Spring Breakers

Spring Breakers (2012), US Laufzeit 94 Minuten, FSK 18, Drama, Kriminalfilm, Komödie, Kinostart 21.03.2013


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6.3
Kritiker
43 Bewertungen
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5.5
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3137 Bewertungen
377 Kommentare
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von Harmony Korine, mit James Franco und Selena Gomez

Selena Gomez, Ashley Benson, Vanessa Hudgens und Rachel Korine sind sogenannte Spring Breakers – und ganz apart dazu. Eigentlich wollen sie nur Spaß, doch dann geraten sie auf die schiefe Bahn und treffen auf James Franco.

Spring Breakers wollten sie sein, aber das Geld für die große Ferienparty ist knapp. Dies ist jedoch kein Grund, sich die große Sause entgehen zu lassen. Also beschließen die vier College-Studentinnen Brit (Ashley Benson), Candy (Vanessa Hudgens), Cotty (Rachel Korine) und Faith (Selena Gomez) ein Restaurant auszurauben. Der Plan geht schief und sie landen im Gefängnis. Damit ihre Eltern nichts erfahren, müssen sie wohl oder übel auf das Angebot des Drogen- und Waffenhändlers Alien (James Franco) eingehen, der ihnen zwar die Kaution stellt, dafür aber auch eine Gegenleistung verlangt.

Hintergrund & Infos zu Spring Brakers
Wer angesichts der Teenie-Stars Selena Gomez und Vanessa Hudgens im Cast von Spring Breakers befürchtet, es könnte sich um eine Teenie-Komödie handeln, der sei auf die Filmographie von Regisseur und Drehbuchautor Harmony Korine verwiesen: Er schrieb die Drehbücher für die ebenso provokanten wie exzentrischen Filme Kids, Gummo, Ken Park und Trash Humpers. Bei Gummo und Trash Humpers führte er auch Regie. Es handelt sich für Selena Gomez und Vanessa Hudgens also eher um einen Befreiungsschlag von ihrem Image als Teenie-Stars. Spring Breakers ist ein radikaler Film, der ihre alten Fans wohl auch verstören könnte.

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Cast & Crew


Kommentare (364) — Film: Spring Breakers


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kaot76

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich hab mir echt mehr erhofft.Außer paar nett anzusehenden "Bunnies" in Video-Clip-ästhetik bietet der Film nicht viel.Franco wurde meines erachtens zu hochgelobt.Ich fand ihn (den Film) einfach zu flach (Spring Break mäßig halt).Schade ist , daß man aus der Sache u. den Figuren echt viel mehr hätte machen können als das zig mal erwähnte "Spring Break bitches!!".Warum der Streifen ab 18 ist kann ich auch nicht nachvollziehen. Da gibts Filme ab 12 (z.B."Dallas Buyers Club") in denen ebenso viel geflucht wird, man ebenso viel nackte Haut, oder Brutalität ("Herr der Ringe 3") sieht.Entäuschend..

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THE_DREAM

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach dem (irreführenden) Trailer wollte ich erstmal von dem Streifen nichts mehr wissen. Zum Glück habe ich es dann doch probiert, und sah ein Style-Gewitter, das viel von Atmosphäre, kunstvollen Bildern und auch ruhigen Tönen getragen wird. Die nächste Referenz ist wohl "Savages", aber auch "Gamer" kam mir in den Sinn.

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urfaust

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Film von/für/mit Menschen die unbedingt vögeln müssen

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Hornblower

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Irgendwer muss es ja machen!


arzutomta

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Bewertung7.5Sehenswert

Spring Breakers ist cool, witzig und Sexy.
Coole Musik, Effektvolle Bildern ( für beides 2 Punkte), auch gute schauspielerische Leistung (3 Punkte)
Man hat Nacktszenen gesehen, aber nur verdeckt gezeigt (2 Punkte) und die wirklich schönen Aufnahmen von Florida (0.5 Punkt). Manchmal hat es nur an wenigen Stellen mit den sich ständig wiederholenden Szenen genervt (1.5 abzug). Und ein Paar Slomos waren unnötig (1 Punkt abzug).
Es ist auch kein Partyfilm. Trotzdem hat sich für mich der Gang ins Kino gelohnt. Ein sehenswerter Film den ich 7.5 Punkte gebe. Werde ich mir bestimmt auch ein zweites Mal anschauen. Bin aber eigentlich wegen dem Cast ins Kino (James Franco, Selena Gomez, Vanessa Hudgens) gegangen und hat mich auch überrascht.

