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Dredd

Dredd (2012), GB/IN/US Laufzeit 96 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 15.11.2012


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6.5
Kritiker
45 Bewertungen
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7.0
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4270 Bewertungen
376 Kommentare
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von Pete Travis, mit Karl Urban und Olivia Thirlby

In der blutigen Comic-Adaption Dredd wird ein futuristischer Superpolizist gemeinsam mit seiner telepathischen Partnerin in einem Mega-Hochhaus eingeschlossen. Den Weg hinaus versperrt ein skrupelloses Drogenkartell.

Dredd basiert ebenso wie der Actionklassiker Judge Dredd mit Sylvester Stallone auf dem Science-Fiction-Comic von Autor John Wagner und dem Zeichner Carlos Ezquerra: In der gigantischen Großstadt Megacity One an der Ostküste einer verstrahlten USA liegt das Gesetz in den Händen der Judges: Polizisten, die gleichzeitig als Richter und Henker fungieren. Auch Judge Anderson (Olivia Thirlby) will Teil des Judge-Corps werden, auch wenn sie in allen Tests knapp durchgefallen ist. Da sie jedoch telekinetisch hoch begabt ist, bekommt sie trotzdem eine Chance. Unter den Augen ihres Mentors Judge Dredd (Karl Urban) muss sie beweisen, dass sie hart genug für den Überlebenskampf auf der Straße ist.

Andersons Feuertaufe lässt nicht lange auf sich warten, als sie gemeinsam mit Dredd eine Gang aufhalten muss, welche die realitätsverändernde Droge SLO-MO verbreitet. Angeführt wird das Drogenkartell von der ehemaligen Prostituierten Ma-Ma (Lena Headey), welche sich in einem 200 Stockwerke hohen Slum-Komplex verschanzt hält. Als Dredd in das Gebäude eindringt und einen ihrer Untergebenen gefangen nimmt, fürchtet sie dessen Aussage gegen ihren bis dato geheimen Drogenzirkel. Sie riegelt das Gebäude hermetisch ab und erklärt den Judges den Krieg. Es liegt nun an Dredd und Anderson zu beweisen, wer die Macht über Leben und Tod in Megacity hat.

Hintergrund & Infos zu Dredd
Dredd ist genau genommen kein Remake des Actionfilms Judge Dredd mit Sylvester Stallone, da er zwar auf derselben Comic-Reihe basiert, aber eine andere Geschichte erzählt. Außerdem soll sich Dredd im Gegensatz zu der bunten Version aus dem Jahr 1995 näher an der düsteren Seite des Comics orientieren. Dies bekräftigte jedenfalls Regisseur Pete Travis. Hierzu sollen vor allem Set Designer Mark Digby und Kameramann Anthony Dod Mantle beitragen, welche in 28 Days Later bereits England in der Post-Apokalypse versinken ließen.

Bereits vor Drehbeginn ist eine frühe Version des Scripts geleaked wurden, woraufhin über alle weiteren Details der Produktion ein umso größeres Geheimnis gemacht wurde. (ST)

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Mehr Bilder (24) und Videos (16) zu Dredd


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Dredd
Genre
Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Utopie & Dystopie, Endzeitfilm
Zeit
Zukunft
Ort
Großstadt, Metropole
Handlung
Apokalypse, Autorität, Blockbuster, Brutalität, Comic, Drogen, Drogenboss, Dystopie, Einzelkämpfer, Erschiessen, Eskalation von Gewalt, Gangsterboss, Gewalt, Grafikbuch, Henker, Hochhaus, Kollege, Kriminalität, Lehrling, Organisierte Kriminalität, Polizei, Polizeimotorrad, Polizeistaat, Post-Apokalypse, Rekrut, Richter, Rüstung, Schießerei, Team, Tod durch Erschießen, Waffengewalt
Stimmung
Spannend
Tag
Blockbuster, Comic oder Graphic Novel, Real 3D
Verleiher
Universum/Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
Produktionsfirma
DNA Films, IM Global, Reliance Big Entertainment, Reliance Big Pictures

Kritiken (39) — Film: Dredd

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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6.0Ganz gut

[...] “Dredd” ist weit entfernt davon, ganz großes Kino zu sein, erfüllt aber den Anspruch an einen harten Actionkracher für Kerle voll und ganz. Die desaströsen Einspielergebnisse kann ich nach der Sichtung nur bedauern, denn es hätte deutliches Potential für ein eventuelles Sequel gegeben, welches wir nun wohl leider nie zu Gesicht kriegen werden. Mit ein bisschen mehr Mühe bei Effekten und einem modifizierten Spannungsbogen hätte es den einen oder anderen Punkt mehr gegeben, aber so bleibt “Dredd” ein netter Actionkracher für Zwischendurch, mehr aber leider nicht. [...]

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CineKie: CineKie.de

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7.0Sehenswert

Erfreulich harte Comicverfilmung in grandioser Optik, der ein wenig Abwechslung in der Handlung und in den Actionszenen nicht geschadet hätte. Nichtsdestoweniger ein äußerst kurzweiliger Film, der sowohl Action- als auch Comicfans zufriedenstellen wird.

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Filmchecker: http://filmchecker.wordpres...

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8.0Ausgezeichnet

Baller-Action satt: wer bisher mit den eher jugendgerechten Comic-Filmen Marke "Spider-Man" und "Hellboy" nur wenig anfangen konnte, dürfte sich im düsteren Universum eines "Dredd" offensichtlich wohlfühlen. Hier wird auf Tiefgründigkeit, Charakterentwicklung und Spannung weitestgehend verzichtet und ein Baller-Event der Extraklasse verbraten. Da spritzt das Blut und da zerfetzen Körperteile, ganz zur Freude des erwachsenen Filmfreundes, der mit den zwar wortkargen, aber umso zynischeren Floskeln "Dredds" so seinen absurden Spaß haben dürfte. Umso unverständlicher, dass sich diese originalgetreuer Comic-Verfilmung kaum an den internationalen Kinokassen durchsetzen könnte. "Dredd" dürfte somit als waschechter Kinoflop des Filmjahres 2012 gelten und so schnell keine Fortsetzung spendiert bekommen - absolut schade.
Wir haben uns unglaublich kurzweilig unterhalten gefühlt, sodass wir den Film uneingeschränkt empfehlen können. Auf jeden Fall, der bessere "Raid" ;-)

Fazit: 8/10 Punkte

Eine umfangreiche Besprechung ist aktuell auf dem Filmchecker-Blog nachzulesen!

http://filmchecker.wordpress.com/2013/04/17/filmreview-dredd-2012/

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lieber_tee

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... ich habe mehr erwartet, vom Film. ;)


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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7.0Sehenswert

