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Spider-Man 2

Spider-Man 2 (2004), US Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Kinostart 08.07.2004


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6.8
Kritiker
101 Bewertungen
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6.4
Community
49838 Bewertungen
127 Kommentare
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von Sam Raimi, mit Tobey Maguire und Kirsten Dunst

Im zweiten Teil der Comicbuchverfilmung, Spider-Man 2, krabbelt Tobey Maguire wieder über die Dächer New Yorks und bekämpft Tentakelmonster Alfred Molina.

Die fröhliche Spinne von nebenan zu sein ist nicht mehr leicht für Peter Parker (Tobey Maguire), der versucht sein Privatleben und seine Heldentaten als Spider-Man unter einen Hut zu bekommen. Er hat einen Nebenjob als Pizzabote, muss an der Universität glänzen und über die Trennung von Mary Jane (Kirsten Dunst) hinwegkommen. Zudem geht seiner Tante May (Rosemary Harris) das Geld aus, und sein bester Freund Harry (James Franco) hat den Tod seines Vaters noch nicht verkraftet und gibt Spider-Man die Schuld. Er ahnt nicht, wer hinter der Maske steckt und hilft Peter bei seinem Uniprojekt, indem er ihm zu einem Experiment von Doktor Octavius (Alfred Molina) Zutritt verschafft.

Der Wissenschaftler versucht eine Energiequelle zu entdecken, die an einen Menschen angeschlossen werden kann. Das Experiment gerät jedoch außer Kontrolle und vier mechanische Greifarme verbinden sich mit seinem Körper. Mit Doc Oc ist in neuer Rivale für Spider-Man ist geschaffen. Peter würde jedoch nichts lieber tun, als sein Kostüm in den Müll zu werfen und seiner großen Liebe endlich seine Gefühle zu gestehen.

Hintergrund & Infos zu Spider-Man 2
Auch für den zweiten Teil der Reihe wurde viel über die Rollenverteilung nachgedacht, jedoch nicht über 22 Jahre hinweg, wie bei Spider-Man. Im Gegenteil – die Dreharbeiten begannen, bevor ein endgültiges Script geschrieben wurde. Und auch die weitere Besetzung stand schon innerhalb des ersten Jahres nach Spider-Man fest. Allerdings war die Teilnahme von Tobey Maguire wegen einer Armverletzung unsicher. Schauspieler Jake Gyllenhaal sprang ein und begann sogar mit den Vorbereitungen, bis Tobey Maguire wieder zusagte. Die Rolle des Doktor Oktavius wurde Robert De Niro, Sam Neill, Ed Harris und Chris Cooper angeboten, der Part ging letztendlich an Alfred Molina, der ein großer Fan der Marvel Comics ist. Er fand am Set so viel Gefallen an seinen Oktopuss-Armen, dass er ihnen Namen gab, Larry, Harry, Flo und Moe. Vielleicht wollte er dadurch auch nur die schwere Last von 35 Kilo auf seinem Rücken vergessen. (LB)

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Mehr Bilder (30) und Videos (3) zu Spider-Man 2


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Spider-Man 2
Genre
Superhelden-Film, Liebesfilm, Actionfilm
Zeit
Gegenwart
Ort
New York City, Zug
Handlung
Beste Freunde, Blockbuster, Böser Chef, Bösewicht, Bühne, Comic, Doppelte Identität, Eifersucht, Empfang, Geheime Identität, Große Liebe, Gut und Böse, Held, Kostüm, Marvel Comics, Maske, Onkel, Pizzabote, Rache, Safe, Schauspieler, Selbstzweifel, Spinne, Student, Superheld, Tante, Tentakel, Universität, Verbrechensjäger, Verlobung, Verlust der Ehefrau, Verrückter Professor, Volksheld, Zeitung, Übernatürliche Kräfte
Stimmung
Aufregend, Romantisch, Spannend
Tag
70mm und IMAX, Blockbuster, Comic oder Graphic Novel, Marvel Comics, Sequel
Verleiher
Columbia Tri-Star Filmgesellschaft mbhH
Produktionsfirma
Columbia Pictures Corporation, Laura Ziskin Productions, Marvel Enterprises, Sony Pictures Entertainment

Kritiken (9) — Film: Spider-Man 2

_Garfield: Blogbusters

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7.0Sehenswert

Es ist einfach zu viel: Zeit-verschlingendes Studium, hektischer Lieferanten-Job und dann auch noch Tag für Tag ins unbequeme Spinnenkostüm quetschen - „it rides up in the crotch a little bit“. Murphy's Gesetz macht der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft zunehmend zu schaffen. Es ist eine Zeit der Enttäuschungen, denen Parker in einem Lebensentwurf voller überzogener Erwartungen und großer Verantwortung irgendwie zu entgehen versucht.

Goblin's larmoyanter Sohnemann trauert nach wie vor seinem verstorbenen Vater hinterher und macht – möglichst vertrackten Figurenkonstellationen geschuldet - ausgerechnet Spiderman für dessen Tod verantwortlich, Tante May packt betrübt ihre Umzugskisten und das Mädchen seiner Träume muss Parker nach wie vor von der anderen Straßenseite aus beobachten. Selbst die Miete für sein ranziges Ein-Zimmer-Apartment zahlt Peter in Raten an den Radio-hörenden Osteuropäer gegenüber.

