Burke & Hare - Wir finden immer eine Leiche

Burke and Hare (2010), GB Laufzeit 92 Minuten, FSK 16, Komödie, Thriller

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6.7
Kritiker
6 Bewertungen
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6.3
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464 Bewertungen
36 Kommentare
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von John Landis, mit Simon Pegg und Tim Curry

In Edinburgh sind Leichen knapp. Im Epizentrum des medizinischen Fortschritts herrscht in den 1820er Jahren besonders zwischen den führenden Doktoren Monroe und Knox ein erbitterter Kampf um jeden Toten. Es dürfen nämlich nur Körper von Kriminellen für die medizinische Forschung verwendet werden. Doch die beiden irischen Einwanderer Burke und Hare nehmen es mit den Gesetzen nicht so genau und beginnen, frisch Bestattete wieder auszugraben. Ein gutes Geschäft und die Doktoren fragen nicht weiter nach. Doch der Bedarf ist immer noch nicht gedeckt. Also greifen die beiden Lieferanten zu drastischeren Mitteln … warum warten, bis jemand gestorben ist? Da kann man doch nachhelfen. Ein legendäres Serien-Killer-Duo startet seine Tod bringende Laufbahn.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (3) — Film: Burke & Hare - Wir finden immer eine Leiche

HerrLehmann: Das Manifest

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8.0Ausgezeichnet

[…]BURKE & HARE fasst sein Thema nicht gerade mit Samthandschuhen an: Der Humor ist makaber, oft derb, Empathie für die Opfer der Protagonisten gibt es an keiner Stelle. Zwar sind die Morde selbst nicht gerade blutig und eher auf Slapstick als auf Schocks aus, der Umgang mit den Leichen selbst dürfte allerdings schon reichen, um bei empfindlichen Zuschauern Anstoß zu erregen. Die Sympathie liegt stets klar bei Burke und Hare selbst, was nicht zuletzt dank Pegg und Serkis auch hervorragend funktioniert. Die beiden haben sichtlich Spaß an ihren Rollen, legen es allerdings nie darauf an, glaubhafte Charaktere zu spielen. Stattdessen sind Burke und Hare liebenswerte Karikaturen, die wie der gesamte Film gerade so überzeichnet sind, dass sie über die ganze Länge nicht nerven, aber auch nie Gefahr laufen, wie eine verherrlichende Darstellung der realen Mörder zu wirken - hat man sich einmal darauf eingelassen, macht BURKE & HARE großen Spaß.[…]

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Rochus Wolff: freier Journalist

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6.5Ganz gut

Landis macht aus dieser Geschichte ein ziemlich unterhaltsames Kostüm- und Ausstattungsabenteuer, in den blau-braun ausgeleuchteten engen Straßen und Behausungen der schottischen Stadt, noch spürbar präindustriell. Das ist schwärzlich angemalt, aber insgesamt eher unblutig. Dafür kombiniert Landis Versatzstücke der Gaunerkomödien (eine unfähige Polizei, hier: Militia, romantische Verstrickungen und sympathische Helden) elegant und durchaus unterhaltsam neu, aber das ganz aufregende Kinoabenteuer wird es dann eben doch nicht, den hübschen Gastauftritten von Tim Curry als Knox’ Widersacher Monro und von Christopher Lee zum Trotz.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Nicht so klamaukig wie der Trailer, aber leider auch nicht so treffend schwarzhumorig wie Landis "American Werewolf" unterhält "Burke and Hare" mit seiner Variante der klassischen Story doch leidlich gut - auch wenn der joviale Tonfall oft nur mittelprächtig über schlappe Pointen hinweghilft. Das trotz Längen nicht zuviel Langeweile aufkommt verdankt der Film der Klasse Besetzung, die neben Pegg und Serkis auch Jessica Hynes - Peggs "Spaced"-Mitstreiterin und viele Cameos von Haudegen wie Christopher Lee, Tim Curry, Ronnie Corbett und Stephen Merchant aufzubieten hat.

