Once
Once (2006), IE Laufzeit 87 Minuten, FSK 0, Musikfilm, Drama, Kinostart 17.01.2008
37 Bewertungen
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2563 Bewertungen
84 Kommentare
Keine
von John Carney, mit Glen Hansard und Markéta Irglová
Ein Auftritt vor Tausenden begeisterter Fans, klingelnde Kassen, Ruhm und Ehre bis ans Lebensende. Das ist der Traum eines jungen Straßenmusikers. Doch die Realität sieht anders aus, denn der talentierte Musikmacher repariert Staubsauger im Laden seines Vaters. Als er eines Tages von einer Pianistin angesprochen wird, die sich für seine Songs interessiert und die zudem einen kaputten Staubsauger hat, weiß er noch nicht, dass diese Begegnung sein Leben für immer verändern wird.
HandlungEin junger Straßenmusiker (Glen Hansard) steht nur mit einer Akustik-Gitarre in der Hand in der überfüllten Fußgängerzone Dublins. Keiner interessiert sich für seine Lieder, nur ein Junkie tanzt zur Musik und der versucht auch noch, das wenige Kleingeld aus seinem Gitarrenkoffer zu klauen. Der Musiker rennt dem Flüchtenden hinterher und kann ihm im nahen Park den Koffer wieder abnehmen. Kurz darauf steht er wieder in der Fußgängerzone, doch diesmal spielt er nicht irgendwelche bekannten Lieder, sondern nur seine eigenen Songs. Da bleibt ein junges Mädchen (Markéta Irglová) vor ihm stehen. Die junge Tschechin verkauft Blumen auf der Straße und ist sofort von seiner Stimme und seiner rührenden Performance begeistert. Schnell kommen sie ins Gespräch, sprechen über seine verflossene Liebe und über Staubsauger. Ihrer ist nämlich gerade kaputt gegangen. Wie gut, dass der attraktive Musiker neben seiner musikalische Passion auch im väterlichen Staubsauger-Geschäft aushilft. Beide sind sich auf Anhieb sympathisch, da scheint es nur logisch, dass der Musiker der jungen Frau hilft und ihr anbietet, den lädierten Staubsauger zu repariert.
Tags darauf treffen sie sich wieder in der Fußgängerzone und wie es der Zufall will, zeigen sich in beider Leben einige markante Paralelen. Er trauert noch immer seiner in London lebenden verflossenen Liebe nach, sie ist unglücklich verheiratet und lebt mit ihrer Mutter und ihrem Kind allein in Dublin. Beide sind zutiefst…
Ein Auftritt vor Tausenden begeisterter Fans, klingelnde Kassen, Ruhm und Ehre bis ans Lebensende. Das ist der Traum eines jungen Straßenmusikers. Doch die Realität sieht anders aus, denn der talentierte Musikmacher repariert Staubsauger im Laden seines Vaters. Als er eines Tages von einer Pianistin angesprochen wird, die sich für seine Songs interessiert und die zudem einen kaputten Staubsauger hat, weiß er noch nicht, dass diese Begegnung sein Leben für immer verändern wird.
HandlungEin junger Straßenmusiker (Glen Hansard) steht nur mit einer Akustik-Gitarre in der Hand in der überfüllten Fußgängerzone Dublins. Keiner interessiert sich für seine Lieder, nur ein Junkie tanzt zur Musik und der versucht auch noch, das wenige Kleingeld aus seinem Gitarrenkoffer zu klauen. Der Musiker rennt dem Flüchtenden hinterher und kann ihm im nahen Park den Koffer wieder abnehmen. Kurz darauf steht er wieder in der Fußgängerzone, doch diesmal spielt er nicht irgendwelche bekannten Lieder, sondern nur seine eigenen Songs. Da bleibt ein junges Mädchen (Markéta Irglová) vor ihm stehen. Die junge Tschechin verkauft Blumen auf der Straße und ist sofort von seiner Stimme und seiner rührenden Performance begeistert. Schnell kommen sie ins Gespräch, sprechen über seine verflossene Liebe und über Staubsauger. Ihrer ist nämlich gerade kaputt gegangen. Wie gut, dass der attraktive Musiker neben seiner musikalische Passion auch im väterlichen Staubsauger-Geschäft aushilft. Beide sind sich auf Anhieb sympathisch, da scheint es nur logisch, dass der Musiker der jungen Frau hilft und ihr anbietet, den lädierten Staubsauger zu repariert.
