Romeo und Julia

Giulietta e Romeo (1968), IT/GB
Laufzeit 138 Minuten, FSK 12, Drama

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5.8 Kritiker
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von Franco Zeffirelli, mit Leonard Whiting und Olivia Hussey

Shakespeares unsterbliches Liebesdrama in meisterhafter Verfilmung: Regisseur Zeffirelli ging 1968 das einzigartige Wagnis ein, die Rollen von Romeo und Julia mit zwei unbekannten Teenagern zu besetzen, die genauso jung waren wie die Titelhelden des Stücks. Das Ergebnis verblüffte damals die Welt, und es begeistert bis heute: Der gerade erst 17-jährige Leonard Whiting und die nur 15 Jahre alte Olivia Hussey hauchen den klassischen Versen mit ihrem Spiel so viel frisches Leben ein, dass geradezu die Funken fliegen. Seit seiner Premiere gilt dieses Werk als absoluter Maßstab für alle “Romeo und Julia”-Interpretationen und ist inzwischen ein Klassiker in doppeltem Sinne.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Romeo und Julia

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svenne

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Bewertung7.5Sehenswert

Franco Zeffirelli bleibt mit seiner Verfilmung nah am Originaltext. Neben der romantisch-tragischen Liebesgeschichte der zwei Jugendlichen vor mittelalterlicher Kulisse lässt er auch den gerne mal vulgären Humor Shakespeares nicht ganz unter den Tisch fallen.
Zu Shakespeares Eigenheiten zählt auch, dass er seine Helden nicht immer heldenhaft in Szene setzte. Ist schon eine Weile her, dass ich den Originaltext gelesen habe, aber ich hab's noch etwas extremer in Erinnerung, als es hier im Film ist. Trotzdem, Romeo wirkt nicht gerade männlich beim Zweikampf, sondern eher wie ein zorniges Kind am Rand der Peinlichkeit, und das überzogene Geplärre von Julia und der Amme ist wohl auch im Sinne des Autors.
Genial umgesetzt sind auch sehr viele Kleinigkeiten: die beiläufige Art, wie beispielsweise Rosalinde auf dem Fest der Capulets aus dem Bild (und aus den Augen) Romeos verschwindet und den Blick freigibt auf Julia (die ja mal echt süß ist), oder die unterschwellige Sympathie zwischen Mercutio und Tybalt beim Duell. Der Einfluss von 60er-Jahre-Flower-Power auf den Film lässt sich nicht ganz leugnen, hält sich aber in Grenzen.
Wenn man eine ziemlich schwülstige Gesangsnummer auf dem Fest der Capulets ertragen kann, ist das hier wohl der Film der Wahl für eine klassische Inszenierung.
Zugegeben, die phänomenalen Strumpfhosen der männlichen Hauptdarsteller sind unschlagbar tuntig, aber das war früher wohl tatsächlich mal der letzte Schrei... Wer's nicht glaubt, googelt nach: Joined Hose 15th century

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Muffin Man

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Bewertung6.0Ganz gut

Das tighteste an dieser Shakespeareverfilmung sind die mehrfarbigen Strumpfhosen, in denen die männlichen Darsteller rumlaufen. Ansonsten zeigt der Film schön nochmal die Schwächen der Vorlage, wartet mit einer schnuckeligen Julia auf, nervt aber durch hysterisches Gekreische und einem Romeo, der in der Balkonszene ums Verrecken nicht mehr nach Hause will. Als er zum hundertsten Mal diesen elenden Baum hochklettert, habe ich mir nur noch gewünscht, er möge doch bitte runterfallen und sich seine "demesnes" brechen. Das hätte vielleicht sogar Shakespeare, dem Meister aller Zweideutigkeiten, gefallen.

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Acry

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Ohja, die Strumpfhosen sind der absolute Hingucker ^^


Framesurfer

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Ja, ist kaum zu glauben. Die Mode war vor 500 Jahren eine andere als heute.


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