Dredd

Dredd (2012), GB/IN/US Laufzeit 96 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 15.11.2012


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6.5
Kritiker
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7.0
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383 Kommentare
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von Pete Travis, mit Karl Urban und Olivia Thirlby

In der blutigen Comic-Adaption Dredd wird ein futuristischer Superpolizist gemeinsam mit seiner telepathischen Partnerin in einem Mega-Hochhaus eingeschlossen. Den Weg hinaus versperrt ein skrupelloses Drogenkartell.

Dredd basiert ebenso wie der Actionklassiker Judge Dredd mit Sylvester Stallone auf dem Science-Fiction-Comic von Autor John Wagner und dem Zeichner Carlos Ezquerra: In der gigantischen Großstadt Megacity One an der Ostküste einer verstrahlten USA liegt das Gesetz in den Händen der Judges: Polizisten, die gleichzeitig als Richter und Henker fungieren. Auch Judge Anderson (Olivia Thirlby) will Teil des Judge-Corps werden, auch wenn sie in allen Tests knapp durchgefallen ist. Da sie jedoch telekinetisch hoch begabt ist, bekommt sie trotzdem eine Chance. Unter den Augen ihres Mentors Judge Dredd (Karl Urban) muss sie beweisen, dass sie hart genug für den Überlebenskampf auf der Straße ist.

Andersons Feuertaufe lässt nicht lange auf sich warten, als sie gemeinsam mit Dredd eine Gang aufhalten muss, welche die realitätsverändernde Droge SLO-MO verbreitet. Angeführt wird das Drogenkartell von der ehemaligen Prostituierten Ma-Ma (Lena Headey), welche sich in einem 200 Stockwerke hohen Slum-Komplex verschanzt hält. Als Dredd in das Gebäude eindringt und einen ihrer Untergebenen gefangen nimmt, fürchtet sie dessen Aussage gegen ihren bis dato geheimen Drogenzirkel. Sie riegelt das Gebäude hermetisch ab und erklärt den Judges den Krieg. Es liegt nun an Dredd und Anderson zu beweisen, wer die Macht über Leben und Tod in Megacity hat.

Hintergrund & Infos zu Dredd
Dredd ist genau genommen kein Remake des Actionfilms Judge Dredd mit Sylvester Stallone, da er zwar auf derselben Comic-Reihe basiert, aber eine andere Geschichte erzählt. Außerdem soll sich Dredd im Gegensatz zu der bunten Version aus dem Jahr 1995 näher an der düsteren Seite des Comics orientieren. Dies bekräftigte jedenfalls Regisseur Pete Travis. Hierzu sollen vor allem Set Designer Mark Digby und Kameramann Anthony Dod Mantle beitragen, welche in 28 Days Later bereits England in der Post-Apokalypse versinken ließen.

Bereits vor Drehbeginn ist eine frühe Version des Scripts geleaked wurden, woraufhin über alle weiteren Details der Produktion ein umso größeres Geheimnis gemacht wurde. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Dredd
Genre
Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Utopie & Dystopie, Endzeitfilm
Zeit
Zukunft
Ort
Großstadt, Metropole
Handlung
Apokalypse, Autorität, Blockbuster, Brutalität, Comic, Drogen, Drogenboss, Dystopie, Einzelkämpfer, Erschiessen, Eskalation von Gewalt, Gangsterboss, Gewalt, Grafikbuch, Henker, Hochhaus, Kollege, Kriminalität, Lehrling, Organisierte Kriminalität, Polizei, Polizeimotorrad, Polizeistaat, Post-Apokalypse, Rekrut, Richter, Rüstung, Schießerei, Team, Tod durch Erschießen, Waffengewalt
Stimmung
Spannend
Tag
Blockbuster, Comic oder Graphic Novel, Real 3D
Verleiher
Universum/Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
Produktionsfirma
DNA Films, IM Global, Reliance Big Entertainment, Reliance Big Pictures

Kommentare (344) — Film: Dredd


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Dr.Hasenbein

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Bewertung6.5Ganz gut

Was gab es zuerst, das Huhn oder das Ei?
Oder in diesem Fall eben Dredd oder The Raid?
Zwei Filme, eine sehr identische Handlung, die sich darauf beschränkt dass sich ein Polizei Team oder eben zwei Judges von der untersten bis zur obersten Etage eines Hochhauses kämpfen und dabei jede Menge Leichen in den Korridoren und Etagen liegen lassen.
Fertig!
Den direkten Vergleich mit dem rasanten "The Raid" kann "Dredd" natürlich nicht gewinnen, dafür gab es beim indonesischen Genre Klon zu wenig auszusetzen und zu wenig Leerlauf.
Aber den Vergleich mit der 1995 entstandenen Sylvester Stallone
Hochglanz-Science-Fiction Action/Komödie muß "Dredd" nicht scheuen.
Auch wenn ich den glattgebügelten Blockbuster garnicht so schlecht finde ist das hier dann doch endlich ein Film der der rauen und brutalen Vorlage gerecht wird.
Dredd ist brutal, dreckig und geht keine Kompromisse ein!
Und doch fehlt es mir oft an Spannung oder der Film verliert sich in den zugegeben nett anzusehenden Slow Motion Einstellungen die teilweise wie Lückenfüller wirken um die 90 Minuten voll zu bekommen.
Hoch anzurechnen ist den Machern dass sie ihren Stiefel durchgezogen haben und den Film mit einer FSK 18 in die Kinos gebracht haben und somit keine Kompromisse eingegangen sind.
Schade dass der Film dann nicht sein Budget wieder eingespielt hat und eine Fortsetzung in den Sternen steht.
Denn auch wenn mich "Dredd" nicht ganz vom Hocker gehauen hat,
so fand ich die dreckige Atmosphäre schön, die Onliner vom Helden cool und Karl Urban als Hauptdarsteller passend und gut besetzt.
Ich würde mir also gerne auch einen weiteren "Dredd" Film angucken,
und Urban macht sich ja auch für die Realisierung stark.
Hoffentlich ist dieser dann genauso hart, und böse und wird nicht zwecks eines breiteren Puplikums dass man erreichen möchte weichgespült.

