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Sleepers

Sleepers (1996), US Laufzeit 152 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 30.01.1997


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7.2
Kritiker
39 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.8
Community
10200 Bewertungen
89 Kommentare
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von Barry Levinson, mit Brad Pitt und Robert De Niro

Eine Gruppe Jugendlicher wächst in “Hell’s Kitchen”, einem Arbeiterviertel von New York, auf. Ihre einzige Vertrauensperson ist der Pater Bobby, dem sie auch als Messdiener in deiner Kirche helfen. trotzdem besteht ihr Leben zu einem großen Teil aus Kriminalität, wenn auch nur im kleinen Rahmen: sie überbringen Schmiergelder an Polizisten und stehlen hier und da mal eine Kleinigkeit. Dieses schöne Leben verschwindet von einem Tag auf den anderen, weil sie durch einen Unfall einen Passanten schwer verletzen und zu einer Jugendstrafe verurteilt werden. Im Gefängnis werden die Jugendlichen von den Wärtern geschlagen, gefoltert und vergewaltigt, vor allem von Sean Nokes. Nachdem sie ihre Strafe abgesessen haben, ist nichts mehr so wie vorher. 13 Jahre später im Jahre 1981: Thommy und John leben immer noch in der gleichen Gegend. Eines abends entdecken sie ihren ehemaligen Peiniger in einer Bar ihres Viertels und töten ihn. Michael, der inzwischen Staatsanwalt geworden ist, bekommt den Fall zugesprochen, und versucht nun mit Hilfe von Lorenzo, der mittlerweile als kleiner Reporter sein Geld verdient, die Verhandlung vor Gericht so zu drehen, daß ihre beiden Jugendfreunde nicht verurteilt werden. Hierzu heuern sie den heruntergekommenen Anwalt Danny Snyder als Verteidiger an, der lediglich vorgefertigte Texte vor Gericht vorlesen soll, um den Fall zu gewinnen. Auch Pater Billy soll noch eine wichtige Rolle bei der Inszenierung vor dem Richter spielen.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Sleepers
Genre
Coming of Age-Film, Gerichtsdrama, Mafiafilm, Sozialdrama, Drama
Zeit
1960er Jahre
Ort
New York (State!), New York City
Handlung
Alte Freunde, Folter, Gericht, Gerichtsverhandlung, Jugendgang, Jugendkriminalität, Jugendlicher, Jugendstrafanstalt, Katholische Kirche, Kind und Jugendlicher, Kindesmissbrauch, Kirche, Kneipe, Mafia, Messdiener, Priester, Rache, Reporter, Roman, Sadist, Sexueller Missbrauch, Staatsanwalt, Unfall, Vergeltung, Wächter, Zeuge
Stimmung
Berührend, Hart, Spannend
Tag
Literaturverfilmung
Verleiher
Polygram
Produktionsfirma
Polygram Filmed Entertainment

Kritiken (5) — Film: Sleepers

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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5.0Geht so

Wie kann man einen so vielversprechend beginnenden Film nur so maßlos havarieren lassen? Da kopiert Barry Levinson eine geschlagene Stunde vorzüglich die Manierismen eines Martin Scorseses und beleuchtet die Passion einer Jugendclique, die durch einen dummen Streich in die Hände des seelenlosen Wärter Sean Nokes (Wie immer erstklassig: Kevin Bacon) gerät, um nach Ablauf dieser jedwede Intensität gegen einen vollkommen beliebigen, doppelmoralischen, unnötig aufgeblähten und trotz prominenter Besetzung größtenteils reichlich durchschnittlich gespielten Rache-/Gerichtsthriller einzutauschen. Traurig. Denn letztlich nur in die Kerbe rudimentärer Selbstjustizschlager zu munden, hat sich der tolle Beginn wirklich nicht verdient.

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

filmschauer

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Bei mir hat der Film nicht mal die 5-Pkte-Hürde überspringen können. Abgesehen von den beschriebenen Anfangsszenen ist konsequenterweise auch nur ganz wenig davon mir in Erinnerung geblieben.


SoulReaver

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Zu Recht!


