Frenzy
Frenzy (1972), GB Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 12.09.1972
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Keine
von Alfred Hitchcock, mit Jon Finch und Alec McCowen
In London versetzt ein Triebverbrecher, bekannt als der Krawattenmörder, die Polizei in Alarmbereitschaft. Typisch für Hichcock’s Werke, sind sie einem Unschuldigen auf der Spur, der sich nun dem Gesetz entziehen muß. Um seine Unschuld zu beweisen, macht sich Richard Blaney auf die Suche nach dem echten Mörder.
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Cast & Crew
-
Alfred Hitchcock
-
Jon Finch
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-
Alec McCowen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chief Inspector Oxford
-
Barry Foster
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Robert Rusk
-
Billie Whitelaw
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hetty Porter
-
Anna Massey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Barbara Jane Milligan
-
Barbara Leigh-Hunt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Brenda Margaret Blaney
Regie
Schauspieler
-
Bernard Cribbins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Felix Forsythe
-
Vivien Merchant
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Oxford
-
Michael Bates
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant Spearman
-
Jean Marsh
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Monica Barling
-
Clive Swift
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Johnny Porter
-
Alfred Hitchcock
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gastauftritt
-
Anthony Shaffer
- Genre
- Thriller, Kriminalfilm
- Zeit
- 1960er Jahre
- Ort
- England, London
- Handlung
- Abfall, Ehe, Ehefrau, Erwürgen, Experiment, Fahndung, Finger, Frauenmörder, Geheimnis, Kartoffel, Klassiker, Kochen, Kommissar, Krawatte, Leiche, Lkw, Lust und Erregbarkeit, Massenmord, Mord, Mordopfer, Mordserie, Polizei, Sekretärin, Serienmörder, Sexualmord, Sexualstraftäter, Sexuelle Begierde, Strangulieren, Telefon, Vergewaltigung
- Stimmung
- Aufregend, Spannend, Verstörend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Frenzy
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Trailer zum Film Frenzy
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Kritiken (2) — Film: Frenzy
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „Frenzy“ ist ein runder Krimi, der nicht durch eine Romanze verwässert wird und keine großen Fragen offen lässt. Hitchcock verzichtet auf einen MacGuffin aber vereint gleich zwei seiner immer wieder kehrenden Themen: Der Weg eines Mörders und der Weg eines verfolgten Unschuldigen. In der Besetzung ersetzen erstmals natürliche Frauen die glamouröse Hauptdarstellerin; die Alltäglichkeit hält Einzug in die Hitchcock-Welt. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenSchwarzhumorig-brillantes Spätwerk von Hitchcock, das einige seiner witzigsten und härtesten Momente beinhaltet.
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Kommentare (25) — Film: Frenzy
Kommentar schreibenBrigittes Helm 2012/05/29 12:27:59
Kommentar löschenHeute gibt es bei der Hitze hier viel Film, der irgendwie mit Wasser zu tun hat. Ich sage nur: Themse:-). Für mich ist das Hitchs Schwanengesang und ein würdiges spätes Meisterwerk. So rabenschwarz war Hitchs seltsamer Sinn für Humor selten. Anna Massey ist mal wieder erste Sahne. Die schönsten Szenen hat allerdings Vivien Merchant als ihren Gatten mit französischen Kochkünsten beglückende Kommissarsfrau Mrs. Oxford. Die unglückliche Gattin von Star-Autor Harold Pinter hat sich später das Leben genommen bzw. starb am Alkohol. Hier durfte sie glänzen als eine von Hitchcock mit viel Sorgfalt gecasteten berühmten Nebenfiguren.
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aberaber 2012/03/27 14:04:45
Kommentar löschenFrenzy fand ich von Hitchcocks Filmen immer am beängstigendsten. Die, wie es schien, minutenlange Erwürgungsszene ist echt heftig.
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Pyro 91 2012/02/09 18:49:15
Kommentar löschenHitchcocks 52. und gleichzeitig vorletzter Film seiner Karriere erschien 1972 und wenn man sich - wie ich - zuvor durch seine Schwarz-Weiß-Filme "gearbeitet" hat, dann machen einen die Gewaltdarstellungen und das Fluchen der Charaktere schlagartig bewusst, dass wir uns hier bereits in einer völlig anderen Kinoperiode befinden.
