Network

Network (1976), US Laufzeit 121 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 10.03.1977


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8.0
Kritiker
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7.2
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1722 Bewertungen
60 Kommentare
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von Sidney Lumet, mit Faye Dunaway und William Holden

Der langjährige Nachrichtensprecher Howard Beale (Peter Finch) soll wegen sinkender Quoten gefeuert werden. Vor laufender Kamera macht er sich in einem wütenden Ausbruch Luft – und promt jagt seine Rage die Ratings in die Höhe. Natürlich wird er sofort wieder eingestellt und als “zorniger Prophet” vermarktet. Doch was tun, sobald der Prophet keinen Profit mehr bringt? Es muss etwas geschehen! Am besten während einer Live-Sendung – vor Publikum…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Network
Genre
Drama
Handlung
Demokratie, Elite, Fernsehen, Fernsehquote, Fernsehsender , Fernsehshow, Fernsehübertragung, Konzern, Macht, Mob, Mord, Mordkomplott, Nachrichtensendung, Profit, Suizid, TV-Business, Öffentliches Fernsehen
Tag
AFI Top 100, New Hollywood
Verleiher
United Artists
Produktionsfirma
MGM, Metro-Goldwyn-Mayer, United Artists

Kommentare (54) — Film: Network


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speedy208

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Bewertung6.0Ganz gut

Holden als Nachrichtenchef eines Senders, der eine Verjüngungskur (der Sender) unterzogen wird, um die Einschaltquoten zu erhöhen. Peter Finch, als abgetakelter Nachrichtensprecher, der dazu quasi zu einem Selbstmord vor laufender Kamera gedrängt wird. Faye Dunaway als "femme fatale", die zwischen Business und Bettkante nicht unterscheidet, und Holden den Job wegschnappt. Und Robert Duvall als gewiefter Produzent.
Peter Finch bekam einen Oscar für seine Rolle, post mortem, da er nach Abschluss der Dreharbeiten starb. Am besten sind mir natürlich seine Szenen geblieben, wo er als Fernsehprediger für hohe Einschaltquoten sorgt (statt mit seinem Selbstmord). Auch wieder eine Satire auf das Fernsehgeschäft: eine realistische Abrechnung, womit wir Europäer anfangs der 70er noch wenig anfangen konnten.

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Neddie

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Bewertung7.0Sehenswert

Hey mp Team, ihr habt bei DVD oben was falsches verlinkt und zwar kommt man da zu "Injustice: Götter unter uns", also fixxt das mal! ;)

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Ben Kenobi

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Erstens gehört sowas ins Forum ( http://www.moviepilot.de/forums/anregungen-fragen-lob-tadel/threads/falsche-infos-bei-filmen-serien-und-personen-wir-helfen?page=81#post_148472 ), weil das hier in einem Filmkommentar niemand vom MP-Team lesen wird, und zweitens hat das in diesem Fall mit dem Amazon-Content zu tun, woran MP (wenn ich mich recht erinnere) auch nichts ändern kann. Einen Versuch ist's aber sicher wert. ;)


Neddie

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Ah alles klar, danke für die Info


