
von Marvin Kren, mit Michael Fuith und Theo Trebs
Der aus Wien stammende Michael kommt in Rammbock eigentlich nur nach Berlin, um seiner Ex-Freundin die Wohnungsschlüssel zurückzugeben. Bei ihr zu Hause trifft er auf zwei ruhig vor sich hin arbeitende Handwerker, doch schon kurz darauf beginnt einer der beiden völlig durchzudrehen und über seinen Kollegen herzufallen. Nur mit Mühe gelingt es Michael, dem Klempner Harper zu helfen und den wild gewordenen Kollegen aus der Wohnung zu werfen. Als schließlich auch im Innenhof Chaos ausbricht und Leute aufeinander losgehen und sich beißen, erhärtet sich immer mehr der Verdacht: Eine Epidemie ist ausgebrochen und verwandelt die Menschen in Rammbock nacheinander in Zombies.
Der augenzwinkernde Zombiefilm Rammbock von Marvin Kren gewann nicht nur beim achtung Berlin – Festival den Preis als bester Spielfilm, sondern erhielt außerdem den Max Ophüls Preis für den besten mittellangen Spielfilm. Das Aufeinandertreffen von Zombiethematik, Berliner Lokalkolorit und Wiener Schmäh machen aus Rammbock eine eigenwillige und gelungene Variante des in Deutschland eher seltenem Genre Zombiefilm. (TM)
Mehr Bilder (10) und Videos (2) zu Rammbock
Cast & Crew
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Marvin Kren
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Michael Fuith
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Theo Trebs
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Anna Graczyk
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Sebastian Achilles
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Carsten Behrendt
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Harald Geil
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Thorsten
Regie
Schauspieler
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Anka Graczyk
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Jörn Hentschel
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Brigitte Kren
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Bramkamp
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Nenad Lucic
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Steffen Münster
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Katelijene Philips-Lebon
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Andreas Schröders
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Wolfgang Stegemann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizist
-
Benjamin Hessler
- Genre
- Zombiefilm
- Ort
- Berlin, Wien, Wien, Österreich
- Handlung
- Angst, Ansteckung, Autobahn, Chaos, Feuer, Hafen, Hinterhof, Klempner, Mutation, Panik, Rettung, Suche nach vermisster Person, Verbarrikadieren, Virus, Zombie, Österreicher
- Stimmung
- Aufregend, Gruselig, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Rammbock
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Kritiken (14) — Film: Rammbock
goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G
Kommentar löschenDie deutschsprachige Filmlandschaft war bislang vor allem für ihre filmische Vergangenheitsbewältigung bekannt. Doch auch im Horrorfach kamen einige vielversprechende Ansätze hervor, dennoch reichte es nie aus, um sich einen eigenen Namen zu machen. Zumindest nicht wie es beispielsweise Frankreich oder Spanien geschafft hatten. Dies könnte sich in naher Zukunft ändern, denn mit „The Last Exorcism“ und „Rammbock“ kommen im September gleich zwei Horrorfilme in die Kinos, die aus deutscher Feder stammen und eine beachtlichen Resonanz bei den einschlägigen Festivals auf der ganzen Welt für sich verbuchen konnten.
„Rammbock“ stellt das Spielfilmdebüt des Österreichers Marvin Kren dar, der zuvor an der Hamburger Media School studierte und 2008 abschloss. Der Film kann bestenfalls als Low-Budget Produktion beschrieben werden, was man dem Film jedoch in keiner Minute anmerkt. Auch wenn der Film nie dazu gedacht war, im Kino ausgewertet zu werden, seine kurze Filmdauer…
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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenRAMMBOCK überrascht. Weniger weil es ein deutsches Filmteam ist, welches sich da mitten in Berlin in ein fremdes und unwirtliches Terrain vorwagt, sondern eher deshalb, weil es der erste ernstzunehmende Infiziertenfilm seit einer halben Ewigkeit ist, der die subversive politische Attitüde der Urgesteine des Genres erkennt und aufgreift, sie aber nicht zur ostentativ ausgestellten Zeitgeistkritik ausbuchstabiert.
Krens Themen sind universeller Natur; die Anonymität und der Egoismus innerhalb seines Mikrokosmos eines der meist behandelten Topoi innerhalb der Auseinandersetzung mit dem Wesen einer Großstadt - ein Punkt, an dem RAMMBOCK letztendlich auch inhaltlich scheitern muss, denn neue Aspekte diskutiert er zu keiner Zeit wirklich.
Man möchte ihm diesen Malus großzügig verzeihen, denn das „Wie“ der Erzählung weiß stets zu beeindrucken: Die Tristesse der spärlich ausgeleuchteten Settings überträgt die Trostlosigkeit der Situation und die Ausweglosigkeit…
Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 27 Antworten
Hitmanski 2011/01/20 01:01:08
Antwort löschenIst zwar nicht mein Genre-Steckenpferd, aber so ein bisschen cineastische Bildung besitzt man ja doch ;)
Mr Vincent Vega 2011/01/20 01:43:54
Antwort löschenDie haargenaue Trennung zwischen Infizierten und Zombies mag nerdy betrachtet richtig, aber gewiss nicht wichtig sein, denn letztlich funktionieren auch die Infiziertenfilme exakt nach den Regeln des Zombiefilms, weshalb es auch nicht verwundert, dass Marvin Kren in den DVD-Extras die ganze Zeit nur über Romero lamentiert.
