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Spider-Man 3

Spider-Man 3 (2007), US Laufzeit 139 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Kinostart 01.05.2007


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5.9
Kritiker
61 Bewertungen
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6.5
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20486 Bewertungen
163 Kommentare
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von Sam Raimi, mit Tobey Maguire und Kirsten Dunst

Im dritten Teil der Comicadaption hat es Superheld Tobey Maguire mit ganz schön vielen Gegenern zu tun: dem Sandmann, seinem besten Freund und sich selbst.

Im dritten Teil von Spider-Man hat Peter Parker (Tobey Maguire) es endlich geschafft, seine Liebe zu Mary Jane (Kirsten Dunst) und seine Pflichten als Superheld in Einklang zu bringen. Doch schon ziehen am Horizont dunkle Wolken auf. Als sich Spider-Mans Anzug plötzlich pechschwarz verfärbt und ihm neue, ungeahnte Kräfte verleiht, verändert dies auch Peter und bringt die dunklen, rachsüchtigen Seiten seines Charakters ans Licht, Eigenschaften, die Peter bald nicht mehr kontrollieren und beherrschen kann. Unter dem Einfluss des Anzugs wird Peters Ego immer größer. Dabei vernachlässigt er zunehmend all die Menschen, denen er am meisten am Herzen liegt. Bald ist Peter gezwungen, sich zwischen der verführerischen Kraft des neuen Anzugs und dem mitfühlenden Helden, der er einst war, zu entscheiden. Peter muss seine persönlichen Dämonen bezwingen, während zwei der meist gefürchteten Schurken, Sandman (Thomas Haden Church) und Venom (Topher Grace), beispiellose Macht erlangen und in ihrer Rachsucht Peter und jeden, den er liebt, bedrohen.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Spider-Man 3
Genre
Superhelden-Film, Actionfilm
Zeit
Gegenwart
Ort
Broadway, New York City
Handlung
Amnesie, Bestattung, Beste Freunde, Blockbuster, Butler, Böser Chef, Bösewicht, Cartoon, Doppelte Identität, Egomanie, Eifersucht, Feindschaft, Fotograf, Freundschaft, Friedhof, Gebet, Gefeuert, Glockenturm, Große Liebe, Gut und Böse, Heiratsantrag, Jazz Club, Kostüm, Labor, Maske, Meteor, Narzissmus, Professor, Rache, Sand, Sandsturm, Schauspieler, Seitensprung, Superheld, Tante, Tanz, Tod eines Freundes, U-Bahn, Vergebung, Verlobungsring, Vermieter, Witwe
Stimmung
Aufregend, Witzig
Tag
Blockbuster, Sequel
Verleiher
Sony Pictures Releasing GmbH
Produktionsfirma
Columbia Pictures Corporation, Laura Ziskin Productions, Marvel Enterprises, Sony CEE

Kritiken (19) — Film: Spider-Man 3

_Garfield: Blogbusters

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8.0Ausgezeichnet

Harry stößt sich gewaltig den Kopf, wird kurzzeitig zum grinsenden Amnesie-Patienten, der Sandman will doch eigentlich nur seiner kranken Tochter helfen und Venom sinnt nach Rache für die selbst verschuldete Demütigung durch Badass-Spidey. Das potenzierte Selbstbewusstsein Parker's findet nämlich alsbald Ausdruck in dessen dunkler Version, die den narrativen Überbau von galaktischer Alien-Masse als Ursprung allen Übels gar nicht mal zwingend nötig gehabt hätte. Es sind nicht weiter die Verfehlungen anderer und die unglücklichen Umstände, die den zweiten Teil seinerzeit zu solch einer aufreibenden Tour de Force geraten ließen, sondern die inneren Dämonen, der wachsende Narzisst und zu Kopf steigende Ruhm, der Parker im Wege steht.

Seinen Figuren gönnt Raimi die gesamte Reihe über kaum Verschnaufpausen, lässt sie immer in Bewegung, dreht wie wild am bunten Figurenkarussell, ordnet neu an, wechselt Positionen und evoziert genau jene unabdingbare Figurendynamik, die die Filme auch abseits des Spinnenkostüms bislang so interessant machte. Und obwohl alles darauf ausgerichtet scheint: „Spider-Man 3“ gerät nicht zur redundanten Action-Sause, sondern spart stattdessen sogar beachtlich an überflüssigem Krawall ein (mancherorts gar als Kritikpunkt angeführt).

Raimi's Spinnenmann-Interpretation definiert sich nicht über die Zugehörigkeit zu einem einzelnen Genre und versagt sich sogar bis zum obligatorischen, aber keinesfalls schlechten Showdown bewährter Fortsetzungs-Dialektik. Er sucht den Exzess und die Selbstverwirklichung; und es macht alles Sinn.

Dieser „Spider-Man 3“ - ein absurd teurer, Stoffe-überbordender Studio-Film - kommt einem kleinen Wunder gleich. Raimi darf - und er macht. Campbell gibt den Franzosen so wunderbar und so wunderbar grottig („I am French“), der Jazz-Club wird kurzerhand zur perfekten Broadway-Nummer und spätestens wenn Parker endgültig zum kolossalen Arschloch mutieren darf, gibt es kein Halten mehr („Give us some shade“). „Spider-Man 3“ ist keinesfalls perfekt, aber er hat Ambitionen. Er verliert nie seinen Humor, verbleibt interessiert bei seinen Figuren und wird auch zu seinem Finale hin nicht gefällig. So ist Hollywood und so ist Comic-Verfilmung im besten Falle.

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Xander8112: Xanders Blog

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5.0Geht so

[...]
Sicher, der Film sieht gut aus (manche Einstellungen sehen aus wie man sich die Comic-Panels vorstellt), bietet rasante Action – wenn was passiert. Denn die meiste Zeit plätschert alles so vor sich hin, Maguire kämmt sich die Haare nach vorne und mimt den tanzenden Bad Guy (wobei das mit den Haaren auch je nach Kameraeinstellung variiert) und überhaupt ist das alles sehr unausgegoren. Alles wird kurz angeschnitten, schnell durchgewunken, nicht bummeln, hier gibt es nichts zu sehen, ach ne doch, gibt ja was zu sehen, aber zackzack, dahinten wartet schon das Riesen-Sandmännchen und ein logikbefreites Öl-Alien.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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6.0Ganz gut

Nach zwei sensationell erfolgreichen Spidey-Teilen gilt der Abschluss der Trilogie mit einem Budget von 258 Millionen US-Dollar als der bis dato teuerste Film aller Zeiten. Die Devise „höher, schneller, weiter“ beziehungsweise „mehr ist mehr“ erbrachte „Spider-Man 3“ eine noch spektakulärere Aufmachung, inhaltlich mangelt es allerdings am nötigen Feingefühl. Dabei ist das Problem nicht einmal der Überfluss an neuen Figuren – in die chaotischen Zustände eines „Batman & Robin“ gleitet der Film nicht ab, denn die Vermengung der Handlungsstränge an sich funktioniert – „Spider-Man 3“ ist einfach nur nicht gut geschrieben. [...]

