Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire
Cirque du Freak: The Vampire's Assistant (2009), US Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Komödie, Horrorfilm, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Actionfilm, Kinostart 07.01.2010
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1787 Bewertungen
98 Kommentare
Keine
von Paul Weitz, mit John C. Reilly und Josh Hutcherson
Hereinspaziert und herzlich willkommen im Mitternachtszirkus – wo das Widernatürliche zu Hause ist, der Mensch nur zahlender Gast! Darren (Chris Massoglia) und Steve (Josh Hutcherson) sind nicht zuletzt deswegen Freunde, weil sie beide die Vorliebe für Horrorgeschichten aller Art eint. So kommt der düstere Mitternachtszirkus „Cirque du Freak“ wie gerufen, auf den sie durch einen mysteriösen Flyer aufmerksam gemacht worden sind. Denn bei diesem Mitternachtszirkus treiben sich allerlei gruselige Gestalten herum, vor allem der charismatische Larten Crepsley (John C. Reilly), der durch die Show zur Geisterstunde leitet und Kunststücke mit einer todgiftigen Spinne meisterlich beherrscht, die Darrens Bewunderung hervorrufen.
Die Freundschaft von Darren und Steve wird allerdings auf eine harte Probe gestellt: Als Steve herausfindet, dass Mr. Crepsley ein Vampir ist, ihn aber nicht zu seinem Assistenten im Mitternachtszirkus beißen will, Darren wiederum wenig später jedoch einen Blutpakt mit Larten Crepsley schließt, um Steves Leben zu retten, der von der Giftspinne gebissen worden ist.
Während Steve aus Enttäuschung Darren und Crepsley schwört, beide zu töten, eröffnet sich für Darren eine völlig neue Welt, die ihn sein altes Leben schnell vergessen lässt.
Selbst Salma Hayek mit Mut zur Hässlichkeit als bärtige Frau konnte nicht verhindern, dass Mitternachtszirkus mit sechs Millionen Dollar Verlust als Flop einzuordnen ist. Das Drehbuch zu Mitternachtszirkus schrieb Regisseur Paul Weitz (American Pie – Wie ein heißer Apfelkuchen) zusammen mit Brian Helgeland, der mit dem Drehbuch zu L.A. Confidential die Grundlage für einen hoch effektiven Polizei-Triller im stilvollen Gewand der 50er Jahre geschaffen hat
Mitternachtszirkus basiert auf der Vampirblut-Trilogie von Darren Shan (die Verwechslung mit dem Namen des Hauptcharakters ist beabsichtigt) und umfasst die ersten drei von insgesamt zwölf Teilen. Inhaltlich werden den im Mitternachtszirkus präsentierten Vampiren differenzierende Charakteristika zugeschrieben: So haben die Vampire keine Fangzähne und sind auch nicht unsterblich, sondern altern lediglich sehr langsam. (EM)
Mehr Bilder (29) und Videos (4) zu Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire
Cast & Crew
- Genre
- Komödie, Teenie-Komödie, Vampirfilm, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Actionfilm, Horrorfilm
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Kleinstadt, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Abenteuer, Blut, Erste Liebe, Erwachsenwerden, Fabelwesen, Feind, Feuerspucker, Freaks, Gaukler, Gut und Böse, Jahrmarkt, Jugendlicher, Krieg, Langweile, Phantasie, Schlangenbeschwörer, Unsterblichkeit, Vampir, Vampirfürst, Verschwörung, Waffenstillstand, Wanderzirkus, Zirkus, Zirkusdirektor
- Stimmung
- Gruselig, Gutgelaunt, Spannend, Witzig


Van Helsing
Percy Jackson - Diebe im Olymp
Elektra
Legion
Die Reise zum Mittelpunkt der Erde





















Kritiken (6) — Film: Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenTwilight für Jungs? Durchaus und doch auch nicht. Paul Weitz liefert einen interessanten Film ab, der nicht wirklich gelungen ist, aber eine Menge Potential hat. Reilly gibt in einer untypischen Rolle einen faszinierenden Obervampir ab und Michael Cerveris darf als Mr. Tiny sardonischen Charme entfalten.