Mr Vincent Vega 2011/01/20 02:11:10
Antwort löschenIcxh habe in meinem Text zum Film auch bewusst von Infizierten gesprochen, aber es macht eben überhaupt keinen Unterschied, deshalb ist es eigentlich auch vollkommen egal, weil am Ende sowieso die Mechanismen des Zombiefilms zum Tragen kommen. Oder was unterscheidet die Infizierten aus THE CRAZIES von den Untoten aus DAWN OF THE DEAD hinsichtlich ihres Verhaltens und ihrer Wirkung? Nichts. Beißen, fressen, töten.
Mr Vincent Vega 2011/01/20 02:17:20
Antwort löschenUnd welche Auswirkung hat der Umstand, dass Infizierte noch leben und Zombies tot sind, auf die Handlung, Struktur und Ästhetik der Filme? Doch nicht den allergeringsten. Also warum ist es dir dann nicht egal? Typisch postmodern, das könnte auch einen Dialog in so 'nem herkömmlichen Kevin-Smith-Quatsch abgeben, weil total irrelevant.
Mr Vincent Vega 2011/01/20 02:22:03
Antwort löschenWeil Cola Light komplett anders schmeckt als Cola. Hier aber gibt es bis auf diesen Unterschied auf dem Papier keine Unterschiede. Das Rennen-Argument stimmt natürlich nicht. In Snyders DAWN-Remake rennen die Zombies, so wie auch in zahlreichen anderen neuen MTV-Zombiefilmen.
Mr Vincent Vega 2011/01/20 02:43:37
Antwort löschenDa kommen wir zusammen: Ich finde rennende Zombies auch ätzend. Die sind tot, die haben alle Zeit der Welt. Und die können auch gar nicht rennen, sonst würden ihnen die verfaulten und angeschlagenen Gelenke brechen.
Hitmanski 2011/01/20 11:11:57
Antwort löschenJetzt verbinde ich Cola Light immer mit Infizierten - daran seit nur ihr schuld :P
guggenheim 2011/01/20 13:00:29
Antwort löschenGibt es nicht doch einen Unterschied?
Zombies = nicht mehr lebendig, keine Chance auf Rettung.
Infizierte = naja, infiziert halt, aber mit Chance auf Rettung.
Ist mir zwar nicht wichtig, aber so als elementare Unterscheidung... :)
J0J0 2011/01/20 15:53:34
Antwort löschen@ guggi: Good point!
Und noch was: Ich finde, dass die Unterscheidung hinsichtlich der Interpretationen einen großen Unterschied macht. "Land of the Dead" etwa würde mit Infizierten nicht funktionieren, die Untoten-Metapher hingegen passt zur Klassengesellschaft wie die Faust auf's Auge.
J0J0 2011/01/20 15:55:31
Antwort löschenAber es stimmt natürlich: Die Mechanismen sind die selben. Aber eben nur, was die vordergründe Handlung angeht.
guggenheim 2011/01/20 16:13:02
Antwort löschenDas ist ja gar nicht so einfach. "I am Legend" (die Qualität des Films mal nicht berücksichtigt) z.B. hat Infizierte (wären es Zombies, würde die ganze Forscherei nix bringen), die sich tendenziell eher an Vampiren orientieren (Angst vor Tageslicht). Da sind die Unterscheidungen schon wichtig, sonst könnte man den Film auf 20 Minuten kürzen :D
J0J0 2011/01/20 16:14:59
Antwort löschen"I am Legend" fällt, finde ich, in keine der beiden Kategorien. Diese Wesen sind einfach nur komisch und lächerlich.
guggenheim 2011/01/20 16:27:59
Antwort löschenAber im Grunde sind's ja infizierte Menschen.
Gibt es denn keine Forschung dazu?! :)
J0J0 2011/01/20 16:32:03
Antwort löschenHmja, formell sind das Infizierte, aber sie scheinen sowas wie individuelles Bewusstsein zu entwickeln und meiden das Tageslicht. Spricht in meinen Augen eher für eine Transformation in eine andere Art. Infizierte wie die Rage-Opfer aus "28 days later" o.Ä. sind das jedenfalls nicht.
guggenheim 2011/01/20 16:34:58
Antwort löschenHm, stimmt. Wie besonders "I am Legend" doch eigentlich ist... ;)
J0J0 2011/01/20 16:37:14
Antwort löschenBesonders schlecht. ;-)
dAJaro 2011/01/20 17:21:01
Antwort löschenAber in Dawn of the Dead von Romero gibt es auch schon laufende Zombies...
LokisSon 2011/01/20 17:59:07
Antwort löschenDen ethischen Aspekt nicht zu vergessen: Es macht einen Unterschied, ob ich Lebende oder Tote erschieße. Was ja zudem mit dem Aspekt der Heilung zusammenhängt, der bei Zombies wegfällt und bei Infizierten zumindest theoretisch möglich ist.
LokisSon 2011/01/20 18:17:01
Antwort löschenIch sollte vielleicht zuerst aktualisieren, bevor ich meinen Senf zu etwas abgebe. Entschuldigt die Wiederholung von schon Gesagtem :-)
J0J0 2011/01/20 20:18:29
Antwort löschenNee, das ist schon recht! Wichtiger Aspekt.