Das der Film so kurz nach dem ebenfalls sehenswerten "I sell the dead" rauskommt, der sich ebenfalls beim Burke/Hare-Fall bediente, ist etwas unglücklich, aber verschmerzbar, denn die Filme unterscheiden sich vom Tonfall und der Story dann doch ausreichend. Beide sind keine Meisterwerke, aber für einen verregneten Nachmittag ausreichend unterhaltsam und für den einst großen John Landis nach vielen Jahren im Tiefen Tal der Schrottfilme tatsächlich mal wieder ein Lichtblick.

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Kommentare (33) — Film: Burke & Hare - Wir finden immer eine Leiche


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metal1bob

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Bewertung3.0Schwach

Ähnlich mies wie der ähnlich angelegte "I Sell The Dead" mit Ron Pearlman. Simon Pegg, Andy Serkis und Tom Wilkinson ziehen als große Namen natürlich die Zuschauer, die können aus dem verkorksten Drehbuch aber auch nix rausholen. Ständig merkt man dem Streifen die "Jetzt machen wir aber mal was so richtig Cooles!!!"-Attitüde an, die durch die steife Umsetzung völlig misslingt. Bis auf ein paar wenige zündende Gags und den feinen, aber verschenkten Cast ist hier gar nix zu holen.

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brigerbaerger

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Bewertung5.0Geht so

Hatte (leider) zu hohe Erwartungen, die der Film dann doch nicht erfüllt hat. Da hat man bekannte und tolle Namen wie Landis, Pegg und Serkis, eine Story die viel schwarzen Humor verspricht und eine Zeit die ich in Filmen einfach mag - nur hinterlässt das Ganze leider keinen bleibenden Eindruck und der Wow-Effekt blieb bei mir völlig aus. Die Schauspieler-Riege agiert zwar flott und fügt sich gut in das Jahr 1828 in Edingburgh ein, aber der Humor, vor allem auch der schwarze blieb meines Erachtens völlig auf der Strecke. Sicher gibt es den einen oder anderen Schmunzler, aber richtige Brüller: Fehlanzeige - nicht mal unterschwellig gibts da viel zu Lachen. Schade. So lässt man die 90 Min. über sich ergehen - ok, es ist jetzt nicht so dass es Schmerzen verursacht hätte - lässt das alte Edinburgh auf sich wirken, schaltet danach den Fernseher aus ohne auch nur einen weiteren Gedanken an den Film zu verschwenden. Nochmals schade, denn da wär von allem mehr drin gewesen...

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Moe Szyslak

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Bewertung6.0Ganz gut

Hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen, allerdings konnte er mich nicht ganz überzeugen. Im letzten Drittel flaut die Geschichte ganz schön ab, es kam mir fast so vor, als ob man sich gezwungen fühlt, alles zu erklären und historisch richtig zu gestalten. In dieser letzten Phase des Films war dann doch eher Langeweile angesagt, auch wenn es den ein oder anderen Aha-Moment gab, den ich gleich mal nachlesen musste. Vorher hat der Film aber richtig Spaß gemacht. Der Humor war vielleicht etwas zu albern ab und an und für meinen Geschmack auch zu arg gewollt auf schwarzhumorig und makaber gemacht, aber es hielt sich in Grenzen. Hätte ihn mir aber doch etwas böser und mit mehr trockenem britischen Humor gewünscht. Simon Pegg und Andy Serkis sind klasse wie immer, und gemeinsam sowieso. Zwei lustige Typen, denen man ihr humoristisches Spiel und ihre Kumpel-Sein, bis dass der Tod anderer sie scheidet, immer abnimmt. Macht einfach Spaß, den beiden zuzuschauen. Sehr gut auch der Nebencast, der sich gut aufgelegt in den Film einfügt. Klasse waren auch noch die Kulissen und die gut rübergebrachte Atmosphäre des 19. Jahrhunderts.