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cpt. chaos

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Zwar erfindet "Dredd" das Action-Genre nicht neu (muss ja auch gar nicht sein), aber letztendlich ein solider Actioner, der mir besser gefallen hat, als der von dir verglichene "The Raid" - ist aber mal wieder reine Geschmackssache... ;o)


Dr.Hasenbein

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Nö, neu erfinden muß man ein Genre nie wenns halt paßt. Aber Dredd fand ich hier und da trotz "nur" 95 Minuten etwas langatmig. Und The Raid hab ich zwar auch nur mit 7,5 bewertet, aber da gab es einfach kein Leerlauf und es ging die komplette Zeit voll ab. Außerdem haben mir da die unterschiedlichen tötungsarten gefallen.
Aber wie du schon sagtest, Geschmackssache. Vielleicht gab es deswegen im selben Jahr zwei Filme mit der selben Handlung.


expendable87

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Bewertung7.5Sehenswert

nicht gerade mein lieblings-genre aber dennoch ein durchaus sehenswertes action-schauspiel mit coolen effekten und toller besetzung!
karl urban als lässiger und knallharter SciFi-rambo der für recht und tote sorgt...die rasante hochhaus-aufräum-aktion erinnert ein wenig an den indonesischen actionknüller 'the raid', erreicht jedoch nicht dessen klasse!

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d-g0

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Bewertung6.5Ganz gut

Unabhängig vom Original betrachtet, fand ich diesen Film überraschend gut. Man hat insgesamt einen kurzen Einblick in MegaCity bekommen und über das dortige Leben. Dredd wurde von Karl Urban auch akzeptabel gespielt (sofern, dass schauspielerisch schwer sein sollte den Mundwinkel runterzuziehen und coole Oneliner rauszuhauen) und die Action kam auch nicht zu knapp. Auffallend waren natürlich die Spielereien mit den Splatter- & Goreeffekten, was aber insgesamt zur Linie des Films passt: MegaCity ist ein dreckiger & überfüllter Ort, wo ein Menschenleben nichts wert ist. Und schon gar nicht wertvoller, als das Gesetz.

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janek.haus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Super Film, hammermäßige SloMos und schön brutal.
Die Story kommt mir jedoch sehr aus The Raid bekannt vor :/

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Thraciel

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Der Vergleich drängt sich aber durch die nahezu identische Story geradezu auf. Bei manchen Szenen bei Dredd hatte ich tatsächlich den Gedanken "Das hab ich doch schonmal gesehen..."

Da ist mir Budget und angesprochene Zielgruppe völlig egal, wobei The Raid aus dem Budget und der Story richtig viel macht.
Dredd hätte man nicht Dredd nennen müssen, im Gegensatz zum "Original" erfährt man garnicht über die Welt aussenrum. Hier wird nur der Name genutzt um mehr Leute in die Kinos zu locken um dann etwas völlig anderes zu liefern. Da hilft auch keine Hochglanzproduktion was.


Stierli_Superstar

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Ja das mag schon stimmen aber dennoch sollte man einen Low-Budget Film aus Indonesien, mit dem man versucht, es in die Kinos zu schaffen, nicht mit einem amerikanischen Film vergleichen.
Ich gebe dir völlig recht, finde auch, dass aus The Raid alles mögliche herausgeholt wurde und bei Dredd nur das gemacht wurde, um dem Filmtitel einigermaßen gerecht zu werden...


twentyfour

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Lieblingsschauspielerin Lena Headey.

Der Film macht mir als Fan der fantastischen britischen Schauspielerin Lena Headey einfach Spaß. Die spielt als Bandenchefin Ma-Ma diabolisch gut. Und wie sie mit schwerem Geschütz eine ganze Etage platt macht, um Dredd (Karl Urban) zu erwischen, fantastisch!

Fazit: Ein Gesamtpaket das stimmt. Brachiale harte Action, etwas CGI Gedöns und Lena Headey. Die stielt Karl Urban mal eben locker die Show. Dazu kommt das Dredd kein Remake vom 95er Stallone Actioner Judge Dredd ist.

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freakualizer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich kenne weder die Comics, noch kann ich mich an den mit Stallone erinnern.
Der hier bietet ein schön gefilmtes Action-Spektakel a la The Raid, nur ohne Kung Fu..
Hat mir richtig Spaß gemacht!