J0J0 2011/01/20 20:19:54
Antwort löschen@ dAJaro: Ja, ausgerechnet Romero ist da nicht GANZ so orthodox... aber rennen tun die da nicht, auch nicht in "Night of the Living Dead"! ;-)
Hitmanski 2011/01/20 20:21:38
Antwort löschenMein Gott, das Thema lässt euch ja nicht mehr los; nur gut, dass ich "Infizierte" geschrieben habe - eure Fachkenntnisse will man ja nicht gegen sich vereint wissen :P
J0J0 2011/01/20 20:23:20
Antwort löschenJa, stell dir mal vor wie kontrovers das wäre, wenn es GEGENSÄTZLICHE Positionen geben täte... nicht auszudenken! :D
Hitmanski 2011/01/20 20:26:31
Antwort löschenOch, ich bin doch so schon oft genug Mittelpunkt irgendwelcher Kontroversen, da muss ich mich nicht auch noch in ein Gefecht stürzen, ob Zombies nun ob ihrer fauligen Gelenke rennen können oder nicht :D
J0J0 2011/01/20 20:31:33
Antwort löschenIch denke, das hängt vom Verwesungsgrad ab. Max Brooks jedoch vermutet, dass vor allem von der körperlichen Konditionierung des Individuums (zu Lebzeiten) abhängt [Brooks, Max: Zombie Survival Guide, S. 23]. Möglicherweise liegt es auch an der reduzierten Gehirnaktivität [S. 32], die feinmotorische Koordination quasi unmöglich mache. Bei der Zombie Research Society schrieb mal jemand, (Un)Tote könnten sich gar nicht mehr bewegen... aber wie wären dann die Zombies in meinem Garten zu erklären?
Es muss einfach noch viel mehr geforscht werden...
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J0J0 2011/01/25 18:24:33
Antwort löschenEs handelt sich um ein Stück ungepflegten, grasbewachsenen Boden zwischen dem Wald und dem Wohnheimgebäude 10... mit "Garten" hab ich wohl etwas übertrieben. :-(
Aber der Rest stimmt!!!!!!!1!!!!!111111!!!
J0J0 2011/01/25 18:27:02
Antwort löschenUnd ich bin kein Spießer!!!! Beweis: Che-Guevara-Shirt aus Jugendzeiten.
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenSehenswerter deutscher Horror mit Augenzwinkern - mit wenig Aufwand aber viel Ideen und spannenden Charakteren dem ausgelutschten Zombie-Genre neue Seiten abgewonnen. Großes Lob an die jungen Regisseure! (Mehr im Podcast)
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SiameseAlex: SiameseMovies
Kommentar löschenLobenswerte deutsche Produktion angesichts waghalsigem Unterfangen 'Zombie-Genrekino' hin, geringes Budget inklusive geringer Erwartungen bzgl. schauspielerischer Leistung her - Rammbock ist nicht der ersehnte Pionier spannend inszenierter Klaustrophobie innerhalb der schon oftmals angedeuteten Intensität einer katastrophalen Epidemie. Und das hat auch offensichtliche Gründe, da nun mal gewisse Erwartungen auch an eine Independentproduktion gestellt werden dürfen.
[...]
- auf den Punkt gebracht fehlt in 'Rammbock' eher das in seinem Minimalpaarpendant 'Lammbock' hoch frequentierte, ganz einfache SPRECHEN über die real existente, soeben beobachtete, unglaubliche Situation. Ohne Flachs: Menschen beißen sich tollwütig gegenseitig in den Hals - und das auf MEINEM Hinterhof? Ich beobachte IN ALLER SEELENRUHE mit den Nachbarn am Fenster mit aufgelehnten Armen auf der Fensterbank das Spektakel und ... spreche schlichtweg nicht darüber? (Und wenn, dann nur dummes, der Situation bei weitem nicht angemessenes, Zeug) Wie kann ein Film (sicherlich auch viele andere Vertreter dieses Genrekinos) es wagen Zombiepanik totzuschweigen und sich dumm zu stellen, nur um ein weniger chaotisches, mit düsterer Stimmung behaftetes Endzeitszenario zu skizzieren?
[...]
So schlecht das alles klingt, so schlecht ist es dann auch wieder nicht. Auch wenn mir viele Handlungsweisen hier vorm heimischen, wohl behüteten Laptop aus unverständlich sind, so mochte ich doch das sofortige Drängen auf die grundlegende Bedürfnisbefriedigung. Das Verhältnis von blindem Aktionismus und schockierter Lähmung wurde gut herausgearbeitet und auch die Entwicklung eines Nebendarstellers von einem verzweifelten Gabelspitzen-Ninjastern-Bastler zu einem zielgerichteten, dem Feind ins Auge blickenden Helden wusste zu überzeugen. Außerdem ist diesem jungen Mann zu guter letzt absolut zu Gute zu halten, dass er Michael nicht eigenhändig den Hals umgedreht hat.
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The_Comedian 2010/12/14 18:53:36
Antwort löschenWitzig geschrieben, treffend formuliert!
WIR sind vorbereitet, lediglich der Plan müsste überarbeitet werden;-) (Volcomania und der Waffen-M***el:-D...)