Kamell

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Nachrichtensprecher läuft Amok, ein Medienkonzern profitiert. So lautet die offizielle Beschreibung von "Network". Tatsächlich wird abgebildet, wie sich gewisse Kreise die Umgestaltung der Welt – die GLOBALISIERUNG – vorstellen und welche Auswirkungen auf die individuelle Persönlichkeit diese durchaus abstrakten Vorgänge haben. An einer Stelle erklärt der neue Besitzer („Investor“) des TV-Senders Arthur Jensen (überzeugend: Ned Beatty) dem gefeuerten Nachrichtensprecher Howard Beale (genauso: Peter Finch) wie folgt die neue Weltordnung:
http://www.youtube.com/watch?v=7dRliYlRljA
„Sie sind ein alter Mann, der noch in Begriffen wie ‚Nationen‘ und ‚Völkern‘ denkt. Es gibt keine Nationen! Es gibt keine Völker! Es gibt keine Russen, es gibt keine Araber, es gibt keine Dritte Welt, es gibt keinen Westen – es gibt nur ein einziges großes holistisches System der Systeme. Ein riesiges, ungeheuer mächtiges, verflochtenes, sich gegenseitig beeinflussendes, multivariables, multinationales Dominion von Dollars, Petrodollars, Elektrodollars, Multidollars, deutsche Mark, Gulden, Rubel, Pfund, also jede Art von Geld. Es ist das internationale Währungssystem, das die Globalität auf diesem Planeten bestimmt.
DAS ist die natürliche Ordnung der Dinge – heutzutage. DAS ist die atomare und die subatomare und die galaktische Struktur der Dinge HEUTZUTAGE! Und Sie haben sich in das Spiel der Urgewalten der Natur eingemischt. Und SIE werden das wieder gut machen! Verstehen Sie mich eigentlich, Mister Beale? Sie erscheinen da auf Ihrem lächerlichen kleinen Bildschirm und wehklagen über Amerika und Demokratie. Es gibt kein Amerika! Es gibt keine Demokratie! Es gibt nur IBM und ITT. Und ATNT ... und Exxon. DAS sind die Nationen der Welt, heutzutage.
Was glauben Sie, worüber die Russen bei ihrer Ministerratssitzung reden? Über Karl Marx? Die holen ihre linearen Programmierungstabellen raus, statistische Entscheidungstheorien, Logarithmentabellen und befragen den Computer über den Kosten-Nutzen-Effekt ihrer Transaktionen und Investitionen, genau wie wir. Wir leben nicht länger in einer Welt von Nationen und Ideologien, Mister Beale. Die Welt besteht aus einer Gruppe von Konzernen. Sie unterliegt bestimmten Gesetzen – unwandelbaren Gesetzen der Wirtschaft.
Die Welt ist ein Geschäft, Mister Beale! Das war so, seit der Mensch aus dem Urschleim gekrochen ist. Und unsere Kinder werden es erleben, Mister Beale. Sie werden sie erleben – die perfekte Welt, in der es weder Krieg noch Hungersnot gibt, weder Unterdrückung noch Brutalität. Eine riesige ökumenische Holdinggesellschaft, für die alle Menschen arbeiten werden, um einen gemeinsamen Profit zu erwirtschaften, und alle Menschen werden an dieser Gesellschaft einen gewissen Anteil haben. Alle Bedürfnisse werden befriedigt. Angst und Schrecken werden verschwunden sein. Und auch Langeweile wird es nicht mehr geben.
Ich habe Sie auserkoren, Mister Beale, dieses Evangelium zu verkünden.“
„Warum mich?“
„Weil Sie beim Fernsehen sind, Sie Dummkopf. 60 Millionen Menschen sehen Sie jeden Abend, von Montag bis Freitag.“

Und ebenso wie 60 Millionen Menschen nicht hören wollen, dass ein neues Zeitalter der Unmenschlichkeit, das Mister Beale prompt am nächsten Abend verkündet, angebrochen sei, dass das Ende des Individuums, wie wir es kannten, bevorstehe, wollen sie heute wissen, dass wir in einem durch und durch korrupten Gesellschaftssystem leben, das uns nicht nur unsere Träume nimmt, uns unserer Sprache beraubt, sondern auch der Mittel, sich zu wehren. Denn alles, was wir tun, wird doch wieder von ökonomischen, funktionalistischen Gesetzen bestimmt (und es ist bequemer, solche Gedanken an den Flimmerkasten abzugeben).
Ein Freund und Philosoph erzählte mir kürzlich, dass er nur noch Lehraufträge zur antiken und neuzeitlichen Philosophie annehme, wenn er über Geld reden dürfe - wenn er die Geschichte der abstrakten Zahlungsmittel und ihres Einflusses auf alle Lebenszusammenhänge erklären und philosophisch einbinden dürfe. Er habe sich mit Kollegen überworfen, weil er ihre Gehälter öffentlich machen wollte, um sie zu zwingen, Stellung zu beziehen: Denn man könne nicht über Moral, über Natur und Kultur, über Sinn und Wahrheit philosophieren, ohne die Wirklichkeit der 'Mittel' einzubeziehen, die dem Leben zugrundeliegen und Machtstrukturen erblühen lassen. Obwohl er ein brillanter Denker mit hervorragenden Referenzen und Publikationen ist, hat er nun große Probleme, seine Profession auszuüben -. Das große Tabu unserer Zeit ist die Durchdringung des Einflusses, den abstrakte Zahlungsmittel auf jedes einzelne Leben ganz konkret nehmen.
Vordergründig ist 'Network' eine ausgezeichnet inszenierte und gespielte 40 Jahre alte Mediensatire, in Wirklichkeit aber ein bitterer Ausblick auf das was kam, was ist und was wird.