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Pete-Air

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Action der Extra-Klasse präsentiert in perfektem 3D und mit fettem Sound. Die Story ist einfach aber solide. Die Schauspieler sehenswert (Dredd: absolut emotionslos, Anderson: ihre Unsicherheit absolut perfekt mit Sicherheit überspielend, Mama: absolut böse und brutal).
Das schreit nach einer Fortsetzung!

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Black_Sheep_Kills

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Bewertung7.5Sehenswert

Zum Film selbst:

Ich fand den Genial! Zieht ziemlich zügig an und ist bis zum Schluss mit Action vollgestopft! Dazu gibt`s noch mehrere Eimer Blut gepaart mit viel Geballer. Was will man von einem Actionstreifen mehr erwarten???

Zur 3D Bluray:

Gar nicht mal so schlecht Herr Specht! Ist zwar jetzt kein Juwel, was die 3D-Welt anbelangt, aber kommt zumindest bei mir und meinem 60 Zöller ganz toll rüber. Es sind sehr schöne Tiefen zu sehen und einige Popouts verbaut. Die Bluray würde ich immer wieder kaufen!

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ReadyToRock

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zuerst:
Dieser Film ist kein Remake und auch keine Fortsetztung des Stallone Films von 1995 sondern basiert allein auf der gleichnamigen düsteren Comicserie.

Jetzt aber:
DREDD. Ich war überwältigt nachdem ich den Film gesehen hab. Dabei hatte ich ihn fast gar nicht auf dem Schirm gehabt. Der Trailer war nicht wirklich überragend und es gab kaum PR. Aber verdammt bin ich froh dass ich den gesehen hab. DREDD ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, denn er ist ein beinharter Actionfilm, kann sich jedoch mit Atmosphäre, Charakteren und vielem mehr von dem großen Actionbrei abheben. Warum er das kann und weshalb jeder Actionfilmfan diesen Streifen gesehen haben sollte versuch ich mal so gut es mir gelingt auszuführen:

DREDD benutzt die ersten etwa 10 Minuten des Film um in seine Welt einzuführen und dabei macht er das verdammt noch mal richtig gut. Wir befinden uns uns in einer dystopischen Zukunft, in der die Menschen in so genannten Megacitys leben. Die Welt von DREDD ist dreckig, kriminell und gefährlich. Man könnte es vielleicht als eine düstere Mischung zwischen Blade Runner und dem heutigen Mexico City beschreiben ^^ Die Einzigen die für Ordnung und Gerechtigkeit sorgen sind die "JUDGES". Und hier kommt unser Protagonist inst spiel, denn zu jenen gehört Judge Dredd. Man merkt bereits nach wenigen Minuten merkt dass mit dem Kerl nicht gut Kirschen essen ist. DREDD stellt uns hier einen Helden vor auf den der Begriff "Badass" vielleicht mehr zutrifft als auf jeden oder alles andere. Er tritt mit einer Präsenz ins Bild die mir als Zuschauer direkt klar macht dass, egal wie, hier Gerechtigkeit geschehen wird. Karl Urban zeigt hier seinen Judge Dredd jedoch nicht nur als eiskalten skrupellosen Killer. Er besitzt nicht die Kühlheit eines Terminators, sondern zeigt auch Wut und Kampflust wodurch man nur noch mehr Jubelt wenn die Kugel sein zeil trifft. Dazu kommt diese überwältigende Mentalität bis ans äußerste zu gehen damit Gerechtigkeit geleistet werden kann. Der Held fügt sich hier perfekt in die Umgebung ein und zögert keinen Moment mit seinem Handeln. Unterstützt wird das durch das ständige Aufbehalten des Helmes und durch die entschlossen-ernste Miene, die nicht durch ein Lächeln oder anderem gestört werden kann.

Und was bekommen wir nun wenn wir diesen Charakter in ein Hochhaus voller Kriminelle einsperren und ein Kopfgeld auf ihn aussetzen? Richtig, einen Arsch geilen Film! Eine One Man Show ist es jedoch trotzdem nicht da Judge Dredd eine charismatische Auszubildende mit sich hat, die jedoch nicht zu einer nervigen Klotz am Bein wird sondern fast genauso Badass ist wie Dredd. Damit beginnt der furiose Kampf gegen den ebenso gut gestalteten Bandenboss "Mama".

Mit diesen Zutaten bekommen wir einen Actionfilm allererster Güte, der schnell Spannung aufbaut und kaum längen aufweist. Hinzu kommen dreckig-blutige Gefechte und geniale Slow Motion Schnitte, die sich sogar in den Film storytechnisch mit einbinden und nicht nur als Kunstmittel verwendet werden.
DREDD ist eine Achterbahnfahrt in der man jede einzelne Minute bis zum Ende genießt nur um zum Schluss seine Kumpels zu rufen um ein weiters mal einzusteigen. Zudem besitzt er mit seiner Comicvorlage ein riesiges Potential für weitere und noch bessere Filme. Also holt euch den Film, schnappt euch nen Kumpel und n Bier und schaut euch den Film an wenn ihr was von Action haltet. Ihr werdet es nicht bereuen, versprochen! :)

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TheWalkingLama

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Bewertung4.5Uninteressant

Guter, kurzweiliger Actionfilm, mehr aber auch nicht.

