SKURRIL
SKURRIL aus Ingolstadt heißt Kilian , ist 20 Jahre alt. Er hat sich Mon, 29 Mar 2010 22:34:15 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 727 Filme bewertet und legendäre 113 Kommentare geschrieben. „Die Welt wird immer absurder. Nur ich bin weiter Katholik und Atheist. Gott sei Dank!“ – Luis Buñuel *?* ____________________________________________ Filmtagebuch: http://letterboxd.com/skurril/films/diary/ Mehr
| Name | Kilian |
|---|---|
| Alter | 20 |
| Stadt | Ingolstadt |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Johnny Depp, John Cleese, Brad Pitt, Christian Bale, Heath Ledger, Helena Bonham Carter, Bruce Willis, Sascha Baron Cohen |
| Ich bin Fan von: | Quentin Tarantino, Terry Gilliam, Christopher Nolan, Johnny Depp, Leonardo DiCaprio, Christian Bale, Christoph Waltz, Brad Pitt, Trent Reznor, Gaspar Noé, River Phoenix, Daniel Day-Lewis, Edward Norton, Clint Eastwood, Lars von Trier, Gary Oldman, Darren Aronofsky, Tim Burton, David Lynch, Stanley Kubrick, Heath Ledger, Sacha Baron Cohen, Alan Rickman, Keira Knightley, Gabriel Byrne, Ethan Coen, Joel Coen, Joe Pesci, Verne Troyer, Roberto Benigni, Robert De Niro, Martin Scorsese, Luis Buñuel, David Fincher, Stellan Skarsgård, Al Pacino, Javier Bardem, Bill Murray, Helena Bonham Carter, Harrison Ford, Rio Reiser, Philip Seymour Hoffman, Joseph Gordon-Levitt, Vincent Cassel, John Cleese, Catherine Deneuve, Peter Jackson, Alfred Hitchcock, Roman Polanski, Alejandro Amenábar, David Cronenberg, Ewan McGregor, Angelo Badalamenti, Ralph Fiennes, Ennio Morricone, Ennio Morricone, Clint Mansell, Vincent Gallo, Andrei Tarkovsky, Joaquin Phoenix |
| Meine Lieblingsregisseure: | David Lynch, Terry Gilliam, Christopher Nolan, Quentin Tarantino, David Fincher, Luis Bunuel, Alejandro González Iñárritu, Martin Scorsese, Coen Brothers, Stanley Kubrick, Peter Jackson, Darren Aronofsky, Alfred Hitchcock, Lars von Trier, Roman Polanski, Alejandro Amenábar, David Cronenberg, Clint Eastwood, Tim Burton, |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | Damn good coffee! |
| Über mich | „Die Welt wird immer absurder. Nur ich bin weiter Katholik und Atheist. Gott sei Dank!“ – Luis Buñuel *?* ____________________________________________ Filmtagebuch: http://letterboxd.com/skurril/films/diary/ |
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BaltiCineManiac Mon, 20 May 2013 09:45:45 -0000
Antwort löschenGroßartiges Zeichentrickwerk, das vor allem in jungen Jahren noch intensiver wirkt! Die unverhoffte, rein zufällige Sichtung hat auch mich damals für mein Leben geprägt.
SKURRIL Mon, 20 May 2013 09:47:40 -0000
Antwort löschenGrandios!
Ich habe mich gestern oft gefragt: Wie kann man das als Kind überhaupt ansehen? Unglaublich, wie brutal manche Szenen sind.
BaltiCineManiac Mon, 20 May 2013 10:03:50 -0000
Antwort löschenNaja, so ganz klein war ich nun nicht mehr und konnte das Gesehene schon in den richtigen Kontext setzen, zumindest rudimentär. Würde den Film auch unter FSK:10 gar nicht freigeben, da ein jüngeres Kind (auch mit elterlicher Begleitung) gar nicht die getroffenen Aussagen in ihrem Zusammenhang mit der Wirklichkeit erfassen kann und einfach nur verstört wird, ohne dass dies einen bildenden Sinn hat.