Auch Patrick Fugit als Schlangenjunge und Josh Hutcherson als Steve sind ansehnliche Nebenfiguren. Dazu kommt die durchaus originelle Grundprämisse und das fantasievolle Ambiente des Zirkus, der mit einer Vielzahl an sehenswert getricksten Freaks bestückt ist, die Anklänge von Todd Brownings Klassiker bis hin zu Phantasm erkennen lassen.
Das es bisweilen erfrischend brutal und deftig zugeht - vom Genickbruch bis zum rausgerissenen Herz und abgetrennten Gliedmaßen - hebt den hübsch designten Streifen ebenfalls über den Durchschnitt horrorthematischer Teeniefilme. Das Phantastische wird greifbar und taugt durchaus als nette Eskapismus-Phantasie für zwischendurch. Wo sonst dürfen wir Salmy Hayek mit Bart bewundern?
Was ihm gewaltig schadet sind die schlampigen Brüche zwischen bedrohlicher Stimmung und Klamauk die rastlose Art des Films - der immerhin drei der Bücher zu verdichten sucht - die wenig Zeit lässt Darrens Wandlung auch emotional greifbar zu machen.
Was nicht zuletzt aber auch an der fehlbesetzten Hauptrolle liegt, denn der Langweiler Chris Massoglia verlässt sich ausschließlich auf seinen glatten All-American-Boy-Appeal und bleibt als Darren eine blasse, Ecken-, Kanten und Nuancenlose Figur die hinter den schillernden (und wesentlich sympathischeren Freaks) hoffnungslos verblasst.
Das antiklimatische Ende lässt zudem mit dem Gefühl zurück nur einen Pilotfilm gesehen zu haben, der aber - und das ist ja nicht schlecht - Lust auf mehr macht. Auch Harry Potter brauchte ja drei Anläufe, bis aus der Buchvorlage ein gelungener Film wurde.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]In der Summe ist mit „Mitternachtszirkus“ nicht viel los. Das ist durchaus zu bedauern, denn mit Paul Weitz führt immerhin ein Mann Regie, der mit „About a Boy“ bekanntlich einen komischen, intelligenten und herzerwärmenden Film abgeliefert hat und somit bereits gezeigt hat, zu was er durchaus in der Lage ist. Hier aber gelingt ihm nicht mehr als der sprichwörtliche Griff in die Keramik. Zu uninspiriert schleppt sich der Film von der einen Szene in die nächste, macht eigentlich zu keinem Zeitpunkt Lust auf mehr und ist somit nicht mehr als ein einziges großes Versprechen, das nicht eingehalten worden ist.[...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
filmschauer Sat, 23 Jan 2010 14:54:52 -0000
Antwort löschenPaul Weitz + Christoph Waltz = Paul Waltz? Hans Landa hat ja wirklicn bleibenden Eindruck hinterlassen... ;-)
Christian H. Sat, 23 Jan 2010 15:23:45 -0000
Antwort löschenJa, hat er. :) Danke. ;-)
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenDer Trailer sah ja noch ganz interessant aus und hat auf einen 7/10 Punkte Film hoffen lassen. Der Film selbst ging allerdings gar nicht. Der Hauptdarsteller Chris Massoglia spielt farblos, die Story war wie eine Kollege so treffend nach der Pressevorführung sagte "blutleer". Das Ganze fühlte sich an wie ein schlecht gemachter TV-Pilot für eine -mittelmäßige- Serie bei der irgendwie die Charaktere vorgestellt werden, ohne dass viel Wert auf das Vorhandensein einer Story gelegt wird. Das Drehbuch hält sich zu lange damit auf, eine Bühne für die Geschichte zu aufzubauen und hat dann definitiv zu wenig Zeit, die Geschichte dann auch zu erzählen. In Zeiten von Twilight und Konsorten reicht es nicht mehr, einfach einen Vampir durchs Bild huschen zu lassen, um das Publikum auf eine Reise mitzunehmen.
John C. Reilly und Josh Hutherson liefern eine passable Leistung ab, können aber im vom Drehbuch gesetzten Korsett nichts zerreißen.
Vampir-Klischees werden zwar teilweise gekonnt auf die Schippe genommen, aber teilweise auch auf lästige Weise zelebriert. Darren, der Angst hat, als Halbvampir seine Menschlichkeit zu verlieren, in dem er Blut trinkt, kommt nicht konsequent genug rüber.
