Snow White and the Huntsman

Snow White and the Huntsman (2012), US Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 31.05.2012


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von Rupert Sanders, mit Kristen Stewart und Chris Hemsworth

Snow White and the Huntsman ist die düstere Neuinterpretation des Märchens von Schneewitchen. Von den Produzenten der Tim Burton-Version von Alice im Wunderland.

Wir alle kennen die Geschichte von Schneewittchen, doch die Neuerzählung Snow White and the Huntsman nimmt einen etwas anderen Verlauf: Die Böse Königin (Charlize Theron) will ihre einzige Rivalin, ihre Stieftochter Schneewitchen (Kristen Stewart), ermorden lassen. Ein Jäger (Chris Hemsworth) soll Schneewittchen in den Wald führen und sie dort töten. Sie ahnt allerdings nicht, dass eben jener Jäger der Herrschaft der Bösen Königin ein Ende bereiten wird. In Schneewittchen sieht er die einzige Möglichkeit, das Land von der Bösen Königin zu befreien. In Abwandlung der Märchengeschichte behält er Schneewittchen bei sich und erteilt ihr Unterricht in Schwertkampf und moderner Kriegsführung. Aber neben all den martialischen Kampfszenen kommt in Snow White and the Huntsman auch die Liebe nicht zu kurz, und der schöne Prinz (Sam Clafin) ist schon auf seinem Weg. Die Zwerge kommen ebenfalls vor, doch gibt es in dieser Fassung acht von ihnen. Warum? Das bleibt ein Geheimnis…

Hintergrund & Infos zu Snow White and the Huntsman
Snow White and the Huntsman erinnert durch seine Neuinterpretaion einer klassischen Geschichte nicht zufällig an den Blockbuster von 2010 Alice im Wunderland. Hinter beiden Filmen steht der Produzent Joe Roth. Deshalb war neben Tom Hardy und Michael Fassbender ebenfalls der ‘Verrückte Uhrmacher’ Johnny Depp für die Rolle des Jägers im Gespräch, bevor diese an Chris Hemsworth (Thor) ging. Als weiteres Vorbild gilt die Verfilmung von Herr der Ringe durch Peter Jackson, an dessen visuellem Stil sich Snow White and the Huntman orientiert.

Schneewittchen hat 2012 übrigens Konjunktur und so muss der Filmfan aufpassen, dass er Snow White and the Huntsman nicht mit dem anderen Schneewittchenfilm verwechselt: Julia Roberts spielt die Böse Schwiegermutter in Spieglein Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen von Tarsem Singh und versucht dort Lily Collins mit Obst zu meucheln. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Snow White and the Huntsman
Genre
Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Historical Fantasy, Märchenfilm
Zeit
Vergangenheit
Ort
Landschaft, Märchenwelt, Schloss
Handlung
Apfel, Blut, Brand, Burg, Dolch, Flucht, Fluchtversuch, Gebrüder Grimm, Gnade, Herz, Krone, Kuss, Königin, Königreich, Magie, Mann-Frau-Beziehung, Menschenjagd, Märchen, Natur, Naturverbundenheit, Opfer, Pfeil und Bogen, Pferd, Prinz, Prinzessin, Profikiller, Rabe, Reiten, Reiter, Revolte, Rüstung, Schild, Schlacht, Schneewittchen, Schwarze Magie, Schwert, Schwertkampf, Schönheit, Spiegel, Spiegelbild, Tyrann, Ungeheuer, Verlust der Ehefrau, Verlust der Eltern, Verlust der Mutter, Verlust des Vaters, Verlust einer geliebten Person, Verwunschener Wald, Wald, Weibliche Heldin, Zauberei, Zauberin, Zwerg, Überläufer
Stimmung
Spannend
Tag
70mm und IMAX
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Roth Films, Universal Pictures

Kommentare (350) — Film: Snow White and the Huntsman


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Gladiator11

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich hatte gegenüber dem Film keine grosse Erwartungen. Dachte mir sogar es würde mir nicht gefallen, aber dem war nicht so. Mir gefiel der Film sehr.

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der cineast

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Bewertung4.0Uninteressant

Wenn ein Werbefilmer ein traditionelles Märchen träumt.