JackoXL: Die Drei Muscheln

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7.5Sehenswert

Barry Levinson ist wohl einer der wenigen beständigen Regisseure in Hollywood, der sich kaum festnageln lässt und deshalb wenig treue Anhänger haben wird. Der Mann ist einfach unberechenbar. Mal macht er dies, mal macht er das. Mal ist das großartig, mal mau. Der wechselt die Genres und seine Stile wie manche die Unterhosen. Schwer greifbar der Mann. "Sleepers" sieht lange wie sein bester Film aus. Zweifellos zählt er zu den Höhepunkten seiner Arbeiten und es fehlt zur Spitze echt nicht viel. Die Romanvorlage von Lorenzo Carcaterra setzt Levinson in der ersten Hälfte enorm flott und packend um. Das erinnert an Martin Scorsese, von Erzählweise wie Handlung. "Sleepers" hat in die 2 1/2 Stunden Laufzeit viel zu verpacken, trotzdem geht das schnörkellos und effektiv von der Hand. Stimmungsvoll und gut umgesetzt, mit Figuren die einem ans Herz wachsen, viel Charme und Stallgeruch. Die 60er in Hell's Kitchen erscheinen authentisch, die Protagonisten erhalten genügend Profil und Backround, der erschütternde, angekündigte Paukenschlag tritt rechtzeitig und punktgenau ein. Ab da wird "Sleepers" enorm emotional und bedrückend, um dann im letzten Drittel leider etwas schwächelnd zu enden.

Mehr als eine Stunde lang ein schwungvoller und teilweise erschütternder Film um das Ende der Kindheit, durch eigenen Übermut und Unbedarftheit, mehr aber noch durch dir grausame Macht gewissenloser Ungeheuer. Aus dem formidablen Cast sticht Kevin Bacon als sadistischer Gefängniswärter mit diabolischer Eiseskälte heraus. Ein Jahr nach seiner großartigen Leistung in "Murder in the First" vollzieht er quasi einen Seitenwechsel, spielend und eindrucksvoll. Hier werden grausame Szenen sehr eindringlich, trotzdem nicht voyeuristisch ausgelebt, dem Zuschauer nichts erspart und dennoch deutlich und dankenswerterweise genug. "Sleepers" ist bis dahin umwerfend gut gemacht und furchtbar ergreifend, auf dem Weg zu einem Überfilm der 90er. Neben dem sensationellen Bacon fallen die jungen Nebendarsteller (am bekanntesten wohl Brad Renfro, später durch seinen Drogenkonsum verendet) kaum ab und Robert De Niro beherrschte damals eh jede Szene.

Leider verliert der bis dahin großartige Film etwas in der zweiten Hälfte, zum Teil handlungsbedingt. Obwohl die Geschichte an sich jetzt erst richtig los geht, das gesamte Gerichtsszenario ist (natürlich) weitaus weniger packend und manchmal etwas trocken. Das Ende ist zu vorhersehbar, Überraschungen finden nicht statt, alles läuft auf das logische, geplante Ende hin. Gut inszeniert und gespielt ist das immer noch, Dustin Hoffman als schluffiger Säufer-Anwalt ein weiteres Highlight, nur ist etwas zu früh die Luft raus. Mehr Fokus auf das moralische Dilemma einer bestimmten Person hätte dem Film besser zu Gesicht gestanden. Das wird angerissen, läuft dann leider nur so nebenbei mit, obwohl das wesentlich spannender gewesen wäre als der offensichtliche Prozessverlauf. Am Ende könnte man "Sleepers" sogar vielleicht verwässerte Moral vorwerfen, das umschifft das Skript glücklicherweise noch geschickt genug. Kurze Momente des Triumphs werden durch das Schicksal ausgeglichen. Auge um Auge klingt zwar gerecht, doch dieser ethischen Zwickmühle muss sich der Film letztendlich nicht ernsthaft stellen. Das passt schon, für alle Seiten.

"Sleepers" nutzt das vorhandene Potenzial nicht gänzlich, reißt aber lange genug richtig und auch zum Schluss noch genug mit, um als klare Empfehlung durchzugehen. An gewissen Stellschrauben hätte noch gedreht, manche Figuren besser beleuchtet und genutzt werden können, unterm Strich steht trotzdem ein starker, emotionaler Film der mehr als nur eine Sichtung überstehen wird.

