The International
The International (2009), US/DE Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Thriller, Actionfilm, Kinostart 12.02.2009
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von Tom Tykwer, mit Clive Owen und Naomi Watts
Im Mittelpunkt von “The International” steht die Entschlossenheit von Interpol- Agent Louis Salinger und der New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman, eine der mächtigsten Banken der Welt zu Fall zu bringen. Während sie eine Reihe illegaler Aktivitäten aufdecken, folgen Salinger und Whitman der Spur des Geldes von Berlin nach Mailand, New York und Istanbul. Bald schon befinden sie sich mitten in einer hochriskanten Hetzjagd rund um den Globus, bei der sie durch ihre kompromisslose Hartnäckigkeit auch ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen: Denn ihre Zielpersonen machen vor nichts halt – nicht einmal vor Mord – um auch weiterhin Terroranschläge und Kriege finanzieren zu können.
Rund zwei Drittel der 65 Drehtage fallen auf Potsdam und Berlin. In der ehemaligen Lokomotiven-Fabrik VEB Lokomotivbau Karl Marx, die für 200.000 Euro renoviert wurde, haben die Filmleute die weltberühmte Rotunde des Guggenheim-Museums in New York nachgebaut.
Cast & Crew
-
Tom Tykwer
-
Clive Owen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Louis Salinger
-
Naomi Watts
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eleanor Whitman
-
Armin Mueller-Stahl
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wilhelm Wexler
-
Ulrich Thomsen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jonas Skarssen
-
Brian F. O'Byrne
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Der Berater
-
Michel Voletti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Viktor Haas
Regie
Schauspieler
-
Patrick Baladi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Martin White
-
Jay Villiers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Francis Ehames
-
Fabrice Scott
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nicholai Yeshinski
-
Haluk Bilginer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ahmet Sunay
-
Luca Barbareschi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Umberto Calvini
-
Alessandro Fabrizi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Inspector Alberto Cerutti
-
Felix Solis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Iggy Ornelas
-
Jack McGee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Bernie Ward
-
Nilaja Sun
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Gloria Hubbard
-
Ben Whishaw
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rene Antall
-
Eric Singer
- Genre
- Thriller, Agentenfilm
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Berlin, Istanbul, Mailand, New York City
- Handlung
- Auftragskiller, Auftragsmord, Bank, Dritte Welt, Einzelkämpfer, Ermittlung, Familienalltag, Finanzwesen, Geldwäsche, Interpol, Investment Banker, Italiener, Korruption, Macht, Mafia, Mord an Polizist, Scharfschütze, Schießerei, Schuss in den Kopf, Sicherheitskamera, Staatsanwalt, Staatsstreich, Täuschung, Uzi, Verfolgung, Vergeltung, Vergiften, Verlust des Ehemannes, Verrat, Verschwörung, Waffenhandel
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails The International
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Kritiken (18) — Film: The International
Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998
Kommentar löschenAnsehnlich, was Tom Tykwer hier abgeliefert hat. Etwas komplex und dadurch wiederum vereinfacht, hat er es doch geschafft, bei dem Thema Wirtschaftskriminalität Spannung zu erzeugen, auch wenn manche Schusswechsel (wie im Guggenheim) stark übertrieben sind. Stringent inszeniert, mit guten Darstellern.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Clive Owen glänzt in der Rolle des Interpol-Ermittlers, ist damit aber leider ziemlich allein. Naomi Watts als Staatsanwältin wirkt einfach zu konturlos, Armin Müller-Stahl hat gerade mal genug Screentime, um sein umfangreiches Können ansatzweise unter Beweis zu stellen. Ein wirklich charismatischer Gegenpart oder zumindest ein weiterer Ermittler mit einer Schippe Ausstrahlung hätte dem Film sichtlich gut getan.
