Spring Breakers

Spring Breakers (2012), US Laufzeit 94 Minuten, FSK 18, Drama, Kriminalfilm, Komödie, Kinostart 21.03.2013


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6.3
Kritiker
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5.5
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von Harmony Korine, mit James Franco und Selena Gomez

Selena Gomez, Ashley Benson, Vanessa Hudgens und Rachel Korine sind sogenannte Spring Breakers – und ganz apart dazu. Eigentlich wollen sie nur Spaß, doch dann geraten sie auf die schiefe Bahn und treffen auf James Franco.

Spring Breakers wollten sie sein, aber das Geld für die große Ferienparty ist knapp. Dies ist jedoch kein Grund, sich die große Sause entgehen zu lassen. Also beschließen die vier College-Studentinnen Brit (Ashley Benson), Candy (Vanessa Hudgens), Cotty (Rachel Korine) und Faith (Selena Gomez) ein Restaurant auszurauben. Der Plan geht schief und sie landen im Gefängnis. Damit ihre Eltern nichts erfahren, müssen sie wohl oder übel auf das Angebot des Drogen- und Waffenhändlers Alien (James Franco) eingehen, der ihnen zwar die Kaution stellt, dafür aber auch eine Gegenleistung verlangt.

Hintergrund & Infos zu Spring Brakers
Wer angesichts der Teenie-Stars Selena Gomez und Vanessa Hudgens im Cast von Spring Breakers befürchtet, es könnte sich um eine Teenie-Komödie handeln, der sei auf die Filmographie von Regisseur und Drehbuchautor Harmony Korine verwiesen: Er schrieb die Drehbücher für die ebenso provokanten wie exzentrischen Filme Kids, Gummo, Ken Park und Trash Humpers. Bei Gummo und Trash Humpers führte er auch Regie. Es handelt sich für Selena Gomez und Vanessa Hudgens also eher um einen Befreiungsschlag von ihrem Image als Teenie-Stars. Spring Breakers ist ein radikaler Film, der ihre alten Fans wohl auch verstören könnte.

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Cast & Crew


Kommentare (372) — Film: Spring Breakers


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TheDrPepperPower

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Bewertung4.0Uninteressant

Softcore-Porno meets Langnese-Werbung

Normalerweise bin ich jemand, der gerne auch mal ein paar Zeilen mehr zu einem Film da lässt, aber zu SPRING BREAKERS fällt mir leider nicht wirklich viel ein. Ich bin normalerweise auch jemand, der gerne mal etwas länger über einen Film diskutiert, aber auch hierzu habe ich bei diesem Haufen Belanglosigkeit nicht die geringste Lust. Das war auf jeden Fall einer der leersten Filme, die ich in letzter Zeit sehen durfte. Ich habe eigentlich seit Minute fünf nur noch auf die Uhr geschaut, wie viel von diesem Quark ich noch ertragen muss, bis ich endlich erlöst bin. Irgendwo in diesem schier endlosen inhaltlichen Ödland gab es sicherlich ein paar nett eingefangene Bilder, die mich aus meinem geistigen Dämmerzustand manchmal mehrere Sekunden lang geradezu mäßig interessiert aufblicken ließen (z. B. die befremdliche Montage eines Raubzugs, zu der merkwürdig passend/unpassend die gute Britney ein paar blasse Töne säuselt), aber insgesamt konnten mich diese leider nicht über die restlichen 90% des Films hinwegtrösten, in denen vier extremst nervige, absolut unsympathische und vor allem maßlos uninteressante Hühnertussies wilde Drogen-Parties feiern, in Pools rummachen oder einfach dumm rumhüpfen.

Wisst ihr was, ihr Fans dieses unterschätzten und missverstandenen Meisterwerks? Seht darin ein tiefgründiges Portrait einer ziellosen Generation ohne Zukunft. Fühlt die tiefsten Emotionen, wenn sich Mädel 3 (auch bekannt als "die Schwarzhaarige") traurig in den Bus setzt und nach Hause zu Mami fährt, während Mädel 1,2 und 4 (aka "die Rosahaarige" und "die beiden Blonden") weiterhin ihrem möchtegern Gangster-Lotterleben fröhnen. Setzt euch in eure Denker-Sessel, schwenkt eure Weingläser und seniert fleißig. SPRING BREAKERS ist eben etwas wahrlich besonderes, ein bisher unerreichter Höhepunkt des menschlichen Intellekts, ein echter Geistes-Porno.

