Die Versuchung des Padre Amaro

El Crimen del padre Amaro (2002), MX/ES/AR/FR
Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 15.05.2003

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von Carlos Carrera, mit Gael García Bernal und Ana Claudia Talancón

Der junge Padre Amaro wird von seiner Diözese in das abgelegene Bergdorf Los Reyes geschickt, um den alten Padre Benito zu unterstützen. Angetreten mit aufrechtem Glauben und dem aufopferungsvollen Wunsch, den Ärmsten unter den Armen zu helfen, entdeckt der junge Priester bald, daß in der Kirchengemeinde vieles im Argen liegt: Padre Benito ist ein Geldwäscher für den örtlichen Drogenbaron und ist sich dabei keiner Schuld bewusst, da er damit den Bau eines Krankenhauses finanziert – außerdem hat er seit Jahren ein Verhältnis mit der Dorfwirtin Sanjuanera. Ein anderer Priester unterstützt die Guerillas und lebt mit den Rebellen in den Bergen, und die Dorfirre verfüttert Hostien an ihre Katzen.

El Crimen del Padre Amaro basiert auf dem 1875 erschienenen Roman des Portugiesen Eça de Queirós.

HandlungDer junge gutaussehende Padre Amaro (Gael García Bernal) wird vom Bischof in eine entlegene Gemeinde versetzt, da er den dort lästigen Padre Benito (Sancho Gracia) unter Beobachtung stellen will und so Padre Amaro zur Probe stellen kann. Kaum ist der angekommen, so verwickelt er sich auch schon in die dörflichen Intrigen. Padre Benito treibt Gelder vom Drogenboss Chato Aguilar (Juan Ignacio Aranda) für sein ehrgeiziges Krankenhausprojekt ein und Padre Natalio (Damián Alcázar) zieht den bischöflichen Zorn auf sich, da er dem einfachen Volk bei der Bekämpfung des Unrechts zur Seite steht.

Als Padre Amaro die minderjährige Amelia (Ana Claudia Talancón) kennenlernt, die ihren Freund Rubén (Andrés Montiel) verlässt, da sie sich in ihn verliebt, wird der junge Priester auf die Probe gestellt. Er hält nicht lange stand: Um sich mit dem Mädchen ungestört treffen zu können, überzeugt er den Kirchenhelfer Martín (Gastón Melo), Amelia in seinem Haus heimlich darauf vorzubereiten, Nonne zu werden. Martín sagt zu, da sich Amelia auch bereit erklärt, seiner behinderten Tochter Getsemaní (Blanca Loaria) Katechismus-Unterricht zu erteilen.

Nach einer kurzen und heißen Affäre wird das Mädchen allerdings schwanger. Zudem tauchen Probleme auf, da der Bischof Padre Natalio exkommunizieren möchte und Rubén einen Zeitungsartikel druckt, in dem er Padre Benito der Freundschaft mit dem mächtigen Drogenboss Chato Aguilar bezichtigt. Auf Amelias Bitte, mit ihr fortzugehen und eine Familie zu gründen, schlägt Padre Amaro Abtreibung vor. Da dies illegal geschehen muss, begeben sie sich nachts in eine zwielichtige Klinik. Als dort Amelia zu verbluten droht, fährt der Padre mit ihr schnellstmöglich zum Krankenhaus – doch das Mädchen stirbt noch im Wagen.

Makabererweise ist es Padre Amaro, der die Totenmesse halten wird. Im Dorf erzählt man sich, Amelia sei von Rubén geschwängert worden und Padre Amaro habe sie vor der tödlichen Abtreibung retten wollen.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet
Trailer des Films auf deutsch und englisch
Filmkritik mit einigen Fotos im cineclub.de
Weitere Filmkritik
El Crimen del Padre Amaro in der Wikipedia (span.)
El crimen del padre amaro, Rezension des Mexikaners Nelson Carro (span.)

QuellenInformationsseite über den Film (span.)

  • Die Versuchung des Padre Amaro - Bild 27006
  • Die Versuchung des Padre Amaro - Bild 27007
  • Die Versuchung des Padre Amaro - Bild 27008
  • Die Versuchung des Padre Amaro - Bild 27009

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Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Die Versuchung des Padre Amaro

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wallyschlagmichtot

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Story hätte Potenzial, die Umsetzung ist leider allzu kitschig geraten. Schade!

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freakfried

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

eine ein wenig absehbare, aber um so schönere liebesgeschichte mit einem sensationellen gael garcia bernal. charakterstärke, stolz und nicht zuletzt die ideale der kirche werden hier stark ins wanken gebracht. einzig das ende lässt den zuschauer etwas alleine mit seinen gefühlen.

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