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Staffmann

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Bewertung2.0Ärgerlich

Nein, einfach nein. Der Filme möchte seinen Humor nur aus ekligen, bzw. physischen lustigen Gelegenheiten erreichen. Aber zumindest bei mir hat das nie was gebracht. Die Handlung plätschert so dahin und kann irgendwie keine richtige Linie finden. EIgentlich sollten es 0 Punkte werden, aber Pegg und Perkins versuchen zumindest, was aus dem Film zu machen. Leider mit mäßigem Erfolg...

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Staffmann

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Ich mein natürlich Serkis, keine Ahnung wie ich auf Perkins gekommen bin...


Josch von "ILF"

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Bewertung7.0Sehenswert

also ich fand es war ein sehr charmanter Film mit schön skurrilen, überspitzten Charakteren. Das Cast ist sehr fein gewählt & es gibt einiges zum lachen... die Atmosphäre wirkt direkt & die Storyline mal was anderes

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Mandy!!

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr skurriler Film mit einem wunderbaren verdrehten, schwarzen Humor!

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dbeutner

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Simon-Pegg-Movie, dem ich nur sieben Punkte gebe? Ja, kommt leider vor.

Was soll ich sagen: Durchaus nett, vor allem Pegg, aber nur mittelmäßig schwarzer Humor. Sieht man sich die Extras auf der BD an, ahnt man, warum: Die Macher wollten viel mehr als Komödie, Groteske auf den aufkeimenden Kapitalismus und dessen Auswüchse und ähnliches. Dafür aber ist das Skript viel zu dünn und die Umsetzung nicht spitz genug. Denkt man über die Zielvorstellungen nach, so kann man im Nachhinein durchaus Ansätze dessen wiedererkennen - aber: Im Nachhinein. Ansätze. Für einen großen Spaß oder gar eine wirkliche politische Groteske leider zu wenig.

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BlueEyedDevil80

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Bewertung5.5Geht so

Hat bei mir nicht so recht gezündet. Der Film konnte mich lediglich ein paar male zum Schmunzeln, aber nicht wirklich zum Lachen bringen. Da waren meine Erwartungen durch das Zugpferd Simon Pegg leider zu hoch gesteckt.

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Mr. Laurel

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Regisseur John Landis hat in den 80er Jahren Klassiker wie "American Werewolf", "Glücksritter", "Blues Brothers" , "Der Prinz aus Zamunda" usw. abgeliefert; ab den 90er Jahren gab es aber keine Kino Hits mehr vom ehemaligen Blockbuster Produzenten. Sein letzter Film "Burke & Hare" wurde hierzulande erst gar nicht im Kino gezeigt. Dabei ist diese schwarze Komödie um zwei Leichenhändler im England des 19. Jahrhunderts gar nicht mal so unlustig. Simon Pegg (Shaun of the Dead) liefert wie üblich eine gute Show, ebenso die anderen Schauspieler. Die Kostüme und die Schauplätze können sich sehen lassen, groteske Situationen und witzige Dialoge gibt es en masse. Dennoch will der Funke irgendwie nicht überspringen. In den 80er Jahren wäre dieser Film sicherlich auch ein Kino Hit gewesen; heutzutage erwartet man einfach mehr, der Film wirkt etwas zu altbacken.
Fazit: Ältere Filmfreunde und Arthouse-Fans werden ihren Spaß haben, jüngere Zuschauer werden sich wahrscheinlich langweilen und lieber eine "American Pie"-DVD einlegen.

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Chewbacca

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Bewertung5.0Geht so

John Landis verfilmt die West-Port-Morde zu einer Komödie mit sehr viel schwarzem Humor und einer schönen Besetzung. Simon Pegg und Andy Serkis spielen dabei die findigen Unternehmer Burke & Hare, die verstehen, dass man mit ein paar Leichen 1827 in Edinburgh eine Menge Geld machen konnte. Dabei spielt man immer wieder mit der Bemerkung, die Geschehnisse seien genauso passiert, obwohl dem natürlich nicht so ist. Die Figurenentwicklung am Schluss ist trotzdem sehr skurril gestaltet wurden und ließe das Gegenteil vermuten...

