Protégé

Moon to (2007), HK
Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Thriller

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6.5 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
45 Bewertungen
8 Kommentare
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von Tung-Shing Yee, mit Daniel Wu und Louis Koo

Als der Drogenbaron Quin langsam in die Jahre kommt, sucht er einen zuverlässigen Nachfolger für seine Organisation. Er entscheidet sich, da er keine Söhne hat, für Nick, der schon seit acht Jahren zuverlässig für ihn arbeitet. Was er aber nicht ahnt ist, daß Nick ein Undercover-Polizist ist, der schon seit vielen Jahren gegen den Drogenring ermittelt.


Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Protégé

Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.5Ausgezeichnet

Faszinerende und äußerst innovative Mischung aus Poilzeithriller und Drogendrama, das durchaus auch leise sozialkritische Töne anschlägt. Der Protagonist wird zwischen allen Stühlen gezeigt und sein Abdriften zwischen Freundschaft, Verrat und Verzweiflung ist bei aller stillen Töne fast physisch greifbar. Die Bilder sind von bestechender Schönheit, das Hongkong-Star-Ensemble liefert eine gute Leistung ab, das Ende ist stimmig, tragisch und dennoch versöhnlich.

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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2.0Ärgerlich

Der ganze Film macht einen dermaßen halbfertigen und irrationalen Eindruck, dass man direkt vermuten könnte, dass der Verantwortliche - zu Recherche-Zwecken, versteht sich - selbst mal die Nadel angelegt hat und wohlgemerkt, hier schreibt jemand, der für so manchen Blödsinn was übrig hat. PROTÉGÉ aber ist einfach nur
saudoof...

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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6.5Ganz gut

"Protégé" ist ein guter Film für Genrefreunde. Durch seine asiatische Herkunft präsentiert er sich anders als man es von den Hollywoodproduktionen gewohnt ist, wodurch der Film seine ganz eigene Note erhält.

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Kommentare (5) — Film: Protégé

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dustyOn3

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Bewertung10.0Herausragend

Überaus beklemmender und bewegend-dramatischer Thriller.

"Protégé" erinnerte mich stark an "Donnie Brasco" und "Infernal Affairs". Zwischen zwei Welten schwebend, befindet sich Daniel Wu aka Nick in einem verwirrenden Strudel aus Drogen, Lügen, Loyalität und Gewalt wieder. Auch Andy Lau als Drogenboss Quin wirkte wieder einmal sehr überzeugend.

Aus der eigentlich simplen Story hat Derek Yee einen verzwickten Film geschaffen, welcher Spuren hinterlässt. Und auch wenn die deutsche Synchro unterirdisch schlecht ist, so steht das Potential dieses Films außer Frage. Vor allem die stellenweise schon wie in einem Albtraum wirkenden Kurzsequenzen welche lediglich eine Häuserschlucht und vorüberrasende Wolken zeigen, sowie mit einer mystischen Musik hinterlegt sind, haben mich immer wieder in dieses Loch katapultiert, welches die Atmosphäre von "Protégé" geschaffen hat. Grundsätzlich gefiel mir die musikalische Begleitung verflucht gut. Selten hat jemand so geschickt Musik und Bild zusammen gebracht.

Bei den 27th Hong Kong Film Awards räumten Andy Lau den Award als "Best Supporting Actor" und Eric Kong den Award für "Best Film Editing" ab. Nominiert war der Film sowieso für sämtliche Awards. Zum Glück also wenigstens ein kleiner Teil öffentlicher Anerkennung für dieses Meisterwerk, welches wohl nie so wirklich bekannt werden wird.

Zwischen Gut und Böse ist häufig kaum ein Unterschied zu erkennen. Und genau dieses Grundelement hat Derek Yee perfekt umgesetzt. Er bewies nach "Lost in Time" wieder einmal mehr, dass er das Genre des Drama hervorragend beherrscht. Zusammen mit den Elementen aus Action, einer nahezu schon mystischen Spannung und tollen Schauspielern, konnte Yee zusammen mit dem Producer Peter Chan ("Three...Extremes") ein sehr dichtes und unverkennbares Thriller-Drama schaffen, welches nicht ohne Grund gerade bei Fans des Hongkong-Kinos als Geheimtipp gilt. Auf jeden Fall sollte man sich diesen Film auch einmal auf Chinesisch mit deutschen Untertiteln angucken, da so die Atmosphäre nicht mehr empfindlich gestört werden kann.

