Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire

Cirque du Freak: The Vampire's Assistant (2009), US
Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Komödie, Kinostart 07.01.2010

admin edit edit group memberships sweep cache
4.2 Kritiker
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.0 Community
1377 Bewertungen
84 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Paul Weitz, mit John C. Reilly und Josh Hutcherson

Hereinspaziert und herzlich willkommen im Mitternachtszirkus – wo das Widernatürliche zu Hause ist, der Mensch nur zahlender Gast! Darren (Chris Massoglia) und Steve (Josh Hutcherson) sind nicht zuletzt deswegen Freunde, weil sie beide die Vorliebe für Horrorgeschichten aller Art eint. So kommt der düstere Mitternachtszirkus „Cirque du Freak“ wie gerufen, auf den sie durch einen mysteriösen Flyer aufmerksam gemacht worden sind. Denn bei diesem Mitternachtszirkus treiben sich allerlei gruselige Gestalten herum, vor allem der charismatische Larten Crepsley (John C. Reilly), der durch die Show zur Geisterstunde leitet und Kunststücke mit einer todgiftigen Spinne meisterlich beherrscht, die Darrens Bewunderung hervorrufen.
Die Freundschaft von Darren und Steve wird allerdings auf eine harte Probe gestellt: Als Steve herausfindet, dass Mr. Crepsley ein Vampir ist, ihn aber nicht zu seinem Assistenten im Mitternachtszirkus beißen will, Darren wiederum wenig später jedoch einen Blutpakt mit Larten Crepsley schließt, um Steves Leben zu retten, der von der Giftspinne gebissen worden ist.
Während Steve aus Enttäuschung Darren und Crepsley schwört, beide zu töten, eröffnet sich für Darren eine völlig neue Welt, die ihn sein altes Leben schnell vergessen lässt.

Selbst Salma Hayek mit Mut zur Hässlichkeit als bärtige Frau konnte nicht verhindern, dass Mitternachtszirkus mit sechs Millionen Dollar Verlust als Flop einzuordnen ist. Das Drehbuch zu Mitternachtszirkus schrieb Regisseur Paul Weitz (American Pie – Wie ein heißer Apfelkuchen) zusammen mit Brian Helgeland, der mit dem Drehbuch zu L.A. Confidential die Grundlage für einen hoch effektiven Polizei-Triller im stilvollen Gewand der 50er Jahre geschaffen hat
Mitternachtszirkus basiert auf der Vampirblut-Trilogie von Darren Shan (die Verwechslung mit dem Namen des Hauptcharakters ist beabsichtigt) und umfasst die ersten drei von insgesamt zwölf Teilen. Inhaltlich werden den im Mitternachtszirkus präsentierten Vampiren differenzierende Charakteristika zugeschrieben: So haben die Vampire keine Fangzähne und sind auch nicht unsterblich, sondern altern lediglich sehr langsam. (EM)

  • 37795279001_89961902001_vs-89951486001
  • 37795279001_1044662403001_the-vampire-s-assistant-thumb-square
  • Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire - Bild 2175104
  • Mitternachtszirkus
  • Mitternachtszirkus

Mehr Bilder (29) und Videos (4) zu Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire


Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Twilight für Jungs? Durchaus und doch auch nicht. Paul Weitz liefert einen interessanten Film ab, der nicht wirklich gelungen ist, aber eine Menge Potential hat. Reilly gibt in einer untypischen Rolle einen faszinierenden Obervampir ab und Michael Cerveris darf als Mr. Tiny sardonischen Charme entfalten.

Auch Patrick Fugit als Schlangenjunge und Josh Hutcherson als Steve sind ansehnliche Nebenfiguren. Dazu kommt die durchaus originelle Grundprämisse und das fantasievolle Ambiente des Zirkus, der mit einer Vielzahl an sehenswert getricksten Freaks bestückt ist, die Anklänge von Todd Brownings Klassiker bis hin zu Phantasm erkennen lassen.