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cptpugwash

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Bewertung5.0Geht so

Der Film hat mich nicht so überzeugt. Ich fand Ihn sogar eher langweilig. Die zwei bis drei Szenen die mich zum Schmunzeln brachten rechtfertigen allerdings auch keine höhere Bewertung.
Was mich aber noch viel mehr stört ist die Tatsache, das die Untertitel der DVD wohl von Legasthenikern erstellt wurden. Im Bonusmaterial findet sich fast kein Satz der fehlerfrei untertitelt wurde.

Shame on you...

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Kreaexo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Sie ist Schauspielerin und keine Hure!" - "Wo ist der Unterschied?"
Die Story ist mit 'skurril' und 'grotesk' sehr wohlwollend umschrieben und der Cast anspruchsvoll. Die Harmonie zwischen den durchweg sympathischen Darstellern sagenhaft und die Dialoge humorvoll. Mit der düsteren, in Grautönen gehaltenen Atmosphäre und dem untermalenden Score ist es eine pure, kontrastreiche Freude zu zusehen, wie die Bevölkerung Edinburghs nach und nach immer mehr dezimiert wird.
Wunderbar und durchaus kurzweilig. Typisch britisch eben.

"Ich sehe schon die Schlagzeile!: 'Macbeth - angeklagt des Mordes.'"

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mikkean

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Bewertung7.0Sehenswert

"Leichen, frische Leichen!!! Top-Qualität, alle nahezu natürlich verstorben!!! Keine Fragen von der Polizei zu befürchten! Leichen, frische Leichen. Schneiden Sie sie auf, machen Sie Ihren Medizin-Studenten eine Freude. Ob Fuss-Exponate, Köpfe oder Hände. Wir haben weiße, schwarze, kleine und große, alt und jung!!!"