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falk-sonnenburg

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Bewertung5.5Geht so

Was für ein Film.
Es war mal wieder ein Film, bei dem der Trailer besser war, als der ganze Film. Der Trailer versprach einen Kampf zwischen Snow White und einer biterbösen Königen, gespielt von der großartigen Charlize Theron.
Doch was man im Film über zwei Stunden zu sehen gekriegt hat, war enttäuschend.
Beinahe alle Szenen mit Theron kannte man aus dem Trailer, doch die waren eben brilliant gespielt.
Kristen Stewart hat für mich nicht als Snow White überzeugt. Sie hatte die ganze Zeit ihren Twilight-Blick drauf und das ist nach einer Weile echt nervig.
Chris Hemsworth war ganz in Ordnung, doch er sollte sich eher auf seine Rolle als Thor konzentieren.
Während der gesamten Dauer des Films kam keine Spannung auf und man wartete auf Szenen mit Theron. Diese waren ejdoch sehr wenig vertreten.
Ein Lichtpunkt des Films war der Soundtrack und der Titelsong im Abspann, der etwas aufmunterte nach dem noch mehr enttäuschenden Ende des Films.
Alles in allem hat mich der Film nicht beeindruckt, obwohl die Optik ganz nett war. Eine Fortsetzung würde ich nicht empfehlen.

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Bletch

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein recht unterhaltsamer und gelungener Mix aus Märchen und Fantasy für eine breite Zielgruppe, der gerade visuell und tricktechnisch überzeugt, auch wenn man sich viele Elemente von anderen Filmen abgeguckt hat.
Charlize Theron überzeugt als böse Hexe und Königin. Das hier mehrfach kritisierte 'Overacting' passt aus meiner Sicht ganz gut in einem Märchen.
Kristen Stewart gefiel mir dagegen irgendwie weniger gut. Zwar ist sie optisch ein gelungenes Schneewittchen, hat aber aus meiner Sicht immer denselben Gesichtsausdruck - Rehblick und leicht geöffneter Mund. Gegen Charlize Theron kommt sie keinesfalls an.
Chris Hemsworth ist ausnahmsweise nur Nebendarsteller und macht daraus das Bestmögliche.
Positiv Hervorzuheben ist aber auf jeden Fall die Besetzung der Zwerge: Ian McShane, Nick Frost, Bob Hoskins, Ray Winstone und Eddie Marsan - ich war echt überrascht!
Wenn man also mit der richtigen Erwartungshaltung an den Film geht, kann man eigentlich nicht so richtig enttäuscht werden. Es gibt Trolle, Feen, Zwerge, Dämonen, ein paar Kampfszenen und da es eigentlich ein Märchen ist, darf auch etwas Kitsch nicht fehlen.
Mit einer besseren Besetzung von Snow White wäre hier aber noch mehr drin gewesen...

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strangelet

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Bewertung3.5Schwach

Wer soll denn da die Zielgruppe sein? Vierjährige mit einem Faible für Ekelhorror?

Ein bekanntermaßen erzschwachsinniges Märchen in pseudorealistischer Game-of-Thrones-/Herr-der-Ringe-Optik zu verfilmen ist nicht kreativ oder originell, sondern einfach bloß doof.

Noch dazu mit Kristen Stewart. Hör mir doch auf.

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TShael

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Bewertung6.0Ganz gut

Dieser schlechte Zusammenschnitt aus Jeanne D'Arc, dem Anfang von Thor, dem Ende vom Hobbit, Hitchcocks Vögeln, einem bißchen Peter Pan, einem bösen Romulaner, den schwarzen Reitern aus Herr der Ringe, Arthurs Befreiung von Guinevere und viel zu viel Twilight will uns ernsthaft erzählen, dass Miss 1 1/2 Gesichtsausdrücke Steward die hübscheste Frau im Königreich ist. (Alle mit kleinen Narben wurden leider aus der Wertung genommen.) Dabei ist selbst Chris Hemsworth ein hübscheres Mädchen.
Die böse Königin ist eine Mischung aus Kleopatra, Cersei Lannister und Daenerys Targaryens böser Oma, die die Krone schon vor der Krönung bekommen hat.
Ekelszenen gibt es auch noch jede Menge. Naja.
Weiteren Punktabzug gibt es für die Lehre des ganzen: Mädchen sind toll, wenn sie lieb, unschuldig und die Allerschönste sind, ohne was dafür tun zu müssen. Dann können sie mit Tieren reden. Ehrgeizige Frauen, die etwas dafür tun, um hübsch zu sein, sind böööööööööööse!!! Ach ja, und wenn man mitbekommt, dass sie eine Prinzessin ist, muss man sie dauernd retten und beschützen. Hab ich erwähnt, dass der Kuss der wahren Liebe einen wiederbeleben kann?
Ansonsten ist es mal eine kreative Aufarbeitung des Märchenstoffs. Aber die Version mit Julia Roberts und Lily Collins war trotzdem netter.