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Andy Dufresne

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@Kamell: Ich kann ziemlich, ziemlich gut so tun als wäre ich nett, aber das weißte ja/haste ja erlebt ;D
Schönes Wochenende!

@jp: Direkt mal vorgemerkt (muss grad arbeiten, aber die Tage schaue ich mal ob man den Film echt noch über youtube sehen kann)!
Wünsch dir auch ein böse schönes Wochenende ;)


Brentano

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Kommentar erscheint mir etwa abgehoben, oben, ??


OpusEst

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zwischen zum Totlachen und Schockierung. Super besetzt und mit starken Dialogen. Sehr empfehlenswert.

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MartinNolan

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Bewertung5.5Geht so

Neben deutlichen Längen und fehlender Komik, sind es vor allem die vereinzelten, wunderbaren Dialoge, die „Network“ noch sehenswert machen, da es Sidney Lumets Mediensatire doch zu sehr an Bissigkeit fehlt, stattdessen auf eine nicht überzeugende Liebesgeschichte eingegangen wird. „Network“ war bestimmt zu seiner Zeit ein wichtiges Aufbegehren in einer sonst eher trägen Medienlandschaft, kann aber heutzutage nur noch mäßig unterhalten, auch wenn die Dialogszenen wirklich großartig sind.

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mannypenny

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der zeitlosesten Filme aller Zeiten. Ich habe ihn 1977 mit offenem Mund gesehen. war doch unglaublich was da bei den AMIS abgeht.
Heute denke ich dass alles was Lumet hier zeigt bei uns in Deutschland mittlerweile Standard ist. Siehe RTL etc.
Unbedingt sehenswert.
"...ihr könnt mich alle mal am Arsch lecken, ich lass mir das nicht länger gefallen!.."

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bestseimon

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Bewertung9.0Herausragend

“You're television incarnate, Diana. Indifferent to suffering, insensitive to joy. All of life is reduced to the common rubble of banality. War, murder, death are all the same to you as bottles of beer. And the daily business of life is a corrupt comedy. You even shatter the sensations of time and space into split seconds and instant replays. You're madness, Diana. Virulent madness. And everything you touch dies with you. But not me. Not as long as I can feel pleasure, and pain... and love.”

NETWORK ist ein weiteres großes und bedeutendes Werk von Regisseur Sidney Lumet. Fast 40 Jahre ist der Film alt und noch immer trifft er den Kern der Zeit. Die Themen die er anprangert sind auch heute noch aktuell. Es wird einem bewusst, dass sich im Grunde gar nicht viel geändert hat, oder, wenn man es anders herum sieht, das die überspitze satirische Darstellung in diesem Film mittlerweile zur Wirklichkeit geworden ist.
NETWORK ist demnach nicht mit der Zeit gealtert, ganz im Gegenteil, er wurde sogar immer zeitgemäßer und gegenwärtiger. Ähnlich wie es uns Howard Beale wieder und wieder in die Kamera schreit, so prophezeit uns der Film quasi wie dieses Geschäft in der Zukunft aussehen wird. Und dieser Prozess ist bei weitem noch nicht abgeschlossen. Undenkbar sind die Vorfälle, die vor allem gegen Ende immer grotesker werden, schon lange nicht mehr.
Ganz abgesehen von dieser unglaublichen Aktualität ist NETWORK von Lumet exzellent inszeniert. Die grandiosen Dialoge von Autor Paddy Chayefsky setzt er wieder einmal gekonnt und stimmig in Szene. Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass einige Szenen wohl mit das Beste sind, was die Filmindustrie je hervor gebracht hat. Es ist teilweise wirklich erstaunlich.
Auch die Darsteller sind nichts anderes als phänomenal, von den Hauptrollen bis in die kleinste Nebenrolle. Fast schon zu schade, da jemanden herauszuheben, dennoch muss man sagen, dass Peter Finch, William Holden und Faye Dunaway alles in Grund und Boden spielen. Überboten wird dies nur noch von der genialen Monologszene des Ned Beatty.