Tags darauf treffen sie sich wieder in der Fußgängerzone und wie es der Zufall will, zeigen sich in beider Leben einige markante Paralelen. Er trauert noch immer seiner in London lebenden verflossenen Liebe nach, sie ist unglücklich verheiratet und lebt mit ihrer Mutter und ihrem Kind allein in Dublin. Beide sind zutiefst unglücklich und finden nur durch Musik Ausdruck und Halt im Leben. Während er sein Geld auf der Straße verdient, ist sie vor allem Hausfrau, verdient ein wenig Geld mit dem Verkauf von Blumen und spielt in ihrer spärlichen Freizeit in einem kleinen Musikgeschäft Klavier. Als der Staubsauger repariert ist, schlägt ihr der junge Musiker vor, gemeinsam ein paar seiner Lieder zu spielen. Im Geschäft angekommen, stimmt er auf der Gitarre sein Lied „Falling Slowly“ an und die begabte Pianistin setzt auf dem Klavier ein, als hätten sie das Lied gemeinsam geschrieben.
Euphorisiert erzählt er ihr von seinem Plan, ein Demoband aufnehmen zu wollen und bittet sie kurzerhand ihm zu helfen. Sichtlich gerührt stimmt die junge Mutter zu. Allerdings fehlt noch der Rest der Band, der aber schnell gefunden ist und sich ebenfalls aus Straßenmusikern rekrutiert. Doch hinter dem Angebot des Musiker verbirgt sich mehr – er ist über beide Ohren verliebt und lädt die junge Mutter auf eine romantische Fahrt mit dem alten Motorrad seines Vaters ein.
Kurz darauf beginnen die Aufnahmen im örtlichen Studio. Zwei Tage und Nächte arbeiten sie an den Liedern, bis sie fertig sind. Als die junge Pianistin am Ende der Aufnahmen in einem Nebenraum ein Klavier entdeckt, spielt sie das erste Mal auch eine ihrer eigenen Kompositionen. Ein entscheidender Moment, denn als der Musiker im Raum erscheint wird beiden klar, dass sie sich zwar lieben, aber noch nicht für einen Neuanfang bereit sind.
Sie hat sich nach langem Überlegen für ihren Ehemann entschieden, der junge Musiker begibt sich dagegen nach London, auf der Suche nach einem Plattenvertrag.
Weiterführende Informationen
Festivalpreise
Wissenswertes
Weitere Informationen im Internet
Deutsche Homepage
Gesammelte Rezensionen auf RottenTomatoes.com
Trailersammlung auf MovieMaze.de
Interview mit John Carney, Glen Hansard und Markéta Irglová auf Reverse Shot (engl.)
Titelsong Falling Slowly von Glen Hansard und Markéta Irglová auf YouTube.com
Quellen
Presseheft
Once in der Wikipedia (engl.)
Mehr Bilder (16) und Videos (2) zu Once
Cast & Crew
-
John Carney
-
Glen Hansard
-
Markéta Irglová
-
Geoff Minogue
-
Alaistair Foley
-
Bill Hodnett
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Guys Vater
Regie
Schauspieler
-
John Carney
- Genre
- Musikfilm, Liebesfilm
- Ort
- Dublin, Irland
- Handlung
- Band, Faszination, Gitarre, Große Liebe, Klavier, Kultfilm, Liebe, Liebeskummer, Liebespaar, Lied, Musik, Musikinstrument, Musikliebhaber, Musikstil, Musizieren, Pianist, Rock ’n’ Roll, Schlager, Zärtlichkeit
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Once
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- Once: critic.de

















Kritiken (12) — Film: Once
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenSehr hübscher und melancholischer kleiner Musik-Indie-Film, der zudem die Geschichte zweier einsamer Menschen, deren Wege sich kreuzen erzählt. Die Geschichte ist wirklich aus dem Leben gegriffen und alles andere als kitschig und banal, die Musik im Film ist wundervoll, die Atmosphäre stimmt und rührt einen an. Nicht umsonst hat der Film diverse Filmpreise und einen Oscar für den besten Filmsong gewonnen...