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T-Petersson

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein echter Fantasyfilm mit einer düsteren Atmosphäre!!!
Kann nicht verstehen warum einige gegen Kristen Stewart wettern, ob jene da voreingenommen sind? Sie schaffte es jedenfalls ihre Rolle glaubhaft zu verkörpern.
Was ich ebenfalls nicht verstehen kann sind die Vorwürfe des "Overacting" in Bezug auf Charlize Theron (Fühle mich da immer erinnert an die ewigen Seitenhiebe gegen einen meinen Lieblingssschauspieler Al Pacino), denn meines Erachtens kann man ihr nur eines vorwerfen, dass sie die Hexe übertrieben gut dargestellt hat und dadurch Stewart ein wenig die Show gestohlen hat.
Weitere Pluspunkte sind die tollen Bilder, die spannenden Kampfdarbietungen und nicht zuletzt die Musik.

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avengersfan1.0

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Der Zauberspiegel hat anscheinend einen komischen Sinn für Humor, wenn er sagt, Kristen Stewart sei schöner als Charlize Theron,findet ihr nicht?

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Thomas Hetzel

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Nein, ich sehe es genauso wie der Zauberspiegel.


vladvanhelsing

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich muss Troublemaker 69 zustimmen; ein toller Fantasyfilm der mir sehr gut gefallen hat! Meine Wertung fällt sogar noch einen Tick besser aus. Hätte mir eine Fortsetzung mit dem kompletten Cast, also auch Stewart gewünscht. Bin alles andere als ein ein Fan der Twilight-Saga, aber hier hat sie einen soliden Job gemacht.

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Troublemaker69

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Einzige, was man Snow White and the Huntsman wirklich ankreiden kann, ist zu gleicher Maßen das Beste an dem Streifen: Es ist ein echter Fanatasyfilm, also ein kompletter Genresfilm.
Snow White and the Huntsman ist zum größten Teil Geschmackssache, wer Fantasy mag, ist hier an genau der richtigen Stelle, wer sie nicht mag, wird den Film wohl eher nicht mögen.
Der Streifen baut eine super Atmosphäre auf, man sieht tolle fantastische Aufnahmen und viele kreative Wesen, das Ganze dann noch mit einem Hauch Dunkelheit abgestimmt. Ich mag die Idee, Märchen auf dunkle und neue Art und Weise zu erzählen. Das gelingt hier ebenfalls sehr gut und damit schafft Snow White and the Huntsman ein Ambiente, das meiner Meinung sogar gelungener ist als bei anderen Genrevertretern wie "Der Hobbit", denn hier hat man den Mut auch mal ein wenig Dreck in die Landschaft zu bringen, man scheut nicht davor zurück, das Ganze ernst anzupacken und das bekommt dem Streifen sehr gut.
Kristen Stewart passt meiner Meinung nach gut in ihre Rolle, aber Charlize Theron spielt sie an der einen oder anderen Stelle ein wenig an die Wand. Sie passt einfach perfekt und spielt auch genauso. Wunderschön und herrlich diabolisch.
Auch Chris Hemworth macht hier einen guten Job.
Snow White and the Huntsman ist in vielerlei Hinsicht ein sehr modernes Fantasyabenteuer. Zum einen gehört dazu selbstverständlich die tolle Optik und die wunderbare Atmosphäre, dann natürlich noch dieser dunkele und oft dreckige Look und auch die Rollen. Hier wurden Frauenrollen geschrieben, die Klischeeregeln brechen. Frauen werden hier stark und unabhängig dargestellt, ganz anders als in Märchen, wo sie häufig als zerbrechlich und ängstlich beschrieben werden. Hier modernisiert man das Märchen und fügt das neuen Frauenbild mit ein.