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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4.0Uninteressant

Heulszenen-Rekord! Parker & MJ haben alle naselang rote Augen, Oma Parker flennt, der Goblin-Sohnemann flennt und auch dem Sandman fliest das Augenwasser über die Wangen.

Wenn gerade nicht geweint wird tischt uns Raimi zum dritten Mal in wirklich zermürbender Länge das Beziehungsgenerve zwischen Parker und MJ auf. Die potentiell interessanten Nebenplots werden entweder extrem platt abgehandelt (das schwarze Zeugs aus dem All) oder so nebenbei mal eben runtergeschrubbt (Sandman).

Leider bringt's auch die wenige Action nicht so wirklich: Die Szenen mit dem Sand-Schurken wurden echt beeindruckend in Szene gesetzt, ansonsten gibt's wieder das übliche Playstation-Gezappel.

Gefallen haben eigentlich nur Bruce Campbell (spielt den furchtbaren Maguire in seinen 5min Auftritt mühelos an die Wand) und Thomas Haden Church als charismatisch-tragischer Flint Marko.

Schade, ich mag den Spinnenmann eigentlich!

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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8.0Ausgezeichnet

Superhelden-Sujets als Selbstfindungs- und Coming-of-Age-Trips zu inszenieren ist keine neue Idee, die Gewitzheit und Konsequenz mit welcher Sam Raimi beim Abschluss seiner SPIDER-MAN-Trilogie Psychologie und Pyrotechnik miteinander verbindet, findet sich im Blockbuster-Rahmen aber vergleichsweise selten wieder: Das mit drei Antagonisten aufwartende Script klingt ebenso ungewöhnlich wie auch (über-)ambitioniert, zieht aus jener Konstellation zugleich aber auch seinen größten Reiz: Die inneren Kämpfe des jungen Peter Parker gipfeln in den physischen Auseinandersetzungen als Spider-Man. Jeder Gegenspieler hat seinen Platz und Auftritt, letztlich aber bleibt SPIDER-MAN 3 auf seine Hauptfigur fokussiert - und anders als im ersten Teil, der mit diesem Spielraum noch nicht allzu viel anzufangen wusste, ist das hier auch gut so: Der Spinnenmann ist von allen Comic-Adaptionen der letzten Jahre sicherlich der menschlichste und sympathischste Charakter geworden. Es sei dem Regisseur deshalb ausdrücklich verziehen, dass er bei der Fülle an Motiven und Plotlines, die es gegen Ende zu zusammenzuführen gilt, bisweilen dazu neigt, den großen Pinsel dort anzusetzen, wo es noch einiger Schattierungen mehr bedurft hätte; in grummeligen Nolan-Pathos verfällt er jedoch nie. Ein schöner Film.

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_Garfield

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Toller Film. Und Maguire als arrogantes Arschloch im Jazz-Club einfach herrlich! :)


freeminder

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Schöner Kommentar. Die Spidey Filme gehören auch für mich zu den Höhepunkten des Comic Booms der 00er Jahre. So sehr wie hier menschelt es in nicht sehr vielen Blockbustern.


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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6.5Ganz gut

[...] Was die 'Spider-Man'-Filme immer ausgemacht hat, war das sympathische und unglaublich menschliche Auftreten. Das wurde natürlich bewahrt, allerdings geraten die Gefühle vom Zuschauer zu Peter immer wieder ins Wanken, denn durch seine Veränderung zum schmierigen Kotzbrocken, wird er zum klaren Ekelpaket. Wir geraten zwischen die Fronten und alles wird durcheinander gewürfelt. Doch 'Spider-Man 3' kann aus einem ausschlaggebenden Punkt nicht mit seinen Vorgängern mithalten: der Film ist einfach zu vollgepackt mit Nebensträngen und Charakteren. Da wären drei Gegner, zwei Frauen in Peters Leben und Peter selbst, der natürlich unzählige eigene Probleme hat. All das braucht Zeit und eine sorgfältige wie feinfühlige Ausarbeitung. Und diese kommt eben an einigen Ecken und Enden zu kurz. Natürlich sind die Charaktere zu keinem Zeitpunkt oberflächlich oder geraten in Vergessenheit, sie hätten nur einfach mehr Zeit gebraucht um die Tiefe zu erreichen, die sie in 'Spider-Man 2' von Anfang an erlangen konnten. Was jedoch in jedem Fall voll punkten kann sind die brillanten Effekte, ganz besonders hier die Geburtsstunde des Sandmans und der bahnbrechende Endkampf. 'Spider-Man 3' ist wieder herrlich selbstironisch, es kracht spektakulär und unterhält einfach auf höchstem Niveau über die volle Strecke. [...]

Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Hooded Justice

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Etwas voll gepackt ist er tatsächlich. Wobei ich den, wie er immer umworben wurde, den "Kampf mit sich selbst" sehr interessant finde, der durch den schwarzen Anzug im dritten Film wie in keinem anderen Teil dargestellt wird.


SoulReaver

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Ich find den ja auch interessant und der schwarze Anzug ist ziemlich geil. Wie gesagt, es war nur einfach von allem zu viel. Gut ist der Film ja trotzdem, nur nicht so sorgfältig ausgearbeitet wie Teil 2 oder auch Teil 1. :)


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

[...] Dank des Produktionsteams und ihrer überbordenden auf Maßlosigkeit gepolten Ambition, Comic- wie Spider-Man-Fans gleichermaßen zufriedenstellen, wurde Raimi dennoch gezwungen, mal das, mal jenes zu erzählen, aber niemals das und das homogen. Hauptsache, es deckt entweder Beliebtheitspunkte (Venom) oder nährt die Tricktechnik (Sandman). "Spider-Man 3" ist der letzte Teil Raimis komplexe Beziehungsfäden spinnenden Trilogie über den allzu menschlichen Wolkenkratzeridealisten, und obschon die generelle (Abschluss-)Geschichte interessante Metaebenen tangiert, charakterisiert sie sich vielmehr so, als ob sie von den Machern sang- und klanglos verheizt wurde. Ihr Vorrat an Spinnenfäden war klein, viel zu klein – und ihr Sprung über ein, zwei, drei Hochhäuser kühn, viel zu kühn. "Spider-Man 3" beherbergt genauso Entfesselungstaktisches wie Selbstüberschätztes. [...]