[...]Die Welt von „Dredd“ bleibt eine vage, grob umrissene Skizze, Politik und Grundsatzdebatten über Ethik und Moral des faschistoiden Justiz- und Gesellschaftssystems werden anderswo geführt, jedenfalls nicht in den neunzig Minuten des Films, in denen alles an Gewalt und Methoden zur Herrschaftsaufschwingung nur eine natürliche Reflexion ihrer verkommenen Oberflächen ist. Die Welt von „Dredd“ ist eine des ununterbrochenen, zur Normalität gewordenen Ausnahmezustandes, in der es für den Titel„helden“ nur zwei Dinge in Relation zu setzen gibt: das Verbrechen und das Gesetz, aus denen sich die Kausalitäten des Urteilsspruchs und der Vollstreckung ableiten. Besonders auf der exekutiven Ebene ist das justiziarisch von jeder Diffizilität befreit, denn ein Gesetz zu repräsentieren UND es im selben Moment durchzusetzen bedeutet für den Film letztlich nur eines: hordenweise Kriminelle werden von Dredd zerschossen, durch die Wand genagelt, verbrannt, von seiner Knarre, dem Lawgiver, in den unterschiedlichen Modulationen der Handfeuerwaffe hingerichtet. Dredd selbst? Eine Instanz, ein Neo-Fatalist in der Personifizierung eines unabänderlichen Schicksals, ein Batman ohne Bruce Wayne, ein Superman ohne Clark Kent, ein RoboCop ohne Murphy inside, in ihrem Kontext die konsequenteste Verkörperung einer Unumgänglichkeit: the job’s gotta be done.

Krasse Sache: trotz seiner ikonographisch-archaischen Titelfigur ist „Dredd“ nicht die Geschichte des Judges, sondern die zweier Frauen, die sich auf unterschiedlichen Bahnen ihren Weg durch ihre gewaltverschlungene Umwelt schlagen. Die telepathisch begabte Cassandra Anderson muss sich nicht nur als angehender Judge beweisen, sondern als strahlengeschädigte Mutantin um eine sehr viel grundlegendere Anerkennung kämpfen. Die X-Men wissen, worum’s geht. Das spielt im Film auch wieder keine besonders vordergründige Rolle, aber Dredds abfälliges »she’s a mutant« und Graffitischmierereien drücken die Stimmung gegenüber den Strahlungsopfern aus. Auch aus Olivia Thirlbys Spiel, unter der anfänglich nur versucht harten Schale scheint es hervor, dieses Bewusstsein der eigenen Andersartigkeit. Rekrutin Anderson geht während ihres ersten Tages im praktischen Dienst, an der Seite des wohl entmenschlichsten aller Kollegen, durch ein Stahlbad, anfangs schrecken sie noch die Vollstreckung, Zweifel wallen auf ob eines Rechtssystems, das im Extremfall keine Verfahren kennt, erschütternd die erste Tötung, die Dredd sie zu vollziehen auffordert und der spätere Erkenntnismoment, einer ärmlich hausenden Familie den Vater genommen zu haben. Doch wie schon gesagt: Dredd verirrt sich nicht in moralische Grauzonen, Andersons Weg ist keine Abspaltung von der Unerbittlichkeit ihres Mentors, ihre Aufgabe ist nicht das Hinterfragen, sondern lediglich das Erkennen und Umsetzen der Antwort: »I am the law. Negotiation’s over. Sentence is death.«[...]

[...]„Dredd“ stellt sich dennoch selbst eine Hürde in den Weg, die der Film nicht überspringen kann: früh, nämlich ab dem Eintreffen in Peach Trees, pendelt sich der Überlebenskampf der Judges auf einem gewissen Niveau in Sachen Härte, Tempo und Intensität ein – und dann verharrt „Dredd“ dort, schlägt nicht nach unten aus, leider jedoch auch nicht nach oben. Da ist hin und wieder nochmal ein einzelner Kill, der aus der Massenabschlachtung der Gegnerhorden hervorsticht, ein paar stylische Kamerafahrten und sowas, aber DER Moment – der fehlt. „Dredd“ is‘ fett, „Dredd“ is‘ Brett – und „Dredd“ hinterlässt einen gewissen »was, das war’s jetzt?«-Eindruck. „Dredd“ ist ein Präludium, eine Hinführung zu mehr, die Einleitung zu etwas Größerem, wohin man mit diesem Charakter gehen kann. Und wozu es nach den desaströsen Einspielergebnissen wohl nur in Comicform kommen wird. Was auf eine Weise schade ist, die den Film „Dredd“ als einzelnes bei weitem übersteigt: das ist kein schnullidulli PG13/FSK12-Actionfilmchen, keine glattgebürstete »allen soll’s gefallen«-Ware, sondern ein stinkiger, pissiger, rauer und blutiger auf’s-Maul-Treter ohne glatt polierte Oberflächen, wie Hollywood ihn eben nur noch selten rausrotzt. Und jetzt wohl auch erstmal wieder länger nicht mehr. Zumindest nicht im Actionbereich, der halt wirtschaftlich weniger ertragreich ist als das Horrorkino, das gerade mit dem „Evil Dead“-Remake richtig Kasse macht, welches nur ein Drittel des auch schon relativ günstigen „Dredd“ gekostet hat.[...]

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ChristiansFoyer

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Zumindest für ein Comic-Sequel scheint's ja zu reichen: http://www.ign.com/articles/2013/04/11/dredd-3d-sequel-comic-teased


Bandrix

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Ah, .interessant! Danke für den Link. :-)


JackoXL: Die Drei Muscheln

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5.5Geht so

So konsequent, wie doof, wie leider auch langweilig.

"The Raid" (der ja auch nur haarscharf die Grenze zwischen geil und ermüdent tangierte) im Ami-Reboot-Look, mit ganz viel Slow-Motion.

Handwerklich, ohne Frage, sauber gemacht, nur so over the top ohne echten Witz, dafür Videoclip-Ästhetk bis zum Anschlag. Diesmal wirklich OHNE ENDE. Boah, das wird ja so gnadenlos überstrapaziert, tut ja fast weh.

Konnte "The Raid" noch durch seine "Auf-die-Fresse-Dynamik" in hoch spektakulären Bildern und wuchtvollen Sequenzen überzeugen, wirkt "Dredd" wie ein billiger, überdrosselter Burger ohne eigenen Geschmack.

Mächtig Drive, aber so gequält, so angeblich cool, das ging mir deutlich auf die Strümpfe. Ich will den "The Raid" Vergleich nicht überstrapazieren, aber dieser Film ist, bewertet an seinen klaren Mängeln, trotzdem die bessere Alternative.

Was "Dredd" sein will, ist klar zu sehen, aber er ist es einfach nicht. Coole Idee, maue Umsetzung.

Jetzt dürfen sie Steine schmeissen....