30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 21 Antworten

Andy Dufresne

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Und dass, wo du doch eigentlich Experte im zu früh kommen bist ;)


SoulReaver

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Touché!


Mr.Film: City of Cinema

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7.5Sehenswert

"Dies ist die Geschichte einer Freundschaft, die dicker ist als Blut. Es ist meine Geschichte und die der einzigen 3 Freunde die in meinem Leben wirklich zählten. 2 von ihnen waren Mörder die nicht mal ihr 30. Lebensjahr erreichten. Der 3. ist ein nichtmehr praktizierender Stattsanwalt der im Grauen seiner Vergangeheit lebt. Ich bin der Einzige der für sie sprechen kann... und für die Kinder die wir einst waren..."

"Sleepers" wurde in klare 3 Abschnitte gegliedert, im ersten Part dreht sich alles darum wie die 4 Jungs Shakes, Tommy, John und Michael leben, was sie in ihrem Viertel erleben und wie ihre Kindheit mit einem lauten Knall endet. Und das viel zu früh.
Der 2te Teil dreht sich um das Leben der Jungs im Jugenderziehungsheim Wilkinson und was sie dort durchstehen müssen. Diese 'kurze' Zeit die die Jungs dort absetzen müssen wird zu einer höllischen Tortur, zu einer Tortur die die Jungs für immer prägen wird.
Im 3. Part kommen die vier aus dem Jugendgefängnis raus und sie wollen nur eines. Rache.

Ganz klar sind die ersten zwei Abschnitte von "Sleepers" die stärksten, sie sind voller Freude und dann brutal, verstörend und man leidet als Zuschauer mit. Das traurige ist, das soetwas nicht selten in unserer Welt ist.
Doch spätestens als es mit der Selbstjustiz los geht, geht es auch mit dem Film bergab, anstatt das Leben der Jungs im Gefängnis zu vertiefen, wird der Film mit der Rache und den Gerichtsterminen immer langweiliger.
Also versaut das Ende einen sonst rundum gelungenens Drama.
Robert De Niro kann sein schauspielerischer Talent nicht ganz ausleben aber er spielt wie immer grandios. Brad Pitt, der zum Ende auftaucht war ganz solide. Als der fieseste Fiesling kam natürlich nur Kevin Bacon in Frage und meine Fresse, der spielt so überzeugend das man ihn beim anschauen einfach nur verachtet und hasst. Den Bösen kann er einfach immer spielen.

"Sleepers" wird aus der Perspektive des Ich-Erzählers Shakes erzählt, das ist erfrischend und passt perfekt zu der Geschichte, der Aufenthalt der Jungs in der Besserungsanstalt wird mit eindringlichen Bildern festgehalten, die Charaktere sind gefühlvoll inszeniert worden und das Motto "Gib-niemals-auf" wird hier mehrmals bejaht.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Punsha

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Mr.Film: Und danach nicht 12 Monkeys gesehen? Dann hast du was verpasst. :(


Mr.Film

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Doch bis zur Hälfte, bin aber soo müde gewesen. Den Rest werde ich heute noch nachholen, mein Nachbar hat ihn auf DVD hab ich vorhin mitbekommen :D


Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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6.0Ganz gut

Dicht erzählter Selbstjustiz-Thriller, bei dem die Rache ziemlich bliebig wirkt. Trotzdem überaus spannend.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Tolle Besetzung, tolle Kamera, drittklassige Rachestory in einem dann doch eher belanglosen Selbstjustizfilm.

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Kommentare (84) — Film: Sleepers


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Filmfan30

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

In Haftanstalten werden Insassen missbraucht. Klischee oder Wahrheit? Man liest jedenfalls genug davon in der Zeitung, um zu wissen, dass an jedem Klischee etwas Wahres dran ist.

Ganz besonders krass ist es wenn es Minderjährige betrifft, so wie in Sleepers gezeigt. Dieser Film zeigt die tiefen Wunden, die aus einer kindlichen Notsituation entstehen und bringt ans Licht wie Gewalt aus kleinen Kriminellen Schwerverbrecher machen kann.