Das es bisweilen erfrischend brutal und deftig zugeht - vom Genickbruch bis zum rausgerissenen Herz und abgetrennten Gliedmaßen - hebt den hübsch designten Streifen ebenfalls über den Durchschnitt horrorthematischer Teeniefilme. Das Phantastische wird greifbar und taugt durchaus als nette Eskapismus-Phantasie für zwischendurch. Wo sonst dürfen wir Salmy Hayek mit Bart bewundern?

Was ihm gewaltig schadet sind die schlampigen Brüche zwischen bedrohlicher Stimmung und Klamauk die rastlose Art des Films - der immerhin drei der Bücher zu verdichten sucht - die wenig Zeit lässt Darrens Wandlung auch emotional greifbar zu machen.
Was nicht zuletzt aber auch an der fehlbesetzten Hauptrolle liegt, denn der Langweiler Chris Massoglia verlässt sich ausschließlich auf seinen glatten All-American-Boy-Appeal und bleibt als Darren eine blasse, Ecken-, Kanten und Nuancenlose Figur die hinter den schillernden (und wesentlich sympathischeren Freaks) hoffnungslos verblasst.

Das antiklimatische Ende lässt zudem mit dem Gefühl zurück nur einen Pilotfilm gesehen zu haben, der aber - und das ist ja nicht schlecht - Lust auf mehr macht. Auch Harry Potter brauchte ja drei Anläufe, bis aus der Buchvorlage ein gelungener Film wurde.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

Kommentar löschen
3.5Schwach

[...]In der Summe ist mit „Mitternachtszirkus“ nicht viel los. Das ist durchaus zu bedauern, denn mit Paul Weitz führt immerhin ein Mann Regie, der mit „About a Boy“ bekanntlich einen komischen, intelligenten und herzerwärmenden Film abgeliefert hat und somit bereits gezeigt hat, zu was er durchaus in der Lage ist. Hier aber gelingt ihm nicht mehr als der sprichwörtliche Griff in die Keramik. Zu uninspiriert schleppt sich der Film von der einen Szene in die nächste, macht eigentlich zu keinem Zeitpunkt Lust auf mehr und ist somit nicht mehr als ein einziges großes Versprechen, das nicht eingehalten worden ist.[...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

filmschauer

Antwort löschen

Paul Weitz + Christoph Waltz = Paul Waltz? Hans Landa hat ja wirklicn bleibenden Eindruck hinterlassen... ;-)


Christian H.

Antwort löschen

Ja, hat er. :) Danke. ;-)


sushi25: movie-fan.de

Kommentar löschen
2.5Ärgerlich

Der Trailer sah ja noch ganz interessant aus und hat auf einen 7/10 Punkte Film hoffen lassen. Der Film selbst ging allerdings gar nicht. Der Hauptdarsteller Chris Massoglia spielt farblos, die Story war wie eine Kollege so treffend nach der Pressevorführung sagte "blutleer". Das Ganze fühlte sich an wie ein schlecht gemachter TV-Pilot für eine -mittelmäßige- Serie bei der irgendwie die Charaktere vorgestellt werden, ohne dass viel Wert auf das Vorhandensein einer Story gelegt wird. Das Drehbuch hält sich zu lange damit auf, eine Bühne für die Geschichte zu aufzubauen und hat dann definitiv zu wenig Zeit, die Geschichte dann auch zu erzählen. In Zeiten von Twilight und Konsorten reicht es nicht mehr, einfach einen Vampir durchs Bild huschen zu lassen, um das Publikum auf eine Reise mitzunehmen.
John C. Reilly und Josh Hutherson liefern eine passable Leistung ab, können aber im vom Drehbuch gesetzten Korsett nichts zerreißen.
Vampir-Klischees werden zwar teilweise gekonnt auf die Schippe genommen, aber teilweise auch auf lästige Weise zelebriert. Darren, der Angst hat, als Halbvampir seine Menschlichkeit zu verlieren, in dem er Blut trinkt, kommt nicht konsequent genug rüber.
Schade, den Film mit der Beerdigung von Darren anfangen zu lassen, ist eine gute Idee da sie einen schnellen Start der Geschichte ermöglicht. Leider verliert sich dieser Einfall in viel zu langen Rückblenden.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