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jacker

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Na Jacko, nicht so angetan, aber noch 5.5 Punkte!
Da geht noch was !!!
Die Sichtung ist immerhin erst 2 Monate her, da ist es legitim aus dem gedächtnis ruhig noch mal 3-5.5 Punkte abzuziehen ;)


JackoXL

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Du fandest den ja richtig geil. :D So schlimm fand ich es nicht, die 5,5 werden aber wohl für die Ewigkeit da stehen bleiben, Zweitsichtung unwahrscheinlich. ;)


Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.de

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8.0Ausgezeichnet

‘Dredd’ erhebt keinen Anspruch, sein Genre zu revolutionieren oder gar mit innovativen Einfällen zu glänzen, und nimmt sich dementsprechend – seinen Comicwurzeln bewusst – nicht allzu ernst. Der kurzweilige Actionritt überzeugt auf ganzer Linie, da Pete Travis’ Werk den einen Schritt weitergeht, den sich artverwandte Beiträge aufgrund ihres massentauglichen Konzepts nicht trauen: Die Herangehensweise ist radikal, böse, blutig und in sich konsequent – obwohl die einfach gestrickte Welt im größeren Rahmen schnell in sich zusammenbricht.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Schon ziemlich geiler Film. Mehr als nur THE RAID mit Helmen, eher der durchaus gelungene Versuch, einen existenzialitisch-trippigen Actionfilm zu schaffen, der die geliebte Hauptfigur zwar nur als Mittel zum Zweck, aber dennoch vorlagengetreu und effektiv einsetzt. Daß in diesem angenehm simpel gehaltenen Knallbonbon Platz ist für memorables Schauspiel, ist kein kleines Wunder: Urban absolviert überzeugend seine Eastwood-Hommage, Lena Headey gibt eine formidable Superbitch ab und Olivia Thirlby ist eine kleine Sensation in einer quasi unspielbaren Rolle - so mätzchenfrei und unanstrengend würde man Frauen gern öfter in solchen Parts sehen. Die Brücke zu THE RAID schlägt der Film auch im etwas gestrigen Score von Paul Leonard Morgan, der allerdings deutlich mehr Wumms hat als das unsägliche Weichgespüle von Shinoda im Bruderfilm aus Asien. Das unschön einkopierte CGI-Blut und die l'art pour l'art-Zeitlupenexzesse hätte DREDD gar nicht gebraucht.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.0Ausgezeichnet

Die style-Variante von THE RAID. Aber nicht weniger spannend. 2012 ist das Comeback des Actionfilms. Und Lena Headey ist als böser Obermotz der Bringer.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.0Ausgezeichnet

[...] Abseits vom irrwitzigen, visuellen Rausch des Films und auch einmal abgesehen von der, für solch eine Art von Film, sehr interessanten Figurenzeichnung (platt heißt ja nicht immer dumm) ist „Dredd“ aber vor allem eines: ein Actionfest. Kurz aber heftig, wird hier, genau wie bei „The Raid“ dem Genre damit gezollt, in dem es pur, ohne Abweichungen oder Verwässerungen dargebotenen wird. Kein Gramm inhaltliches Fett zu viel. Dabei hat Travis Film im Gegensatz zum indonesischen Überraschungshit den Vorteil, dass er mit Rekrutin Cassandra Anderson zumindest eine Figur besitzt, die Empathie erzeugt und darüber hinaus wirkt die Action bei „Dredd“ etwas besser getimt. Bei Gareth Evans gab es zwar grandios choreographierte Nahkämpfe zu bewundern, die wirkten allerdings trotz aller martialischen Leidenschaft immer etwas sehr gestreckt. Übertriebenen Gewalteskapismus bieten aber beide Vertreter des gnadenlos entschlackten Actionfilms. Bei „The Raid“ werden schon mal Neonröhren oder Türschwelle zur menschlichen Dekonstruktion verwendet. Bei „Dredd“ geht es nicht ganz so kreativ, aber dafür wohl noch ein Stückchen drastischer zur Sache. Explodierende Hände, zerplatzende Köpfe und menschliche Fackeln gibt es immer wieder zu „bestaunen“ und verfestigt den Ruf den knallharten Judges. Musikalisch unterlegt wird dies alles von einem wunderbar wuchtigen wie meist auch minimalistischen Score von Paul Leonard-Morgan. Der Sound hämmert, hilft dabei die futuristische Welt aus Beton, Grausamkeit und Müll noch etwas gröber, bedrohlicher wahrzunehmen. Die Bässe bringen nicht nur Mega City One, sondern den gesamten Boden des Kinos zum beben. Zusammen mit der erbarmungslosen Action, der Masse von visuellen Over-the-Top-Momenten entfacht „Dredd“ so eine der vielleicht besten und eindrucksvollsten Stampeden des Genres. [...]

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Roldur

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Egal, die Collectors-Edition auf Bluray gehört trotzdem mir. Ja, stimmt das 3D hat so richtig schön gefetzt!


Kill_Diether

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hey stuforcedyou, mal wieder eine Wellenlänge. Fand "Dredd" in einem Wort OBERGEIL! Wie du sagst: das ist mal Action wie schon lange nicht mehr gesehen bzw. mitgefühlt; ähnlich habe ich vielleicht das letzte mal 1988 im Kino bei "Stirb langsam" empfunden. Und ähnlich wie John McClane im ersten Teil, war mir der Judge Dredd von 2012 sehr sympathisch. Klar, in echt möchte ich ihn nicht zum Feind haben :)


Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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8.5Ausgezeichnet

Insgesamt nimmt "Dredd" bekannte Zutaten und mischt sie gekonnt neu zuzsammen, bleibt sich selbst treu und ist kein Film geworden, der es jedem recht machen will. Dass diese Konsequenz sich in Amerika natürlich in einem schwachen Boxoffice Ergebnis ausgewirkt hat, war zwar irgendwie zu erwarten, ist aber trotzdem schade. So leicht lässt sich aber ein Dredd nicht unterkriegen, wir werden sicher irgendwann wieder mehr von ihm hören bzw. sehen.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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3.5Schwach

[...] Begleitet von monoton wabernder Elektromusik arbeitet ein kaum vorhandener Spannungsbogen auf Höhepunkte hin, die gar keine sind, um am Ende fast schon schulterzuckend festzustellen, dass die Welt immer noch ein Dreckloch ist, nur um einige Leichen reicher. Ja, die ‚Slo-Mo‘-Sequenzen inklusive unappetitlicher Verletzungsakte zeugen von einer gewissen Faszination sowie makabrem Humor und rufen ins Gedächtnis, warum man 3D-Zuschlag bezahlt hat, doch ein Film kann sich nicht ernsthaft darauf stützen. Dass muss „Dredd“, denn darüber hinaus leidet dieses Sparpaket-Remake unter einer selten hohlen, lieblos erklärten, vor sich hin dümpelnden Handlung und mal mehr, mal weniger wortwörtlich gesichtslosen Charakteren. [...]