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Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschenWir atmen die Atmosphäre, wir kennen solche Situationen und „Once“ erreicht in diesen besten Momenten fast die Stimmung eines Dokumentarfilms, in dem die Songs zur Abrechnung und Aufarbeitung der Vergangenheit werden sowie gleichzeitig zum Aufbau der Zukunft, an der man zu arbeiten beginnt. Es ist eine Liebeserklärung an die Kraft der Musik, mit der man sich Respekt verschaffen kann und die alles möglich zu machen scheint. Es ist aber auch ein unprätentiöses Eingeständnis an menschliche Schwächen, an Träume, an Verpflichtungen, an die Wünsche nach dem ganz großen Glück, die nicht immer erfüllt werden können, die aber, wenn man sie in seiner Musik auslebt, zu einem großen Kunstwerk werden können.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Musikpoet 2011/08/17 22:15:53
Antwort löschensehr treffender Kommentar
SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschenIch habe mir immer gewünscht, dass es endlich mal einen Film gibt, in dem die tollen Songs die darin vorkommen, endlich mal ausgespielt werden. Und siehe da, mein Wunsch ist erhört worden! Da kommt "Once" völlig unerwartet aus Irland daher und hat nicht nur mitreißende Songs mit tollen Texten zu bieten, sondern auch eine wunderbar unaufdringliche (Love-)Story, die einfach "echt" wirkt. Die Songs begleiten ganz normalen Typen ein paar Tage lang (mit manchmal etwas störender Handkamera), die unfertigen, nur auf der Straße vorgetragenen Lieder werden schließlich aufgenommen, und mit der Fertigstellung der CD und der Bannung der mit der Musik ausgedrückten Gefühle auf selbiger, beginnen auch die Hauptdarsteller ihren bisher unfertigen, nur in Gedanken vorhandenen Weg zu gehen. Ein Film für alle, die Musik lieben und unnötige Dramatik oder Kitsch hassen. In was für einer Welt leben wir, in dem an einem Film kritisiert wird, dass "alle nett zueinander sind"? "Once" ist ein Geschenk und wenn er tatsächlich zu dem Musikfilm einer ganzen Generation werden sollte, wie es das DVD-Cover verheißt, meinen Segen hat er!
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patcharisma 2010/06/01 01:48:04
Antwort löschenIch finde Deinen Comment nicht unsympathisch - aber wenn Du an (tollem) britischem Folk interessiert bist, gebe ich Dir gerne mal eine Liste.
SiameseMax 2010/06/01 10:58:28
Antwort löschenGern, immer her damit.;)
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „Once“ ist auf eine behutsame Art berührend und wird ganz von den starken Songs getragen, wie z.B. der Gänsehautmacher „Falling Slowly“, der verdient mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Man sieht hier: Mehr als überzeugende Darsteller braucht es nicht, um sich in einem Film praktisch nur auf Musik zu stützen, sofern sie einen anspricht, etwas zu erzählen hat, im Ohr bleibt und einfach gut ist. Und das tut sie, das ist sie. Schicksale und Hintergründe der Hauptfiguren werden fast nur angedeutet, und man sieht hier, dass das genügt. Somit ist „Once“ sehr gefühlvoll und doch sehr dezent, ein liebenswerter Ausnahmefilm und einer der wenigen Filme, die man einfach „echt“ findet.
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Le_ruse 2010/03/28 16:39:41
Antwort löschenschön zusammengefasst :)
al-x
Kommentar löschen…und immer wieder Musik — sehr schön!