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Somit hat Deutschland alles in allem einen schnörkellosen, schauspielerisch ausreichenden Virus-Thriller hingelegt und sich dabei nicht an zu hohen Ansprüchen verschluckt. Wenn man sich Letzteres auch als Zuschauer zu eigen macht, ist alles in Ordnung. Ob seiner Pionierleistung wird „Rammbock“ gerne viel Honig um den Bart geschmiert, weil er eben nichts wirklich falsch macht und obendrein auch noch aus Deutschland kommt. Die nackte Wahrheit sieht so aus: Anständiger Zombie-Horror für zwischendurch.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Zuletzt ließ Regisseur Bruce LaBruce den untoten Titelhelden seines "Otto; or, Up with Dead People" durch Berlin schwelgen, "Rammbock" aber fügt sich den Konventionen des Genres wesentlich deutlicher, was seine Klischeebrüche und Modifizierungen am sonstigen Horrorkino umso erfrischender erscheinen lässt. Einen waschechten und ernsthaften Zombiefilm aus deutschen Landen hat es ja nun auch dringend einmal gebraucht, insbesondere nachdem die lebenden Toten hier bisher ausschließlich ein trauriges Dasein im Amateurquatsch der Schnaas- und Rose-Fanzirkel fristen mussten. Da ist es nur konsequent, dass Kren seine Geschichte nicht ironisiert: Die Helden können keine Zombiefilmalphabete aufsagen und müssen auch nicht knöcheltief im Blut waten. Einen so puren Zombiefilm gab es schon lange nicht mehr. Wirklich schade, dass er nur etwas über eine Stunde läuft.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenZunächst mal darf natürlich Respekt gezollt werden, wenn in Deutschland überhaupt ernsthaft der Versuch unternommen wird einen Zombiefilm zu drehen. Und insgesamt macht Rammbock, der wie viele ungewöhnliche Projekte im Rahmen des kleinen Fernsehspiels realisiert wurde, vieles richtig. Die plötzliche Bedrohungssituation, das Feststungszenario mit seinen Ein und Ausbrüchen, die üblichen zwischenmenschlichen Konfikte. Er orientiert sich dabei eher am Infizierten-Film a la 28 Days Later als am klassischen Romero, was wie immer ein wenig auf die Spannung schlägt und insgesamt etwas neue Ideen vermissen lässt. Das die schauspielerischen Leistungen (besonders der junge Azubi grinst sich etwas zu cool durch Film) eher durchwachsen sind, darf genremässig entschuldigt werden - schwerer wiegt da schon, das er trotz gerade mal 60min Laufzeit doch einige Längen hat hat und insgesamt etwas zu zahm und unblutig daherkommt.
Die Kammerspielartige Inszenierung die nur in einer Szene das Ausmaß der Katastophe erahnen lässt dürfte hingegen dem Budget geschuldet sein und soll dem Film nicht zum Nachteil gereichen.
Ein guter Anfang, aus dem sich aber gerne noch etwas mehr entwickeln darf.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenRammbock hält sich nie sonderlich ausführlich mit Blut- und Beuschelszenen auf, der Film richtet sein Augenmerk lieber auf Spannungsmanöver und existenzielle Miniaturen, die eine Viruskatastrophe dieses Ausmaßes mit sich bringt. Die Auflösungen sind - und das ist bei nicht unbegrenzten Möglichkeiten eine besondere Leistung - stets originell.
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Thorsten Dörting: Spiegel Online Thorsten Dörting: Spiegel Online
Kommentar löschenFür Genre-Kenner bietet "Rammbock" [...] nichts Neues. Der Film überzeugt denn auch eher als behutsam eingedeutschte Nachahmung internationaler Vorbilder.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenDie Fähigkeit des Regisseurs, den Zuschauer auf emotionale Achterbahnfahrten zu schicken, seine Aufmerksamkeit auf immer neue Punkte zu konzentrieren, ihn auf Neues einzustellen, ist bewundernswert. [...]
Der Film funktioniert blendend und unterhält gut.
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Sascha Eggers
Kommentar löschenAlles in allem ist Marvin Krens Film ein tolles Exemplar des Genres. Zwar bietet er keine wirklichen Innovationen, ist aber auch keine plumbe Kopie der in anderen Filmen zu Genüge zitierten Klassiker. Und dies schafft er trotz geringem Budget und unbekannter Schauspieler. Im deutschsprachigen Raum sucht man einen vergleichbaren Film sowieso vergebens.
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenWas vom „Kleinen Fernsehspiel“ des ZDF sicher als gewagter Vorstoß in vom öffentlich rechtlichen Fernsehen noch unerforschte Horrorfilmgefilde gemeint war, ist popkulturell natürlich längst Schneematsch von Vorgestern. Das meist uninspirierte Überangebot an Zombie-Kost hat zur Folge, dass der von George A. Romero vor mehr als 40 Jahren unterschwellig mit bissiger Sozialkritik unterfütterte Zombiefilm heute fast so hirn- und untot ist wie seine Protagonisten. Dennoch ist RAMMBOCK eine kurzweilige Berliner Zombieapokalypse, der es gelingt, das derzeit überstrapazierte Zombie-Genre in die Realität und Banalität des deutschen Alltags einbrechen zu lassen.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenMit seinen 59 Minuten ist der Film weise genug, seine Möglichkeiten und Inhalte nicht ins Unendliche auszudehnen, sondern bleibt kompakt, kurzweilig und interessant: Er beschränkt sich auf eine kleine Gruppe von Figuren und räumlich auf das Haus rund um einen Berliner Hinterhof; die Konzentration in Form und Inhalt verzichtet auf allen unnötigen Ballast.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDurch die Konzentration auf hauptsächlich zwei Figuren in einem Mietshaus gelingt es Marvin Kren und Benjamin Heussler eine höchst eindrückliche klaustrophobische Wirkung zu erzeugen.
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Kommentare (54) — Film: Rammbock
Kommentar schreibenmad02 2012/03/05 18:05:54
Kommentar löschenFür einen deutschen Zombiefilm gar nicht mal so schlecht. Hat mich teilweise aber zu stark an 28 Days Later errinnert. Von der Laufzeit fand ich ihn doch ein bisschen zu kurz aber vielleicht war das auch besser so. Lieber kurz und knackig als lang und kackig. Aber tatsächlich der zweite sehenswerte deutsche Horror, da kann meiner Meinung auch in naher Zukunft gerne mehr kommen.