Raimi lässt seinen zweifelnden Helden seine ganz persönliche Hiobs-Geschichte durchlaufen und zu allem Überfluss tritt nach einem (natürlich) missglückten Fusions-Experiment auch noch der charismatische „Doc Ock“ auf den Plan; eine Figur, der Raimi angenehmerweise auch Zeit vor seiner Wandlung zum asozialen Superschurken einräumt. Ambivalenter als der Trash-Goblin eines over-actenden Dafoe ist dieser von Roboter-Armen gesteuerte Wissenschaftler sowieso.

Und anders als im naiv-schönen ersten Film, dessen Studio-Diktat zwar nie störend, aber doch zu spüren war, scheint nun sogar Raimi's kreative Kontrolle ausgeweitet. Besonders deutlich wird das in den handwerklichen Raffinessen und nuancierten Stilblüten (Plansequenz), die Raimi um das zentrale Figuren-Karussell anordnet, aber auch immer wieder in sich einkehren lässt, um sie nicht zu sehr in den Fokus geraten zu lassen. Erst wenn es zur Eskalation kommt, lässt er die Kamera wieder wie wild zirkulieren, zoomt ran, zoomt raus, lässt sie wie entfesselt fliegen und dann wieder fallen – ja sogar die Kettensäge kommt wieder zum Einsatz.

Selbst die großen Gesten wirken bei „Spider-Man 2“ nie abgedroschen, sondern nur konsequent. Und wenn Spiderman von der Masse dankbarer Bahn-Passagiere getragen wird und M.J. Brautflucht begeht, findet dieses so außergewöhnliche Franchise ganz zu sich und seinen tollen, spannenden Figuren.

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]
Doctor Octopuss ähnelt in manchen Bereichen zwar dem grünen Kobold (auch ein fast schon schizophrenes Selbstgespräch hat er zu bieten), ist in Summe aber nicht nur glaubwürdiger, sondern insgesamt ein würdigerer Gegner für die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft. Ansonsten: Auch hier steht die Liebesgeschichte zwischen Peter und MJ weit im Vordergrund, und natürlich wird sie wieder entführt, wenn auch nicht weil sie von Spider-Man geliebt wird, sondern von Peter. Andere Beweggründe, gleiches Resultat, aber egal. Für irgend etwas muss der junge Parker schließlich kämpfen. Und immerhin bekommt er so auch seine Kräfte zurück. Das kann man Männern ja schon mal sein, dass unter großem emotionalen Stress nicht alles so funktioniert…

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

[...] Die Fortführung der Geschichte schlägt genau die richtige Richtung ein, indem sie das essentielle Thema vertieft, worum es im Superheldentum hauptsächlich geht, was actionlastige Genrekollegen leicht aus den Augen verlieren: der innere Konflikt mit den zwei Identitäten des Helden. Hin- und hergerissen zwischen persönlichem Wohlbefinden und dem der Allgemeinheit, können wir jede von Peters / Spideys Entscheidungen nachfühlen. Und schließlich lebt „Spider-Man 2“ von der wunderschönen, bewegenden Liebesgeschichte mit Mary Jane. Denn der Kampf mit den Gefühlen, bis die beiden endlich zueinanderfinden – oder auch nicht? – ist nicht weniger nervenaufreibend als der Kampf gegen den Bösewicht. Freilich wird hierbei nicht selten der Kitsch gestreift, doch ist alles cool verpackt und darf somit auch von den harten Jungs gut gefunden werden. [...]

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SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.5Ausgezeichnet

[...] Schneller, lauter und spannender ist immer die Devise vieler Fortsetzungen. Im Falle von 'Spider-Man 2' trifft das zu, aber es kommt eben noch das schöne Wörtchen BESSER hinzu. Raimi inszeniert seinen Film wieder mit viel Komik, ohne zu übertreiben und unnötig abzurutschen. Dazu die Action, die einfach noch besser aussieht und viel temporeicher dem Zuschauer um die Ohren gepfeffert wird. Allein die grandiose S-Bahn-Szene zählt zu den besten Actionszenen der letzten Jahre und lässt den Zuschauer mitfiebern. Längen gibt es keine und die 120 Minuten vergehen fast wie im Flug. Das liegt eben auch am Tiefgang, den Raimi seinen Charakteren wieder gibt und noch mehr aus ihnen rausholt. Von bekannten Mustern oder Prototypen kann hier nicht im Ansatz gesprochen werden. 'Spider-Man 2' ist einfach eine der besten Comicverfilmungen überhaupt und überzeugt in jedem Punk voll und ganz. [...]

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Joeyjoejoe17

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Absolut wunderbar. Da muss ich dich auch mal herzen ♥


SoulReaver

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<3


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

[...] In den ersten Augenblicken, als sich Peter Parker (kämpft mit seinen schwindenden Kräften; eine bemerkenswerte Neuerung für die Dualität der seelischen Dämonen: Tobey Maguire) als trotteliger Pizzaboote verdient macht, gewährt der sonst sublime Witz zwar ein paar Konsensschenkelklopfer zu viel, aber das ist angesichts mancher von Übergröße durchfluteten Szene ein paar Straßenblocks weiter nicht allzu tragisch. Tante Mays (Rosemary Harris) wahrhaftiger Monolog über Superhelden, Vorbilder, Idole, und warum in jedem von uns so etwas steckt, atmet zum ersten Mal den Geist der Vorlage, und als der Spinnenmann anschließend von der Bevölkerung zu den heroischen Klängen Danny Elfmans auf dem Rücken getragen wird, den einer echten Comicverfilmung. Das sind Hinweisschilder reinster Verbundenheit zu einer Geschichte existienzieller Verantwortung. [...]

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Timo K.