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TheDrPepperPower

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Ach gib's zu: du wolltest doch nur Ärsche und Titten sehen!^^ Ne, ich kann ja schon verstehen, dass man mit dem Film zumindst ein wenig was anfangen kann (wobei halt Jacker's Lieblingsfilm-Tag mir schon die üblichen "WTF!!!"-Schreie entlockt hat), aber insgesamt bin ich einfach zu anspruchsvoll, um mich nur durch ein bisschen netter Audiovisualität sofort kriegen zu lassen. Es gibt hier keine Charaktere (wenn überhaupt sind es Symbole), keine vernünftigen Dialoge und eigentlich auch kaum eine Story und vor allem zwei filmische Hälften, die für mich nicht wirklich zusammenpassen, außer dass es irgendwie um Exzess geht. Es muss auch nicht jeder Film jedes einzelne solcher Elemente haben, aber wenn halt fast jedes fehlt, dann bin ich nur all zu oft sofort raus aus einem Werk. Gerade die von dir beschrieben Stimmigkeit sehe ich hier nicht, außer (wieder und als einziges) in audiovisueller Hinsicht. Aber das kann doch nicht alles sein, was man von einem FIlm will. Audiovisualität ohne Inhalt lässt mich kalt, ist dann einfach nur wie ein Youtube-Video, wo sich zwei Typen mit cool animierten Lichtschwerten kloppen: "Jo, sieht nett aus, aber whatever."


Deekin

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Na ja, wir können ja irgendwann noch mal bei einer Runde HIRN darüber reden.


