Enttarnt - Verrat auf höchster Ebene

Breach (2007), US
Laufzeit 110 Minuten, FSK 12, Thriller, Actionfilm, Kinostart 18.10.2007

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6.7 Kritiker
13 Bewertungen
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von Billy Ray, mit Chris Cooper und Ryan Phillippe

Der junge FBI-Agent Eric O’Neill wird einer neuen Einheit zugeteilt. Er erhält mit Robert Hanssen einen routinierten und erfahrenen Partner an seine Seite. Als O’Neill jedoch erfährt, dass sein neuer Partner womöglich Informationen an Russland weitergibt, distanziert er sich und wird gleichzeitig von seinem Chef als Ermittler eingesetzt. Doch so einfach, wie O’Neill sich das vorgestellt hat, Hanssen zu erwischen, ist es leider nicht.

HandlungDer BeginnEric O’Neill (Ryan Phillippe) ist ein junger engagierter Agent beim FBI und hofft auf eine steile Karriere. Als er von einfachen Überwachungsaufgaben ins Hauptquartier berufen wird, scheint ihm sein Traum von der Karriere als “wichtiger” Agent fast schon erfüllt. O’Neill wird ausgewählt, mit dem bekannten Agenten Hanssen (Chris Cooper)in der neuen Abteilung “Informationssicherung” zu arbeiten, die den Schutz aller geheimen FBI-Daten gewährleisten soll. Bevor er seine neue Stellung antritt, wird O’Neill von der Spezialagentin Kate Burroughs (Laura Linney) instruiert. Anders als gedacht, wird O’Neill undercover im Team einer internen Sondereinheit des FBI arbeiten. Über Hanssen erfährt er dass dieser angeblich perverse sexuelle Praktiken schätzt und auch FBI-Mitarbeiterinnen belästigt hat. Mit der Sonderermittlung will man Beweise für diese Anschuldigungen sammeln. O’Neill soll als Hanssens Assistent relevante Details an Burroughs weitergeben. Ein weiterer Vorgesetzter, Spezialagent Rich Garces (Gary Cole), empfiehlt O’Neill, Hanssens bekanntermaßen ruppige Umgangsformen nicht persönlich zu nehmen. Zunächst erscheint Hanssen erwartet distanziert, bis er O’Neills Entwurf für die Neuentwicklung eines FBI-Database-Systems liest.

Vertrauen fassenHanssen zeigt sich von O’Neills Leistung beeindruckt und ändert sein Verhalten. Es stellt sich heraus, dass der erfahrene Agent ein strenggläubiger Katholik ist, der einst durch seine religiöse…

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Kritiken (5) — Film: Enttarnt - Verrat auf höchster Ebene

S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte

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7.5Sehenswert

ollte am Ende ein ganz leicht unbefriedigtes Gefühl zurückbleiben, dann deshalb, weil man über Erics Motivation alles, über die des Verräters Hanssen aber rein gar nichts erfährt. Dafür gibt es ein paar sehr schöne Einblicke in die Bürokratie der Behörde FBI. Und, siehe oben, ein paar wie immer charmante Begegnungen mit Laura Linney, die bald in "Jindabyne" auch wieder in einer Hauptrolle zu sehen ist.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.0Sehenswert

Schon die Vorgeschichte dieses realen Falls, der Anfang 2001 ans Licht der Öffentlichkeit gelangte, lässt sich erkennen, dass Robert Hansen ein überaus gerissener Geheimdienstler ist. Ebenso wie der junge und unerfahrene O’Neill möchte sich auch der Zuschauer anfangs am liebsten vor diesem zwar schroffen, aber durch und durch professionellen Urgestein des Spionage-Business verbeugen. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung stellt er selbst die Zuverlässigkeit eines Lügendetektors in den Schatten.

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CineKie: CineKie.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] „Enttarnt – Verrat auf höchster Ebene“ ist kein Thriller im eigentlichen Sinn. Vielmehr würde ich den Film als Drama mit Thrillerelementen bezeichnen, bei dem viel Wert auf die Charaktere gelegt wurde. Die spannenden Szenen lassen sich an einer Hand abzählen und bestehen ausschließlich aus Dialogen oder zeitkritischen Aufgaben wie dem Herunterladen von Informationen. Actionszenen sucht man bei diesem auf einem wahren Fall beruhenden Film vergebens, was jedoch keineswegs negativ zu verstehen ist. [...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Spannender klassischer Spionagefilm, basierend auf wahrer Begebenheit. Ohne große Effekthascherei wird die leicht dramatisierte Story solide erzählt. Die Besetzung ist ansprechend.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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5.5Geht so

Etwas langatmiges Psychodrama um die Enttarnung des angeblich größten Spions in der Geschichte der USA, basierend auf einer wahren Begebenheit. Die deutsche Fassung leider unter der katastrophal schlechten Synchronisierung: Wer hat nur die Sprecher ausgewählt und dazu noch leidenschaftslos vom Blatt ablesen lassen?