Vier Jungs kommen ins Gefängnis, werden traumatisiert und entwickeln sich daraufhin unterschiedlich. Zwei werden zu Mördern und sterben früh. Die beiden anderen leben ein Leben lang mit einer Scham, die ihnen angetan wurde, und können nie wieder Nähe zulassen. Trotzdem halten die vier durch dick und dünn zusammen. Ihre Rache macht sie stark.

Sleepers ist kein Film, den man sich zur Unterhaltung ansieht. Sleepers ist ein tief erschütterndes Psychodrama, das traurig beginnt und traurig endet. Aber dazwischen ist Hoffnung.

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Filmfan30

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Wieso nicht? Die Zahnfee kommt doch wenn Leute SCHLAFEN.


BenAffenleck

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Gut kombiniert, meine liebe Watson!


uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

hab denjetzt mal wieder an gemacht,,,,ein sau guter streifen...

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aldebaran1

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

wie konnte diese Filmperle nur all die Jahre vollkommen an mir vorbeigehen?!
Wirklich großes Kino, allerdings nichts für schwache Gemüter.

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replicant-10

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sleepers ist ein hartes, erschütterndes
und trauriges Jugend und Kriminal-Selbstjustiz- Psychodrama
mit Robert de Niro als sympathischer Priester
das auf schonungslose Weise zeigt was damals
und warscheinlich auch heute noch in manchen Jugendstrafanstalten
an schutzbefohlenen Jugendlichen für perverse Missbrauchs-Verbrechen
begangen wurden !!!
Ein trauriger aber auch ziemlich sehenswerter Film !!!

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Brainybab

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Bewertung9.0Herausragend

Jedesmal, wenn ich diesen Film sehe, entdecke ich etwas Neues - und bekomme Gänsehaut. Ein wunderbarer Film, bei dem wirklich alles stimmt.

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A-Wax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Starkes Milieu-Drama mit großartigem Cast, dass leider in der zweiten Hälfte ein wenig abbaut.

Bei "Sleepers" fällt einem natürlich zu allererst die wirklich grandiose Riege an Darstellern auf. Einen Film mit Robert De Niro, Kevin Bacon, Dustin Hoffman, Brad Pitt und Billy Crudup gewährt man natürlich diverse Vorschusslorbeeren ohne auch nur eine Sekunde des Films gesehen zu haben. Dieser "Vertrauensvorschuss" wird hier auch gerechtfertigt, denn alle große Namen rufen auch wirklich ihr Potential ab. Wobei ich diesmal vor allem den aus meiner Sicht total unterschätzten Kevin Bacon herausstellen möchte. Er hat viele großartige Filme wie "Flatliners", "Apollo 13", "Eine Frage der Ehre" und vor allem "Mystic River" gedreht, aber bis auf seinen Auftritt im letztgenannten, war er nie besser als hier bei "Sleepers".

Das Drehbuch beruht auf einer Biographie und schildert daher vermutlich wahre Begebenheiten, die allerdings von offizieller Stelle bis heute bestritten werden. Ich möchte jetzt weder in die Authentzitäts- noch in die Bewertungsdiskussion von Selbstjustiz einsteigen, ich begreife "Sleepers" sowieso eher als Milieu- bzw. Charakterstudie. Es wird wunderbar deutlich gemacht welche gravierenden Auswirkungen Erlebnisse aus der Kindheit haben können und wie sie schlimmstenfalls einen ganzen Lebensweg beeinflussen können.

Die einzige Kritik die ich bei "Sleepers" allerdings habe, ist die Umsetzung der Story. Ganz grob lässt sich der Film in zwei Hälften einteilen, einmal die Jugend- und Gefängniszeit der Protagonisten und zum anderen die Jungs als erwachsene Männer nach der Racheaktion. Der erste Teil des Films brilliert mit tollen und stimmungsvollen Bildern aus den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts und dient meines Erachtens als Musterbeispiel einer Milieu- und Sozialstudie. Der zweite Teil ist dagegen um einiges schwächer. Dies ist vor allem durch den großen Zeitsprung zu begründen der hier vollzogen wird. Warum die einzelnen Protagonisten letztlich so geworden sind wie sie eben sind, das bleibt leider vermehrt im Dunkeln. Das Ende wiederum ist wesentlich besser, weil es einen in sich logischen Abschluss bietet.