Snow White and the Huntsman ist ein hochkarätiges Fantasyabenteuer der großen Art, das Klischees bricht und auch in vielerlei anderer Hinsichten sehr modern ist.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

pischti

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Kontra! :D Ich HASSE diese dauerhaft Zähnchen-zeigende Kristen Stewart und empfand Charlize Therons Schaupiel als vollkommenes Overacting. Und warum sich Ray Winstone für so einen Mist hingibt, das ist mir auch rätselhaft. :)


Troublemaker69

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Oh...ist ja nicht ganz die selbe Meinung :D
Naja, da sind die Geschmäcker wohl verschieden :)


MemoriAria11

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Bewertung7.0Sehenswert

Grundsätzlich fand ich den Film nicht schlecht. Er war unterhaltsam und sowohl Charlize Theron, als auch Chris Hemsworth haben ihre Rolle gut gespielt (Charlize Theron war als böse Königin brilliant) Auch die Nebendarsteller waren teilweise gut. Und ich fand sowohl Handlung als auch Umsetzung (Musik und Bilder) nicht schlecht. Einige Punkte haben mich aber gestört: 1. nichts gegen Kirsten Stewart aber sie mit Charlize Theron zu vergleichen ist etwas albern 2. das weiße Pferd am Strand 3. der Zauberwald (der an Tim Burton errinnert und überhaupt nicht zum Rest des Filmes passt) 4. die Zwerge (dabei vor allem wie viel Zeit mit dem einen Zwerg vergeutet wurde, der stibt und dann soll es uns interessieren, weil er hat ja einmal mit Schneewitchen getanzt) 5. das Snow White obwohl sie 10 Jahre eingesperrt war plötzlich reiten, kämpfen und sonst alles kann....
Ansonsten aber kein schlechter Film.

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Martin Oberndorf

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Bewertung9.5Herausragend

Schneewittchen - #blackedition

Vor Kurzem hab ich mir die beiden großen Schneewittchen-Verfilmungen aus 2012 gekauft und angesehen. Nach meinem gestrigen Kommentar zu Spieglein Spieglein folgt nun "Snow White & the Huntsman".
...
Da ist sie also, die düstere, epische und ernste Variante des Märchens.
Als Schneewittchen: Kristen Stewart
Als böse Königin: Charlize Theron

Snow White ist die Tochter des Königs. Als dessen Reich eines Tages angegriffen wird, triumphiert er über die gegnerische Armee, und befreit deren Gefangene, eine wunderschöne Frau namens Ravenna, die der Witwer ehelicht. Doch alsbald die Hochzeit vollzogen wurde, tötet sie den König, sperrt die rechte Erbin in einen Turm und reißt das Reich an sich.
Erst als Snow White erwachsen wird, gelingt ihr die Flucht.
Die Königin setzt sofort einen Jäger auf sie an, doch dieser bringt es nicht übers Herz, sie zu töten - und wird ihr Verbündeter im Kampf gegen das dunkle Regime von Königin Ravenna...

Was war das? Was war DAS?
Ich kann immer noch nicht fassen, was ich da gerade gesehen habe.
Und das ist keineswegs negativ gemeint.
Dass Schneewittchen als Fantasyepos so kongenial funktioniert, hätte ich nie für möglich gehalten.
Die klassische Geschichte der eitlen Königin, die sich ihrer Stieftochter aus Eifersucht um ihre Schönheit entledigen will, angereichert durch ebenso klassische Genreelemente wie Revolution, Schlachten, Fantasiewesen oder wunderschöne Welten. Das hier ist ein Crossover aus Märchen und Fantasy, und zwar im ganz, GANZ großen Stil.

Ich muss zugeben, ich halte Kristen Stewart wie die meisten hier nicht für die Idealbesetzung. Aber weder, weil ich etwas gegen Twilight habe, noch, weil ich finde, dass sie ihre Sache hier schlecht macht (eher ist das hier ihre angenehmste Performance).
Sie ist rein optisch nicht der Typ für Schneewittchen. Sie kommt zu maskulin, zu burschikos und schlagfertig rüber. Das passt als Fantasyheldin sogar recht gut, aber gleichzeitig soll sie ja auch Wärme und Güte ausstrahlen, was ihr von Natur aus nunmal nicht so liegt.
Aber ehrlich: das stört hier keineswegs. Dafür macht sie ihre Sache zu passabel, und der Rest des Films ist zu beeindruckend, zu überwältigend.