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TheWalkingLama

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Mist


Stierli_Superstar

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@TheWalkingLama: Ich denke, es würde sich niemand hier über etwas sinnvollere oder besser formulierte Kommentare beschweren, bei denen man sich ohne nachfragen auskennt, was du meinst.


Mesokosmos

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Bewertung2.0Ärgerlich

1 Punkt für: Die super realistisch wirkenden Zeitlupen und die Momentaufnahmen wenn die Droge eingeschmissen wird.

1 Punkt für: Die Tatsache, dass der Film gezeigt hat, dass mein Filmgeschmack noch differenzieren kann und ich nicht jeden Schei#* ertragbar finde... danke dafür!

Ansonsten kleine Auflistung von Sachen die total verhauen wurden:

- telekinetischen Fähigkeit (unglaublich) uninspiriert umgesetzt/eingesetzt
- einfallslose Action
- Dredd hat kein Charakter ... die Rolle von Stallone war doch wohl tausendmal interessanter...
- es gelingt dem Film einfach nicht eine Atmosphäre aufzubauen. (damit meine ich das Phänomen, was einen bei Filmen wie 'Aliens' oder 'Blade Runner' so unheimlich schön "einhüllt")
- Für mich stellt sich der Film daher so da: "[Film/beginnt]; 100 Leute werden niedergemäht; [Film/endet] ...

... insgesamt gesehen ist das einfach nichts...

...da ist einfach nichts weiter was ich loben könnte... die Zeitlupen wo Menschen zerrissen werden sind es nicht wert den Film erneut zu schauen ... dafür ist das für mich einfach zu unschön... wenn dann lohnt es sich vllt mal die Drogenzeitlupen rauszuschneiden und hintereinander zu packen... der Kurzfilm wäre dann tausendmal besser als "Dredd".

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concienda

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Bewertung7.5Sehenswert

Krachig-kompromissloser Action-Reißer der für sein Budget gut aussieht und auch einen ganz netten Cast zu bieten hat. Auch die SloMo-Effekte waren nicht übel. Allerdings muss sich Dredd auch an dem fast baugleichen "The Raid" messen lassen und im direkten Vergleich haben die Jungs aus Indonesien die Nase vorn.

Da kann auch der Charakter Dredd nichts dran ändern, der zum Glück absolut kompromisslos und werkgetreu dargestellt wird und nicht zur Identifikationsfigur herabgesetzt wird. Und im Gegensatz zu "The Raid" war auch seine Begleitung hier deutlich schöner anzusehen.

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concienda

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Tja, Media-Markt halt. Falls du in der Nähe einen "Müller" hast würd ich da mal schauen. Die haben meist auch ein ziemlich breites (und wie ich finde deutlich preiswerteres) Sortiment.


Martin Oberndorf

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Ich hab ihn schon und mittlerweile sogar schon geguckt :3
(aber in meinem Bezirk ist der Mediamarkt größer als der Müller, vor ALllem beim DVD-Sortiment)