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Zurbinjo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr schöne Mischung aus Action, Thriller und Drogenfilm. Besonders letzteres empfinde ich immer wieder als sehr reizvoll und Andy Lau ist ein wirklich guter Schauspieler, der seine ambivalente Rolle ausgezeichnet auszufüllen weiß.
Die gute aber doch recht standardmäßige Story um den Schützling eines erfolgreichen Drogenbosses erhält durch die - für die Story nicht unerhebliche - Darstellung von Konsum und Konsequenz von Drogen eine zusätzliche Facette, durch die man von der vordergründigen "Polizeistory" immer wieder abgelenkt und vor allem mitgenommen wird. Teils ziemlich harte Szenen werfen einem immer wieder die Fragen auf, was die Faszination Droge mit sich bringt, dass es Leute gibt, die sich dies antuen und damit nicht wieder aufhören können. Besonders zum Ende hin sitzt man dann aber entsetzt über das Geschehene kopfschüttelnd da und sagt sich selbst: "Das will ich niemals wissen."

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Bandrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Asiaten machen einfach das beste Thrillerkino weltweit. Das ist Fakt!
Da verwundert auch nicht, dass eine so breitgetretene Story, wie die des Undercovercops unter der künstlerischen Leitung von oben genannten neue Aspekte gewinnt.
So wird hier nicht nur eine Seite gezeigt.
Die Hauptperson ist natürlich der Polizist Nick, der sich von ganz unten nach ganz oben in der Hierarchie eines Drogenkartells gearbeitet hat und nun die rechte Hand des Bosses (ganz groß: Andy Lau)ist.
Doch allein mit dieser Sicht der Dinge begnügt sich der Film nicht. Er zeigt auch die Opfer des Drogenkonsums, ihr Leben auf der Straße, ihr zerstörtes Leben. Das wird mit viel Liebe zum Detail herausgearbeitet, die darstellerischen Leistungen tun ihr übriges um einen realistisch wirkenden Eindruck zu gewinnen.
Zudem bedient sich der Film recht häufig von anderen Genres was Stilmittel anbelangt. So wirkt ein Drogentrip mehr wie ein Exkurs in einen Horrorfilm, als an einen farbenfrohen Bilderrausch. Die Kamera unterstützt das Geschehen immer hervorragend. Sie liefert fantastische Bilder. Sei es in eben benannten Drogenrausch, in Actionszenen oder während der Drogenherstellung.
Ich sage es gleich, übertriebenes Kung Fu gibt es in „Protege“ nicht. Alles bleibt auf dem Boden und realitätsnah.
Das unterstützt die Charakterentwicklung ungemein. So durchläuft Nick viele Veränderungen, was sein Wesen betrifft. Sein Glaube an Gut und Böse gerät oftmals ins Wanken, seine Sympathien verlagern sich gefährlich. Schlussendlich ist er ebenso verzweifelt, wie seine drogensüchtige Nachbarin, die er zu retten versucht.
Die Kritik von „Das Manifest“ weiter oben kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wieso sollte ein Film denn naiv sein, wenn er die Botschaft inne hat: „Drogen sind schlecht!“
Wäre es denn besser, wenn sie lauten würde: „Drogen sind gut!“?
Natürlich macht es sich der Film manchmal etwas zu einfach. Im Film erklärt die Hauptperson einmal, warum er einem verletzten Hund hilft, seiner drogensüchtigen Nachbarin aber nicht mit den Worten: „ Der Hund hat keine Wahl! Du schon!“
Das ist wirklich etwas naiv. Denn wenn man süchtig ist, ist das Aufhören eben sehr schwer und ohne nennenswerte Unterstützung kommt man aus diesem Teufelskreis nicht mehr heraus.
Aber mein Gott, so schlimm ist das jetzt wirklich nicht.
„Protege“ wirkt auf jeden Fall nach und das ist auch gut so.

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Oceanic6

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Mit Andy Lau, meinem Lieblingsasiaten? Ganz fett für die nächste Zeit vorgemerkt.


Hawkeye

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Bewertung7.5Sehenswert

Netter Undercover-Film mit Andy Lau und Daniel Wu in den Hauptrollen. Durchaus sehenswert.

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McAlloon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der beste Film des Focus-Asia Weekends: die altbekannte Geschichte eines Undercover-Cops, der versucht einen Drogenring zu sprengen, wird diesmal nicht als Ausrede für nicht enden wollende Action-Szenen benutzt, sondern als Anlass genommen das Thema Drogensucht und Drogenverkauf von zwei Seiten aufzurollen. Ein hochspannender Thriller der nachwirkt.

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