Deekin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

(Vorsicht: Enthält Spoiler!)
"Spring Breakers" ist ein Film, bei dem man unmöglich wissen kann, was einem bevorsteht. Der Titel selbst suggerierte mir, es zunächst mit einer generischen Party-Komödie zu tun zu haben, welche seinen Humor einmal mehr ganz tief unter der Gürtellinie ansetzt. Dann jedoch las ich von einem Drama, welches eine Gruppe party-verrückter Mädchen in eine Unterwelt voller Drogen, Sex und Gewalt entführt. Tatsächlich jedoch habe ich einen Film wie "Spring Breakers" zuvor noch nicht gesehen. Es ist fast so, als hätte Terence Malicks zynischer Doppelgänger aus einem Paralleluniversum beschlossen, sich das Pseudonym Harmony Korine überzustreifen und dieses äußerst abgefahrene, teilweise regelrecht groteske Stimmungsgemälde zu inszenieren.
"Spring Breakers" arbeitet mehr mit Suggestion als mit der klaren Vermittlung einer Botschaft, er bemüht sich mehr, eine Stimmung zu erzeugen, als eine eigentliche Geschichte zu erzählen. Ja, gerade wenn so etwas wie Exposition für den weiteren Verlauf der Handlung betrieben wird und mir der Konflikt zwischen Alien (James Franco) und seinem ehemaligen Dealer-Kumpel nähergebracht wird, ist der Film an seinem schwächsten Punkt. So ist es mir letztendlich unmöglich zu sagen, ob Korines Werk nun ungeheuer gehaltvoll ist oder lediglich ein völlig überstilisiertes, leeres Hochglanzprodukt.
Daher möchte ich zumindest drei Elemente des Films hervorzuheben, die ich an diesem Werk durchaus schätze:
1. Der Film zeichnet eine konsequente, immer extremer werdende Entwicklung: In "Spring Breakers" flüchten vier jugendliche Mädchen aus ihrem bürgerlichen Leben und suchen das spirituelle Erlebnis im Party-Exzess. Das enthusiastische Anspornen des 'coolen' Religionslehrers oder die gelegentlichen Alkohol- und Drogenparties schaffen es nicht, die engen Grenzen dieser Welt und des eigenen Selbst aufzusprengen. Dies gelingt erst im Spring Break. Doch der Film hört hier nicht auf, sondern driftet in eine Gangstergeschichte, die als gedankliche Weiterentwicklung dieses Exzesses gedacht wird. Ich meine schon, hier einen Prozess zu erkennen, in welchem sich die Mädchen auf der Suche nach den immer krasseren Kicks immer weiter ausbrennen und sich ihr Selbst im Verlauf des Films auflöst. Aber das ist nur meine Vermutung; der Film arbeitet, wie gesagt, sehr suggestiv und lässt den Zuschauer wohl zu einem gewissen Grad gerne denken, was er möchte.
2. Der Film wertet nicht: Ist "Spring Breakers" nun ein Film, welcher die Jugendkultur anprangert; oder vielmehr ein Werk, welches uns über die Hoffnungslosigkeit einer Generation ohne wirkliche Perspektive unterrichten möchte? Ich weiß es nicht. Faith (Selena Gomez), die einzige Figur, die als eine Art moralischer Kompass für das Mädchengespann taugte, verschwindet nach der Hälfte der Laufzeit, ohne das der Film ihr auch nur eine Träne hinterherweint. Hier geht es nicht um die Aussteiger, die sich lieber doch für ein anderes Leben entscheiden, sondern um jene, die sich dem Aufblühen (oder Ausbrennen) im Exzess ganz und gar hingeben.
3. Die audiovisuelle Gestaltung ist schlicht beeindruckend: Es gibt nur wenige Filme, welche durch ihre Vermischung durch Bilder, Schnitt und Musik eine derart trance-ähnliche Stimmung kreieren können. Sowohl die wunderschönen Nachtbilder, wie auch die rohen und überraschend unsexy daherkommenden Partybilder kreieren mit der Zeit einen Sog, der die 85 Minuten recht flott vergehen lässt. Die Art, wie hier ungewöhnliche Kontraste geschaffen werden, tut ihr übrigens. Wenn die wilden, hedonistischen Feten von einem Monolog über Selbstfindung begleitet werden oder zu einem bekannten Popsong Leute überfallen und bedroht werden, dann präsentiert sich hier schon ein völlig entrücktes Bild einer verlorenen Jugend. Und gerade, wenn ein Drogendealer auf einer Seebrücke steht und einen Monolog darüber hält, gerade die Schönheit in den vier Mädels entdeckt zu haben, dann erinnert mich das schon überraschend an den Stil von Terrence Malick. Hinzu kommen dann noch die ganzen Einschübe, welche mal vergangene Erlebnisse, mal zukünftige Ereignisse kurz anschneiden und den Zustand des Rausches und Abgehobenseins noch weiter untermalen.
Wie gesagt, ich weiß nicht, ob Korines Werk nun entweder sehr tief oder ziemlich leer ist, doch für mich versteht es "Spring Breakers", alle seine Elemente geschickt miteinander zu kombinieren und daraus ein fast durchgehend stimmungsvolles, eigenwilliges und abgefahrenes Filmerlebnis zu schaffen.

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jacker

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Ach und Deekin: Allein der Vorsatz lässt mich schon danken :)


Deekin

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:D :D :D


SarahKaiser

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Bewertung1.0Ärgerlich

Im Großen und ganzen war der Film eine totale Entäuschung!

Der Film hat meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn und keine interessante Geschichte dahinter. Die viel zu schlecht geschnittenen Party szenen, welche sich über die ersten 30 min des Films lang ziehen sind einfach nur langweilig. Der Grund weshalb der Film gedreht wurde und weshalb man auf so eine Idee kommen konnte ist mir jetzt noch unklar.
Die 4 Mädchen welche Selena Gomez (Die Zauberer vom Waverly Place), Vanessa Hudgens (High School Musical), Rachel Korine (Mister Lonely) und Ashley Benson (Pretty little Liars), sind ja ganz hübsch und sie haben auch gut geschauspielert. Jedoch finde ich es entzetzend dass sie bei so einem Film überhaupt mitspielen. Eine Vanessa Hudgens, zum Beispiel, hat mir in dem Film "Die geheimniscolle Insel" viel besser gefallen.
DIe eizigste die hier zu loben ist, ist Selena Gomez, welche im Verlaufe des Films im Gegensatz zu allen anderen Charackteren noch symphatisch wurde, da sie keine der wirklich kriminellen Sachen mitgemacht hat, keine nackte Haut gezeigt hat und zum Glück in der Mitte des Films gegangen ist. Zum Glück hat sie sich eine Rolle ausgesucht in der all dies nicht gebraucht wurde. Dennoch entzetzend dass sie bei so einem Film überhaupt mitgespielt hat. Die anderen restlichen Schauspieler haben mit dem Film meiner Meinung nach ihre guten Ruf zuerstört und richtig Erfolgreich werden sie auch nicht mehr.