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenGlen Hansard und Markéta Irglová haben auch schon im richtigen Leben zusammen musiziert und eine CD aufgenommen. Das steigert den Charme dieses so ungemein natürlich spielenden Paares aus zwei sehr liebenswerten und sehr witzigen Charakteren. Auf jeden Fall kann man "Once" wünschen, dass die Szene, in der das Mädchen ihren Staubsauger wie einen Hund durch die Fußgängerzone zieht, zu einer Filmikone wird - ganz wie Gene Kelly unter Regenschirm und Lampe.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenAuf Once trifft vermutlich mehr die Umschreibung als Musikfilm denn Musical zu. Letzteres wird gemeinhin mit Pomp, Kitsch und lautem Getöse assoziiert. Alles Dinge, die man hier vergebens sucht. Carney war vielmehr daran gelegen, einen modernen Musikfilm zu inszenieren, bei dem die Musical-Elemente sinnvoll und unprätentiös in die Handlung integriert werden sollten. Das ist ihm gelungen.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen"Once" erzählt eine warmherzige, ungezwungene Geschichte über die Magie der Musik, übers Musikmachen und Musik leben, über Freundschaft, Liebe und die wunderbare Leichtigkeit des Seins. Mit viel Charme, wunderschönen Songs und zwei großartigen Schauspielern in den Hauptrollen demonstriert der Independenthit, dass filmische Mittel doch immer dem Zweck unterstehen sollten – über die bewegende Aufrichtigkeit von "Once" vergisst man jede primitive Inszenierung.
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patcharisma 2010/08/08 02:22:52
Antwort löschenMann, warum magst sogar Du den Schrott? xD
Ein Tiefschlag für Freunde von echtem Folk aus GB, soll ich Dir CD senden? ^^
Aennecken: MDR Sputnik, KREUZER Leipzig, Aennecken: MDR Sputnik, KREUZER Leipzig,
Kommentar löschenEiner der schönsten Liebesfilme der letzten Jahre.
mitteloser Musiker und mittellose Musikerin, die ihre Leidenschaft für die Musik teilen und dennch nicht zueinandern finden. Großartiger Soundtrack, der komplett ausgespielt den ganzen Film untermalt.
Ein wunderbarer Auftakt für das Kinojahr 2008.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenMag es vielleicht doch nicht die große gegenseitige Liebe sein, die die zwei verbindet, ihre gemeinsame Leidenschaft für die Musik ist es in jedem Fall. Und die wird sie (und uns, die wir ihnen dabei dankenswerter Weise zuschauen und zuhören dürfen) im weiteren Verlauf dieser gegen den Strich gebürsteten Liebesgeschichte noch viele großartige und nicht minder intime Momente bescheren. Dies liegt nicht zuletzt an den authentischen Leistungen der erstklassigen Hauptdarsteller Glen Hansard und Markéta Irglová. Ebenso lebensnah hat Regisseur John Carney die zahlreichen Begegnungen der beiden mit seiner Digitalkamera festgehalten, was seinem Film einen spröden und erfrischend unverbrauchten Look verleiht. Alles andere als spröde, sondern zum Dahinschmelzen schön präsentieren sich die irischen Folksongs mit Ohrwurm-Potenzial und der Warm-ums-Herz-werde-Garantie, die die beiden (namenlosen) Protagonisten zum Vortrag bringen.
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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & the ...
Kommentar löschenVermutlich gab es im Kino selten ein vermeintlich so unspektakuläres und dezentes Musical zu sehen wie „Once“. Aber es dürfte sich auch schwerlich ein charmanteres finden lassen. Carney erzählt zurückhaltend, aber leidenschaftlich und mit feinem Gespür für Humor und Ernsthaftigkeit von den kleinen Träumen seiner bodenständigen, namenlosen Protagonisten, von den Sorgen des Alltags und von Glück und Unbarmherzigkeit der Liebe. Seine beiden Hauptdarsteller sind dabei absolut bemerkenswert. Hansard, der auch schon in „Commitments“ zu sehen war, und die 19-jährige Irglová, die ihr Leinwanddebüt gibt, spielen ihre Rollen nicht nur mit Hingabe, sondern machen auch im richtigen Leben zusammen Musik. Die Songs, die sie für „Once“ geschrieben haben, dürften in Sachen Singer-Songwriter-Folk zum Schönsten gehören, was es zuletzt zu hören gab – auch jenseits der Leinwand.
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenEin Film über die Liebe zur Musik und deren Stärke sowie Ausdruckskraft. Als Glen Hansard das erste Mal seine kraftvolle Stimme erhebt, wird klar, wie viel Schmerz und Sehnsucht in ihm steckt. Durch die kreative Beziehung mit Markéta Irglová kanalisiert sich der Schmerz endlich in die richtige Richtung.