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Sie passt sich mit ihrer "ungeschminkten" Art vor allem in das Coming-of-Age-Konzept aus Loosern und Erfolglosen der Reihe sehr gut an. Das ist es wahrscheinlich, was du auch meintest.


DeDavid

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Wow! Die bisher beste Kritik zur Spinne. Hut ab!


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.0Ausgezeichnet

Das zweite Kinoabenteuer der menschlichen Spinne toppt den bereits guten Vorgänger in allen Bereichen: Die Effekte sind wesentlich besser, die Figuren erhalten mehr Kontur und die Actionsequenzen wirken um einiges müheloser und lebendiger. Dass das Drama auch für Teil zwei fürs große Blockbuster-Kino zu Recht gestutzt wurde stört hier wie auch im Vorgänger nicht, so lange man sich in der Comicwelt des Spinnenmannes gerne aufhält. Für Sam Raimi Fans gibt es als kleines Extra nicht nur einen erneuten Kurzauftritt von Bruce Campbell und Ted Raimi sondern auch eine nette Kamera- Hommage an Sam Raimis Schocker "Tanz der Teufel".

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mikkean

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Schön geschrieben. Eine echte Steigerung.


Julio Sacchi: Das Manifest

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5.0Geht so

Außer rumhopsenden Digitalfiguren, die entgegen anderslautender Aussagen keinen Deut besser aussehen als im ersten Teil, und der ständig wiederholten "Damsel in Distress"-Situationen gibt es keine spektakulären Vorkommnisse. In seinem Bemühen, anspruchsvoller zu sein als vergleichbare Filme, verliert SPIDERMAN 2 wie sein Vorgänger die Sensationen aus den Augen. Und so hängt der Spannungsbogen gelegentlich an ganz schön dünnen (Netz-)Fäden durch. Insofern bleibt die Vielschichtigkeit eine Behauptung und der Anspruch eine Idee.

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TheCorey: MovieMaze

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9.0Herausragend

Ist Peter Parker im ersten Teil noch seiner Verantwortung gefolgt, so erlebt er in der Fortsetzung die Schattenseiten seines Helden-Daseins. Um sie zu schützen hat er sich von MJ los gesagt, doch packt ihn natürlich die Eifersucht, als diese sich mit John Jameson verlobt und der arme Peter das auch noch mit der Kamera festhalten muss. Auch die Beziehung zum besten Freund Harry ist leicht erschüttert, da dieser von Peter die Identität Spider-Mans verlangt.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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7.0Sehenswert

Eine wirklich gute Fortsetzung der Spiderman-Reihe. Mit viel Action, dramturgisch sehr dicht erzählt und gefüllt mit gespaltenen Figuren. Auch Alfred Molina als Doc Ock ist super. Der beste Spiderman-Film!

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Kommentare (118) — Film: Spider-Man 2


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PommesPapst

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Bewertung7.5Sehenswert

Geringfügig schwächerer Teil im Vergleich zum Vorgänger, allerdings bietet Spider-Man 2 einen guten Bösewicht, eine interessante und facettenreiche Story für eine Comicverfilmung und recht ansehnliche Action. Verstecken muss sich dieser Film nicht vor seinen Genre-Kollegen.

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el-deglabolo

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Bewertung7.0Sehenswert

Ähnlich wie im Vorgänger verwandelt sich eine Mentorfigur von Peter Parker durch einen Laborunfall zu einen Wahnsinnigen – diesmal handelt es sich um den Atomphysiker Otto Octavius, der fortan mit vier Roboterarmen und dem zwanghaften Wunsch sein gescheitertes Fusionsexperiment im größeren Maßstab durchzuführen „gesegnet“ ist. An sich wirkt der Film erwachsener als der erste Teil, obwohl der Mittelteil, in dem Peter Parker sowohl seine Angebetete Mary Jane, sowie seine Spinnenkräfte verliert schon arg schmalzig ist, doch dies mancht eben auch Charme der Trilogie aus und die Beziehung zwischen Peter, MJ und Harry Osborn bilden nun mal die Rahmenhandlung aller drei Filme. Die Action und die Effekte sind auch deutlich besser wie im Erstling, ich erwähne nur die Klopperei nach Ocks Banküberfall. Doc Ock ist an sich auch grandioser Bösewicht in dem Streifen und dass obwohl er kaum etwas von der Persönlichkeit seiner Comicvorlage hat. Spider-Man 2 ist auf jeden Fall die Sternstunde der Trilogie, trotz etwas übertriebenen Kitsch.

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit „Spider – Man 2“ ist es Regisseur Sam Raimi gelungen, die Geschichte um die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft interessant weiterzuspinnen. Selten hat man so einen Fortsetzung, die den Erstling noch mal übertrifft und das nicht nur an Schauwert. Raimi schafft es erneut, aus dem zweiten Spider-Man – Abenteuer einen richtig guten Mix aus Action, Story und Charaktere zu zaubern. Gemäß der Sequel-Formel aus Hollywood muss alles schneller, lauter und größer sein. Und das ist es auch bei „Spider-Man 2“. Glücklicherweise hat der Regisseur und sein Team aber alles unter Kontrolle, was aus dem echt sehenswerten Blockbuster eine ausgeglichene Comicverfilmung macht, die mit rasanten Actionszenen aufwartet, aber gleichzeitig eine Geschichte erzählt und seine Figuren weiter entwickelt. Man merkt förmlich, wie es dem Regisseur am Herzen lag, eine Superheldengeschichte mit Tiefgang zu erzählen. Auch wenn sich natürlich genug Schauwerte in dem Streifen tummeln, so findet der Film doch immer wieder Zeit sich um seine Figuren und die Geschichte zu kümmern. So muss Superhelden-Kino aussehen !