NETWORK ist schlussendlich ein so gut wie perfekter Film geworden, dessen ganze Tragweite man wohl erst nach mehreren Sichtungen erkennt. Dieser Film war damals aktuell, ist heute aktuell und wird es noch sehr lange sein. Ein zynisches und ironisches Meisterwerk, das schon vielmehr als nur Satire ist. Es ist Realität.

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mataio

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Bewertung10.0Herausragend

"I'm Mad as Hell and I'm not going to take this anymore!!"

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Der altgediente Nachrichtensprecher Howard Beale (Peter Finch) erhält aufgrund massiver Alkoholprobleme und der damit verbundenen sinkenden Einschaltquote, seine Kündigung binnen zwei Wochen. Daraufhin verkündet er vor laufender Kamera seinen Selbstmord in der folgenden Sendung. Die frigide, sensationsgeile und karrieresüchtige Abteilungsleiterin (Faye Dunaway), wittert in dieser brisanten Ankündigung eine profitable Story, welche sich, ihrer Prognose zufolge, gnadenlos ausschlachten ließe und sorgt sodann dafür, dass ihr Programmdirektor (Robert Duvall) die Kündigung wieder zurücknehmen lässt.

In der Folgesendung lässt Beale eine Hasstirade ab, die für reichlich Aufmerksamkeit sorgt. Da Max Schumacher (William Holden), ein alter Weggefährte und guter Freund Beales, sich um dessen Gesundheitszustand sorgt und seine Bedenken gegenüber der Firmenleitung äußert, wird er kurzerhand entlassen. Howard Beale mutiert zum massentauglichen TV-Prediger, womit das Drama seinen Lauf nimmt.

Korrekterweise muss man sagen, dass das, was sich zunächst als eloquentes Drama über die manipulativen Mechanismen des Fernsehens aufbaut, sich durch die Zuhilfenahme grotesker Anleihen, zu einer etwas sonderbaren Mediensatire entwickelt, welche bei zehn Oscar-Nominierungen immerhin vier der begehrten Trophäen einheimsen konnte. Peter Finch, der nur wenige Wochen nach dem Kinostart verstarb, wurde die Auszeichnung postum verliehen.

"Also ich will jetzt, dass ihr aufsteht! Ich will jetzt, dass ihr alle aufsteht, einer wie der andere! Ich will, dass ihr sofort aufsteht, zum Fenster geht, es aufmacht, den Kopf rausstreckt und schreit: Ihr könnt mich alle mal am Arsch lecken, ich lass mir das nicht mehr länger gefallen!"

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Simon Moon

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Kann man machen, muss man aber nicht. Nicht jeder der kokst, bisexuelle Anwandlungen hat und extrem anstrengend ist macht schlechte Filme. Da gäbe es ja gar kein Hollywood, zumindest keines mit guten Filmen.


cpt. chaos

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Och, was irgendwer in seiner Freizeut macht bzw. wie in diesem Fall gemacht hat, juckt mich nicht weiter, aber ich hab mal irgendwann mal nen Fassbinder-Streifen gesehen - war einfach überhaupt nicht mein Fall! Soll aber nicht heißen, dass ich mich nicht eines schönen Tages mal über einen seiner Filme hermache.


craax

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Warum das, wieder einmal, n i c h t (bloß) ein Film über einen Medienabstiegskandidaten ist, der mit der Publicity-Ankündigung: sich selbst demnächst in Abschiedsvorstellung vor laufender Kamera zu erschießen, zurück ins umso gleißendere, völlig korrupte Rampenlicht katapultiert,- - sondern ein öffentlichkeitswirksames Nachdenken und Diskutieren über uns und Gott und die Welt und - Öffentlichkeit in aller Öffentlichkeit (also ein Spiegel im Spiegel-) -, - dafür zwei Spoiler, die ich als (unter „massenhaften“-) herausgepickte Belege anzusehen bitte:

>>Elektrisch schließende Vorhänge verdunkeln den riesigen, luxuriös intimen Konferenzraum, darin einer und noch ein Mann, losdonnernd, ehrfürchtig erstarrend der andere:
„S I E H a b e n S i c h I n D a s S p i e l Der Urgewalten Der Natur Eingemischt, Mr: Beale ! ! – und D a s – M ö c h t e I c h N i c h t H ab e n , Klar ?! – Sie denken, Sie hätten lediglich „ein Geschäft“ verhindert-, aber das ist n i c h t der Fall. Die Araber haben Milliarden aus diesem Land rausgeholt, und jetzt müssen sie wieder hereinbringen! !–Das ist Ebbe und Flut, Schwerkraft der Gezeiten, ökologisches Gleichgewicht! ! - Sie sind ein alter Mann,- der noch in Begriffen wie N a t i o n e n und V ö l k e r n denkt - es gibt keine Nationen, es gibt keine Völker, es gibt keine Russen, es gibt keine Araber – es gibt keine Dritte Welt, es gibt keinen Westen,- es gibt nur ein einziges, großes, holistisches >System der Systeme<,- ein riesiges, ungeheuer mächtiges, verflochtenes, sich gegenseitig beeinflussendes multivariables, multinationales Dominion von Dollars – Petrodollars, Elektrodollars, Multidollars, Deutsche Mark, Rubel, Pfund – also jede Art von Geld. Es ist das Internationale Währungssystem, daß die Globalität des Lebens auf diesem Planeten bestimmt. D a s ist die natürliche Ordnung der Dinge heutzutage. D a s ist die atomare, und die sub-atomare -, und die galaktische Struktur der Dinge heutzutage!! – Und SIE,- haben sich in das Spiel der Urgewalten der Natur eingemischt - - Und SIE werden das wiedergutmachen - - ! – (sanft plötzlich) verstehen Sie mich eigentlich, Mr. Beale? – Sie erscheinen da auf Ihrem lächerlichen kleinen Bildschirm. Und wehklagen, über Amerika, und Demokratie. Es gibt kein Amerika. Es gibt keine Demokratie. Es gibt nur IBM –und ITT – und ATNT – und Upound – und Dollar – und UnionCarbite – und Exxon – d a s sind die Nationen der Welt heutzutage. Was glauben Sie, worüber die Russen bei ihren Ministerratssitzungen reden? über Karl Marx? Die holen ihre linearen Programmierungstabellen raus – statistische Entscheidungstheorien, Logarithmentabellen, und befragen die Computer nach dem Kosten-Nutzeneffekt ihrer Transaktionen und Investitionen genau wie wir -. Wir leben nicht länger in einer Welt von Nationen und Ideologien, Mr. Beale. Die Welt besteht aus – einer Gruppe von Konzernen –... Sie unterliegt bestimmten Gesetzen (streichelt sie in seiner Hand),- ...Unwandelbaren Gesetzen der Wirtschaft.
Die Welt - - ist ein Geschäft, Mr. Beale. -....Das war so, seit der Mensch aus dem Urschlamm gekrochen ist. Und unsere Kinder – werden es erleben , Mr. Beale. Sie werden sie erleben – die perfekte Welt.“<<


>>(Rausschmißszene) „Doch- du brauchst mich!- du brauchst mich dringend – denn ich bin deine letzte Verbindung zur menschlichen Realität! - Ich liebe dich! - Und diese verzweifelte, unglückliche Liebe ist das einzig Lebendige zwischen dir und dem kreischenden Nichts, in dem du den Rest des Tages lebst.“ „Dann verlaß mich nicht“ „ Es ist zu spät, Diana. In dir ist nichts mehr, mit dem ich leben könnte. Du bist einer von Howards Retortenmenschen. Ich würde kaputt gehen, wenn ich bei dir bliebe. So wie Howard Beale kaputtgegangen ist. So wie Lawreen Hodge kaputtgegangen ist. So wie alles , daß du und das fernsehen anrühren, kaputt gehen w i r d . Du bist die Verkörperung des Fernsehens, Diana. Gleichgültig gegenüber dem Leid, unempfindlich gegenüber einer Freude. Das ganze Leben ist reduziert auf eine Anhäufung von Banalitäten. Krieg – Mord – Tod – sind für dich dasselbe wie Bierflaschen,- und der täglich ablaufende Vorgang des Lebens ist eine korrupte Komödie. Und selbst die Sensation von Zeit und Raum splitterst du auf in Sekundenbruchteile und sofortige Wiederholung. Du bist der Wahnsinn, Diana. Ansteckender Wahnsinn. Alles, was du berührst, stirbt mit dir.
Aber ich nicht. Nicht solange ich noch so etwas empfinden kann wie Freude, Schmerz, und - Liebe.“ <<