Hitchcocks Mann in Not ist diesmal nicht gerade sympathisch, sondern füllt ein breites Spektrum an Charakterisierung aus, die von Jon Finch souverän verkörpert wird. Vom frustierten Ehemann und Offizier zum charmanten Liebhaber, man wünscht sich Gerechtigkeit für ihn.
Auch Barry Foster entwickelt eine glaubwürdige Balance zwischen seiner öffentlichen Darstellung als charismatischen Geschäftsmann und kaltblütigen Mörder.
Zur Auflockerung der Thematik gibt es einen Subplot um einen Polizeiinspektor dessen Frau ihn exotische Speisen serviert und ihm bei der Mördersuche hilft.
Besonders zu erwähnen sei noch die kultige Szene im Kartoffelwagen, die gekonnt Schrecken und schwarzen Humor miteinander verbindet, sowie die Kamerafahrt rückwärts heraus aus dem Haus des Mörders.
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hoffman587 2011/04/21 11:58:19
Kommentar löschenFrenzy
"Frenzy" ist ein Thriller von Alfred Hitchcock aus dem Jahre 1972 und zeigt Hitchcock wieder in Hochform mit seiner Lieblingsthematik, der Identität. Der Film ist ironisch, makaber und technisch perfekt, außerdem bietet der Film ein hohes Spannungslevel. Auch die Besetzung dieses Hitchcocks ist äußerst interesant, da er mit Jon Finch (Tod auf dem Nil, 1978), Barry Foster (Die Wildgänse kommen, 1978), Alec McCowen
(Sag niemals nie,1983) und Billie Whitelaw (Das Omen,1976) eher unbekannte Namen bietet. Weiterhin besitzt der Film eine seltene, aber trotzdem eine sehr effektive musikalische Untermalung von Ron Goodwin. Besonders erstaunlich an diesem Hitchcock sind die Sexszenen und die offenen, sexuellen Anspielungen, die sonst eher untypisch für Hitchcock Filme sind.
Fazit: "Frenzy" ist ein prickelnder Nervenkitzel vom Altmeiser Alfred Hitchcock.
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ElMagico 2011/04/01 10:18:20
Kommentar löschenHitchcocks Gourmet-Film? Zumindest geht es hier ständig ums Essen, selbst Leichen werden in Kartoffeln versteckt. Sollte uns das was sagen? Ich weiss es nicht...
Ansonsten hatte ich hier Anfangs tatsächlich ein Problem damit zu Akzeptieren, dass dies ein Hitchcock ist. Zu Opulent und Auschweifend erschien mir die Optik. Doch relativ schnell erkennt man Hitchcocks typische Eigenheiten, besonders was Inhalt und Erzählweise anbelangt. Und nach einigen eher mittelmässigen Beiträgen zu seiner persönlichen "Unschuldiger-versucht-Unschuld-zu-Beweisen-Sammlung" findet er hier zu alter Stärke zurück. "Frenzy" ist durchgehend spannend, obwohl man ja eigentlichalles weiss und ist auf eine schwer zu erklärende Art auch ziemlich düster und unheimlich. Mag sein das ich mich hier auch hab etwas Blenden lassen, da dies für mich Hitchcocks Optisch explizitester Film ist, denn ich gesehen habe. Aber auch seine ironischen Seitenhiebe sind hier wieder von gewohnter Treffsicherheit, z.B. die Nebenhandlung von Inspector Oxford und seiner Frau ist einfach wundervoll gemacht und zum darnieder knien.
Leider kam danach der noch sehr, sehr durchschnittliche "Familiengrab", "Frenzy" wäre aber der viel angemessenere und verdiente Schlusspunkt für den Meister der Suspense gewesen.
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Tyler__Durden 2011/01/17 10:54:16
Kommentar löschenHitchs vorletzter und zugleich der Beweis das der Mann selbst nach mehr als 50 Filmen immer noch interessanter ist als der Rest. Seinen Stärken bewusst vermischt er hier zwei Formeln die er sonst nur getrennt von einander in seine Filme implementierte. Zum einen wird uns der Weg des wie üblich unschuldigen vorgeführt. Zum anderen sehen wir den Mörder zu wie er seine Spielchen treibt und weiter Morden darf. Ein Wirrwarr so zynisch wie spaßig. Obgleich Hitch es manchmal mit beiden Aspekten etwas übertreibt ist Frenzy gewohnt starke Spannungskost die so leider wirklich nur der Master of Suspense zu erzeugen schaffte.