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Timo K.

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Gewohnheiten, Vorstellungen und Erwartungen variieren eben, umso zeitintensiver man sich mit der Kunst auseinandersetzt. Andererseits kann ein analytisches Auge auch nicht schaden, wenn der Film es geradezu darauf anlegt. Das macht mir manchmal besonders Freude: Details (auch innerhalb einer Laufbahn eines Regisserurs) neu zu emtdecken, die mich seinerzeit nicht im Entferntesten interessierten, weil mich, zum Beispiel, die Effekte schlicht blendeten. | Danke euch! :)


Timo K.

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Anmerkung: Ich finde mittlerweile den dritten Teil nach der kürzlich erfolgten Neusichtung besser, als es der Tenor des (mehrjährigen und restaurierten) Textes vermuten lässt. Im Kern bleiben allerdings seine Aussagen weitgehend bestehen.


Anj S: Mann beisst Film

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8.0Ausgezeichnet

Einziger Minuspunkt: Als Spider-Man kurz vor Schluss zu seinem finalen Kampf ansetzt, verharrt er kurz vor einer riesigen amerikanischen Flagge, was bei mir und anderen ZuschauerInnen kleines Seufzen hervorbrachte. Natürlich können es Hollywood-Filme wieder einmal nicht lassen, diesen Pathos und ungehemmten Stolz auf ihre ach so tolle Nation zu demonstrieren. Das hätte wirklich nicht sein müssen, aber da es sich hierbei nur um eine sekundenlange Sequenz handelt, sei es den Machern von „Spider-Man 3“ verziehen. In diesem Zusammenhang kam bei mir eine Frage auf: Ist es eigentlich Zufall, das Spider-Mans Outfit in den Farben der amerikanischen Flagge geschneidert ist? Okay, dafür können natürlich die Filmemacher nichts, die sich ja auch nur an die Comicvorlage hielten… Aber eine Überlegung ist es dennoch wert, ob Spideys Kostüm eine Hommage an Stars and Stripes darstellt.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Forrester030

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ich find den film und spidey an sich auch ganz cool, aber zum beispiel alle szenen vom "coolen" und selbstbewussten "playboy"-parker, haben den ganzen film ins lächerliche gezogen.. allein die frisur.. peter parker wäre vor scham im boden versunken.. zum glück hats harrywieder rumgerissen als der neue grüne kobold.. aber ich habe echt mehr erwartet, besonders venom kam zu kurz, diese mikrige imitation von dieser riesigen, monsterähnlichen kreatur, die im comic am start ist.

rein storytechnisch: der erste teil war der beste und logischste find ich, der zweite war dann grottenschlecht, und der dritte nimmt locker platz zwei ein.

aber die action und animationen waren bei beiden filmen uuunglaublich und ich glaube letztendlich erwartet man auch nicht mehr von nem spider-man film^^


Göksel Algan

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Und ich dachte nur mir ist es auf die Eier gegangen..


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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4.0Uninteressant

Es kann einen um Tei drei schon irgendwie leid tun, denn eigentlich hätte er alles um seine Vorgänger locker zu übertrumpfen, doch Sam Raimi nimmt einfach zu viele Lasten auf seinen dritten Superhelden-Film. Dabei hätte die physische und psychische Auseinandersetzung zwischen Peter und seinen Freund Harry bereits ausgereicht um diesen Blockbuster ausgiebig zu füllen. So aber hechtet der Film von einem Bösewicht zum nächsten, von einem Konflikt zum anderen und irgendwann bleibt nicht mehr übrig als einige höchst beeindruckende Actionszenen, die aber bei fast zweieinhalb Stunden Laufzeit viel zu viel Platz lassen für die eben erwähnte Hechterei zwischen den einzelnen Abschnitten. Man könnte fast sagen "Spiderman 3" ist ein Episodenfilm, und wie so oft bei Episodenfilmen gibt einige Dinge die gut sind und anderen die einen kalt lassen und so ist Teil drei rund um die menschliche Spinne ganz bestimmt kein übeler Unterhaltungsfilm, aber es ist der erste Film der Reihe, bei dem man ab und an auf die Uhr guckt und sich etwas wehmütig an die ersten zwei Teile erinnert.

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mikkean

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Ein sehr enttäuschender Abschluss, der von den "Vorschlägen" der Geldgeber sehr unterbuttert wurde. Dabei blitzt bei jedem der drei Bösewichte eine interessante Background-Story durch. Auch der Dreh mit Harry Osborns Amnesie hätte um so vieles besser genutzt werden sollen. Sehr schade, gerade in Anbetracht der tollen Vorgänger.


freeminder

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http://www.youtube.com/watch?v=HoNgMVFQNBI


sushi25: movie-fan.de

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5.5Geht so

Der Flair der ersten beiden Spidie-Filme ist auf dem Weg zu Nummer 3 etwas verloren gegangen. Die Gegner hätten für 2 Filme gereicht. Dann wäre mehr Zeit gewesen, Venon zu genießen. Ob mir Tobey Maquire als "Joe Cool" gefällt weiß ich auch nach mehrfachen Sehen nicht. Er kommt doch eher als der schüchterne Peter Parker.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.5Ausgezeichnet

"Spiderman 3" ist gelungenes Popcornkino und trotz seiner kleineren Längen eine ideale Fortsetzung der Spiderman-Reihe. Wer die ersten beiden Teile mochte, wird auch den dritten Teil mögen.

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TheCorey: MovieMaze

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8.0Ausgezeichnet

Im Abschluss der Trilogie macht Sam Raimi vieles richtig und manches falsch. Die grundsätzliche Stimmung im dritten Teil ist gut eingefangen, ein Comic-Flair spürbar. Die Action-Szenen (abgesehen vielleicht vom Finale) sind gut choreographiert und gebührend umgesetzt. Die Musik von Christopher Young kommt meist zwar nicht an den kongenialen Score von Danny Elfman heran (es fehlt das mystische), aber das Thema zu Flint Marko ist ausgesprochen gelungen. Zwar ist Spider-Man 3 weitaus lustiger und selbstironischer als es der erste Teil war, doch an den Humor von Spider-Man 2 kommt er dann doch nicht heran.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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7.0Sehenswert