Aus einer anfänglichen unauffälligen Mischlösung meißelt der Film immer weiter auseinandertretende Gegensätze heraus, die sich taumelnd auf die Spitze in Widerstreit treiben und gegeneinanderwirken (und Spannung erzeugen) müssen,- bis das eine stürzt, und das andere übrig bleibt: triumphierend kann man das nicht nennen,- es siegt bloß durch zum Schluß allein ausgefüllte Anwesenheit, nachdem das Gesetz nach dem wir angetreten, sich durch sich selbst vollendet.

-Die beste (persönliche Lieblings-)Szene die, wo massenhaft Leute ihre Frustration zum geöffneten Fenster hinausschreien. Das ist groß! Fein heraus ziseliert auch die merkwürdige glaubhafte Verkettung von speziellen mißratenden Umständen, die manchmal (selten) dazu führt, das Unvorhergesehenes sein Erscheinen in der Sichtbarkeit (fehllaufend, vom Apparat mißkalkuliert) eher-nicht-bewerkstelligt- ,- sondern-ereignet. Der Hauptdarsteller ist hier der D i a l o g , - der Gestalten wie Holden, Dunaway, Duvall und Peter Finch benutzt und vereinnahmt, die hiermit hinterlassend sagen können: ich habe einem Zweck gedient,- und kann beruhigt ins Dunkel zurücktreten- & -kehren. Die Gelegenheit war günstig, besonders auch auf die spezielle Konstellation der Mediokratie jede Menge Saitenhiebe zu verteilen,- kommt doch in dieser Frustration von Öffentlichkeitswirksamkeit gerade auch die Spezialbegabung von Medialen in eigener Sache zum Vorschein,- besonders hierzu geeignet und dankbar entlarvend, und gerade wegen der Selbstironie noch eine zusätzliche Metaebene der amüsanten Doppel-Ironie eröffnend : kurz, dies ist ein vielschichtiges Programm,- das von Geschäftsgrundlage bis zum Willensentschluß der Lemminge den ganzen Bogen spannt und die Schlange sich bis in den Schwanz zurück beißen läßt. Dieser Vorgang, der ins Unendliche detailliert werden könnte, ist trotzdem bereits (im Zweistunden-Takt) bemerkenswert – ausgestaltet – vollständig – genug, um ausreichend Munition, und Entschluß, für jede Tat zu liefern, die, wollen wir wetten,- wieder nicht genutzt, sondern ungenutzt verstreichen wird? –Ist sie es nicht schon? – erneuert sich die Gelegenheit, beim zig-fachen Schauen, mehr als dreißig Jahre danach, mittlerweile, noch immer nicht ein weiteres ausbleibendes Mal – n i c h t ? -Jensen hat Recht, die Worte in diesem Konferenzraum waren W A H R . -.Der Zuschauer w i l l es nicht sehen. Und die, die es nicht mitansehen können, was (alles) nicht gesehen und wahrgenommen werden will, müssen sich zur Entschädigung (damit sie sich bessser fühlen und beruhigen)(mit 3 s) diesen Film zur Kenntnis nehmen. Ungewollter Zweck erreicht.
Aber ich gebe es zu: ich hab ihn genossen,- denn er ist vert e u f e lt gelungen („Ich habe das Antlitz Gottes gesehen“ –)
„v i e l l e i c h t h a b e n S i e r e c h t“.
Was gäbe ich drum, aus diesem Vielleicht ein Unrecht zu machen.

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craax

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das Dir ein Erstklassiges mal gelungen ist zu entschlüpfen, mein Lieber !)


DonChris

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Jeder hat seine schwachen Momente ;)


Andy Dufresne

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Bewertung10.0Herausragend

Bald 40 Jahre alt, NIEMALS nicht aktuell...

Dieser Film war seiner Zeit voraus wie ein I-Pad einem Rechenschieber voraus ist...

Mehr noch:
Über das I-Pad wird einst gesagt werden:
Damals war das so, damals war das Ding , DAS Ding, das Neueste.

Über "Network" wird so etwas nie gesagt werden können,
denn "Network" wird in seiner Zeitlosigkeit von nichts überholt werden können.