Trotz der Schwächen in der zweiten Filmhälfte bleibt "Sleepers" ein toller Film aus den 90ern der neben einer grandiosen Geschichte auch nahezu perfekte Darstellerleistungen bietet.

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kobbi88

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Jawollja, stimm ich zu :D... naja, bis auf die Schwächen in der zweiten Hälfte, da ist der Film nämlich ein herausragender Verschwörungs-/Justizthriller. Das "warum sind sie so geworden, wie sie sind" steht nicht zu Debatte, weil es für die Thematik des Films keine Bedeutung hat.

Wären die beiden Angeklagten durchschnittstypen und hätten dann das mit Bacon angestellt, der Film und die Aussage hätten sich kaum verändert.


Audreyfan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Shakes, Tommy, Michael und John, vier Jungen aus Hell's Kitchen in New York, wollen eines heißen, unschuldigen Tages Hot Dogs stehlen und verletzen durch einen Unfall einen Mann lebensgefährlich. Sie kommen ins Jugendgefängnis und werden dort seelisch zerstört. Einige Jahre später treffen zwei von ihnen auf einen damaligen Gefängniswärter und erschiessen ihn. Sie werden angeklagt und die anderen beiden beschließen sich mithilfe Tricks, doppelten Böden, Lügen, Betrug und all den anderen Dingen, die sie bisher aus ihrem Leben mitnahmen, für unschuldig erklären zu lassen.
"Sleepers" besteht sozusagen aus zwei Teilen.
Zuerst wird die Kindheit/Jugend gezeigt, zuerst mit bunten Farben und positiven Gefühlen, dann zermürbend kalt, grausam und hoffnungslos.
Dann die eigentliche Handlung, das Gerichtsverfahren, in dem sich die zerstörten Seelen rächen wollen.
"Sleepers" fängt nicht unbeschwert an, im Gegenteil, zuerst wird einem direkt mal die Wahre-Geschichte-Last aufgedrückt. Zum Glück kann der Film sich mit den darauffolgenden Szenen erfolgreich daraus retten. Zwar wird kein Hehl draus gemacht, dass die Jungs mit ihrem Heimatort nicht gerade die besten Startchancen haben, aber man bekommt doch das Gefühl, dass sie ganz normale, naive Jungen sind, deren Freundschaft ihnen das wichtigste im Leben ist, vielleicht auch weil sie sonst nichts anderes haben. Fast vergesse ich, dass etwas Schlimmes passieren wird. Es passiert dargestellt wie ein Moment, den man nie vergisst, an dem man sich selbst im Sterbebett noch erinnert. Wie oft mögen solche Menschen wohl in ihren Betten liegen und tausendmal die Szene in ihrem Kopf wiederholen? Sie kommen ins Gefängnis und es ist die pure Hölle. Ich rechne dem Film hoch an, dass er auf explizite Szenen verzichtete und lieber das Meiste vorerst der angsterfüllten Vorstellung des Zuschauers überließ. Man kann die Angst der Jungen spüren, sieht ihre Hoffnung sterben. Sie zerbrechen. Jeder Lichtblick (wie das Gewinnen eines Footballspiels) wird im nächsten Moment doppelt erwürgt und man mag sich gar nicht vorstellen, wie tief so eine Zerstörung, diese Vergiftung jeglicher Hoffnungen und Träume, reichen kann. Auch wenn im Abspann bestritten wird, dass die Vorfälle im Jugendgefängnis sich so ereignet haben, lohnt es sich doch drüber nachzudenken.
Der zweite Teil wechselt das Genre und wird zum Justizfilm. Auch wenn ich schon viele Justizfilme gesehen habe, finde ich es immer noch mitreissend. Hervorheben könnte man da vielleicht den Anwalt Snyder, der durch seine monotone Gleichgültigkeit schon fast eine gewisse Komik in die todernste Sache reinbringt.
Es ist immer eine willkommene Abwechslung, eine andere Seite kennenzulernen. Justizfilme kennt man sonst nur so: Ein Unschuldiger wird für schuldig gehalten und der Anwalt versucht die Geschworenen (und auch sich selbst) davon zu überzeugen, dass der Angeklagte unschuldig ist. Hier ist es anders: Schuldige werden für schuldig gehalten und der Anwalt versucht die Geschworenen davon zu überzeugen, dass der Angeklagte schuldig ist. Es zeigt sich, dass dieser Weg genauso schwer ist.
Auch wenn die Verhandlung von mir aus auch kürzer ausfallen hätte können, treten doch keine Längen auf. Selbst wenn würden diese durch die magischen Gänsehautmomente kompensiert würden. Wenn die Kamera locker eine Minute auf De Niros Gesicht zeigt, dem die Tränen in die Augen steigen, ist das pure Filmmagie.
Missfallen hat mir die Regelung von Ton, das hat zeitweise sehr genervt und auch wichtige Szenen zerstört, wie das allerletzte Zusammensein der Freunde.