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Kommentare (15) — Film: Enttarnt - Verrat auf höchster Ebene

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aberaber

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Bewertung7.0Sehenswert

Ruhiger, unterkühlter Thriller.

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AgentGuhl86

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Bewertung7.0Sehenswert

Mal kein actionreicher, reißerischer Verschwörungsthriller - dafür ein ruhiger, sachlicher Film über die enger werdende professionelle Beziehung zweier Männer, die füreinander arbeiten und auf verschiedenen Seiten stehen. Die Besetzung ist äußerst gut ausgewählt, die Geschichte ist solide spannend, sehr überzeugend und regt vielleicht auch etwas zum Nachdenken an. Das hier erzählte scheint ja wirklich passiert zu sein - da sieht man mal wieder die Gültigkeit des Spruches "Die besten Geschichten erzählt das Leben".

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Staatsterror

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist, für den wer sich mit Spionage beschäftigt sehr gut gemacht und gibt auch so einige Ablicke, wie den das alles so abläuft. Die DVD gibt noch etwas Background-Info, leider aber bleibt aber die Sache mit Opus Dei und den wahren Gründen komplett vor.
--

Robert Philip Hanssen
Profile: http://www.nndb.com/people/289/000026211/

--
NOTE: The following is an excerpt from an article by Lee Penn, "Opus Dei & the Da Vinci Code, part II", published in the Journal of the Spiritual Counterfeits Project [SCP] (Vol. 29:4-30:1, 2006, pp. 42-67.) (*) (**) (***)

While betraying his country, Hanssen was a devoted member of Opus Dei.[4] With the Soviet money, Hanssen put his children through Opus Dei-approved private schools. According to one report, Hanssen believed that his children “might in the future be part of a holy war that would remerge God and country, whose leaders would then ban abortion, divorce and other evils of the world that he and Opus Dei opposed.”[5] He and his wife were public activists against abortion.[6] Meanwhile, he put sex stories about his wife on the alt.sex group on the Internet, “shared pornographic photos of his wife with his best friend, [and] secretly broadcast his sex acts over closed-circuit television to his guest room.”[7] He also spent $80,000 of Soviet-supplied cash on a two-year flirtation with a stripper – and justified himself by refraining from intercourse with her, and by trying to get her to attend church.[8]

When his wife confronted him in 1982 after she caught him in the basement counting out $20,000 in $100 bills,[9] she made him confess to an Opus Dei priest – Fr. Robert Bucciarelli, the former head of Opus Dei in the US. The priest told Hanssen to give the $20,000 that he had thus far received to Mother Teresa’s charities.[10] The rite of penance did not cause a change in Hanssen’s behavior; he continued to spy on the US throughout the Gorbachev era. Hanssen and Louis Freeh (head of the FBI from 1993 to 2001) attended the same church,[11] St. Catherine of Siena,[12] as have Justice Antonin Scalia and Sen. Rick Santorum (R-Pa).

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BlueSquirrel

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Bewertung4.5Uninteressant

So trocken ist Spiel und Buch das man Durst bekommt. Wenn Chris Cooper vor hatte sich zur Personifizierung eines Regierungsbeamten zu spielen, hat er jetzt sein Ziel erreicht. Entarnt wurde hier angebliches Kino mit Anspruch, als humorloses internes CIA Geplänkel ohne Ambition einen irgedwie zu unterhalten.

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willy50

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die 8 gibt es nur für Chris Cooper. Ansonsten gut gemachter Durchschnitt.

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dbeutner

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Bewertung7.5Sehenswert

Alles gesagt. Amerikanische Fundamentalchristen werden etwas aufs Korn genommen; ein Motiv von Hanssen bleibt außen vor. Ryan Phillippe ist blass, overacted dafür in einigen Szenen gnadenlos, Chris Cooper hingegegen recht beeindruckend.

Die Geschichte ist alles außer originell, und spielt mehrmals mit dem extrem abgegriffenen "ich-muss-das-noch-machen-aber-gleich-kommt-der-andere-zurück--hoffentlich-werde-ich-nicht-erwischt"-Ding.