Wo andere Filmemacher eine große Liebesgeschichte inszeniert hätten, ist "Once" ein Film der Zwischentöne. Den Songs wird sehr viel Raum gelassen und Regisseur Carney erreicht, dass durch die Musik/Bild Komposition mehr erzählt und vor allem an Gefühlen vermittelt wird, als durch die Dialoge.
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Kommentare (72) — Film: Once
Kommentar schreibenIchundso 2012/05/28 23:17:42
Kommentar löschenEigentlich kennt nur jemand, der selbst Musik macht, das Gefühl, wenn zwei Instrumente, gespielt von zwei Menschen, zusammen ein Ganzes formen, wenn aus der Musik mehr wird als die Summe der Einzelteile und Harmonien entstehen. Eigentlich kennen das nur ein paar Leute, darunter ich. Dachte ich. Jetzt muss ich hinzufügen: Und alle, die Once gesehen haben.
Es geht nicht um den Inhalt der fantastischen Songs oder um sie selbst, sondern um ihr Entstehen. Um die Menschen dahinter. Once vermittelt einem die Schönheit von Musik, Liebe, Freundschaft und dem restlichen Teil der Welt durch ein paar Töne, die sich ineinanderfügen, durch Harmonien und Akkorde, die sich bis in den Himmel schrauben.
Once ist ungefähr der beste Musikfilm der Welt. Liebe. Ein kleines Stück Magie.
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Ojhannes 2012/05/20 15:05:06
Kommentar löschen'Once' bietet überzeugende Schauspieler, eine realistische Story und richtig viel schöne Musik!
Mir persönlich war es aber schon zu viel Musik - Dieselben Lieder werden öfters wiederholt, jedes mal aber komplett gesungen/gespielt.
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kronenhummer 2012/05/06 11:05:56
Kommentar löschenEin wunderschöner, kleiner Film über die Liebe zur Musik. Eine Liebe, die man in jeder Sekunde dieses Filmes in seiner vollen Hingabe, in seiner Reinheit spürt. Eine Liebe, die man bei jedem Schauspieler und in jeder Handlung bemerkt. Eine Liebe, die sich auch in dem fabelhaften, ehrlichen Soundtrack äußert.
Mit der Liebe, die dieser Film der Musik entgegenbringt, hat John Carney den ganzen Film inszeniert. Mit kleinen Mitteln, aber mit Hingabe. Mit ehrlichen Charakteren aus dem einfachen Leben Dublins, mit liebevollen, kleinen skurrilen Anekdoten, vielleicht mit einer Spur zu viel Idealismus und Blauäugigkeit.
Doch zurück bleibt mit „Once“ eine Ode an die Musik, die zeigt welche Kraft, welche Begeisterung Musik zu geben im Stande ist.
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Henning_323 2012/05/03 00:36:57
Kommentar löschenWas bleibt, ist das Gefühl. Und so gefühlvoll ist selten ein Film, selten eine Geschichte, nur die Musik vermag so viel auszudrücken.
Die Musik ist aus dem Leben genommen, man hört die Liebe, man spürt den wundervollen Klang der zweisamen Harmonie, der unausgesprochenen Liebesgedichte an den Menschen. Nur echte Musiker können so spielen.
Nicht die Details - so fallen mir die Namen der beiden Charaktere nicht einmal direkt nach Sehen des Films ein -, sondern die erschaffene Atmosphäre machen den Film zu etwas Besonderem, zu etwas synästhetisch unfassbar Schönem - es geht nicht um Probleme, nicht um deren Lösungen, sondern um
Schade, dass er zu Ende ist.
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Blonder 2012/04/01 13:51:25
Kommentar löschenDie Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist.
Dieses berühmte Zitat beschreibt eigentlich schon die Handlung, denn der Film ist eine wunderschöne Ode an die Liebe zur Musik und vielleicht sogar an die Liebe selbst.
Symphatische Darsteller und überwältigende schöne Songs machen den Film zu einem wahren Sehvergnügen.
Einfach ein perfekter Musikfilm.