Was für eine Überraschung, John Landis bereitet uns nach allzu vielen Jahren der Abstinenz einen leckren Leichenschmaus. Schön schwarzhumorig, top besetzt und garantiert unamerikanisch. Wäre ja auch noch schöner, wenn das heutige Hollywood aus zwei der legendärsten und verschriensten Leichen-Händlern der Geschichte zwei dumme Sunny-Boys machen würde. Dieses Privileg sollte ja dem britischen Kino vorbehalten sein und so darf sich Landis als Gast in der alten Welt austoben. "Burke And Hare" wandelt auf den Spuren solcher Klassiker wie "Ruhe Sanft GmbH" und zeigt uns Simon Pegg und Andy Serkis als glücklose Kumpane und Gelegenheits-Gauner. Keine Geschäfts-Idee will so richtig fruchten, doch da ereilt einen Pensions-Gast von Hare's Frau einem Gottes Geschenk gleich der frühe Tod. Und da die Story uns in die Universitäts-Stadt Edinburgh entführt, wo gleich zwei große anatomische Akademie um frische Kadaver wetteifern, bietet sich plötzlich die Chance überhaupt. Bar auf die Hand für frisch erhaltene Objekte, da hilft man auch ziemlich schnell selbst nach. Oder versucht es auch mal weniger glücklich. Das klingt schon viel versprechen, richtig? Ist auch verdammt komisch und nicht nur Landis bester (und erster) Film seit Jahren. "Burke And Hare" macht Stinker wie "Beverly Hills Cop III" oder "Blues Brothers 2000" fast vergessen. Zumindest erweist dieser Stoff den unnachahmlichen Qualitäten des Filme-Machers alle Ehre. Da wird der makabre Handel und die Beschaffung von Ware verblichener Art zur schön schrägen Komödie, obwohl die echten Burke und Hare wohl wenig zu solchen Sympathie-Trägern getaugt hätten. In diesem Falle kommen "die Teile der Geschichte, die erfunden sind" (siehe Vorspann) eben jener trefflich zur Hilfe. Denn wie sollte es anders sein, Simon Pegg alias William Burke handelt schon bald nicht mehr aus Eigennutz. Er verliebt sich unsterblich in die wunderschöne und talentierte Isla Fischer, äh, Ginny. Die war mal im physischen Rollenspiel tätig, träumt aber von einer Theater-Karriere. Gott, wie romantisch. Da wird einem doch warm um den grabkalten Herz-Muskel. Ganz nebenbei ist "Burke And Hare" auch der wunderbar genussvolle Machtkampf um zwei hypokratische Gockel, die so treffend von Tom Wilkinson und Tim Curry portraitiert werden. Ist sowieso nicht nur unglaublich gut geschrieben, sondern auch besetzt und gespielt. Wie nicht anders zu erwarten, hat Landis auch ein paar Cameos zu bieten. Da macht Sir Christopher Lee eigentlich nur den tollen Anfang. Und hab ich schon erwähnt, dass das Helden-Gespann Pegg/Serkis grandios ko-agiert. Eine Freude ihnen zuzuschauen. Ja, Hollywood hat John Landis vielleicht abgeschrieben, der Film an sich hat ihn nicht vergessen. Ist auch besser so, denn "Burke And Hare" wird auf diesem Wege zu mehr als einer schwarz-humorigen kleinen Makaber-Geschichts-Stunde in Sachen Medizin. Das hier ist eine gelungene romantische Komödie / ein Schauer-Comedy-Gesellenstück, das oder die man so wohl nicht mehr von Landis erwartet hätte. Da fällt es kaum ins Gewicht, dass es kleinere Tempo-Makel zu verkraften gibt, dass es ein bisschen was Vorhersehbares gibt - so what? Die Gags sind allesamt klasse und da bleibt der Film durchweg auf hohem Niveau. Auch für Nicht-Briten oder Schotten ein gruselig lustiges Vergnügen. Und jetzt entschuldigt mich, ich muss den Spaten schwingen gehen. Bin da auf eine lukrative Geschäftsidee gekommen ...

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Joeyjoejoe17

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Herrlich skurille Story, unglaublich schräger und schwarzer britischer Humor, sympathische Charaktere, und Andy Serkis in Fleisch und Blut. Was will man mehr?

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lastadiel

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Bewertung6.5Ganz gut

Leider leider hat dieser Film es in der detschen Synchro schon mal doppelt so schwer, weil die nämlich echt schrottig ist. An anderen Stellen wird es etwas zu britisch (und ich bin nun wirklich kein Verächter britischen Humors!). An wieder anderen Stellen hat nur der Eingeweihte seinen Spaß (ich denke da speziell an die Friedhofszene, in der Edinburghs berühmtester Hund seinen Auftritt hat... aber auch viele Settings sind nur dem bekannt, der Edinburgh kennt). Das alles, zusammen noch mit der von mir als unprofessionell empfundenen Fernsehkamera, trübt das Kinovergnügen sehr. Übrig bleibt ein trotzdem vergnüglicher Film, der eher durch Bild als durch Ton überzeugen kann - den epischen Abspann natürlich ausgenommen!

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summerwine-lee

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Bewertung4.5Uninteressant

Alberner Film, der leidlich unterhaltsam ist. American Werewolf ist schon ganz schön lange her!!! Und Tim Curry wird auch immer fetter.
Aber: Man sieht Ray Harryhausen.