Abnutzungserscheinung?
Kannste vergessen!
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*frenzy_punk<3 2010/11/02 13:23:08
Kommentar löschenWelche Ehre, jetzt habe ich schon einen eigenen Film^^
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Jim Panse 2010/11/02 13:38:46
Antwort löschenDen Film "Punk" gibt es auch ;D
http://www.moviepilot.de/movies/punk
*frenzy_punk<3 2010/11/02 13:43:04
Antwort löschenwow o.O
es gibt 2 filme von mir^^
philopee 2010/11/02 13:52:23
Antwort löschenOb es auch "<3" gibt?
*frenzy_punk<3 2010/11/02 13:53:16
Antwort löschenKeine Ahnung .D Vielleicht ja auch *
Mr. Goodkat 2010/11/02 18:28:53
Antwort löschenAuch noch von Hitchcock. Meine Güte...
dracula007 2010/11/02 19:43:04
Antwort löschenach sonst drehen wa noch n film und nennen ihn "<3". aaah und das "_" nicht vergessen. und dann ists ne serie :)
*frenzy_punk<3 2010/11/02 20:47:50
Antwort löschenYeah ich werde hier geehrt, der Hitchcock und dann noch ne eigene Serie .. besser könnte es für mich nicht laufen^^
pellekraut007 2010/11/03 12:14:18
Antwort löschenxD!
dracula007 2010/11/03 12:28:15
Antwort löschenxD naja ich bin mit "dacula" und "007" ja auch net grade arm dran ^^
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dracula007 2010/11/03 12:28:26
Antwort löschen*dracula
dracula007 2010/11/03 12:28:32
Antwort löschen*dracula
philopee 2010/11/02 13:02:16
Kommentar löschen"Frenzy" ist ein eher ungewöhnlicher Hitchcock.
Ungewöhnlich deshalb, weil es als einziges seiner Werke in Großbrittanien die 18-er Plakette aufgebappt bekommen hat. Heuzutage wäre selbst die FSK in Deutschland nicht mehr so pingelig, denn die pornographischen Gewaltszenen sind zwar für Hitchcock-Verhältnisse erschreckend brutal, doch locken heute auch keinen Cineasten mehr hinter dem Ofen hervor.
Hier wollte Alfred Hitchcock anscheinend auf seine alten Tage nochmal auf den Putz hauen, und somit richtig provozieren. Hat damals sicher geklappt. Ist heute aber nicht mehr wirklich intressant, da, anders als bei seinem Meisterwerk "Psycho" die atmosphärische Dichte vollkommen ausbleibt.
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tom777 2010/09/07 07:43:47
Kommentar löschenEiner der etwas schwächeren Filme von Hitchcock,ohne McGuffin dafür mit noch mehr schwarzem Humor als gewohnt,bietet der für Hitchcock Verhältnisse auch mit überraschend brutalen Szenen gespickte Film aus der Spätphase des Meisters auch dank der guten Leistungen der Hauptprotagonisten recht gute Unterhaltung sowie einige amüsante Makabere Szenen,dafür relativ wenig Spannung und Überraschungen.
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Filmkenner77 2010/08/09 18:22:51
Kommentar löschenMakaberes Meisterwerk von Hitchcock. Der beste Film aus der Spätphase des Meisterregisseurs, die Mitte der 60er Jahre begann.
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cannibal83 2010/04/29 22:47:30
Kommentar löschenDa ist Hitch, spät in seiner Karriere, nochmals ein richtiges Juwel gelungen. Ungewohnt brutal für seine Verhältnisse, aber handwerklich mal wieder 1a. Der End-Showdown ist einfach fantastisch inszeniert, und beschwört dann eben auch eine Spannung herauf die es nur bei Hitchcock gibt.
Davor punktet "Frenzy" mit seinen durchwegs positiv auffallenden Darstellern, perfekt eingesetzter Musik und einer grossen Portion schwarzen Humors. Wie genial sind denn bitte die Szenen zwischen Chief Inspenctor Oxford und dessen Frau? Jedenfalls musste ich in noch keinem Hitchcock zuvor so lachen.
Fand ich persönlich weitaus besser (und vor allem spannender) als andere überwertete "Klassiker" wie "Bei Anruf Mord" oder "Der unsichtbare Dritte". Obwohl das natürlich auch alles andere als schlechte Filme sind.