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HellGreetings

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Hab bei "Elektromusik" aufgehört zu lesen.


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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5.0Geht so

Zwar versucht Regisseur Pete Travis sogar optisch revolutionär den 3D-Guckkasten zur Seite hin zu öffnen, gedanklich bleibt die Verknüpfung von Exekutive (Polizei) und Judikative (Gerichte) in einer hämisch mordenden Person als der Schrecken jeder Demokratie und als Anfang von Diktaturen sträflich unterbelichtet.

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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro

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6.5Ganz gut

Heraus [gekommen ist] eine visuell bestechende Gewaltorgie mit Alibistory, die laut genug ist, um nicht weiter abzulenken. Action-Kino Zwanzigzwölf, ohne Sinn und Verstand – aber durchaus unterhaltsam.

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C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit

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6.0Ganz gut

Die humorlose und düstere, bisweilen zynische Version der beiden Filmemacher bleibt näher an der Comicvorlage als das Stallone-Vehikel, zum wirklich gelungenen Film verdichtet Dredd seine Zutaten aber nicht.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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8.0Ausgezeichnet

Dredd 3-D kommt als Gegengift zu händeringenden (Selbst-)Erklärungsmonologen in Blockbustern daher.

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Birgit Roschy: echo online, epd Film Birgit Roschy: echo online, epd Film

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7.0Sehenswert

Die hyperrealistische 3D-Tiefenstaffelung verleiht dem Low-Budget-Thriller einen aufregend albtraumhaften Look, der absolut nicht jugendfrei ist – aber einen garantierten Wow-Effekt hat.

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David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online

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8.0Ausgezeichnet

Metzeln ohne Rücksicht, aber mit Verstand: Dredd ist eine der reizvollsten Comic-Verfilmungen der letzten Jahre, da sie einen zutiefst ambivalenten Helden hat [...] und es versteht, endlich einmal sinnvoll 3D-Technik einzusetzen.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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5.0Geht so

[...] "Dredd" erinnert im besten Sinne an die frühen Filme von John Carpenter, deren schmutziger Zukunftsnihilismus in Situationen ständiger Ausweglosigkeit sogar musikalisch mit deutlichen Verweisen heraufbeschworen wird. Wie sich die bitteren Endzeitbilder aus "Die Klapperschlange" hautnah angefühlt hätten, lassen Pete Travis und sein oscarprämierter Kameramann Anthony Dod Mantle hier allerdings mit einer furiosen 3D-Inszenierung erahnen. [...]

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Edward Nigma: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

"Ich bin das Gesetz"

Bereits seit 1977 vertritt Judge Dredd das Gesetz in Mega-City One und tut diesem, wenn nötig, auch gleich an Ort und Stelle genüge. Der radikale Richter mit dem klobigen Schutzhelm wurde von Autor John Wagner und dem Zeichner Carlos Ezquerra erschaffen und ist der Held der gleichnamigen Comicreihe, die in der Comic-Anthologie „2000 A.D“ regelmäßig abgedruckt wird. Bereits 1995 versuchte sich Danny Cannon („Goal – Lebe deinen Traum“) mit „Judge Dredd“ an einer Adaption des Comics und besetzte Sylvester Stallone in der Rolle des eisenharten Gesetzeshüters. Doch mit der blutrünstigen, zynischen Comicvorlage hatte diese Verfilmung wenig gemein, wobei der auffälligste Unterschied wohl darin bestand, dass der eigentlich gesichtslose Gesetzeshüter Dredd plötzlich laufend sein Gesicht in die Kamera halten musste. Damit hatte der eigentlich gesichtslose Gesetzeshüter plötzlich das Knautschgesicht von Rocky & Rambo bekommen, was bei vielen Dredd-Fans für Empörung sorgte. Sichtlich näher am Comic ist da schon der Judge Dredd, der sich 2012 durch die Kinosäle ballert. Regisseur Pete Travis („8 Blickwinkel“) hat mit „Dredd“ einen radikalen und bitterbösen Science-Fiction-Actioner geschaffen, an dem nicht nur Freunde der Vorlage ihren Spaß haben dürften.

In der Zukunft regieren Angst und Schrecken die Straßen der Monstermetropole Mega-City One, die sich von Boston bis Charlotte erstreckt und über 400 Millionen Menschen beheimatet. Lediglich die Judges, aufgerüstete Polizisten, die sowohl befugt sind sofort ein Urteil zu fällen, als dieses auch an Ort und Stelle zu vollstrecken, versuchen Ordnung in das Chaos zu bringen. Gemeinsam mit seiner neuen Rekrutin Anderson (Olivia Thirlby) macht sich Judge Dredd (Karl Urban) auf, um einen dreifachen Mord in einem 200 Stockwerke hohen Slum-Komplex aufzuklären. Doch was wie ein Routineauftrag klingt, entpuppt sich bald als Todesfalle…

Zu allererst sei eine Warnung ausgesprochen: „Dredd“ ist nichts für sanfte Gemüter. Wenn hier in Super-Zeitlupe Körperteile von Kugeln durchsiebt werden, oder Gangster mit dem Gesicht voran aus schwindelerregenden Höhen auf dem Boden aufkommen, dann zelebriert Regisseur Pete Travis geradezu die Gewalt. Und auch wenn man diesen eine gewisse Ästhetik nicht absprechen kann, ist es doch verständlich, dass dies nicht jedermanns Geschmack treffen dürfte. Kann man sich aber damit anfreunden, erwartet einen ein schwindelerregendes Action-Feuerwerk, denn Judge Dredd ist kein Mann vieler Worte, sondern lässt lieber seine Multi-Funktions-Pistole für sich sprechen.

Anders als der ähnlich gelagerte Action-Kracher „The Raid“ schafft es „Dredd“, das hohe Tempo bis zum Ende zu halten. Dies dürfte wohl einerseits der ausgezeichneten Arbeit des britischen Komponisten Paul Leonard-Morgan („Ohne Limit“) zu verdanken sein, dessen treibender Elektro-Soundtrack wohl die perfekte musikalische Untermalung für die dystopische Welt des Judge Dredd darstellt und andererseits dem guten Drehbuch des bekennenden Judge-Dredd-Fan Alex Garland („28 Days Later“, „The Beach“). Denn dieser hat es geschafft, die simple Schlachtplatte zwar auf das Wesentliche zu beschränken, aber dennoch ein paar leise, gesellschaftskritische Untertöne einzuschleusen und ist damit dem Geist der Vorlage durchaus gerecht geworden. Überbevölkerung, Gewalt, Armut, Drogenkonsum, Ghettobildung, Probleme mit den zunehmend korrupten Behörden und das marode Bildungssystem sind nur einige der Aspekte, die in „Dredd“ mal mehr, mal weniger gut zur Sprache kommen.

