Chanson d'amour
Quand j'étais chanteur (2006), FR Laufzeit 112 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 18.01.2007
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
72 Bewertungen
7 Kommentare
Keine
von Xavier Gianolli und Xavier Giannoli, mit Gérard Depardieu und Cécile De France
Ein 50 Jahre alter Kneipensänger aus Clermont-Ferrand lernt die 28 Jahre alte Marion kennen, als sie mit ihrem Sohn in sein Heimatstädtchen zieht. Marion hat einen kleinen Sohn und lebt zusammen mit einem Mann, den sie zu früh geheiratet hat und nicht mehr liebt. Der Sänger Alain Moreau ist eine lokale Größe in den Tanzsälen der französischen Provinz. Vor allem seine weiblichen Fans lieben und verehren ihn, was jedoch nichts an der Tatsache ändert, dass er sein Leben als Stillstand empfindet. Bei einem Auftritt trifft er Marion, eine junge Immobilienmaklerin, die in der Firma eines Bekannten arbeitet. Alain fühlt sich augenblicklich zu der zunächst unnahbaren und attraktiven Frau hingezogen. Er sucht das Gespräch mit ihr, während sie sich von ihm distanziert, aber auch neugierig gegenüber steht. Alains Suche nach einem neuen Haus wird zum Vorwand für zahlreiche Treffen mit Marion: Bei der Begehung von leeren Wohnungen und Häusern lernen sie sich allmählich kennen. Alain möchte sich mitteilen, während Marion Einzelheiten aus ihrem Leben verschweigt: die Trennung von ihrem Freund, die schwierige Beziehung zu ihrem kleinen Sohn, der beim Vater lebt und sich von ihr zunehmend entfremdet. Anfangs ist Marion genervt, ja überfordert von Alain, der mit seinen blonden Strähnchen, seiner unmodischen Kleidung und seinem schwerfälligen Auftreten so gar nicht in Marions urbanes Leben passt. Zugleich ist sie fasziniert von seiner Beharrlichkeit, seiner Natürlichkeit und Feinfühligkeit. Langsam öffnen sich beide; und doch zögert Marion, sich auf diesen schweren, charakterstarken Mann einzulassen. Immer wieder zieht sie sich zurück, geht verbindlichen Entscheidungen aus dem Weg – um die dadurch gewonnene Distanz beim nächsten Treffen wieder aufzuheben. Als Alain unerwartet einen riesengroßen Auftritt platzen lässt. geschieht es: Der Blick, den beide wechseln, spiegelt ein gegenseitiges Erkennen und Vertrauen, ungestellte Fragen, es ist ein Blick voller Zärtlichkeit.
Mehr Bilder (13) und Videos (2) zu Chanson d'amour
Cast & Crew
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Xavier Gianolli
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Xavier Giannoli
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Gérard Depardieu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alain Moreau
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Cécile De France
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Mathieu Amalric
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Christine Citti
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Michèle Laroque
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Patrick Pineau
Regie
Schauspieler
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Marie Kremer
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Xavier Gianolli
- Genre
- Romanze, Drama
- Zeit
- 21. Jahrhundert, Gegenwart
- Ort
- Frankreich
- Handlung
- Ehe, Ehemann, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Erotische Anziehung, Flirt, Liebe, Liebeserklärung, Liebesszene, Provinz, Provinzkaff, Verlieben
- Stimmung
- Berührend, Spannend
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Chanson d'amour
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Trailer zum Film Chanson d'amour
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- Chanson d'amour: critic.de
- Chanson d'amour: cineclic.de














Kritiken (1) — Film: Chanson d'amour
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenXavier Giannoli taucht tief ein ins ein wenig überholt anmutende Milieu der französischen Einsame-Herzen-Tanzclubs, zeigt bröckelnde Hochglanzkulissen, türkisfarbene Sakkos und vergilbte Fototapeten. Vor allem aber zeichnet er mit Depardieus Hilfe das Porträt eines Mannes, der sich und seine Schlager ernst nimmt.
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Kommentare (6) — Film: Chanson d'amour
Kommentar schreibenBrigittes Helm 2012/05/17 12:23:11
Kommentar löschenEin wunderbarer, bittersüßer und melancholischer kleiner Film - den sich alle alternden, einsamen und in ihrer Welt verlorenen Schlagersänger und Chasoniers einmal anschauen sollten. So eine kleine feine Perle ohne Kitsch und Schmalz ist selten zu sehen. Dazu ein ungewohnt leiser Dépardieu in Höchstform und irgendwie rührend, eine hinreißende, sehr selbstbewusste Cécile de France und eine Musik, bei der das Chanson-Herz "Mehr, mehr" schreit. Der nicht ganz treffende deutsche Titel bringt den melancholischen Grundton des Originaltitels "Als ich ein Sänger war" nicht zum Ausdruck. Eigentlich ist der Film ein einziges, in Bilder, Musik und Dialoge - ineinander verwoben als ein hauchzartes Gewebe - umgesetztes Chanson. Angucken am besten alleine mit einer guten Flasche Rotwein im Bett.