Also der Film war ein totaler Misserfolg, ich weiß schon garnicht mehr was ich sagen soll, da es eigentlich nur schlechtes gibt.
Den 1 Punkt bekommt der Film nur wegen Selena Gomez, die schlau genug war ihr Image nicht ganz hinzu schmeißen.

Mit Entsetzten Grüßen;
Sarah Kaiser

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JonnyvsSherlock

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Bewertung9.5Herausragend

„Aufgabe von Kunst heute ist es, Chaos in die Ordnung zu bringen.“
Theodor W. Adorno
*********************

"Spring Breakers" ist soviel mehr als ein Arsch und Titten Partyfilm, soviel mehr als eine Ansammlung von Exzessen, soviel mehr als ein audiovisueller Drogenrausch. Und doch vereint er diese Elemente. Er verdichtet sie. Konzentriert sie zu einem Laserstrahl und brennt diesen glühend heiß in die Augen des Zuschauers. Der Strahl brennt sich bis ins Gehirn.

Viel zu gerne möchte man da das Hirn abstellen, einfach Abfeiern. Aber ganz ehrlich, Abfeiern ist spätestens nach den ersten paar Sekunden nicht mehr möglich. Ohne sich Gedanken drüber zu machen, wird man ratlos zurückgelassen. Der Film ist auch auf keinen Fall der von manchen Leuten erhoffte Softporno. Ohne darüber nachzudenken wäre er einfach nur unverständlich, seltsam und erdrückend.(Gut, erdrückend ist er so oder so)

Zuviele Kontraste und Gegensätze werden hier von Korine heraufbeschworen, als dass man irgendeine Zielgruppe in die Sessel drücken könnte. Meine Fresse, was hier allein für eine kranke Geschichte erzählt wird. Man könnte sie so kurz zusammenfassen und doch so schlecht beschreiben. Es ist ein filmisches Erlebnis. Unvergleichlich.

Im Großen und Ganzen kann man den Film trotz seiner unzähligen anderen Aspekte als riesengroße Party bezeichnen. Das Beeindruckende und gleichzeitig Abstoßende ist, dass sie einfach nie enden will. Egal was passiert, was die Handlung einem für Steine in den Weg wirft. Die Party läuft weiter und weiter.

Das merkt man schon an dem genialen und verstörenden Editing. Keine einzige Szene scheint abgeschlossen. Gelegentlich läuft der Ton im Off weiter. Fast immer laufen mehrere Szenen im Jetzt und in naher Zukunft oder Vergangenheit gleichzeitig ab. Manche Informationen werden aufgespart und an anderer Stelle wieder aufgegriffen. Wenn mal eine Sequenz abgeschlossen ist, dann wird sie sicher irgendwann wiederholt.

Man ist wie unter Alkoholeinfluss dauernd in einem seltsamen Zustand des Vergessens, der Erinnerung und der Planung. Beinahe verwechselt man die Zeit, in der man sich befindet mit irgendwas anderem.

Dieses Rauscherleben nimmt keinerlei Rücksicht auf die Geschehnisse des Films. Werden die Hauptfiguren verhaftet, weisen höchstens Handschellen und Polizisten auf diese Tatsache hin. Die hundskranke Inszenierung macht weiter und weiter.

So steht es auch mit unseren Protagonisten. In ihren Köpfen verlassen sie nie die Orte die sie besuchen, die Partys die sie feiern und die Erlebnisse, die sie machen. Sie wollen weg von der Vergangenheit, nur noch in die Zukunft blicken. Sie reden sich ein, alles wird besser. Und sie hören nicht auf. es wird zu einer Sucht, einem Drang nach mehr. Immer weiter machen, auf der Suche nach dem Kick.