"Network" ist von seiner Seele her, seiner Substanz, seinem Anliegen her, dermaßen zeitlos, das eine Überholung gar nicht statt finden könnte.

"Network" offenbart den Hintergrund, die Hybris, die Lächerlichkeit der Medien, ob Zeitung, Fernsehen oder mündliche Überlieferung.

"Network" offenbart, weit über die Medien hinaus, was in Wirklichkeit ist und was sein wird. Oder: Wie es schon immer war...

"Network" ist zynisch schwebend, resigniert erhaben über den heutigen Stand der Dinge (obwohl "Network" diese Dinge voraus sah...) und denkt einfach:

Ja, ich war (bin) Narzisst, aber FUCK !!! :
Ich hatte (leider) recht....

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Andy Dufresne

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NIEMALS nicht war gewollt :)


craax

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:)^^ *grins*


Dead_Eye_Dodo

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Bewertung9.0Herausragend

Irgendwie stehe ich total auf die ausschweifenden Monologe der Charaktere. Die Medienkritik ist für diese Zeit genial und hat die Zukunft, sprich unser gegenwärtiges Fernsehprogramm gut vorraus geschwarzmalert.

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ElMagico

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein unangenehmer Bastard aus Satire und Drama, welcher inhaltlich manchmal fast schon die bedrückende Bitterkeit des alten griechischen Dramas in die heutige Medienwelt überträgt. Ein Spiel von Macht, Liebe, Intrigen, Geld und Freundschaft, bei dem Moral hinderlich ist und sentimentale Gefühle das Aus bedeuten können. Ein Spiel um die Gunst des Volkes, welches aber nur da ist um auf einen Knopf zu drücken, welches nie Ernst genommen wird, auch wenn es sekundär doch so wichtig ist. Es wird mit Brot und Spielen abgespeist und selbst die Tiraden des Howard Beale, mögen sie noch soviel Wahrheit in sich tragen, sie sind auch nur ein Teil dieser Blenderei. Ein anderer Rattenfänger, eine ander Wahrheit, ein anderes Licht, dem man für die nächsten 2 Wochen folgen kann. Und so ist "Network" für mich nicht nur ein Film über die abartigen Machenschaften eines TV-Senders, sondern auch über die naive Dummheit der Menschen, die dieses Spiel erst ermöglichen.
"Network" demaskiert diese Welt auch heute noch, auch wenn all seine überspitzten Utopien von der Realität längst eingeholt wurden. Absurd wirkt es trotzdem immernoch. Autounfälle sind ja auch 2012 noch tödlich, obwohl Autos ja viel sicherer und besser gebaut werden als vor 40 Jahren. Zurück bleibt der fahle Geschmack, dass dieser Zustand der Medienlandschaft nur in Nischen vermeidbar ist, in der Gesamtheit einfach ein Teil dieses Geben und Nehmens ist, welcher die Bevölkerung still hält und ihr das bißchen Feierabend-Zufriedenheit gibt. Eigentlich zeigt "Network" schon eine Gesellschaft in ihren Endzügen. Außer dem kurzen Glück des Erfolgs gibt es keine innere Erfüllung mehr, die Familie wurde durch das Unternehmen ersetzt, Liebe/Sex ist ein Geschäftsfaktor und der Bodensatz der Gesellschaft schreit nach der täglichen Dosis Gehirnwäsche. Und irgendwo spielgelt das auch der Film wieder: Hoffnungslos und Trostlos. Da amüsiert man sich auch nicht über die eine oder andere Übertreibung, alles wirkt viel zu real dafür. Es bleibt eben nur eine fahle Bitterkeit.
Sidney Lumet inszeniert dies sehr zurückhaltend, fährt keine großen Geschütze auf. Er lässt seine Geschichte wirken, die Worte fesseln, die Bilder benutzt er um den Film einen angemessenen Rahmen zu geben. Stilvoll würde mir da spontan einfallen, Lumet hat sich wohl einfach dem Werk untergeordnet, welchem etwaige Spielereien oder Mätzchen in der Umsetzung wohl tatsächlich nur geschadet hätten.
Ein ganz großer Cast, bei dem mir eigentlich nur Faye Dunaway etwas negativ auffiel, ist "Network" obendrein gegönnt, sprich: Ein Klassiker durch und durch, der fesselt und durch seine dichte und nüchterne Inszenierung besticht und einen inhaltlich fast etwas betrübt und ratlos zurücklässt. Es ist halt keine schönes Bild, welches "Network" entwirft.