"Sleepers" wahre Absicht ist vielleicht, auf Missstände in Jugendknasts und Justiz aufmerksam zu machen. Viel lieber will ich diesen Film aber als einen Film über Freundschaft ansehen. Freundschaft als höchster Wert und Gut, etwas was nicht alles aber viel übersteht und im Endeffekt das Wertvollste im Leben war. Als Thriller mag SLEEPERS kurzweilig sein, aber unter dem Aspekt der Freundschaft ist es ein Film, der Szenen bereithält, die ich nie vergessen werde.

http://planetofpictures.blogspot.be/2013/10/sleepers-us-1996-barry-levinson.html

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Audreyfan

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Das ist ja dann schon knapp mein ganzes Leben her, ich glaube der läuft in letzter Zeit öfters mal im Fernsehen :)


Andy Dufresne

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Bei mir ca. mein halbes :)
Werde in nächster Zeit aufmerksam sein, vielleicht kommt er ja bald :)


BulletToothHony

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine sehr starke erste Hälfte, mit tollen Jungschauspielern. Die zweite Hälfte gleitet in die Mittelmäßigkeit ab, präsentiert uns aber einen wunderbar versoffenen Hoffmann. DeNiro ebenfalls großartig. Sehenswert, aber der Gerichtsteil wirkt sonderbar aufgesetzt.

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RotWeisserHai

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Glänzende Story, glänzend Erzählt, glänzend geschauspielert. Vor allem Dustin Hoffman weiß zu überzeugen! Dennoch verliert der Film im Laufe etwas an Fahrt. Trotzdem aber sehr gut anzusehen.

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sp1ke

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Fesselnd, beklemmend, packend. Eine großartig erzählte Geschichte mit glänzenden Schauspielern, einer mitreißenden Dramaturgie und bewegender musikalischer und bildnerisch szenischer Untermalung. Der Film ist jeden seiner 152 Minuten wert.

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Affenpranke

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Weltklasse. Bei dem Film stimmt einfach alles.

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Copacabanasun

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Film der einen richtig mit nimmt und Gefühle weckt. Meisterhaftes Drama mit einem Klasse Cast, einer gut durchdachten, fesselnden Geschichte, die starke Dialoge zu bieten hat. Fazit: Wer ein intelligentes und herausragendes gefilmtes Drama sucht, der ist hier genau richtig. :)

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Affenpranke

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Boah, den hatte ich ja ganz vergessen.
Schöner Kommentar.


Copacabanasun

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Danke. :)


Shady95

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sleepers ist ein Film, der sehr schwierig zu bewerten ist. Die erste Hälfte überzeugt noch auf ganzer Linie. Man begleitet eine Hand voll Jugendliche, die unzertrennlich sind und in Hells Kitchen aufwachsen. Dass sie eine kriminelle Ader haben macht sich dort schon bemerkbar. Wie sie dann später, verurteilt durch einen unabsichtlichen Mord, in einem Heim für Jungen leiden, das doch eher ein Gefängnis ist, ist auch gut dargestellt, sodass der Zuschauer mit den Charakteren mitfühlt. Denn was dort passiert und wie schlimm Missbrauch sein kann, erfährt man in diesen Szenen ganz schnell. Als die Freunde dann erwachsen sind, verliert der Film leider an Qualität und man hat Schwierigkeiten zuzuordnen, wer nun wer ist, denn so richtig kauft man niemandem seine Rolle ab. Auch die Gerichtsszene wirkt sehr konstruiert und einzig allen Dustin Hoffman als versoffener Anwalt weiß zu überzeugen. Dennoch eine Story, die unter die Haut geht und besonders die Jugenddarsteller, Kevin Bacon und wie erwähnt Dustin Hoffman sind in ihren Rollen hervorzuheben.