Insofern: Irgendwie Einheitskost, aber ich lasse mich davon zumindest unterhalten. Dass der Film eher eine erz-konservative Grundatmosphäre hat, empfand ich als unangenehm - wenn Spione Spionen Spionage vorwerfen, frage ich mich immer, wie simpel ein Weltbild eigentlich sein kann...

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Bruder Tuck

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer mit dem Gedanken spielt den Film zu sehen, sollte ihn in jedem Fall im Original anschauen, oder es lieber ganz bleiben lassen.
Ich hab selten eine derart erschreckend schlechte Synchro erlebt wie bei diesem Film.
Hab die letzten 20 Minuten kürzlich auf Deutsch gesehen, nachdem ich die englische Fassung schon kannte und ich dachte ich sehe da einen von diesen in Dialekt nachvertonten utube-Clips...nur eben ohne Dialekt.

Aber in Englisch hat er mir recht gut gefallen, vor allem wegen Chris Cooper.
Ich persönlich fand auch den Religionsaspekt nicht übertrieben, im Gegenteil. Der Film will ja kein waschechter Spionagethriller sein. Der Widerspruch, dass der erzkonservative, religionsfanatische Paraderepublikaner für die Kommunisten spioniert, hat mir da als Aufhänger schon gereicht.

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RaZer

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich war ein wenig skeptisch was diesen Film angeht, weil solche politsch angehauchten Sachen gerne dazu neigen langweilig zu sein. Tatsächlich kann der Film aber einige spannende Momente bieten und auch sonst erzählt er eine interessant Geschichte. Optik und Story sind sehr authentisch umgesetzt. Es wurde auch Zeit, dass Chris Cooper mal eine Hauptrolle bekommt. Ein bischen viel Pathos und viel zu viel Religonspropanganda, aber sonst gibts wenig zu beanstanden.
Ein Film nach einer wahren Begebenheit, interessant gemacht.

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Geistertexter

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Bewertung6.0Ganz gut

Vor allem überzeugen die Darsteller, allen voran Chris Cooper, der bislang vorwiegend in Neben- und Kleinstrollen zu sehen war. Die Kamera agiert zurückhaltend, die Story leider auch. Das Thema Religion wird breit ausgewalzt, das Thema Spionage und dessen politische Hintergründe dagegen nur am Rande verhandelt. Der Spion ist charakterlich ein Phantom und bleibt es. Schade.

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patcharisma

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Bewertung5.0Geht so

Die unterkühlten Bilder & die tollen Schauspieler machen Spass, die Story ist eher dürftig erzählt und verliert gegen Schluss an Spannung.

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Beganda

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sicherlich einer der stärksten Filme seines Genres. Hier paßt einfach alles - Charaktere, Schauspieler, Plot, Kamera und Musik. Spannend, ruhig und intensiv. Anderthalb Punkte ziehe ich ab für den Mangel an Originalität, aber was soll man machen, bei einer wahren Geschichte ;) Zugegeben, für Linney, Cooper und Agentenstories lege ich immer gern ein paar Zehntelpünktchen drauf.

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Mr.Floppy

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Bewertung6.5Ganz gut

Solides SpionageDrama. Chris Cooper schafft mit Minimalaufwand etwas dass man durchaus Spannung nennen kann; aber eben dieses gelingt ihm ja auch bei Bourne und all den gefühlten Hundedrtschaften von Geiheimdienstfilmen, in denen er mitspielt.
Ryan Phillippe spielt wie so oft den naiven <Eiskalten Engel>; das geht besser: siehe L.A. Crash.

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Muad'dib

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Bewertung7.5Sehenswert

man sieht endlich mal wie dämlich das FBI teilweise ist... Hanson geht aus dem Büro ohne zu sagen wie lange oder wohin und Eric eilt natürlich sofort in sein Büro, um... fast dort erwischt zu werden, wer hätte es gedacht^^
ne, aber im Film gehts um ein interessantes Spionagethema. Wäre besser gegangen, aber ich fands spannend und Chris Coopers Spiel ist doch immer ein Genuss.

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minifuzzi

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Bewertung7.0Sehenswert

Ja sie Psychos sind immer gut im Film! Auch hier! Und es wird gezeigt wie man dazu den nötigen Abstand findet, hält... wie auch immer!

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GoodFella

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Bewertung6.0Ganz gut

Mittelmäßig spannender Spionagethriller. Ich verfluche die dt. Synchro! Liebe in der OF schauen! Sogar "The Recruit" mit Colin Farell und Al Pacino war besser...

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