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tomgo92 2010/04/29 22:17:42
Kommentar löschenuntypischer Hitchockfilm in allen Belangen außer der Handlung. Kameraführung, alltagsähnliche Schauspieler und nach meiner Ansicht relativ begrenzte Spannung. Goodwins Eröffnungsstück ist gut gelungen. Danach hingegen wird Musik fast gar nicht eingesetzt, was ich sehr bedauere. Die Synchronisation von Rolf Schult, Lothar Blumhagen und Christian Brückner überzeugt wie kaum verwunderlich in vollem Maße. Trotzdem für mich im Allgemeinen einer der schwächeren Filme des Altmeisters.
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Kubrick_obscura 2010/01/16 20:05:24
Kommentar löschenStünde es nicht im Vorspann, ich würde es nicht glauben, dass Hitchcock hier Regie geführt hat. Die Rückkehr nach London scheint ihm neue Seiten entlockt zu haben.
Originalschauplätze, unsichtbare Studiobauten und eine für Hitchcock-Verhältnisse fast intuitive Kameraführung, ich bin baff! Man könnte fast denken: Das ist ein Independent-Film von einem aufstrebenden Talent, dass mit Experementierfreude und Gestaltungswillen die Welt um sich herum zerlegt, mithilfe von Krawatten.
Inhaltlich hat sich aber nichts geändert und das ist auch gut so. Ein Unschuldiger wird verdächtigt und muss sich rehabilitieren. Leider ist Mr. Brainley, anders als sein Name vermuten lässt, nicht besonders Vernunftbegabt und intelligent. Er ist ein Trinker und Verlierer und die haben es anscheinend schwer om London der 70er Jahre. Ohne Obdach, Geld und Job, sucht er seine Ex-Frau auf, die kurz darauf vom berüchtigten Krawattenmörder ermordet wird und so deutet alles auf den cholerischen Ex-Mann hin, dem ganz die feine britische Art entglitten zu sein scheint.
Nun könnte man denken, dieser Mr. Brainley sei unsere Hauptfigur. Nein, tut mir Leid, es ist der Krawattenmörder, genialisch verkörpert von Barry Foster. Den kennt ihr nicht? Ich auch nicht! Ist aber nicht schlimm, denn "Frenzy" wird nicht von Stars bevölkert, sondern von unverbrauchten Theatergesichtern.
Ohne es zum großen Sujet zu erheben, gelingt Hitchcock das glaubwürdige Porträt eines gestörten Mannes, der nach außen hin exzentrisch aber angenehm wirkt, doch innerlich längst verfault ist. Das komplette Gegenteil ist unser unglücklicher Mr. Brainley.
Hitchcock hat schon oft mit Täterperspektiven gearbeitet, aber mit "Frenzy" ist ihm diesbezüglich sein Meisterstück gelungen.
Auch die anderen Figuren werden hervorragend verkörpert. Schauspielerische Höchstleistungen wohin man auch sieht.
Die viel diskutierten Gewalt- und Nacktszenen sind, abgesehen davon dass sie heute keine Zensursula mehr hinterm Ofen hervorlockt, weder dem Zeitgeist noch dem mangelndem Einfallsreichtums Hitchs geschuldet. Mit der Rückkehr auf Londons Straßen, holt Hitchcock auch sein Kino zurück in die Wirklichkeit, könnte man sagen. Raus aus den verstaubten Hollywood-Studios direkt in die unmittelbare Wahrnehmung des Zuschauers, das Verringern der Distanz zwischen Leinwand und Publikum. Das Weltbild in "Frenzy" ist düster, durchzogen mit teils menschenverachtendem Humor der schwärzesten Sorte. Angesicht dieses düsteren Londons fällt es mir schwer zu glauben, dass "Frenzy" ohne Gewalt und nackter Haut genauso gut geworden wäre. Es wäre ein filmischeres London geworden, wo die Kamera rechtzeitig wegschwenkt und den Zuschauer somit aufatmen lässt. Das wäre für "Frenzy" eindeutig unpassend gewesen.
Beeindruckend finde ich auch den Score. Nachdem Hitchcock Henry Mancini gefeuert hatte, bekam der unbekannte Ron Goodwin den Job und kreierte einen Soundtrack, der Bernard Herrmann ebenbürtig ist. Sei es das pompöse Eröffungsstück oder das zarte Thema des Krawattenmörders, zum Fürchten schön.