Trotzdem hat aber auch dieser Film seine kleinen Schwächen und die sind praktisch die gleichen wie beim Erstling. Raimi drückt immer etwas zu stark auf den Kitsch-Button und lässt seinen Hauptdarsteller nach wie vor weinerlich dastehen. Teilweise ist das nicht immer ganz so zum aushalten. Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt, der etwas stärker mit einfließt.

In Sachen Cast gibt es ein Wiedersehen mit praktisch allen bekannten Gesichtern des ersten Teils. Neu ist Alfred Molina als Dr. Otto Octavius, der als hin und her gerissener Schurke eine tolle Performance abliefert. Maguire, Franco und Dunst legen sich außerdem noch leicht mehr ins Zeug als bei „Spider-Man“.

Für mich ist „Spider-Man 2“ ganz klar der beste Teil der Trilogie über den beliebten Wandkrabbler. Ohne Zweifel kann man diese Fortsetzung als eine der gelungensten des Comic-Genres bezeichnen.

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Dady

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Bewertung7.5Sehenswert

Für mich die beste Comicverfilmung der bestimmt letzten 2 Jahrzehnte. Bis auf die Batman-Trilogie da kommt natürlich keiner heran. Das 2. Abenteuer vom Spinnenmann schafft es sogar noch seinen guten Vorgänger zu übertrumpfen. Was an einem noch besseren Bösewicht und den grandiosen Effekten liegt. Der Film entwickelt sich fast zu einem Selbstfindungsdrama in dem Peter Parker den richtigen Weg finden muss. Er muss sich entscheiden zwischen dem Leben als Superheld, seiner großen Liebe MJ und seinen sonstigen Aufgaben. Doch der Film kriegt gerade noch so die Kurve bevor er zu sehr ins Drama rutscht. Das einzige womit ich mich nicht so recht anfreunden kann ist Kirsten Dunst als MJ. Sie schafft es einfach nicht mich so recht zu überzeugen. Wenn man da Emma Stone in den neuen Filmen sieht....tausendmal besser!

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Dady

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Irgendwie kam nicht mehr viel von ihr und so etwas wie ein Comeback ist glaub ich auch nicht in Sicht. Sie sollte sich vielleicht ein Beispiel an Tobey Maguire nehmen der mit "der große Gatsby" auf die große Leinwand zurückgekehrt ist.


Filmfan30

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Ich glaub, der geht es einfach so wie sehr vielen Kinderstars. Ist sicher nicht einfach so früh berühmt zu werden. Jetzt, wo man digital schon sehr glaubwürdige Charaktere in einen Film einbauen kann, könnte man auch mit der Kinderarbeit in Hollywood Schluss machen.


huababuar

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Bewertung6.0Ganz gut

Lange habe ich mich vor dem "Superhelden"-Genre gedrückt. Heute bin ich dann doch mal über den Schatten gesprungen. Spider Man 2, 20:15 Uhr, Kabel 1. Naja, mal schaun, was ich so davon halten werde, meine Skepsis war zu Beginn an jedenfalls groß.

Und diese Skepsis verflog auch während des Streifens nicht. Zwar ist die Szenerie mitten New York ganz gut, und auch die Actionszenen sind technisch auf hohem Niveau (man merkt dem Film sein hohes Budget an). Jedoch konnte mich die ganze "Superhelden-Geschichte" einfach nicht begeistern. Für Genrefans mag Spider-Man 2 ein absolutes Schmuckstück in der DVD-Sammlung sein, für mich war der Streifen nicht mehr als ein ziemlich unrealistischer, jedoch gut gemachter und graphisch überdurchschnittlicher Action-Science-Fiction-Streifen mit gekünstelter Love-Story.
Daher kann ich nicht mehr als 6 Punkte geben.

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Eixenxxl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Nachfolger der sich vor dem Erstling nicht verstecken muss.
Gibt wieder viele Gänsehaut-szenen mit viel Gefühl aber auch viel Action, Humor und einen tollen Gegner ;-)

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giehlemanns

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Bewertung7.5Sehenswert

Der beste Teil der Trilogie. Von einem Meisterwerk weit entfernt, aber trotzdem recht gut.

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thegigolo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der zweite Teil ist besser als der erste. Die Hndlungsstränge finden hier zusammen, der ganze Film wirkt erwachsener und harmonischer. Was immer man von Maguire halten mag, er harmoniet auf jeden Fall mit der ihm von Drehbuch angedichteten Charakter. Action und die Beziehung zu Mary Jane halten sich die Waage. Am Ende hat der Film so etwas wie einen Anflug von Größe: Spiderman 2 beweist, dass es möglich ist, einen ausgezeichneten Superheldenfilm zu drehen, ohne alles in düstere Farben tauchen zu müssen, wie es Nolan mit seiner Batmantrilogie tat.

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SherlockHobbit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dem zweiten Teil kann ich sehr viel abgewinnen. Eigentlich ist es ja immer so, dass die zweiten Teile schlechter sind, aber ich finde, hier ist das kaum der Fall. Spiderman ist immer noch ziemlich cool und er ist immer noch damit beschäftigt, Manhattan zu beschützen. Besonders cool finde ich in diesem Film den Bösen - Doc Ock is einfach nur cool :3 und ich liebe die Szene wo Spiderman versucht, den Zug anzuhalten ^^ Gelungene Fortsetzung.