Kommentar löschen
3.0Schwach

Was einstweilen bleibt von dem ganzen mitternächtlichen Zirkus, ist eine Aneinanderreihung von halbwegs unterhaltsamen Episödchen, die allerdings noch lange keinen Film ergeben, sowie der Anblick John C. Reillys, Salma Hayeks, Willem Dafoes und Ken Watanabes, die in minutenkurzen Auftritten ihr Talent verschwenden, weil sie auf die längerfristige Entwicklung ihrer jeweiligen Figur setzen. Was bleibt, ist eine Enttäuschung.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Rochus Wolff: freier Journalist

Kommentar löschen
3.0Schwach

Ein Vampirfilm, der sich nicht viel ums Blutsaugen kümmert: Immerhin in dieser Hinsicht ist 'Mitternachtszirkus' nach einer Romanreihe von Darren Shan eine angenehme Abwechslung. Er ist ein ziemlich durchsichtiger Versuch, auf der Erfolgswelle etwa der Twilight-Filme (2008/2009) und der Fernsehserie True Blood (seit 2008) mitzureiten. Allerdings richten sich Shans Geschichten an ein noch jüngeres Publikum als Meyers romantische Teenagerphantasien, und sie vollbringen zudem das Kunststück, noch langatmiger zu sein.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Tyler

Antwort löschen

@Jojo:Word!


Batzman

Antwort löschen

Also verglichen mit Twilight ist CdF aber Vom Winde verweht! Klar hat der Film unglaubliche Schwächen, aber wenigstens gibts ein bißchen bedrohliche Momente und viel schwarzen Humor. Und keine Liebes-Schwurbel-Scheisse.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

«Cirque du Freak: The Vampire’s Assistant» ist ein munteres, zwischendurch etwas überhastetes Fantasy-Abenteuer.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (78) — Film: Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire

Kommentar schreiben
Sortierung

Xellus

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Ums kurz zu fassen: Irgendwie wurde ich mit diesem Film nicht warm. Sehr hektisch wird ein Punkt nach dem anderen abgearbeitet, ohne einen wirklichen roten Faden zu bilden.
Ich versuchs mal so:

Hereinspaziert, hereinspaziert!
Verlangen sie nach Horror ohne wirklichem Grusel?
Dürstet es Ihnen nach Vampiren, denen es nicht wirklich dürstet?
Wollen Sie lachen ohne Witz und Fantasie?
Eine Freakshow erleben, welche ihres Gleichen sucht?
Dann sind Sie hier genau richtig!
Fantastisch diese Belanglosigkeit, Aneinanderreihung von einem verrückten Ereignis nach dem anderen, ohne das einem der Sinn danach kommt: "Hey, hier war Ironie im Spiel!"
Also Manege frei für einen Film, den man sich auch hätte sparen können!

So oder so ähnlich würde ich diesen Film wahrscheinlich ansagen, ohne wirklich die Bücher zu kennen (die wirklich großartig sein können). Nur der Film für sich .... überflüssig.

Vorgang zu, Applaus, Tusch.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

NatNelly

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

war okay, Buch war natürlich besser! schade, dass es keine filmerischen Fortsetzungen geben wird - man hätte da noch ne Menge heraus holen können...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

RoosterCogburn

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Vorweg - ICH kenne die Literaturvorlage nicht und kommentiere nur wie der Film auf mich gewirkt hat. Erstmal fällt auf, das dem Blutsaugermovie das Blutsaugen wohl einen Dreck schert. Ausserdem ist trotz des angesagten Stoffes die Mär um die Untoten teilweise zu langatmig geworden. Irgendwie scheint mir der Inhalt mehr an ein Publikum gerichtet zu sein, das sich Horror ansehen will ohne sich zu gruseln. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, das der Film als Einführung fungieren will. Er erzählt und erzählt und erzählt und baut auf und zum Schluß gibt es ein Kampf ohne richtigen Sieger.