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenÜber die dreckigen Geschäfte vieler Banken lesen wir inzwischen fast täglich in der Zeitung (ein wirklich positiver Effekt der Finanzkrise), auch über deren Übermacht und Rückendeckung, die sie von höchster Ebene erhalten. Regisseur Tykwer nutzt dieses Zeitfenster (bewusst oder unbewusst) für einen erstklassigen und zugleich realistischen Thriller über die Grenzen rechtlicher Handhabe, der dank der gut platzierten Actionszenen (blindwütige Schießerei im New Yorker Guggenheim-Museum - welch Allegorie!) nun auch den allerletzten Couchpotato vom hemmungslosen Bankentreiben überzeugt haben dürfte.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenIn dieser Geschichte um die Verstrickung von Banken, Regierungen, Kriegen, Steueroasen und internationalen exekutiven Organen gibt Clive Owen den Ritter der Gerechtigkeit. Außerdem mit dabei sind Naomi Watts und Armin Müller-Stahl, die im letzten Jahr gemeinsam in Tödliche Versprechen - Eastern Promises im Kino zu sehen waren.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenSpielt clever gegen die Erwartung, pures Ermittlungskino. Action!
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Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post
Kommentar löschenDer Sinn und Zweck einer ruchlosen Institution steckt in der Tatsache, dass es seine Hände nicht schmutzig machen muss. Wer braucht denn schon Auftragsmörder, wenn man Lobbyisten haben kann?
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenFür die Medien ist er unser nächster Mann in Hollywood, für die Organisatoren der Berlinale war ein Regisseur mit hellseherischen Fähigkeiten und für mich ist er einer der interessantesten und besten deutschen Filmemacher. Gemeint ist natürlich Tom Tykwer, der für seine erste Hollywood-Produktion, den Verschwörungs-Thriller The International, eine internationale Top-Besetzung um Clive Owen, Naomi Watts und Armin Mueller-Stahl engagieren konnte. Es ist schon erstaunlich, mit welchem Feinsinn Tykwer fünf Jahre lang zum Thema korrupte Banken recherchierte und in Zeiten der Finanzkrise im Film so die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen. Tykwer schickt einen Interpol-Agenten, der die Machenschaften einer der größten und mächtigsten Kreditinstitute der Welt aufdecken will, quer durch Europa und zeichnet ein fast dystopisches Bild einer durch die Unterwelt gelenkten Welt. Es ist ihm hoch anzurechnen, dass er daraus kein modernes Actionvehikel á la Bourne gemacht hat, sondern stets die Story in den Vordergrund rückt. Diese ist zwar interessant, doch an manchen Stellen etwas zu arg konstruiert. Ein wenig mehr Biss, ein wenig mehr Spannung hätte man sich im Drehbuch schon gewünscht. Tykwer aber holt mit seiner Inszenierung das Beste aus der Geschichte heraus. Mit gekonnten Großaufnahmen, wenigen Schnitten und einem großartig durchgestylten shoot out im Guggenheim-Museum empfiehlt sich der deutsche Regisseur für nächste Hollywood-Projekte. Diesmal mit einem besseren Drehbuch.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenEs fängt schon damit an, dass der Film am verregneten Berliner Hauptbahnhof beginnt und Tykwer seinen Helden so überraschend zu Boden gehen lässt, dass es einem die Sprache verschlägt - und dem Bild den Ton. Ein kleiner Geniestreich, und nicht der letzte. Das Drehbuch mag nicht in jedem Detail der Filmweisheit letzter Schluss sein, aber die Souveränität mit der Tykwer diesem Thriller große Bilder verschafft ist beeindruckend. Das ist die Regie-Liga von Alfred Hitchcock. Und das ist keine Übertreibung.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenZwar nicht so dynamisch wie die Bourne-Trilogie - der Goldstandard für Thriller - aber The International ist angenehm spannend und visuell einprägsam.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenAnders als etwa die James Bond- oder Bourne-Filme kommt es dem deutschen Regisseur nicht auf schnell geschnittene Action an, obwohl die viertelstündige Schießerei im (nachgebauten) New Yorker Guggenheim-Museum gewiss einen Höhepunkt in der Handlung markiert. Unterstützt von Tykwers eigener Musik und den teils in 70mm gedrehten Panorama-Bildern führt "The International" eher zu einer Reflexion über sein Sujet: Die Bedrohung durch undurchsichtige und deshalb unheimlich wirkende Machtsysteme, denen der Einzelne ausgeliefert ist.