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MarkWalker

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Bewertung7.0Sehenswert

Also ich muss ehrlich sagen, dass dies der erste Superhelden Film ist welcher es schafft emotional über die ganze Länge zu überzeugen, aber auch gute Action und eine gute Story liefert.
Peter lernt im zweiten Teil die Schattenseiten der Helden Daseins. So hat man das Gefühl das er sich gerade in einer "Selbstfindungsphase" befindet, da man eigentlich bis zum Schluss nicht weiß was er eigentlich will (Mary Jane Ja/Nein)! Er lebt alleine in seiner heruntergekommenden Wohnung, verliert Job, kann nicht die Miete zahlen. Am Anfang des Films fand ich das wirklich gut hatte aber ehrlich gesagt hoffte ich immer, dass dieser extrem "weinerlich" wirkende Peter endlich mal aufhört Trübsal zu blasen und rausgeht und es allen zeigt. Aber daraus wurde leider nichts und so geht einem Tobey Maquire spätestens ab der Mitte auf die Nerven, obwohl er seine Rolle als demotivierter depressive Held total gut spielt. Generell sind die schauspielerischen Leistungen im ganzen Film top vorallem die der Mary Jane.
Die beste Szene im ganzen Film ist eindeutig die Zug Szene die erstmals die eigentliche Kraft umd Macht Spider-Mans demonstriert. Jedoch ist diese nicht ganz frei von Logikfehlern: Am Schluss der Szene sieht man wie Peter mit seinen Kräften VÖLLIG am Ende ist und fünf Minuten später schwingt er wieder munter weiter. Überhaupt empfinde ich es so, dass in den normalen Spider-Man Filmen viel mehr Schwing-Szenen gibt als bei Amazing Spider-Man. Auch die Kameraführung bei den Kämpfen und schwing-Szenen find ich bei diesen Teilen besser.
Ein bisschen schade finde ich es, dass man zu dem Gegner keine richtige "Bindung" aufbaut, d.h sie hat nicht wirklich viel zu tun mit der Haupfigur, man lernt sie erst spät kennen und sie kommt praktisch aus dem nichts. Auch kennt man mittlerweile dieses Schema der Bösewichte: Wissenschaftler+erfinden etwas recht sinnvolles und gutes+mutieren/verändern sich und planen dann etwas total krankes (a la Amazing Spider-Man).
das einzig richtig Schlimme des Films ist eigentlich das Ende: kitschige Liebeserklärungen während ringsherum alles den Bach runtergeht, aber wer in gesehen hat/wird weiß wovon ich rede...

FAZIT: An sich ein solider Superhelden Film wo tolles "Spider-Man feeling" aufkommt. (Kein Avengers feeling wo man sich in dieser kunterbunten feuchtfröhlichen Truppe mit keinem wirklich identifizieren kann.) Die Stärken des Films sind eindeutig die Action und die wirklich super rübergebrachten Emotionen der tollen Darsteller. Aber auch die Story kann sich sehen lassen und die "Selbstfindungsphase" Peters ist im Grunde gut, zieht sich aber gewaltig in die Länge.

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Ioosh698

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Bewertung9.0Herausragend

Spider Man 2 ist eine der wenigen Filmfortsetzungen, die sich mit dem Vorgänger messen bzw. ihn sogar noch übertreffen können. Meiner Meinung nach ist der zweite Teil dem Vorgänger einen Tick vorraus, was beim besten willen nicht heißen soll das Spider Man 1 schlecht war, im Gegenteil. Dennoch ist eins sicher: Spider Man 2 ist eine mehr als gelungene Fortsetzung. Und das hat viele Gründe. Zum einen ist es die große Sympathie, die der Titelheld Spider Man, alias Peter Parker, mit sich bringt. Er wird sehr Menschlich dargestellt, so das man das Gefühl bekommt das er nicht automatisch jeden seiner Gegner mühelos besiegen kann. Denn sein Gegenspieler ist auch nicht ohne. Doctor Otto Octavius, der später durch ein misslungenes Experiment zu einem Monstrum mit riesigen Tentakeln mutiert. Die Kampfszenen zwischen Spider Man und "Doc Oc" sind sehr spannend und stylisch in Szene gestzt worden. Aber auch auf Parkers Leben außerhalb seines "Nebenjobs" wird viel wert gelegt. So muss er sich z.B. darum bemühen seinen Job im Pizzarestaurant zu behaten oder er muss seinen rauflustigen Chef bei der Tageszeitung ertragen. Und ganz Nebenbei gilt es noch, endlich die große Liebe für sich zu gewinnen. Die Art wie die eben genannten Faktoren zur Schau gestellt worden sind, brachten mich ein paar mal zum schmunzeln, was nicht zuletzt an der manchmal etwas tollpatschigen Art Parkers liegt die Dinge anzugehen.
Und wenn diese beiden Erzählperspektiven dann geschickt miteinander kombiniert werden, kommt einfach sogut wie nie lange Weile auf.
Spider Man 2 ist immer noch ein toller Film und gehört zu meinen Lieblingscomicverfilmungen. Der Held ist Sympathisch, die Action knackig und alle anderen Punkte die ein Film braucht um Erfolgreich zu sein worden auch erfüllt. Der beste Teil der Reihe!

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jaser12

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Bewertung7.0Sehenswert

Besser als der Vorgänger, leicht bessere Darsteller, aber tolle Action und zum Teil gut emotional. Das Ende ist dann wieder miserabel und kitschig.