Die Frage ob Mord abseits der öffentlichen zivilen Welt statt findet, sei mit "Frenzy" endgültig geklärt. Hier schmeckt man, dass Mord ein fester Bestandteil unserer Welt ist, vielleicht sogar ein sehr sehr wichtiger Teil. Denken sie daran, wenn sie ihre nächste Portion Schweinsfüße essen!
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Heavy_Metal 2009/12/30 12:23:47
Kommentar löschenein durchweg häßlicher film.
regelrecht abstoßend.
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SgoTscH 2009/11/27 14:49:10
Kommentar löschenDie vielgenannte Brutalität wird doch von heutigen Filmen um ein Vielfaches in den Schatten gestellt, mir viel ledigleich auf, dass es ein weniger subtiler Titel war als ich es von Hitchcock gewöhnt bin.
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jannis 2009/11/27 15:20:15
Antwort löschen"wenig" ;)
"Hitchcock-Verhältnisse" ;)
SgoTscH 2009/11/29 19:23:55
Antwort löschenVerzeit mir meinen in Eile geschriebenen Kommentar - danke, dass ihr euch trotzdem mit ihm auseinander gesetzt habt. ";)" :P
Die Gewalt wird wirklich nicht auf eine Art zelebriert, wie wir es heutzutage kennen, jedoch liegt der Fokus der Kamera in der Tat auf anderen Schwerpunkten als man es aus anderen Filmen von ihm kennt. Häufig ist zwar Mord das Thema, selten aber sieht man Leichen. Beim Fenster zum Hof beschäftigt sich die ganzen Handlung um einen etwaigen Mord, zu sehen ist jedoch nicht viel davon.
In unserem Zeitgeist wohl nicht so auffällig wie es 1972 gewesen sein muss.
Chris12zero 2009/09/11 22:16:12
Kommentar löschenMit Frenzy hat der Meister der Suspense wohl sein schwarzhumorigsten aber auch brutalsten Thriller gedreht. Und auch wenn das Spätwerk zu den eher unbekannteren Werken Hitch´s gehört ist er klasse gemacht !!
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guggenheim 2009/08/14 15:12:30
Kommentar löschenHitchcocks vorletzter Film ist weit weniger markant-poetisch, dafür stärker an dem klassischen Krimi/Thriller-Genre orientiert. Hier scheiden sich die Geister: Hitchcock-Fans werden wohl wenig begeistert sein, dass der Altmeister "seinen" Stil nicht wirklich aufrecht erhält. Für neutralere Seher ist dieser Film allerdings nostalgisch-unterhaltsam/spannend inszeniert und somit durchaus sehenswert.
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JoeShoe 2008/12/12 21:42:41
Kommentar löschenDer Film braucht ne Weile, aber dann steigt die Spannung irgendwann doch, und das dann immer rapider. Klassisch Hitchcock eben. Was den typischen augenzwinkernden hitchcockschen Humor angeht, gefiel mir die Ehefrau des Komissars, die vergeblich versucht, ihren Mann mit französischem Essen zu begeistern, am besten. Vor allem, weil sie nach dem Lösen des Falls endlich auch selbst am eigenen Leib merkt, wie eklig das eigentlich ist, was sie ihren Mitmenschen ständig andreht. Und das alles so ganz nebenbei, während sich das Schicksal eines vermeintlichen Mörders entscheidet. Aber es gibt sehr viel bessere Hitchcock-Filme, so viel steht fest.
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Trevedas 2008/11/17 14:54:02
Kommentar löschenKlasse Thriller, spannende Handlung, böse und schwarzhumorig. Gespickt mit eher unbekannten Gesichtern, die aber allesamt überzeugend spielen. Einer der unbekannteren Filme von Hitchcock aber ein sehr, sehr guter.
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Lars will 2008/09/02 11:00:23
Kommentar löschenHitchcock kehrt zurück nach London und zu seinem Lieblingsthema, dem unschuldig Verfolgten. Schwarz und zynisch. "Frenzy" hält bei all der Boshaftigkeit die richtige Balance zur Komik mit Brendas altjüngferlicher Sekretärin und den Kochkünsten der Inspektorsgattin.
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