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Hornblower

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Ach so. Ich erinnere mich in der Tat auch nur an ein paar blanke Brüste - ist ja schließlich kein Porno, auch wenn das in manchen Kritiken so klingt.
Danke für die Klarstellung. :)


arzutomta

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Bitte. Spring Breakers ist auf keinenfall ein Porno. Ich würde nie einen Porno gucken.


Kuchenverkaufer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die ersten 20 Minuten musste ich mich überwinden den Film nicht abzuschalten. Die Bilder wirken wie zwanghaft überstilisierte, hedonistische Propaganda. Allerdings wusste ich nach einer Empfehlung von einem Freund, dass man auch mehr finden kann. Achtet man auf die Details, wann welcher Filter eingesetzt wurde, wie welcher Schnitt gesetzt wurde, erkennt man erst was dieser Film bietet.

Es ist ein überaus kritischer Kommentar zum Zustand meiner Generation. Ich gehöre zur Zielgruppe und auf mich entfaltete das Werk seine volle Kraft. Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal warum.

Die Charaktere sind eher abstoßend als sympathisch und bis auf ein, zwei wenig bis gar nicht charakterisiert, trotzdem funktioniert es. Ich freute mich und litt mit ihnen.

Der Film ist ohne Zweifel anstrengend anzuschauen, besonders im letzten Drittel des 2. Akts. Die Geschichte wirkt mehr als Kleber zwischen den sehr Kunsfilmesken Highlights des Werks, oder sogar einfach nur als Zeitstrecker und trotzdem funktioniert es am Ende. Und bis zum Ende zu schauen lohnt sich.

Alleine um sich selbst eine Meinung zu bilden, oder einfach nur um die starken Kontraste zu genießen die dieser Film bietet sollte man die 90 Minuten investieren.

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mj1978

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Bewertung1.0Ärgerlich

furchtbar schlecht

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TheHunter

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Bewertung3.5Schwach

Schlecht!!!

Man versteht den Film kaum, Ich denke die Macher und schauspieler wussten selbst Nicht um was es geht.

4 Mädchen die zum spring break wollen und dafür ein Laden ausrauben und später für einen Mafia-Boss arbeiten müssen. Das passiert in den ersten 20 Minuten. Und dann ist Schluss.

Ich rate von diesem Film ab, Auch überzeugen hier nicht bekannte darsteller wie James Franco oder Vanessa Hudgens.

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quastenflosser

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Bewertung2.5Ärgerlich

Was war das denn bitte?
Wie ich mich gegen diesen Film gesträubt habe, wie ich mich geweigert habe ihn anzuschauen....zurecht, wie sich gestern herausgestellt hat. Dank Gruppenzwang bin ich zu der Ehre gekommen den von vielen so hochgelobten, erfrischenden, überraschend guten und wilden 'Spring Breakers' sehen zu dürfen.
Der Vorspann, so schlicht wie er nur sein kann. Das Lied dazu, nicht mein Ding. Die ersten Bilder von feierwütigen, durch und durch Alkoholgetränkten, USA-Teens. Ich war also kurz davor den Raum zu verlassen.
Die folgenden 30min waren dann auch mehr Folter als Filmgenuss. Übertriebene, schlecht in Szene gesetzte Partys und sinnloses rumgeeiere der 4 gutaussehenden Mädels.
Auf diese Folter folgen weitere 30min in denen man ständig das Gefühl hat jetzt könnte gleich die überraschende Wendung kommen die man erwartet. Endlich könnte der Film an Fahrt aufnhemen und reizvoll werden. Pustekuchen.
Auftritt James Franco (Alien). Na also jetzt muss es aber los gehen....oder?....bitte!...na gut dann halt nicht. Franco ist meiner Meinung nach zwar der einzige Grund diesen Film überhaupt zu sehen aber leider gelingt es ihm nicht die mieße story zu retten. Nur schleppend, einfalls- und sinnlos versucht Harmony Korine seinem Film ein wenig Leben einzuhauchen. Für mich war das aber mehr als entäuschend.
Die letzten 30min sind dann so schwachsinnig wie die Zähne von Alien. Keine Handlung der Mädels erscheint nachvollziehbar oder logisch, sonder einfach nur notgedrungen.
Das Ende ist dann so vorhersehbar wie ein Rosamunde Pilcher Roman.
Der Film hat es echt geschafft alle darin vorkommenden Charaktere unsympathisch wirken zu lassen. Einzige ausnahmen ist vllt. Selena Gomez, welche aber scheinbar nicht Freizügig genug war um lange dabei bleiben zu dürfen.
Für mich der schlechteste Film seit langem. Dennoch gibt es einen Punkt für James Franco, einen für die streckenweise coole Neonoptik und einen halben für Selena Gomez.
Ich habe ja oft gelesen das die Meinungen bei diesem Film ziemich auseinander gehen, sowas hätte ich aber nicht für möglich gehalten.