Eigentlich auch nur auf der Suche nach Freiheit. Eine Flucht vor dem Alltag im Hörsaal, in der Kirche, in der Schule, in den Reihenhäusern. Ob es wirklich besser ist, da wo sie jetzt sind? Mitnichten! Aber sie fühlen sich gut und darauf kommt es in diesem Moment an. Dieses Leben im Moment treibt sie stehtig voran, in diesen glitzernden Morast der Geilheit. In diese stinkende Einöde, verpackt mit diamantbesetztem Blattgold.

Die zweite Filmhälfte hat mich beängstigt, mir wahrlich den Schweiß ins Gesicht getrieben. Ich weiß nicht, ob es an der so starken Konzentration auf die verzerrte Perspektive der Protagonisten lag. Aber es sind schon die Ausmaße eines Horrorfilms, die mich hier kläglich versuchten, aus dem elenden Rausch herauszureißen.

"Spring Breakers" handelt von dummen Menschen. Von lieben und bösen Menschen. Auch von Menschen, die jenseits dieser Begriffe leben.
Der Film zerschmettert den American Dream in lauter Scherben, die uns gefühlsmäßig die Kehle aufschlitzen. Von dem gleißenden Neon und den mit Alkohol begossenen Körpern bleibt am Ende nichts als blutige Leere zurück.

Ob man "Spring Breakers" als emotionale, fiebertraumartige Achterbahnfahrt oder als selbstkreierten Gesellschaftskinnhaken sieht sei jedem selbst überlassen.
Ich würde den Film in beiden Bereichen als einzigartig beschreiben. Für mich ist er Beides. Alles und Nichts. Ein gewagtes Stück Kunst. Ein selbstreflektierendes Meisterwerk.

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Bubo

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Wow! Fantastischer Kommentar zu diesem polarisierenden Film. Schliesse mich Yowan an und danke Dir für Deine Worte dazu.


JonnyvsSherlock

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Vielen Dank;D
Mache ich gerne:)


RaekOne

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Bewertung6.5Ganz gut

Hier wird doch schon wieder mehr hineininterpretiert als eigentlich da ist. Ich mag nicht wie der Film geschnitten wird. Die Schauspieler finde ich nicht gut. Ich kann mit der ganzen Szenerie nichts anfangen. Manche Szenen waren total albern, andere einfach nur fremd und verstörend. Und ich sehe hier keinerlei ernstzunehmende Kritik an der Jugend von heute. Den wenn ein Film Sachen so sehr überspitzt das die Leute die damit gemeint sind sich gar nicht mehr angesprochen fühlen, sondern sogar selber den Film als Kritik ihrer Generation ,der sie sich dann doch wieder nicht zugehörig fühlen , gutheißen, dann verfehlt der Film sein Ziel deutlich. Das ist ganz typisches Verhalten, selber in der UBahn ins Smartphone starren und dann über eben das herziehen. Und genau das ist für mich dieser Film... er ist was er kritisiert. Und "Kunst" ? Okay, ja, vielleicht. Aber im Grunde kann man alles als Kunst bezeichenen oder gar nichts.

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JimiAntiloop

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Der Stumpfsinn und das sich Wegträumen kritisiert sich von ganz allein, wie ich find!


chlamydomanu

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine Promenadenmischung, die durchaus ihre optischen Reize und einen gewissen Anspruch hat. Eine nicht unambitionierte Gratwanderung zwischen Kommerz und Kunst und zwischen Trash und Tiefsinn. Irgendwie haben auch ein paar psychedelische Filme aus den 60ern ihre Gene dazu beigesteuert. Wurde von mir als durch und durch amerikanisch empfunden, im guten wie auch im schlechten Sinne. Gewiss kein Werk für die Ewigkeit....aber auch keine Zeitverschwendung, das nun wirklich nicht.

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Danchen

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein wilder Drogenrausch mit Ex-Disney-Schneckchen, die zum Britney-Spears-Soundtrack das "böse Mädchen" rauslassen.

Es ist gar nicht das, was ich erwartet habe. Das ist an sich auch gut. Ich tippe mal, dass jene, die damals die kleine Vanessa noch in High School Musical bewunderten, bei diesem farbenfrohen Exzess nicht ganz auf ihre Kosten kommen:
Der Film ist wirklich anstrengend - das ist aber gar nicht mal schlecht. Er zeichnet spannende Bilder und besticht durch die viele kreative Stilmittel.