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No.Name 2012/01/07 23:18:41
Kommentar löschen"Once" upon a time - Es war einmal
Ein modernes Märchen findet statt über die Liebe zur Musik, zu einander und zu sich selbst. Das reicht vielleicht schon als Beschreibung, denn zu beschreiben ist natürlich eine prima Sachen - aber diesen Film zu sehen, ist einfach ein Wohltat für die Seele mit einhergehender Inspiriation. Da vergesse ich selbst das schwindelerregende Wackeln der Kameraführung. Und nein! Es ist keine Dokumentation.
Ich gebe eine ernstzunehmende Empfehlung speziell für Verliebte in die Musik, miteinander oder in sich selbst.
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Leila57 2012/01/20 22:14:54
Antwort löschendas hast du schön gesagt...vor allem verliebt in die musik...kann ich immer wieder sehen und spielen und hören und fühlen und malen.
Eins Zwo Drei 2011/12/20 15:24:47
Kommentar löschenEin wundervoller Traum über die Liebe, wie er realistischer nicht sein könnte, bei dem man als Zuschauer ein permanentes Lächeln auf den Lippen trägt.
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HulktopF 2011/12/19 12:46:28
Kommentar löschenein meisterwerk,
und einer der mit abstand besten soundtracks die es jemals in einem film gab.
eine story die realer nicht sein könnte.
die musik bringt emotionen rüber mehr als jeder akteur es je könnte.
es war ein glücksgriff dass die songwriter die rolle bekamen die eigentlich für echte schauspieler gedacht waren.
once litt nämlich unter produktionsproblemen, weshalb geldgeber und schauspieler absprangen.daraufhin wurden die beiden musiker angesprochen ob sie die rollen,für die sie eigentlich nur die musik schreiben sollten, spielen würden.
und genau das macht den film zu etwas besonderen.
wenn beide im musikgeschäft sitzen und anfangen die melodie von falling slowly zu entwickeln geht es einem so krass unter die haut... einfach umwerfend,wieviel herzschmerz glen in diesen song gepackt hat und er dies so überzeugend rüberbringt.
fazit, ansehen, unbedingt :)
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mundafinga 2011/12/12 14:00:00
Kommentar löschenEinfach schön, nicht mehr und nicht weniger! :)
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VisitorQ 2011/12/07 21:50:58
Kommentar löschenSo toll ich den Film auch finde (ich mag ihn wirklich sehr) so hat er in meinen Augen bei der Zweitsichtung einiges eingebüßt. Ich war damals so begeistert von der süßen Geschichte und der tollen Musik, herrlich. Dann habe ich mir den Soundtrack gekauft, den rauf und runter gehört und wenn man die Songs und die Geschichte kennt, ist der Film leider, leider und noch einmal leider bei weitem nicht so gut wie beim ersten mal gucken. Ich werde ihn einfach nicht noch einmal gucken und sehr gut in Erinnerung behalten. Denn süß ist der kleine Film auf alle Fälle und der Oscar für den besten Song geht ja mal so was von in Ordnung. gogogo once gogogo
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Bandrix 2011/10/28 18:28:28
Kommentar löschenHin und wieder gibt es Filme, da vergessen Filmfans den Vorsatz, ein Film bräuchte eine gute Story, überzeugende Dialoge und Raffinesse.
Doch manchmal kann es passieren, dass man diese Prinzipien über den Haufen wirft, weil ein Film ein bestimmtes Gefühl ausstrahlt.
Liebe.
Nichts anderes ist dieser Film.
Sei es Liebe zur Musik, zu nahe stehenden Personen oder zu seinem Musikinstrument.
„Once“ braucht keine preisverdächtige Story.
Alles, das er braucht, ist seine Musik.
Und diese lebt er mit jeder Faser seines Seins.
Die Songs sind durch die Bank weg überzeugend und zeugen von absoluter Hingabe. Den Oscar hierfür gab es völlig zu Recht.
Mag der Film an sich etwas vor sich hinplätschern, das Gefühl ist vorhanden.
Das ist es auch, was Kino bzw. Film ausmacht.
Mit Herzblut bei der Sache, voller Emotionen und sei die Handlung noch so unoriginell.
In „Once“ wird das Alltägliche zu etwas Besonderem. Das Klischee wird außergewöhnlich und Monotonie verwandelt sich in Abwechslung.