Schade, den Film mit der Beerdigung von Darren anfangen zu lassen, ist eine gute Idee da sie einen schnellen Start der Geschichte ermöglicht. Leider verliert sich dieser Einfall in viel zu langen Rückblenden.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenWas einstweilen bleibt von dem ganzen mitternächtlichen Zirkus, ist eine Aneinanderreihung von halbwegs unterhaltsamen Episödchen, die allerdings noch lange keinen Film ergeben, sowie der Anblick John C. Reillys, Salma Hayeks, Willem Dafoes und Ken Watanabes, die in minutenkurzen Auftritten ihr Talent verschwenden, weil sie auf die längerfristige Entwicklung ihrer jeweiligen Figur setzen. Was bleibt, ist eine Enttäuschung.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenEin Vampirfilm, der sich nicht viel ums Blutsaugen kümmert: Immerhin in dieser Hinsicht ist 'Mitternachtszirkus' nach einer Romanreihe von Darren Shan eine angenehme Abwechslung. Er ist ein ziemlich durchsichtiger Versuch, auf der Erfolgswelle etwa der Twilight-Filme (2008/2009) und der Fernsehserie True Blood (seit 2008) mitzureiten. Allerdings richten sich Shans Geschichten an ein noch jüngeres Publikum als Meyers romantische Teenagerphantasien, und sie vollbringen zudem das Kunststück, noch langatmiger zu sein.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
twilightfan! Mon, 04 Jan 2010 13:10:02 -0000
Antwort löschenna ich denke twilight ist besser!
catha Mon, 04 Jan 2010 13:16:35 -0000
Antwort löschentwilight ist besser
J0J0 Mon, 04 Jan 2010 15:10:57 -0000
Antwort löschentrue blood ist besser
Alle 5 Antworten zeigen
Tyler Wed, 13 Jan 2010 00:18:43 -0000
Antwort löschen@Jojo:Word!
Batzman Tue, 16 Feb 2010 00:21:34 -0000
Antwort löschenAlso verglichen mit Twilight ist CdF aber Vom Winde verweht! Klar hat der Film unglaubliche Schwächen, aber wenigstens gibts ein bißchen bedrohliche Momente und viel schwarzen Humor. Und keine Liebes-Schwurbel-Scheisse.
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Cirque du Freak: The Vampire’s Assistant» ist ein munteres, zwischendurch etwas überhastetes Fantasy-Abenteuer.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (92) — Film: Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire
robin.bontenakels Tue, 26 Feb 2013 10:16:09 -0000
Kommentar löschenAaaaalsoo...ich bin ja ein eingefleischter Fan der Bücher (hab alle ca 15 mal gelesen) und finde den Film klasse....aber nur bis zu der Stelle, als Darren ausgegraben wird. Danach hab ich mich im Kino nur noch aufgeregt...
-Rebecca? Seine Freundin war Debbie in "Die dunkle Stadt"...und Darrens "erstes Blut" war Sam in Buch 2...diese Figur fehlt auch
-Murlough <-> Merlock? Er müsste viel blutrünstiger sein und deren Treffen sollte erst in der dunklen Stadt erfolgen
-Steve....Darren trifft ihn erst viel später wieder....weit nach seinem Aufenthalt im Vampirberg
-Gavner Purl....Er erscheint erst in Buch 4
-Harkat Mulds....Er redet erst ab Buch 4 und bis dahin weiß keiner seinen Namen
-Mr. Destiny...alias Salvatore Schick ( Schick Sal ) ist ihnen gut gelungen, aber ich bin mit ihm trotzdem nicht zufrieden, da dieser in den Büchern auch nicht von Anfang an dabei ist
-und das schlimmste an allem ist ja wirklich der Schluss...(dazu muss ich wirklich nichts sagen)
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Cambion Sat, 12 Jan 2013 18:43:20 -0000
Kommentar löschenZwar vollkommen anders als die Bücher, aber durchaus (für sich gesehen) ein ganz guter Film. Keiner meiner besonders geliebten Filme, aber immer wieder gut für ein paar Lacher. Für einen eingefleischten Cirque-du-Freak-Liebhaber wie ich einer bin ist er zwar ein wenig enttäuschend, aber für Leute, die die Bücher nicht gelesen haben ist er sicher in Ordnung.