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Simon Moon

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Sozusagen visionär und auch ein bisschen episch. Und ne Augenweide.


marlene.utz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

grandios.... vor allem Dustin Hoffman !

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Alienator

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Leise

Ein Film der leisen Töne. Hier zählt einzig und allein die grandiosen Schauspielkünste seiner Darsteller und der gelungene ruhige Erzählstil Levinsons. Das Thema Kindesmissbrauch und deren tiefen psychologischen Folgen stellt Levinson nicht als Mittel zum Zweck dar, sondern geht behutsam mit dem sensiblen Thema um ohne es zu verharmlosen (in seiner Art ein stiller Vorreiter von "Mystic River", der mit einer ähnlichen Thematik aufwartet). Der Film ist ein Drama. Und kein Aufruf zur Selbstjustiz sondern ein Film über die Macht des Verzeihens und Vergessens. Und dieses Leid zeigen die Darsteller in perfekter Präzision und in minimaler,aber wirkungsvoller Mimik.
Schmerz, den man spürt.

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Bagheera

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es ist blöd, ganz ganz blöd, diesen Film zu bewerten.

So stark angefangen... aber man kann doch nicht einfach am Ende in zwei Sätzen runterreiern, was in den ersten Sätzen so dunkel prophezeit wurde?! Da erwartet man wenigstens eine kleine Wende am Schluss. Oder grundsätzlich eine Wende irgendwo. In der Mitte hat sie auch gefehlt... Da, wo der Höhepunkt der Geschichte platziert war, kamen auch keine Überraschungen, alles verläuft rundum nach Plan.

Es ist nicht unspannend. Aber man hat nicht das Gefühl, dass es einen sonderlich mitreißt. Mir ist klar, dass es auf eine wahre Geschichte basiert, und nicht alles auf "absolutely awesome" getrimmt werden kann. So muss ich aber hier als Schreiberin mit anderen Filmen vergleichen und deren Enden sind nunmal einfach besser.

Trotzdem noch 8,5 Punkte. Die Charaktere sind mir immer noch im Kopf geblieben.
8,5 - weil die Jungs, gerade in jungen Jahren, einen einfach nicht loslassen.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung7.0Sehenswert

SPOILER
Der Anfang des Films hat mir sehr gut gefallen, in der ersten Hälfte geht es um 4 Jungen die im New Yorker Stadteil Hells Kitchen aufwachsen, diese Szenen sind vor allem durch die passenden Songs untermalt und die Kinderdarsteller machen einen tollen Job.
Als die Kinder durch einen dummen Streich fasst einen Mann umbringen, kommen sie in ein Jugendgefängnis wo sie mehrmals von sadistischen Wärtern vergewaltigt werden. Diese Szenen fand ich ebenfalls noch sehr gut umgesetzt und der Zuschauer kann den Hass der Jugendlichen auf ihre Peiniger in jeder Minute nachvollziehen!
In der zweiten Hälfte des Films verliert der Streifen meiner Ansicht nach aber deutlich an Qualität, vieles wirkt konstruiert und auch die Jugenddarsteller haben mir besser gefallen als Brad Ptt und Co. in den erwachsenen Rollen der 4 Freunde. Das Ende fand ich persönlich auch nicht sehr gelungen, da einer der Peiniger der Kinder im Gericht, praktisch ohne Grund anfängt zu weinen und seine Schuld zugibt.( Er vergewaltigt die Kinder innerhalb eines Jahres mehrere Male und es ist im Egal aber später fängt er vor Gericht an zu weinen weil er sich so schämt?)
Nach dem Film war ich etwas vom flachen Ausgang des Streifens enttäuscht aber, da er auf wahren Ereignissen basiert bleibt er wegen der dramatischen Gefängnisszenen doch im Gedächtnis und durch die tolle Filmmusik und die gewohnt brilliante Darstellung von Robert De Niro hat der Film auch eine gewisse Klasse.