Deekin

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Bewertung7.5Sehenswert

Trotz CGI-Blut und Splattereffekte...
Trotz nicht wirklich stimmig in den Film integrierter Zeitlupensequenzen...
Trotz einem unnötig den Film überladenden Plotelement...
Trotz einem meterweit offenstehenden, dummen Plothole...
Trotz eines eher schwachen letzten Drittels...
Und trotz einiger dümmlicher Klischeehandlungen von Seiten der Schurken...
... ist "Dredd" ein immens unterhaltsamer und wunderbar in Szene gesetzter Action-Streifen. Für mich gleicht der Film einem ungeschliffenen Rohdiamanten, voller Unreinheiten und Makel, aber selbst nach dem vierten Mal anschauen immer noch glänzend.
Also alles von vorne:
Was mich ganz offensichtlich an "Dredd" unterhielt, war zunächst die audiovisuelle Gestaltung des Films. Der minimalistische Soundtrack, der meist nur aus einem hallenden Technobeat besteht, die Kamerafahrten und Aufnahmen von den leeren Korridoren des 'Peach Trees'-Gebäudekomplexes, sowie die Schießereinen, die kurz und knapp auf den Punkt inszeniert worden sind - all das kommt herrlich altmodisch herüber und erinnert mich an John Carpenters Filme zu seinen besten Zeiten. Die Konfrontationen zwischen Dredd (Karl Urban) und Ma-Mas (Lena Headey) Handlangern bleiben einerseits zwar gleich (Ballereien), fügen jedoch jedes Mal ein anderes Element hinzu, welches vor allem von dem Einsatz der Multifunktionskanone der Judges herrührt. Somit bleiben die Ballereien bis zum Ende frisch, durch ein Element, welches stets für Abwechslung sorgt. Zu sehen, wie die Schurken mal in Flammen aufgehen und mal mit einem Explosionsgeschoss den Kopf weggesprengt bekommen, ist auf befriedigende Art gewalttätig und erfüllt mein kindliches Actionherz mit einem Sehgenuss sondergleichen.
Zudem sind die zahlreichen Schießereien im Film, wie bereits gesagt, kurz und knapp und zumeist auf den Punkt inszeniert. Sie besitzen einen schnellen Build-Up von vielleicht einer halben Minute und nach einer weiteren halben Minute liegen dann auch schon zehn weitere Leichen durchsiebt oder verbrannt am Boden. Diese Momente von punktuellen Gewaltausbrüchen bilden einen willkommenen Kontrast zum sehr ähnlichen "The Raid", in welchem die Kampfszenen ab der zweiten Hälfte immer mehr in die immergleichen überlangen Hand-zu-Hand-Kloppereien ausarteten und begannen, mich zu ermüden (Ich muss an dieser Stelle wohl auch gestehen, dass mir Schießereien und Verfolgungsjagden in Actionfilmen viel lieber sind).
Die Atmosphäre überzeugt nicht nur in Hinblick auf sein stimmiges Zusammenspiel aus Bildern und Musik, sondern auch durch sein fiktives, düsteres Zukunftsbild. Megacity One besteht in einer Mischung aus riesigem Slum und futuristischen Gebäuden. Die Kriminalität ist allgegenwärtig und das Motiv der Angst durchdringt jeden Winkel. Wenn es ein unterliegendes Thema in diesem Film geht, um das Setting zu beschreiben, so würde ich sagen, ist es die Angst. Fast jeder Mensch, den wir in diesem Universum antreffen, ist entweder von den Judges oder den Verbrecherorganisationen eingeschüchtert. Nachdem der 'Peach Tree'-Gebäudekomplex von Ma-Mas Schergen abgeriegelt wurde, flüchten die Bewohner panisch in ihre Häuser; der lokale Sanitäter verweigert Dredd und Anderson (Olivia Thirlby) die Unterstützung, um seine Haut zu retten, der Hacker, welcher den Turm kontrolliert, fürchtet sich beständig vor weiteren Verstümmelungen, die an ihm verübt werden. Selbst Ma-Ma, die Anführerin des Drogenrings, scheint sich nicht gerade wohl in ihrer Haut zu fühlen. Gleichzeitig machen sich sowohl die Verbrecher als auch die Judges die Angst als Mittel zunutze, um die Menschen zu kontrollieren. Zunächst werden Exempel statuiert, in dem Menschen mehrere Stockwerke tief inmitten eines dichtbevölkerten Ortes geworfen werden. Selbst Judge Dredd wirft einen der Goons aus dem 75. Stock in die Tiefe, um zu demonstrieren, dass mit ihm nicht zu spaßen ist, während Judge Anderson einen Gefangenen per Gedankenkontrolle foltert, um Informationen zu erhalten. Und natürlich passt die Angst vor körperlicher Verstümmelung perfekt zu den blutigen Splattereinlagen des Films. Die einzige Figur, welche von diesem Gefühl völlig unbetroffen ist, ist natürlich Dredd, denen die Drohgebärden Ma-Mas im Finale nicht einmal kratzen und der auch dann nicht zögert, eine schuldige Person hinzurichten, wenn dadurch gleichzeitig tausende von Zivilisten scheinbar in Gefahr schweben. Da diese Mechanismen des Angsteinflößens sowohl auf Seiten des Gesetzes als auch des Verbrechens vorkommen, gewinnt der Film somit eine schöne moralische Ambivalenz. (Man denke hier an die Szene, in der Dredd sich über Lautsprecher an die Bewohner von 'Peach Trees' wendet und - anstatt ihnen Sicherheit zuzusprechen - ihnen nur droht, ihm nicht im Weg zu stehen) Dieser Aspekt zeichnet sich konstant durch den ganzen Film ab und bildet einen stimmigen Unterton zu den düsteren, gestylten Bildern.
Die moralische Ambivalenz ist auch noch einmal wunderbar charakterisiert durch das Für-und-Wider-Spiel zwischen Anderson und Dredd. Anderson, welche wohl noch am ehesten als Identifikationsfigur herhält, hält an dem Ideal, Menschen zu helfen und Gutes zu Tun, fest. Dredd hingegen ist ein eiskalter Zyniker, dessen einzige Motivation es ist, den Abschaum von den Strassen zu fegen. Dieser Aspekt sowie die Lehrer-Schüler-Beziehung zwischen den Beiden sorgt für eine schöne Dynamik in ihren Gesprächen; sie sind nicht tiefsinnig, aber wunderbar mitanzuhören. Nebenbei ist dies natürlich auch der ideale Nährboden für markige One-Liner und sarkastische Kommentare.
Eine kleine, aber sehr interessante Szene, wie ich finde, besteht in Dredds und Anderson Aufenthalt in der Wohnung einer Frau, welche ihnen einen Hinweis verrät, wie sie in die höheren Stockwerke des Gebäudes kommen. Die Motivation dieser Frau besteht darin, dass sie um das Leben ihres Mannes fürchtet (!!!), welcher da draußen mit geladener Waffe Jagd auf sie macht. Anderson bemerkt jedoch ein Familienfoto und stellt fest, dass sie ihren Mann bereits hingerichtet hat. Diese recht kurze Szene malt das Bild von einem der zahlreichen Verbrecher in diesem Gebäude als jemand, der gleichzeitig ein scheinbar guter Vater und Ehemann ist. Allein durch diesen Moment hinterfragt der Film bereits das kalte, ruchlose Vorgehen seiner Hauptfigur. Generell finden sich in "Dredd" viele Ansätze, Themen und Fragen, welche in einer Fortsetzung weiter ausgebaut werden können.
Leider ist der Film nicht perfekt. Ich habe CGI-Blut und Splatter in moderneren Steifen mittlerweile zähneknirschend akzeptiert und keine wirkliche Lust mehr, mich darüber noch weiter aufzuregen. Dümmer erscheint mir da schon das Plothole von den strunzdummen Judges, die einen Hilferuf von einem Kollegen im Gefecht erhalten, aber beim Antreffen eines verschlossenen Tores sofort klein bei geben und einfach beschließen, draußen zu warten.
Dann wäre da noch der Subplot mit den korrupten Judges, welcher nicht wirklich zum Rest des Films passt. Korruption unter den Gesetzeshütern war zuvor in keiner Weise ein Thema und sollte zudem nicht erst im letzten Drittel eingeführt werden. Zwar liefert der Kampf gegen diese ebenfalls Spannung, da sie Dredd ebenbürtig sind und ihn tatsächlich in Lebensgefahr bringen; dennoch wirkt der schmale Plot des Films überraschend überladen, wenn man so spät noch einmal ein weiteres Element hinzufügt, nur um die Laufzeit auf 90 Minuten zu strecken. Zudem reden die bösen Judges nicht wirklich sinnhaftes Zeug: Dass Gesetzeshüter zur Verschlimmerung der Gewalt in der Stadt beitragen, kann mir nicht einfach so ins Gesicht geworfen werden, sondern muss mir schon näher erklärt werden. Auch hat der Anführer der korrupten Polizisten die absolut klischeehafte und dumme Angewohnheit, so lange zu labern, bis er stirbt, anstatt Dredd in einem günstigen Moment einfach zu erschießen.
Bleiben schließlich noch die Zeitlupensequenzen. Dass sie optisch schön und surreal wirken, soll ja irgendwo der Sinn sein, doch wirken sie trotzdem - zumindest nach meinem Empfinden- optisch nicht so passend in den Rest des Films integriert. Hinzu kommt noch, dass die Verteilung der SloMo-Momente recht ungeschickt ist. Es gibt quasi 4 davon in den ersten 20 Minuten und einen weiteren in den letzten 10 Minuten.
Dies Alles macht "Dredd" zu einem zwar fehlerbehafteten, aber dennoch super unterhaltsamen Streifen. Dafür dass die Handlung sehr schlicht und gradlinig ist, besitzt der Film für meinen Geschmack allerdings genügend Substanz in Form von Fragen über moralische Weltanschauungen und Handlungen und über den Umgang mit Angst als Kontrollmittel, welche das düstere Setting wunderbar ergänzend beschreiben und mich für 90 Minuten eben nicht nur die Action und die audiovisuelle Gestaltung genießen lassen, wenngleich diese natürlich fetzig und cool und definitiv das Hauptaugenmerk des Films ist. Zudem schaue ich auch gerne mal Filme, welche mich ohne erhobenen Zeigefinger in eine andere, fragwürdige Ideologie entführen (ähnlich wie bei '300') um zu sehen, wie eine Charakterisierung derselben von innen aussehen mag.

