Der Mann mit der Todeskralle

Enter the Dragon (1973), US/HK
Laufzeit 98 Minuten, FSK 18, Eastern, Kinostart 25.01.1974

7.0 Kritiker
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
683 Bewertungen
15 Kommentare
Der Mann mit der Todeskralle - Bild 2609258
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von Robert Clouse, mit Angela Mao und Kien Shih

Lee begibt sich auf die Inselfestung des Gangsterbosses Han, der eine Martial-Arts-Schule als Tarnung für Opium-Schmuggel und Prostitution benutzt. Um den Mord an seiner Schwester zu rächen, dringt Lee unerkannt in diese Hochburg ein und nimmt an Hans brutalem Martial-Arts-Turnier teil: ein visuelles Fest atemberaubender Bildsequenzen, bei dem die Kampftechniken Karate, Judo, Tai Kwan Do, Tai Chi Chuan und Hapkido formvollendet zum Einsatz kommen.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Der Mann mit der Todeskralle

J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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10.0Lieblingsfilm

Die Mutter aller Kampfkunst-Filme. Nur 6 Tage vor der Weltpremiere seines wohl bekanntesten Films DER MANN MIT DER TODESKRALLE (Originaltitel: Enter the Dragon) erlag der chinesische Volksheld Bruce Lee in Hong Kong einem Hirnschlag, der auf die Unverträglichkeit mit einem Kopfschmerzmittels zurückzuführen war. Den weltweiten Kung-Fu-Boom, den Lee mit ENTER THE DRAGON auslösen sollte, konnte er selbst nicht mehr erleben. Der Film war eine Koproduktion von „Golden Harvest“ aus Hong Kong und dem amerikanischen Studio „Warner Bros“ und ist konsequenter Weise eine geschickte Mixtour aus Elementen der chinesischen Kung-Fu-Filme und westlicher Agentenfilme a la James Bond.
Vom amerikanischen Geheimdienst beauftragt, nimmt Lee an einem Kampfturnier auf einer Insel im chinesischen Meer teil. Der Gangsterboss Han betreibt hier Opiumschmuggel und Mädchenhandel. Im Finale kommt es zu einem optisch ausgefeilten Duell in einem Spiegelkabinett zwischen Lee und Han, der gemeiner weise mit einer eisernen Krallenhand, der titelgebenden „Todeskralle“, bewaffnet ist.
Unter der Regie von Robert Clouse entstand ein Meilenstein des Action Kinos, dessen Erfolg trotz der Mitwirkung amerikanischer Stars wie John Saxon und dem farbigen Karateka Jim Kelly einzig der Leinwandpräsents und der atemberaubenden Kampftechnik von Bruce Lee zu verdanken ist. Denn Lee war ein Meister aller Klassen, der inzwischen längst seinen eigenen, auf Effektivität ausgerichteten Kampfstil Jeet Kune Do entwickelt hatte. Zudem war er der erste Chinese, der die Hauptrolle in einer amerikanischen Produktion bekam und somit das Selbstbewußtsein einer ganzen Nation stärkte.
DER MANN MIT DER TODESKRALLE ist in einer ungekürzten Special Edition bei Warner auf DVD erschienen. Die Doppeldisc präsentiert die restaurierte Fassung des Films sowie die beiden sehenswerten Dokumentationen DER WEG DES KÄMPFERS und DER FLUCH DES DRACHEN.

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J. Buttgereit

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Wenn ich mich recht erinnere sagt Williamson das doch in der genialen Folge von "Durch die Nacht mit Franco Nero und Fred Williamson", gell?


Julio Sacchi

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Ja, absolut genial. 10 Punkte mit Diamant. Wo kann ich die hier bewerten?



Kommentare (14) — Film: Der Mann mit der Todeskralle

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.5Sehenswert

Bruce Lee jagt Dr. No! Jedenfalls hat man sowohl optisch als auch storytechnisch den Eindruck als wäre man in einem James Bond Film gelandet. Aber nein, hier hat man es mit der ersten amerikanischen Bruce Lee-Produktion zu tun und diese ist äußerst gelungen.

„Enter the Dragon“ ist ein wilder Mix, der sich natürlich bei vielen Elementen des Exploitation-Kinos bedient und dabei noch als Zutaten etwas 007 bzw. Fu -Manchu mit hinein wirft. Die schauspielerische Leistung Lee's ist hier genau richtig und hält sich im Vergleich zu seinen Vorgänger-Filmen mit leichtem Overacting zurück. Die Kampfszenen sind recht gut in Szene gesetzt und wissen zu gefallen, auch wenn es etwas weniger als gewohnt sind. Wie oben schon erwähnt, gleicht die Story einem James Bond Film und bietet jetzt nichts außergewöhnliches, aber unterhält natürlich auf bestem Niveau. Der funky Score von Lalo Schifrin trifft genau den Stil des Films und gibt den Szenen den nötigen Feinschliff.

„Enter the Dragon“ ist somit ein gelungener Genre-Ritt, der sich bei sämtlichen Klischees der damaligen Zeit bedient und das auch gekonnt macht.