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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenSpannungsarmer Thriller im Neo-Look, in dem Owen den Cop mit schlimmer Vergangenheit und Watts eine blasse Staatsanwältin-Langeweilerin geben darf, und sich gemeinsam auf ihrem Kreuzzug für das Gute, gegen die Hochfinanz, aber auch gegen ein löchriges Drehbuch und viele Klischees behaupten müssen.
Seinen Höhepunkt erreicht "The International" dabei während des Shoot-Out im Guggenheim-Museum, der zwar nett anzusehen ist, gleichwohl aber auch den Eindruck vermittelt, ähnliches schon unzählige Male gesehen zu haben, und seine Daseinsberechtigung einzig aus der Steigerung der action-per-minute-Statistik zu ziehen. Überhaupt wirkt so vieles in Tywkers Film eher selbstzweckhaft und als Zugeständnis an Zeitgeist und Schauwert: Internationalisierung von Firmen durch ständiges Standort-Hopping darzustellen, ist in seiner Symbolik so billig wie ermüdend.
Somit ist "The International" letztendlich nichts Halbes und nichts Ganzes; ein Film den man sehen kann, aber sicher nicht sehen muss.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschen"The International" vermittelt die noch immer sehr reale Furcht, einem unkontrollierbaren Machtsystem mit seinen eigenen Regeln und Gesetzen schutzlos ausgeliefert zu sein. Tykwers Film kann es zwar mit seinen Vorbildern weder stilistisch noch inhaltlich aufnehmen. Es ist ein solider, für Tykwers Verhältnisse erstaunlich schnörkellos inszenierter Actionthriller mit einigen Anlaufschwächen, teilweise gestelzten Dialogen und nur in Maßen ausgeformten Charakteren. Es handelt sich jedoch definitiv um einen Film zur Zeit.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschen"The International", mit Tykwers Stammteam - Kamera: Frank Griebe; Schnitt: Mathilde Bonnefoy - umgesetzt, hat erkennbar andere Ziele: Dies ist ein Film, in dem Form und Inhalt sich entsprechen, dass dynamisches Bewegungskino ist, Kinetik pur, ohne deswegen kein Reflexionskino mehr zu sein. Ein Film, der sich in unterhaltsamer Form mit ernsthaften Anliegen beschäftigt und dabei provokative Thesen entwickelt. Denn dies ist endlich einmal ein Anti-Globalisierungsthriller, der diesen Namen auch verdient.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen„The International“ wiederum ist ein (fast) perfekter Genrefilm. Es wird vergiftet und gerannt, geballert und intrigiert, dass es eine helle Freude ist. Ausgangspunkt ist, wie erwähnt, der Berliner Hauptbahnhof, und alles andere als zufällig. „International“ verhilft dieser Architektur-Ikone sozusagen zu seinem internationalen Filmdebüt, dem weitere Rollen folgen dürften.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenAuch wenn die Ermittlungen von Salinger und Whitman und damit die Story manchmal auf reichlich einfache Weise vorangetrieben werden, so versinkt The International trotz einer ausgedehnten Schießerei in der Rotunde des Guggenheim-Museums in New York und vielen Litern Kunstblut nicht in hektischer Action, sondern bleibt bis zum Schluss spannend und bietet zahlreiche Aha-Momente zu gegenwärtigen Missständen auf. Dies verbunden mit Griebes außerordentlicher Kamerakunst macht aus The International zwar beileibe keinen Überfilm, aber doch einen äußerst geradlinigen Thriller, bei dem einzig stört, dass man so wenig über die Hauptfigur Louis Salinger erfährt. Vielleicht kommt darüber ja mehr in The International II …
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenEs gibt überhaupt überraschende Parallelen zu Bond: Clive Owen wurde ja selbst als potenzieller 007-Darsteller gehandelt, auch hier wird ein schuftiger Bankier von einem Dänen gespielt; und manche Verfolgungsjagden haben ebenfalls einen gewissen Déjà-vu-Effekt. "The International" hat aber, im Gegensatz zu 007 (beide Werke sind von Sony Pictures produziert) auch eine Geschichte, und eine, die uns alle angeht. "The International" ist der bessere Bond. Vielleicht hätte man bei "Ein Quantum Trost" statt auf Marc Forster auf einen anderen deutschen Regisseur setzen sollen.