Und das alles entstanden aus Liebe.
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seven 2011/10/28 18:31:28
Antwort löschenHab ich ganz ähnlich empfunden, schön geschrieben.
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patcharisma 2011/10/28 22:44:23
Antwort löschenIch finde diesen Film unglaublich heuchlerisch...
Bandrix 2011/10/30 19:04:31
Antwort löschen@seven: Danke dir!
@pat: Ich WUSSTE, dass du etwas in der Art hier drunter schreiben würdest. ;)
loveissuicide 2011/10/23 16:18:48
Kommentar löschenEin Liebesfilm, der ohne große Gefühlsduselei der Marke Hollywood auskommt, und ein Musikfilm, der unter die Haut geht. Perfekte Kombination in meinen Augen (und Ohren und Herz). Hervorragend!
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tinstah 2011/10/09 00:54:47
Kommentar löschenallein oder nur wegen der tollen musik lohnt sich dieser film schon. ein schöner schnörkelloser und nicht künstlich aufgebauschter film. nicht einer dieser übertriebenen liebesfilme aus der hollywoodmaschinerie....
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based_god 2011/09/25 20:12:34
Kommentar löschenWer Musik liebt, dem wird dieser Film sicher gefallen.
Eigentlich gibts nicht viel Plot, die Hauptdarsteller bringen die Story aber locker über die 84 Minuten und die von den Darstellern selbst geschriebene Musik, die eigentlich zu 70% des Filmes läuft ist sehr schön. Einfach irgendwie aus dem Leben gegriffen. Die Bilder der irischen Hauptstadt sind ausserordentlich schön eingefangen.
Ein weiteres Indie-Phänomen, das manche Karrieren in Fahrt gebracht hat und aus seinem 135'000 $ Budget immerhin 20 Mio. $ Einspielergebnisse gemacht und einige Publikumspreise plus einen Oscar abgeräumt hat.
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Canalterrorist 2011/08/10 20:18:34
Kommentar löschenWar mal ein sehr gelungener Filmabend heute.
War besonders von den Darstellerleistungen und dem guten Soundtrack überrascht.
Die Story wirkt keines wegs klischeebeladen oder aufgesetzt und keineswegs zu kitschig.
Eine sehr dezent erzählte Geschichte, die mich fasziniert hat.
Sehr guter Film.
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marcowski 2011/07/29 23:45:14
Kommentar löschenEin Film für alle, die vergessen haben (oder nie wussten), worauf es im Leben ankommt - Leidenschaft, Zwischenmenschlichkeit und das Glück desjenigen, der es ergreift.
Unglaublich charmant, ehrlich und fast dokumentarisch gibts schon nach 15 Minuten die erste Ganzkörpergänsehaut, wenn man den beiden sympathischen Hauptakteuren im Instrumentenladen beim musizieren über die Schultern schauen darf. Und das klingt richtig gut, weil es so einfach ist. Das ist der Film: Einfache Menschen, einfache Songs, bestechend einfach.
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Acry 2011/05/10 21:57:40
Kommentar löschenMusik als Hoffnung, als Unterstützung in einsamen Zeiten, als Medium zum Ausdrücken der Gefühle. Musik, die viel mehr ist, als einfach nur Musik.
Vom ersten Lied an hat mich Glen Hansard in eine nachdenkliche, emotionale und intensive Stimmung versetzt. Wer musikalisch nicht völlig limitiert ist, muss diese Songs einfach mögen.
Allerdings merkt man auch, dass die Musik fast schon zu sehr im Vordergrund steht. Die Geschichte, die Handlungen und die Dialoge außerhalb der Lieder fallen recht schlicht aus. Das ist aber nicht wirklich negativ. So wird noch einmal verdeutlicht, dass die Musik für die beiden Protagonisten die zentrale Rolle spielt.
Die authentische Inszenierung hat mir gut gefallen. Teilweise fühlt man sich kameramäßig wie in einer Doku über einen Straßensänger. Die Besetzung der beiden Protagonisten ist ebenfalls sehr überzeugend. Beiden nimmt man die Rolle ohne Zweifel ab und gerade Glen Hansard präsentiert natürlich den perfekten Iren. Wie er den Liedern Emotionalität und Tiefe verleiht, ist schon fast unheimlich. Sehr talentiert, der Gute.