Den Actionszenen sieht man an, dass die Produzenten im dritten Teil noch mal einen draufsetzen wollten: Alles ist noch rasanter, noch bunter, noch schneller. Die Kamera stürzt sich mit Spiderman durch die Hochhaus-Schluchten und dreht sich um alle erdenklichen Achsen, überall blitzt und explodiert es. Aber wenn man nicht gerade der Unreal-Tournament Generation angehört, die alle Pixelbewegungen in jeder Millisekunde erfassen kann, ist das alles ein wenig zuviel des Guten - es ist im rasanten Pixelbrei teilweise kaum noch zu erkennen, wer da gerade wen mit Spinnenfäden oder Kürbis-Bomben beschießt.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Zugegeben: der Film war bombastisch, ein Effekt-Feuerwerk, das seinesgleichen sucht. Vor allem die Mutation des Verbrechers Flint Marko zum gefürchteten Sandman hat mir die Sprache verschlagen. Von Venom habe ich mir dank seines furiosen Kurz-Auftrittes zwar ein wenig mehr versprochen, aber alles in allem muss man dem Film natürlich schon zugestehen, dass er effekt-technisch voll auf der Höhe der Zeit ist und beeindruckend aufzeigt was inzwischen alles machbar ist.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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5.5Geht so

Durchschnittlicher Spiderman-Film mit einem tollen Bösewicht.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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8.5Ausgezeichnet

Zu mäkeln gibt es nicht viel. Angesichts eines geschätzten Budgets von 300 Millionen Dollar verwundert zwar der eine oder andere allzu schlampige Special Effect, und das nicht endenwollende Taschentuchfinale dürfte echten Kerlen ein Dorn im Auge sein. Beides fällt in der Rückschau jedoch kaum ins Gewicht, weil Raimi und sein Team den wichtigsten Schauplatz ihrer märchenhaften Jedermann-Geschichte nie aus dem Auge verlieren.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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5.5Geht so

Sam Raimi nimmt sich in der dritten Folge des erfolgreichen Spider-Man-Franchise wieder viel Zeit für die Entwicklung seines Helden. Trotz 139 Minuten Länge kommt in dem Film jedoch nicht nur die Hauptfigur zu kurz.

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Moviesteve: Podcast

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4.5Uninteressant

Wenn man sich nicht gerade langweilt, muß man sich ernsthaft fragen, ob das Ganze vielleicht schon eine Parodie sein soll. Grotesker Höhepunkt dieser Farce ist Peter Parkers Tanznummer in einer Jazz-Kneipe. Nur die wenigsten Szenen dieses überlangen Möchtegern-Epos, das eher zu einem "Spider-Man, 90210" geriet, vermögen zu überzeugen oder in irgendeiner Form zu bewegen (löbliche Ausnahme: die Geburt des Sandman). Die Grenze zur Film-Gurke wird mehr als einmal geschrammt.
Fazit: Nach dem ersten Teil, der nur durch Albernheiten unter seinen Möglichkeiten blieb, und dem durchaus soliden zweiten Teil, der jedoch zu sehr als Remake des Erstlings daherkam, darf der uninspirierte dritte Spidey als Enttäuschung des Jahres gelten.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Comic im Kino, das riecht nach Blockbuster. Und wenn die Vorlage aus dem Hause Marvel stammt und auch noch "Spider-Man" heißt, darf man durchaus von Berechnung sprechen. Im dritten Teil des Franchise, das bislang über 1,6 Milliarden US-Dollar eingespielt hat, ist erstmals alles drin an Emotion und Effekt, Anspielung und Action. Randvoll geladen hat Sam Raimi seinen "Spider-Man 3" und kommt doch nicht ins stolpern. Ganz anders ergeht es da seiner Titelfigur im vermeintlichen, aber unerwartet ausgewogenen Finale der Action-Saga.

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Kommentare (144) — Film: Spider-Man 3


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el-deglabolo

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Bewertung3.5Schwach

Ein absolutes Paradebeispiel dafür, wie man ein erfolgreiches Franchise gegen die Wand fährt. Drei Superschurken werden gleichzeitig vermurkst während Peter Parker zur Fremdschämfigur verkommt...
So much Nope!

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Zak

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Bewertung9.0Herausragend

gerade das der so vollgepackt ist macht den film so richtig sehenswert...rockt richtig der teil....

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BenjaminMagdziak

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aber manchmal gibt es melonen ohne kerne ^^


Zak

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..ist wie n sack ohne sperma..völlig unfruchtbar


Spielberg_Fan

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Bewertung6.5Ganz gut

Mit dem Abschluss seiner Spider-Man – Trilogie hat sich Regisseur Sam Raimi leider etwas verkalkuliert.

„Spider – Man 3“ möchte zu viel und scheitert an seinem Vorhaben. Die Fülle an Feinden ( Sandman, Venom, Harry Osborn als neuer grüner Kobold), zusätzliche neue Charaktere ( Gwen Stacy) und die Absicht, hier noch mal was Großes zu präsentieren tun dem Film letztendlich nicht gut. Spidys Gegenspielern wird viel zu wenig Screentime eingeräumt und die Figur der Gwen Stacy verkommt zu einem dummen Blondchen. Darüber hinaus, fühlt sich „Spider-Man 3“ im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern wie ein gigantisches Liebesdrama an. Sicher spielte auch die Liebesgeschichte zwischen Peter und M.J in Teil 1 und 2 auch eine große Rolle, nur hier wirkt alles viel aufgeblasener. Dann gibt es noch solche Ausrutscher wie die Performance von Maguire, als er zu einem richtig doofen Arschloch mutiert und diese furchtbare Tanzeinlage in einer Jazz-Bar. Auch die Actionszenen übertreiben es an manchen Stellen doch etwas zu sehr. Trotzdem, „Spider-Man 3“ hat auch seine guten Seiten.

Insgesamt wird die Geschichte die mit dem ersten Teil begann, mit dem zweiten ihre Wendung fand, gut zu Ende erzählt. Auch wenn Raimi mehr wollte und daran scheiterte, blicken doch immer wieder gute Ansätze durch die Geschichte und durch die Charakterentwicklungen. Langeweile findet sich in den knapp 138 Minuten Laufzeit nicht, was man wieder dem guten Mix aus Action und Story zu verdanken hat.

Insgesamt hat Sam Raimi mit seiner Spider-Man-Trilogie eine echt gute Arbeit abgeliefert, die dem Comic-Genre für die große Leinwand einen wichtigen Anstoß verpasst hat. Sicher wäre es interessant gewesen zu sehen, was Raimi alles noch für Teil 4 und 5 geplant hatte. „Spider-Man 3“ war ja praktisch der Abschluss für die Dreiecksgeschichte von Peter, M.J und Harry. Aber auch das Reboot kann man jetzt nicht als Fehlgriff bezeichnen. Ich war positiv überrascht von „Amazing Spider-Man“ und halte ihn sogar für noch besser als die Raimi- Interpretation.

PS: Für „Amazing Spider-Man“ existiert schon eine Review von mir und die zum zweiten wird auch bald folgen.