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jacker

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Wenn ich da so lese, klingt es alles recht plausibel..
Und trotzdem beisst es sich so extrem mit meinem (unterirdischen) Empfinden dieses Films! Nach wie vor bin ich fast der einzige (aus meiner hier 340 Leute umfassenen Freundesliste), der den völlig zerrissen hat.
Ich beginne zu vermuten, den in der völlig falschen Stimmung gesehen zu haben. Vielleicht geb ich mir ja Urban's Mundwinkel-of-Death tatsächlich nochmal mit reichlich Schnaps. Bis dahin bleibt es für mich der schlechteste Film 2012..


Deekin

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Hi Jacker,

ja, vielleicht solltest du dem Film einfach noch einmal eine Chance geben. Wäre aber auch nicht schlimm, wenn er dir (zum Zerreißen) nicht zusagt, da er schon eine etwas spezielle Machart hat und ich den Eindruck nach "billigem Edeltrash" durchaus nachvollziehen kann.


Martin Oberndorf

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Bewertung10.0Herausragend

(Zarte Gemüter sollten meinen Kommi lieber meiden. Er ist aggressiv und vulgär, weil euphorisch.)

Nachdem ich mir Judge Dredd zu Gemüte geführt habe musste das zeitgleich gekaufte 'Remake' auch gleich nachgeschoben werden. Im Doppelpack wollte ich mir die volle Dosis geben.
Doch was dann folgte war nicht mehr Judge Dredd, sondern nur mehr "Dredd"...
...
Woah woah woah woah woah was ist das?
WHAT THE MOTHERFUCKIN' CORPSE ROTTEN HELL IS THIS?
Ich dachte, ich sehe die moderne Version eines etwas albernen 90er Jahre Science Fiction-Actioners, der durchwegs locker flockig daherkommt, mit nettem Blockbusterpathos und durch ein paar Sprüche Auflockerung bietet.
Aber bitte, BITTE: "Dredd" ist verdammt nochmal sowas von einem geilen Scheiß, da haut es einem die Punkte vom Würfel!

Erstens Mal: "Dredd" hat mit Judge Dredd nur den Protagonisten gemeinsam.
Der Rest unterscheidet sich so enorm krass, dass sich ein Vergleich garnicht lohnt.
Story? Komplett anders! Atmosphäre? Dazu komm ich noch.
Härte? Mann oh Mann...