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doctorgonzo

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Als Fan von Shah Rukh Khan müsste Dir aber miserabel und kitschig gut gefallen.


Galactus

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Bewertung7.5Sehenswert

Spider Man 2 ist definitiv besser als der erste Teil.
Natürlich wegen der besseren Aktion und Handlung.

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patrick.rohrer.5

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Bewertung7.5Sehenswert

Tolle Comicverfilmung die noch um ein klein bisschen besser ist, als der erste Teil !!!!
Bösewicht gefällt mir hier besser als im ersten Teil, da die Bedrohung grösser ist.
Wie im ersten Teil gute Besetzung und auch die Story ist hier besser !!!!
Eine rundum gelungene Comicverfilmung !!!!

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jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Mal kurz grübeln..
Rational erklären, warum mir etwas, was objektiv wahrscheinlich besser ist, trotzem weniger gefällt.
Wie macht man das?

Am besten ganz vorne anfangen:
Ich bin gerade mitten in einer Spiderman-Neusichtung und habe mir nun den zweiten Teil einverleibt. Kannte ich schon, denn ich war damals im Kino und fand ihn doof! Und dann noch mal auf DVD und da fand ich nur etwas besser als doof. Die ganze Geschichte mit M.J., die essentiellen Fragen, die der junge Peter sich stellt, das war mir einfach too much - zu viel Sehnsucht, zu viel Gefühl, zu viel Verzweiflung, zu viel schmachtende Blicke - denn ich war schließlich jung, Popcorn-affin, intolerant und primär auf Krawall gebürstet.
Mittlerweile bin ich etwas älter, minimal reifer und habe Interesse an Dramen, an Lovestorys, an Emotion entwickelt - den Rest des Lebens nur Explosionen, das wär ja langweilig geworden. Es darf also gern das volle Programm sein, wenn es denn anständig verpackt ist - aber dennoch schrammen Peter Parker und M.J. immer wieder knapp an der Grenze entlang (Des guten Geschmacks? Zum Kitsch?). Teilweise auch knapp drüber hinaus.
Aber das stört mich nicht mehr so sehr, denn an Figuren (mit mehr als Muskeln un Maschinengewehren) bin ich ja mittlerweile interessiert und dank gesteigerter Qualitäten auf dem Gebiet eben dieser (zumindest der einen, der um die es geht) wird der aufkommende Schmalz gut kompensiert. Parker's innerer Konflikt (soll ich Spidey sein? Loser Parker? Winner Peter?) ist toll rausgearbeitet und das macht den Film interessanter als eine bloße Schlacht gegen einen neuen Villain. Da es um Parker geht reicht das, schöner wäre es dennoch gewesen auch mal mehr, als in einem Nebensatz abzuhandelndes, über die Nebenfiguren zu erfahren.
M.J. liebt eigentlich Peter, heiratet jetzt aber aus Enttäuschung jemand anderen.
DAS ist M.J. ! Mehr erfahren wir nicht!
Harry leitet jetzt Oscorp und will seinen Vater rächen.
DAS ist Harry ! Mehr erfahren wir leider auch über ihn nicht.

Schade, aber halb so wild, den glücklicherweise hat Raimi seiner Spinnengeschichte mehr Zuataten, als 'bloß' den inneren (und äußeren) Konflikt seines Protagonisten zugegeben.
Spaß macht der Film nämlich trotzdem wieder.
Weil er witzig geschrieben ist, rasant und halsbrecherisch und in gewisser Weise auch (wieder) recht charmant.

Was mir jedoch übel aufgestoßen ist, interessanterweise VIEL häufiger als im ersten Teil, sind die animierten Sequenzen. Bei allem guten Willen: Ich finde in Teil 2 fast keine Sequenz in der Spidey nicht eindeutig als (auf technischem Level längst überholt) animiert zu erkennen ist. Und das stört mich richtig. Nicht weil ich keine veraltete Technik bestaunen kann und will, viel mehr weil ich finde, dass CGI-Einsatz ist eine tolle Sache ist, wenn er Dinge ermöglicht, die anders unter keinem Umstand darstellbar wären. Und mich beschleicht das ketzerische Gefühl, man habe sich im Vorgänger wesentlich mehr Gedanken dazu gemacht, wie man Dinge 'in echt' darstellen kann und trotzdem atemberaubende Sequenzen zauberte. Z.B. Spiderman schwingen zu lassen und dabei mit der Kamera näher dran zu sein. Am echten Maguire. In Teil 1 fiel mir lediglich der Goblin als negativ-Beispiel auf. Hier schwingt und hüpft Spiderman in einer, jegliche Physik-Engine verhöhnenden, Art und Weise durch Räume und Straßenschluchten, dass manche Szenen zur finalen Casting-Runde eines Flummi-Nachwuchs-Programms verkommen. Vielleicht liegt das Problem auch darin, dass ich einen Tag vorher IRON MAN 3 gesehen habe und der mir in puncto Superhelden-CGI eindrucksvoll den 2013er Stand der Dinge offenbart hat?!

Insgesamt hat SPIDERMAN 2 leider auch ein wenig Charme eingebüst. SPIDERMAN macht mir uneingeschränkt Spaß und versprüht eine tolle Atmosphäre ohne mich je zu verlieren. Hier gilt das nicht zu 100% genauso.
Und auch wenn Molina den Villain auf seiner Jagd nach Tritium super spielt, fand ich es etwas schade, dass man direkt im Anschluss auf den Goblin wieder einen Villain gewählt hat, der durch fehlgeschlagene Wissenschaft 'quasi-schizophren' geworden ist. Damals war Dafoe plötzlich durch sein Serum gespalten und hat Unterhaltungen mit sich selbst geführt, heute ist Doc Oc durch die KI-Arme besessen und führt Unterhaltungen mit sich selbst. Sehr ähnlich. Zum Glück auch darin wie gute beide Akteure die Figuren verkörpern!