Die phantasievollen Fantasy-Elemente, die bärtige Hayek, die ordentliche Portion Selbstironie machen die etwas wirre Inzenierung zu einem durchschnittlichen Filmerlebnis.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

FilmFreeza

Antwort löschen

@lieber_tee: das kann ich nicht unterstreichen, da ich als Teenager mich null gegruselt habe und
@Rooster: Der Film war auch schwach, hab den auch nur angesehen, da ich die Bücher gelesen hatte und die Klasse waren damals. Jedoch nimmt der Film, welcher den Titel des ersten Buches trägt, schon einige wichtige Kehrtwendungen vorweg und so hatte ich keinerlei Spaß an dem Film, insofern richtig bewertet :) :D


lieber_tee

Antwort löschen

@Freeza
Weichei...;)


swissroland

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Starttermin 2009. Das ist auch der Grund warum Cirque du Freak an den Kinokassen zum Megaflop wurde. Ein Jahr zuvor startet Twilight - Biss zum Morgengrauen und gegen die Millionen Mädchen die für Robert Pattinson schwärmten kam, Mitternachtszirkus leider ned an. Das ist aber auch das grosse Problem. Anscheinend waren noch 3 Nachfolgefilme geplant, die dann verständlicherweise ned gedreht wurde. Das bedeutet hier: Schöne Scheisse und nun? Man weiss ned wie es weiter geht mit Vampire egen Vampüre, was mit seinem besten Freund ist usw Anders gesagt, das ganze ist mehr als nur unbefriedigend.
Ich würde dem Film 7.5 Pkt geben, aber so......

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

lieber_tee

Antwort löschen

Mir hat der (im Rahmen einer Mainstream-Prod.) auch gut gefallen. schade das der nicht fortgesetzt wird.


Khatless Doyle

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Da ich die Bücher leider net kenne, fand ich den Film gar nicht so schlecht. Schade das es keine weiteren Teile gibt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

TheMadHatterKng

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Wenn man die Bücher nicht gelesen hat bzw. nicht kennt, ist der Film ganz nett...aber da das nicht auf mich zutrifft, bin ich sau enttäuscht :(

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ViciousM

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Also ich muss ja ehrlich zu geben ich bin ein absoluter Fan von den Büchern. Und dank dem Film habe ich so auch erst gelesen. Ich war leicht verwirrt da der Film anderster gestaltet war als das erste Buch und war auch recht enttäuscht das sie so viel weggelassen haben. Auch blieben im Film viele Sachen ungeklärt wie beispielsweise warum Steve solch einen hass hat auf seinen besten Freund. Und auch warum er so auf Vampire steht. Auch fand ich recht doof war eindeutig dieses Affenmädchen. Hätte der Regiseur das Buch gelesen (und wenn nur eine zusammenfassung oder das Buch überflogen, was eigntl nicht machtbar ist den dieses Buch fesselt!!) hätte er nicht ein Affenmädchen erfunden sondern ein 'Menschenmädchen' Namens Debby gecastet und in den Film mit eingebracht ;) Ich fand den Film toll (auch wenn man das Buch kennt) Aber es gab vieles das mich störte. Beispielsweise auch Mr. Schick- Sal oder im Film und im Englischen Mr. Des-Tiny. Dieses Wortspiel hätten sie mehr zum ausdruck bringen müssen und nicht nur auf einem Autonummernschild das mir beim zweiten mal schauen von dem Film erst auffiel! Auch das er gerne "des" genannt wird und somit das Wortspiel Destiny oder Schicksal entsteht hätte erwähnt werden müssen damit man es versteht. Und das die Vampire und alle im Cirque angst vor ihm haben bzw Respekt.. Und naja, fand trotzdem das es ein toller Film war! :) Fand die Schauspieler erste Klasse, Evra Von (warum dichten die einen namen dazu?) war auch gut getrofffen und den Darren und Steve haben sie auch gut getroffen (abgesehen davon das Darren blaue haare hat :P) Im grossen und ganzen (bis auf das sinnlose äffchen) wars klasse und ich hoffe nach wie vor auf einen noch viel viel viel viel(falls dies möglich ist :P) besseren zweiten Teil!!! :)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Gizmo91

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ein netter Film für zwischendurch der aber an die tollen Bücher nicht wirklich rankommt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ezra