"Snow White & The Huntsman" ist ein Film, der Fans von großen, riesigen Fantasyfilmen so richtig, richtig begeistern wird. Die nach unzähligen Prophezeihungen und Auserwählten immer noch nicht genug bekommen haben, die immer noch Schlachten, Wesen und ein perfekt abgeklärtes Gut-Böse-Verhältnis immer noch in sich aufnehmen und es lieben, in diese fremden Welten einzutauchen.

Dabei kommt "Snow White & the Huntsman" stellenweise sehr, sehr düster und ernst herüber, wobei die Optik wirklich ein Traum ist.
In komplett unterschiedlicher Art sehen alle beide Verfilmungen für eine WAHNSINNIG GENIALE visuelle Kraft. Absolut überwältigende Kostüme (vor Allem von der Königin) und Kulissen beeindrucken in so ziemlich jeder Szene und sorgen für den inneren Wow-Effekt.
Dazu kommt noch ein absolut wunderbares Maß an in höchstem Maße detaillierten und liebevoll gestalteten Spezialeffekten, die die atemberaubende Welt gestalten, sie in ihren dunklen Momenten wirklich finster aussehen lassen und in ihren hellen Momenten einfach verzaubernd. Die Szene tief im Wald sieht aus wie ein Kunstwerk. Ein Gemälde. In wunderbaren Farben mit mikroskopisch genauen Kleinigkeiten, die man unmöglich alle entdecken kann.

Dazu muss man sagen, dass es der Film auch schafft, dem Originalstoff gerecht zu werden. Dieser Film schmeichelt der Schneewittchengeschichte, ich würde sogar soweit gehen ihn als einer der besten, wenn nicht sogar DIE beste Realverfilmung eines Märchens zu nennen. Obwohl der Film selbstredend eine freie Interpretation ist, die gewissermaßen auch einen Genretransfer darstellt, hält er sich ziemlich gut an die Handlung der Vorlage, wenngleich er auch Elemente hinzufügt.

Und eine Sache hat der Film so dermaßen wunderbar geschafft, dass ich mir das einfach bis zum Schluss aufheben musste: Charlize Theron als böse Königin.
Sie spielt so gnadenlos gut, so böse, so wahnsinnig, so brillant - das ist Overacting auf allerallerhöchstem Niveau.
Vom Schönheitswahn ist sie BESESSEN, sie wirkt so dermaßen irrsinnig und gefährlich, eine so überzogen böse Figur kenne ich sonst nur aus Zeichentrickfilmen.
Mann, macht diese grandiose end geniale Performance Laune - Wahnsinn!!!!!
Mindestens ein Punkt meiner Wertung liegt auf ihren Schultern.

Auch, wenn ihn viele hier nicht mögen - wegen solchen Momenten hier liebe ich Filme. Ich kann vollkommen in eine andere Welt versinken, die mich komplett in ihren Bann zieht.
Jetzt ehrlich: man kann meckern, was man will, besser kriegt man Fantasy kaum hin.
Und das ist dann auch alles, was ich dazu zu sagen habe.

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Grimalkin

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Ist das nicht eher ein Verständigungsproblem? Und sogar eines, das andauernd zwischen Leuten auftritt, sobald einer von beiden der Ansicht ist, man müsse stets seine eigene Meinung markieren, obwohl man in der Regel selten etwas anderes als eben jene wiedergibt und es eigentlich ausreicht, lediglich Zitate, Fakten und fremde Meinungen als solche zu kennzeichnen?


Martin Oberndorf

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Hast wahrscheinlich recht.
Es klang aber zuerst mal so, als ob ihm jetzt meine Meinung so dermaßen missfällt...
Aber okay, er hat seine Meinung, ich meine.


soundso.diesdas

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Bewertung2.0Ärgerlich

Die Königin ist mal um einiges schöner als Schneewittchen:D

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eisbaerdios

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Bewertung4.5Uninteressant

Charlize Theron spielt ziemlich grausig. Ihr ständiger Versuch besonders böse zu sein, geht meist in die Hose und fühlt sich nach schlechtem Theater an.
Dazu sind die Dialoge wirklich zum Haare raufen. Es wurde eine Pathetik wie bei Herr der Ringe versucht zu erzeugen. Klappt bloß nie, nicht einmal.