Die Idee mit den zwei Blutsaugerrassen ist nicht so gut umgesetzt wie in den Büchern, viele Details und Handlungsstränge sind völlig ausgelassen oder komplett verändert worden, was mich besonders ärgert. Auch kommen Personen dazu für die es in keinem einzigen Buch auch nur einen kleinen Hinweis gibt und plötzlich ist Darrens Freundin ein Mädchen aus dem Cirque (?!).
Ohne den Vergleich zum Buch ist er jedoch nicht so sehr schlecht geraten, wie einige meinen. Der Film ist in Ordnung, besonders die Musik ist genial und Reilly ist der perfekte Larten Crepsley, sowie auch Josh Hutcherson die beste Besetzung für Steve "Leopard" Leonard ist.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Falkenflug Mon, 10 Dec 2012 09:51:03 -0000
Kommentar löschenDie Darren Shan Bücher gehören zu meinen Liebsten.
Leider wurde dieser Film SO mies umgesetzt, dass es mir sogar schwer gefallen ist ihn bis zu Ende an zu sehen.
Wieso? WIESO muss man die das Material von mehren Bücher so unglaublich ungeschickt und in chronologisch falscher Reihenfolge auf einen Film zusammen pressen?
Chris Massoglia als Darren? Leider eine Fehlbesetzung. Er schafft es nicht Darren den nötigen Charm zu verleihen. Genauso ist es mit John C. Reilly alias Mr. Crepsley. Nichts gegen ihn als Schauspieler, aber die Rolle des Larten Crepsley? Eher unpassend, da dieser Charakter im Buch ganz anderes dargestellt wird.
Und warum existiert Rebecca? Vollkommen überflüssiger Charakter, der nicht einmal im Buch vorkommt.
Insgesamt sehr enttäuschend und wirklich nicht mit den Büchern vergleichbar.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lisa.kre.7 Thu, 04 Oct 2012 10:27:07 -0000
Kommentar löschenein Film über einen Jungen, dem sein Freund wichtiger ist, als seine Familie. Sonst auch eher langatmig und öde.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
foxdevilswild Sat, 29 Sep 2012 15:31:04 -0000
Kommentar löschenWarum ist das Phantasie-Genre zugestopft mit trivialen Vampir-Geschichtchen ? Meinetwegen können solche Filme oder Bücher Nischen bevölkern, aber wenn jeder Roman, jedes Skript ein einfallsloses Abziehbild des anderen ist, das überall lauert, gerat ich in Panikzustände. Was schimpft sich heute nicht alles Autor ?
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ttlextt Fri, 14 Sep 2012 22:28:01 -0000
Kommentar löschenso cooooooool :)))
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Chewbacca Sat, 25 Aug 2012 18:36:08 -0000
Kommentar löschenDrei Romane in einen Film pressen zu wollen, klingt schon von vornherein nach einer dummen Idee und selbst wenn man diesen Fakt als Zuschauer nicht kennt, merkt man, dass irgendetwas reichlich schief läuft. Dieser Film kann mit seiner Geschichte einfach nicht fesseln, so besitzt er vielleicht sogar interessante Charaktere, kann diese aber nicht überzeugend in Szene setzen und zieht sich deshalb nur unweigerlich in die Länge, obwohl sehr gute Schauspieler im Cast enthalten sind.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
cpt. chaos Thu, 19 Jul 2012 10:21:32 -0000
Kommentar löschenWenn man sich vergegenwärtigt, für welche Zielgruppe "Mitternachtszirkus" ganz offenbar konzipiert wurde, muss man dem Teenie-Vampir-Streifen zugestehen, dass er seine Sache gut macht. Einige prima Einfälle, ein paar Lacher und manch schaurig anmutende Szene. Nett, doch wirklich! Aber auch wenn die Special-Effects größtenteils eher Fernsehfilm-Niveau haben, kann man sich den Vampirstoff ansehen, wenn man denn über das entsprechende Alter verfügt.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr. Pink Fri, 29 Jun 2012 13:26:04 -0000