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samploo

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine britische Komoedie, angesiedelt im Schottland zu Beginn des 19. Jahrhunderts, sollte es also werden - das laesst sehr viel hoffen, so beweisen die Briten nicht selten ihren bitterboesen, schwarzen Humor (zuletzt zB mit: "The Guard", "Four Lions"). Ich kann gleich sagen, dass der Film leider ein wenig enttaeuschte, was aber an der hohen Erwartungshaltung liegen mag, die man nach dem Trailer nicht ganz zu Unrecht an den Tag legt.
Nichtsdestotrotz macht der Film durchweg Spaß und wird zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Weise langweilig. Der Mix aus schwarzem Humor, Slapstick, Situationskomik gewuerzt mit einer Prise Horror passt gut zusammen und weiß sehr zu ueberzeugen - ebenfalls stoert es nicht wirklich, dass zusaetzlich noch eine klassische Romanze eingebaut wird, auch wenn diese zeitweise etwas zu ueberbordend erscheint.
Leider verliert der Film im weiteren Verlauf zunehmend seinen Biss, er koennte einfach noch "boeser" sein und man haette vielleicht mehr riskieren sollen. Man haette sogar den Gewaltgrad etwas anziehen koennen, das haette die makabere Note des Films besser zur Geltung gebracht.
Dass im Verlauf des Films nebenher noch die ein oder andere Anekdote (Stichworte: Fotografie, Darwin, Bestattungsinstitut) zu wichtigen Erfindungen und Entdeckungen eingefaedelt wird, ist ebenfalls nettes Beiwerk.
John Landis konnte hier einen beachtlichen Cast fuer seine britische Komoedie um sich scharen, der mit Simon Pegg und Andy Serkis bereits zwei stets sympathische Zugpferde vorzuweisen hat, was die wohl groeßte Staerke des Films ist. Man sieht den beiden an, dass sie offensichtlich Spaß an dem Film hatten und das uebertraegt sich einfach auf den Zuschauer, was die Grundstimmung derer stets positiv zu stimmen weiß. Neben den brillanten Nebendarstellern von Tom Wilkinson ueber Tim Curry bis Isla Fisher und Jessica Hynes, hat der Film aber noch ein besonderes Schmankerl auf Lager - so gibt es zahlreiche Cameos zu entdecken, die fuer die ein oder andere amuesante Szene sorgen duerften.

Schlussendlich laesst sich sagen, dass man mit dem Film trotz kleinerer Ecken und Kanten durchaus seinen Spaß haben und sich an so manch skurriler Szene, einigen Running-Gags, aber auch dem detailgetreuen Setting des damaligen Edinburghs erfreuen kann.
Den Abspann sollte man auch laufen lassen, weil waehrenddessen der absolut epische Hit "I'm gonna be (500 Miles)" von den Proclaimers laeuft, fuck yeah!

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Hankjaws

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hatte nicht viel erwartet und war ziemlich begeistert und 90 Minuten bestens unterhalten. Landis kann's immer noch. Herrlich altmodische Komödie mit toller Kulisse und einem grandiosem Cast und viel Liebe zum Detail. Schaut euch mal die Schaulustigen beim Hängen genauer an... Ach ja, unbedingt im Orginalton schauen.

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Kill_Diether

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein schöner John Landis Film. Nicht weil er den meiner Meinung nach überschätzten "Blues Brothers"-Humor hat. Besser noch, nämlich er hat diesen schwer beschreibbaren, verdrehten, schwarzen, intelligenten, saukomischen Humor von "Amazonen auf dem Mond oder Warum die Amis den Kanal voll haben" gemischt mit dem Humor aus "American Werewolf". Dazu passen die sehenswerten Gemäuer und Kostüme vom alten Edinburgh, in denen sich Simon Pegg und Andy Serkis als Partner prima ergänzen. Simon Pegg hat mir hier viel besser gefallen, weil nicht so eindimensional, wie in "Shaun of the Dead" oder "Hot Fuzz" und fast noch besser als in "Paul - Ein Alien auf der Flucht".
Insgesamt richtig gute, Schottisch-Englische Unterhaltung, mit ein paar Luftlöchern dazwischen.

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Dem M sein L

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Bewertung2.0Ärgerlich

Auch wenn Simon Pegg mir so symphtisch ist, aber das war Bieberkacke.
"I sell the Dead" mit Ron Perlman ist ziemlich isdentisch mit diseser Story aber um Klassen besser...

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