"Dredd" ist von der ersten bis zur letzten Minute nur ein einziges, knallhartes, geniales und verfickt nochmal arschgeiles Drecksstück von Film!
Wirklich... das Wort "knallhart" hat noch nie so sehr auf einen Film zugetroffen wie auf diesen.
Humor ist vollkommen verschwunden, der Streifen ist von der ersten Minute nur todernst, gnadenlos, brutal, und so unheimlich dreckig... man sieht Blut und Metall nicht nur, man riecht und schmeckt das auch!
Die Handlung wird auf ein Minimum reduziert. Dann geht's nur noch verdammt düster, hart und schmutzig zur Sache.
Ein Gebäude, abgeschottet. Alle jagen die Beiden Protagonisten. Das war's im Großen und Ganzen auch schon.

"Dredd" gebe einen verdammt geilen Ego Shooter ab. So blutig, brachial, dreckig, düster, dystopisch, atmosphärisch und gut gemacht wie der ist, wäre der auch ein Spiel welches ich gern spielen würde.
Schnitt und Kamera sind so extrem stylisch und catchy, das Ganze ist einfach nur unheimlich fuckin' geil!
Ich bin bei dem Film so unheimlich abgegangen, man könnte es fast als filmisches Pendant zum Orgasmus bezeichnen.
Die Super Slow Motion, dann wieder die rasante, adrenalingetränkte gnadenlose Action - hab ich schon gesagt, dass die wie der ganze Film knallhart ist? - die einfach saugeile Szene in den Köpfen der Mutantin und des Killers (geniales Psychoduell), der Soundtrack, der zumeist aus Elektro-Rock mit unheimlich starkem Distorted-Filter besteht, und diese verfickt geile dreckige schmutzige versaute versäuchte verrotete brutale brachiale wahnsinnige skruppellose actionlastige fast schon verboten wirkende und verdammt nochmal geniale Atmosphäre machen "Dredd" zu einem puren Genuss!
Wirklich: Aaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhh!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich explodiere gleich vor Euphorie, Adrenalin und diesem Rausch-, fast schon Suchtzustand, denn ich hätte gute Lust, mir den Film gleich nochmal in den Player zu hauen und irre laut "WOOOOOAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH" zu brüllen!!!!!
Was würde ich dafür geben, den Film in 3D im Kino sehen zu können, es ist so... grrr...
Bei dem Film habe ich mich echt gefragt, wann 4D-Kino erfunden wird, wo man dann das Gefühl hat, im Film, im Gebäude, live dabei zu sein...
...ich würde mir den hier in diesem Format SOFORT anschauen...

Gehört definitiv zu den besten Filmen, die ich dieses Jahr (ist zwar erst das erste Drittel um, aber naja) gesehen habe...
...zumindest zu denen, die ich am Meisten abgefeiert habe und verdammte Scheiße, hab ich den abgefeiert...

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Hueftgold

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Der war aber auch obergeil!


Martin Oberndorf

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Was war denn so schlecht an der Vermarktung?
Ich hab den Trailer gesehen, der hat nicht so schlecht ausgesehen. An den Film kommtver natürlich nicht ran, aber welcher Trailer zu einem genialen Film tut das schon?


Murphante

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Bewertung7.0Sehenswert

Film Nummer: 1106
gesehen am: Sonntag, den 12. April 2014
Stimmung: Erfolgreicher Abschluss eines coolen Wochenendes !!!
Wie oft gesehen: ERSTSICHTUNG !!!
Vorhersage: 7,0 ... ANGENOMMEN !!!

Judge Dredd VS DREDD
[ Davor den Film aus dem Jahr 1995 mit Sylvester Stallone gesehen ;) ]

In erster Linie möchte ich aus persönlicher Empfindung sagen ... das dies hier kein Remake ist sondern eher eine moderne Fortsetzung und am Ende des Films hatte ich den Gedanken bekommen als Abschluss Filmbewertung zu sagen:
Geiler Piloten-Einstiegs-Film ... können wir jetzt zur Serie übergehen ?!!! :D

Schnuten-Contest

Hat eindeutig "Sylvester Stallone" gewonnen ... die verschmitze Dackelschnute hab ich "Karl Urban" nicht abkaufen können ... der musste sich regelrecht anstrengen manchmal die Mundwinkel runterzuziehen ... doch hatte ich das Gefühl das er doch eher amüsiert am Set war ;) ... naja bei so einer liebreizenden Rekrutin Namens "Anderson" gespielt von "Olivia Thirlby" ... die eine Mutantin hier spielt und die Gefühle und Gedanken gekoppelt mit dem Verstand hellseherisch sowie auch manipulierend ... ihre Fähigkeiten zu einer zweiten Chance hier sich unter Beweis stellen musste. Ihre gemeinsame Aufgabe entpuppte sich in einer ähnlichen Hausräumung wie ich sie schon mal in "The Raid" gesehen hab ... wer den Film noch nicht kennt ... hat wahrscheinlich noch Glück gehabt ... aber solche Arten von Hausräumungen oder Gangstergegenüberstellungen hab ich leider schon zu Hauf gesehen ! Macht aber nix ... weil hier sind mal wieder ganz neue Drogen am Start !!!