Karl Urban („Star Trek – Die Zukunft hat begonnen“) gibt seinen Judge als übellaunigen Scharfrichter mit trockenem Witz und macht zumeist eine recht gute Figur. Wie sollte er auch nicht, denn unter dem unförmigen Helm kann man sowieso kaum etwas von dessen Mimik erkennen. Deutlich sichtbar ist lediglich die Mundpartie des grimmigen Rächers, obwohl Urban hier vielleicht den Grundsatz „Weniger ist mehr“ hätte gelten lassen sollen. Denn dieser lässt seine Mundwinkel fast ins bodenlose sinken und erinnert so eher an einen traurigen Clown im schrägen Kostüm, als an den gnadenlosen Arm des Gesetzes.

Wer sich bis dato immer beschwert hat, dass der 3D-Effekt im Kino viel zu kurz kommt, sollte sich „Dredd“ unbedingt in 3D anschauen, denn hier bekommt der Zuschauer echtes „Rummel“-3D geboten: So stürzt der Zuschauer nicht nur gemeinsam mit einem Verbrecher in von einem Geländer und schwebt sekundenlang in wahrhaft schwindelerregenden Höhen, sondern kriegt auch jede Menge Kugeln um die Ohren geschossen. Und auch die zahlreichen Aufnahmen in Super-Zeitlupe sind ein echter Leckerbissen für jeden 3D-Fan.

Fazit: Judge Dredd hat erfolgreich seinen Weg zurück auf die Leinwand gefunden und präsentiert sich härter und dreckiger als jemals zuvor. Wer also mal wieder Lust auf einen schonungslosen Actíoner mit eindrucksvollen Schauwerten hat, ist bei „Dredd“ genau richtig.

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timwenig

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falls mich jemand fragt, ob ich einen guten action film kenne, dann sage ich: JA, DREDD!
dieses gefühl wenn man langsam aus dem kino stapft und sich so denkt " I am the law!, scheisse ich bin dredd."
wunderbar.


Edward Nigma

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Absolut :) Schade, dass "Dredd" in den USA so gefloppt ist und damit wohl keine Fortsezung kommen wird :(


Florian Lieb: moviemaze.de Florian Lieb: moviemaze.de

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7.0Sehenswert

Die Handlung, so simpel sie ist, überzeugt vermutlich gerade wegen ihrer Einfachheit.

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Alle Kritiken (39)


Kommentare (337) — Film: Dredd


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Martin Oberndorf

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Bewertung9.5Herausragend

Zarte Gemüter sollten meinen Kommi lieber meiden. Er ist aggressiv und vulgär, weil euphorisch.)

Nachdem ich mir Judge Dredd zu Gemüte geführt habe musste das zeitgleich gekaufte 'Remake' auch gleich nachgeschoben werden. Im Doppelpack wollte ich mir die volle Dosis geben.
Doch was dann folgte war nicht mehr Judge Dredd, sondern nur mehr "Dredd"...
...
Woah woah woah woah woah was ist das?
WHAT THE MOTHERFUCKIN' CORPSE ROTTEN HELL IS THIS?
Ich dachte, ich sehe die moderne Version eines etwas albernen 90er Jahre Science Fiction-Actioner, der durch locker flockig daherkommt, mit nettem Blockbusterpathos und durch ein paar Sprüche Auflockerung bittet.
Aber bitte, BITTE: "Dredd" ist verdammt nochmal sowas von einem geilen Scheiß, da haut es einem die Punkte vom Würfel!

Erstens Mal: "Dredd" hat mit Judge Dredd nur den Protagonisten gemeinsam.
Der Rest unterscheidet sich so enorm krass, dass sich ein Vergleich garnicht lohnt.
Story? Komplett anders! Atmosphäre? Dazu komm ich noch.
Härte? Mann oh Mann...

"Dredd" ist von der ersten bis zur letzten Minute nur ein einziges, knallhartes, geniales und verfickt nochmal arschgeiles Drecksstück von Film!
Wirklich... das Wort "knallhart" hat noch nie so sehr auf einen Film zugetroffen wie auf diesen.
Humor ist vollkommen verschwunden, der Streifen ist von der ersten Minute nur todernst, gnadenlos, brutal, und so unheimlich dreckig... man sieht Blut und Metall nicht nur, man riecht und schmeckt das auch!
Die Handlung wird auf ein Minimum reduziert. Dann geht's nur noch verdammt düster, hart und schmutzig zur Sache.
Ein Gebäude, abgeschottet. Alle jagen die Beiden Protagonisten. Das war's im Großen und Ganzen auch schon.

"Dredd" gebe einen verdammt geilen Ego Shooter ab. So blutig, brachial, dreckig, düster, dystopisch, atmosphärisch und gut gemacht wie der ist, wäre der auch ein Spiel welches ich gern spielen würde.
Schnitt und Kamera sind so extrem stylisch und catchy, das Ganze ist einfach nur unheimlich fuckin' geil!
Ich bin bei dem Film so unheimlich abgegangen, man könnte es fast als filmisches Pendant zum Orgasmus bezeichnen.
Die Super Slow Motion, dann wieder die rasante, adrenalingetränkte gnadenlose Action - hab ich schon gesagt, dass die wie der ganze Film knallhart ist? - die einfach saugeile Szene in den Köpfen der Mutantin und des Killers (geniales Psychoduell), der Soundtrack, der zumeist aus Elektro-Rock mit unheimlich starkem Distorted-Filter besteht, und diese verfickt geile dreckige schmutzige versaute versäuchte verrotete brutale brachiale wahnsinnige skruppellose actionlastige fast schon verboten wirkende und verdammt nochmal geniale Atmosphäre machen "Dredd" zu einem puren Genuss!
Wirklich: Aaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhh!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich explodiere gleich vor Euphorie, Adrenalin und diesem Rausch-, fast schon Suchtzustand, denn ich hätte gute Lust, mir den Film gleich nochmal in den Player zu hauen und irre laut "WOOOOOAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH" zu brüllen!!!!!
Was würde ich dafür geben, den Film in 3D im Kino sehen zu können, es ist so... grrr...
Bei dem Film habe ich mich echt gefragt, wann 4D-Kino erfunden wird, wo man dann das Gefühl hat, im Film, im Gebäude, live dabei zu sein...
...ich würde mir den hier in diesem Format SOFORT anschauen...

Gehört definitiv zu den besten Filmen, die ich dieses Jahr (ist zwar erst das erste Drittel um, aber naja) gesehen habe...
...zumindest zu denen, die ich am Meisten abgefeiert habe und verdammte Scheiße, hab ich den abgefeiert...

bedenklich? 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

Hueftgold

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Der war aber auch obergeil!