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich ich hätte ich große Lust, die Darren Shan Bücher, in einen Beutel zu packen und diesen dann schwungvoll, Paul Weitz (Regie, Drehbuch) und Brian Helgeland (Drehbuch) um die Ohren zu hauen. Ich frage mich wirklich, warum man sich an den ersten 3 Büchern bedient und dann doch 80% des Films selbst dazudichtet und den Rest unkenntlich macht. Es ist ein paar Jahre her, aber ich hab die Bücher sehr gern gelesen. Dadurch das nun viel Zeit zwischen Büchern und Film liegt, hielt sich mein Magengrummeln am Anfang in Grenzen. Der Film beginnt hektisch und behält dieses Tempo bei, was zu einer ordentlichen Unterhaltsamkeit führt und keine Langeweile zulässt. Die Schauplätze sind schön gestaltet und das Einzige, was zumindest etwas ans Buch erinnert. Die Story hat nur noch entfernt was mit Darren Shan zu tun, aber es war für mich noch okay, bis dann... ein gewisses Affenmädchen daher kommt (was hier absolut nichts zu suchen hat) und man sofort vorausahnen kann, wohin das ganze führt. Das Mädchen ist nur als Love Interest unterwegs, damit es am Ende (SPOILER) ein Küsschen gibt (SPOILER ENDE). Bei sowas kommt mir doch das Frühstück wieder hoch. Ist eine ziemlich dreiste Sache und allein deswegen, hätte das Teil schon Hassfilm Potential. Dann gibt es aber da noch, einen gewissen John C. Reilly und ich mag John C. Reilly. Von mir aus, könnte der auch eine Stunde auf einem Schaukelpferd reiten und ich würde am Ende Beifall klatschen. Auch wenn er nicht unbedingt der Larten Crepsley ist, wie ich ihn mir vorgestellt habe, so macht er doch einfach eine Menge Spaß und ist der einzige, der absolut überzeugen kann. Chris Massoglia spielt den Darren zwar ordentlich, aber es hätte auch ein wenig mehr sein dürfen. Josh Hutcherson als Steve, bleibt ziemlich blass. Der restliche Cast, um Ken Watanabe, Salma Hayek und Willem Dafoe, hat wenig Screentime und wird ziemlich verschenkt.
Abgesehen davon, dass der Film nun nicht mehr viel mit dem Buch zu schaffen hat und zum Ende hin, dann ordentlich auf den Magen schlägt, ist "Mitternachtszirkus" ein unterhaltsamer Film geworden. 4 Punkte für Reilly und 2 Punkte für den Rest.

bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

voicemail

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

dafür, dass es ursprünglich der erste film einer ganzen reihe sein sollte, der als charaktereinführung dient, fand ich das erzähltempo ein bisschen zu schnell. unter diesem gesichtspunkt hätten steves verbittertheit, sein hass auf die menschen und sein wunsch, vampir zu werden, auf jeden fall mit mehr als 3 sätzen begründet und ausgeführt werden müssen. aber alles in allem ein klasse film, der mir bei 100 minuten bloß wie ne halbe stunde vorkam und lust auf mehr macht.
jammerschade, dass es keine fortsetzung gibt!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Beny

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Gibts dazu eine Fortsetzung?

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Beny

Antwort löschen

Genau das dachte ich mir auch.


JaMi

Antwort löschen

Ich glaube, der Film hat wegen Twilight zuwenig eingspielt und die Pr war nicht gut genug, deswegen wird es wohl keinen zweiten Film geben.


Winci

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Also wer die ganzen Bücher gelesen hat (die sehr geil waren, da sich alles bis zum Schluss sehr spanndend steigert und ein Bombenfinale kommt) kann meiner Meinung nach von dieser disaströsen Filmumsetzung nur enttäuscht sein. Und für alle anderen gilt: lest die Bücher. (unter dem Titel "Darren Shan")

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

pestKater

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Für meinen Teil kam das Ende viel zu abruppt!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

KokoBanana

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

Ich habe mich sehr auf den Film gefreut, da ich früher die Bücherreihe sehr gerne gelesen habe und die Story im Vergleich zu Twilight und Konsorten origineller fand. Leider ist der Film eine Riesenenttäuschung für mich gewesen. Der Film saust nur so dahin, man hat an manchen Stellen das Gefühl die Vorspultaste würde klemmen. Die Zirkusaufführung, auf die ich mich so sehr gefreut habe würde schnell abgehandelt und auch zwischendurch wird viel von einer Szene in die andere gesprungen. Mit ein bisschen mehr Ruhe und Ausführlichkeit hätte der Film echt toll werden können. Echt Schade.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mina*

