Giganten

Giant (1956), US
Laufzeit 201 Minuten, FSK 12, Drama, Western, Kinostart 12.12.1956

7.0 Kritiker
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
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16 Kommentare
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von George Stevens, mit Elizabeth Taylor und Rock Hudson

Giganten verfolgt das Leben des texanischen Ranchbesitzers Bick Benedict (Rock Hudson) und dessen Frau Leslie (Elizabeth Taylor). Die Ereignisse überschlagen sich als der ehemalige Ranchgehilfe Jett Rink (James Dean) auf seinem kleinen Teil der Ranch, den er von Bicks Schwester Luz (Mercedes McCambridge) geerbt hat, auf Öl stößt. Während Jett einer der reichsten Ölmagnaten von Texas wird, geraten Bick und Leslie in Streit über die gemeinsame Kindererziehung. In Angst darüber, dass keines seiner Kinder die Ranch übernehmen wird, willigt Bick resigniert ein, in Jetts Ölgeschäft einzusteigen. Trotz des Triumphs über Bick, muss Jett erfahren, dass Geld allein nicht glücklich macht.

Giganten wurde nach dem gleichnamigen Bestsellerroman von Edna Ferber gedreht und war James Deans dritter und letzter Film, in dem er in einer Hauptrolle zu sehen war. Noch vor Veröffentlichung des Film kam Dean am 30. November 1955 bei einem Autounfall ums Leben.

Das Familienepos Giganten war bis zum Erscheinen von Superman in 1978 Warner Bros. kommerziell erfolgreichster Film und erhält auch heute noch durchweg positive Kritiken. Insgesamt wurde Giganten für 10 Oscars nominiert, darunter sowohl James Dean (posthum) als auch Rock Hudsen als Bester Hauptdarsteller. Den Preis nach Hause bringen konnte jedoch nur Regisseur George Stevens.

Am Set von Giganten herrschte insbesodnere unter den Männern angespannte Stimmung, zum einen durch die Rivalität zwischen Rock Hudsen und James Dean, was aber der Authentizität ihrer Darstellung zuträglich war, zum anderen zwischen Dean und Regisseur Stevens, der eigentlich Alan Ladd als Jett Rink verpflichten wollte. Deans bevorzugte Technik der Improvisation prallte mit Stevens Perfektionismus und traditionellerer Methode aufeinander.

In Giganten wird in etwa eine Spanne von 20 Jahren abgedeckt. Zur damaligen Zeit war es eher unüblich, junge Schauspieler zu verpflichten und diese im Verlauf des Films älter zu schminken. So kam es auch, dass Carroll Baker, Taylors Filmtochter, in Realität ein Jahr älter war als Taylor selbst. (JW)

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Giganten

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Alle Darsteller agierten hervorragend. Vor allem gelang es James Dean, dem Film seinen Stempel aufzudrücken. [...] Stevens gelang es, die unendliche Weite der texanischen Landschaft perfekt ins Bild zu setzen. Zudem werden Rassen- und Klassenunterschiede problematisiert, was als Novum im Hollywoodfilm zu dieser Zeit galt.

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Kommentare (15) — Film: Giganten

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alanger

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

hatte er nun 501 an?

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mr. mojo risin

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nein wrangler


cannibal83

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Bewertung10.0Herausragend

Hier ist der Name Programm: Schlicht gigantisch! 196 Minuten Erzählung über eine Familie in Texas, angereichert mit glänzenden Dialogen, überragenden Darstellern und ganz viel Gesellschaftskritik.
George Stevens kommt für mich allein hiermit in den Film-Olymp, denn wer über solch eine Laufzeit auch nicht nur eine Sekunde langweilt, ist ein absoluter Meister seines Fachs.

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La Bardot

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Bewertung9.5Herausragend

Eine hervorragend besetzte Familiensaga und der letzte Film mit James Dean. Hier bewies er, dass er mehr als nur hübsch aussehen konnte.

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moviereporter

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich weiß nicht woran es liegt, aber diese alten Hollywood-Klassiker haben eine Athmosphäre die heutzutage einfach nicht mehr zustande kommt. Man könnte z.B. 'Giganten' nach exakt dem gleichen Drehbuch und den hochklassigsten Schauspielern neuverfilmen - solche eine Stimmung würde nie erzeugt werden.

Denn trotz der extrem langen und doch eher unspektakulären Geschichte, langweilt man sich nie wirklich und blickt gespannt auf den Bildschirm um zu sehen wie es weitergeht.