Dennoch ist er mir hier und da definitiv zu langatmig und folglich zu langweilig, um mich zu fesseln.
Und irgendwie doch zu viele hüpfende Möpse in Zeitlupe ;)

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JuLe.Oida

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Bewertung4.0Uninteressant

Na gibt ziemlich viel nackte Haut, aber nach eine Weile motiviert das auch nicht mehr..
Dann ist der Film relativ langweilig, wie ich finde..
Zum Schluss hin wurde es dann eher nervig^^

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TehObvious

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Bewertung3.0Schwach

Ich habe nichts gegen Zeitlupe und ich mag Titten und Ärsche, aber den gefühlten Halben Film Titten und Ärsche in Zeitlupe ist dann doch zu viel des Guten.
Ich habe mich lange nicht mehr bei einem Film so gelangweilt. 3 Punkte gibt's für die Musik und die kurze Laufzeit.

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Vincent_Vega

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Bewertung9.0Herausragend

"Spring break forever, bitches!"

Du liebst Hangover. Du lachst über Pipi-Kacka-Pups-Witze.
Du bist gefangen in oberflächlichen Freundschaften. Dein Smartphone ist dein bester Freund. Die meiste Zeit kommunizierst du über Twitter und Facebook. Boulevardmagazine und RTL-Shows bestimmen dein Leben, die RTL2-News sind deine Nachrichten. Dein einziges Ziel ist es berühmt zu werden, wie die Stars im Fernsehen, mit ganz viel "bling-bling" und money, money.
Du triffst dich mit deinen 'Freunden' und betringst dich. Langeweile.
Du gehst ins Kino. "Spring Breakers" läuft. Sieht nach ganz viel Spaß aus.
Und wieder ein Film, der dich verstehen wird.
Und "Spring Breakers" haut dir in die Fresse und sagt:
"Ich bin nicht dein lustiges American-Pie-wohlfühl-Partyfilmchen, für das du mich hältst!
Ich halte dir den Spiegel vor und lasse dich erkennen, wer du wirklich bist; dass du in einer oberflächlichen Ära aufwächst, einer Generation, die zusehendst verblödet, dass du nicht weißt, wohin mit dir selbst, dass du im Grunde gar nichts weißt!"

Ein bunter Farben-Rausch voller Titten, Ärsche, Drogen, Parties, Schlampen und Gewalt.
Ein einlullender Neon-Rausch in beeindruckend schöner Bildsprache, der sukzessiv zum Alptraum mutiert.

Spring Breakers. Ultrakunst.

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Boogers666

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Bewertung9.0Herausragend

"Evertime I try to fly. I fall without my wings, I feel so small I guess I need you baby..."

Ein Gangsterboss und drei leicht bekleidete Mädels, mit Pumpguns und rosa Sturmhauben die zusammen am Klavier "Everytime " von Britney Spears singen klingen nicht unbedingt nach einer der besten cineastischen Momente der letzten Dekade, sind aber genau das.

http://www.youtube.com/watch?v=kD8hbg67u5c

"Spring Breakers" ist kein wilder Sauf- und Partyfilm sondern im Grunde das genaue Gegenteil. Er zeigt uns ganz in der Art von Larry Clark die krassen Differenzen zwischen Wunschtraum und der bitteren Realität, zwischen religiösen Dogmen und der Art wie sie gebrochen werden und auch zwischen dem öffentlichen Bild des amerikanischen Traums und dessen Realität. Die Kontraste in der amerikanischen Gesellschaft werden visuell fast schon parodistisch aufgewiesen und deren letztendliche Auswirkungen nehmen hier fast schon apokalyptische Ausmaße an. Die Mädchen finden laut eigener Aussage zu sich selbst, und so tut es der Film auch, was anfängt wie "Project X 2.0" endet wie ein visuell verstörender Alptraum von Gaspar Noe und als die Credits rollen werden wir von Ellie Goulding und ihrer Pop-Hymne beschallt die uns fast schon hämisch angrinst: "So etwas haste nicht erwartet, was?"

Der American Way of Life, der American Dream, Drogenmissbrauch und eine Nation vor dem Abgrund. Harmony Kornine beweist erneut das er mehr als nur in Clarks Fußstapfen getreten ist, sondern ihn mittlerweile bei weitem überragt. Und "Spring Breakers" ist sein Meisterwerk.