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Wow,bin angenehm überrascht.
Hätte nicht gedacht, dass der Film so gut ist... hoffentlich kommt da noch ein zweiter Teil.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

guggenheim

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ich bin unvoreingenommen an den Film herangegangen und wurde positiv überrascht: schöner Fantasy-Streifen, gute Schauspieler, interessante Story, nicht zu weich, coole Figuren, ein Hauch Romantik - nach den verpimpelten Vampir-Geschichten in letzter Zeit eine willkommene Abwechslung.
Doof ist natürlich, dass die Geschichte nicht zu Ende erzählt wird, da haben die Macher einen Taktischen drin gehabt. Aber sei's drum, sehenswert ist "Mitternachtszirkus" auf alle Fälle.

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

guggenheim

Antwort löschen

Hier hättest du mir die korrekte Vorhersage orakelt :)


Marie Krolock

Antwort löschen

Stimmt! :)


Kill_Diether

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Unterhaltend, sympathisch, nette Tricks und Effekete. Ziemlich vorhersehbar, aber für ein Teil hat's gereicht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Marie Krolock

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Mit "Vampir" im Titel ist mein Interesse bereits geweckt und da mir die Trailer schon recht gut gefallen haben, habe ich mir den Mitternachtszirkus nun angesehen.
Die beiden Freunde Darren und Steve erhalten durch Zufall eine Einladung zum Freak Zirkus und sehen sich den wunderlichsten Gestalten gegenüber. Steve, der von Vampiren fasziniert ist, erkennt in einem von ihnen einen echten Vampir und fordert ihn nach der Show auf, ihn ebenfalls zum Vampir zu machen. Dieser lehnt zwar ab, trotzdem ist es der Beginn einer fantastischen Geschichte, in denen die beiden Freunde eine große Rolle spielen werden.
Die Schauspieler angefangen bei dem Vampir John C. Reilly und Willem Dafoe, Michael Cerveris als Mr. Tiny sowie die beiden Jungdarsteller (wobei Darren etwas zu glattgebürstet wirkte) haben mir gut gefallen. Die Freaks sind sehr fantasievoll. Mir gefielen vorallem die kleinen "Gollums" in den Kaputzenmänteln.
Die Geschichte ist fantasiereich, hat manchmal aber ihre Längen. Zudem merkt man, dass Fortsetzungen geplant waren/sind. Sollte es tatsächlich einen zweiten Teil geben, werde ich ihn mir bestimmt ansehen. Denn wie schon gesagt, die Freaks waren sehr unterhaltsam und auch die Story um die zwei verschiedenen Vampirarten gefällt mir. Vielleicht sollte ich auch mal zur Buchvorlage greifen. Könnte gut sein. "Mitternachtszirkus" ist zumindest sehenswert.

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Marie Krolock

Antwort löschen

Fandest Du also auch :)


Chris12zero

Antwort löschen

Na auf jeden Fall !! Gollum Gollum !!!!! :D ^^


Blonder

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Besser als ich jemals geglaubt hätte.
Die Geschichte ist zwar vorhersehbar und nicht sehr spannend, dennoch wird man bestens unterhalten. Der Film besticht vor allem durch die Effekte und seiner rasanten Erzählweise.
Ein kleines Vampirmächen mit Wohlfühleffekt und guter Laune- Garantie.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lars1979

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Endlich mal wieder ein Film für Jugendliche, den man sich auch als Erwachsener ansehen kann, ohne alle fünf Minuten den Kopf zu schütteln (nicht wahr, Percy?). Die Hintergrundgeschichte ist nett, die jugendlichen Hauptdarsteller sind weder obercool noch vor lässiger Eloquenz strotzend und die Atmposphäre ist leicht düster. Also: Kein perfekter Erwachsenenfilm, aber die (sicher kommende) Fortsetzung werde ich mir wohl trotzdem ansehen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films mögen auch