Leute: DAS ist das alte Hoolywood - einfach gigantisch! :)

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reveal

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Bewertung9.0Herausragend

Die Geschichte einer Familie, einer Generation und eines Staates - alles in einem Ei, äh Film.
Giants ist für mich ein bizarres Filmerlebnis gewesen. Könnte ich jede Szene auf einer Skala von 0-10 bewerten, wäre von 0 bis 12 alles dabei. Grandios sind die dargestellten Entwicklungen der Beziehungen der Figuren untereinander. Ich habe selten einen Film gesehen, der das Gefühl einer Familie mit all ihren unterschiedlichen, gegensätzlichen und sich beeinflussenden Charakteren so gut rüberbringen konnte. Das macht den Film auch über seine Länge hin unglaublich fesselnd.
Im Gegensatz dazu werden die Figuren allerdings total überhastet eingeführt und wie die Beziehungen zueinander beginnen, kann man getrost als Witz bezeichnen. Ich kann aber verstehen, dass man irgendwo kürzen wollte und besser hier als später.
Hervorragend sind auch die Schauspielleistungen. Bei mir wird besonders Elizabeth Taylor hängen bleiben, weil ich es kaum erlebe, dass mich eine Figur so kirre macht.
Wenn ich normalerweise einem Schauspieler zusehe, fallen mir entweder Dinge an der Körpersprache auf, die nicht zur Situation passen oder ich hab das Gefühl, dass die Person das alles wirklich ernst meint. - Bei Elizabeth Taylor in Giants hab ich bei jedem Dialog das Gefühl, sie würde durch ihren Gesprächspartner hindurchgucken, aber ich hab auch keine Ahnung warum. Die Körpersprache wirkt total in Ordnung. Jede Blickrichtung, jedes Blinzeln sitzt. Nur irgendwie wirkt der Blick leer. Keine Ahnung.
Abseits all der Konflikte und Spannungen ist Giants auch einfach liebenswert:
PEDRO Ô.Ô!

p.S.: An der Stelle von Bick wär ich spätestens nach dem dritten blonden Spross zumindest etwas stutzig geworden.

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duffy

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Hervorragend!


e1ma

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Absolutes Meisterwerk mit hervorragenden Darstellern. Hudson, Taylor, Dean, Hopper usw. spielen grandios und der Film fängt perfekt das Flair der damaligen Zeit ein. Schade das vielen Filmen von heute diese Liebe zum Kino einfach fehlt und die Produktionen teilweise seelenlos wirken.

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Filmkenner77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Großer Filmklassiker, den man gesehen haben muss. Dean spielt herausragend.

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Blonder

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Bewertung7.5Sehenswert

Die junge Leslie heiratet den Viehbaron Benedict und geht mit ihm nach Texas. Aber sie ist keine Frau die ihrem Mann gehorcht, denn sie macht immer ihr eigenes Ding.
Die Geschichte erstreckt sich über einige Jahrzehnte und wird zu keiner Minute langweilig. Was aber auch an Elizabeth Taylor, Rock Hudson und James Dean liegt, denn sie tragen den ganzen Film.
Beeindruckendes Familienepos, das auch eine große Liebeserklärung an Texas ist.

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spanky

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Mutter aller Familien-Epen und gleichzeitig die letzte Erinnerung an diese Ikone namens James Dean, die für immer wie eine nimmer sterbende Sternschnuppe am Hollywood-Firmament verglüht. Wanna be like Jett Rink (the bare name is poetry)!

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willy50

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film gehört in jede DVD-SAmmlung !

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Darbon

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Nur seriöse Maskenbildner sollten ihn meiden und kleine Kinder, die Truthähne als Haustier lieb haben ("Pedro!") Danke, Willy50, für den Tip. Wird demnächst gekauft!


Heiderditte

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

James Dean ist soooo Klasse!

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TobiasSD

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Familie, Geld, Macht, Rassismus, Elizabeth Taylor und James Dean. Und das Ganze in gigantischen 200 Minuten, in denen 25 Jahre des Lebens einer schwerreichen texanischen Familie und nebenbei historische und politische Entwicklungen im Amerika/Texas der 1920er, 30er und 40er abgebildet werden. Sehenswert!

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°°MarY°°

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Bewertung9.5Herausragend

Toller Film mit tollen Schauspielern.

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tilt_stern

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Giant gilt vielen immer noch als DER Texasfilm schlechthin, und die Texaner selbst behaupten, keiner hätte sie je so verstanden wie George Stevens. (bis heute gibt es Führungen zu den inzwischen verfallenen Sets und Drehorten) Der kurz nach Drehschluß verstorbene James Dean hat die Chance, diesmal mehr als nur eine Gefühlshaltung zu zeigen, und die über drei Stunden Laufzeit geben ihm reichlich Gelegenheit dazu. Meiner Meinung nach der für ihn stärkste Film (ich staune immer wieder das man mit nur drei Filmen einen solchen Mythos begründen kann)
Hauptdarsteller Rock Hudson schien diese Ansicht zu teilen, hat er Giant nach eigener Aussage doch zu Hause mehrere duzend mal gesehen.
Giant ist das erfolgreichste der damals beliebten Texas/Outback Dramen (siehe "In den Wind geschrieben"). Auch HUD mit Paul Newman und der sehr viel spätere Texasville von Peter Bogdanovich stehen klar in dieser Tradition, und der Straßenfeger der 80er Jahre, Dallas, benannte in einer offenen Verbeugung den Part des bösen Widersachers nach James Deans gescheitertem Milliardär... JR.

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Zuri

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Bewertung3.0Schwach

Die anderen beiden James Dean Filme sind besser!

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