Kommentar löschenNach dem tollen Vorspann erinnert der Film etwas an "Percy Jackson", bloß dass die Götter durch Blutsauger ersetzt wurden. "Cirque du Freak: The Vampire's Assistant" ist ein jugendfreier und daher sehr harmloser Vampirfilm, dem daher stellenweise einfach der Biss fehlt, der aber durchaus sehr annehmlich gemacht ist. Das abrupte, offene Ende wirkt deplatziert, weil es zu sehr auf einen Cliffhanger und eine mögliche Fortsetzung setzt, was den Spaß ein wenig trübt, da der Film dadurch insgesamt etwas kurz wirkt. Ein bisschen zu kurz geraten sind auch die sonst eigentlich ganz netten Auftritte von Willem Dafoe, Salma Hayek (auch mit Bart noch sehr reizvoll!) und Ken Watanabe. So bleibt "Cirque du Freak: The Vampire's Assistant" ein milder Film, der sicher noch einige Verbesserungen vertragen hätte, dem die Balance zwischen düsterer Gruselatmosphäre und seichter, massentauglicher Unterhaltung aber doch recht gut gelingt.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
mikkean Mon, 25 Jun 2012 22:46:57 -0000
Kommentar löschenHinfort Edward, es ist Zeit für aufregende Vampire. Wie so oft kann ich bei "Mitternachtszirkus" keinen Vergleich zur literarischen Vorlage ziehen. Interessiert mich auch weniger, den die ist wahrscheinlich um einiges besser. Und wie so oft, versucht sich mit der Adaption von "Cirque Du Freak: The Vampire's Assistant" (Puh!) ein Film an der Thronfolge vom großen Harry Potter-Hype. Leider vergebens. Viel zu banal bereitet der Film das Geschehen um, wie so oft, zwei beste Freunde auf, deren Leben, Weltbild und Bestimmung unversehens in den drohenden Krieg der beiden Blutsauger-Geschlechter gezogen werden. Häh? Ganz kurz und leider, leider, sehr bekannt ist es die Story vom behüteten Intelligenz-Bolzen Darren, der sich nachts in die Vorstellung vom Cirque Du Freak schleicht. Grün hinter den Ohren, unvorsichtig und sonst wie unbedarft endet Darren als Halb-Vampir, weil er fast seinen Kumpel Steve beerdigen muss. Als Helfer des obercoolen Vampirs Larten Crepsley ist das untote Leben aber auch kein Zucker-Schlecken. Denn jemand anderes, viel sinistreres glaubt in unserem jungen Recken eigentlich den blutdürstigen Vampyren zu erkennen, der die Vampire auslöschen wird. Nochmals häh und das berechtigt. Das ganze Getue wirkt ziemlich aufgesetzt und äußerst gehetzt. Während Regisseur Paul Weitz seinen Bruder im Twilight-Land wildern ließ, drehte er selbst lieber einen halbgaren Mix aus Teenie-Selbstfindung und -bewährung, illustrem Freak-Personal, Vampir-Kriegen, Persiflage und Ehrerbietung, X-Men-Fähigkeiten und einigem jugendfreundlichen Gekappel. Sollte ich hier wichtige Aspekte vergessen, so muss ich mich entschuldigen. Die Gangart ist äußerst schnell und nimmt dem Film so leider die Möglichkeit, einen wirklich bleibenden Eindruck zu vermitteln. So fiel mir erst beim dritten Hinsehen auf, dass der junge Protagonist doch glatt ein Haarstyling vornimmt, um zu zeigen, dass er jetzt ein ach so cooler Typ geworden ist. Und überhaupt, Ken Watanabe, Salma Hayek, William Dafoe, sogar "30 Rock"-Drama Queen Jane Krakowski geben sich alle ein Stelldichein im freakigen Geschehen. Jedoch rücken ihre jeweiligen Besonderheiten oder Story-Funktionen schnell ins Abseits. Wenigstens einer rettet das Geschehen vorm Totalabsturz: John C. Reilly alias Larten Crepsley. Hat er doch genug Charisma und Screentime, um dem Film wenigstens einen liebenswerten Sympathieträger zu entlocken. Da stimmt die Art, wie er die halbwegs gelungenen und manchmal so echt witzigen Gags übers Vampirsein rüberbringt. Wie er zum Mentor des leider blasen jungen Helden wird und insgesamt für etwas Wirbel im ziemlich vorhersehbaren Gerangel wird. Denn leider spielt "Mitternachtszirkus" seine inhaltlichen Karten für erfahrene Zuschauer zu früh aus und