Red State

Red State (2011), US Laufzeit 90 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Thriller

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5.7
Kritiker
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5.9
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919 Bewertungen
114 Kommentare
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von Kevin Smith, mit John Goodman und Deborah Aquila

Eine Gruppe Jugendlicher kann es in Red State kaum erwarten. Online haben sie sich mit einer Frau zum Sex verabredet, irgendwo in einem kleinen Städtchen im mittleren Westen der USA. Was sie nicht wissen, ist, dass in diesem Ort christliche Fundamentalisten um einen wahnsinnigen Prediger auf sie warten, um Gottes Rache an ihnen zu vollziehen.

Mit Red State geht Kevin Smith in vielerlei Hinsicht neue Wege. Nach seinem Flop Cop Out – Geladen und entsichert drehte er Hollywood den Rücken zu und widmete sich ganz diesem Projekt, dass mit minimalem Budget wieder ganz aus seiner Hand stammt. Wie zum Beginn seiner Karriere stammen Drehbuch, Schnitt und Regie von ihm. Allerdings hat sich seit seinen frühen Tagen einiges geändert. Obwohl auch Red State bei seiner alten Produktionsfirma View Askew entsteht, ist sein langjähriger Wegbegleiter Scott Mosier nicht als Produzent am Film beteiligt.

Auch das Genre könnte ungewohnter nicht sein: Vor Red State war Kevin Smith bekann für seine Independent-Komödien, die weitestgehend in seiner Heimat New Jesey spielten und durch gemeinsame Personen wie Jay und Silent Bob, sowie einzelne Handlungsanspielungen zum ‘Askewinverse’ verbunden waren. Zu den Filmen dieser Reihe gehörten Klassiker wie Clerks – Die Ladenhüter, Mallrats, Chasing Amy oder Dogma.

Bestenfalls letzterer hat eine thematische Nähe zu Red State. Doch sonst gibt es nicht viel zu lachen, denn Kevin Smith drehte mit Red State einen lupenreinen Horrorfilm, bei dem der Humor nur die letzte Prise zum Gesamtgericht beiträgt. Für Aufsehen sorgte auch seine Ankündigung, den Film nicht nur selbstständig produzieren zu wollen, sondern Red State auch völlig ohne die Hilfe von Verleihern zu vermarkten. Hierfür beag er sich eigens auf eine Promotiontour durch die USA, um Red State persönlich in amerikanischen Städten zu präsentieren.

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Kritiken (10) — Film: Red State

Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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8.0Ausgezeichnet

[...]Red State wirklich zu fassen ist schwer. Man könnte Smith vorwerfen, trotz aller grotesken Handhabung mit dem Thema des religiösen Fanatismus und der seltsamen Machenschaften bei der Polizei insgesamt vielleicht dennoch nicht weit genug gegangen zu sein. Dass er hier und da noch wesentlich tiefer hätte graben können (dieses Argument wird bei einigen Kritiken genannt). Ja, das könnte man wohl, aber meiner Meinung nach funktioniert Red State genau so wie er ist am besten.[...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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5.0Geht so

Zumindest der überhaupt nur erträglichste Film von Fettbacke, weil er sich ziemlich frei in seinem selbstgeschaffenen kleinen Universum bewegt und man nie so recht weiß, was als nächstes kommt; nicht zuletzt dank Parks' Performance stellt sich sogar ein gewisses Unbehagen ein. Mit einem guten Film - oder, wenn man mal ehrlich ist, mit Film generell - hat das alles allerdings immer noch recht wenig zu tun, da hier auch wieder unfaßbar viel gelabert wird, einfach nur gelabert: Ob das nun der Sermon des irren Predigers ist oder ein simples Telefongespräch, alles dauert schier endlos, die Seiten rascheln noch mehr als im QT-Alptraum DEATH PROOF, und das will was heißen. Das Ende von RED STATE ist schlichtweg n echter cop-out (pun intended).