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Swannenanne

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Ging mir ähnlich. Den Anfang fand ich wirklich gut.


Ener

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Bewertung3.0Schwach

Was für eine Couch voll mit Stars. Das Who is Who gibt sich hier ein Stelldichein. Was auch schon das einzig Nennenswerte ist. Die Produktion war sich anscheinend nie so ganz sicher, womit sie fortfahren möchte. Sämtliche Szenen wirken irgendwie nicht ganz kompatibel zueinander, man fällt ständig vom Extrem ins Nächste. Und bis auf Dustin Hoffman scheinen alle Darsteller etwas außer Form zu sein. Harter Tobak ganz schwach umgesetzt. Wahrscheinlich hätten hier einige Minütchen mehr nicht geschadet, so wird das heikle Thema (eigentlich zwei heikle Themen) etwas hektisch abgehandelt.

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derblonde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Beklemmendes Meisterwerk.

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Hartigan85

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Bewertung9.0Herausragend

„Sleepers“ von Barry Levinson aus dem Jahr 1996 ist ein erschütterndes und mitreißendes Drama über verlorene Jugend, Rache, Moral, Schuld und Sühne, sowie um wahre Freundschaft und Zusammenhalt bis zum Tod.
Erzählt wird die Story über eine jugendliche Clique von 12-13 jährigen Jungs in den 60er Jahren, welche im von Gangstern besiedelten Problemviertel Hell´s Kitchen aufwachsen. Da denkt man zu Beginn tatsächlich öfter mal, man wäre in einem Scorsese Film gelandet. Eines Tages begehen sie einen verhängnisvollen Fehler, für den sie einige Zeit in eine Jugendbesserungsanstalt müssen. Ihr Leben ist daraufhin nicht mehr dasselbe, sie werden gedemütigt, misshandelt und vergewaltigt. Jahre später treffen zwei der mittlerweile erwachsenen Freunde auf einen ihrer damaligen Peiniger…
Mehr möchte ich dann nicht verraten, unbedingt ansehen! Als ich den Film damals das erste Mal gesehen habe, kurz nach dessen Erscheinen, war ich ungefähr in dem Alter der Jungs im Film. Deshalb hat mich der Film umso mehr mitgenommen. „Sleepers“ ist ein von Barry Levinson perfekt inszeniertes Drama, welches sich im Grunde in zwei Hälften aufteilen lässt. Die Erste ist eine schockierende Jugendgeschichte, die zweite Hälfte dann ein hochspannendes Justizdrama. Der Streifen kann mit einer fantastischen Besetzung glänzen. Einmal bitte auf der Zunge zergehen lassen:
Robert De Niro, Brad Pitt, Dustin Hoffman, Kevin Bacon, Minnie Driver, Jason Patric, Billy Crudup, der leider viel zu früh verstorbene Brad Renfro usw…
Sie alle machen einen sehr guten Job, besonders hervorzuheben sind De Niro als hin- und hergerissener Pater Bobby, Hoffman als versoffener Anwalt und Bacon als sadistisches Schwein, sowie die Jungdarsteller.
„Sleepers“ ist ein starker und cleverer Film, den ich heute genauso überragend finde wie damals. Er fesselt von Anfang bis Ende und hat einige Gänsehautmomente zu bieten. Der Film ist spannend, bewegend, sehr emotional und wird verstärkt durch eine großartige Filmmusik von John Williams und eine sehr gute Kameraarbeit von dem Deutschen Michael Ballhaus. Ein Epos, dass jeder mal gesehen haben sollte und für mich einer der besten Filme der 90er Jahre!

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cinram

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Hab Dich schon verstanden!
Klar gehört Pesci auch auf diese imaginäre Liste!


ShayaNova

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bacon traut sich wie kein anderer an die rolle des bösewichts heran und bringt diesen dann auch noch authentisch auf den tisch. das schafft nicht jeder schauspieler. was hab ich mich gefreut, als er die hauptrolle in the following gekriegt hab und was hab ich mich fremd geschämt, als sie die serie dann so verkrummbiegelt haben *ächz*



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