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MaceWindu1998

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Bewertung6.5Ganz gut

Naja, wirklich anspruchsvoll war der dritte Teil auch nicht. Aber das erwartet man ja auch nicht. Man bekommt hier gute Unterhaltung geliefert.
Ich bin kein großer Spider-Man Fan, deshalb ist meine Wertung hier nicht so hoch.

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Eixenxxl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die erste Spiderman Trilogie ist eine der wenigen Filmreihen die nicht mit jedem Teil rapide an Qualität einbüßen, sonder es schaffen sich qualitativ die Waage zu halten.
Der dritte Teil wirkt nicht aufgegossen, hat ein paar tolle Twists, noch mehr Action und auch wieder viel Gefühl parat und deckt auch Storymäßig alles wichtige ab ohne den Zuschauer fragend zurück zu lassen.
FAZIT: Toller letzter Teil mit einem packenden Showdown und einem würdigen Ende! :)

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Vaultguy

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Bewertung4.5Uninteressant

Zu überladene Story , ansonsten nicht Übel.

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Ioosh698

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ach ja, da waren es schon drei. Nach zwei überaus gelungenen Vorgängern bringt Sam Raimi seine Trilogie um " die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft" trotz kleiner Schwächen zu einem würdigen Ende.
Tja, als Superheld hat man schon einen schweren Job. Es schien alles perfekt zu sein im Leben Peter Parkers, alias Spider Man. Die Verbrecher fürchten ihn und in der Liebe scheint auch alles zu harmonieren. Endlich,nach so vielen Jahren hat es Peter geschafft das Herz seiner großen Liebe Mary Jane zu erobern. Doch wie sich schon vermuten lässt währt diese Idylle nicht lange...
Neue Superschurken sind schon im Anmarsch, jedoch eher unfreiwillig bzw. eher durch unglückliche Wendungen des Schicksals. Da gäbe es zum einen den Ganoven Flint Marko. Er spielt in der Story, nein in der ganzen Spider Man-Geschichte, eine entscheidene Rolle wie sich hier herausstellt. Im Grunde jedoch will er gar nicht der sein der er jetzt ist, das Schicksal spielte ihm übel mit. Seine Tochter ist Todkrank, er begeht Raubüberfälle etc. um die Behandlung seiner Tochter zu ermöglichen. Als er während einer Flucht in ein , nun ja ich nenne es mal Chemisches Testgelände, fällt wird er zu einem üblen Monster, dem Sandman.
Dann gibt es noch den Fotograf Eddie, er arbeitet für den selben Verlag wie Peter...den Daily Bugle. Eddie fühlt sich von Peter gedemütigt und "mutiert" im Verlauf des Films zu Spider Man in schwarz, Venom.
Ähnliches widerfährt Peter auch, dazu jetzt mehr. Eine Nachts wird Parker zum Opfer einer Außerirdischen Substanz, sie ähnelt einem Schwarzen Schleim...ist aber im Grunde genommen ein eigenes "Lebewesen". Sein Anzug wird schwarz, Peters Fähigkeiten verbessern sich. Er merkt jedoch schnell das der schwarze Anzug sein inneres schädigt. Peter wird arrogant und einfach nur unausstehlich. Er schafft es jedoch vorerst nicht sich davon zu trennen. Doch als es schließlich klappt, mutiert die Substanz wie schon gesagt auf Eddie, der zur falschen Zeit am falsch Ort ist.
Und ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, macht nun auch noch Harry Osborn, ehemals Peters bester Freund, Jagd auf ihn. Wird Spider Man es noch einmal schaffen alles zu retten?, sich zu retten?
Fazit: Spider Man 3 ist nicht der beste Teil der Reihe, aber dennoch ein super Film der den Zuschauer toll unterhält! Meiner Meinung nach gab es im Film einfach zu viele Schurken, es wirkte vieles zu überdreht. Insgesamt aber ein sehr guter Abschluss um Peter Parker !

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SherlockHobbit

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Bewertung6.5Ganz gut

Jaaaa, beim dritten Teil ist das immer so ne Sache ... er wirkt einfach zu lächerlich auf mich, besonders in anbetracht der beiden gelungenen anderen Teilen, aber der dritte Teil konnte mich am Schluss nicht wirklich überzeugen, trotzdem mag ich Spiderman und damit diesen Film auch ... ein wenig ^^ Mann kann ihn sich schon anschauen, besonders als Fan :3 wie ich ^^

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jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So viel Kritik überall, so viel Enttäuschung.
Ein wenig erkenne ich die Kritik zwar an (manches mag 'objektiv' richtig sein), trotzdem macht mir der Film unheimlich viel Spaß! Ich kann schon verstehen wo manche Probleme liegen (einige sind nicht von der Hand zu weisen), aber bin fast vollständig (bei jedem Problem, bei jeder Szene, etc.) der Meinung, dass es einen Grund für das Gezeigte gibt und es im Gesamtkontext (!) absolut Sinn macht. Alles (auch die Unzulänglichkeiten) fügt sich mit den weiteren Puzzlestücken soweit zusammen, dass eine wunderbare 'Symbiose' entsteht.

Ich werde konkret und SPOILERE dabei sicher auch ein wenig:
Manche kritisieren das Verhältnis von MJ/Peter. Es stellt für mich eine perfekte Fortführung ihrer beider Historie dar! Die Entwicklung in Teil1 & 2 ist ja bekannt - am Ende des zweiten Teils (dem Start ihrer gemeinsamen Zeit als Paar) gibt MJ ihm sogar, durch den motivierenden Satz "Go, get'em Tiger!" die Legitimation seine Mission als Spiderman mit aller Konsequenz durchzuziehen. Das birgt jedoch einen unangenehmen Nebeneffekt: Sie ist bereits zu Beginn ihrer Beziehung dazu verdammt, immer nur die zweite Geige zu spielen. Wie ihre Beziehung verläuft können wir uns wohl denken (bei Peter läuft IMMER der Polizeifunk), das M.J. sich nach Nähe sehnt auch. Hier steigen wir zu einem Zeitpunkt (wieder) ein, zu dem sich das Verhältnis der Beiden bereits völlig entfremdet hat. Peter Parker jedoch, der von allen Seiten nur Zustimmung erfährt, der Held der Stadt ist, hochgejubelt wird, von Kids mit Spidey T-Shirts gefeiert, fällt das überhaupt nicht auf. Seine Wahrnehmung anderer Menschen ist nur noch auf das 'retten' von in Not geratenen Opfern beschränkt. Und das hat Gründe!