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sachsenkrieger

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Jetzt hatte ich mich fast durchgerungen, den anzusehen ... dann kommst du ;-)


Bubo

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Genau darum ein ziemlich "guter" Film - weil die Wertungen so breit gefächert und die Meinungen dazu so festgefahren sind;) Immer wieder sehr interessant zu lesen, was die Buddies darin finden können (oder eben auch nicht). Ich fand den gar nicht mal so blöde! Dennoch schöner Kommentar!


Maximus_Decimus

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Bewertung2.0Ärgerlich

Sorry aber auch wenn Selena Gomez und Vanessa Hudgens mega hot sind....der Film ist mit seinen überhobenen Schnitten, schlechten Partyszenen und krankhaften Dialogen totaler Mist. Nach einer Stunde die Glotze ausgemacht...

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Maximus_Decimus

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Oh, nadann werde ich ihn mir doch nochmal anschauen, danke!:)


kruzifixium

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Viel Spaß =)


longus69

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Bewertung7.0Sehenswert

Spring Break forever... Zieht euch meinen ganzen Scheiss rein...

Sogstarker Bilderrausch um Geld, Drogen und ewigen Partyfun als den Götzenbildern und einzigster Lebenssinn-Erfüllung der Generation Britney Spears...

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Canis Majoris

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film hat teils etwas Winding-Refnsches... ist im Grunde aber im besten Falle als eine Art Naturdokumentation über den gerade post-postpubertär gewachsenen homo americanus anzusehen.

Dieser will aus purer Unzufriedenheit und rastloser Lust etwas anderes, losgelöst vom bisherigen Tun und Dasein, um dann letztlich heraus zu finden, dass alles der selbe Scheiß ist.

Solche Filme sollten am Ende zwingend zum Nihilismus führen.

Man sollte dem Publikum mit Nihilistischem regelrecht die Fresse polieren.

Das wäre ein Akt der Vernunft.

Aber Hollywood ist nur Geld (also eine Illusion, die sich anderer Illusionen bedient), keine Vernunft, typisch U. S. of A...

...kommt gut an...

...und wieso sollte dieser Film auch einen Weg zur "echten Vernunft" beinhalten?

(Quid est?)

Homo ... welcher auch immer ... hat es so oder so nicht so sehr mit der Vernunft, obwohl als einziges Tier per definitionem dazu befähigt.

[So, nun muss ich kurz aber intensiv lachen. Vor allem über mich.]

[-VORBEI-]

Meine Güte, vor lauter Vernunft-Gefasel klinge ich wie ein Guru.

WER MAG MIR FOLGEN?
KOSTET NUR 10.000 EUR pro Jahr! ;)

Okay.

Egal.

Wozu auch?

Wozu sollte es gut sein?

Das alles?

Wieder zum FILM:

Er war alles in allem unterhaltsam und einen kleinen Tick besser als 'Road Trip', wie ich finde.

Dieses Gomez-Kind... ich mag es nicht...

...keine Ahnung wieso...

...und ich halte hier Vorträge über Vernunft... ;)

Gnädiger Weise gebe ich dem Film 6/10 Punkte, weil ich wahrscheinlich gerne mehr sehen will dort, wo nicht viel ist...