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SoulReaver: CinemaForever

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7.0Sehenswert

[...] Eine fundamentalistische Sekte löst ein Feuergefecht der Extraklasse aus und es wird auf alles geballert, was sich bewegt. Klingt billig und primitv? Eigentlich schon, wie Kevin Smith das jedoch aufzieht, ist ganz große Klasse. Von einer plumpen Teenie-Klamotte fallen wir in eine radikal brutale Gemeinde und direkt weiter ins krachende Blutbad. 'Red State' dreht sich um die realitätsfernen Ansichten der Five Point Church, den verachtenden Richtlinien und dem blinden Hass auf alles, was sich nicht mit eigenen Weg anpassen will. Und dieser Hass ist so gewaltig, dass er keine Grenzen kennt, genau wie Kevin Smith, der mit seiner Inszenierung ebenfalls keine Gefangenen macht. Überraschung folgt auf Überraschung, Sprung auf Sprung und wer hier denkt, Kevin Smith würde sich zu einer Sekunde in bekannten Genrevorlagen wälzen, der täuscht sich nicht nur einmal. 'Red State' ist zynisch, pechschwarz, feindselig und so extrem konsequent, dass es einem manchmal die Sprache verschlägt. Dazu noch eine dynamische genial-verkehrte Predigt, eine Menge Blut, unzählige Patronenhülsen und ein geniales Ende. Kevin Smith hat es einfach drauf, selbst wenn es sich nicht um Nerds dreht. [...]

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SoulReaver

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@Jacko Machst dich nicht unbeliebt. Meinungsfreiheit für alle! Ich fand ihn richtig stark, du halt nicht. :)


lieber_tee

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Gebe Jacko recht, der Film hat mir trotzdem gefallen.


BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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4.5Uninteressant

Was möchte Smith überhaupt?

Hat er uns etwas Wichtiges mitzuteilen – vielleicht über Sex, Religion, Politik?

Ja, der Regisseur teilt uns zwischen wildem Geballer, Predigten und witzlosen Späßchen (die aber vermutlich witzig gemeint waren) etwas mit. Bestimmt ist das auch irgendwo wichtig.
Nur „Red State“ ist nicht so wichtig, als dass man ihn für die Vermittlung dieser Botschaft unbedingt bräuchte.

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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2.0Ärgerlich

Als Kevin Smith vor ein paar Monaten den Trailer zu RED STATE ins Internet schickte, war das Erstaunen groß: Offenbar hatte der neurotisch-hysterische Regisseur, den auch Flugzeuge nur mit großer Mühe aushalten, einen knallharten Horrorfilm gedreht!

Von wegen. Der Akzent wurde zwar verlagert, aber grundsätzlich bleibt sich Smith treu und so ist auch RED STATE trotz einer Handvoll gröberer Schauwerte eher eine schwarze Komödie als knallharte Blutfetzer, aber auch das geht schief: Mit polemischen Getrete gegen christliche Fundamentalisten und die Anti-Terrorpolitik der USA dürfte Smith sowieso sperrangelweit offene Türen einrennen, der Knackpunkt ist nur, dass Smiths Film mindestens genauso selbstherrlich ist wie die reaktionären Sektierer: Die Charaktere sind nur völlig undifferenziert dargestellte Platzhalter in einem simplen und letztendlich auch (mal wieder) erzkonservativen Weltmodell: Die Kids sind geil (und lösen das Unheil aus), die religiösen Fanatiker böse, der Staat noch böser. Die einzige Figur, die vom Film ein paar Eigenschaften zugestanden bekommt, ein trunksüchtiger, feiger Sheriff, der unter seiner Homosexualität leidet, wird frühzeitig abgeknallt und vom männlichen-herben John Goodman ersetzt (ein Schelm, wer böses denkt). Gegen Ende gelingt RED STATE dann eine Szene, die den konventionellen Rahmen des Films kurz sprengt und tatsächlich Interesse generiert, diese wird aber natürlich zu schnell wieder abgeblendet um in den letzten Minuten dann Smith endgültig wieder Freiraum für seine typischen Blabla-Dialoge zu geben. Kurz: Wo Kevin Smith drauf steht, ist Kevin Smith drin. Leider. Schade um Michael Parks, der hier endlich mal wieder den Tarantino-Pausenclown hinter sich lassen darf.

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lieber_tee

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...man sollte nicht immer alles glauben, was US-Zeitungen schreiben...


Apophis

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fehlen einem dann doch die Argumente sind die Filme immer einfach selbstverherrlichend :)


TheCorey: MovieMaze

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6.0Ganz gut

Wenn sich ein übergewichtiger Nerd aus New Jersey an der größten Religion der Welt austobt, dann fällt dies, wie zu erwarten, bitterböse aus. Dennoch sollte man sich von "Red State" nicht allzuviel Gesellschafts- oder Religionskritik erwarten. (...) Denn "Red State" gibt sich fast durchweg als schwarze Komödie, in der Smith seine Figuren auf Shakespearsche Art und Weise über die Bühne manövriert. (...) Nach seinem Karriere-Tiefpunkt "Cop Out" besinnt sich Smith hier auf seine alten Stärken.