Diese Gründe fprmen den Kernplot von SPIDERMAN 3: Dem vormals so unsicheren und selbstlosen Peter Parker steigt sein Ruhm zu Kopf, er wird arrogant, Ich-bezogen, sein Ego wächst. Und deshalb bemerkt er die Probleme seiner Freundin nicht mal mehr. Egal worüber sie klagt, er dreht es in ein Spiderman-Gegenbeispiel, egal was SIE bewegt, er dreht es in ICH. Das geht so weit, dass er ihr den Antrag machen will, ohne überhaupt zu bemerken, dass sie in ihrer Welt und mit den Umständen ihrer Beziehung todunglücklich ist! Soweit dass sie sich nicht mal mehr traut ihm anzuvertrauen, dass sie nach dem ersten Abend bereits aus der Show gefeuert wurde. Soweit dass sie, ohne es wirklich zu wollen, nur in der Hoffnung wieder wahrgenommen zu werden (!), zu einem Ex-geliebten fährt und dort droht die Kontrolle zu verlieren.

Um diese Wandlung von Peter Parker geht es und sie bildet den perfekten Anknüpfungspunkt für beide (bzw. alle drei) Villains in SPIDERMAN 3 (die ja auch viel kritisiert werden). Keine Frage, der Sandman wird ziemlich unspektakulär eingeführt, die Verwebung mit dem (eigentlich längst geklärten und ad acta gelegten) Tod von Uncle Ben tut in ihrer Plumpheit (und Verdrehung der etablierten Fakten) fast weh. Das ist jedoch zu verschmerzen, da die viel interessantere Komponente des Sandmans die Wirkung, welche er auf Parker/Spidey ausübt, ist. Er macht ihn wütend, rasend, lässt einen ungekannten Hass in Parker aufsteigen, den Drang nach Rache und Brutalität aufkommen. Das sind Seiten, die Peter in sich als vergangen geglaubt hatte und die aufgrund seiner bewussten Zuwendung zu 'großer Verantwortung' nicht mehr existierten. Bis jetzt. Und diese Wut ist die zweite Wandlung, die Parker hier zu negativerem Wesen hin durchläuft.

An dem Punkt kommt die außerirdische Lebensform, der 'Symbiont' ins Spiel und erhält (bei Befall von Parker/Spiderman) quasi instantan seine Daseinsberechtigung: Was wir sehen, deckt sich sauber mit Dr. Connors Beschreibung der außerirdischen Lebensform - sie verstärkt negative Gefühle in ihrem Wirt und einmal verbunden wird es schwer sie wieder abzulegen. Alles was Parker an Wandel erfährt wird durch den Symbionten verstärt und noch wichtiger: seine Selbstwahrnehmung des wütenden, aggressiven, von Hass gesteuerten Peter Parkers wird ins positive verschoben. Die schwarze, klebrig, lebendige Masse bringt in wortwörtlich um den Verstand.

Ein Parker, der sich selbst als den Größten ansieht.
Ein Feind, der diesen arroganten Parker agressiv und wütend macht.
Ein Parasit, der diese Wut ins Unermessliche steigert.

Besser geht es doch gar nicht! Und da ich felsenfest davon überzeugt bin, dass SPIDERMAN 3 sich noch mehr als die vorhergehenden Episoden mit Parkers Psyche befasst, ist es kein Problem, dass diese Villains mehr oder weniger gesichtslos besetzt sind (verglichen mit Dafoe / Molina). Weil ihre Wirkung auf Parker ihre Funktion darstellt.

Weiter im Text:
Dann ist da die oftmals thematisierte und zweifellos vorhandene Überladenheit, ein wahres Chaos der Charaktere. Da ist M.J. als Peter's Freundin, Gwen Stacy als verlockende weitere Frau, Harry der zwischen mordlüsternem Racheengel und bestem Freund hin und her schwankt, der Sandman, der 'Symbiont' der später zu Venom wird, der gute Parker, der böse Parker, der alte Spiderman, der dunkle Spiderman. Es hört nicht auf.

Was viele stört (weil auch in 150 Minuten nicht alle dieser Figuren genug Beachtung finden können!), finde ich aber sowohl für den Abschluss der Trilogie, als auch für die Entwicklung von Parker's Person ziemlich passend. Die Dinge steigen ihm über den Kopf, alles wird zu viel, seine (und Spiderman's) Probleme lassen sich nicht mehr alleine lösen - Spiderman droht zu scheitern, weil zu vieles auf einmal zu sehr ineinander greift, um noch zu bewältigen zu sein. Auch hier nochmal: Das wichtige dabei ist nicht der Charakter der einzelnen Gegner, sondern dass sie zusammen agieren und Spiderman erstmalig merkt, dass die Übermacht zu groß für ihn ist!

Ich könnte noch weiter schwadronieren, warum das eine oder andere, offensichtlich vielleicht zunächst als Drehbuchschwäche erkennbare, doch gar nicht so schlecht ist und im Kontext Sinn macht, aber es tut einfach noch Not ein wenig auf Raimi, seine Autoren und seine Inszenierung einzugehen.

Denn am meisten begeistert mich in SPIDERMAN 3 die Atmosphäre!
In Teil 1 war sie sehr comichaft und leicht. Das hat einfach Spaß gemacht. In Teil 2 wurde es dann etwas nachdenklicher und inhaltsschwangerer. Und hier liegt nun beides in wundervoller Balance vor. Wenn Spidey mit seiner dunklen Seite kämpft und in Rage gerät, sich nachts im schwarzen Anzug durch die Häuserschluchten schwingt, oder eiskalt seinen eigentlichen Freund Harry abserviert, wirkt das bedrohlich, kalt und düster. Auf der anderen Seite gibt es Momente in denen Peter maßlos (!!!) überzeichnet über den Broadway flowt und seinen neu erlangten 'verruchten Charme' tänzerisch auskostet. Fast Slapstickhaft übertrieben und eine grandiose Metapher auf 'The bad guy gets the chicks'. In der Darstellung bildet das (und viele weitere Momente in SPIDERMAN 3) die Spitze der Comichaftigkeit. Standbild, ein Kasten drum, schwarze Outlines um die Figuren, Sprechblasen und es könnte 1:1 aus einer Print-Ausgabe entstammen. Auch die ständigen, trashig an die Vergangenheit Raimi's erinnernden 'Blitz und Donner bei Nacht' Shots, die Kulisse insgesamt, usw. das alles lässt ebenfalls keine Zweifel an der Herkunft der Vorlage aufkommen.