---

ERGÄNZUNG:

Bisher sehe ich das so (unter Bier-Einfluss und etwas unaufmerksam, als ich den Film sah, aber dennoch sah ich ihn ja):

Es geht beim Film um (knapp):

Tiefe Unzufriedenheit von jungen Leuten, die wahrscheinlich dauernd ihre erwachsenen Zombie-Klone in spe bildlich und real vor sich haben.

Die Frage, ob das schon alles ist, bzw. ob es "da drüben" nicht doch besser wäre. (mal hingehen und nachgucken...)

Gesellschaftstypische Abgestumpftheit (Alltagstrott).

Den großen Kick erleben wollen - Rausch - Hochgefühl, um damit sein Leben aufzufüllen, kurzzeitig... am besten natürlich "ewig".

Und da jeder Mensch anders ist und anders interagiert, andere Vorstellungen und Hemmschwellen, anderes Wissen und andere Erfahrungen hat, kommt dann dabei raus, dass zwei von den Fröschileins, die ihren Tümpel verließen durch viel Glück ihre Saints-Row-III-Live-Tour voll durchziehen können.

Die Mädels hätten vielleicht genau so gut eine Wandertour durch die Natur machen können. Da gibt es auch Kicks und Gefahren und zudem noch jede Menge mehr zu entdecken, wenn man die Augen auf macht.

ABER dafür hätten sich die Mädels dann doch noch viel mehr verändern müssen, was ja wieder anstrengend ist. Hirnlos und stumpf durch die Natur zu wandern, das kann sehr schnell nur sehr tödlich enden, viel schneller als durch das in der zivilisierten Zombiewelt der Fall ist, obwohl das da natürlich auch schnell gehen kann.

Kann mich auch natürlich gewaltig irren und es geht in Wirklichkeit nur um:

http://www.youtube.com/watch?v=-nBbgcYdweE

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Canis Majoris

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Da bin ich froh. Aber eben auch Bieroholiker. Habe sonst ja auch keine Laster in meinem ereignislosen Leben...

...trotzdem, beim nächsten Mal ohne Bier. :)


Canis Majoris

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Okay, der Film ist besser als 6 Punkte. Und doch nicht. Es bleibt dabei. Hab' ihn eben wieder im Hirn gesehen und darüber nachgedacht.


Bubo

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Bewertung7.5Sehenswert

KLEINE SPOILER ENTHALTEN.
Vier College-Girls, gelangweilt und zugleich überfordert vom Collegeleben, wollen mal so richtig auf den Putz hauen: Spring Break forever, y’all! Saufen, Kiffen, Koksen, Ficken. Nicht immer unbedingt in der Reihenfolge, dafür in Endlosschlaufe. Dem unwirklich scheinenden Leben entfliehen, Spass haben, Grenzen austesten, sich selbst erfahren, einfach mal so tun als ob, eine Rolle spielen, wie im Film. Den eigenen Film des Lebens drehen, ja, das wär’s! Dabei treffen sie auf einen Möchtegern-Gangster mit selbstgegebenem Namen Alien, der von seinem Möchtegern-Gangsterleben nicht weniger gelangweilt und überfordert zugleich ist und in diesem realgewordenen College-Girl-Film nur zu gerne die Hauptrolle neben seinen vier Nebendarstellerinnen übernimmt.

Nachdem der Glaube („Faith“) genug davon gesehen hat und im Bus zurück nach Hause verschwindet, wird nach kurzer Pause mit anschliessendem, schnell auskuriertem Kater direkt weitergefeiert: In die Fortsetzung dieses Films des eigenen Lebens. Eine reine Wiederholung von Teil 1, die wie jedes Sequel aber noch einen draufsetzen muss: Es wird mit Hilfe von Aliens Kohle und Knarren eine Art Spring-Break-Tarantino gespielt, ein bisschen wie Honeybunny und Pumpkin. Schnell, hart, kompromisslos, zu Neonlicht, hochstilisierten Bildern und cooler Mucke.