Martin Oberndorf

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Was war denn so schlecht an der Vermarktung?
Ich hab den Trailer gesehen, der hat nicht so schlecht ausgesehen. An den Film kommtver natürlich nicht ran, aber welcher Trailer zu einem genialen Film tut das schon?


twentyfour

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Meiner Bewertung liegt die Blu-ray zugrunde, die ich inzwischen einige male gesehen habe. Und mit jeder Sichtung wird der Si Fi Actioner besser. Und dafür gibts die volle Punktzahl.

Die Mischung machts, und die macht mir viel Freude. Wir haben nicht nur mit Dredd und seinem Rekruten Cassandra Anderson (die süße Olivia Thirlby) die beiden Helden dieses Streifens, ich habe noch nie in einem Film so viel Sympatie für das Böse empfunden wie in dieser harten Comic Verfilmung. Das Gleichgewicht stimmt. Das Gute und das Böse.

Sympatie für Lena.

Der Film macht mir als Fan der fantastischen britischen Schauspielerin Lena Headey einfach Spaß, die als Bandenchefin Ma-Ma diabolisch gut spielt. Großen Respekt kann man ihr nur für ihren Mut entgegenbringen, ihr schönes Gesicht von der Maske mit einer hässlichen Narbe derart verunstalten zu lassen. Lena spielt einen starken Gegenpart zu Dredd und Anderson.

Fazit: Ein Gesamtpaket das absolut stimmt. Der Film und die technische Ausstattung der Blu-ray sind eine Freude. Gestochen scharfes Bild und ein fulminanter Ton sorgen im Heimkino für höchste Action Unterhaltung. Dazu kommt das Dredd kein Remake vom 95er Stallone Actioner Judge Dredd ist. Dredd und Judge Dredd bieten, um bei dem Vergleich zu bleiben, zwei völlig verschiedene Geschichten. Der eine ist ein harter Action Thriller, der andere eine Action Komödie. Und beide funktionieren, zumindest für mich, da beide Filme mit meinen liebsten Stars trumpfen. Darüber hinaus gibt es in Dredd brachiale Action und jede Menge ästhetischer CGI Effekte zu bewundern. Also mich hat Dredd bestens unterhalten.

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twentyfour

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Das macht nicht jede Schauspielerin, schließlich ist Schönheit ein großes Kapital in Hollywood. Deswegen empfinde ich Respekt dafür.


Murphante

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Haahaaahaahaaaaaa ... 24 & pischti :D :D *feix*
Das waren ja gleich zwei Brüller aufeinmal ;)
Danke Jungs für den herzhaften Lacher :D :D : D


Murphante

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Bewertung7.0Sehenswert

Film Nummer: 1106
gesehen am: Sonntag, den 12. April 2014
Stimmung: Erfolgreicher Abschluss eines coolen Wochenendes !!!
Wie oft gesehen: ERSTSICHTUNG !!!
Vorhersage: 7,0 ... ANGENOMMEN !!!

Judge Dredd VS DREDD
[ Davor den Film aus dem Jahr 1995 mit Sylvester Stallone gesehen ;) ]

In erster Linie möchte ich aus persönlicher Empfindung sagen ... das dies hier kein Remake ist sondern eher eine moderne Fortsetzung und am Ende des Films hatte ich den Gedanken bekommen als Abschluss Filmbewertung zu sagen:
Geiler Piloten-Einstiegs-Film ... können wir jetzt zur Serie übergehen ?!!! :D

Schnuten-Contest

Hat eindeutig "Sylvester Stallone" gewonnen ... die verschmitze Dackelschnute hab ich "Karl Urban" nicht abkaufen können ... der musste sich regelrecht anstrengen manchmal die Mundwinkel runterzuziehen ... doch hatte ich das Gefühl das er doch eher amüsiert am Set war ;) ... naja bei so einer liebreizenden Rekrutin Namens "Anderson" gespielt von "Olivia Thirlby" ... die eine Mutantin hier spielt und die Gefühle und Gedanken gekoppelt mit dem Verstand hellseherisch sowie auch manipulierend ... ihre Fähigkeiten zu einer zweiten Chance hier sich unter Beweis stellen musste. Ihre gemeinsame Aufgabe entpuppte sich in einer ähnlichen Hausräumung wie ich sie schon mal in "The Raid" gesehen hab ... wer den Film noch nicht kennt ... hat wahrscheinlich noch Glück gehabt ... aber solche Arten von Hausräumungen oder Gangstergegenüberstellungen hab ich leider schon zu Hauf gesehen ! Macht aber nix ... weil hier sind mal wieder ganz neue Drogen am Start !!!

Zum Film:
Mir persönlich hat hier der Gewaltgrad gut gefallen und besonders optisch wirkte der Film richtig comichaft. Das Kostüm von Judge Dredd war richtig klasse und immer gut ausgeleuchtet ... wenn sein Anzug am glänzen und spiegeln war ...
Effekte waren klasse und die Blutspritzer und klaffenden Wunden waren in einem schönen gezeichnetem Style hier kreirt worden !!!

PS: die Abschluss-Szene vom Balkon ...
ich fieberte richtig mit ... was werden die nächsten Sekunden zusehen sein ... wie werden sie es gestylt haben ??? Doch leider wurde es nicht so gezeigt wie ich es mir zeitlupenmäßig mir vorgestellt hatte und war dennoch berauscht von dem letzten Abgang :D

Lohnt sich...
krümelige Grüße
Euer morphiiii

Definitiv "Sehenswert" und in keinem Fall vergleichbar !!!

... [ in einem Kommentar war die Rede von "Bildformaten" ... ich konnte bis auf die geniale Optik gar nichts davon sehen ???? ]

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Murphante

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Super gut 24 ... werd ich dann mal reinkrümeln ;) =)


twentyfour

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;)


JupiterKallisto

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich kenne leider die Comic-Vorlage nicht und kann somit nicht sagen, wie gut der Film umgesetzt wurde, dies mal vorweg. Die Story selbst im Film ist zwar interessant, aber etwas zu lasch umgesetzt. Dies machen aber die unzähligen Special effects wieder etwas wett. Allgemein ist der Film viel mehr auf die Action und die Kämpfe von Judge Dredd und seiner Rekrutin ausgelegt als auf wirklich sinnvolle Dialoge oder Handlungen. Aber trotzdem macht Dredd sehr viel Spass. In den knapp 100 Minuten passiert dauernd irgendwas und der Zuschauer wird immer mitgerissen, ich zumindest hatte nie das Gefühl, dass ich mich langweile oder fade Stellen vorkommen.

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T.R.J.

