Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire

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Cirque du Freak: The Vampire's Assistant, US 2009

Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire - Poster
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Kritiker: 4.3 Community: 6.0 523 Bewertungen

Kinostart: 07.01.2010, Laufzeit 109 Minuten.

Hereinspaziert und herzlich willkommen im Mitternachtszirkus – wo das Widernatürliche zu Hause ist, der Mensch nur zahlender Gast! Darren (Chris Massoglia) und Steve (Josh Hutcherson) sind nicht zuletzt deswegen Freunde, weil sie beide die Vorliebe für Horrorgeschichten aller Art eint. So kommt der düstere Mitternachtszirkus „Cir… Mehr

Cast
John C. Reilly, Josh Hutcherson, Chris Massoglia, Jessica Carlson, Michael Cerveris, Ray Stevenson Mehr
Regisseur
Paul Weitz
Autoren
Paul Weitz, Brian Helgeland
Genre
Vampire, Teenie-Komödie, Komödie

Kritiker — Film: Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire

True Story!: http://theentertainmentguy....

5.0Geht so

Ich gebe zu, dass ich gewisse Vorbehalte gegen den Film hatte: Vampire haben es halt in der heutigen Zeit nicht leicht, verkommen sie doch dank einer berühmt-berüchtigten Reihe immer mehr zu Soaps mit (oder ohne) Biss. Hier macht der Film einiges richtig. Denn Paul Weitz schafft etwas, was seinem Bruder Chris mit "New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde" nicht gelungen ist: Über weite Strecken kann der Film unterhalten, obwohl der ganz große Wurf leider ausbleibt; und auch optisch macht man eine sehr viel bessere Figur als die "Twilight"-Reihe. [...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

6.5Ganz gut

Twilight für Jungs? Durchaus und doch auch nicht. Paul Weitz liefert einen interessanten Film ab, der nicht wirklich gelungen ist, aber eine Menge Potential hat. Reilly gibt in einer untypischen Rolle einen faszinierenden Obervampir ab und Michael Cerveris darf als Mr. Tiny sardonischen Charme entfalten.

Auch Patrick Fugit als Schlangenjunge und Josh Hutcherson als Steve sind ansehnliche Nebenfiguren. Dazu kommt die durchaus originelle Grundprämisse und das fantasievolle Ambiente des Zirkus, der mit einer Vielzahl an sehenswert getricksten Freaks bestückt ist, die Anklänge von Todd Brownings Klassiker bis hin zu Phantasm erkennen lassen.

Das es bisweilen erfrischend brutal und deftig zugeht - vom Genickbruch bis zum rausgerissenen Herz und abgetrennten Gliedmaßen - hebt den hübsch designten Streifen ebenfalls über den Durchschnitt horrorthematischer Teeniefilme. Das Phantastische wird greifbar und taugt durchaus als nette Eskapismus-Phantasie für zwischendurch. Wo sonst dürfen wir Salmy Hayek mit Bart bewundern?

Was ihm gewaltig schadet sind die schlampigen Brüche zwischen bedrohlicher Stimmung und Klamauk die rastlose Art des Films - der immerhin drei der Bücher zu verdichten sucht - die wenig Zeit lässt Darrens Wandlung auch emotional greifbar zu machen.
Was nicht zuletzt aber auch an der fehlbesetzten Hauptrolle liegt, denn der Langweiler Chris Massoglia verlässt sich ausschließlich auf seinen glatten All-American-Boy-Appeal und bleibt als Darren eine blasse, Ecken-, Kanten und Nuancenlose Figur die hinter den schillernden (und wesentlich sympathischeren Freaks) hoffnungslos verblasst.

Das antiklimatische Ende lässt zudem mit dem Gefühl zurück nur einen Pilotfilm gesehen zu haben, der aber - und das ist ja nicht schlecht - Lust auf mehr macht. Auch Harry Potter brauchte ja drei Anläufe, bis aus der Buchvorlage ein gelungener Film wurde.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

3.5Schwach

[...]In der Summe ist mit „Mitternachtszirkus“ nicht viel los. Das ist durchaus zu bedauern, denn mit Paul Weitz führt immerhin ein Mann Regie, der mit „About a Boy“ bekanntlich einen komischen, intelligenten und herzerwärmenden Film abgeliefert hat und somit bereits gezeigt hat, zu was er durchaus in der Lage ist. Hier aber gelingt ihm nicht mehr als der sprichwörtliche Griff in die Keramik. Zu uninspiriert schleppt sich der Film von der einen Szene in die nächste, macht eigentlich zu keinem Zeitpunkt Lust auf mehr und ist somit nicht mehr als ein einziges großes Versprechen, das nicht eingehalten worden ist.[...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir 2 Antworten

filmschauer

Paul Weitz + Christoph Waltz = Paul Waltz? Hans Landa hat ja wirklicn bleibenden Eindruck hinterlassen... ;-)


Christian H.

Ja, hat er. :) Danke. ;-)


Alle Kritiken (7)


Kommentare — Ganz gut 6.0

cyranorick

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Bewertung7.0Sehenswert

Machdem ich den Twilight-Schrott gesehen hatte, hatte ich schon befürchtet, dass mir das die Lust auf Vampirfilme für immer versäuern würde.
Aber siehe da, es geht Gott sei Dank auch anders. Der Film hat mir von anfang an gefallen, John c. Reilly ist Topp besetzt, Willem Dafoe seh ich eigentich immer gerne, und Selna Hayek sieht auch mit Bart noch umwerfend aus. :)

Einziges Manko: Man wartet immer drauf, dass die Story sich weiteretsickelt.. und als es dann richtig losgeht, ist der Film vorbei. naja, es gibt ja noch genügend verfilmbares Material der Literaturvorlagen XD

Aber versteht mich nicht falsch.. langweilig war der Film bei Weitem nicht.
Und wenn beim Sarg ausbuddeln nen Song von Nick Cave gespielt wird, bin ich sowieso begeistert XD

Fortsetzungen werde ich mir sicher anschauen.

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Dr Herbert West

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Bewertung4.0Uninteressant

Würde als Serie im TV vielleicht ganz gut funktionieren...

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Taucher

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein toller Film, auch wenn er natürlich stark an an das jüngere Publikum gerichtet ist. Die Freak-Show fand ich sehr kreativ und unterhaltsam gestaltet. Hat mich ein wenig an einen Klassiker aus meinen Jugendtagen erinnert (Lost Boys).
Auch die Auswahl der Schauspieler fand ich sehr gelungen. Ebenfalls, das die Klischees nicht so breitgetreten wurden wie z.B. in Twilight oder anderen Vampirgeschichten.
Nur das offene Ende fand ich ein wenig schwierig, da es solch netten,kleinen Filmen eher schwer fällt einen Sponsor für den zweiten Teil zu finden. Ich hoffe dennoch darauf.

Für einen unterhaltsamen, entspannten Abend genau das Richtige - daher beide Daumen hoch!!

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