Klar, dass dieser gelebt-geträumte Film niemals zu Ende gehen darf und von Anfang an zu einer Trilogie verdammt ist. Nach Porno und Gangster widmet sich Teil 3 des Genres „Drama“. Ungewollt, versteht sich. Alien spielt auf dem Klavier einen Britney Spears Song an, und es wird, nunmehr zu viert, zur untergehenden Sonne Floridas aus voller Seele gesungen:

„Everytime I try to fly I fall
Without my wings, I feel so small
I guess I need you baby“

Jeder ist hier verunsichert, in seinem eigenen Film gefangen. Auf der Suche nach dem Sinn. Jeder sehnt sich nach dem Seelenverwandten, nach Liebe, dem klargewordenen Zweck des eigenen Daseins. Aber hey: Wir sind zum Feiern hier, Spring Break forever, y’all! Die Party muss weitergehen, nachdem der erneute Kater nach Absprung einer weiteren Nebendarstellerin verflogen ist. Die beiden übriggebliebenen Mädels reissen die Hauptrollen an sich, eine Ménage à Trois setzt ein: Drei verlorene Seelen geben sich zwischen Saufen, Kiffen, Koksen, Ficken und Rumballern gegenseitig die Geborgenheit, die jedem der drei so dringend in dieser Trilogie namens Sommerblockbuster des Lebens fehlt.

Echte Partyanimals feiern eben bis zum bitteren Ende eines Spring-Break-Films durch. Wenn die letzte Klappe fällt und der Abspann unwiderruflich folgen muss, ist auch die schönste Party vorbei, egal, wie gut die Hauptdarstellerinnen und „das Alien“ ihre Rollen gespielt haben: Dieser fiebrige, realgewordene Sommernachtstraum ist zu Ende. Aufwachen, mit einem Kater „wie von einem anderen Stern“.

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jacker

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DSDT ist traumhaft - im wahrsten Sinne des Wortes!


Bubo

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@jacker: noch gespannter!!;) Hab eben Deinen traumhaften Kommi gelesen. Mannomann. Muss den wohl tatsächlich noch dieses Wochenende gucken!


JaniDarmi

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich fand den Film richtig erschreckend... vielleicht abgesehen von den Prtyszenen

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CuchillaPitimini

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Bewertung3.5Schwach

Ein bisschen weniger Whoo-Girls, ein bisschen mehr James Franco - das hätte diesem Film bestimmt gut getan. 'Spring Breakers' verläuft schleppend, bremst sich durch die ständigen Wiederholungen und die Schnitte selbst, kommt meiner Meinung nach nicht in einen richtigen Erzählfluss.
Ein Film wie ein Drogentrip - leider einer, dem ich als normaler Zuschauer nicht mehr folgen konnte. Einer, der jeglicher Realität entflieht und es vergisst, auf den Boden der Tatsachen zurück zu kommen.
Die Mädchen in diesem Film sind nicht nur unsympathisch sondern auch absolut austauschbar. So etwas wie einen Charakter hat hier nur Möchtegerngangster Alien (James Franco), der aber so weit weg bleibt, dass auch er für den Zuschauer nicht greifbar wird.
Hier und dort wird deutlich, was der Film sagen möchte. Hin und wieder spürt man, dass aus dieser Geschichte, aus diesen Gedanken etwas Gutes hätte werden können. Aber dann zerreißt sich der Film selbst und bleibt leider bis zum Schluss belanglos.

