96 Minuten

96 Minutes (2011), US Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller

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Kritiker
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6.3
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von Aimee Lagos, mit Brittany Snow und Christian Serratos

Es sind 96 Minuten, die das Leben vier junger Erwachsener in einer Nacht, die so gewöhnlich begann, nachhaltig beeinflussen sollen…

Nach einem missglückten Autodiebstahl droht Dre (Evan Ross) genau da zu landen, wo er nie enden wollte: im Knast. Sein ganzes junges Leben strebte er nach einer Alternative, und mit dem anstehenden Schulabschluss schien er die drohende Existenz in einer Welt der Kriminalität erfolgreich hinter sich zu lassen. Nun flüchtet er zusammen mit seinem Freund Kevin (Jonathan Michael Trautmann) vor der Polizei, auf der Rückbank liegt schwer verletzt Lena (Christian Serratos), daneben ihre unter Schock stehende Freundin Carley (Brittany Snow). In Rückblenden werden im Wettlauf gegen die Zeit ihre einzelnen Schicksale aufgerollt…

Hintergrund & Infos zu 96 Minuten
Das Debüt 96 Minuten (OT: 96 Minutes) von Regisseurin Aimee Lagos feierte seine Premiere 2011 auf dem New Hampshire Film Festival und brachte ihr auf diversen anderne Festivals zahlreiche Preise ein, so z.B. in Boston den Preis für die Beste Regie. An selber Stelle gewann Brittany Snow (Pitch Perfect, Syrup) auch in der Kategorie Beste Schauspielerin. (EM)

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Cast & Crew


Kommentare (5) — Film: 96 Minuten


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salvatore.mastroianni.98

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Bewertung7.0Sehenswert

ein ganz guter streifen wo man sieht dass tatsachlich nicht jeder vom ghetto ein gangster sein will wie die meisten denken. Die story ist glaubwürdig hingestellt. ist weiter zu empfehlen !

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patcharisma

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Bewertung6.5Ganz gut

"96 Minutes" ist eine knallharte und eben minutiöse Abhandlung über ein sinnloses Jugend-Verbrechen mit Szenen, die teils von quälender Intensität sind. Das Ganze erinnert nicht vage an "Alpha Dog" - auch weil die Geschichte ebenso auf wahren Begebenheiten beruht. Hier sehen wir drei unabhängig voneinander erzählte Schicksale in der Stadt Atlanta, und die immer wieder eingestreute Schlüsselszene im nächtlichen Auto macht von Beginn weg klar, dass diese irgendwann miteinander verbunden werden. Der Film lässt den Zuschauer fast über eine Stunde (im beinahe wörtlich gemeinten Sinn) im Dunkeln und das sollte man selbst auch tun, wenn man das Drama versucht jemandem zu beschreiben. Die Spannung wird mit der Zeit immer tiefgründiger, die Psychologie der Figuren und ihren Schichten ist ausgewogen geschildert (Abgehobenheit in der Upper Class versus Desillusion der Gasssen-Kids) und mit den hartnäckigen und saublöden "Wanna-Be-Cool"-Clichés der Gangsta-Hood-"Kultur" rechnet die Regisseurin gnadenlos ab. Zudem ist das intensive Schauspiel Klasse (vorallem der Jugendlichen: Brittany Snow und der kaputte Jonathan Michael Trautman stechen heraus - unglaublich wie lieb die diametral im Kurz-Interview beide sind!) und die Sprache ist extrem authentisch (wer Spass hat kann ja mal mitzählen, wie oft man die Wörter "Fuck" und "Shit" hört). Toll auch der gezeigte Side-Aspekt, wie rassistisch die Polizei von Georgia agieren kann. Die Dramaturgie weiss toll zu wechseln zwischen Hektik und bewusst in die Länge gezogenen Szenen der schonungslos gezeigten Spirale des Verbrechens. Top-Kamera-Arbeit, die die Atmosphäre perfekt transportiert.

Fazit: "96 Minutes" ist schwerer Stoff, der zu aufrütteln versteht und bestimmt kein Spaziergang in die Sonntagsschule! Wahrscheinlich schaut kein Mensch den Film so schnell ein zweites Mal wieder. Fast schon könnte man ihn als Aufklärung verstehen, der eigentlich ins Klassenzimmer der Oberstufe gehört.

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DAWE265

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kann mir vll jemand sagen, wie der rap song ziemlich am anfang heißt, der im auto gespielt wird?

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DAWE265

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uhm, lies ma den kommentar über deinem ;)


zmpfl

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oh,...ups, *rote-birne-krieg*, schon blöd, wenn man so geil aufs Klugscheissen ist, daß man nichtmal den Text zuende liest...:)
Asche auf mein Haupt!


Martin Quilitz

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Bewertung7.5Sehenswert

auch ich kann die kritik auf imdb nicht nachvollziehen, der film ist klasse und behandelt in grundzügen die typsische gesellschafft der us-amerikaner. angelehnt und parallelen zu L.A. Crash sind hier zu finden. Traurig und nüchtern erzählt. Absolut sehenswert.

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dbeutner

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film beginnt mit vier Jugendlichen in einem Fahrzeug, zwei Mädchen, eine davon angeschossen, zwei Jungen. Kern des Films: Wie kam es zu dieser Situation?! Ein nicht gerade neues Thema, allerdings eines, das immer wieder - eine etwas schlaue vertrackte Geschichte vorausgesetzt - viel Spaß machen kann.

In "96 Minutes" wird viel Zeit und Aufwand gesteckt, die Vorgeschichten der Beteiligten auszubreiten. Lange Zeit fragt man sich allerdings an vielen Punkten, was das denn nun mit der Eingangssituation zu tun habe. Genau diese wird auch rel. spät "aufgelöst" und entpuppt sich als völlig banal.

Dennoch spannend und schnell erzählte, daher ein gewisser Unterhaltungswert, aber das Drehbuch - wie eigentlich fast alles beim FFF2012 - doch zu schwach, um es einen guten Film werden zu lassen.

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