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ElMagico

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True...leider!


Andy Dufresne

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Großartiger Kommentar zu einem der zeitlosesten, seiner Zeit am allermeisten voraus gewesenen Film!


albaniax

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Aktuell wie George Orwell, Sarkastisch wie Hagen Rether!

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brucelee76

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Den muss ich noch nach holen ...


Philipp Ebert

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die Blaupause für zynische Medienkritik und messerscharfe Dialoge.

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Ichundso

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wohl eines der besten Drehbücher aller Zeiten. Keine Frage.
Das Problem, das ich mit dem Film habe, ist dass die tollen Zeilen fast ausschließlich gebrüllt werden. Ab einer gewissen Zeit besteht Network eigentlich nur noch aus Menschen, die herumstehen und perfekt ausformulierte Reden in die Gegend schreien. Das ist nämlich auf Dauer ermüdend, auch wenn es Paul Thomas Anderson zu Julianne Moores wunderbaren wütenden Schreirede in Magnolia inspiriert hat.
Dieser Kommentar soll wohl in erster Linie dazu dienen, mich in einem Jahr oder so daran zu erinnern, warum ich einem der besten Drehbücher aller Zeiten nur 8 Punkte gegeben habe.

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The_Comedian

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Vorgemerkt! Habe gerade erst mit Lumet-Filmen angefangen...


A-Wax

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nachdem ich soviel positives über diesen Film gehört und gelesen habe, musste ich mich endlich selber davon überzeugen. Ich darf feststellen, egal wie hochtrabend die Lobpreisungen alle waren, die werden diesem Meisterwerk immer noch nicht gerecht.

Ich bin bei der Auswahl von Lieblingsfilmen bzw. Filmen mit 10er-Bewertung durchaus vorsichtig und eher defensiv, aber dieser Film verdient beides und nichts weniger.

Ich habe selten so starke Dialoge und vor allem so genial geschriebene und vorgetragene Monologe gehört. Der ganze Film ist recht dialoglastig und es wird vieles projeziert und interpretiert. Das Thema an sich ist aktueller denn je und JEDER wird sich in gewisser Art und Weise darin wiederfinden.

Ich darf ehrlich zugeben, dass ich mit älteren Filmen nicht soviel anfangen kann, aber "Network" hat mich umgehauen. Zu meiner Schande muss ich gestehen dass mir der Regisseur Sidney Lumet nahezu gar nichts sagte. Mit diesem Film hat er mich dafür umso mehr begeistert.

Ebenfalls umgehauen haben mich die schauspielerischen Leistungen. Faye Dunaway, Robert Duvall, William Holden und vor allem Peter Finch machen einen grandiosen Job und verleihen diesem Film alles was man für ein Meisterwerk braucht.

Ich will nicht zu pathetisch werden, aber "Network" ist ein Meilenstein der Filmgeschichte!

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A-Wax

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@Andy: Seiner Zeit voraus trifft es hervorragend. Wenn man sieht wie aktuell dieses Thema heute noch ist, dann sieht man die wahre Größe des Films.

@Vincent: Oh, da darfst du sicher sein, dass bald der nächste Lumet-Film ausgecheckt wird. War selten von einem Film so begeistert wie bei "Network".


Andy Dufresne

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@A-Wax: Ein zyklischer Film: Immer und immer wieder wird er aktuell...


chmul_cr0n

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Geiles Drehbuch, geiler Monolog von Beatty.

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Le Samourai

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Bewertung9.0Herausragend

Ein furioses, zynisches Drehbuch, eine staubtrockene, technisch ausgezeichnete Regie (samt Kamera und Montage) und durch die Bank herausragende schauspielerische Leistungen (Faye Dunaway, William Holden, Peter Finch, Robert Duvall) machen "Network" zum besten Lumet neben "12 Angry Men". Ein nach wie vor brandaktuelles, zeitloses, erstaunliches Meisterwerk.
Throw away your television.

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mikkean

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Top!


Le Samourai

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Danke! :)


Apocalypse Dude

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Grandioser Film!
Heute ist das Thema präsenter denn je!

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