wir verbringen damit zwei Stunden Laufzeit mit wenig neuen Wendungen, Prophezeiungen und auch Effekten. Dem Mythos der Vampire gewinnt der Film nämlich nicht mehr als eine neuartige Aufspaltung in zwei Arten ab. So darf es auch nicht überraschen, wenn sich dem, in seiner Rolle leider nichtssagenden, Chris Massoglia der bereits erfahrene Fantasy-Darsteller Josh Hutcherson entgegenstellt, dem die lebendigere Rotzigkeit aus dem Gesicht springt. Die Karten sind bis auf ein paar neue Begriffe einfach zu vertraut gemischt und sorgen neben ein paar Ausstattungs-Kniffen und einem Effekte-Standard, den ich leider nur als vertraut und okay bezeichnen kann, für wenig Spannung und Überraschung. Selbst wenn das Tempo aufgedreht ist, der gesamte Zirkus huscht einfach zu schnell und unwirksam vor unseren Augen vorbei. Außerdem, ganz zum Schluss muss ich mich doch wundern: Da gibt es die kleinen Kutten-Gnome, bei deren Herkunft ich behaupten möchte, jemand habe sich da zu offensichtlich an Don Coscarelli's "Phantasm" vergriffen. Wie dem auch sei, diesem hastig zusammengeschusterten Blockbuster-Potter-Surrogat fehlt es an genügend Flair und Eigenständigkeit, um hier den Grundstein für etwas halbwegs interessantes zu legen. Kennen wir ja, wie die ganzen Grusel-Geschichten über Vampire auch.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
hallidalli Sun, 24 Jun 2012 21:49:01 -0000
Kommentar löschenzuviel gerede und zu ruhig. Zum Schluss wurde es durch Shan & Crepsley interessant aber das wusste man ja von Anfang an schon. Am witzigsten fand ich das mit der Spinne in der Schule.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Maracaibo Sun, 24 Jun 2012 00:21:26 -0000
Kommentar löschenSehr netter Film, von dem ich gerne eine Fortsetzung gesehen hätte. Auf jeden Fall weitaus unterhaltsamer, sympatischer und besser als "Twilight"!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
IzzO Sun, 24 Jun 2012 17:25:30 -0000
Antwort löschenDas ist ja auch keine Kunst ;-) Peace
Maracaibo Sun, 24 Jun 2012 19:59:26 -0000
Antwort löschenStimmt auch wieder... Peace ;-)
hallidalli Sun, 24 Jun 2012 21:57:58 -0000
Antwort löschensteht denn schon fest das es keine Fortsetzung geben wird ?
Alle 5 Antworten zeigen
Maracaibo Mon, 25 Jun 2012 02:12:37 -0000
Antwort löschenDer Film ist leider im Kino gnadenlos gefloppt, daher ist eine Fortsetzung sehr unwahrscheinlich.
PeaceMaker93 Mon, 23 Jul 2012 17:03:08 -0000
Antwort löschenDie Bücher sind auch nicht übel, ich fand sie zumind vor Jahren noch sehr gut zu lesen ;D
dominik.leppert Sat, 23 Jun 2012 22:39:11 -0000
Kommentar löschenEin netter Film für die ganze Familie. Nicht der Renner aber doch nett zum anschauen. :)
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Teezy123 Sat, 23 Jun 2012 16:35:58 -0000
Kommentar löschenAlles in allem doch besser als gedacht.
Die Handlung ist zwar ganz schön konfus u nd auch schauspielerisch bekommt man nicht wirklich viel geboten.
Dafür wird tricktechnisch aber einiges aufgefahren.
Alles in allem ein nettes Filmchen für die ganze Familie für mal so zwischendurch, wenn man nicht weiss, was man gucken soll :-)
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Xellus Tue, 03 Apr 2012 12:02:14 -0000
Kommentar löschenUms kurz zu fassen: Irgendwie wurde ich mit diesem Film nicht warm. Sehr hektisch wird ein Punkt nach dem anderen abgearbeitet, ohne einen wirklichen roten Faden zu bilden.
Ich versuchs mal so:
Hereinspaziert, hereinspaziert!
Verlangen sie nach Horror ohne wirklichem Grusel?
Dürstet es Ihnen nach Vampiren, denen es nicht wirklich dürstet?
Wollen Sie lachen ohne Witz und Fantasie?
Eine Freakshow erleben, welche ihres Gleichen sucht?
Dann sind Sie hier genau richtig!