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danklorix

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Bewertung4.5Uninteressant

Was war das denn??? Also Porno gucken gut und schön... Bitches...mmmh... unter dem Gesichtspunkt... Geil!!!!
Die Musik teilweise auch richtig Shady, Dubstep vom feinsten! Auch richtig schön farbig, erinnerte ein wenig an "Enter the Void"... volle Kanne Neon Mann!
Aber da hört's dann auch auf... Sean Paul meets Sean-Paul Satre... als hätte ein 34- jähriger Anglezistik-Student den "Philosopher`s Stone" volle Kanne an die Omme gedengelt bekommen... "Volle Kanne an die Omme... Sean Paul...Volle Kanne an die Omme!".... "Du wiederholst dich!".... "Ich weiß, das dient der Stimmung"... "NEIN TUT ES NICHT!!!! HÖR AUF DAMIT!!!!"
Mal im ernst, die Story is überall geklaut... das wiederum wird mit schwulztigem Gefasel kaschiert... damit das nicht auffällt gibt`s Titten und Knarren... damit das nicht zu Fade wird, kommt die grobe Rahmenhandlung.... DER SPRINGBREAK!!!!... WWUUUUHHHUUUU!!!... I love it! Ich will hier nie wieder weg! Party!... Shit! Ich hasse Amis so überdiemasen! Von da her kann ich nachvollziehen, warum sich die Mädels ständig ne Knarre an die Birne halten... "Halt mir drei Finger an den Kopf".... "Halt`s Maul Materia, du bist nicht eingeladen!" Insgesamt soll wohl ein Hippiefeeling vermittelt werden... aber ihr wisst ja...nach den Hippies kam das Heroin und davon hatte der Regisseur diesmal eindeutig zu viel!
Mag sein das Putin sich den Streifen schon drei Mal reingezogen und mit 10 bewertet hat... von wegen Pussy Riot in Bikinis und so... würde vielleicht auch als Propaganda-Video der Prorussischen Ukrainer funzen... bei mir funzt es nicht...
Zu viel Schmalz, zuviel Sinn-Unsinn, zuviel Möpse (wusste gar nicht dat dass geht), zuviel Gefluche im Namen des Herrn und zuviel James Franco (VIEL ZU VIEL JAMES FRANCO!!!).
Als Fazit kannste sagen: Optik? HELL YEAH!... Story? Hell No!

PRÄDIKAT: Mutter Gottes, du Jungfrau, vertreibe Putin!... Und mach bitte meine Brüste grösser!

"Jedem sein Leben, jedem seine Moral!"
Menschenfeind

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Alex.de.Large

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Ja, geh ma knacken, sonst verpennst´e noch das Spiel, und Käpt´n Schlandbart mutiert zum Chuck Norris-Klon ;)
Was Göt auf türkisch bedeutet? Na Göt natürlich, und was das auf Deutsch bedeutet, geht mir gelinde gesagt, am Arsch vorbei ;)


Alex.de.Large

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Ach ja.
Schlaf nicht schlecht,
sagt der Specht.
Und träum keine Kacke,
sagt die Schweinebacke.


BenAffenleck

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Bewertung4.5Uninteressant

Titten-Zeitlupen-Beats-Titten-Zeitlupen-Alkohol-Models-Meer-Strand-Drogen-Sonne-Chaos-Titten-Bitches-Geld-Gossenvokabular-Knarren-Zeitlupen-Quotennigger-Britney-Knarren-Wummenblowjob-Knarren-Ende

Definitiv kein sinnfreier Film, sondern ein sinnfreier Videoclip. Ohne James Franco nicht auszuhalten. Und die Hoffnung auf ein grandioses Finale, welches dann leider so unglaublich doof, naiv und unspektakulär ist, das ich mir auch eine fertig aufgebaute Bong gewünscht hätte.

@Fazit: Titten (wie stehen die Chancen auf den Kommentar der Woche?) Spring Break forever. SPRING BREAKERS never ever!

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BenAffenleck

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@Friedsas: "...Möpse! Und damit meine ich keine Hunde..." Hahaahaha


Friedsas

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Genau ;) einer der ältesten Witze der Welt aber immer noch lustig :D


Yowan

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Bewertung7.0Sehenswert

Relativ geiler Film.
Für alle Fans von "Hangover", etc. unbedingt zu empfehlen...

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naibaf

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Bewertung2.0Ärgerlich

Sinnloser Selbstfindungsmädelsabend, denen gehörte einfach mal in den Arsch getreten. Ohne Franco wäre es nicht mal 2 Punkte wert.

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keko24

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Bewertung3.0Schwach

Spring Breakers, ein sehr polarisierender Film. Ich persönlich fand den Film nicht so die Bombe, jedoch kann ich ganz gut nachvollziehen warum der Film von vielen so gemocht wird. Ich bin mir aber leider unsicher wie ich den Film bewerten soll, also mach ich das ganze jetzt mal schön schick mathematisch:
Neonoptik(-2), Kameraführung(+3), Soundtrack (-2), Gesellschaftskritik (+6), Schauspielerische Leistung (-1), Regie (+2), Lange endlose langweilige Gespräche (-3).
Macht:

-2+3-2+6-1+2-3=3

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keko24

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Das denkst du:) You don't know my POWERSSS!!!


