Red State

Red State (2011), US Laufzeit 90 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Thriller, Komödie


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5.6
Kritiker
18 Bewertungen
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6.0
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114 Kommentare
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von Kevin Smith, mit John Goodman und Deborah Aquila

Mit Red State wagt sich Komödienspezialist Kevin Smith erstmals ins Horror-Genre. Sündige Teenager werden darin von christlichen Fundamentalisten entführt.

Eine Gruppe Jugendlicher kann es in Red State kaum erwarten. Online haben sie sich mit einer Frau zum Sex verabredet, irgendwo in einem kleinen Städtchen im mittleren Westen der USA. Was sie nicht wissen, ist, dass in diesem Ort christliche Fundamentalisten um einen wahnsinnigen Prediger auf sie warten, um Gottes Rache an ihnen zu vollziehen.

Hintergrund & Infos zu Red State
Mit Red State geht Kevin Smith in vielerlei Hinsicht neue Wege. Nach seinem Flop Cop Out – Geladen und entsichert drehte er Hollywood den Rücken zu und widmete sich ganz diesem Projekt, dass mit minimalem Budget wieder ganz aus seiner Hand stammt. Wie zum Beginn seiner Karriere stammen Drehbuch, Schnitt und Regie von ihm. Allerdings hat sich seit seinen frühen Tagen einiges geändert. Obwohl auch Red State bei seiner alten Produktionsfirma View Askew entsteht, ist sein langjähriger Wegbegleiter Scott Mosier nicht als Produzent am Film beteiligt.

Auch das Genre könnte ungewohnter nicht sein: Vor Red State war Kevin Smith bekann für seine Independent-Komödien, die weitestgehend in seiner Heimat New Jesey spielten und durch gemeinsame Personen wie Jay und Silent Bob, sowie einzelne Handlungsanspielungen zum ‘Askewinverse’ verbunden waren. Zu den Filmen dieser Reihe gehörten Klassiker wie Clerks – Die Ladenhüter, Mallrats, Chasing Amy oder Dogma.

Bestenfalls letzterer hat eine thematische Nähe zu Red State. Doch sonst gibt es nicht viel zu lachen, denn Kevin Smith drehte mit Red State einen lupenreinen Horrorfilm, bei dem der Humor nur die letzte Prise zum Gesamtgericht beiträgt. Für Aufsehen sorgte auch seine Ankündigung, den Film nicht nur selbstständig produzieren zu wollen, sondern Red State auch völlig ohne die Hilfe von Verleihern zu vermarkten. Hierfür beag er sich eigens auf eine Promotiontour durch die USA, um Red State persönlich in amerikanischen Städten zu präsentieren. (ST)

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Kommentare (109) — Film: Red State


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uncut123

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Bewertung5.0Geht so

der hat viel mehr potenzial...

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Daymare

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Bewertung5.5Geht so

Gar nicht so übel! Netter Streifen, den man sich in geselliger Runde gerne mal geben darf, auch wenn man nicht zuviel erwarten sollte.

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cronic

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Bewertung5.5Geht so

3 Jugendliche werden von einer Sekte gefangen genommen. Die Sekte tötet Schwule und andere die ihrem Glauben widersprechen, am Anfang hält der Sekten Priester ein Monolog, wo er seine Ansichten erklärt.
John Goodman in Good Shape, Anna Gun und Matt Jones die man aus Breaking Bad kennt spielen hier sehr kleine Nebenrollen.
Am Ende artet's in eine halb stündige Schießerei aus, wobei die Erklärung zum Schluss schon etwas schmunzeln lässt. Die Jugendlichen agieren stellenweise auch recht behindert. Da macht auch das Tarantino Zitat auf dem Cover den Film nicht besser

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roman.tan.5

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Bewertung1.5Ärgerlich

Zähle ich zu meinen schlechtesten Filmen die ich je gesehen habe.
Wenigstens ist der Film dort auf einem guten Platz.

Sorry, no go

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cgktp

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warum genau findest Du ihn so übel?


artworkmultimedia

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du sollst Disney Movies anschauen


cgktp

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Bewertung6.5Ganz gut

Schwierig... Ein ziemlich abgedrehter Film, komisch, aber dafür recht gut. Teilweise übertrieben, dann wiederherum meint man, dass man selbst mittendrin im Amerika dieses
Jahrhunderts ist. Christliche Fanatiker in Aktion :-) Müsste ich jetzt nicht nochmal haben, aber für ein Mal anschauen, ist`s ok. Wollte nach 40 min schon abschalten, aber bin froh, dass ich doch noch bis zum Ende durchgehalten habe. Macht Euch selber ein Bild...