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lieber_tee 2012/03/05 18:17:14
Antwort löschen"Lieber kurz und knackig als lang und kackig" :)))
Wer war denn der erste sehenswerte deutsche Horror ?
mad02 2012/03/06 13:07:42
Antwort löschenWir sind die Nacht. Ist vielleicht als Horror nicht ganz passend. Aber mir fällt leider kein anderer guter deutscher Horror ein. Vielleicht hast du noch einen heißen Tip?
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lieber_tee 2012/03/06 13:41:44
Antwort löschenJa, WIR SIND DIE NACHT hat mir auch überraschend gut gefallen. So spontan fällt mit noch HELL und Urban Explorer ein. Gibt ja nicht soviele deutsche Genre-Produktionen...
mad02 2012/03/06 18:36:50
Antwort löschenLeider nicht aber Urban Explorer hab ich mir gleich mal vorgemerkt. Sieht recht interessant aus.
Scotty2Hotty 2012/02/20 16:16:08
Kommentar löschenVon Low-Budget spürt man nichts und wenn ja so verleiht dies dem Film in einigen Momenten einen zusätzlichen Charme!
Gelungen ist der Film auch, weil der Fokus hiert ganz stark auf das soziale Verhalten der Menschen in einer endzeitlichen Situation gerichtet ist...was ja spätestens seit Romero zum guten Zombie-Film-Ton gehört!
Also:ein sehr gelungener und auch kritischer Zombie-Film mit einigen richtig guten Spannungsmomenten und einer unglaublich düsteren Stimmung!
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VisitorQ 2012/02/08 20:17:16
Kommentar löschenEine kleine aber durchaus feine Produktion aus Deutschland, die vor allem durch eine recht dichte Atmosphäre punkten kann. Ein wenig mehr Gewalt hätte dem Ganzen nicht geschadet aber ansonsten bin ich wirklich angetan.
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Üffes Müffes 2012/02/03 02:55:00
Kommentar löschenEin gelungenes Ding für eine low-budget-Produktion. Grad weil es vor standard-zombiefilmen wimmelt, aber die eher realitätsbezogenen Filme mit der Thematik rar gesäät sind. Ich würde mir mehr davon wünschen, vielleicht etwas in die Richtung "Tagebuch der Apokalypse"welches ich für absolut grandios halte.
Ich denke aber dieser Film ist ausschliesslich etwas für richtige Zombiefans. Der Ottonormalfilmfan wird dem Streifen wahrscheinlich nicht viel abgewinnen können.
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natural born zombie 2012/01/22 19:51:16
Kommentar löschenSeeeehr schöööön!
Kann mit Mini-Budget und unbekannten Schauspielern absolut mit den einschlägigen Hollywood- Filmen mithalten, ist sogar "realistischer", teils witzig, teils beklemmend, und man fühlt mit den Protagonosten wirklich mit, statt sich wie sonst oft nur über die Zombie-Attacken zu freuen.
Also wirklich sehr gelungen: ansehen!!!
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Tizilla 2011/12/30 08:24:18
Kommentar löschenMein Schwester betitelte diesen Film als den "realistischsten Zombie Film", den sie bisher gesehen hat und so geht es mir auch. Keine überstylte "Kampfmaschienenartige Helden". Menschen wie man sie jeden Tag auf der Strasse sieht. Das ganze lässt einen sich so richtig in die Situationen reinversetzten. Es gibt kein Gemetzel oder Action an jeder möglichen Stelle und dennoch weiß der Film sehr gut zu unterhalten. Hier wird gezeigt das man auch mit wenig Mitteln einen guten Film machen kann. Für einen deutschen Film halte ich ihn sowieos für sehr gelungen.
Den Dialekt finde ich persöhnlich störend. Mir gefällt, genauso das man nicht alle Antworten bekommt auf die ein oder andere Frage die im laufe des Films aufkommt. Man muss nicht alles auf einem Silbertablett serviert bekommen.
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torsam 2011/12/23 17:08:05
Kommentar löschenEndlich mal wieder ein guter und ernster Zombiefilm! Man fiebert bis zum Ende hin mit, wie es denn nun für die Protagonisten ausgeht. Der Film ist allerdings keinesfalls gruselig oder brutal, kann man sich also auch alleine ansehen. ;)
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HxC_Moe 2012/01/27 18:22:51
Antwort löschenEin keinesfalls brutaler Zombiefilm? Sowas gibt es? :D
torsam 2012/01/28 10:02:22
Antwort löschenJa, ich empfand ihn als ziemlich harmlos. ^^ Das ist aber keinesfalls schlecht, Spannung kommt ja auch ohne viel Blut auf.
ElMagico 2011/10/07 17:28:38
Kommentar löschenDa mich Husten, Schnupfen, Kopfweh und Schwindel gerade etwas Zombiemässig fühlen lassen, dacht ich mir, es wäre vielleicht mal an der Zeit, zu prüfen ob der gute Eindruck den "Rammbock" bei mir hinterließ, auch den Test der Zeit stand hält. Denn ich muss doch zugeben, der Film hatte einfach von vornherein ein Stein im Brett bei mir. Ein ernsthafter deutscher Zombiefilm. Yes! Und wer meine Dinger hier bisschen liest, der weiss ja das Zombies so ein bisschen meine Freunde sind.