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Dasprofil

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Korines Frühwerk mag ich nicht, aber das ist wirklich ein grandioser Film. Ich bin sehr gespannt, was noch von ihm kommen wird


jacker

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Absolut!


kaot76

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich hab mir echt mehr erhofft.Außer paar nett anzusehenden "Bunnies" in Video-Clip-ästhetik bietet der Film nicht viel.Franco wurde meines erachtens zu hochgelobt.Ich fand ihn (den Film) einfach zu flach (Spring Break mäßig halt).Schade ist , daß man aus der Sache u. den Figuren echt viel mehr hätte machen können als das zig mal erwähnte "Spring Break bitches!!".Warum der Streifen ab 18 ist kann ich auch nicht nachvollziehen. Da gibts Filme ab 12 (z.B."Dallas Buyers Club") in denen ebenso viel geflucht wird, man ebenso viel nackte Haut, oder Brutalität ("Herr der Ringe 3") sieht.Entäuschend..

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TehObvious

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Ich der Film ist wegen der Darstellung des Konsums von Drogen ab 18.


THE_DREAM

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach dem (irreführenden) Trailer wollte ich erstmal von dem Streifen nichts mehr wissen. Zum Glück habe ich es dann doch probiert, und sah ein Style-Gewitter, das viel von Atmosphäre, kunstvollen Bildern und auch ruhigen Tönen getragen wird. Die nächste Referenz ist wohl "Savages", aber auch "Gamer" kam mir in den Sinn.

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urfaust

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Film von/für/mit Menschen die unbedingt vögeln müssen

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Hornblower

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Irgendwer muss es ja machen!


arzutomta

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Bewertung7.5Sehenswert

Spring Breakers ist cool, witzig und Sexy.
Coole Musik, Effektvolle Bildern ( für beides 2 Punkte), auch gute schauspielerische Leistung (3 Punkte)
Man hat Nacktszenen gesehen, aber nur verdeckt gezeigt (2 Punkte) und die wirklich schönen Aufnahmen von Florida (0.5 Punkt). Manchmal hat es nur an wenigen Stellen mit den sich ständig wiederholenden Szenen genervt (1.5 abzug). Und ein Paar Slomos waren unnötig (1 Punkt abzug).
Es ist auch kein Partyfilm. Trotzdem hat sich für mich der Gang ins Kino gelohnt. Ein sehenswerter Film den ich 7.5 Punkte gebe. Werde ich mir bestimmt auch ein zweites Mal anschauen. Bin aber eigentlich wegen dem Cast ins Kino (James Franco, Selena Gomez, Vanessa Hudgens) gegangen und hat mich auch überrascht.

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Hornblower

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Ach so. Ich erinnere mich in der Tat auch nur an ein paar blanke Brüste - ist ja schließlich kein Porno, auch wenn das in manchen Kritiken so klingt.
Danke für die Klarstellung. :)


arzutomta

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Bitte. Spring Breakers ist auf keinenfall ein Porno. Ich würde nie einen Porno gucken.


Kuchenverkaufer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die ersten 20 Minuten musste ich mich überwinden den Film nicht abzuschalten. Die Bilder wirken wie zwanghaft überstilisierte, hedonistische Propaganda. Allerdings wusste ich nach einer Empfehlung von einem Freund, dass man auch mehr finden kann. Achtet man auf die Details, wann welcher Filter eingesetzt wurde, wie welcher Schnitt gesetzt wurde, erkennt man erst was dieser Film bietet.

Es ist ein überaus kritischer Kommentar zum Zustand meiner Generation. Ich gehöre zur Zielgruppe und auf mich entfaltete das Werk seine volle Kraft. Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal warum.

Die Charaktere sind eher abstoßend als sympathisch und bis auf ein, zwei wenig bis gar nicht charakterisiert, trotzdem funktioniert es. Ich freute mich und litt mit ihnen.

Der Film ist ohne Zweifel anstrengend anzuschauen, besonders im letzten Drittel des 2. Akts. Die Geschichte wirkt mehr als Kleber zwischen den sehr Kunsfilmesken Highlights des Werks, oder sogar einfach nur als Zeitstrecker und trotzdem funktioniert es am Ende. Und bis zum Ende zu schauen lohnt sich.