Tykwer spielt in diesem seinen ersten Genrefilm gekonnt mit den Ängsten seines Publikums. Und hat damit obendrein auch noch den idealen Eröffnungsfilm für ein Festival geschaffen. So was ist auch Venedig schon lange nicht mehr und Cannes nur hin und wieder geglückt. Mit diesem Film legt die Berlinale einen kräftigen Start vor. Es könnte nur schwierig werden, dieses Tempo beizubehalten.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEin guter Genrethriller, der den Zuschauer gut über die Zeit trägt.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«The International» ist zwar sehr professionell inszeniert (besonders die Aufnahmen aus Istanbul sind prächtig), wegen der einfallslosen und unausgeglichenen Handlung aber nicht mehr als Mittelmass.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (135) — Film: The International
Kommentar schreibenDrumhead92 2012/01/24 22:01:55
Kommentar löschenSehr solider Thriller mit leichten Handlungs- und Erzählschwächen.
Clive Owen, Naomi Watts und weitere: Genialer Cast.
Was mich lediglich etwas gestört hat, waren die Ortssprünge in Istanbul:
Erst im Hof der Süleyman-Moschee, dann in den Keller, der plötzlich die 2km entfernte alte Zisterne ist und dann wieder raus aufs Dach und dann plötzlich auf den, noch mal 1km entfernten Dächern des großen Basars. :D (lässt sich bei GoogleMaps gut mitverfolgen)
Möglicherweise ist mir dies aber auch nur so stark aufgefallen, weil ich 2 Wochen vorher gerade dort war und auch alle diese Sehenswürdigkeiten besucht hatte. ^^
Dennoch sehr gelungener Film!!
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diceman 2012/01/16 08:15:04
Kommentar löschenDer Einstieg in Tom Tykwers international gefärbten Thriller gestaltet sich hakelig, da man hier Charakteren begegnet, welche sich weniger durch Vorgeschichte und ihr soziales Umfeld, als durch ihre Taten definieren, von denen man zu Beginn eben noch nichts gesehen hat. Was folgt, ist ein höllisch spannender Wirtschafts-Krimi nah am Nerv der Zeit, der seine Protagonisten (Naomi Watts und Clive Owen) von mafiöser Intrige zu politischem Attentat quer über den Globus hetzt und den Zuschauer dabei niemals für dumm verkauft, geschweige denn, an die Hand nimmt. Die unterkühlte, unprätentiöse Cinematographie ist dabei mindestens so sexy wie sein Hauptdarsteller, der noch mit verkaterter Visage und nachlässig geknöpftem Anzug selbst eingefleischte Heteros ins Schwitzen bringt; das schafft sonst nur George Clooney. Der Höhepunkt, ein furioser Shoot-Out im Guggenheim-Museum, braust dann mit soviel Druck und Virtuosität über die Leinwand wie zuletzt in den 90ern in einem Film aus Hong Kong; der Titel fällt mir grad nicht ein.
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0x000000 2012/01/15 19:17:56
Kommentar löschenEin uninspirierter Thriller der Marke Einsamer Ermittler gegen böse Firma; in diesem Fall Interpol-Agent Clive Owen gegen eine Bad Bank, die ihrem Adjektiv alle Ehre zu machen versucht. Unterm Strich sind sowohl Setting als auch der Plot als auch die Wendungen allesamt bestenfalls mittelmäßig und über weite Teile austauschbar. Dass das Studio sich dazu genötigt sah, das Ganze mit einem enorm irreführenden Plakat zu bewerben, wundert nicht: Clive Owen mit einer Uzi in der einen und einer schlanken Blonden an der anderen Hand? Das Plakat ist jedenfalls spannender als der Film.
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kahaujiko 2012/01/03 19:13:58
Kommentar löschenobwohl ich politthriller nicht immer leiden kann, muss ich sagen, dass der film von anfang bis ende sehenswert war und mich trotz einiger längen gut unterhalten hat
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aberaber 2011/11/12 10:09:01
Kommentar löschenLeidlich spannender Thriller, von Tom Tykwer aufwändig und souverän inszeniert.