Marketa Irglova macht ihre Sache auch gut. Endlich mal eine ganz normale Frau, weder sonderlich hübsch, noch übertrieben „hässlich“ und trotzdem schafft sie es, dank ihrer Stimme und der authentischen Art, dem Zuschauer sofort sympathisch zu sein.
Im Großen und Ganzen also ein empfehlenswerter Film, nicht nur für Fans von Indie-Musik.
Ein bisschen mehr Dramaturgie hätte „Once“ jedoch nicht geschadet.
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kristallrainer 2011/05/10 22:30:30
Antwort löschenJoa, guter Kommentar! Aber ich verstehe nicht,wieso du ihm trotz der guten Begründung nur 7.5 Punkte gibst. Wie du schon sagst: Die Songs sind es, die die Sprache des Films sprechen... Wozu also auf Teufel komm raus mehr Dialoge einbauen, die dem Film wahrscheinlich seine Authentizität nehmen würden. Man sollte nicht vergessen, dass beide Protagonisten lapidar gesagt keine Schauspieler sind. Ich bin eh der Meinung,dass Hansard sich selbst spielt (ja gut, so haben in Hollywood viele Schauspieler nachhaltigen Erfolg, auch wenn sie wieder und immer wieder sich selbst spielen.).
Mehr Dramaturgie hätte dem Film meines Erachtens ebenso mehr geschadet als geholfen. Hansard's Vater hätte man sterben lassen können, mit seiner Freundin aus London hätte man emotionalsgeladene Telefonate inszenieren können. Das hat man nicht getan, und das ist es was den Film auszeichnet! Man weiss, dass sein Vater bald sterben wird. Man weiss, dass zwischen den beiden so einiges vorgefallen ist. Es ist eben eine Begleitung zweier Menschen die sich kennenlernen, Zeit gemeinsam verbringen und dann wieder auseinandergehen (und sich womöglich nie mehr sehen.) "Once" eben !
Chris12zero 2011/05/10 22:40:49
Antwort löschen@ Acry: Toller Komm !! *signed ;)
hermia 2011/05/09 21:33:29
Kommentar löschenBerührend, wunderschön, traurig und hoffnungsvoll zugleich. Once, I love you.
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hoffman587 2011/05/05 00:00:13
Kommentar löschenOnce
"Once" ist ein warmherziger, simpler und gefühlvoller Liebesfilm von John Carney aus dem Jahre 2006.
Der Film ist mit zwei überzeugenden Hauptdarstellern ausgestattet.
Zudem ist er von Regie und Kamera schlicht und einfach inszeniert, die jedoch einige Makel aufweisen.
Dazu bietet dieser Liebesfilm eine kitschfreie Story, glaubhafte Figuren und authentische Dialoge.
Weiterhin enthält er sensible und ruhige Songs, diese sind aber eher Geschmackssache.
Also kann man sagen, dass "Once" ein herzerwärmender, sensibler und schlichter Film mit tollem Soundtrack ist.
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Chris12zero 2011/05/05 00:58:22
Antwort löschenDas unterschreib ich gerne !!
Toller Film, toller Soundtrack !!
Alle 3 Antworten zeigen
Isolation 2011/05/05 13:53:13
Antwort löschenDas hört sich nach einem Film für mich an, werde auf jeden Fall mal nach ihm Ausschau halten. :-) Sehr gute Kurzkritik!
hoffman587 2011/05/05 20:24:23
Antwort löschenDanke schön, euch allen.
vanilla 2011/05/04 23:13:28
Kommentar löschenDer Film ist echt nur für richtige Musikfreunde, die werden aber dank des herausragenden Soundtracks voll auf ihre Kosten kommen. Die Lieder ziehen einen in ihren Bann und man kommt nicht mehr von ihnen los.
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marcowski 2011/07/29 23:50:24
Antwort löschenWer vorher kein Musikfreund war, ist hinterher ganz bestimmt einer ;-).
vanilla 2011/07/31 19:13:01
Antwort löschenhaha, das könnte sogar stimmen;-)