SKURRIL Mon, 20 May 2013 10:06:47 -0000
Antwort löschenIch denke, dass diese verstörenden Bilder, gerade weil sie so verstörend sind, Kindern vermitteln können, dass es auch Schlimmes auf der Welt gibt. Außerdem identifizieren sich Kinder immer mit den Protagonisten in Filmen, egal ob Mensch oder Tier. Das heißt, sie beziehen es auf sich selbst und nehmen die Botschaft, auch wenn sie natürlich nicht in vollen Maßen aufgeht, automatisch mit auf.
BaltiCineManiac Mon, 20 May 2013 10:22:13 -0000
Antwort löschenJa, da stimme ich dir auch vollkommen zu und wollte eigentlich nur darauf hinweisen, dass dies rein entwicklungstechnisch erst ab einem bestimmten Alter funktionieren kann.
SKURRIL Mon, 20 May 2013 10:25:14 -0000
Antwort löschenMan kann die Botschaft schon als Kind aufnehmen, vielleicht aber erst mit 10 oderso wirklich verarbeiten, da stimm ich zu. Aber allein das Gefühl des Erfahrens ist schon goldwert meiner Meinung nach, und da kann man 5 oder 67 sein :)
Stanley Kubricks Verfilmung von Stephen Kings gleichnamigen Roman aus dem Jahre 1980 erwies sich für den Autor als so enttäuschend, dass er 17 Jahre später als Drehbuchautor und Produzent für das Remake in Form eines vierteiligem Fernsehfilms fungierte. Diese Enttäuschung bezieht sich vor allem darauf, dass Jack Nicholson, dadurch dass er in so genialer und verrückter Intensität aufspielt, den eigentlichen…
Stanley Kubricks Verfilmung von Stephen Kings gleichnamigen Roman aus dem Jahre 1980 erwies sich für den Autor als so enttäuschend, dass er 17 Jahre später als Drehbuchautor und Produzent für das Remake in Form eines vierteiligem Fernsehfilms fungierte. Diese Enttäuschung bezieht sich vor allem darauf, dass Jack Nicholson, dadurch dass er in so genialer und verrückter Intensität aufspielt, den eigentlichen „Protagonisten“ des Films verdränge, nämlich das Hotel an sich. Diese Kritik ist wahrscheinlich für den Zuschauer, der „Shining“ gelesen hat, von Bedeutung, der Zuschauer ohne Vorkenntnisse wird jedoch mit einem der besten Psychothrillern ohne jeden Makel beglückt. Nicholsons besagte Intensität ist so immens wahnwitzig und perfekt gespielt, dass man sich neun Jahre später nicht über seine Rollenbesetzung als „Joker“ wundern brauchte. Er verkörpert einen Schriftsteller, der in einem Hotel in den Colorados außerhalb der Saison als Hausmeister arbeitet, um dort Ruhe für sein nächstes Projekt zu finden. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem kleinen Sohn Danny bezieht er das Hotel, die erschreckende Einsamkeit schleicht schon im ersten Viertel auflauernd durch die hypnotisierenden Gänge. Illusionen, Halluzinationen, Ängste und Wahnsinn befallen die Familie und treiben sie obgleich der schier labyrinthischen Unüberschaubarkeit der Umgebung in die Enge. Das Gefühl der Klaustrophobie wird durch das Hotel evoziert, alles dort ist dubios, man spürt selbst als Zuschauer, wie unangenehm und verstörend es wirkt. Daher verstehe ich Kings Kritik nicht ganz, denn Kubrick gibt wirklich alles dafür, den Wahnsinn in Bildern zu zeigen. Er, der absolute Virtuose unterstützt jeglichen Inhalt durch sein exzellenten Einsatz von beweglicher Kamera und bedrohlicher Musik von Wendy Carlos, Béla Bartók, György Ligeti und Krzysztof Penderecki. Schon in „2001 - Odyssee im Weltraum“ beeindruckte Kubrick mit „Atmosphéres“ und „Requiem“ von Ligeti.