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Madsen-Freundin 2011/11/01 14:09:34
Kommentar löschenEin Verschwörungsthriller mit vorzeigbarem Cast, allen voran dem anbetungswürdigen Clive Owen, das Ganze an einigen der interessantesten Orte der Welt und von einem deutschen Regisseur abgedreht – Gründe genug, sich „The International“ anzusehen. Und allein die Szene im Guggenheim-Museum ist die Sichtung schon wert, mit der schnelle und kompromisslose Action das sonst meist ruhige Erzähltempo des Films etwas auflockert. Die Figuren bleiben leider eher eindimensional bzw. funktionell und leben mehr von der Qualität der Schauspieler als vom Drehbuch, das aus der Geschichte mehr machen will, als eigentlich da ist. Das mag technisch zwar ordentlich von Tykwer umgesetzt sein, ermüdet mit seiner Pseudokomplexität aber auch im Laufe der Katz-und-Maus-Jagd quer durch die Welt. So bleibt „The Internatonal“ unterm Strich ein durchaus sehenswerter Agententhriller, der in einigen Szenen vollauf überzeugen kann, jedoch an der funktionellen Darstellungsweise seiner Charaktere und einer bisweilen unnötig aufgesetzten Komplexität krankt.
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SoulReaver 2011/08/29 13:06:28
Kommentar löschenDer deutsche Regisseur Tom Tykwer konnte 2006 seinen größten Erfolg mit der Verfilmung des Roman's 'Das Parfum' feiern. 2009 hat er dann auch den Weg nach Hollywood gefunden. Mit 'The International' inszenierte Tykwer einen recht spannenden Thriller um einen Interpol-Agenten, der davon überzeugt ist, das eine der mächtigsten Banken der Welt in Morde verwickelt ist.
Interpol-Agent Salinger und Staatsanwältin Whitman wollen eine der mächtigsten Banken der Welt zu Fall bringen. Während sie illegale Aktivitäten aufdecken, folgen Salinger und Whitman der Spur des Geldes quer durch die Welt. Bald schon sind sie mitten in einer brutalen und hochgefährlichen Hetzjagd rund um den Globus, bei der sie auch durch ihr hartnäckiges Ermitteln ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen. Die Zielpersonen machen nämlich auch vor Mord um weiterhin Terroranschläge zu finanzieren keinen Halt.
Eine der großen Stärken des Film ist auch hier wieder mal das Visuelle. Die tollen Kameraeinstellungen über den Dächern von New York, Berlin, Mailand oder auch Istanbul machen den Film optisch stark. Das Erzähltempo ist nicht neumodisch rasant und verzichtet auf schnelle Schnitte und Wackelkameraeinstellungen.
Clive Owen spielt den selbstsicheren Louis Salinger, der davon überzeugt ist, das eine Bank in Morde verwickelt ist. Owen macht aus seiner eher unoriginellen Rolle, durch sein sicheres Auftreten und Chrisma eine doch noch interessante Person. Naomi Watts spielt die New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman, die sich mit Salinger zusammen tut und gemeinsam den Fall bearbeiten. Watts' Figur ist nur wenig Auffällig und sie spielt sichtlich unterfordert, mach aber durch ihre kleinen Gesten ihr nötigstes aus ihrer Rolle. Ulrich Thomson spielt überzeugend den eiskalten Konzernchef Jonas Skarssen, der auch vor Morden nicht zurückschreckt. Dann wäre da noch Armin Mueller-Stahl. Er spielt die undurchsichtige rechte Hand des Konzernchefs. Auch Mueller-Stahl spielt wie gewohnt überzeugend und bringt seine Rolle auch in wenigen Szenen glaubwürdig rüber.