Zum Film:
Mir persönlich hat hier der Gewaltgrad gut gefallen und besonders optisch wirkte der Film richtig comichaft. Das Kostüm von Judge Dredd war richtig klasse und immer gut ausgeleuchtet ... wenn sein Anzug am glänzen und spiegeln war ...
Effekte waren klasse und die Blutspritzer und klaffenden Wunden waren in einem schönen gezeichnetem Style hier kreirt worden !!!

PS: die Abschluss-Szene vom Balkon ...
ich fieberte richtig mit ... was werden die nächsten Sekunden zusehen sein ... wie werden sie es gestylt haben ??? Doch leider wurde es nicht so gezeigt wie ich es mir zeitlupenmäßig mir vorgestellt hatte und war dennoch berauscht von dem letzten Abgang :D

Lohnt sich...
krümelige Grüße
Euer morphiiii

Definitiv "Sehenswert" und in keinem Fall vergleichbar !!!

... [ in einem Kommentar war die Rede von "Bildformaten" ... ich konnte bis auf die geniale Optik gar nichts davon sehen ???? ]

bedenklich? 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Murphante

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Super gut 24 ... werd ich dann mal reinkrümeln ;) =)


twentyfour

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;)


JupiterKallisto

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich kenne leider die Comic-Vorlage nicht und kann somit nicht sagen, wie gut der Film umgesetzt wurde, dies mal vorweg. Die Story selbst im Film ist zwar interessant, aber etwas zu lasch umgesetzt. Dies machen aber die unzähligen Special effects wieder etwas wett. Allgemein ist der Film viel mehr auf die Action und die Kämpfe von Judge Dredd und seiner Rekrutin ausgelegt als auf wirklich sinnvolle Dialoge oder Handlungen. Aber trotzdem macht Dredd sehr viel Spass. In den knapp 100 Minuten passiert dauernd irgendwas und der Zuschauer wird immer mitgerissen, ich zumindest hatte nie das Gefühl, dass ich mich langweile oder fade Stellen vorkommen.

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T.R.J.

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film ist echt Zwiespältig. Mich hat am Ende genervt, dass es einfach ein paar Logikfehler gab, die mich mit einem Gefühl zurück gelassen haben von: "Wie dumm -_-".
Ich muss aber sagen, dass ich selten so gut unterhalten wurde von einem Actionfilm. Ganz ehrlich. Ich langweile mich normalerweise extrem schnell bei Filmen die keine richtige Story haben. Hier machen es aber echt die Actionszenen!
Die Actionszenen von ein paar richtig bekannten aktuellen Hollywood-Filmen können da nicht mithalten.
Ich fand den Film deshalb so gut gemacht, dass ich eigentlich nie gelangweilt war und irgendwie kann ich deswegen mit den Logiklücken echt leben.

Achja, Karl Urban (ich hab ihn bis zum Abspann gar nicht erkannt) macht echt nen mega guten Job! Ich fand den sonst immer so lala.

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gael88frenchie

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Bewertung5.0Geht so

Najaaa.... Soo Toll war der jetzt auch nid neh
Hab mich mal wieder von den überwiegen Positiven Bewertung verführen lassen, tja anscheint hab ich ein eigenartigen Geschmack :D
Aber was solls man muss immer sein eigenes Bild machen und Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden..

Also zum Film.. Dafür das der Film ne recht schwache Handlung ganz zu schweigen von einem Sinn hat, hab ich dafür Action der Extraklasse erwartet, und was war nur paar lächerliche Ballerei.. ein Kopfschuss da.. zum Abwechslung mal im Knie dann in Slowmo.. oder so, also das ganze nicht mal gut inzieniert oder Kreativ, und die ganze Handlungs weise von den Protagonisten, sei es von den Jugged oder die bösen fand ich äusserst fragwürdig, also mit Logik hatte das hier nicht viel zu tun.
Der Szenario war an sich ganz gut.. nur die Umsetzung! die Story! und Action Elementen! kamen zum erstem zu kurz und meine Meinung nach sehr billig rüber

Zu den Schauspielerische Leistungen.. Hum Hum ja.. der Mund Ausdruck von Dredd war.. wie soll ich sagen.. irgendwie sehr merkwürdig, tja mehr kann ich nicht beurteilen da man sein Gesicht ja nicht sieht.. :D
Die Schauspielkunst von der Frau haben mich jetzt auch nicht sonderlich von den socken gehauen.
Der Typ mit den riesen Pupillen der war der beste.. ;)

Wie dem auch sei, Fand den Film ziemlich Farblos, Armselig, ohne konstruktive Story, ohne tiefe, unsympathischen Schauspielern und selbst die Action kam ziemlich einfallslos rüber, der Unterhaltung wert war demnach auch gering

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hsv-rossi

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Bewertung7.5Sehenswert

Gute Action,und eben so gute Science-Fiction.Nicht gefallen allerdings haben mir die ständigen Zeitlupen Sequenzen,die sind mir irgendwann auf die Nerven gegangen. Die Version mit "Sly" hat mir dann doch etwas besser gefallen.
Könnte aber auch an Stallone gelegen haben.

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bigfly500

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Bewertung5.5Geht so

eher was für splatterfans.hätte ich ihn in 2d gesehn,wäre meine bewertung 4.0

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