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film ist echt Zwiespältig. Mich hat am Ende genervt, dass es einfach ein paar Logikfehler gab, die mich mit einem Gefühl zurück gelassen haben von: "Wie dumm -_-".
Ich muss aber sagen, dass ich selten so gut unterhalten wurde von einem Actionfilm. Ganz ehrlich. Ich langweile mich normalerweise extrem schnell bei Filmen die keine richtige Story haben. Hier machen es aber echt die Actionszenen!
Die Actionszenen von ein paar richtig bekannten aktuellen Hollywood-Filmen können da nicht mithalten.
Ich fand den Film deshalb so gut gemacht, dass ich eigentlich nie gelangweilt war und irgendwie kann ich deswegen mit den Logiklücken echt leben.

Achja, Karl Urban (ich hab ihn bis zum Abspann gar nicht erkannt) macht echt nen mega guten Job! Ich fand den sonst immer so lala.

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gael88frenchie

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Bewertung5.0Geht so

Najaaa.... Soo Toll war der jetzt auch nid neh
Hab mich mal wieder von den überwiegen Positiven Bewertung verführen lassen, tja anscheint hab ich ein eigenartigen Geschmack :D
Aber was solls man muss immer sein eigenes Bild machen und Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden..

Also zum Film.. Dafür das der Film ne recht schwache Handlung ganz zu schweigen von einem Sinn hat, hab ich dafür Action der Extraklasse erwartet, und was war nur paar lächerliche Ballerei.. ein Kopfschuss da.. zum Abwechslung mal im Knie dann in Slowmo.. oder so, also das ganze nicht mal gut inzieniert oder Kreativ, und die ganze Handlungs weise von den Protagonisten, sei es von den Jugged oder die bösen fand ich äusserst fragwürdig, also mit Logik hatte das hier nicht viel zu tun.
Der Szenario war an sich ganz gut.. nur die Umsetzung! die Story! und Action Elementen! kamen zum erstem zu kurz und meine Meinung nach sehr billig rüber

Zu den Schauspielerische Leistungen.. Hum Hum ja.. der Mund Ausdruck von Dredd war.. wie soll ich sagen.. irgendwie sehr merkwürdig, tja mehr kann ich nicht beurteilen da man sein Gesicht ja nicht sieht.. :D
Die Schauspielkunst von der Frau haben mich jetzt auch nicht sonderlich von den socken gehauen.
Der Typ mit den riesen Pupillen der war der beste.. ;)

Wie dem auch sei, Fand den Film ziemlich Farblos, Armselig, ohne konstruktive Story, ohne tiefe, unsympathischen Schauspielern und selbst die Action kam ziemlich einfallslos rüber, der Unterhaltung wert war demnach auch gering

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hsv-rossi

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Bewertung7.5Sehenswert

Gute Action,und eben so gute Science-Fiction.Nicht gefallen allerdings haben mir die ständigen Zeitlupen Sequenzen,die sind mir irgendwann auf die Nerven gegangen. Die Version mit "Sly" hat mir dann doch etwas besser gefallen.
Könnte aber auch an Stallone gelegen haben.

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bigfly500

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Bewertung5.5Geht so

eher was für splatterfans.hätte ich ihn in 2d gesehn,wäre meine bewertung 4.0

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BlackLevel

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Bewertung1.0Ärgerlich

"Dredd" ein unfassbar monotoner Action-Rotz, der zu keiner Zeit in irgend einer Weise unterhalten kann. Immer nur von CGI dominierte Szenarien, die ermüdend häufig im penetranten Slow-Motion laufen.

Der überwiegende Teil der Handlung, ist ganz dreist von "The Raid" geklaut. Fast könnte man meinen das sei ein inoffizielles Remake des indonesischen Actionstreifen, unter dem Deckmantel einer Neu-Adaption der "Dredd" Comic-Vorlage.

Fazit: Monoton, langweilig, ermüdend und ärgerlich..

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BlackLevel

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@Jaeger47
Mag sein das an der zeitnahen Veröffentlichung lag, mag auch sein das dass Drehbuch zu "Dredd" vorher stand..

Ich finde jetzt auch nicht, das "The Raid" das Meisterwerk schlechthin ist, aber dieser war originell und hat überwiegend Spaß gemacht..

Bei "Dredd" störte mich vor allem dieser visueller Overkill, ständige Slow-motion Szenen, fast alles wurde mittels CGIs dargestellt..

Wie 'jacker' schon schrieb, es mangelt einfach an allem!


dbassart

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find ich nicht :-p


Jaeger47

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was für ein Kracher!

Als der Film zuerst erschien, konnte ich nicht so recht viel damit anfangen. Ich kannte den alten Film mit Stallone, der zwar unterhaltsam war aber doch sehr von der Comic Vorlage von Dredd in "2000 A.D." abweicht. (Ich sag nur "The Laaaaaw!") Und dann, während einer Flugreise, wo es nichts besseres zu tun gab, entschied ich mich dann den Film doch mal zu schauen.

Ich hatte mit viel Effekten und wenig Plot gerechnet, aber was Dredd aus einem doch vergleichsweise geringem Budget gemacht hat war großartig. Neben Karl Urban als ewig die Mundwinkel nach unten ziehender Judge Dredd war für mich eine der Stärken die Art, in der Mega City 1 präsentiert wurde. Später im Film wird die Stadt als "Fleischwolf" bezeichnet, und eine knappere Beschreibung der Welt gibt es wohl nicht, in der das Leben der einzelnen Menschen in diesem von Überbevölkerung und Kriminalität geplagtem Moloch fast nichts mehr wert ist.

Dementsprechend 'klein' ist auch das Ausmass der Handlung. Wird bei anderen Filmen mal nebenbei die Welt gerettet geht es bei Dredd nur um eine Razzia. Ob die Hauptcharaktere dabei sterben oder überleben ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein von Mega City One. Und gerade dadurch rücken die Charaktere in den Vordergrund. Zwischen Dredd und der ihm zugeteilten Anfängerin Anderson entwickelt sich eine tolle Dynamik (Dank Karl Urban und Olivia Thirbly) und mit Lena Headey als skrupelloser Gangboss Ma-Ma steht ihnen eine ebenso interessant Gegenspielerin gegenüber.

Die knackigen Dialoge werden dabei von brutaler Action unterstützt, die aber nie nur als Augenschmauss dient sondern immer die Handlung vorantreibt.

Eingroßartiger Film und einer der wenigen bei denen eine Fortsetzung von den selben Machern wünschenswert wäre.