Tykwer verzichtet in seinem Film auf unglaubwürdige oder unrealistische Charaktere, zwar gibt es einige "Ausrutscher" die nicht unbedingt realistisch wirken (Flugbahnberechnung von Kugeln). Auch Owen's Figur, des tragischen Helden wird zu Klischeehaft dargestellt. Das Drehbuch von Eric Warren Singer ist kein schlechtes, kann der Inszenierung von Tywker aber nicht standhalten und verliert sich an manchen Stellen aus den Augen. Auch die Dialoge sind manchmal unfreiwillig komisch und entziehen den Szenen ein wenig die Ernsthaftigkeit. Trotzdem ist 'The International' kein schlechter Film. Er bleibt weitestgehend unterhaltsam und verfügt über eine toll inszenierte Action-Sequenz im Guggenheim-Museum.
Fazit: 'The International' ist ein unterhaltsamer Thriller mit soliden Darstellern, starker Actionszene und optisch berauschenden Einstellungen. Dem Film fehlt aber trotzdem teilweise die gewisse Spannung, was aber am Drehbuch, einigen Schwächen der Dialoge und in der Charakterzeichnung liegt.
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Tobyyy 2011/08/15 11:33:35
Kommentar löschenFinde ich persönlich super . Geht zwar erst am Ende richtig ab aber bis dahin wird die Spannung und das Verwirrspiel hochgehalten und somit gibt es keine einzige Sekunde Langeweile
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angelmoonsoul 2011/08/02 16:57:42
Kommentar löschenSpannender Thriller mit einem tollen Clive Owen und einer tollen Naomi Watts!
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agynessa 2011/07/20 21:01:04
Kommentar löschenKann man sich mal ansehen.
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Kreaexo 2011/07/19 19:28:27
Kommentar löschenEin knallharter Politthriller, der auch gut ein Dokumentarfilm hätte sein können - [etwas übertrieben, oder? Aber doch treffend].
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TheTurk 2011/07/17 18:23:09
Kommentar löschenEin solider, spannender Thriller. Der hin und wieder seine längen hat, doch im ganzen gesehen gut inszeniert wurde. Der durch einige der wichtigsten Metropolen der Welt durchzieht. Die Story ist einigermaßen gut gelungen, der Cast an sich ist sehr gut besetzt. Die Kameraführung, was mir persöhnlich sehr wichtig ist, ist auch sehr gut gelungen. Naomi Watts, Armin Müller Stahl gefielen mir wie immer. Aber vorallem Clive Owen hat mir sehr gut gefallen in seiner Rolle als Ermittler. In seinem Kampf für die Gerechtigkeit ist er sich für nichts zu schade, und macht sich auf den Weg um die dreckigen Geschäfte einer großen Bank zu entlüften und publik zu machen. Um die verantwortlichen zur strecke zu bringen. Nebenbei kriegen wir aus Berlin, Mailand, New York und Istanbul sehr schöne Aufnahmen zu sehen. Auf jedenfall einer der besseren Thriller, den man sich zumindestens einmal ansehen sollte.
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Mr. Pink 2011/06/28 18:13:17
Kommentar löschen"The International" bietet einen starken Cast und ein großartiges Shoot Out im Guggenheim Museum. Ansonsten ist der Film sehr aktuell und durchaus gelungen, streckenweise allerdings leider auch sehr trocken und langatmig. Zwar keine komplette Zeitverschwendung, aber zu den Filmen, die man unbedingt gesehen haben muss, gehört "The International" eben auch nicht.
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brocklanders 2011/06/28 17:39:52
Kommentar löschenSolider Actionfilm (früher hätte man wohl Wirtschaftskrimi dazu gesagt) mit guten Darstellern. Spannend war's auch. Armin Mueller-Stahl habe ich schon besser gesehen, aber was soll's.
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Matty 2011/06/24 20:20:33
Kommentar löschenStarker Thriller mit Owen und Watts perfekt besetzt.
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burkivoll 2011/06/03 03:01:25
Kommentar löschenWahrscheinlich bin ich zu alt für einen Film, dessen inhaltliche Konstruktion mich nicht wirklich überzeugen kann, die filmische Gestaltung wirkt dann für mich eher manieristisch.
