The Devil's Double

The Devil's Double (2011),
Laufzeit 109 Minuten, Thriller

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- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.2 Community
40 Bewertungen
4 Kommentare
The Devil's Double - Poster
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von Lee Tamahori, mit Dominic Cooper und Ludivine Sagnier

Basierend auf wahren Ereignissen beschreibt The Devil’s Double, wie der irakische Soldat Latif Yahia (Dominic Cooper) unfreiwillig zum Doppelgänger von Uday Hussein (ebenfalls Dominic Cooper), dem Sohn von Diktator Saddam Hussein, wurde. Dieser war bekannt für seine sadistischen Neigungen und seinen ausschweifenden Lebensstil.

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Kommentare (4) — Film: The Devil's Double

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Prestigeww

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich weiß nicht, ob er schon so schlecht ist, um wieder lustig zu sein, oder als Komödie auf seltsamen Wegen wandelt. Wenn ich da an andere belgische Komödien der letzten Jahre denke, tendiere ich gnädigerweise für Letzteres. Jedenfalls hat The Devils Double, der uns von den moralischen Konflikten des Doppelgängers von Udai Hussein im Irak erzählt, die wohl dämlichsten Dialogzeilen, die ihr auf der Berlinale zu hören bekommen werdet. “Do you remember that night, we rode like the wind?”

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trudi

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Bewertung7.5Sehenswert

Es war einfach nur wirklich unheimlich beeindruckend Dominic Cooper beim Spielen dieser zwei Figuren zuzusehen.

Die Handlung hat leider ein paar Längen und auch Wiederholungen gehabt. Das ist aber auch schon meine einzige Kritik.

Dominic Cooper, der den Sohn von Saddam Hussein Uday Hussein und seinen Doppelgänger Latif Yahia spielt, hat mich sehr überrascht. Er spielt beide Figuren so überzeugend, dass ich manchmal vergessen habe, dass es nur ein Schauspieler ist. Die Beiden sind nicht nur von ihrem Wesen sehr unterschiedlich sondern auch total in Mimik und Gestik. So gab es eigentlich kaum Szenen wo ich nicht sagen konnte, welche der beiden Figuren er jetzt darstellt.

Außerdem zeigt der Film mir ein Stück Geschichte aus einem Blickwinkel über den ich vorher noch nie nachgedacht hatte. Ergreifend und nachdenklichstimmend.

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ozlow

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich hatte durch die griffige Synopsis die Hoffnung einen echten Geheimtip entdecken zu können. Meine Fresse lag ich falsch...

Um etwas nettes an den Anfang zu stellen: Der Film recht kurzweilig. Aber in erster Linie ist er ein schmerzlicher Beweis dafür, dass ein hochwertiger Look, eine Portion Sex und Gewalt und ein spannende Prämisse noch lange keinen guten Film ergeben müssen.

Ich laste das in erster Linie der saumäßigen Regie an. Die Schauspielführung ist schwach. Es wird überbetont und chargiert was das Zeug hält. Das Gesamtkonzept ist unausgegoren. Das Script fährt seltsam umständliche Wege. Viele potentielle Schlüsselfiguren werden aufwendig eingeführt und hören dann auf aktiv zu agieren. Unnötige Nebenplots drängen sich zwischenzeitlich in den Vordergrund. Seltsame Einbrüche extrem expliziter Gewalt. Musik und Kamerakonzept geben einen großspurigen Style vor, entpuppen sich aber bei genauerem Hinsehen als wenig originelle Stangenware. Überhaupt musste ich mich oft fragen, was der Film eigentlich sein will. Er pendelt irgendwo zwischen scheinheiligen Betroffenheitskino und spannungslosem High-Concept-Thriller. Softerotische Peinlichkeiten, politisch derbe unkorrekter Unfug und dümmlicher Humor inklusive.

Lässt mich mit fassungslosem Kopfschütteln zurück... Was für ein Hochglanz-Müll...

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franzien

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Bewertung6.0Ganz gut

The Devil's Double ist ein Film der weh tut, einen an die Grenzen des Erträglichen drängt und doch ein wichtiger Film. Erzählt wird die Geschichte eines Mannes der von Udey, Sohn Saddam Hussein's als sein Doppelgänger auserkohren wird. Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.
Der Film zeigt schonungslos die ganze Härte des ehemaligen Irak-Regimes, in all seiner Brutalität, in all seiner erzwungenen Loyalität, in all seiner Ausweglosigkeit. Vielleicht wird manchmal zu viel gezeigt. Manche Regime-Brutalitäten sind nicht auszuhalten.
Überragend ist Dominic Cooper, muss er doch sowohl den psychotischen Sohn Saddam Hussein's spielen als auch dessen nachdenklichen und sehr menschlichen Doppelgänger, der die Brutalität seines Gegenüber kaum ertragen kann. Er trägt diesen Film, macht beide Charaktere auf überzeugende Art und Weise glaubwürdig und führt dem Publikum immer wieder vor, wie schizophren die Situation für ihn ist.
Allerdings hat der Film vor allem erzählerisch einige kleine Schwächen, weshalb meine Wertung nicht ganz so gut ausfiel. Zwischendurch gibt es doch hin und wieder einige wenige Minuten, in der der Film kurz den roten Faden verliert. Außerdem kommt doch immer mal wieder der Hang zu ein wenig kitschigen Szenen durch, die zwar Balsam und Ruhe zwischen den brutalen Szenen sind, aber leider auch den Spannungsbogen immer wieder durchbrechen.
Insgesamt: ein empfehlenswerter Film

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