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pischti

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Ich habe erst das Remake und dann das Original gesehen, mir selbst gefiel der Film mit Sly deutlich besser. "Dredd" war mir stellenweise zu langweilig und storytechnisch war mir dieser auch etwas zu dünn. Man sieht ja letztendlich nur, wie Du schon sagtest, ne Razzia, bzw. anscheinend den Alltag von Dredd. Auch die ÄKTSCHN-Szenen hätten für meinen Geschmack besser und auch mehr vorhanden sein können ^^ Aber wenns Dein Lieblingsfilm geworden ist, lässt sich wohl schlecht gegenreden :D Trotzdem bekam "Dredd" von mir noch 6 Punkte, auch wenn meine Kritikpunkte sich nach weniger anhören :)


AnimeGamingTV

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film will kein Meisterwerk sein, aber er ist unterhaltsam von Vorne bis Hinten und ich hab lust auf noch einen Teil.

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halva616

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Bewertung7.0Sehenswert

Sinnlose Action, brutale Gewaltdarstellung, unnötiges Blutvergießen!
Ich liebe es!!!!!!!
Auf welchen Platz rangiert Dredd bei den Body Counts?

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Mr.Queeqeq

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Bewertung7.0Sehenswert

Krasse Action wird einem hier serviert....

Dredd ist stumpf, die Handlung ist überschaubar und es trieft vor archaischer Gewalt.

Allerdings ist genau dass die Stärke von Dredd, kein überflüssiges Gelaber, Action en masse.

Eine angenehme Abwechslung sind die Slo-Mo Szenen die übertrieben knallig gestaltet sind, das macht was her!

Einziger makel war die stellenweise zu brutale Darstellung, ansonsten ist Dredd ein guter Action Film.

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Bobby.Pumpgun

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Bewertung9.5Herausragend

einfach nur ne coole Sau unser Dredd!
das is doch mal nen Hochhaus was sauber gemacht werden muss
das macht dan Dreddchen auch ganz suverän. obwohl sauber machen triffts wohl nicht ganz ......
aber nen kleinen Lächler hätte er sich auch mal abringen können

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Mac_C_Tiro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Judge Dredd, endlich mal nah an der Vorlage orientiert, sorgt mit brutaler Härte und einer beinahe schon kafkaesk anmutenden Ausstrahlung (kein Wort über seine Vergangenheit, seine Motive im dunkeln, sein Gesicht nie zu sehen) für etwas Gerechtigkeit in einer kompromisslos düsteren Zukunft. Geniale Spezialeffekte, knallharte Action, coole (und betont knappe) Dialoge und ein eiskalter Karl Urban machen diesen Dredd zu einem Must See für jeden Fan von krachender Kinospannung!

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Canis Majoris

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Im Grunde ist Dredd weder ein besonderer, noch ein guter und schon gar kein besonders guter Film, möchte ich eigentlich sagen...

Aber doch schaffte er es, mich dermaßen gut zu unterhalten, dass ich ihn ausgezeichnet finde.

Die ganze Machart des Films, natürlich bei diesem Stoff nicht ohne CGI, sagt mir zu und schmeichelt dem simplen Konzept seines Inhalts:

Keine Superkräfte, nur ein Mann (und sein weiblicher 'Padawan'), der mit voller Entschlossenheit und Härte hinter dem totalitären System steht, für das er 'arbeitet', in einem zukünftigen dystopischen US-Amerika, das 'am Arsch' ist und nur noch aus einer gigantischen Stadt des Chaos besteht.

Dieser Film kommt der Vorlage aus den 70ern näher als der Streifen mit Stallone, finde ich.

Mit den sehr ausschweifenden Worten Dredds formuliert:

Ausgezeichnet.

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DKennyK

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Bewertung7.0Sehenswert

Minimalistische Geschichte mit minimalistischen Charakteren, aber beides funktioniert bei DREDD ganz wunderbar und heraus kommt ein anspruchsloser, aber höchst unterhaltsamer Actioner.
Dank FSK18 freut sich auch der Freund härterer Gangart über Blut und Gore, welches über die gesamten 200 Stockwerke unaufhörlich dem Rezipienten entgegenfliegt. So muss man dieses Genre umsetzen. Ein extrem starker Film.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung6.0Ganz gut

Mega City One ist eine gigantische Metropole voller Gewalt, Chaos und Verbrechen. In ihr herrschen sogenannte Judges: Polizisten, Richter und Vollstrecker in einem. Dredd, als oberster Judge gefürchtet, wird zusammen mit seiner neuen Rekrutin Anderson zu einem Slum-Wohnkomplex gerufen. Als sie einen Handlanger der berüchtigten Drogenbaronin Ma-Ma zu fassen kriegen, setzt diese alles daran, dass Dredd das Gebäude nicht lebend verlässt.

DREDD ist ein dreckiger, kleiner Actionfilm ähnlich wie The Raid, aber nicht so spektakulär.Die Actionszenen sind ok.Man kann nur erahnen, wenn man die Bilder sieht, daß sie in der 3D Version bestimmt schön fetzig aussehen.Vor allem die Szenen in Zeitlupe.Der Film ist kurzweilig, macht keine Gefangenen und Anspruch oder Handlung existieren nicht.6/10 ist mir das Geballer trotzdem wert!

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albi0211

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein HOCHHAUS FILM - aber die liegen mir. Stirb langsam und The raid waren auch schon klasse! Ich will mehr davon :D

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vega_vincent

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Schlag ein (high five)!


White_Tip

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BAM!


Lili 9ochefort

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Bewertung6.5Ganz gut

Zitat,...
PSI Jugde Anderson: einen Helm ragen könnte meine mentale Fähigkeit einschränken,...
Jugde Dredd: eine Kugel im Kopf noch mehr. :)

Der Film Dredd ist der zweite kompromisslose Actionkracher der neben The Raid sich auf (fast) einen Schauplatz nämlich ein Hochhaus beschränkt, ich fand beide Filme solide, aber richtig überragend fand ich keinen der beiden. Wobei beide ihre Stärken haben, und das sind nicht mal wenige, aber es haben sich auch ein paar Ärgernisse eingeschlichen, also mal kurz was mir gefallen hat. :)

Pro:
Dredd lässt sein Vissir den ganzen Film über auf,..
,.. das unterstützt die Comicatmosphäre, und hält sich an die Comics und allgemein,..
,... gutes Dredd Feeling
Lena Heady als MaMa
Karl Urban macht sich gut als Dredd und kommt cool herüber
ein paar gute Einfälle, ich sage nur ** rufen wir die Cops ;) **
technisch & inhaltlich solide
kompromisslos und hart,..
Contra:
,.. aber teilweise mir schon wieder zu kompromisslos
wirkt oftmals mickrig gegenüber anderen Comicverfilmungen
nervige Bildverzerrungen durch die verschiedenen Scan Sichten von Psi Jugde Anderson, und durch den halluzigenen Effekt der neuen Droge
bissel enttäuschendes Finale.

Dredd ist ein ganz solider Film, den man sich auf jeden Fall ansehen kann, aber es gibt doch bessere Film, wobei ich den hier ganz cool fand. :)

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