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littledrummerboy01 2011/05/31 21:34:20
Kommentar löschenIch finde den Film ziemlich spannend und sehr gut bebildert. Vor allem die Bilder der Glas-und-Stahl Bauten, die ganze moderne Architektur, sind wunderbar, geben dem Film eine kalte Atmosphäre und bauen die Spannung weiter auf. Auch die Schauspieler passen gut in ihre Rollen, wenngleich die Rollen selbst nicht einwandfrei sind. Salinger wirkt streckenweise zu mürrisch, seine Vorgeschichte etwas zu konstruiert. Und die Story an sich ist nach einem altbekannten Rezept aufgebaut, schneidet zwar ein etwas anderes Thema an, fügt jedoch letzten Endes auch nichts neues hinzu. Überhaupt fand ich das Ende etwas unbefriedigend. Man muss bei einem Film zum Schluss nicht alles restlos aufgeklärt haben, ein offenes Ende hat oft auch etwas für sich, aber hier ist es so halbgar. Ich hatte bein ansehen einfach nicht wirklich das Gefühl, dass die Geschichte hier schon endet, wo der Film es tut.
Also bietet "The International" alles in allem sehr gute Unterhaltung dank der Darsteller und der guten Szenarien. Auch wegen der Action, die zwar spärlich, aber dafür realistisch dargestellt und dadurch wuchtig war. Aber vor allem wegen dem Ende ist der Film kein absoluter Muss...
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Tyler Durden 22 2011/05/27 21:59:17
Kommentar löschenTom Tykwer hat mit " The International" ein wirklich guten Actionthriller abgeliefert der wie ich finde ein wenig an die Bourne Reihe erinnert. Das beste an dem Film ist natürlich Clive Owen der mich total überzeugt hat. Dazu kommen einige rasante Actionszenen und Spannung bis zum Ende. Auch wenn der Film leider einige Längen hat kann man ihn sich ruhig mal anschauen!!
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moiCheCker 2011/05/25 22:53:16
Kommentar löschen'The International' ist ein guter Thriller, wenn auch kein perfekter, aber ein guter. Der Film hat zwar einige Logikfehler, ist jedoch nicht dumm. Der Film ist gut durchdacht, auch wenn die Story unfertig wirkt. Clive Owen liefert eine tolle schauspielerische Leistung ab wie immer in seinen Filmen (Shoot Em' Up, Inside Man usw.). Naomi Watts, die mir am meisten in King Kong gefallen hat, ist hier ebenfalls super besetzt. Der Film hat jetzt nichts wirklich besonderes an sich, kopiert aber auch keine anderen Filme und hat seinen eigenen Filmstil. Die Action, wenn welche da ist, ist wirklich gelungen und Spannung hat der Film immer. Der Film fesselt vielleicht nicht von der ersten Minute an, ist aber im Filmverlauf doch recht packend.
'The International' bietet nicht wirklich was neues, ist aber unterhaltend und spannend, sodass er wirklich einen Blick wert ist!
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dustyOn3 2011/05/25 05:59:38
Kommentar löschenMächtig spannender Polit-Thriller mit einem gewohnt starken Clive Owen in der Hauptrolle und einer ebenso konstanten Naomi Watts in der Nebenrolle. Die Story wurde überaus atmosphärisch und in erster Linie nach dem Motto "Realismus" inszeniert. Selbst die gelungenen Actionszenen wurden dieser Regel angepasst und sind gerade deshalb so sehenswert. Die Handlung passt eindeutig in unser jetziges Zeitalter und auch wenn ein "Bankkrimi" in der Theorie sehr trocken klingt, so konnte Tom Tykwer mit "The International" das Gegenteil beweisen. Zudem ist es natürlich sehr erfreulich, dass auch deutsche Schauspieler mit von der Partie sind, welche - ganz nebenbei erwähnt - ihre Sache überaus gut gemacht haben. Außerdem gefällt mir Deutschland extrem gut als moderner Schauplatz derartiger Thriller. Bereits in "Die Bourne Verschwörung" konnte Berlin wirklich Freude bereiten. Die Integration von deutschen Schauplätzen in wirtschaftlich betonte Filme ist logischerweise auch sehr sinnvoll.
Im Endeffekt eine nahezu perfekte Mischung mit einer klaren Betonung auf Realität - Was uns in Zeiten mit Vin Diesel, Will Smith und Co. nur gut tun kann.
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