An sich ein guter Film. Mehr Tiefe, mehr Action, mehr Witz.
Und trotzdem mag ich den ersten lieber. Ätsch!

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TheAvenger68

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Den Begriff Villain magst aber schon sehr, oder ?
Dann musst du The Expendables 2 lieben !


jacker

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Und wie!
Als Antagonist von Comichelden Schon sehr, aber wenn dann erst die belgischen Ballett-Tänzer ins Spiel kommen...
Herrlich :D


SamRamJam

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Bewertung9.5Herausragend

Sam Raimi gelingt das, was so vielen misslingt, dass sich schon niemand mehr darüber beschwert und es einfach als gegeben hinnimmt. Und zwar eine Fortsetzung die nicht einfach von allem ein bisschen Mehr zu bieten hat, sondern tatsächlich den ersten Teil stellenweise übertrumpfen kann, weil es tatsächlich etwas zu erzählen gibt und sich die Geschichte sinnvoll weitererzählt.

Spider-Man galt schon immer als der menschlichste aller Superhelden, was wohl daran liegt dass Peter Park ein ganz normaler Typ ist, vielleicht ein bisschen schlauer als der Otto-Normal-Verbraucher, aber nun auch nicht so viel schlauer das er ungewöhnlich ist. Er ist kein Genie, er ist nicht reich, er muss sich mit den ganz alltäglichen Sorgen rumplagen, Geldnöte, Liebeskummer und seine Bürde die immer mehr zur Last für ihn wird. Die Geschichte bei Spider-Man ist klar, Peter dreht sich um das Dreieck zwischen dem Menschen der er tatsächlich ist (ein Junge mit Superkräften), dem Menschen der er gerne sein würde (in diesem Fall die Figur Spider-Man) und dem Menschen den andere gerne hätten, in diesem Fall nur Peter Parker, ganz ohne Spider-Man. Zumindenst glaubt er das, kloppt den Dress in die Mülltonne und stellt fest das er doch nicht einfach so vor sich selber fliehen kann.

Rein vom Hauptplott ist Spidey 2 vielleicht eher ein Schritt rückwärts. War der Grüne Kobold noch das Gegenstück zum Spinnenmann, der eben nicht mit seiner Kraft Vernatwortung übernahm und nur seine eigenen Ziele verfolgte, ist Doc Ock hier eigentlich nur ein x-beliebiger Gegner. Versteht mich nicht falsch, Doc Ock ist richtig cool, und Alfred Molina verkörpert diesen auch unglaublich gut. Aber allein von der Geschichte braucht Spidey hier einfach nur einen Gegner, der zudem eigentlich nur ein geringes Interesse an Spider-Man hat und nur seine Maschine bauen will. Theoretisch könnte also auch ebenso gut Rhino oder wer auch immer an irgendeinem Apparat feilen. Das schöne an diesem unwichtigen Charakter: Dank der Fehlleitung aufgrund des defekten Unterbrechungschip, der Doc Ock zum Sklaven seiner Roboterarme macht, und der Geschichte um seine Frau Rosie und das Intelligenz kein Privileg ist, wird dem ganzen eine menschliche Note untergemischt, was im Kontext vielleicht nicht besonders wichtig ist, aber dermaßen unterhält das es eben einfach Spass macht. Und der Spass ist, denk ich mal, ja auch der Grund weswegen man Filme wie SM2 schaut?!
Die oben angedeutete Geschichte der Selbstfindung verkommt hier also tatsächlich etwas zur ewigen Soap-Geschichte. Figuren wie Harry entwickeln sich nur augenscheinlich weiter, im Endeffekt ist er hier nur eine Figur die nur dann vorkommt, wenn sie das Drehbuch ernsthaft vorantreiben kann. Mary- Jane selber war auch schon im ersten nur wenig mehr als die ewige Jungfrau in Nöten. Schließlich ist es ja auch interessanter wenn der Held jemanden mit persönlichem Bezug retten muss anstatt Heinz Müller zwei Straßen weiter.
Es dreht sich hier also hauptsächlich um Peter und seine Probleme mit seiner Zweitidentität. Und das macht ihn wiederum so menschlich, da die meisten Superhelden höchstens mit der Entscheidung hadern ob sie so einer werden sollen, mit dem direkten Dasein aber selten Probleme haben.
Was in der Geschichte holprig wirkt, wird durch dem Besagten Mehr-Prinzip der Fortsetzungen wieder gerade gebügelt. Es gibt mehr Spider-Action zu sehen, es gibt mehr J. Jonah Jameson zu bestaunen, es gibt wieder den Überschauspieler Bruce Campbell (ich selber glaube ja dass er in allen drei Filmen den selben Typen spielt, der einfach nur ständig neue Jobs hat weil er... naja, eben ein Idiot ist), worauf ich hinaus will, neben mehr Action gibt es mehr Komik, damit dass alles nicht in die Comedy-Schiene rüberrutscht gibt es natürlich auch mehr Drama, die Aussprache zwischen May und Peter zum Beispiel.