Alleine um sich selbst eine Meinung zu bilden, oder einfach nur um die starken Kontraste zu genießen die dieser Film bietet sollte man die 90 Minuten investieren.

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mj1978

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Bewertung1.0Ärgerlich

furchtbar schlecht

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TheHunter

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Bewertung3.5Schwach

Schlecht!!!

Man versteht den Film kaum, Ich denke die Macher und schauspieler wussten selbst Nicht um was es geht.

4 Mädchen die zum spring break wollen und dafür ein Laden ausrauben und später für einen Mafia-Boss arbeiten müssen. Das passiert in den ersten 20 Minuten. Und dann ist Schluss.

Ich rate von diesem Film ab, Auch überzeugen hier nicht bekannte darsteller wie James Franco oder Vanessa Hudgens.

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quastenflosser

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Bewertung2.5Ärgerlich

Was war das denn bitte?
Wie ich mich gegen diesen Film gesträubt habe, wie ich mich geweigert habe ihn anzuschauen....zurecht, wie sich gestern herausgestellt hat. Dank Gruppenzwang bin ich zu der Ehre gekommen den von vielen so hochgelobten, erfrischenden, überraschend guten und wilden 'Spring Breakers' sehen zu dürfen.
Der Vorspann, so schlicht wie er nur sein kann. Das Lied dazu, nicht mein Ding. Die ersten Bilder von feierwütigen, durch und durch Alkoholgetränkten, USA-Teens. Ich war also kurz davor den Raum zu verlassen.
Die folgenden 30min waren dann auch mehr Folter als Filmgenuss. Übertriebene, schlecht in Szene gesetzte Partys und sinnloses rumgeeiere der 4 gutaussehenden Mädels.
Auf diese Folter folgen weitere 30min in denen man ständig das Gefühl hat jetzt könnte gleich die überraschende Wendung kommen die man erwartet. Endlich könnte der Film an Fahrt aufnhemen und reizvoll werden. Pustekuchen.
Auftritt James Franco (Alien). Na also jetzt muss es aber los gehen....oder?....bitte!...na gut dann halt nicht. Franco ist meiner Meinung nach zwar der einzige Grund diesen Film überhaupt zu sehen aber leider gelingt es ihm nicht die mieße story zu retten. Nur schleppend, einfalls- und sinnlos versucht Harmony Korine seinem Film ein wenig Leben einzuhauchen. Für mich war das aber mehr als entäuschend.
Die letzten 30min sind dann so schwachsinnig wie die Zähne von Alien. Keine Handlung der Mädels erscheint nachvollziehbar oder logisch, sonder einfach nur notgedrungen.
Das Ende ist dann so vorhersehbar wie ein Rosamunde Pilcher Roman.
Der Film hat es echt geschafft alle darin vorkommenden Charaktere unsympathisch wirken zu lassen. Einzige ausnahmen ist vllt. Selena Gomez, welche aber scheinbar nicht Freizügig genug war um lange dabei bleiben zu dürfen.
Für mich der schlechteste Film seit langem. Dennoch gibt es einen Punkt für James Franco, einen für die streckenweise coole Neonoptik und einen halben für Selena Gomez.
Ich habe ja oft gelesen das die Meinungen bei diesem Film ziemich auseinander gehen, sowas hätte ich aber nicht für möglich gehalten.

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sachsenkrieger

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Jetzt hatte ich mich fast durchgerungen, den anzusehen ... dann kommst du ;-)


Bubo

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Genau darum ein ziemlich "guter" Film - weil die Wertungen so breit gefächert und die Meinungen dazu so festgefahren sind;) Immer wieder sehr interessant zu lesen, was die Buddies darin finden können (oder eben auch nicht). Ich fand den gar nicht mal so blöde! Dennoch schöner Kommentar!


Maximus_Decimus

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Bewertung2.0Ärgerlich

Sorry aber auch wenn Selena Gomez und Vanessa Hudgens mega hot sind....der Film ist mit seinen überhobenen Schnitten, schlechten Partyszenen und krankhaften Dialogen totaler Mist. Nach einer Stunde die Glotze ausgemacht...

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Maximus_Decimus

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Oh, nadann werde ich ihn mir doch nochmal anschauen, danke!:)


kruzifixium

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Viel Spaß =)



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