Die Spannung entsteht aber nicht nur durch Musik und Kamera. Alle Schauspieler, besonders auch der damals sechsjährige Danny Lloyd verleihen ihren Rollen den nötigen Feinschliff absoluter Verstörung. Auch die Hysterie von Wendy ist einfach nur unglaublich. Besonders hervorragend ist die Architektur und Einrichtung des Hotels. Das Detailreichtum der Bildlichkeit ist wie so oft bei Kubrick mit Malerei vergleichbar. Jedes Bild ein Gemälde - pure und wahre Kunst. Selten habe ich eine so passende Atmosphäre wie in „Shining“ gesehen/gespürt und selten lief mir so ein kalter Schauer über den Rücken wie hier. Ein Meisterwerk, aber etwas anderes kenne ich von Kubrick auch nicht.
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Lola Rennt. Der Name ist Programm. Tom Tykwer lässt Franka Potente durch Berlin laufen, laufen, laufen. Doch wieso läuft sie eigentlich? Die Schlüsselszene, vielleicht auch die beste im ganzen Film, spielt sich nicht in den drei Episoden ab, die alle zeigen, was lieben ist. Was Theorie und Glaube in Anbetracht des praktischen Umsetzens bedeutet:
Lola: "Liebst du mich?" Manni: "Na…
Lola Rennt. Der Name ist Programm. Tom Tykwer lässt Franka Potente durch Berlin laufen, laufen, laufen. Doch wieso läuft sie eigentlich? Die Schlüsselszene, vielleicht auch die beste im ganzen Film, spielt sich nicht in den drei Episoden ab, die alle zeigen, was lieben ist. Was Theorie und Glaube in Anbetracht des praktischen Umsetzens bedeutet:
Lola: "Liebst du mich?" Manni: "Na sicher" Lola: "Wie kannst du sicher sein?" Manni: "Weiß nich. Bins halt." Lola: "Aber ich könnt auch irgend ne andere sein." Manni: "Ne" Lola: "Wieso nich?" Manni: "Weil du die beste bist!" Lola: "Die beste was?" Manni: "Na die beste Frau!" Lola: "Von allen, allen Frauen?" Manni: "Na klar!" Lola: "Woher willst du das wissen?" Manni: "Das weiß ich halt" Lola: "Du glaubst es" Manni: "Gut, ich glaubs" Lola: "Siehste!" Manni: "Was?" Lola: "Du bist dir nich sicher!"
Manni und Lola lieben sich, das ist der erste Fakt, den man dem Film entnehmen kann. Alles andere ist darum gewebt. Es geht um die Macht des Zufalls bzw. des Schicksals. Es geht um die Auswirkung jeglicher Aktion. Tykwer schafft es auf subtile Art und Weise, Grundprobleme des Menschen evident zu machen. In durchwegs rasanter Erzählart wird jede Episode mit derselben Ausgangsposition in eine vermeintliche Zufallsmaschine gesteckt. Was dabei rauskommt sind Aversionen, die auch einfach nur ausgedachte Szenarios der Protagonisten sein könnten. Angepeitscht von passender Techno-Musik und mit rasend schnellem Schnitt erzielt Tykwer den Effekt des unaufhaltbaren Tickens der Zeit, das selbst eine der vielen Intentionen des Films ist. Die Zeit ändert alles, bzw. die Aktion in Relation zur Zeit ändert alles: Im Grunde genommen basieren die veränderten Details in den Episoden nur auf Lolas Verhalten gegenüber dem jungen Mann mit seinem Hund, während sie die Treppe hinunterläuft. Alles, was danach kommt, wird durch die zeitliche Änderung der Aktion selbst bestimmt - diesen Gedanken, der zudem den Schmetterling-Effekt aufgreift und weiterspinnt, finde ich äußerst interessant umgesetzt. Also, um zurückzukommen auf die vermeintliche Zufallsmaschine, eigentlich ist laut dem Film alles vorherbestimmt durch das Schicksal, die Situationen bleiben immer die gleichen, nur deren Ausgang hängt vom Verhalten von Lola und Manni ab. Logischerweise wird damit auch eine Abhängigkeit der Dinge untereinander klargestellt. Ein interessantes Detail der drei Episoden ist auch die unlogische Verknüpfung, die vielleicht wieder darauf hinweisen könnte, dass die ersten beiden nur eine Vorstellung waren und Lola aus ihnen gelernt hat, wie sie es richtig machen muss. Denn plötzlich weiß sie Dinge, die sie erst in vorhergehenden Episoden erfahren hatte. Dabei bleibt ein gewisser, absichtlicher Mangel an Logik nicht fern, der mich aber vollkommen anspricht, da er die Perfektion des absolut rational denkenden Menschen bezweifelt.