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alexklotz: Freier Journalist (Hard Sen...

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6.0Ganz gut

Der lustige Kevin CLERKS Smith hat einen Horrorfilm gemacht, hieß es – dies und das Thema Religion, das Schmitz ja schon in DOGMA aufs Korn genommen hatte, klang eigentlich recht vielversprechend: Der Film ist auch durchaus unterhaltsam mit zahlreichen bösen Gags, bei denen nicht nur die Fundamentalisten, sondern auch die US-Regierung mit ihren Anti-Terror-Einheiten ihr Fett abbekommen. Nur huscht das alles an einem vorbei und man bekommt den Eindruck, die Figuren sind den Machern – vielleicht mit Ausnahme des von John Goodman gegebenen ATF-Agenten – total scheißegal und werden einfach für einen Gag oder eine überraschende Wendung geopfert. Im Endeffekt bleibt dann nur ein weiterer “witziger” Film übrig, der zwar gehörig Gift und Blut verspritzt, sich seine Abstecher ins dramatisch-tragische aber auch hätte sparen können, denn diese funktionieren einfach nicht.

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HerrLehmann: Das Manifest

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8.5Ausgezeichnet

[…]Tatsächlich ist Red State das erste Mal, dass sich Smith wirklich aus seiner Comfort Zone herausbewegt – Jersey Girl mag eine Annäherung an den Mainstream gewesen sein und Zack and Miri Make a Porno das etablierte View Askewniverse zurückgelassen haben, doch so weit wie hier hat sich Smith bisher nie von seinen herzensguten Slacker-Komödien (und, mit Ausnahme seiner Frau Jennifer Schwalbach, seinem etablierten Cast) entfernt. Red State ist ein zynischer, kompromissloser Film, der sich Helden- und Identifikationsfiguren genauso verweigert wie einer klaren Erzählperspektive.

Smith hat ganz offensichtlich Spaß daran, mit den Erwartungshaltungen zu spielen – und das macht er sehr gut: Red State schlägt so viele Haken, ändert so oft Ton und Perspektive, dass es fast unmöglich ist, vorherzusehen, was passiert. Was beginnt wie ein Standard-Teenieslasher ist im weiteren Verlauf mal Action, mal Thriller, mal Horror und mal Komödie und dabei immer, irgendwie, 100% Kevin Smith.[…]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Smith Filme ausserhalb seines selbstgeschaffenen Askweniverse waren bislang eher ein zwispältiges Vergnügen. Im besten Falle waren sie "noch ganz okay" wie Zak und Miri, im schlimmsten Fall peinlicher Möchtegern-Mainstream wie "Jersey Girl" und "Cop Out". Da war es natürlich, einen Horror-Film von Smith zumindest mit Verwunderung und einer gewissen Skepsis zu erwarten, selbst als Smith-Fan.
Umso befriedigender ist es festzustellen, dass "Red State" tatsächlich richtig gelungen ist. Smarter als gewöhnlicher Backwood-Horror, mit gewohnt guten Smith-Dialogen in denen er diesmal ungewohnt sardonisch textet, liefert er einen Film ab der politisch in alle Richtungen austeilt, das Waco-Fiasko ebenso wie die Phelps-Familie durch die Mangel dreht und sich mit erfrischender Rücksichtslosigkeit klaren Helden verweigert. Smith schafft es mehr als einmal zu überraschen und liefert mit der Sekten-Familie einen sehenswerten Einblick in geschlossene Weltbilder, das sehr viel differenzierter ist, als man es hätte erwarten dürfen.

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Le Samourai

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So ist es!


Urs Arnold: outnow.ch Urs Arnold: outnow.ch

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4.0Uninteressant

Red State hätte aus seiner Prämisse viel mehr machen können, hätte er das Thema weitergeführt und die Waffen im Keller gelassen, oder sie aber gleich von Anfang an eingesetzt. In seiner Inkonsequenz aber verkommt er zum Ärgernis.

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Kommentare (104) — Film: Red State


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loveissuicide

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Bewertung6.0Ganz gut

Viel zu viel geschwafelt wird hier. Auf allen Seiten. Eine leicht überdurchschnittliche Wertung gibt's, weil ich trotzdem nicht wirklich gelangweilt war und die eine oder andere Szene schockiert hat. Aber alles weit weg von guter Unterhaltung.