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lirgg1991

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Bewertung7.0Sehenswert

Mrs Stewart ist eine grosse Fehlbesetzung!! Ansonsten find ich in sehenswert!

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lok

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Bewertung3.5Schwach

Hat eigentlich nur 2 Punkte verdient, aber wegen Charlize Theron dann doch meinetwegen 3.5 Punkte

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Kai_Asmus

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Bewertung7.5Sehenswert

Reisst einen nicht vom Hocker. Der Versuch das Schneewittchen zu "nolanisieren" glückt Rupert Sanders nicht wirklich. Der Troll hätte mehr Screentime verdient, Kristen Stewart dagegen weniger. Theron spielt solide. Kann man mögen, muss man aber nicht.

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RoosterCogburn

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Bewertung5.0Geht so

Das war er jetzt also. Eine von vier Schneewittchenverfilmungen aus dem Jahr 2012 und Bob Hoskins' letzter Kinofilm. Leider muss ich zugeben, ich hätte mir einen besseren Abschied gewünscht. Zumindest war es eine angemessene Rolle.
Was konnte mir „Snow White and the Huntsman“ denn letztendlich bieten?

+ Eine neue Erzählperspektive. Der Stoff kommt nicht im Kleid des Grimm'schen Märchens daher, sondern als Fantasyfilm für den Teenager ab 13, 14 Jahren.
+ Außerdem versucht man die Motive der bösen Stiefmutter zu erklären. Ein Aspekt der mir grundsätzlich gefallen hat.
- Er baut darauf, den Zuschauer optisch zu beeindrucken. Visuell auffällige und wuchtige Werbeclip-Ästhetik Bei den jüngeren wird er damit vermutlich eher ankommen.
- Eigentlich sind die Zwerge hier ziemlich hinterfotzige Arschlöcher. Sie wollen mit dem Scheiss nichts zu tun haben und trauern um ihr dahin gerafftes Volk, ihr Gold und das früher alles besser war.
o Im Laufe der Handlung stellt sich heraus, jede Menge bekannte Motive aus Herr der Ringe, Robin Hood, Jeanne D’Arc, Elemente aus Fantasy-, und Ritterfilmen. Mehr ein fantastischer Eintopf aus Altbewährten als ein neues Gericht aus bekannten Zutaten.
o Insgesamt gesehen war die Besetzung schon gut gewählt. Abgesehen von den beiden Titelfiguren.

Mein Fazit: Hier wollte man sich offensichtlich die Kleider von „Herr der Ringe“ überziehen und wirkt dabei eher wie eine Schneewittchenerzählung als wäre sie von den Machern von „Jack and The Giants“ und „Twilight“. Kein nachhaltiges Filmerlebnis!

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HaudenLukas

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So absolutely True!


BattlemasterIZ

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Dein Fazit ist super, genauso denke ich auch.


Spike1990

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Bewertung6.5Ganz gut

Solide Fantasy-Action, welche nur lose auf der Märchenvorlage basiert und sich munter bei anderen Genre-Vertretern bedient. Kann man sich wegen Charlize Theron schon mal angucken.

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Spike1990

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Solides Mittelmaß halt :D


pischti

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Nach Adam Riese kann man das dann so ausdrücken, ja :D


Wall

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Bewertung5.0Geht so

Hm...also Kristen Stewart ist auf jeden Fall ne Fehlbesetzung. Ok, ist Sie eigentlich immer - aber hier..."Die Schönste im ganzen Land"? Wohl kaum. Aber auch ansonsten ist der Film eher unterdurchschnittlich. Das Drehbuch ist schwach, die Charakterzeichnung merkwürdig und das komische Liebesdreieck wirkt arg aufgesetzt. Außerdem weiß der Film eigentlich nie, was er genau sein will...düster und erwachsen, witzig und familiengerecht oder doch emotional und romantisch. Naja, immerhin hat der Film eine ganz coole Optik und ist daher auf jeden Fall recht nett anzusehen. Und Charlize Theron sowieso. ;)

Lächerlich finde ich übrigens, dass auch in der deutschen Sprachfassung die englischen Namen wie bspw. Snow White und Huntsman (für Schneewittchen und Jäger) verwendet werden. Nicht nur das das ein einer solchen Märchenverfilmung extrem dumm klingt, es ist auch einfach total sinnfrei, da es doch ursprünglich ein deutsches Märchen ist...

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