Und für alle Nörgler das Sam Raimi seine Wurzeln verraten hat, gibt es dazu noch eine sehr nette Szene im OP, mit 100 % Raimi darin.
Und das ist ein weiterer Pluspunkt, denn auch hier ünernehmen die Effekte, wenn auch zahlreicher und CGI-lastiger vertreten, nie die Geschichte. Hier muss am Ende nicht nochmal fett aufgetrumpft werden wie die 200 Iron Mans in Iron Man 3 oder der große Showdown mit Halb New York als Zuschauer wie in Spider-Man 3 dann. Das verdirbt mir bei vielen Fortsetzungen den Spass, dass die dann so dermaßen zum Ende hin übertreiben müssen dass man einfach nur noch vor Fremdscham im Sessel versinken möchte.

Ich finde die beiden Spider-Man Filme wunderbar, in dem was und wie sie sind. Und sie funktionieren für mich auch wunderbar als Einheit. Als zwei Teile einer Geschichte, vom sich selber finden (Teil 1) und dann die eigene Auseinandersetzung (Teil 2).
Blockbuster bleiben Blockbuster, und wer übermäßige Charakterstudien sucht ist hier eh Fehl am Platz, aber wenn nur alle Blockbuster inhaltlich so wären, dann wären zumindenst einige Argumente Gegenstandslos.
Und jetzt schnapp sie dir Tiger!

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SamRamJam

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Naja, ich meinte nur dass der Grüne Kobold eher mit Spider-Man in Verbindung steht, da Spider-Man ja wegen dem Vaterersatzverlust zu diesem wird und Norman zumindenst angedeutet so etwas wie ein weiterer Vaterersatz ist und er außerdem aus Peters näherem Umfeld kommt. Später dann die Sache mit Harry. Doc Ock hingegen ist Spider-Man relativ egal (zumindenst im Film). Der will nur sein Maschinchen bauen und beseitigt einfach die Störenfriede bzw. legt sich nur mit Spider-Man aufgrund des Deals mit Harry an.
Wenn's rein um die Coolness geht finde ich Doc Ock aber auch besser, da der Grüne Kobold außer so ein paar Gimmicks eigentlich auch nur ein Sprücheklopfer ist. Der Doc verfolgt wenigstens ein Ziel, auch wenn dieses im Rahmen der Story eher sekundär ist.
Aber Danke für die Blumen :D


mikkean

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Schön ausgedrückt. Sam Raimi hat es geschafft, Kenner mit seinen zahlreichen Zitaten zu unterhalten und die "Nicht-Nerds" gleichermaßen am Schicksals des Peter Parker teilhaben zu lassen. Egal, was jetzt noch in Sachen Spidey kommt, diese ersten beiden Filme werden uns noch lange in Erinnerung bleiben!


jedi37

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spider Man 2 bietet gewohnt tolle Comic-Action mit der "netten Spinne von Nebenan". Klasse Effekte und Ideenreiche Fights runden die Geschichte um den verliebten, ständig mit sich hadernden Peter Parker ab. Die bezaubernde Kirsten Dunst und der geniale James Franco liefern tolle Leistungen ab. Und Alfred Molina als "Doc Ock" ist ein herrlich verschrobener verrückter Wissenschaftler. Ein Raimi-Film, wie ich es liebe!

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Spike1990

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Bewertung7.5Sehenswert

Gelungene Fortsetzung. Alfred Molina verköpert Doctor Octopus (ein klassicher und einer der beliebtesten Bösewichte aus dem Spider-Man Universum) verdammt gut. Kirsten Dunst nervt mit ihrer hilflosen Art immer noch. Ständig muss sie gerettet werden, aber das gehört wohl zu Sam Raimis altmodischen Ansatz. In seiner Adaption können die weiblichen Hauptfiguren wohl nich auf sich selbst aufpassen und Kirsten Dunst war einfach eine schlechte Wahl für die Rolle der Mary-Jane.

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EvertonHirsch

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Bewertung9.0Herausragend

Der 2. Teil toppt den 1. eigentlich in allen Belangen. Die Zerrissenheit des Helden wird sehr gut wiedergegeben. Der Film findet genau die richtige Mischung aus der Weiterentwicklung der Charaktäre, besonders die Beziehung mit MJ, der Darstellung des Helden, der auch mit dem Alltag zu kämpfen hat, als auch einer spannenden Story die nie langweilig wird. Besonders hervorheben möchte ich Rosemary Harris, die eine sehr grandiose Darstellung abliefert, besonders als sie erfährt, wie sich der Tod von Onkel Ben zugetragen hat. Auch finde ich die deutliche Weiterentwicklung von Spider-Mans Bewegungen und Fähigkeiten sehr gut. Er hat gelernt, mit seinen Kräften und der daraus resultierenden Agilität umzugehen. Außerdem ist Alfred Molina mindestens genauso gut wie Willem Dafoe.

Effektmäßig ist es eine klare Steigerung zu Teil 1. Auch die Musik von Elfman finde ich besser als im ersten Teil. Gab es im 1. noch ein paar Längen, so hält dieser Film die Spannung konstant oben.

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FlintPaper

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Bewertung6.0Ganz gut

Teil 2 distanziert sich etwas vom Spielzeug-Look des Vorgängers und bietet mit Alfred Molina als Dr. Octavius auch einen brauchbaren Antagonisten. Sam Raimis exzellente Regie kann nur leider nicht gegen die extreme CG-Flut in den rasanten Actionszenen aufkommen. Zu künstlich wirken die animierten Figuren szenenweise; Ansonsten aber ein solides Ding mit einem schönen Ende welches auf ein spektakuläres und dramatisches Finale im dritten Teil hoffen lässt.

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