Perhaps Love

Yu guo. Oi (2005), HK
Laufzeit 107 Minuten, FSK 6, Drama, Musikfilm

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6.7 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
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4 Kommentare
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mit Jacky Cheung und Takeshi Kaneshiro

War es Realität oder nur ein Traum? Der gefeierte Schauspielstar Lin Jian Dong wird am Set seines neuen Films von der Vergangenheit eingeholt, als er nach zehn Jahren auf seine Jugendliebe Sun Na trifft. Sie entschied sich damals für ihre Schauspielkarriere und den aufstrebenden Regisseur Nie Wen. Nun ist das tragische Trio unfreiwillig wieder vereint und droht sich in einem undurchsichtigen Spiel aus verletztem Stolz, Liebe und Selbstliebe zu verlieren.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Perhaps Love

Elisabeth Maurer

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7.5Sehenswert

...Interessant ist der Film vor allem deshalb, weil er sehr geschickt die Musicalszenen, die verschiedenen Zeitebenen und Erinnerungen und die Handlungsstränge ineinander verwebt. Nur in ihrer Gesamtheit ergeben die einzelnen Szenen einen Sinn, erklären sich gegenseitig. So kristallisiert sich die Aussage heraus, dass ein jeder seine ganz eigene Version der Welt und des Ablaufs der Geschehnisse herausbildet. Dabei ist nicht unbedingt entscheidend, was er alles erlebt hat, sondern was er sich davon als identitätsstiftend aussucht. Für jeden sind andere Momente der Vergangenheit wichtig und es ist unmöglich, sich in die Erinnerungen eines anderen hineinzuzwingen....

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Kommentare (3) — Film: Perhaps Love

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DieNana

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film ist wunderschön. Als ich mir die DVD gekauft habe, wusste ich nicht worauf ich mich einstellen sollte, wurde aber positiv überrascht. Die Komposition der Bilder ist überwältigend und auch die etwas kitschig skurrile Atmosphäre passt hier gut. Auch wenn ich Japanisch gegenüber dem Chinesischen bevorzuge, gehen die Lieder direkt ins Herz und bleiben auch nach langem noch im Kopf hängen.
Einfach wundervoll!

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Stefan Ishii

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Perhaps Love" von Peter Chan ist ein mal wunderschöner, mal trauriger, mal bewegender Film, wie er wohl nur aus China stammen kann.

Der Film hat mir sehr gefallen. Die Idee der Tanz- und Gesangsszenen aus dem Film im Film, die als Spiegelbild der Gefühle der Charaktere konzipiert sind, ist einfach toll. Die eigentliche Grundhandlung und die Charakteranlage ist sicherlich etwas simpel, aber das tut dem Genuß keinen Abbruch - zumal man durch die vielschichtige Erzählstruktur während des Schauens in die Geschehnisse erst nach und nach geführt wird. Eine komplexe Geschichte wäre bei einem solchen Erzählstil sicherlich auch nicht unbedingt möglich.

Daß die beiden Hauptfiguren von zwei Darstellern verkörpert wurden, die ich sehr mag, tat das Übrige, damit mir "Perhaps Love" so zusagte. Xun Zhou (z.B. aus "Beijing Bicycle - Fahrradiebe", "Balzac und die kleine chinesische Schneiderin", "Baober in Love" oder "Verführerischer Mond") und Takeshi Kaneshiro (z.B. aus "Chungking Express", "Fallen Angels" oder "House of Flying Daggers") haben schon mit den größten chinesischen Regisseuren gearbeitet.

Die Bilder von "Perhaps Love" sind spektakulär und wunderschön. Kein Wunder! Schließen waren Christopher Doyle ("In the Mood for Love" oder "Hero") und Peter Pau ("Tiger & Dragon") verantwortlich dafür.

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Anfangsidee ist nett: ein Regisseur sammelt die Bilder aus den Lebensfilmen der Menschen und gibt sie ihnen zurück. Und am Ende überreicht er der Hauptdarstellerin Zhou Xun ihre Memoiren. Sie steht in diesem Musicalfilm zwischen zwei Männern: der eine steht für Erfolg und Karriere, der andere für die große Liebe. Der Titel fragt vorsichtig ’Gibt es wirklich echte Liebe?’ Oder liebt sich jeder nur selbst? In den beiden Liebesverhältnissen geht es um Festhalten und Loslassen, Weggehen und Heimkehren, Einfangen und Abweisen. Keiner ist sich sicher, ständig ändert sich alles. Diese melodramatische Liebesgeschichte, die am Ende in tiefe Emotionen taucht, spielt sich auf vier Ebenen ab: da ist zunächst die Glamourwelt des Film, in dem ein dramatisches Musical gedreht wird. In der Realität gibt es Vergangenheit und Jetztzeit und dann gibt es immer wieder echte Traumsequenzen. Die Handlung mäandert durch alle vier, denn sie sind thematisch fast gleich oder ergänzen sich. Dann laufen alle Fäden symbolisch in der Trapeznummer am Ende zusammen und verdeutlichen, Liebe kann Schock sein, aber auch Fake. Und alle Beteiligten sind traurig aber irgendwie voller sprachloser Hoffnung.

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