Und wie steht "Rammbock" nun ein halbes Jahr später da? Um es kurz zu machen: Besser als damals! Und ich bin selbst überrascht darüber. Noch überraschter bin ich, wenn ein Satz wie folgender aus meinem Mund kommt: "Rammbock" ist im positiven Sinne ein durch und durch deutscher Film.
Und genau das war es auch, was mir den Film gerade noch etwas näher brachte. Diese andere Herangehensweise an das Zombie-Thema, das verrücken des Fokuses und auch das einbeziehen einer durchaus typischen deutschen Dramatik, die sehr nüchtern daherkommt. Das alles gibt dem Film ein ganz eigenes Feeling und es gibt tatsächlich wenig Genre-Beiträge, die mit solch einer Ernsthaftigkeit an dieses Thema herangehen.
Vielen mag das etwas zu bieder erscheinen, da nicht an allen Ecken und Enden eine Action-Szene wartet und so etwas wie wahrer Held sowieso im ganzen Film nicht zu finden ist. Aber das macht den inhaltlichen Reiz von "Rammbock" aus: Niemand wird innerhalb von 30 Minuten zur Kampfmaschine. Jeder tut das, was er vermeintlich am besten kann. Und vorallem: Die Liebe die mich vor 10 Minuten obsessiv beschäftigt hat, sie ist immernoch da, diese Gedanken gehen nicht so einfach weg, selbst wenn dies das Ende Welt ist. Und dies sind nur Teilaspekte, die "Rammbock" für mich zu einem ganz besonderen Zombiefilm machen.
Auch visuell bewegt er sich auf der Höhe der Zeit, schafft es aber auch hier durchaus eine eigene Note einfliessen zu lassen. Es gibt sogar Momente im Film, und ich weiss das ich mich da jetzt weit aus dem Fenster lehne, die an alte deutsche Stummfilm-Klassiker erinnern. Vorallem das Spiel mit Schatten und die Gabe, mit diesen Grauen zu erzeugen, erinnerte mich doch eins ums andere mal daran. Das mag teilweise auch finanzielle Gründe haben, funktioniert aber, besonders in der Enge des Hinterhofs, ganz hervorragend. Prinzipiell ist der Schauplatz des Films auch sehr klug und effektiv ausgewählt.
Da es immer wieder Wendungen gibt, ob es nun die Zombie- oder die Liebesthematik ist, der Film aber auch ab und zu mit Schock- und Actionszenen aufwartet, kommt sowas wie Langeweile nicht auf. Also kann ich auch hier "Rammbock" kaum etwas negatives zur Last legen. Wenn ich mich denn beschweren wollte, dann nur darüber, dass ich doch gern etwas mehr Blut und Gore gehabt hätte. Aber der Rest des Films ist so einzigartig, dass ich darüber mal hinwegsehe.
Toller deutscher Genre-Beitrag, von dem ich sogar denke, dass ihn auch Menschen etwas abgewinnen können, die sonst nichts mit Zombiefilmen anfangen können. Aber schon alleine um den Mut zu honorieren, ein solches Projekt in diesem Lande umzusetzen, sollte man dem Film mal eine Chance geben.
Halben Punkt rauf auf die 8.
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LynchFan1706 2011/10/07 17:40:32
Antwort löschenGute Besserung!
ElMagico 2011/10/07 17:41:31
Antwort löschenDanke...bin glaub ich schon aufm Weg dahin :)
ElMagico 2011/10/07 17:56:27
Antwort löschenDank dir! Was muss ich auch mit halbwüchsigen, kriminellen Bakterienschleudern arbeiten ;)
ElMagico 2011/10/07 18:07:22
Antwort löschen:D
SiameseAlex 2011/10/07 18:17:49
Antwort löschenDas ist schön geschrieben! Vielleicht sollte ich mir ihm auch nochmal eine Chance geben ... auf mich haben damals die Handlungen einfach nicht authentisch gewirkt. =)
ElMagico 2011/10/07 18:52:11
Antwort löschenAuthentischer als das meiste in der Richtung finde ich...gerade Michael und der Klempner-Azubi sind für mich sehr aus dem Leben gegriffen...und bleiben das auch, trotz Zombies.
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SiameseAlex 2011/10/08 08:49:20
Antwort löschenOk, so kann man es auch ausdrücken - "aus dem Leben gegriffen". Weil das schließt gnadenlos unangemessene Entscheidungen nicht aus, weshalb ich mal ernsthaft daran interessiert wäre eine Filmepidemie mit einigermaßen aufgeklärten, mitdenkenden Menschen zu sehen. Glaube das hat mich auch so sehr an dem Film gestört.
ElMagico 2011/10/08 10:18:05
Antwort löschenhmmm...aber liegt es nicht in unserer Natur bei sowas auch mal falsch zu reagieren? Gib ihn mal noch ne Chance...ich glaub er zeigt echt recht gut, was in den ersten 2,3 Stunden so in einem abgeht. Sicherlich nicht 100%ig...aber es zeigt einen guten Ansatz.
Azazil 2011/09/30 01:10:56
Kommentar löschenNicht mal schlecht der Film. Doch wie einige Vorredner schon bemerkt haben, nervt der Akzent dann schon etwas. Schlimmer finde ich es allerdings dass der Hauptcharakter die ersten 20 Minuten praktisch nichts anderes als 'Gabi hier und Gabi da' zu sagen hat. Die Schauspieler sind jetzt nicht gerade der Hammer aber letzten Endes doch ganz passabel. Rammbock macht einiges aus seinem (vermutlich arg beschränktem) Budget. Schade ist es dass der Film nur so kurz dauert. An manchen Stellen hätte man noch etwas Atmosphäre heraus holen können, beispielsweise bei der Kommunikation über den Hof. Die Charaktere selbst kommen da natürlich auch etwas zu kurz. Nebenbei stellen die sich im Umgang mit Zombies doch etwas ungeschickt und zurückhaltend an.