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Jacques Gassmann 2011/06/24 02:51:45
Kommentar löschenDie Lieder sind der Hauptdarsteller des Films, eine Guirlande von französischen Evergreens, jeder in den 70ern und 80er hat sie in Frankreich mit verve mitsingen können. Eine Tradition des Chansons welche dort ungebrochen ist und daher für das deutsche Publikum höchstens als Zaungast nachvollzogen werden kann, da es kaum die Texte versteht, die Melodien nicht kennt und die Deutschen Lieder weitgehend vor 60 Jahren verstummten. Der ganze Herzschmerz, die Emotionen, die Sehnsüchte.... Chanson d´amour ist der Titel der es genau trifft : Liebes lied oder die Liebe zum Lied. Depardieu spielt, wie so oft ,wahnsinnig überzeugend und liebenswert, Cécile auch très jolie
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Brigittes Helm 2012/05/17 12:25:21
Antwort löschenEs soll Deutsche geben, die Französisch können;-).
Kubrick_obscura 2009/10/22 20:24:01
Kommentar löschenDieser Film lebt von Depardieu. Er wäre nichts ohne Depardieu und das ist auch seine Schwäche. Cecille de France schafft es nie ihre Rolle ebenbürtig zu gestalten, wirkte durch ihre gestellte Verschlossenheit sogar sehr enerviered auf mich. Zu dem bleibt uns das Drehbuch einer Konfliktlösung schuldig, denn trotz Marions trauriger Kind-Beziehung, Giannoli scheint das gegen Ende nicht mehr so zu interessieren und so löst sich der Konflikt einfach in Luft auf. Es stimmt, die Liebesgeschichte ist hier das wichtigste, doch Marions Figur schadets enorm. So bleibt das Porträt bei Moreau, einem überaus charismatischen Mann, der seine Chansons liebt und einen Weg aus der Einsamkeit sucht.
"Chanson d'Amour" (dämlicher Titel!) ist ein sensibler Liebesfilm in Truffaut'scher Tradition, der eine Generation beleuchtet, die dem Genre fast abhanden gekommen zu sein scheint. Schön ...
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Der Franzose 2009/08/02 21:24:10
Kommentar löschenDepardieu in Höchstform, er ist mit voller Leidenschaft in der Rolle des Alain Moreau. Cécile und Gérard sind zusammen schön anzuschauen, die Chansons sind ein Genuß für die Ohren, die übrigens Depardieu selbst singt.
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8martin 2009/01/12 12:56:58
Kommentar löschenDer deutsche Titel ist ein wenig abgegriffen, das Original “Als ich Sänger war“, trifft den Inhalt genauer. Wenn es stimmt, dass sich Gegensätze anziehen, größere als hier sind kaum vorstellbar. Er (Gérard Depardieu) ist schon in die Jahre gekommen, hat Rettungsringe angesetzt, tönt seine etwas längeren Haare und ist wirklich kein gut aussehender Mann, dessen Karriere als Sänger (er singt selbst live) langsam zu Ende geht. Sie (Cécile de France) dagegen ist sehr attraktiv, jung, blond, trägt Kurzhaarfrisur und ist beruflich erfolgreich. Darüber hinaus ist er ja bekanntlich ein Weltstar, sie dagegen ein Nobody. Wie die beiden zueinander finden, ist sehr sensibel inszeniert, mit geschliffenem verbalen Schlagabtausch garniert, und man bleibt erstaunlicherweise bis zum Schluss im Unklaren, ob es mit den beiden klappt oder nicht, obwohl sie anfangs schon mal zusammen im Bett waren. Besonders beeindruckend sind die stillen, wortlosen Passagen am Ende, in denen beide uns nur durch ihr Mienenspiel mitteilen, was in ihnen vorgeht.
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Motsche 2008/05/23 22:38:13
Kommentar löschenHöre den Soundtrack rauf und runter!! Habe mir den Film sofort auf DvD gekauft!! Absolut sehenswert!! Berührend in seiner Langsamkeit und durch den Charme der beiden Hauptdarsteller, die perfekt harmonieren!!
Einziger Wehmutstropfen der "deutsche" Titel!!!! Furchtbar!!!! "Als ich ein Sänger war" klingt doch tausendmal schöner!!
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