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Wu-Tang-Sven

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Bewertung4.0Uninteressant

nachdem ich die 36 Kammern der Shaolin gesehen habe, schaute ich mir ''Fans dieses Filmes gefielen auch...'' an. Dabei entdeckte ich diesen Film. Vielleicht hätte ich erst diesen schauen sollen und dann den andern. Aber so ist es nicht und deshalb vergleiche ich diese beiden Filme. Das Kung-Fu in diesem Film ist schon ganz ordentlich allerdings etwas langweilig. Eine Kombination aus Schlägen/Tritten und der Gegner fällt um. Gähn...
Die Story kommt hier nicht zu kurz, erzählt aber nicht viel. Dialoge, zum besseren Verständnis, sind eine Seltenheit. Dieser Film kann ''Die 36 Kammern der Shaolin'' nicht das Wasser reichen. Ich bin enttäuscht nach einer Vorhersage von 8.5!!! Ich glaube die meisten bewerten diesen Film nur gut, weil es der letzte von Bruce Lee ist. Es ist auch meine erster Bruce-Lee-Film bisher. Und wenn das der Beste sein soll, na dann brauch ich mir die andern gar nicht erst anschauen...

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ElMagico

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Bewertung7.5Sehenswert

Der erste Bruce Lee Film, in dem US-Geld steckt und ich muss sagen: Man merkt dies an allen Ecken und Enden, mit all seinen Vor- und Nachteilen. Bruce Lee sollte zum Star aufgebaut werden, sein früher Tod machte diese Pläne aber schnell Zunichte. Ich kann die allgemeine Meinung, dass dies der beste Bruce Lee ist, auch nicht wirklich teilen. Zuviel Elemente seiner alten Filme fehlen mir hier und zuviel wurde versucht neu hineinzupacken. Das Resultat ist für mich eine unterhaltsame, aber doch oft krude Mischung aus James Bond, Fu-Manchu, Mortal Kombat und Elementen des Blaxpoitation-Films. Böse Zungen würden hier von Trash sprechen...vielleicht hätten sie sogar Recht.
Auf der Habenseite haben wir bei "Enter the dragon" die definitiv beste Schauspielleistung Bruce Lees. Er nimmt sich diesmal etwas zurück und es gibt auffallend wenig Grimassen seinerseits. Auch optisch und inszenatorisch merkt man, dass der Film durch die amerikanische Einflussnahme auf ein neues, besser Niveau gehievt wurde. Das alles geht um einiges besser runter als seine alten Werke und kann durch seine exotische Kulisse teilweise sogar auftrumpfen. Grösster Pluspunkt ist für mich aber der Soundtrack von Lalo Schifrin...schön funky und auf einem Level mit den Soundtracks der damals aufkommenden Blaxpoitation-Welle. Sehr schön.
Geschmackssache ist dann schon die Story. Wie gesagt: irgendwie krude, irgendwie wild, irgendwie faszinierend, aber irgendwie auch etwas dümmlich. Das im Mittelpunkt stehende Kampfturnier ist einfach ein Sammelsurium an Klischees, über dem Han der Organisator steht und gleichzeitig einen überspitzten Bilderbuch-Bösewicht darstellt. Alles durchaus amüsant und unterhaltend, aber einen Anspruch auf Realismus sollte man spätestens bei der Ankunft auf der Insel beiseite legen.
Negativ muss man "Enter the dragon" ankreiden, dass es wenig Kämpfe gibt und noch weniger Gute. Man fühlt sich nur noch selten an die Kunst erinnert, die Bruce Lee in seinen vorherigen Filmen zeigte. Die Kämpfe scheinen nur Beiwerk zu sein und sind aufgrund der Protagonisten oft auch relativ unschön anzusehen. Man merkt halt, dass der Fokus hier auf Schauspielern lag und nicht auf renommierten Kämpfern. Was diesen Aspekt betrifft: der schlechteste Bruce Lee für mich.
Insgesamt: ein bunter, wilder und unterhaltsamer Ritt durch die Klischees der 70er, verziert mit einer hanebüchenen Agenten-Story, einem Mega-Schurken alter Schule, abgeschmeckt mit ein paar okaynen, aber nicht guten Martial-Arts-Einlagen und serviert mit einem geilen Soundtrack von Lalo Schifrin.

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shadowhunting

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bester Film mit Bruce Lee ! Einfach Kult, muss man mal gesehen haben. Obwohl ich Boxen diesem Rumgehopse alias Kung-Fu eher vorziehe ;)

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Mr.65

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Klassiker des Martial-Arts-Kinos und der beste Film von Bruce Lee,dem Meister aller Klassen.

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Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Meiner Meinung mit "Die Faust des Drachen" aka "Die Todeskralle schlägt wieder zu" der beste Film von Bruce Lee. Der Klassiker des Martial Arts-Genre.

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the traveler

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Martial Arts Klassiker, der wirklich alles hat. Die Kampfszenen werden von Shaolin Weisheiten, einem charismatischen Bruce Lee, interessanten Nebencharakteren, von Humor und einer Story, die aus einem alten Bond stammen könnte, getragen.

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FordFairlane

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Bewertung7.0Sehenswert

Was soll man sagen Bruce ist für viele Kult für mich aber nicht!

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Sanylein

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der beste Film von Bruce Lee ...

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Nemsis

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film von Story her mässig, aber die Kampfszene sind unglaublich. Für mich ein Kultfilm.

"uhhhhhahhhhaaa BÄNG!"

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König Leonidas

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Bewertung7.0Sehenswert

Cooler Martial-Arts Reißer mit anschaulichen Kämpfen..

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Shyamalan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der letzter große Film des legendären Kung-Fu-Meisters Bruce Lee!
Der Film toppt selbst heute manch anderen Martial-Arts-Filme ganz locker!

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McAlloon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Stilbildender Kung-Fu-Kracher.

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Max Bertram

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Bewertung7.5Sehenswert

Knaller. Ein Klassiker unter den USA/Hong Kong Co-Production Releases (Ungewöhnliche Spannungskurve)

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