Kann mir keiner erzählen dass da jemand ohne irgendeine Form von Knüppel herum rennen würde. Trotz genannter Schwächen schafft es Rammbock durch unkonventionelle Ideen und einer soliden Story einen schönen kleinen Film auf die Beine zu stellen. Ansehen lohnt sich wenn man sich darauf einlässt. Achja, der Tanz am Ende hätte wirklich nicht sein müssen :)
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lieber_tee 2011/08/10 21:50:04
Kommentar löschenBerliner Altbau - Horrorfilm, der die klassischen Motive des Zombiefilms selbstironisch nutzt um ein hohes Maß an Authentizität und Bedrohung zu generieren.
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*ulma* 2011/08/04 03:14:28
Kommentar löschenErfindet das Rad nicht neu, dreht es aber recht ordentlich!
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CommanderWilli 2011/07/03 15:46:09
Kommentar löschenJa freilich ist des a guter Infiziertenhorrorschinke!
Des Budget wurd' gut eingsetzt u das Setting is' erfrischnd anders für a deutsche Film.
Nun sags manche, das des a ernstzunehmender Film is, gel! Die Geschicht is zwar nett, meins Meinung na is des Problem de unglaubich komisch Akzent de Protagoniste.
Die rede imma so...ka I net sagn, I glaub des soll a östereicherisch Akzent si.
Nimmt viel von de gute Atmosphäre weg, aber a interessant Film bleibt dann do übri.
Doch wer hia a harte Film erwart, also e Party wo de Würstle nur so fliegr, der is fehl a Platz.
P.S. : Sorry für die nervige Schreibweise, kann selbst keinen Akzent nachsprechen, geschweige denn schreiben, aber es hat doch echt während des Films gestört.
Die Ernsthaftigkeit des Genres wurde nur gegen Ende des Films bemerkbar, was bei einer Gesamtlaufzeit von ca. 63 Minuten dann doch etwas zu spät ist.
Trotz des in media res-Anfanges musste man sich dann doch erst mit den Charakteren auseinandersetzen, allen voran mit ihren Akzenten. Habe dann nachher auch noch die Untertitel eingeschaltet, weil ich nicht jedes Wort verstanden hatte, da einiges durch das Chaos im Film unterging.
Im Endeffekt kann man aber stolz darauf sein, dass einem hier nicht der immergleiche Einheitsmüll aus Deutschland gezeigt wird, sondern Mut zur Lücke bewiesen wurde!
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AmabaX 2011/05/26 21:56:39
Kommentar löschenÜberzeugender deutscher Zombie-Film. Aus dem geringen Budget wurde das beste raus geholt. Es gibt überzeugende Charaktere gute Story einfälle und viele echt gelungene Ideen. Allerdings finde ich den Hauptdarsteller falsch besetzt. Aber naja mit sicherheit einer der besten deutschen Filme in der Horror Richtung.
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Alienwee 2011/02/14 18:51:36
Kommentar löschenwirklich überraschend guter Zombiefilm aus Deutschland!
Der Film nimmt sich teilweise nicht so ernst(es darf auch mal gelacht werden),trotz recht kurzer Laufzeit und der Zombiehorde bekommt der Zuschauer immerhin einen kleinen Einblick in das Seelenleben der noch lebenden Charaktere.Das tut der Story gut und die Protagonisten wirken nicht wie irgendwelche Quoten-Toten.
Natürlich wurde gut von anderen Filmen abgekupfert,aber warum das "Rad" neu erfinden(und schlechtestenfalls komplett "Baden gehen"),wenn man sein Handwerk einigermaßen beherrscht?
Unterhaltsamer Film!
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Dr.Greenpop 2011/01/29 11:01:00
Kommentar löschenNetter Film. Macht Spass zu sehen. Allerdings auf die derben Akzente und den "Tanz" am Schluss hätte man auch verzichten können ;).
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Jade 2011/01/24 11:34:29
Kommentar löschenLetztendlich läuft doch jeder Zombie-Film nach einem "Schema X" ab. Daran kann auch Rammbock nichts ändern. Trotzdem schafft es der Film (auch dank des Wiener Schmäh des Hauptdarstellers) die Untoten Puppen in Berlin noch einmal so richtig tanzen zu lassen. Solide.
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Der Franzose 2011/01/24 15:51:21
Antwort löschengerade weil der Film nicht so nach dem typischen Zombieschema läuft finde ich ihn gut ;-)
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Jade 2011/01/25 14:38:43
Antwort löschenWIR beide waren ja noch nie einer Meinung :)
Tytus 2011/09/29 00:00:16
Antwort löschen" die Untoten Puppen in Berlin noch einmal so richtig tanzen zu lassen."
wusste gar nicht das der Film im Bundestag spielt?!?!?
J0J0 2011/01/16 00:22:30
Kommentar löschenWegen des dreckigen Berliner Hinterhofsettings und der schnodderigen Deutschigkeit von Mache, Dialogen, Figuren usw. ein sehr, sehr realistisch wirkender Infektionszombiefilm. Kein big picture, wenig gegenseitige Hilfe, keine Waffen zuhause, dafür Hasenfutter. So wird das hierzulande wohl ablaufen.