Bedenkt man, dass die Autoren mehr oder weniger gezwungen wurden noch einen weiteren Villain ins Drehbuch hineinzuschreiben, ist das Resultat mindestens zufriedenstellend. Venom sollte es eigentlich gar nicht geben, im Resultat ist nun Spiderman's Kampf gegen den Einfluss der außerirdischen, parasitären Lebensform der interessanteste Strang im Film (und wunderbar in Einklang mit der Wut, die der Sandman hervorruft, gebracht - aber ich wiederhole mich). Somit krankt das Skript vielleicht an manch typischer Filmkrankheit (was Handeln und Nachvollziehbarkeit der Figuren betrifft), muss sich aber keinesfalls dem Vorwurf stellen es wurde künstlich etwas reingequetscht, was sich nun wie ein Fremdkörper anfühlt. Dem ist nicht so, das Konstrukt ist in sich stimmig.

Was soll ich sagen? Mir macht SPIDERMAN 3 (wie man vielleicht merkt) trotz objektiver Holprigkeiten einen Riesen-Spaß! Wild vernetzte Geschichte, interessante Atmosphärenwechsel und Humor, abgerundet von knallender Action (die für mich handwerklich das Highlight der Reihe bildet). Ich überlege fast ob es für mich das Highlight der Trilogie ist! Ja der Trilogie, denn das ist es für mich: eine echte und in sich geschlossene Trilogie.

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TheAvenger

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Wow, besser hätte ich das auch nicht schreiben können! Wollte gerade was ähnliches formulieren aber Du bringst es perfekt auf den Punkt! Danke dafür :D


jacker

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Schön wenn ich dir die Arbeit abgenommen hab ;)
Finde der Film tut wirklich exakt das, was ein Comicfilm tun soll: Spaß machen!


Alienator

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Bewertung5.0Geht so

Im Netz der Unzulänglichkeiten

Während die ersten beiden Teile noch Substanz und psychologischen Feingefühl hatten, und dieses kombiniert wurde mit atemberaubender und durchaus realistischer Fantasyaction, ist dieser Teil ein unrühmlicher Abschluss.
Der abschließende Teil der Geschichte wurde zuviel zugemutet: zuviel Emotionen, zuviel Action, zuviel Schurken. Raimi verläuft sich in seinen eigenem Universum. Weniger, sprich die Konzentration auf die zwischenmenschliche Entwicklung zwischen MJ und Peter zu legen überwirft sich hier Raimi in eine Sammelsurium von Effekten und Action, die die restliche Geschichte alt aussehen lässt.
Die Figuren agieren nur noch als Stichwortgeber und man vermisst den surrealistischen Charme der Figuren, die die ersten beiden Teile ausmachte.
Einfach nur zuviel. Weniger wäre mehr. Und mit einem "Reboot" ist es auch nicht getan.

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StevenG

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Bewertung4.0Uninteressant

für mich als Spiderman fan sehr enttäuschend gewesen

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Cayopei

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Bewertung6.0Ganz gut

Bunt, ein bißchen zu lang, aber unterhaltsam. Lustig, dass Peters dunkle Seite mit einer schlechten Frisur korreliert.

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DieFilmguckerin

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Bewertung3.0Schwach

Leider nicht gut. Gar nicht gut.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung6.5Ganz gut

Spiderman 3 ist ganz klar der schwächste Teil er Raimi Trilogie,
passenderweise auch er letzte.
Das heißt aber nicht das wir es hier mit einer schlechten Comicverfilmung zutun haben.
Es ist nur so dass die Vorgänger die Messlatte ziemlich hoch gelegt haben
und dieser hier doch teilweise recht überladen ist.
Mit 140 Minten ist der Film nicht gerade kurz,
hat aber trotzdem damit zu kämpfen allen Figuren gerecht zu werden und ihnen genug Zeit einzuräumen.
Hier und da ein Handlungsstrang weniger hätte dem Film gut getan und hätte ihn deutlich knackiger erscheinen lassen.
Es ist zwar schön dass er sich sehr viel Zeit für seine Figuren nimmt und nicht komplett auf Action und Effekte setzt,
aber etwas mehr davon und etwas weniger Liebesgeschichte hätte hier nicht geschadet.
Maguire kann hier aber nicht nur als Peter Parker und Spiderman glänzen,
auch als böser schwarzer Spiderman und arroganter Parker macht er eine gute Figur und trägt so ganz souverän den Film auf seinen Schultern (und das bei den ganzen prominenten Nebendarstellern).
Obwohl ich hier jetzt das ein oder andere auszusetzen habe ist mir dieser Spiderman doch deutlich lieber als die Neuverfilmung
(an die ich mich immer noch nicht rangetraut habe und ihn nach einer halben Stunde ausschalten mußte weil ich Andrew Garfield als Spiderman einfach schrecklich fand)
und find es schade dass Raimi und Maguire nicht weiter gemacht haben.

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Big T.

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Ich glaube ein Kritikpunkt den man bei jedem der neuen Spiderman Filmen anbringen kann ist wirklich dass diese immer 2 Stunden oder länger gehen was bei jedem einzelnen Film, zumindest bei mir, zu einer Phase führt wo sich der Film etwas zieht. Einfach komplett unnötig, der erste Teil konnte das noch sehr kaschieren aber mit jedem Teil wurde es schlimmer. Weiß ja nicht ob du schon den ReBoot mit Emma Stone gesehen hast aber da zieht es sich noch mehr wie ich finde :D


Dr.Hasenbein

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Ja das mit der Länge der Filme ist wirklich so.
Nein, habe ihn nicht gesehen.
Das hab ich ja auch geschrieben,
ich kann mir die Teenie Fresse inkl. schrecklicher Twilight Gedächnis Frisur von Andrew Garfield nicht angucken.
Ich habe den Film schon soo lange Zuhause, bin aber nie weiter als ne halbe stunde gekommen und mußte ausschalten!


