Giganten

Giant

US · 1956 · Laufzeit 201 Minuten · FSK 12 · Drama, Western · Kinostart

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von George Stevens, mit Elizabeth Taylor und Rock Hudson

Die Ehe von Rock Hudson und Elizabeth Taylor wird in Giganten von James Dean und einem mysteriösen Ölfund überschattet. 

Handlung von Giganten
Giganten verfolgt das Leben des texanischen Ranchbesitzers Bick Benedict (Rock Hudson) und dessen Frau Leslie (Elizabeth Taylor). Die Ereignisse überschlagen sich als der ehemalige Ranchgehilfe Jett Rink (James Dean) auf seinem kleinen Teil der Ranch, den er von Bicks Schwester Luz (Mercedes McCambridge) geerbt hat, auf Öl stößt. Während Jett einer der reichsten Ölmagnaten von Texas wird, geraten Bick und Leslie in Streit über die gemeinsame Kindererziehung. In Angst darüber, dass keines seiner Kinder die Ranch übernehmen wird, willigt Bick resigniert ein, in Jetts Ölgeschäft einzusteigen. Trotz des Triumphs über Bick, muss Jett erfahren, dass Geld allein nicht glücklich macht.

Hintergrund & Infos zu Giganten
Giganten wurde nach dem gleichnamigen Bestsellerroman von Edna Ferber gedreht und war James Deans dritter und letzter Film, in dem er in einer Hauptrolle zu sehen war. Noch vor Veröffentlichung des Film kam Dean am 30. November 1955 bei einem Autounfall ums Leben.

Das Familienepos Giganten war bis zum Erscheinen von Superman in 1978 Warner Bros. kommerziell erfolgreichster Film und erhält auch heute noch durchweg positive Kritiken. Insgesamt wurde Giganten für 10 Oscars nominiert, darunter sowohl James Dean (posthum) als auch Rock Hudsen als Bester Hauptdarsteller. Den Preis nach Hause bringen konnte jedoch nur Regisseur George Stevens.

Am Set von Giganten herrschte insbesondere unter den Männern angespannte Stimmung, zum einen durch die Rivalität zwischen Rock Hudson und James Dean, was aber der Authentizität ihrer Darstellung zuträglich war, zum anderen zwischen Dean und Regisseur Stevens, der eigentlich Alan Ladd als Jett Rink verpflichten wollte. Deans bevorzugte Technik der Improvisation prallte mit Stevens Perfektionismus und traditionellerer Methode aufeinander.

In Giganten wird in etwa eine Spanne von 20 Jahren abgedeckt. Zur damaligen Zeit war es eher unüblich, junge Schauspieler zu verpflichten und diese im Verlauf des Films älter zu schminken. So kam es auch, dass Carroll Baker, Taylors Filmtochter, in Realität ein Jahr älter war als Taylor selbst. (JW)

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