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sascha.teller

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Bewertung3.0Schwach

Selten war John Goodman fehlbesetzter als hier. Der Film selbst wurde durch übertrieben viel Spielzeit für die religiösen Vollidioten unnötig in die Länge gezogen. Idiotische Idee, den Schwachsinnigen Bibelkram auch noch zu untertiteln.
Gute Idee, leider vermurkst.

3/10

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Stalker892

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Ich konnte mich ehrlich gesagt nicht an einen schlechten Film mit John Goodman erinnern....Jetzt kenne ich einen.


Metalhead89

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Grandios gemachter Film. Kevin Smith kritisiert in diesem Film nicht nur Fundamentalistische Christen sondern auch Blind gehorchende Staatsdiener.

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Чебурашка Сергей

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Bewertung9.0Herausragend

Ziemlich geiler Film.
Fand manche Polizisten nur sehr voreilig -.-

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Sonse

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Bewertung5.0Geht so

Tonnenweise Dialoge, das Thema und Ralph Garman: Ja, das ist eindeutig ein Kevin Smith-Film. "Red State" ist mehr verquasseltes Actiondrama denn Horrorfilm und gibt sich in keinem seiner Akte so richtig Mühe Spannung aufzubauen. Michael Parks als Kultführer ist zwar extrem gut, sein nicht enden wollender Sermon, Smiths Logorrhö geschuldet, zieht den 08/15-Horrorbeginn unnötig in die Länge, bis mit einem nicht enden wollenden Telefongespräch der großartige John Goodman eingeführt wird. Der sich für beinahe den Rest des Films einen lang gezogenen Shoot-Out mit der bis zu den Zähnen bewaffneten Sekte in der Kirche liefert. Den Film durchzieht Smiths Kritik an den fundamentalen Rechten und Waffennarren in der amerikanischen Gesellschaft. Na ja. Letztlich wurde ich das Gefühl nicht los, dass er die guten Darstellerleistungen und gelungenen Momente zu einem unbefriedigenden Ganzen gepanscht hat. Da schaue ich mir lieber zum x-ten Mal Smiths Erzählung über sein Superman-Skript an oder höre mir eineinhalb Stunden LNCISB-Witze an. Oder kucke Chasing Amy. Oder Dogma...

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Prestigeww

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Logorrhö = Wort-Fall = Mundpups?


Sonse

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Sprechdurchfall :)


pinkmanHIGH

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Bewertung6.5Ganz gut

Fand Michael Parks perfekt in seiner Rolle. Sehr überzeugend rübergebracht. Das Thema Sekten ist ja momentan sehr aktuell und deswegen auch intressant. In den Film natürlich völlig übertrieben gezeigt und zum Ende nur noch sinnloses geballer aber wenigstens mit witzigen Dialogen. Bei dem Ende wird sich glaub ich jeder kaputt lachen ;)

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ZoZoZombie

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film war kein großer Erfolg, weil er dem Publikum nicht das bietet, was es erwartet. Kevin Smith spielt bewusst mit Erwartungshaltungen, nur um diese mehrmals zu brechen. De Film ändert an wichtigen Stellen die Perspektive und scheint keinen Protagonisten zu bevorzugen. Ein gewagtes Experiment mit dem brisanten Thema der "American Christianity", nicht ohne den typischen Smith-Humor. Wäre es Literatur, würde man es unter "Postmoderne" einsortieren. Für mich fesselnd bis zum Schluss, aber sicherlich für den durchschnittlichen Michael Bay-Verehrer zuviel Überforderung.

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niceeddy

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Bewertung6.5Ganz gut

Also zunächst einmal ist Red State weder ein Psychothriller noch ein Horrorfilm, sondern eher eine Mischung aus Drama, Satire und Actioner. Für meinen Geschmack kam jedoch alles etwas zu kurz hier, für einen Actionfilm hat er zuviel Leerlauf, für ein Drama nicht genug Tiefe und die Satire war mir nicht ätzend genug, dabei habe ich speziell bei Kevin Smith erwartet, dass der Satireanteil deftiger ausfällt - schade. Dass amerikanische Religionssplittergruppen gehörig einen an der Waffel haben und amerikanische Behörden ihre Befugnisse schon mal gerne bis zum Äußersten ausreizen, ist nun wirklich nix bahnbrechend Neues, es fehlen einfach die überraschenden Momente. Michael Parks als fieser Pastor kann überzeugen, allerdings fällt sein Eröffnungsmonolog viel zu lang aus und John Goodman macht wie immer einen tollen Job. Kann man sehen, muss man aber nicht.