Die Machart erinnert an einen comicartigen Musikclip und ist eine Mischung aus Zitaten auf andere Filme (beispielsweise „2001 - Odyssee im Weltraum“ oder „Is‘ was Doc?“) und arbeitet durchwegs mit Symbolen. Die Kleidung, die Farben, die Orte - sie sind alle zu einem authentischen und aussagekräftigen Gesamtbild zusammengefügt. Für mich einer der besten deutschen Filme, die ich bisher gesehen habe.
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Teorema - Geometrie der Liebe und 3 weitere ...
SKURRIL 8.0 "Ausgezeichnet" Fri, 10 May 2013 14:51:46 -0000
Gästebuch
Absurda. Wed, 22 May 2013 14:54:48 -0000
Von Fitzgerald kenne ich eigentlich nur die Erzählungen, von denen mir 'Der seltsame Fall des Benjamin Button' und 'Alter Freund' am meisten gefallen ;-)
Absurda. Tue, 21 May 2013 13:49:23 -0000
Oha! Acht Punkte. An dem Film muss ja wirklich was dran sein...
gabriel.rost.77 Mon, 20 May 2013 16:45:43 -0000
Die Anfrage nehme ich gerne an. Wenn ich dich früher bemerkt hätte, hätte ich dir sicher auch eine geschickt. Wir haben ja ähnliche Filmgeschmäcker und schreiben lange Kommentare. :)
Außerdem höre ich auch gerne NIN. Auf eine gute Freundschaft!
LG
Absurda. Mon, 20 May 2013 15:25:15 -0000
Den Gatsby hab ich leider noch nicht gesehen, muss ich aber dringend nachholen. Hab den Fitzgerald mittlerweile nämlich ins Herz geschlossen :-)
Absurda. Mon, 20 May 2013 13:27:07 -0000
Hm, joa. Eigentlich gibt's da nicht viel genaueres zu erläutern. Eigentlich passierte das Übliche: Augenöffner-Effekt, blinde Begeisterung, Realität auf den Kopf gestellt, Interesse an Arthouse-Filmen bekommen, ein anderer Mensch geworden - die komplette Ladung halt ;-)
Welcher Film war's denn bei dir??
Dasprofil Mon, 20 May 2013 11:27:44 -0000
ich glaube leider, dass bresson noch ein wenig warten muss, weil seine Filme im allgemeinen recht teuer zu sein scheinen.
Pyro 91 Sat, 18 May 2013 01:29:22 -0000
Wird angenommen. Der auf dem Bild bin ich aber gar nicht. ;)
jeffcostello Sat, 18 May 2013 00:14:41 -0000
Hey,
du hast mir eben ne Anfrage geschickt, habe aber versehentlich auf Ablehnen gedrückt. Ich lass dir deswegen jetzt eine Anfrage da. :)
Grüße,
Jeff.
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Nach wahrscheinlich zehn Jahren endlich wiedergesehen und ich muss sagen: Unvergleichbar intensiver und düsterer Animationsfilm, der jegliche Traumata aus Kinderzeiten hervorrufen kann. Ich hatte immer noch stellenweise Angst vor diesen trügerischen Bildern. Kaninchen mit bedrohlichen Fratzen und ein zerfleischender Hund prägen bis heute mein Gedächtnis. Mit Überblendungen und genialen Animationen…