Serienchiller

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Bewertung7.0Sehenswert

*** VORSICHT - DIESE KRITIK ENTHÄLT SPOILER ***

Spiderman 3 macht schon vieles richtig, aber an den wichtigen Stellen auch einiges falsch. Ich finde, die Story ist für einen Superheldenfilm recht tiefgründig geraten und mich stört es auch gar nicht, dass der Fokus so stark auf die (Dreiecks)Beziehung zwischen Peter, Mary Jane und Harry gelegt wird.
Ich hätte es allerdings besser gefunden, den Sandman draußen zu lassen und dafür Harry und Venom mehr Zeit einzuräumen. Die Rachegeschichte hätte doch auch ohne den Sandman funktioniert, wenn man sie allein um Peter und Harry konstruiert hätte.
Der Film zeigt doch sogar (im späteren Verlauf), dass es Harry gelingt, Peters Hass auf ihn zu wecken, indem er ihm Mary Jane "wegnimmt" bzw. sie bedroht. Da gäbe es doch bei beiden Charakteren optimale Voraussetzungen für eine Symbiose mit Venom.
Wozu braucht man da noch ein weiteres Rachemotiv, das so furchtbar aufgesetzt daher kommt?
Onkel Bens Tod war jetzt in allen drei Filmen für Spidermans/Peters jeweilige Krise mitverantwortlich (Teil 1: Bens Tod und Peters Mord an dem Flüchtigen, Teil 2: Peters Eingeständnis, dass er eine Mitschuld an Bens Tod trägt, Teil 3: Upps, es war ja ein ganz anderer Mörder, da musst du in Sachen Vergeltung nochmal nachlegen, Peter) - das hätte man wirklich besser lösen können.
Ich finde die Szenen, in denen Peter seine "dunkle Aufreißer-Seite" entdeckt recht amüsant, da sie auch zeigen, dass der Film sich nicht 100% ernst nimmt. Allerdings schießt die Tanzszene in dem Jazzclub dann doch übers Ziel hinaus und wirkt auf mich deutlich zu albern und unglaubwürdig.
Aber der Punkt, der mich am meisten gestört hat, war diese verdammte Flagge!
Warum muss Spiderman - als er sich zum finalen Kampf aufmacht - an dieser riesigen USA-Flagge vorbeilaufen? Dieser bildlich völlig deplazierte Pathos muss doch wirklich nicht sein! Das zieht für mich die gesamte Dramatik, die zuvor aufgebaut wird, mit einem Schlag ins Lächerliche. Ich hab für diese qualvolle Sekunde allerdings nichts bei der Wertung abgezogen, das wäre dann vielleicht doch übertrieben. Geärgert hat es mich dennoch!
Fazit: Spiderman 3 ist ein gelungener Abschluss der Spiderman Reihe mit Tobey Maguire, auch wenn er ja gar nicht als solcher gedacht war. Die Kampfszenen sind stets auf einem guten Niveau, es gibt eine gute Balance zwischen Spannung und Humor und auch die recht naive Charakterzeichnung wirkt hier eher charmant als störend.
Ich habe den Film jetzt schon viermal gesehen und es gelingt ihm immer wieder, mich zu fesseln und mit der riesigen Flagge zu ärgern. Sehenswert!

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TheAvenger68

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Die Flagge ist in jedem Teil deutlich zu sehen.
Die können nicht anders die Amis ;-(


Serienchiller

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Echt? Okay, die beiden Vorgänger habe ich schon länger nicht mehr gesehen. Nimmt sie denn dort auch wie im dritten Teil den gesamten Szenenhintergrund ein? Man ist ja, wie du schon sagst, leider gewohnt, dass in amerikanischen Filmen oft so ein Ding rumflattert, aber in diesem Fall fand ich das dann doch übertrieben.


Spike1990

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Bewertung6.0Ganz gut

Man merkt das da in Raimis Arbeit rumgefuscht wurde. Das Studio beharrte nämlich darauf Venom als Feind auftreten zu lassen, obwohl Raimi nicht viel davon hielt. Venoms Auftritt ist auch mehr als unwürdig, wenn man bedenkt das er einer der wichtigsten Feinde im Spider-Man Universum ist. Der Rest des Films wirkt auch irgendwie unausgereift und unterm Strich ist der Film auch schlicht und einfach zu lang.

Fazit: Es ist ganz gut das die Reihe mit Sam Rami und Tobey Maguire nicht mehr fortgesetzt wurde

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EvertonHirsch

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Bewertung7.0Sehenswert

Nach dem sehr sehr guten 2. Teil ging ich mit großen Erwartungen in den Film, schon alleine wegen dem Symbionten/Venom Thema. Leider konnte der Film diese Erwartungen nicht erfüllen. Viel zu überladen, da versucht wurde, zu viele Themen hineinzubringen, um die Trilogie komplett abzuschließen. Dem Film hätte es gut getan, hätte man die Beziehung zwischen Peter und MJ mal einfach gut sein lassen. Venom kommt dadurch leider zu kurz.

Und ich mag es einfach nicht, wenn wichtige Geschichten aus dem Comic plötzlich umgedichtet werden, um dem Film mehr Dramatik zu geben. Die Geschichte um Onkel Bens Tod, das Auftreten von Gwen Stacy, die leider völlig deplatziert und unnötig wirkt.

Leider vergisst der Film eine Stärke der anderen beiden Teile, nämlich sich für seine Figuren Zeit zu nehmen. Aufgrund der Vielzahl von verschiedenen Handlungssträngen war das hier auch kaum möglich. Weniger wäre hier sicher mehr gewesen.

Spider-Man in schwarz reißt aber wieder einiges heraus.

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FlintPaper

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Bewertung5.5Geht so

Die Hoffnungen waren groß, das Ergebnis dann zweifelhaft. Was mir gefallen hat: Sam Raimi geht hier ganz auf und dreht im späteren Kapitel schon ziemlich am Rad inkl. Tanzeinlagen und Musicalnummern. Schwerpunkt liegt eindeutig auf der emotionalen Komponente und die ist auch nicht unbedingt daneben geraten - dieses Rumgehacke auf dem ständigen Geheule kann ich übrigens nicht verstehen; Stimmt nämlich einfach nicht. Und um es mal auf den Punkt zubringen: Teil 3 hat im Prinzip auch die besten Actionszenen der Saga. Allerdings hat mir vieles auch nicht gefallen: Die vielen Computereffekte sind immer noch schwer zu verdauen, das Verscherbeln von drei interessanten Bösewichtern letzten Endes kaum zu verzeihen und das zwanghafte Finalisieren aller Handlungsstränge scheint einfach zuviel für einen Film. Immerhin kann man sich weiterhin auf den Running Gag mit Bruce Campbell verlassen; Ebenso auf die amüsante Performance von J.K. Simmons.

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ole.nietuhuus

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Bewertung7.5Sehenswert

Venom ist ja mal richtig enttäuschend dargestellt ganz schön soft so kennt man ihn gar nicht !!!

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Wutnudel

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Bewertung2.0Ärgerlich

Man nehme Sandmann welcher in Selbstmitleid zerfließt, den Hobbgoblin der nicht wirklich weiß auf welcher Seite er steht und Venom welcher aussieht wie Carnage. Für mich als großer Spidermanfan war der Film ein Schlag ins Gesicht.....aber richtig. Jeder Bösewicht hätte einen eigenen Film verdient aber nein wir packen einfach mal alle in 2 std Film und schauen was passiert. Die beiden anderen Teile waren so gut und dann das. Wirklich schade....wirklich wirklich schade. 2 Punkte weil der Film wenigsten gut aussieht...

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