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niceeddy

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Ich lese gerade "Gott bewahre" von John Niven, das ist eine böse Abrechnung mit religiöser Heuchelei nach meinem Geschmack, Red State war viel zu lasch, da hatte Dogma schon fast mehr zu sagen. Allerdings war der Shootout sehr gelungen.


JackoXL

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Der Ansatz von Smith ist klar zu erkennen, den Genre-Mischmasch fand ich auch viel zu unausgewogen. Schade drum.


ilarmadio

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Bewertung7.0Sehenswert

also ich fand den film unterhaltsam..einige mögen ihn hier nicht, das kann ich auch verstehen denn er ist irgendwie komisch. man hat keinen "helden", keine sympathieträger..alle charaktere sind einem mehr oder weniger sch****-egal..aber ich glaube das soll auch so sein.
die schiesserei ist aber genial.. wegen der 15-minütigen prädigt gibts allerdings ganze 2 pkt abzug..das war einfach nur grottenlangweilig und total überflüssig..

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mario.scheller.5

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Krasser Film! Unkonventionell, kompromisslos, spannend, sarkastisch, trashig, ungewohnt, hart, ...! Die wesentlichen Dinge die mir zu diesem Film einfallen. Dieser Streifen ist echt was anderes, denn er ist "voll in die Fresse!". Kevin Smith beantwortet hier keine einzige Frage die sich dem Zuschauer stellt! Wieso, Weshalb und Warum alles in dem Film geschieht ist vollkommen egal. Hier wird einfach eine simple Story zur krotesken Brutalität hochgespielt. Es ist egal wer zu erst oder zu letzt stirbt und wer am Ende überlebt. Die Charaktäre sind gut dargestellt aber auch absolut austauschbar. So könnte jeder von uns der "HomoHassPrediger" sein oder der Cop, der sich seinen Anweisungen beugt um dem System gefällig zu sein, damit er wenigstens seinen eigenen Arsch retten kann oder einer der drei dümmlichen Studenten, die einfach nur Fic.en wollen!
Zentral zeigt der Film zwei Systeme, die zu Radikalisierung und Extremen neigen und treibt dies bissig auf die Spitze, ohne Rücksicht auf Verluste. So sarkastisch (was mir besonderes gut gefällt) das ganze inszieniert ist und welche Wut Kevin James doch diesem Film zu Grunde legt, bleibt doch ein bitterer Nachgeschmack. Welch trauriges Sinnbild für Amerika, Religionen und vielleicht sogar für den Rest der Welt. Eine abstoßende Doppelmoral auf beiden Seiten, wird hier an den Pranger gestellt. Kann gut sein das ich zuviel reininterpretiere und meine Gedanken zu weit abschweifen... aber grad dann hat der Film etwas bewirkt was ich nicht gedacht hätte! Grad deswegen ist es für mich ein wirklich sehenswerter Film!

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Christian W. Kantner

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Bewertung5.5Geht so

Red State ist weder gut noch schlecht, eher was für zwischendurch beim bügeln oder so...

So wie die Bibelverfechter dargestellt werden kommen mir auch zeitweise die vor, die mit dem Buch der Bücher von Haus zu Haus gehen und nerven . . .

Ein weiterer Jay & Silent Bob Streifen wäre ggf. besser und mir lieber gewesen...

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Jerry143

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Bewertung2.0Ärgerlich

Um es mal in der Sprache des Films auszudrücken: Gott bewahre, dass ich mir noch mal so eine Scheisse ansehen muss...

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Apophis

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Gott bewahre uns vor Kommentaren wie diesen...


Jerry143

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Entschuldige bitte! Ich sehe gerade, dass der Film so was wie dein "Baby" ist. Vor einem Jahr positiv bewertet und nun immer noch darauf spezialisiert, die negativen Kommentare über ihn zu kritisieren ;-)


TitanicPassion

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Bewertung5.5Geht so

Ist das eine Verfilmung von "Amerikas meistgehasste Familie" (die Phelps)??

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pischti

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Der Film war echt dämlich :D Ich gab 5 Pkte. Einzig und allein fand ich Goodman noch ganz ok in dem Film. Die Story selbst war totaler Käse, dabei war der Anfang garnichtmal so schlecht.


chmul_cr0n

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kevin Smith versucht Tarantino und die Coens zugleich zu sein...und kriegt es immerhin zur Hälfte hin! :D Wobei er trotzdem irgendwie Kevin Smith bleibt.
Trotzdem, der Film hat einfach Eier. Und ne echt launige und unkonventionelle Erzählweise. Geiles Teil.