Acry

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lass deine kräfte doch lieber am polen deines vertrauens aus :P


david.kind.161

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Bewertung6.0Ganz gut

1 - 5 sternchen, 100%, 1 - 10, sehr gut bis mangelhaft. das sind die parameter denen sich filme immer mehr unterwerfen sollen. das ziel ist klar: möglichst gute ergebnisse zu erzielen. applaus. das konsumieren von filmen kann nur dann ein vergnügen sein, wenn die filme gut sind. qualität also an das hirnausschalten delegiert wird. darüber, was ein guter film ist lässt sich endlos streiten. darüber was filme auslösen und ferner: sollen sollen auch. das aber filme etwas wollen sollen ist für mich indiskutabel. sie sollen ein ziel haben - eine absicht, ein programm. im tosenden beifall geht oft unter, zu was eigentlich die musik spielt. aber spielen muss sie ja, die musik. und am besten laut. ab jetzt muss aber auch ich vorsichtig sein:

"spring breakers" ist ein film über den postmodernen menschen oder den post post modernen menschen ... nein ... er ist ein film darüber, dass der mensch um die von ihm geschaffene welt zu fressen alle von ihm geschaffene kultur in drogen zu verwandeln. gnadenlos muss jedem subjekt seine individuelle freiheit durch stählerne individualität ausgetrieben werden. muss jedes "kunstwerk" in ein produkt verwandelt werden, welches konsumiert werden will. "spring breakers" erzählt anfangs noch von der sehnsucht nach --> der unmöglichkeit diese sehnsucht auch nur in worte zu fassen weil schon das allein eine alternative erforderte, die es nicht gibt. doch er erzeugt bilder, die zumindest nachdenken darüber lassen was eigentlich hinter dem gezeigten steckt. hinter der ostentativen sexualität, hinter dem exzess des exzess des exzess. der im nichts verläuft. hinter der faktischen verweigerung eine geschichte zu erzählen. denn wenn man das was der film einem als geschichte präsentiert als geschichte durchgeht, durchzogen von endlosem popogewackel, getwerke und gekreische der vier mädchen, die man fast nie allein sieht, ist das schon ein wagnis.

mein eindruck war vielmehr, dass der film sagt was er sagen will indem er es meditiert. der stil erinnerte mich an larry clark, an nan goldin oder den frühen gus van sant. "ken park", "kids" oder "my own private idaho" rekapitulierten vor meinem inneren auge. vieles von dem was gezeigt wird und wie es gezeigt wird ist sehr nah dran an denen die es zeigt: "sping breakers" scheint nicht ganz genau zu wissen was er will. er weiß auch nicht was genau er eigentlich will und was sein ziel ist. doch genau damit hat er mich überrascht. denn genau dieser unentschlossenheit, zerfaserung, in diesem chaos beginnt man irgendwann zu sehen was da sein könnte. was da gewollt werden könnte, was da an sehnsüchten schlummert. nicht rein zufällig beginnt der film in einer kirche. die einen suchen es dort, die anderen im endlosen exzess. das ist platt aber: was ist, wenn der endet?

harmony korine hat mir mit "spring breakers" einen ziemlichen schrecken eingejagt. der erstrebenswerteste schien noch vor nicht allzu langer zeit der mensch zu sein, der seine individualität und freiheit stolz vor sich her trägt. nun zeigt sich: er trägt schwer an der leere der existenz, dieser mensch. die alternative, das stolz vor die brust gehaltene, zerbrochene herz wird nur insofern geduldet, wie es reputation erzeugt. alles, wirklich alles kann verkauft werden. da ist nichts mehr, das gefühlt werden soll, da ist nichts mehr was berühren soll. kein schmerz, kein leid, keine liebe, keine freude: nichts. nur noch die wüste der depression die im endlosen imperativ des fun fun fun! jegliche aufwallung im menschen, das zerbrochene in sich akzeptieren zu lernen gnadenlos diskreditiert. bis er sich selbst überdrüssig ist, irgendwann. lustig ist das nicht.

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