Fazit: Nicht so schlecht, aber auch nicht übermäßig toll, mal extrem (brutal), mal wieder arg konstruiert, angeschaut, diesen Kommentar geschrieben und das war`s dann aber auch mit "Red State" ;-)

6,5 von 10 ballernden Christenfanatikern

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TerminatorCHRIS

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Bewertung5.5Geht so

John Goodman als Polizeichief. Eher ungewohnt. Der Film an sich ist ja bis auf das komische Ende ein solider Action-Thriller. (vorgemerkt 5.dez.2011)

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Filmfreak21

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Bewertung7.5Sehenswert

Holy Shit!
Was für ein apokalyptisches Spekatel zwischen der fanatischen kirlichen Sekte und unter ihnen die zu Tode geweihten Jungs, die nur auf der Suche nach Spaß waren.
Kevin James eben...er lässt nichts aus. Vor allem nicht seinen ironischen Hang gegenüber der Bibel und seinem derben Humor!
Es folgt ein wunderbarer Cast (der Respekt geht vor allem an Michael Parks) und ein unglaubliches Drehbuch!
Auch wenn der Film leider nicht zu seiner gänzlichen Perfektion kommt, ist er doch ein wunderbares Machwerk und Satire an die Kleinstadt Amerikas!
Ich hab mich köstlich amüsiert!

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Cayopei

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Ich nehme an, Du meinst Kevin Smith, nicht Kevin James.


Filmfreak21

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bingo genau den mein ich...;) Immer diese hetze beim Kommentar schreiben...schrecklich sowas


FilmFreak2K13

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Bewertung7.5Sehenswert

Wow. Ein ziemlich krasser Film der Zeigt dass Kevin Smith auch andere Filme machen kann als nur (Buddy) Komödien in denen ausschließlich über Sex und Star Wars geredet wird. Wenn man sich mal das Buch vom Kevin Smith durchließ erfährt man auch was für eine Herzensangelegenheit ihm dieser Film war, vor allem da er endlich mit Michael Parks arbeiten konnte.
Auch wenn der Film hier und da schwächelt überzeugt er doch durch unvorhersehbare Wendungen, brachialer Gewalt und einem überzeugenden Michael Parks.
Ich find die Grundthematik die Smith hier anspricht echt interessant und viel zu selten dargestellt. Ich hab während eines New York Urlaubs auf Staten Island mal so ne Gruppe von fundamentalistischen Christen gesehen die vor einer Kirche, mit genau solchen Schildern, gegen Homosexuelle protestiert hatten und, auch uns, Flyer von denen in die Hand gedrückt haben. Eine vernünftige Argumentation war mit denen nicht möglich.
Die Idee solch eine Gruppe mit einer gewaltbereiten Sekte zu vermischen empfand ich mal als was neues. Zumal solche Gruppierungen auf der einen Seite ihren Gott loben und preisen aber auf der anderen Seite in seinem Namen töten um die Welt von allem schlechten und bösen zu befreien, was sie ja dann eigentlich selbst auch zu was bösen macht und sie sich dann auch umbringen müssten.
Na lange Rede gar kein Sinn, Kevin Smith Fans sollten sich den Film anschauen und wenn auch nur um zu sehen was der Mann noch alles kann. Sonst sollte man sich vorher mal anschauen um abzuwägen ob der Film den Geschmack trifft oder nicht.

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Rainhard

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nicht jeder mag independent, nicht jeder versteht die Ausprägung dieser Inszenierung, wie sie gemeint ist. Einer meiner Lieblinge- warum das liegt für mich auf der Hand- und ich finde ich muss das nicht erklären. Handwerklich ganz stark, story ganz stark- Schauspieler und Spannungsaufbau ebenso. Eine sehr gelungener, nicht vorhersehbarer, unkonventioneller Film, den ich nur jedem empfehlen kann!! Danke Rob für den geilen Filmabend- ich hätte den sonst wohl nie gesehen!

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Erlkoenig

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Bewertung3.0Schwach

Was ein spannender Abend werden sollte, endete als Teilnahme an einer nervtötenden Hasspredigt. Selten habe ich mir gewünscht mich in den Film teleportieren zu können, um eine Person zu packen und sie so lange zu schütteln, bis ihr die Zähne ausfallen.
Dieses andauernde Gebrabbel von "Gottes Zorn" und "Erlösung" ging mir spätestens nach der ersten Stunde bereits mächtig auf den Zeiger.
John Goodman kann ich nach "Roseanne", "Arachnophobia" und "King Ralph" ohnehin nicht mehr ernst nehmen. Er ist in Komödien wirklich eine gut gewählte Besetzung für das Komische Element im Film - in einem Horrorfilm, der halbwegs ernsthaft daherkommen soll, ist er in meinen Augen allerdings nicht zu gebrauchen.
Schulnote: 4-

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dbeutner

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Welcher Teil des Films wollte ernsthaft daherkommen?!?!
Der Film ist von der ersten bis zur letzten Sekunde reine Satire.


loveissuicide

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Bewertung6.0Ganz gut

Viel zu viel geschwafelt wird hier. Auf allen Seiten. Eine leicht überdurchschnittliche Wertung gibt's, weil ich trotzdem nicht wirklich gelangweilt war und die eine oder andere Szene schockiert hat. Aber alles weit weg von guter Unterhaltung.

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sascha.teller

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Bewertung3.0Schwach

Selten war John Goodman fehlbesetzter als hier. Der Film selbst wurde durch übertrieben viel Spielzeit für die religiösen Vollidioten unnötig in die Länge gezogen. Idiotische Idee, den Schwachsinnigen Bibelkram auch noch zu untertiteln.
Gute Idee, leider vermurkst.

3/10

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Stalker892

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Ich konnte mich ehrlich gesagt nicht an einen schlechten Film mit John Goodman erinnern....Jetzt kenne ich einen.


Metalhead89

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Grandios gemachter Film. Kevin Smith kritisiert in diesem Film nicht nur Fundamentalistische Christen sondern auch Blind gehorchende Staatsdiener.

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Чебурашка Сергей

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Bewertung9.0Herausragend

Ziemlich geiler Film.
Fand manche Polizisten nur sehr voreilig -.-

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Sonse

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Bewertung5.0Geht so

Tonnenweise Dialoge, das Thema und Ralph Garman: Ja, das ist eindeutig ein Kevin Smith-Film. "Red State" ist mehr verquasseltes Actiondrama denn Horrorfilm und gibt sich in keinem seiner Akte so richtig Mühe Spannung aufzubauen. Michael Parks als Kultführer ist zwar extrem gut, sein nicht enden wollender Sermon, Smiths Logorrhö geschuldet, zieht den 08/15-Horrorbeginn unnötig in die Länge, bis mit einem nicht enden wollenden Telefongespräch der großartige John Goodman eingeführt wird. Der sich für beinahe den Rest des Films einen lang gezogenen Shoot-Out mit der bis zu den Zähnen bewaffneten Sekte in der Kirche liefert. Den Film durchzieht Smiths Kritik an den fundamentalen Rechten und Waffennarren in der amerikanischen Gesellschaft. Na ja. Letztlich wurde ich das Gefühl nicht los, dass er die guten Darstellerleistungen und gelungenen Momente zu einem unbefriedigenden Ganzen gepanscht hat. Da schaue ich mir lieber zum x-ten Mal Smiths Erzählung über sein Superman-Skript an oder höre mir eineinhalb Stunden LNCISB-Witze an. Oder kucke Chasing Amy. Oder Dogma...

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Prestigeww

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Logorrhö = Wort-Fall = Mundpups?


Sonse

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Sprechdurchfall :)


pinkmanHIGH

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Bewertung6.5Ganz gut

Fand Michael Parks perfekt in seiner Rolle. Sehr überzeugend rübergebracht. Das Thema Sekten ist ja momentan sehr aktuell und deswegen auch intressant. In den Film natürlich völlig übertrieben gezeigt und zum Ende nur noch sinnloses geballer aber wenigstens mit witzigen Dialogen. Bei dem Ende wird sich glaub ich jeder kaputt lachen ;)

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ZoZoZombie

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film war kein großer Erfolg, weil er dem Publikum nicht das bietet, was es erwartet. Kevin Smith spielt bewusst mit Erwartungshaltungen, nur um diese mehrmals zu brechen. De Film ändert an wichtigen Stellen die Perspektive und scheint keinen Protagonisten zu bevorzugen. Ein gewagtes Experiment mit dem brisanten Thema der "American Christianity", nicht ohne den typischen Smith-Humor. Wäre es Literatur, würde man es unter "Postmoderne" einsortieren. Für mich fesselnd bis zum Schluss, aber sicherlich für den durchschnittlichen Michael Bay-Verehrer zuviel Überforderung.

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niceeddy

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Bewertung6.5Ganz gut

Also zunächst einmal ist Red State weder ein Psychothriller noch ein Horrorfilm, sondern eher eine Mischung aus Drama, Satire und Actioner. Für meinen Geschmack kam jedoch alles etwas zu kurz hier, für einen Actionfilm hat er zuviel Leerlauf, für ein Drama nicht genug Tiefe und die Satire war mir nicht ätzend genug, dabei habe ich speziell bei Kevin Smith erwartet, dass der Satireanteil deftiger ausfällt - schade. Dass amerikanische Religionssplittergruppen gehörig einen an der Waffel haben und amerikanische Behörden ihre Befugnisse schon mal gerne bis zum Äußersten ausreizen, ist nun wirklich nix bahnbrechend Neues, es fehlen einfach die überraschenden Momente. Michael Parks als fieser Pastor kann überzeugen, allerdings fällt sein Eröffnungsmonolog viel zu lang aus und John Goodman macht wie immer einen tollen Job. Kann man sehen, muss man aber nicht.

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niceeddy

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Ich lese gerade "Gott bewahre" von John Niven, das ist eine böse Abrechnung mit religiöser Heuchelei nach meinem Geschmack, Red State war viel zu lasch, da hatte Dogma schon fast mehr zu sagen. Allerdings war der Shootout sehr gelungen.


JackoXL

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Der Ansatz von Smith ist klar zu erkennen, den Genre-Mischmasch fand ich auch viel zu unausgewogen. Schade drum.


ilarmadio

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Bewertung7.0Sehenswert

also ich fand den film unterhaltsam..einige mögen ihn hier nicht, das kann ich auch verstehen denn er ist irgendwie komisch. man hat keinen "helden", keine sympathieträger..alle charaktere sind einem mehr oder weniger sch****-egal..aber ich glaube das soll auch so sein.
die schiesserei ist aber genial.. wegen der 15-minütigen prädigt gibts allerdings ganze 2 pkt abzug..das war einfach nur grottenlangweilig und total überflüssig..

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mario.scheller.5

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Krasser Film! Unkonventionell, kompromisslos, spannend, sarkastisch, trashig, ungewohnt, hart, ...! Die wesentlichen Dinge die mir zu diesem Film einfallen. Dieser Streifen ist echt was anderes, denn er ist "voll in die Fresse!". Kevin Smith beantwortet hier keine einzige Frage die sich dem Zuschauer stellt! Wieso, Weshalb und Warum alles in dem Film geschieht ist vollkommen egal. Hier wird einfach eine simple Story zur krotesken Brutalität hochgespielt. Es ist egal wer zu erst oder zu letzt stirbt und wer am Ende überlebt. Die Charaktäre sind gut dargestellt aber auch absolut austauschbar. So könnte jeder von uns der "HomoHassPrediger" sein oder der Cop, der sich seinen Anweisungen beugt um dem System gefällig zu sein, damit er wenigstens seinen eigenen Arsch retten kann oder einer der drei dümmlichen Studenten, die einfach nur Fic.en wollen!
Zentral zeigt der Film zwei Systeme, die zu Radikalisierung und Extremen neigen und treibt dies bissig auf die Spitze, ohne Rücksicht auf Verluste. So sarkastisch (was mir besonderes gut gefällt) das ganze inszieniert ist und welche Wut Kevin James doch diesem Film zu Grunde legt, bleibt doch ein bitterer Nachgeschmack. Welch trauriges Sinnbild für Amerika, Religionen und vielleicht sogar für den Rest der Welt. Eine abstoßende Doppelmoral auf beiden Seiten, wird hier an den Pranger gestellt. Kann gut sein das ich zuviel reininterpretiere und meine Gedanken zu weit abschweifen... aber grad dann hat der Film etwas bewirkt was ich nicht gedacht hätte! Grad deswegen ist es für mich ein wirklich sehenswerter Film!

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