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Apophis

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Eier hat der Film wirklich!!!


Sufboy911

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Halil der Zinker, Ghandi, Richard der Ziggi und Jackson der Heide fanden ihn kacke.

F***t euch! der Film war funny

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Jamey-jasta

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Bewertung5.5Geht so

Gutes Mittelmaß.
Allerdings fehlt dem Film meiner Meinung nach etwas an Tiefe.
Unbefriedigendes Ende !!!

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Kill_Diether

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Bewertung9.0Herausragend

Für einen Zugang zum Film, sollte dem Zuschauer bewusst sein, dass es in den U.S.A. tatsächlich extreme, einflussreiche Religionen gibt. Prediger der X-beliebigen-Christus-Kirche haben nicht wenige, vornehmlich in den ländlichen Gebieten, zu ihrem ertragreichen Beruf gemacht. Diesen Typen folgt eine große Menge an streng gläubigen, kritiklosen Schäfchen, deren erstes Gesetz die gruppeninterne Auslegung der Bibel ist. Pi mal Daumen teilt sich die Bevölkerung der U.S.A. in 50-50 fanatisch-religiöse und gemäßigt, nicht religiöse Amerikaner.
Wer also einen typischen Thriller erwartet, mit typischen Tätern und typischen Opfern und typischen Splatter-Höhepunkten, sollte sich besser nochmal sowas typisch langweiliges wie z.B. "Ich weiss immer noch was du vorletzten Sommer mit der Säge getan hast" reinziehen. Wer mit dem immergleichen Teenie-Schlitzer-Splatter-Quatsch wenig anfangen kann und gerne originelle Thriller mit authentischen Psychopathen sieht, der findet in "Red State" einen würdigen Vertreter dieser Sorte.
Alle Schauspieler überzeugen absolut in ihrer Rolle. Die Teenager geben sich eben wie Durchschnittspubertierende mit Hormonstau. Wie wohl die meisten in ihrem Alter, durchschnittlich intelligent, durchschnittliches Aussehen, nicht wählerisch, doch naiv, suchen diese mit den modernen Mitteln unserer Zeit nach einem Druckablass-Ventil. Das ist nur ein Beispiel, wie gekonnt hier Kevin Smith seinen Figuren echtes Leben verleiht. Er verzichtet auf gekünstelte Ken- und Barbie-Püppchen, welche üblicherweise die Hauptrollen in Teenie-Splatter-Streifen einnehmen. Ebenso fehlt die sonst übliche, superschlichte schwarz-weiß-Zeichnung. Es gibt keine nur gute Ermittler, hervorragend von John Goodman dargestellt. Keine einfach verrückten Täter, super gemacht von Michael Parks, und keine nur bemittleidenswerte Opfer.
Was es gibt, ist eine verdammt spannende Story, um durchgeknallte Bibel-Freaks, Teenager mit beschissenem Pech und Ordnungshüter denen ihr eigenes Wohl wichtiger als alles andere ist.

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eisn_

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Bewertung5.0Geht so

Habe dann auch irgendwann ausgemacht.
Nachdem ich nochmal die Userkritiken überflogen hab, schwand auch der letzte Funken
Hoffnung, dass sich der Film nochmal bessert.

Nicht ansehen!

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Apophis

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finde den Fehler!


eisn_

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In meiner Antwort?
Dann würde ich erstmal die fehlerhafte Kommata-Setzung beanstanden. Aber um da jetzt nochmal alles zu verbessern fehlen mir momentan die Ambitionen...
Was vor allem auch daran liegt, dass die Kritik jeweils nur aus einem einzigen, nichtssagenden Satz besteht -.-


simbosambo

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Bewertung2.0Ärgerlich

die Aufteilung des Films gefällt mir schon mal gar nicht! Das schlimmste am Film ist noch die Predigt. Gefühlte 25 Minuten lang wird der Zuschauer zu Tode gelangweilt. Dann wird ein bisschen geballert und das war es schon! 2-3 mal am Ende gelacht und dann kommen die Credits. Weder Torture-Porn, noch Actionfilm oder Komödie! Einfach nur Mist

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HxC_Moe

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich weiß gar nicht was alle hier haben. Ich fand den super lustig. :D

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Kata Kombe

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so bepisst vor lachen hab ich mich schon lang nicht mehr XD



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