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gassi99 2011/01/25 21:54:42
Antwort löschengut gemachter zombifilm! kommt mit wenig haschenden effeckte aus!
einige lustige meldungen! durch und durch gelungen!
Bierbutcher 2011/01/12 00:16:50
Kommentar löschenDas ist er also nun, die erste deutsche Horrorproduktion in Sachen Zombies!
Der Film hat mich gleich zu Beginn schon überzeugen können. Die Farben haben mich besonders überzeugt, denn man hatte, für eine ZDF Produktion, nicht das Gefühl, dass man auf dem Traumschiff um die Welt segelt, sondern, dass da von Anfang an etwas in diesem Haus nicht stimmt. Das Haus, nächstes Stichwort, mir ist selten ein Film unter die Fittiche geraten, wo die komplette Haupthandlung und die komplette Spannung in einer einzigen Location so überzeugend rübergekommen ist, wie in Rammbock.
Fazit: Ein Film, der wahrlich mit Hollywood-Zombie-Ritualen der Neuzeit mithalten kann. Die deutsche Filmindustrie kann stolz sein, sowas geschaffen zu haben. Der einzige Minuspunkt ist für mich, das zu kurze Ende, welches aber, klingt verwirrend, doch zu langatmig ist, was sich aber daraus herauskristallisiert, dass der Film allgemein zu kurz ist, eine halbe Stunde mehr hätte dem Film absolut nicht geschadet!
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Der Franzose 2011/01/11 23:37:25
Kommentar löschenZombies in Berlin , ich fands gut. Weniger blutig dafür schöne düstere Atmosphäre.
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Fernschreiber 2011/01/09 22:24:23
Kommentar löschenMal was anderes. Da der Film ja nur knapp 60 Minuten lang ist, schaue ich ihn etappenweise und schreibe mir alle zehn Minuten auf, was ich denke – natürlich spoilerfrei.
Nach 10 Minuten: An sich nicht ganz typisch Deutsch, dieser Film. Man weiß weder, was die Zombies erschaffen hat, noch wer, warum usw. Bisher haben wir einen Österreicher, der wohl unser Hauptdarsteller ist und einen Jungen, der sehr mundfaul zu sein scheint. Wir hatten auch schon einige Zombiefilmklischees – das verlorene Handy, die Warnung der Behörden und das Verbarrikadieren in einem Zimmer. Frage mich, wo Gabi ist.
Nach knapp 20 Minuten: Gabi? Gabi? Gabi? Und dann noch die Gabeln! Dialoge teilweise sehr unglaubwürdig. Unser Jugendlicher kann inzwischen sprechen. Man weiß mehr über die Hintergründe. Auf jeden Fall spannend und sehenswert inszeniert. Weiteres Klischee: der Held.
Nach knapp 30 Minuten: Die Figuren werden sympathischer, haben aber immer wieder sehr merkwürdige Momente. Dafür muss ich sagen, dass mir das Setting, die Enge, in dem der Film spielt, sehr gut gefällt. Und er hatte sogar schon einen echten Lacher und einige gute Ideen. Keine weiteren Klischees, keine weitere Gabi.
Nach knapp 40 Minuten: Ein kurzer Rückgedanke an den Anfang des Films. Warum sieht es bei Gabi so aus, als wäre sie grad erst eingezogen, lebt aber scheinbar schon länger da? Warum die Sache mit dem Schlüssel? Naja, egal, war nur so ein Gedanke. Mehr gibt es nicht zu sagen. No Gabi, no cry?!
Nach knapp 50 Minuten: Die Zombies sehen ganz ordentlich aus, nicht zu übertrieben. Dazu passt auch, dass es keine wirklichen Splatterszenen gibt. Doch die Blutleere passt recht gut ins Gesamtbild. Wenn ich überlege, ob ich mich freue, dass der Film in 10 Minuten zu Ende ist, oder ob ich gern noch weiterschauen würde, ich würde Letzteres wählen. Obwohl ich mich wirklich frage, warum in Berlin keiner was zu essen hat und alle schon nach zwei Tagen hungern. Weiteres Klischee: der Stromausfall.
Am Ende: Das Positive überwiegt. Ein spannender, gut inszenierter Zombiefilm, der nicht wie eine billige Kopie von diesem oder jenem anderen Streifen wirkt. Auch wenn das Ende für meine Verhältnisse sehr schwach ist, hätte ich gern noch mehr gesehen. Aber vielleicht war die kurze Spielzeit auch gerade der Grund dafür, dass es nicht langweilig wurde. Ich könnte mir vorstellen, dass sich das Setting für weitere Filme eignet. Ähnlich einer Miniserie könnte man weitere Schicksale präsentieren, weitere Hintergründe liefern und Geschichten kreuzen. Ich weiß nicht, ob so etwas geplant ist, wünschenswert ist es allemal. Denn Rammbock bietet trotz einiger Schwächen doch gute Filmkost. Und das aus deutschem Lande. Aber was ist jetzt eigentlich mit Gabi?
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kid charlemagne 2011/01/25 22:28:30
Antwort löschenIch kann mir nicht vorstellen, mir einen guten Film freiwillig in kleinen Häppchen reinzuziehen. Das kann doch nur den Genuss schmälern, aber nicht das Verständnis vertiefen. Ich glaube auch, dass eine gelungene Erzählung, ähnlich wie ein guter Song, genau in dem Moment endet, wo sie enden muss.