Fantastisch diese Belanglosigkeit, Aneinanderreihung von einem verrückten Ereignis nach dem anderen, ohne das einem der Sinn danach kommt: "Hey, hier war Ironie im Spiel!"
Also Manege frei für einen Film, den man sich auch hätte sparen können!
So oder so ähnlich würde ich diesen Film wahrscheinlich ansagen, ohne wirklich die Bücher zu kennen (die wirklich großartig sein können). Nur der Film für sich .... überflüssig.
Vorgang zu, Applaus, Tusch.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
NatNelly Sun, 18 Mar 2012 19:28:14 -0000
Kommentar löschenwar okay, Buch war natürlich besser! schade, dass es keine filmerischen Fortsetzungen geben wird - man hätte da noch ne Menge heraus holen können...
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
RoosterCogburn Tue, 06 Mar 2012 17:46:44 -0000
Kommentar löschenVorweg - ICH kenne die Literaturvorlage nicht und kommentiere nur wie der Film auf mich gewirkt hat. Erstmal fällt auf, das dem Blutsaugermovie das Blutsaugen wohl einen Dreck schert. Ausserdem ist trotz des angesagten Stoffes die Mär um die Untoten teilweise zu langatmig geworden. Irgendwie scheint mir der Inhalt mehr an ein Publikum gerichtet zu sein, das sich Horror ansehen will ohne sich zu gruseln. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, das der Film als Einführung fungieren will. Er erzählt und erzählt und erzählt und baut auf und zum Schluß gibt es ein Kampf ohne richtigen Sieger.
Die phantasievollen Fantasy-Elemente, die bärtige Hayek, die ordentliche Portion Selbstironie machen die etwas wirre Inzenierung zu einem durchschnittlichen Filmerlebnis.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
lieber_tee Tue, 06 Mar 2012 18:02:46 -0000
Antwort löschenJa, der Film ist eher ein Teenie-gruseler ohne Grusel. Die Szenen im Mitternachtszirkus, leicht surreal, haben mir aber gut gefallen.
Alle 3 Antworten zeigen
FilmFreeza Wed, 07 Mar 2012 06:09:01 -0000
Antwort löschen@lieber_tee: das kann ich nicht unterstreichen, da ich als Teenager mich null gegruselt habe und
@Rooster: Der Film war auch schwach, hab den auch nur angesehen, da ich die Bücher gelesen hatte und die Klasse waren damals. Jedoch nimmt der Film, welcher den Titel des ersten Buches trägt, schon einige wichtige Kehrtwendungen vorweg und so hatte ich keinerlei Spaß an dem Film, insofern richtig bewertet :) :D
lieber_tee Wed, 07 Mar 2012 06:46:06 -0000
Antwort löschen@Freeza
Weichei...;)
swissroland Mon, 27 Feb 2012 23:51:09 -0000
Kommentar löschenStarttermin 2009. Das ist auch der Grund warum Cirque du Freak an den Kinokassen zum Megaflop wurde. Ein Jahr zuvor startet Twilight - Biss zum Morgengrauen und gegen die Millionen Mädchen die für Robert Pattinson schwärmten kam, Mitternachtszirkus leider ned an. Das ist aber auch das grosse Problem. Anscheinend waren noch 3 Nachfolgefilme geplant, die dann verständlicherweise ned gedreht wurde. Das bedeutet hier: Schöne Scheisse und nun? Man weiss ned wie es weiter geht mit Vampire egen Vampüre, was mit seinem besten Freund ist usw Anders gesagt, das ganze ist mehr als nur unbefriedigend.
Ich würde dem Film 7.5 Pkt geben, aber so......
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
lieber_tee Tue, 28 Feb 2012 10:12:05 -0000
Antwort löschenMir hat der (im Rahmen einer Mainstream-Prod.) auch gut gefallen. schade das der nicht fortgesetzt wird.
Khatless Doyle Sat, 28 Jan 2012 10:38:22 -0000
Kommentar löschenDa ich die Bücher leider net kenne, fand ich den Film gar nicht so schlecht. Schade das es keine weiteren Teile gibt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
TheMadHatterKng Sat, 21 Jan 2012 18:55:54 -0000
Kommentar löschenWenn man die Bücher nicht gelesen hat bzw. nicht kennt, ist der Film ganz nett...aber da das nicht auf mich zutrifft, bin ich sau enttäuscht :(
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten